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KaM Neueste Nachrichten

Mittwoch, 3. Dezember 1924

Nummer 284.

Einzelnummer 10 Pf, Sonnlaus 15 Pf

Liebel' Vans nach Rom

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orge leiste nur den ägyptischen Ansprüchen den Sudan Vorschub.

MuMinw Burgfriede.

Kein Faschistenlärm im Heiligen Jahr.

Angesichts der bevorstehenden Tagung dcS 23 51« kerbundsrats in Rom und des Hctli- gri> Jahres werden die Faschisten ermahnt, nicht die geringsten Ruhestörungen zu verur­sachen, die dem Prestige Italiens schade» könn- ten. Die Faschisten müßten sorgfältig jedes

Schwerindustrie. Donnerstag Will man in eine Diskussion über die die Finanzwirtschast

Den englischen Staatsangehörigen ist es in Zu­kunft gestattet, von deutschen Banken utib Ver­sicherungs-Firmen angestellt zu werden.

lEigener Drodiverich' >

Rom, 2. Dezember.

Die am Sonntag in allen Provinzen ver­teilte neue Botschaft Mussolinis an die Faschisten hat einen ausgezeichneten Eindruck gemackst Seine Losung lautete: Keine äußer­lichen Maßnahmen, stillschweigende Arbeit, vollkommene Disziplin und keine

Gewalttätigkeit

lichen Memorandum des französischen Mi­nisterpräsidenten H e r r i o 1, das wie gestern berichtet den Plan zu einer R e k o n st r u k - lion der deutschen Reichswehrorganijalion enthält und das angeblich auf Grund von Be­sprechungen zwischen dem französischen Links­block und Führern der deutschen Demokratie ausgestellt worden sei, mit dem Ziele, die deut­schen republikanischen Strömungen zu stärken, um auf der Basis gemeinsamer Arbeit den Frie­den Europas zu sichern. Die dernokratifchen Blätter bezeichnen das Dokument als gefälscht und behaupten, daß die Rechtsparteien damit eine „Wahlbombe" zur Explosion bringen woll­ten, um ebenso wie in England mit dem Sino- jewbrief einen entscheidenden Schlag führen zu können. Es scheint jedoch, daß diese Vermu- ganz zutrifft. Das Dokument ist keiner Weise dazu geeignet, über-

Vlumper Schwindel.

Keine Beorohung der Reichswehr.

In den Berliner politischen Kreisen beschäf­tigt man sich sehr lebhaft mit einem angeb«

st genommen zu wer­den deutschnationalen

den und wird selbst von ------ ,

Blättern nicht als authentisch angesehen. Die Reorganisation der Reichswehr ist eine ausschließlich deutsche Angelegenheit und kann daher auch keineswegs von französischer Seite zum Anlaß enter diplomatischen Aktion genom-

Gtwaittar in Mailand.

Zürich, 2. Dezember. (Privattelegramm.) Mailänder Meldungen zufolge haben dort die Faschisten die sozialistischen Büros be­setzt. Es kam mehrfach zu Zusammenstößen. Ter Tagesanzeiger berichtet von zweiundzwan­zig verletzten Personen. Um Mitternacht räum­ten die Faschisten das Büro, nahmen aber die Mitgliederlisten mit.

Wort und jede Tat vermeiden, die zu Derleum- dungen Anlaß geben konnte. Faschisten müßten sowohl mit den Kriegsteilnehmern als mit den Kriegsinvaliden gute Be­ziehungen unterhalten und sie achten Jede Gewalttätigkeit nütze nur der Oppositionuud de« Feinden des Faschismus. Es dürfe nicht irr- betreffenden Fragen eintreten.

Basel, 2 Dezember.

