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Dienstag, 2. Dezember 1921

Kasseler Neueste Nach, atzten

11 Jahrgang. Nr. 283.

ist sparsamimSeiHauch und von ausg^idmefer WafchMriamg! .

gab der freudiger.

Lektor Tr.

Wann schlaft man am tiefsten.

6er

den

als

sicher stellend.

W. E.

-b.

linghausen

Mindener S. C. ausgefallen;

1:3

Rasensport Mül-

gleich in Qualität und Leistung wie

immer wieder.

DieWeltmarke bürgt für Qualität!

Erfolge der Kur' leisteten nicht ipe.

dem nicht Mit

Spiel- und Sport-Ahlen Union-Recklinghau­sen 0:4; Spiel und Sport Osnabrück Armi- nia-Bielefeld 1:4. B e r g i s ch - m ä r k l s ch e r Gau: Fortuna-Düsseldorf Düsseldorf 99 0:1; B. V. Düsseldorf V. f. B. Remsche.d 3:1; Spiel und Sport Elberfeld Tur.a-Düsseldorf

Ruhrort 2:5; Bottropp heim 4:1

Kafsekr VeranftMunger^.

Klopftockfeier in der Volkshochschule.

Die Volkshochschule hatte für Sonnabenv abend in den Amrhardiaal zu einer Klopslock- Feier geladen, die der Lektor der Berliner Uni­versität Dr. Erich Drach zu einem erhebenden, inneren Erlebnis gestaltete. Tr. Drach schickte

Allmacht des Ewigen, die Klopstock in Frühlingsfeier" besingt?

Dann, nach einer Pause Stücke aus Messias" der etwas Gehörtes und Geschriebenes ist, wie Dr. Drach betonte.

Neuer deutscher Fusiballsieg gegen Frankreich.

Die Reihe der deutschen Sporterfolge gegen Frankreich hat eine weitere Fortsetzung erfah­ren. Ter Karlsruher Fußball-Vcrein spielte in Bordeaux gegen den F. E. Bastidienne und siegte überlegen 7:2.

Hockey-Städtesviel Hatte Magdeburg.

In Halle gelangte ein Hockehkampf der reprä­sentativen Mannschaften von Halle und Magde-

Meiderich Duisburger Spielverein 2:4; V. f. L. Krefeld Meiderich 06 1:4: B. V. Beeck Oberhausen-Styrum 4:1; Duisburg 08 Uni­on-Krefeld 0:1: Union-Hamborn V. f. v. B.

und Oorwart und Verteidiger erzielten ein Selbsttor. Der zweite Erfolg entstand ebenfalls aus einem Eckball, Kerttnann schießt genau aufs Tor, der Torwart hält auf der Linie und wird vom Kreis,über die Linie befördert. Kurhessen ist mehr im Angriff als der Gegner und Wuth erzielt nach einem Dmch'brt'ch das dritte Tor. Gute Leistungen von Dickel und Weber blieben ohne Erfolg. Auch nach der Pause war das Bild dasselbe, wohl konnte Hessen 1909 einige gefährliche Situationen vor dem Gegnertor schaf­fen, aber in letzter Minute konnte die Vertei­digung alle Angriffe abwehren, mitunter mit besonderem Glück. Pnrhessen hat weiter das Kommando und kann durch Weber und Wuth zwei weitere Tore erzielen, somit den Sieg

*

Guten xpueiM:

Die wilden Stämme Altmexikos kannten srä- t eine besondere Delikatesse, die sie aus F..egeneiern bereiteten. Die Eier einer bestimmten Fliegenart, die sie araya catl Was- seraesicht nannten, wurden gesammelt, zu Kü­gelchen gestampft, geröstet und dann mit besonde- rcr Vorlieb- verspeist.

2-er w iße Kanarienvogel.

