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Nr. 283.

Vierzehnter Jahrgang.

Kasseler Neueste Nachrichten

2. Beilage.

Dienstag, 2. Dezember 1924.

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Ligeuner-Königln.

Eine eigentümliche Residenz.

Es bleibt eine befremdliche Erscheinung, daß gerade in der Welt der Zigeuner, der ungebun­denen Söhne des freien Nomadenlebens, das monarchistische Prinzip mit so festen Wurzeln im Boden der Ueberlieferung hastet. Seil Jahr­hunderten wählen die Zigeuner eine Königin, und nach der Wahl versammeln sich alle Stämme, um mit großer Feierlichkeit die Krö«

kord dar, da eine derartig lange Strecke von langsam lausenden Maschinen bisher nie bewäl­tigt worden war. Die Veranstaltung hat den Beweis erbracht, daß deutsche Traktoren auslän­dischen Erzeugniffen in Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit nicht nur ebenbürtig, sondern sogar überlegen sind. Unser Bild veranschaulicht einen Traktor mit einer Anhängelast von hun- dertv.icrzig Zentnern bei der E« »fahrt durch das Brandenburger Tor in Berlin. Die Traftoren- sahrt führte die Wagen bekanntlich auch durch Kassel.

Linr mutige jfrsu.

jfiinftrhnmal vrrhriratrt und oierzehnmal geschieden.

des Achilleion. Nun vollzog sich alles schnell und glatt, sodaß ich tm Frühjahr 1907 wäh­rend des Aufenthalts in Homburg vor der Höhe eines Abends bei Tisch meiner völlig überrasch­ten Gemablin und dem Gefolge die Mitteilung von dem Ankauf des Achilleion machen konnte unter Vorlage eines mir eingesandten Albums mit vollendet schönen Aufnahmen von den Räu­men und Gärten des Schlosses.

Ueber die Entfernung des Heine- Denkmals aus den Gärten des Schlosses und seine Ersetzung durch ein Denkmal der Kaiserin Elisabeth erzählt Kaiser Wilhelm:In dem un­teren Drittel des Bergabhanges, auf einer run­den Plattform des Parkes, ließ Kaiserin Eli­sabeth einen kleinen Tempel, von Marmorsäulen getragen, errichten. Zu beiden Seilen sühnen Treppen in ein Bassin mit Fontänen, deren Gelände mit Glyzinien umrankt sind. Von hier ins zcq sich ein geschlossener Weg nach dem Ha­fen des Achilleions, auf jeder Seite von einer dichtgedrängten Reihe von Zypressen begleiict, von ganz ungewöhnlich mächtigem Wuchs. In diesem Tempel stand ein Marmorbild von Hei­ne Er war dargestellt im Hemd, auf einen Sessel hingesunken, die Beine von einer Decke umhüllt. Kein geeignetes Motiv für einen Tem­pel. Ich verkaufte das Bild an einen Liebhaber tn Hamburg und setzte an seine Stelle eine Kopie des entzückenden Standbildes der Kas­se r' n Elisabeth, das die Stadt Salzburg ihr errichtet hat Das schöne Haar, in Flechten 'n Tiademsorm auf »em Haupte zusammenge­legt, im schlickten Alltagsgewand, die Hände vornüber gekreuzt, mit sanftem Lächeln auf den ((frönen Zügen, scheint die Kaiserin den Berg higabnischreiten, genau so wie ich als Knabe sie einst in H-r-endorf gesehen hatte, so tauschend sind ihre Bewegungen vom Künstler wiedeagc- geben. Ein Bild voll zarten Liebreizes, vor­nehmer fürstlicher Haltung und Frauenanmut, de.bei von spreckiender Aehnlichkeit, so sieht sie da, in blendens weißem Marmor gebildet, das Antlitz dem blauen Meere zugewendet, das sic so sehr geliebt, von frischem Krün umrankt, zu Füßen ein leichtes Band von Blumen, die Hobe Schöpferin des Ackille'on, Oesterreichs schöne Kaiserin Elisabeth"

Ein Buch des Exkaisers. Erinnerungen an Korfu.