Aus Paris wird gemeldet: Während ein Teil der englischen und französischen Preffe sich wegen der ägyptischen Angelegenheit in die Haare ge­raten ist, tauschen die Regierungen Höflichkeiten aus. Gestern hat der englische Botschafter Lord Greve am Quai d'Orsay abgemacht, daß schon in den nächsten Tagen eine

Zusammenkunft zwischen Herriot und Austen Chamberlain

stattfindet. Es ist offensichtlich, daß sowohl nuf englischer, wie auf französischer Seite das Be­streben besteht, die Deutschen angesichts der Reichstagswahl auf die englisch-franzö­sische Einigkeit aufmerksam zu machen.

teckmik teilnahmen. Heute findet wiederum eine Vollsitzung statt unter Hinzuziehung der deut­schen und der französischen Delegierten für die

Eine 2Ettatfe ptgen George.

London, 2. Dezember. (Eigene Drahtmel­dung.) Die gestern im Daily Erpreß von Llovd George geäußerte Meinung, daß die ägyptische Krise nur durch den Völkerbund gelöst wer­den könne, gibt einem Blatt Anlaß, in schärfster Weise gegen Lloyd George Stellung zu nehmen. Es sei ebenso überraschend als von Bedeutung, daß ein Mann von der Autorität Lloyd Georgez sich dazu beigebe, die britische Sache in die Hände des Völkerbundes zu legen. Lloyd Ge-

Wirö heute uMerzeichnet?

Der Deutsche in Ugland wieder gleichberechtigt.

lEigener D.cwdrnch '

London, 2. Dezember.

In diplomatischen Kreisen erwartet man die Unterzeichnung des Entwurfs des deutsch- englischen Handelsvertrages und des wichtigen daran angeknüpfter. Protokolls im Laufe des heutigen Tages. In diesem Faste würde die veutsche Kommission abends nach Berlin abfahren Es sei jedoch möglich, vatz von einer Seite oder

von beiden Seiten ein Vorbehalt

gemacht würde, durch den die endgültige Rati­fizierung des Vertrages durch das britische Par­lament oder den Reichstag von einer Regelung der Frage der Ausfuhrabgabe abhän­gig gemacht werde, indem der Vertrag möglicher- roeife in der Zwischenzeit als ein vorläufi­ger modus vivendi angesehen wird. In dem Handelsvertrag gewährt Deutschland die Meistbegünstigungsklausel an Eng­land. Als Gegenleistung annulliert England die gegen Deutschland gerichteten Bestimmung'n hinsichtlich der Banken und die nicht-eisenhalti­gen Industrien. In Zukunft werden die Deutschen

dieselben Erleichterungen haben wie alle anderen Nationen.

Einzelnummer 10 Pf, Sanntags 15 Pf 14.

Was Haben sie v rdande n?

Paris. 2 Dezember (Privattelegramm.) Der Temps schreib' zu der bevorstehenden Un­terredung Austen Chamberlains mit Herriot, daß das Hauptproblem der Unterredung der Meinringsaustausch der beiden Außenminister über das Genfer Protokoll fein wird. Frankreich habe bereits das Genfer Protokoll unterschrieben und damit genügend bewiesen, daß das Märchen von seinen imperialistischen und militaristischen Zielen nicht ernst zu neh­men sei Es sei vollkommen gewiß, ?>aß die bri­tische Regierung, die in dieser Hinsicht von den Dominions unterstützt wird, sich weigern werde, das Genfer Protokoll zu unterzeichnen, und daß wichtige Aenderungen vorgcschlagen würden. Es sei gewiß ,daß England nach Mög­lichkeit entgegenlommen werde, da eine Friedensorgänisation ohne die Mitarbeit Eng­lands ein Unding sei Es sei nun wahrschein­lich, daß Chamberlain nicht in der Sage sein werde, definitive Maßnahmen mit Herriot zu treffen, da das englische Kabinett, das erst kürz­lich zusammengestellt, noch keine Gelegenheit ge­funden habe, seine Außenpolitik festzulegen.

geffen werden, daß die Bevölkerung den Faschis­mus unterstütze, weil sie ihn für den

Wiedcrhersteller der Ordnung

ansehe. Das Bolt wünsche Frieden und werde sich jenen zuwenden die den Frieden weder stören, noch bedrohen. Die Parte, müsse von allen für die neue Lage ungeeigneten, gewalt­tätigen und zweifelhaften Elementen gesäubert werden. Tie Regierungsblätter zweifeln nicht daran, daß die Faschisten im ganzen Lande der Botschaft gehorchen werden. Der gute Ein- i druck machte sich an der Börse durch eine neue Hausse bemerkbar.