Auch die Farbe des Kanarienvogels unterliegt der Mode. So, wie man die ursprünglich bunten Vögel allmählich in ein Helles Gelb umzüchlete, so ist man jetzt dazu übergegangen, weiße Ka­narienvögel den Liebhabern anzubieten, und die­se weißen Kanarienvögel werden sehr begehrt nnd hoch bezahlt. Wie eine Kanarienvogel- Ausstellung in London zeigt, ist der gelbe Kana­rienvogel ganz aus der Mode gekommen. Je Heller das Gefieder ist, desto schöner erscheint das Tierchen und die fleckenlose Weiße, wie sie be­reits bei einigen Exemplaren erreicht ist, gilt als das hohe Ziel. Es ist aber auch geglückt, den Kanarienvogel ganz schwarz zu züchten, u. unter den vielen bunten Tierchen, die hier in Käfigen zur Schau gestellt sind, nimmt sich der schwarze Kanarienvogel tote ein unheimlicher Geist aus.

der heraus, wenn die Lage etwas sreundl cher ist, als eine Minute vor Ultimo! H.

schart und Gott hehandeln, füllten den ersten Teil, aus dem ich zwei religiöse Oden:Dem Unendlichen" und .Die Frühlingsfeier" heraus­greisen möchte. Hier erlebte man, daß edle Sprache wie schöne Musik wirken kann, man glaubte die Harfentöne, den Posaunenckor im Preisgesang, der dem Unendlichen geweiht, zu hören. Spürte man nicht auch etwas von der

Heinrich Ruppel-Abend.

Im schönen Ausstellungsraum, den Koitrad Messing allen Künstlern, die ihn darum an­gehen, immer und immer wieder zur Verfügung stellt, wechseln in bimter Reihenfolge Reztta- tions- und Dichterabende sogar mit kleinen Kon- zertvaroietungen ab. Mesgng hat es denen tm Westen so bequem gemacht, die etwas für ihren wahren Menschen tun wollen. Richt zarte Ly­rik durchwehte den Raum, als ich Freitag 6en Saal betrat, der nur durch gedämpftes Licht am Vortragstisch matt erhellt wurde. Düster gestal­tete BalladenEin Traum vom Tod" oder die Blntballäde", die die erschütternde Auflehnung einer Dorffamilie gegen ein unerbittliches Schick­sal beschreibt beide in Art und Ausbau an die Kunst eines Börries von Münchhausen erin­nernd, schlugen den Hörer in Bann. Die Christ- Kyrie-Ballade wirkte ergreifend.

Der Dichter hatte sich einen Sprecher von besten Qualitäten in Rektor R. W e: tz e r ge­sichert. der die Dichtungen gleichsam nach­gestaltete. R u p p e l war selbst erschienen und las eine VolkserzählungDas Konrädchen" und eine Dorfgeschich"» nach einer wahren Begeben­heit:Die Kindtaufe". Klar und festgefügt zeichnet der Verfasser in dieser Geschichteeiner zerfahrenen Ehe" die hessischen Torfgestalten, dieKöpfe wie Mühlsteine" haben. Leider konn­ten wir der vorgeschrittenen Zeit wegen nicht alles hören, was angekündigt war; Rektor Wei­ßer sprach mit seinem modulation-fähig: n wei­chen Organ noch zwei Gedichte-Susanne-Ma- rie und das patriotischeSteh' fest"!

Tichter wie Vortragender ernteten lebhaf­ten Beifall nnd wärmste Anerkennung bet den zahlreich erschienenen Hörern, denen ein, ebenso genußreicher wie interessanter Abend beschieden war. -d.

bürg zur Entscheidung Die überlegen spielende Magdeburger Elf errang mit 6:1 einen über­legenen Erfolg.

Wacker München in Prag geschlagen.

Tie Prager Expedition von Wacker München war von keinerlei Erfolg begleitet. Wacker Mün­chen wurde in Prag von Slavia mit 4:0 über­leget. geschlagen.

Kassel siegreich in Berlin.

Beim Berliner Hallensvortfest kam bei der 3 X 1000 Meter-Staffel Hessen-Preußen an 3. Stelle. Die Kasseler liefen mit Walpert, Wollmer und Wittekindt Im 3000 Meter-Lauf wurde 1. Walpert (Hessen-Preußen), tm Stabhochsprung Adams '(Kurhessen) mit 3.45 Meter.

Rugbyspiel Süddeutschland Mitteldeutschland.