Demnächst erscheint im Verlag Gruyt"r und Co. ein reich illustriertes kleines Werk aus der Feder des E r k a is e r s Wilhelm II. Es ist betitelt:Erinnerungen an Kor- f u" und schildert das berühmte SchlotzAchil- leion, das der Kaiser nach dem Tode der Kaiserin Elisabeth erwarb, und die Schönheiten der Zauberinsel sowie die verschiedenen histori­schen Funde, die auf Korfu gemacht wurden. Das Werk istdem Andenken werland ihrer Majestät der Kaiserin und Kö­nigin Auguste Viktoria, der Herrin von Achilleion" gewidmet, deren An­regung die Schrift ihre Entstehung veldonkt. Eingangs schildert der Kaiser, wie es zum Ver­kauf des Achilleions kam.Im Jähre 1905 stat­tete ich aus Anlaß einer Mittelmeerreise nach vorheriger Verabredung mit dem später in Sa­loniki ermordeten König Georg von Grie­chenland einen Besuch auf der Insel Korfu ab. Ich besuchte das Flaggschiff der im Hafen ankernden britischen Flotte während der Zeit, die verstrich, bis König Georg mit seiner Jacht einlief. Es wurden Fahrten zu Wagen über die

Eine Leistungsprobe, die Laien und Fach­leute in gleichem Maße interessiert, hat die welt­bekannte Firma Heinrich Lanz, Mannheim, unternommen, indem sie drei ihrer Schweröl- motoien vom TypVerkehrsbutldogg" in un- nnterbrochener Tag- und Nachtfahrt von Mann­heim nach Berlin lauf-n ließ Einer jeden Ma­schine waren entsprechend große Zuglasten an« gehängt Die Strecke betrug ca. 800 Kilometer und fuhren drei Traktoren mit einer Slunden- gesckwindigkeit von 6 Kilometern. Tas Ergeb­nis der Fahrt stellt einen hervorragenden Re-

* Wellerode, 1. Dezember. (Einbruch.) In der hiesigen Warenabgabestelle des Konsum- und Sparvereins Kassel und Umg. wurde in einer der letzten Nächte ein schwerer Einbruchs­diebstahl verübt. Der ganze Ladeninhalt bildete ein wüstes Durcheinander. Was und wieviel Waren bei dem Einbruch mitgenommen wur­den, steht noch nicht fest. Die Diebe sind durch Brechen eines Loches durch die Mauer in den Laden gedrungen.

* Ziegenhain, 1. Dezember. (Stadtparla­ment.)) Die letzte Stadwerodnetensitzung be­willigte einen Bauplatz am Flutgraben an den Lederhändler Spieß, dem der Magistrat die Be­dingungen mitteilen wird. Die Versammlung beschloß die Einführung einer Getränkesteuer; der Protest der Ziegenhainer Gastwirte wurde als unbegründet zurückgewiesen. Rach Vor­schlag des Magistrats wurde die Anschaffung von neuem Schlauchmaterial und Rauchmasken für die freiwillige Feuerwehr beschlossen. Zum Schutz vor Verunstaltung des Stadtbildes wur­den Satzung festgelegt. Zum Kauf der Län­dereien auf der Schar und dem Kauf des Bös- sertschen Hauses in der Festung auf Grund des notariellen Vertrags wurde die Zustimmung ge­geben. Der Ergänzungsbeschluß zum Vortrag über Kirche und Schule wurde angenommen.

* Hedemünden, 1. Dezember. (Aqerlei.) Die Reicksbabn beabsichtigt dem Vernehmen nack die Eisenbahnübergänge oberhalb u. unterhalb

' Preußisch-Suddeutsche Wenlotterie.

Sp^eitenS ont Freitag, den 5. Dezember 1924 bis 6 Mr. mutz die Erneuerung der Lose zur 3.