Für England eine hsikige Sache.

London, 2. Dezember. (Eigene Drahtmel- ditng.) Lord Parmor sprach gestern in Hülle über das Genfer Protokoll und setzte sich dafür ein, daß es im Prinzip anerkannt werde. Die Annahme des Protokolls sollte eine gehei­ligte Sache sein und nicht von Abänderungen abhändig gemacht werden. Das Protokoll stellt einen ersten Schritt zur internationalen Ab- rüstungskonserenz und zur Lösung der Sicher­heitsfrage dar.

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Gin Stelldichein an See Seine.

Vor einem Zu, ammenr reffen Chamberlains mit Herriot.

An Deuifchlands Adresse gerichtet / Klärung der VSrkerSundsprobleme Verzicht auf Deutschlands Beitritt? / Mussolini zügelt fetne Scharen.

wehr derartige Forderungen gestellt würden, die dem Versailler Vertrag widersprechen, und deren Unsinnigkeit ohne weiteres jeden mili­tärischen Sachverständigen auffallen Würde. Auch im Reichswehrministerium halt man daher das Dokument für eine Fälschung, denn die darin enthaltene »Umgruppierung" würde absolut gar keinen Zweck haben können, weil sie an der Organisation der Reichswehr grundsätzlich nichts ändern würde.

Um diesen unglücklichen Wahlschwindel mit einem freudigeren Ausklang abzuschließen, er­wähnen wir, daß seit einer Reibe von Wochen Verhandlungen zwischen der deutschen und französischen Regierung stattfinden, die den ge­genseitigen Austausch von solchen Gefangenen zum Ziele haben, die nicht unter das Londoner Abkommen fallen. Diese Angelegenheit wtro von beiden Seiten in weitherziger Weise ge­fördert. Auch das englische Kabinett als früheres Mitglied der Okkupalionsregterung von Oberschlesien hat einem deutschen Antrag stattaeaeben, fiir die Begnadigung der durch die alliierten Kriegsgerichte verurteilten. Ober>chlesier in dem alliierten Rat einzutreten. Auch die Wirtschaftsverhandlungen mit Frank­reich scheinen einen günstigen Fortgang zu neh­men, wie die heute morgen vorliegenden Tele­gramme erkennen lassen, nachdem das Handels­abkommen mit England zum Abschluß gekom­men ist und nur noch der Ratifizierung bedarf.

fischen zu einer solch hoffnungslosen Angelegen­heit machen. Tatsächlich besieht ja das Reich der Mitte heute bereits aus einer Unzahl grö­ßerer und kleinerer staatlicher Gebilde:

Republik, Diktatur und Autokratie, die eifersüchtig über ihre Selbständigkeit wachen und sich gegenseitig befehden. Das offizielle Oberhaupt ist oft genug ein Zivilgonvrnieur, während die tatsächliche Macht in den Händen des Militärgouverneurs oder eines Generals oder auch eines Räuberhauptmanns liegt, wobei die Grenzen zwischen diesen drei Bezeichnungen fließend sind. Dazu kommt die- Vielheit der P a r t e t en, die überstaatlich sich über alle zu eigenen Staatskörpern sich ent­wickelnden Provinzen erstrecken und die im Par­lament eine Plattform haben, die zwar ohne jede tatsächliche Macht ist, aber doch einen ge­wissen moralischen Einfluß»sichert. Die Parteien sind die Kanäle, durch welche die fremden Groß­mächte ihre Interessen zu vertreten suchen. Es gibt eine japanische Partei wie es eine russische gi&t und die Vereinigten Staaten haben nicht 'reuiger ihre Gefolgschaft und Mittelsmänner wie Großbritannien. Tatsächlich sind die

Amerikaner für die chinesische Revolution verantwortlich.