Ein in Frankfurt ausgetragenes Rugby spiel Siiddeutschland gegen eine kombinierte Mann­schaft Mitteldeutschland-Brandenburg wurde von Süddeutschlaad überlegen mit 12:3 (9:0) gewonnen.

Die Londoner medizinische Gesellschaft beschäf­tigte sich in ihrer letzten Sitzung mit dem The­ma:M ü di g ke i 1 nnd Schlaf". Es wurde dabei auch die Frage erörtert, wann unser Schlaf am tiefsten ist, und diese Frage beantwortete ein Arzt dahin, daß dies etwa zwei Stunden nach der Zeit sei, zu der wir gewöhnlich Schla­fen gehen und dann noch einmal etwa zwei Stunden ehe wir a'.tsznstehen pflegen. Daher ist es ein Schaden, der nicht wieder gut zu machen ist, wenn wir die Stunde des Schlafengehens ungewöhnlich lange hinausschieben: Wir brin­gen uns dadurch um den Schlaf, der uns am meisten kräftigt. Daher können Tanzvergnügun­gen besonders.im jugendlichen Alter ohne Scha- für die Gesundheit auf keinen Fall häufiger zweimal in der Woche ertragen werden.

Uebcrzeugung Ausdruck, daß eine Klopsiocl- Renai ance im Entstehen fei; das Zeitalter des Realismus mit einem Gerhart Hauptmann, Ibsen u. a. wußte nichts mit dem großen Kün­der religiöser Dichtkunst anzufangen. Erst das Erleben des großen Krieges, der den Drang, der die Leute wieder in die Kirche treibt, zei­tigte, bereitet dem religiösen Klopstock den Bo­den vor. Der Schöpfer desMessias" hatte die Reife eines Goethe, der auch im stillen Käm­merlein gelesen, feine Wirkung nicht verfehlt, nie errei cht. Klopstock blieb auf die Vermitt­lung des gesprochenen Wortes angewiesen; er selbst sagte einmal:Wird mein Gedicht nicht gesprochen, so bleibt es blaß."

Und dann handelte der geistvolle Redner in des Dichters eigenstem Sinne, als er begann, ihn zu sprechen. Klopstock aber zu sprechen, ist nicht vielen Künstlern vergönnt; wie der

Weitere Ergebnisse.

Borussia-Fulda verliert in Göttingen gegen Spielvereinigung Göttingen 1:0. Sport gewinnt in Gießen gegen Sportklub Gießen 1900 mit 3:0. In Hann.-Münden kann die Spielvereinigung gegen 1. Sportklub Göttingen 1905 ein 2:2 Re­sultat erzielen, während Spielverein Staffel« Rothenditmold in Marburg gegen V. f. B. mit 4:2 gewinnen konnte. In Osterode spielte Turn- und Sportverein 1848 trotz Ersatz gegen Germa­nia-Osterode mit 1:1. E.

Westdeutsche Futzball-Schan.

Die westdeutschen Fußballspiele nahmen in fast allen Gauen den erwarteten Verlauf. Im Westfalengau überrascht allerdings die Höhe der Niederlage, die die Spielsportler aus Osnabrück von der Bielefelder Arminia einstecken mußten. Die Osnabrücker unterlagen mit 1:4. Im Süd- westfalengau gab es überhaupt keine Meister­schaftsspiele der ersten Klasse. Die Ergebnisse der Spiele lauten: Rheingau: Gruppe Süd: Mühlheimer S. V. Tura-Bonn 1:2. Gruppe West: Germania-Düren Borussia-M.-Gladbach 0:0: Dürener F. C. Jugend-Düren 0:2. Po­kalspiele: Alemannia-Aachen ausgefallen; Eiu- tracht-M.-Gladbach Köln 99 3:5; Rheyvter Spiclverein Kölner Klub für Rasenspiele:3. Ruhrgau: Bochum 48 Dortmund 08 1:1; Buer 07 Langendreer 3:2; Erle 08 B. V. Altenessen 1:1; Dortmund 95 M. B. V. Linden 1:1; Gelsenkirchen 97 V. f B. Dort- inund 2:1; Schwarz-Weiß Essen Union-Gel­senkirchen 4:1: Alemania-Dortmnnd Preußen- Essen 2:5. Westfalengau- V. f. R. Osna­brück V f. B. Bielefeld 0 2: ViktorialReck-

UebkimschMgen im Heffen-tzannovef-Gau

Sportverein Kurheffen schlägt Hessen 1909 mit 5-L, Halbzeit 3:0.

eine kurze Betrachtung über Klopstock und feine Dichtungen voraus und

Merkwürdige M korbe.