Klaffe 24./250. Lotterie der den zuNanbigen Loiteric- Einnebmer erfolgen. Andernfalls verliert der Spieler le,a"wnte4?"f Los :i. Klaffe und in An berocht des Mangels an Losen die Möglichkeit zum Wetter- 'n dieser Lotterie Die Ziehung beginn« am

Kreitag. den 12 Dezember 1924. Es kommen 9000 rc Lnn£ Gesamtbeträge von 1411 000 Goldmark mrTs91u3f.e,elun8 ?et Hochftgewinn beträgt 100000 vyoiomarr.

Aus der Heimat.

Konzen in (Senfun en

Der GesangvereinMelodia" in Gensungen veranstaltete in der Kirche ein Konzert zum Besten eines Denkmals zur Erinnerung an die im Weltkriege gefallenen Helden. Hauptlehrer G e r h o l t brachte bei guter Registrierung und künstlerischem Spiel, mehrere Musikstücke für Orgel zu Gehör, auch war er bei den Violin- solis ein feinfühliger Begleiter. Er holte aus der sehr reparaturbedürftigen Orgel heraus, war herauszuholen war. Lehrer Tauer hielt eine, im Sinne der Veranstaltung, tiefergrei- fende Ansprache. Er sagte unter anderem, daß vor drei Monaten, das Komitee zum Bau des Denkmals, an sämtliche Ortsvereine das Er­suchen gerichtet hätten, durch Veranstaltungen den Bausonds zu unterstützen. Da sei es der junge MännergesangvereinMelodia" gewesen, der in der kurzen Zeit, sich in den Dienst der guten Sache gestellt hat usw. In Konzertmeister Boldmüller aus Kassel, lernte man einen vor- tresslichen Violinisten kennen. Schöner, war­mer und beseelter Ton, zwang alle Zuhörer tn seinen Bann. Den Hauptanteil am Konzen hatte der Verein. Die Chöre von Haydn, Schubert, Mitkiewicz und Beethoven, kamen klangschön zu Gehör. Die sichere Leitung des Dirigenten aus Kassel, sorgte für exaktes, rhyth­misch festes Einsetzen und Zusammenhalten. Die Intonation blieb im Gänzen rein, die dyna­mische Abtönung war gut getroffen. Der erste Tenor verfügt über ein gutgepflegtes Kopfregi­ster. Im ganzen ist der junge Verein gut ge­schult, auffallend war die gute Textaussprache.

Don Fulvu und «der.

Ein reger Frachtverkehr

herrscht zur Zeit aus der Fulda. Mehreremale am Tage fahren große Schleppdampfer schwer­beladen die Fulda herauf bis Kassel. Ihnen angehängt sind meistens noch zwei bis drei lange Schleppschiffe, sogenannteBrcmerböcke". Man ist bemüht die Güter noch vor Niederlegung der Nadelwehre die anfangs Dezember jedes Jahres regelmäßig erfolgt, an ihren Bestimmungsort zu befördern. Nach Niederlegung der Nadel­wehre rühr die Schiffahrt bis zum Frühjahr des nächsten Jahres. Die Edertalsperre läßt zur Zeit größere Mengen Wasser ab um bei möglicherweise eintretenden großen Niederschlä­gen durch Aufnahme der Wassermengen die Ge­fahr des Hochwassers zu beseitigen. Der hier­durch erhöhte Wasserstand der Fulda macht sich bei Spickershausen recht unangenehm bemerk­bar. Der elektrische Strom für Licht und Kraft für die Gemeinde wird in der Spikershäuser Mühle erzeugt. Durch den erhöhten Wasserst and der Fulda stehen die Turbinen fast ganz im Wasser und können garnicht oder doch nur mit verminderter Kraft arbeiten. Die Folge hier­von ist, daß der erzeugte Strom so schwach ist, daß in den Häusern allabendlich der schönste Mondschein herrscht. Auch das Ausdreschen des Getreides schreitet unter diesen Umständen nur recht langsam fort. Der Anschluß an das elek­trische Leitungsnetz der Ueberlandzentrale würde für die Gemeinde einen großen Segen bedeuten.