Nickt als ob diese nicht auch ohne ihre Mitwir­kung ausoebrochen wäre, die Zeit der Mandscbus war vorüber: aber der Umsturz wäre doch nicht in dieser Form und nicht so rasch gekommen, so daß das ostasiatische Problem nicht auf ein noch unter den Folgen des Weltkrieges leidendes Europa hereingebrochen wäre. Allein das konnte den Vereinigten Staaten, die in China 'hr natürliches, ein ihnen gebührendes Absatzgebiet sehen, nur recht fein. Da sich die amerikanische Industrie immer mehr zur Ervortindustrie ent­wickelt, liegt es nur in der Linie amerikanischer großzügiger geschäftlicher Intuition, sich dieses bedeutendste Absatzgebiet der Zukunft rechtzeitig zu sichern. Der amerikanische Handel in China hat sich in den letzten zwanzig Jahren vervier­facht und beträgt heute zweihundert Millionen Dollar. Die Zahl der amertkanischen Firmen hat sich in der gleichen Zeit verzehnfacht. Noch wichtiger aber find die Kapitalien, die Amerika in China investiert. Amerika läßt sich seine Kulturpropaganda Jahr für Jahr nicht weniger als zehn Millionen kokten, von denen ein Groß­teil auf die Missionen entfällt, von denen lebe einzelne gleichzeitig eine amerikanische Handels­agentur darstellt. 500 junge Chinesen studie­ren auf amerikanischen Hochschulen, 100 von ihnen wird das Studium durch die ;u- riicferftattete Borerentschädigung ermöglicht. Diese sogenannten „retumed tzudents" sind dann in der Heimat neben den Missionaren die euer« niesten Vorkämpfer für die von den Vereinig­ten Staaten angestrebte Demokratisierung und Verwestlichung Chinas.. Weniger klar ersichtlich, aber nicht weniger nachdrücklich sind die Be­mühungen Japans, Rußlands und der an­deren Großmächte, die volitii'che Zukunft Chinas in Richtung ihrer wirtschaftlichen Wünsche zu

Schweres Ttin en an her Seine.

Paris, 2. Dezember. (Privattelegramm.i Gestern abend fand eine Vollsitzung der fran­zösischen und deutschen Handcls- vertragsdelegierten statt, an der die deutschen und die französischen Delegierten der eisenverarbeitenden Industrie und der Elektro-

Die Döllerbun dfalle.

Eir, neuer Genfer Schachzug.

lEigener Informationsdienst.)

Berlin, 2. Dezember.

Großes Aufsehen erregt in Berlin eine Aeußeruiig der Genfer Bölkerbundkreise, wonach man" der Teilnahme Deutschlands am Völker­bund gegenwärtig nicht mehr die große Bedeu­tung beilege, wie das noch vor zwei Monaten der Fall war. Die Frage der Zulassung Deutsch­lands sei jetzt vorläufig ans den Erörterungen a u s g e s q a l t e t und könne erst dann wieder akut werden, wenn sich die Mitwirkung Deutsch­lands an der Abrüstungsfrage als notwendig erweisen sollte. Am Auswärtigen Amt hält man zunächst diese Aeßerung als ein Mittel zum Zweck, um Deutschland zur Stellung eines Zn- laffungsgefnches zu veranlassen und nimmt sie nicht ernst, da sie lediglich als ein Druckmittel gegenüber Deutschland anzusehen sind.

Chinas Ausweg aus den Wieeen.

-Ser 39. SReifebrief unseres toeUbctanntcn Reise.

tfteUerS Dr. Co in Rotz bringen wir att leier bevorzugten Stell« zum Abdruck, weil tzir, ein Nenner Chinas das Labyrinth im fernen Osten burchleuthtet, in denen die Wirren tei l Ende nehmen wollen. Wir sehen viel k arer nach bietet tichivollen Darstellung.