In England hat kürzlich ein Wettlauf einer Regimentskapelle stattgefunden. Die Mannschaf­ten mußten während des Lausens blasen! Ebenfalls in England hat man einen Rekord im Glockenläuten aufgestellt. Der Sieger hat 9 Stunden 48 Minuten ununterbrochen geläutet! In Amerika hat ein Kasfeehauswirt einen Wettlauf weiblicher Hotelangestellter veranstaltet. Die Mädchen mußten während des Laufes ein gefülltes Teeservice vor sich hertragen! Eben­falls in Amerika, und zwar in Madison, hat man ein Gänsederby veranstaltet. Vornehme Damen nahmen" ihr Gänse an die Leine und trieben sie zum Saufe an Wir können leider nicht berichten welche von den Gänsen die schnell­ste war, wir müßten denn den Namen der Eigentümerin nennen!

der Leidenszeit Jesu beginnend, die Mächte der Hölle beschreibend, gestaltete der Vortragende die Kreuzigung und Grablegung und schließ­lich Judas Ende ergreifend und wirksam. Die allzu starke Anwendung äußerlicher Mittel (Mienenspiel und Geste) störte etwas, zumal da Dr. Drach, der begnadete Sprecher, diese Mit­tel nicht nötig hat. Und doch auch wiederum ein Beweis für das innere Erfassen und Erleben der Dichtung, dafür sprach auch die völlige Un­abhängigkeit vom Buche

Es war die würdigste Gedenkfeier für den Dichter, dessen 200. Geburtstag wir im Juli die­ses Jahres feierten und der heute wieder den Weg in die Herzen der Menschheit findet, die durch großes Leid gegangen ist. Der Leitung der Volkshochschule aber sei Dank für diese

DITMIOP COPD

«sr Ä Ai. für Automobile!

Niederrheingau: Sptelverein

Bunter Allerlei.

Eine |ü< vie Raaoff.:.

In Frankreich hat sich seit dem Jahre 1922 der gefürchtete Koloradokäfer, der schlimmste Schädling der Kartoffel, in der Gironde fest­gesetzt uno im Jahre 1923 über 29 Departements ausgebreitet. Es scheint, als ob der Schädling während des Krieges durch die amerikanischen Transporte in der Umgegend von Bordeaux ein« geichleppt worden ist, und er hat sich dort offen­bar lange Zeit unbeobachtet vermehren können. Wie in derUmschau" hervorgehoben wird, würde die Einbürgerung des Tieres bei uns ein nationales Unglück bedeuten. Der auffallend ge­färbte Käser, dessen gelbe Flügeldecken zehn Ichw.arze Längsstreifen tragen, ist etwa ein Zen- tmieter lang, nährt sich ebenso wie feine hage- buttenfarbenen Larven von Kartoffelkraut üno frißt binnen kurzer Zeit den Acker völlig kahl. Zur Abwehr dieser Gefahr ist es notwendig daß, wo das Tier gefunden wird, die Ortspolizei oder die Gemeindebehörde davon wsort m Kenntnis gesetzt wird, damit unverzüglich Be­kämpfungsmaßregeln eingeleitet werden können.