Die schöne Newyorker Tänzerin Miß Irene Castle beschäftigt andauernd die amerikanische Leffentlichkeit. Sie ist nicht allein berühmt durch ihre Tanzkunst, sondern hauptsächlich durch ihre Exzentrizität, sowie durch die Tatsache, daß sie bereits Gattin von fünfzehn Ehemännern ge= des Bahnhofs aufzuheben und statt deren tn Verlängerung der Steinstraße eine Unterfüh­rung herzustellen. Durch die hiesige Gefolg­schaft des Jungdeutschen Ordens wurde in Ger­tenbach eine über 30 Mann starke neue Gefolg­schaft ins Leben gerufen, nachdem eine vor einigen Jahren dort bestandene Gefolgschaft wieder eingeangen war. Rg.

* Seligenstadt, 1. Dezember. Unfall.) Durch ein umstürzendes Scheunentor erlitt der Oeko- nom F. Blum einen Beckenbruck und schwere in­nere Verletzungen.

uung vorzunehmen. Tie derzeitige Herr­scherin des Nomadenvolkes residiert, wenn man so sagen darf, in P i n i e b o, einem serbischen Dorf, das nur wenige Kilometer von Belgrad entfernt ift. Sie heißt Kranitza Lenska uns bewohnt eine Hülle, die sich von den armselig n Baracken, in denen ihre Untertanen Hamen, tn nichts unterschetdet. Eine Pariser Schriststelle- lin hat sie kürzlich dort besucht. Die sechzig- jährige Zigeunerkönigin sprang, als ihr der vornehme Besuch angeiündigi wurde, mit einer für ihre Jahre erstaunlichen Gelenkigkeit von ihrer am Boden liegenden Matratze aus und stürzte sich, als der Dolmetscher Namen uns Titel der Besucherin nannte, eilig auf einen in einem Winkel der Hütte liegenden Hausen von Lumpen und Kleidern. Sie zog, um den Be­such gebührend zu empfangen, gleich vier Klei­der übereinander an und behing sich mit den ihre Würde anzeigenden Attributen von Rin­gen, Armbändern und Ketten. Mit den könig­lichen Gewändern angetan, begrüßte sie die Pa­riser Dame mit den Worten:Ich bin die Kö­nigin und Tochter einer Königin, du weißt doch, daß wir Zigeuner von den Pharaonen ab« lammen und unseren Namen Gipsi von der edlen ägyptischen Rasse herleiten."

Die Zigeunerkönigin hat achtzehn Kinder und eine ganze Reihe von Prinzgemahlen, von denen aber nur noch einer praktisch in Frage kommt. Es ist ein alter, stolz dreinschauend.r Zigeuner, der nichts weiter als ein bis zu den Füßen reichendes Nachthemd anhatte Der Prinzgemahl beeilte sich sofort, die Pariserin anzubetteln, und versteckte den erk-iltenen Obo­lus sorgsam in der Matratze. Weder er noch die Königin arbeiten, ohne daß sie darum Man­gel zu leiden hätten. Einmal in der Woche be­gibt sich die Königin, von einigen ihrer Unter­tanen umgeben, zum Markt. Der ganze Stamm folgt, wobei die Männer vorangehen und Frauen und Kinder die Nachhut bilden. Beim Erscheinen des seltsamen Königszuges erschallt von allen Seiten der Ruf:Bringt die Sachen in Sicherheit", woraus sich alle Verkäufer be­eilen, die Verkaufsstände zuzudecken.