Es gibt keine chinesische Republik; denn, was diesen Namen führt, ist heute nichts als ein geographischer Begriff. Mit verwir­render Vielfältigkeit drängt sich dem Fremden dieser Eindruck auf. Er findet einen Reichs­präsidenten, der an seiner wirklichen Macht gemessen bestenfalls den Titel eines Bür­germeisters von Peking verdient, ein Parlament von den Befugnissen etwa des Frankfurter Par- iaments seligen Angedenkens. Das in Peking umlaufende Geld kann man vielleicht noch in Tientsin verwenden, aber gewiß schon nicht mehr tn Schanghai oder in Hankau oder selbst m Tsingtau. Bei einer mehrstündigen Bahnfahrt wechselt Militär und Polizei, und eine Zoll- und Paßkontrolle folgt der andern. Das

heutige China ist gespalten, aufgeteilt, uneins wie Deutschland

men werden.

Das angebliche Herriot-Memorandum ent­hält den Vorschlag, vatz General v. Seeckt dadurch ausgeschaltet werden soll, daß der Reichswehrminister selbst die militärische Ober­leitung der Reichswehr ausübt. Schon dieser voüstmwig unsinnige Vorschlag beweist, daß das Dokument von ganz uneingeweihten Krei­sen fabriziert worden ist. Da das zur Ver­breitung gelangte Exemplar in russischer Sprache abgefaßt ist, wird in den Berliner po­litischen Steifen die Vermutung ausgesprochen, daß es von bolschewistischer Seite irgendwelchen Persönlichkeiten in Deutschlano in die Hände gespielt worden ist, um damit den deutschen Rechtsparteien ein Schnippchen zu schlagen. Wenn z. B. behauptet wird, daß es der Zweck der ganzen Aktion sei, die demokratt- schen Richtungen in Deutschland zu stärken, so wird absolut nichts neues behauptet, denn die französischen Linkspolitiker habeH schon immer in ihren öffentlichen Erklärungen den Wunsch ausgesprochen, daß ine Demokratie in Deutsch­land gestärkt werden müsse, damit die Wieder­kehr Poincarös in Frankreich verhindert werden könne. Natürlich drehen nun die Deutschnationalen den Spieß um und behaup­ten die Fälschung sei von demokratischer Seite in den Wahlkampf geschleudert worden, um ihre eigene Propaganda zu fördern.

Wie dem mich sein mag, es sind bestimmte Beweise dafür vorhanden, daß es sich um eine grobe Fälschung handelt. In den Krei­sen der Reichsregierung weist man darauf hin, daß das ganze Dokument nicht existieren könne, weil es sich die konservative Regierung in Eng­land sicherlich ernstlich verbeten haben wurde, an einer Aktion mitzuwirken, die zur Stärkung irgendeiner Partei in Deutschland bestimmt sei. England und Italien, die doch zu den alliierten Mächten gehören, an die das „Memorandum' angeblich gerichtet sein soll, wären doch keines­wegs durch derartige Argumente zur Unter­stützung einer Aktion der französischen Regie-

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

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zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges oder Rußland nach dem Sturze Kerenskys. Äucy zur Zeit der M and schuk ai ser war das Reich der Mitte kein geschlossener National­staat. Von den volkssremden Außenprovinzen Mandschurei, Mongolei, Tibet und Turkestan, die nie völlig assimiliert wurden, ganz abge­sehen, war auch das eigentliche China kein s- wegs ein einheitliches Ganzes. Schon die ku- matischen Unterschiede bedingen es, daß der Nordchinese dem Bewohner Jünas oder Kuang- tungs mir seinem subtropischen Klima fremd gegenübcrsteht, zu schweigen von den grund­legenden VerschiefUnheiten der chinesischen Dialekte, welche die Erlernung des Chine-