Der angelegte Großkampftag für Kassel wurde eine zahme Sache, da es K u r h e s s e u gelang den Gegner nach überlegenem Spiel glatt mit 5:0 aus dem Feld zu schlagen. Mit diesem einwandfreien Sieg fetzt ftw Kurhesfen-Kaisel an die Spitze der Tabelle, da Borussia-Fulda in Göttingen gegen Spielvereinigung nicht gewin­nen konnte und mit 1:0 geschlagen nach Fulda zurückkehren mußte. Das Spiel in Kirchditmold konnte nicht befriedigen, denn die Elf von Hes­sen 1909 bot wirklich keine besondere Leisttmg. Die Mannschaft spielte sichtlich unter Form uno war dem Gegner, trotz des eigenen Platzes in keiner Hinsicht gewachjen. Wo blieb der viel­gerühmte Eifer der Kirchditmolder? Nur ein­zelne Spieler besannen sich auf die Ueberlief?« rung des Vereins und kämpften mit der alten Begeisterung. Namentlich Homburg verdient ein Ertralob. Die übrigen Leute hatten nicht viel zt? bestellen, sie waren taktisch und technisch dem Gegner nicht gewachsen. Der Torwart der Hessen war unsicher, mitunter hielt er schwierige Bälle gut und mit Glück um dann wieder schwache Augenblicke zu zeigen. Beim Sieger sah man gutes Zusarnmesupiel und Eifer, so­daß der Erfolg nicht ausbleiben konnte. Die Hefsenmannschast war durch die beiden ersten

wach ibn voll und ganz aus« schöpfte, untPstützt durch kultivierte Sprache, ge­schah von hifher geistiger Warte aus. Dichtun­gen, die die Stosse Vaterland, Liebe, Freund-

Dora Orters

im Stadtpark.

O weh, ein leerer Saal! Dabei waren Ga­ben für kleinkünstlerische Feinschmecker angekün­digt worden. Aber Dora Peters ist groß, sie ließ es die Getreuen nicht entgelten, sie bereitete ihnen dennoch einen genußreichen Abend Wie­der schwang sie, wie so oft in den Winzerstuben, den silbernenKommandostab", wiener paßte sie die Kleidung in der Farbe dem Eharakier dessen an, was ihr beredter Mund zu sagen hatte, wie­der war sic das Muster der Ansagekunst einer -Dame, wenn so gesagt werden darf, Denn . . . . Dora ist ein unnachahmbarer Typ für |ich. Ob sich nun der jüngste Leutnant der friedenz ani- schen Armee so für die Frauen schlägt wie für den König, ob in die Niederungen der Welt­stadt. in Sumps und Morast gestiegen wird, ob sich das Bajazzoschicksal der Zirkusmenscheu ab« rollt, oder das Feldkrätzchen auf der tipptoppen Frisur das srohe Soldatenlied vomSchioo-

bessen sichtlich gedrückt und . . hr den hartnäckigen Wider­stand, welchen man an d.r Elf gewohnt ist. Kurhessen hatte das Spiel jederzeit in der Hand. Das erste Tor wurde aus einem Egball erzielt, Kerkmann legte den Ball genau vor das Tor

Kegelsport.

Ter Verband Kasseler Kegelklubs feierte be­reits das Richtfest der Kasseler Kegler-Sport­halle hinter demDörfchen". Die Eimnelhung soll schon Anfang Januar erfolgen

Rudersport.

.. Alljährlich am Schlüsse jeder Rennsaison ver­öffentlicht der Deutsche Ruder-Verband auf Grund der von den einzelnen Vereinen gewon­nenen Rennen eine Punkttabelle. Sie bildet für den Verband die Grundlage für die Bewerbun­gen um die Auszeichnungen für erfolgreiche Trainer. Bei Feststellung der Punktzahlen wer­den ans der einen Seite Alleingänge nicht mit- gezahlt, soweit es sich nicht um unbeschränkte Rennen der Meisterschafts-Regatten, der Kampf- sPiel-Regatten und der großen Regatten >n Ber­lin, Frankfurt a. M. und Hamburg handelt.

Der Kasseler Ruderverein Kurhessen steht an 17. Stell- der Tabelle mit neun Punkten. Die feit August geführten Verhandlungen haben letzt das Ergebnis gehabt, daß die Abhaltung einer Großen Ruder-Regatta auf der Fulda cm 5. Juli 1925 in Kassel gesichert ist. Die beidm amassiaen Vereine, der RV.Kurhesstn" und der RV. Kassel, werden die Regatta gemeinsam veranstalten. Die Rennstrecke ist 2000 Meter lang, windgeschützt, wird vom Dampfer- und Flößereibetrieb nicht gestört und ist vom Zen­trum Kassel in einer halben Stunde zu erreichen.