Stolz schreitet die Königin am Arm des Prinzgemahls durch die Marktstände. Wenn die Gesellschaft vorübergezogen Ist, hat man stets den Verlust einiger Hühner und anderer eßbarer Dinge zu beklagen. Der Zigeunerstamm aber kehrt mit dem stolzen Bewußtsein heim, für ein paar Tage aller Ernährungssorgen enthoben zu fein.

wesen ist, von denen sie von 14 geschieden ist. Ihr erster Gatte, dessen Namen sie noch heute trägt, war der bekannte Fliegeroffizier Vernon Castle, der kurz nach feiner Verheiratung in Te­xas verunglückte Seitdem prozessiert sie fortlau­fend gegen jeden ihrer verflossenen Gatten.

zauberhaft schöne Insel gemacht, deren entgegen« kommende Bevölkerung die Königsfamilte und ihre Gäste freundlich begrüßten. Auf der Rück­fahrt von dem Ausflugsort Pelekt mit herrlicher Fernsicht auf das sre'e Meer und die Südwest­küste der Insel, schlug König Georg mir vor, Achilleion zu besichtigen, das seit dem Tode de Königin unbenutzt und leer stehe. Tas Schlo und die vernachlässigtet' Gärten wurden besich-

Eine Entenjagd veranstalteten vor einigen Tagen zwei Radfahrer aus Kassel. Als sie an der Fulda an der han­noverschen Grenze entlang fuhren und sich un­beobachtet glaubten, zogen sie plötzlich ihre Taschenpistolen und gaben mehrere Schüsse auf die am Ufer ruhenden Enten ab. Das Ergeb­nis der Jagd war eine tote Ente und mehrere verwundete. Bevor jedoch die beidenWatd- männer" ihre Jagdbeute in Sicherheit bringen konnten, wurden sie von hinzukommenden Leu­ten, die durch die Schüsse aufmerksam geworden waren, vertrieben. Leider ging die »lucht so schnell von statten, daß an eine Verfolgung nicht zu denken war. Es wäre endlich mal an der Zeit, daß diese Flußpiraten dingfest gemacht würden. Nicht nur am User allem wird den Enten nachgestellt, sondern auch aus dem Was­ser. Verschiedentlich wurden Enten und auch Gänse an die Boote herangelockt und mit dem Ruder erschlagen, um bann im Rucksack der Bootsinsassen zu verschwinden. Einigen Fami­lien wurden auf diese Art vier bis fünf Tiere gestohlen. «e.

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Linr große deutsche Lristungskohrt.

Mit ürm Lradtar von Mannheim nach Berlin.

ligt. Ich war völlig überwältigt von dem Zauber der klassischen Antike, der über dem Ganzen schwebte, wie von dem Panorama, das die großartigste Fern- und Rundsicht auj die Insel, den Kanal und den Epyros bot. Aus der Rückfahrt nach der Stadt Korfu schlug der König mir vor, das Achilleion zu kaufen und oatau? für die Kaiserin und mich einen Sommersri- schenort zu schassen Er und sein Land wurden glücklich fein, uns Gastfreundschaft nach altbe­währter Griechenart zu bieten. Durch den Vor­schlag des Königs ermuntert und vorn Gesehe­nen bezaubert, wendete tch mich brieflich a n K a i f er Franz Josef mit dem Angebot. Dieser gab seiner Freude Ausdruck und zugleich seiner Befriedigung, daß der Lieblingssttz seiner teuren Heimgegangenen mit den Erinnerungen an sie in meinen Besitz übergehen soll. Er könne das Achilleion in keiner besseren Hand wissen. Die weiteren Verhandlungen mit der katser- lichen Vermögensverwaltung verliefen nach einem Jahre ergebnislos Am Ostersamstag 1907 sah ich in einer englischen Zeit­schrift das Bild des Achilleions mit dem Bei­satz, es sei an eine Hotelgesellschaft verkauft worden. Ich fragte in Men an, ob die Nachricht zutreffe. Auf die betnetnenbe Antwort machte ich ein neuerliches Angebot, das nunmehr angenommen wurde.

Laut Testament hatte Kaiser Franz Josef Besitzrecht und seine Tochter den Nutzgebrauch

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