Xutierif^t Derewsw?M^mvfe.

Halle, Magdeburg und Kassel.

Gestern kam in Halle der feit geraumer Zeit ^bereitete Vcreinswettkampf zwischen dem Allgem. Turn-Verein Halle, dem Magdeburger ^.urn-Pereiii und der Kasseler Turngemeinde 1^4 zum Austrag. Jeder Verein stellte dazu acht Turner, die an Reck, Barren, Pferd sow-.e eine Freiübung zu turnen hatten. Diese 35er« emswettkämpfe sind für die Zuschauer immer sehr spannend, weil die Resultate bei solch gro­ßen Vereinen meist sehr dicht aufeinander fol­gen. Jeder Beteiligte muß dabei fein Bestes heroeben. Die Turner der K. T., die mit der Gesamtpunktzahl mehrfach in Front lagen, muß- ten stch zum Schluß vor den Hallensern beugen, ne standen an zweiter Stelle.

Halle erreichte 1596 Punkte, Kassel erreichte 1563 Punkte, Magdeburg erreichte 1503 Punkte.

Die bei der hohen Gesamivunktzahl unbedeuten­de Differenz beweist die Schärfe des Kampfes Die höchste Punktzahl erhi°lt ein Hallenser mit

-Punkten, zweitbester mit 238 Punkten, eben­falls Halle; dritter Rohrbach K. T. 1844 mit 230 Punkten. Außer Letzterem war Die Turnae- meinbe vertreten durch: C. Guth (222), Siebert (209), Max Müller 1207), W. Schröder (202), g>. Schroder (188), Reichenhächer (153), Dier- kmg (152). v L«B

*

Frauenturnen:Das Weib".

m Aus der Fülle der Wahlplakate stechen die 3LviteDas Weib" in die Augen. Was soll's? -Das Weib" und der Name Groh-Leipzig imd eng miteinander verbunden. Erziehe:! und Erziehung, das sind die beiden Begriffe, die zn- mindestens erlernt werden müssen, besser aber ist's, sie werden empfunden. Lust und Liebe, otfenes Auge für alles Schöne und geraden Cha­rakter als Grundlage müssen mitgebracht wer­den, damit aus dem Wollen auch ein W"rden wird Groh-Leipzig, dieser Musiker und Dichter auf Der einen Seite, Turnpädagoge auf der an« Deren Seite, hat uns in der Körpererziehung Der Fran einen guten Schritt voran gebracht. Er nahm Das Weib mit feiner natürlichen Ver­anlagung für Musik und Behegung.mn es plan­voll der Lelbeserttichtigung zuzuführen. Und wenn er sich hierbei auch des Tanzes bedieitte, J® »'cht des Tanzes wegen, sondern

durch die hierbei mögliche AusdruckSform, der Ausdruckskultur wegen, ohne aber den End- üveckLeibesertuchtigung" zu verlieren. z.

weihevolle Stunde!

* *

Auflösung fcer Schachaufgabe

1. Sg6-e7, Kd4Xe5,

2. Se7-c6 matt.

91. 1...... f6Xe5,

2. Se7-s5 matt.

B. 1......Lb4Xc7.

2. Dc2-c3 matt.

C. 1...... beliebig,

2. Se7-c6 matt.

DUNtOP X

langscher" steigt .... Dora Peters ist eine -end Grieg'sche Miniötttren s-a.,» 1""

Kanone". Der starke Beifall sagte es ihr der vorgeschrittenen Zeit toeasn nur^n^

Und dann kamen schwere Berliner East an, Marr Lord's eine.^»^ Kränze und zarte Blumen . . Kapellmeister risten, der segelfluagummiseillönn- ck^^ Wambach begleitete prompt, er spielte glän- vortrug Hoffentlich kommt Dora Peters wie-

Planos-Wgel!

Sie waren niet Geld, wenn Sie vor Haus eines Jniirumentes meine Ausstellungs­räume befubfiaen 3ahiu»g«be!>m,misei:

nach Ueberetntanh Pianohaus

HANS MIHM

Wilbeloish. Allee 15