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Nummer 272. Einzelnummer 10 Pf Sonntags 15 Pf

Dienstag, 18. November 1924. Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf 14 Jsil TgKNF

Kasseler Nmste Nachrichtm

Kaffeler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

Gegen Hemots Wirtschaftskrieg.

SltuffoMiii wirbi für Deutschland.

vernünftige Regelung der Besatzungssragen

Sin glanzender Sieg.

Preisgebahrung im Einzelhandel u. Handwerk.

Werden wir nachgebens

Die erste Niederlage.

Eine Schlappe Herriots in der Kammer.

Rom, 17. November. In Beantwortung ver­schiedener Anfragen hielt Ministerpräsident Mus­solini in der Kammer eine Rede, worin er zu­nächst erklärte, Italien müsse sich ferner auf den Abschluß eines Handelsvertrages mit Deutsch­land vorbereiten. Italien werde den Eintritt

Tat nicht vorhanden sind und Geständnisse der Verhafteten nicht vorliegen. In Pisa wurde das Besitztum des antifaschistischen Frontkämp­ferbundes angezündet, wobei die Familie des Besitzers nur mit knapper Mühe dem Feuertooe entging.

in der Umgebung des Außenministers Dr. Stre- scmann ziemlich optimistisch bemteilt Man glaubt, daß spätestens bis zum Januar in den bestehenden Komplikationen mit Frankreich eine Klärung eintreien wird. Man glaubt zu wissen, daß wenigstens in der Milnärkontroll- frage eine für Deutschland annehmbare Rege­lung getroffen wird, während dagegen in der Besatzungsfragc vielleicht mit einer Ver­zögerung der Entscheidung zu rechnen ist.

Gens, 17. November. (Privattelegramm.) Im französischen Senat erlebte am Sonnabend das

Rnhrkamvfes gegen Angebörige der Reichsbahn über 350Iabre Freiste its st rasen ver- stänat wurden, vecdisnt nochmals ste'vorgehoben zu werden.

Jetzt werden sich erst die uns zugefügten ungesteuerlichen Schäden übersehen lassen. Die Regie bat natürlich nicht den geringsten Versuch gemacht, die gesamten Eisenbalnianlogen mit siebendem und rossendem Material auch nur einigermaßen pflealich zu bebandeln. Uniister- scbbar sind die Schäden, die hier an dem Wa­genpark und an den Strecken- und technischen Anlagen wieder zu beseitigen sind Nebenbei bemerkt konnte der Regiebetrieb nur etwa 50 Prozent dez normalen Güterverkehrs bewälti­gen Untere deutschen Eisenbabner aber beseelt der Gedanke, daß es nur langsam wieder vor­wärts geht, daß der erste Schritt zum Abbau der Politik der Gewalt getan ist. Denn die Tat­sache. daß die französisch-belgisch? Eisenbabn- tpflie auf Grund des Londoner Abkommens ihr Ende erreicht hat, ist ein Zeichen dafür, daß der Geist der Verständigung und des Versöbnunas- wissens einen bedeutsamen Schritt vorwärts ge­tan bat. Von der Maas bis an die Memel aber wird sich die Zuversicht wieder Bahn brechen, daß der deutsche Wiederaufbau nur möglich ist im festen Zusammenstehen von Rbein und Reich, von Staat und Volk.

Niederlage. Es handelt sich um die Wiederein­stellung der wegen Streikvergehen erlassenen Ei­senbahner. Das Ergebnis der Abstimmung war die Ablehnung der Vorlage mit 199 gegen 106 Stimmen.

sacke, daß die seinerzeit während des Ruhr- kamvfes ausgrwtesenen deutschen Eisenbahner wieder ihre alten Posten ein- nehmen und für einen geordneten Verkehr ver­antwortlich sein werden, wird diese Genug- tuitug und Freude in der Bevölkerung des be­setzten Gebietes besonders begründen.

Es bestand kein Zweifel, daß die llebergabe und der Dienst unter der deutschen Verwaltung sich ohne Schwierigkeiten und ohne Reibungen vollziehen würde Zwar wird bis zum 30. No­vember noch der zur Zeit gültige Regiefahrplan tu Kraft bleiben, mit dem 1. Dezember aber werden die neuen Fahrpläne mit wesent­lichen Verbesserungen zur Anwendung kommen. D'e während des Ruhrkampfes eingestellten Züge ans dem Ruhrgebiet nach Süddeutschland, Berlin, Hamburg Altona,.Frankfurt, Basel ;isw werde" wieder eingestellt und in dem alten Um­fang- durckgeführt werden. Rund 10 Prozent des gesamten deutschen Reicksbahnnetzes sind wieder in deutschen Händen Es ist bekannt, daß die größte Verkehrsdichte sich im Rhein- Nuhrgebiet befindet und auf den Eisen­bahnverkehr im Ruhrgebiet etwa 40 Prozent des gesamten deutschen Reichsbabnbetiiebes entfal­len. Mit der llebergabe der Ruhr- und Rbein- babnen an die deutsche Re'cksbabngesellschaft sind 150000 deutsche Eisenbahner wieder zu ihrer Arbeitsstätte z u r ü ck ge­kehrt, um ihren Dienst unter d-ntscker Lei­tung wieder aufzunehmeu Es ist vielleicht an­gebracht, bei dieser Geleaenbeit noch einmal daran zu erinnern, daß während des Rusir- kamvfes über 20000 Angehörig- der deutschen Reichsbahn ausgewiesen wurden, daß sie also rund 50 Prozent der Ausgewiesenen überbaut stellten. Auch die Tatsache, daß während des

*rntr O s

In einem Aufruf spricht der Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn Cefer dem gesam­ten Personal für fein opferfreudiges Verhalten Dank und Anerkennung aus und fährt dann fort: Es geziemt sich nicht, unserer Freude über die Wiedervereinigung unserer Bahnen laut und öffentlich Ausdruck zu geben. Die Zeiten sind noch zu schwer für solch? Kundgebun­gen Darum ermähne ich alle eindringlich, jeden llebcrmut und alles Frohlocken zu vermeiden und es sich genug sein zu lassen an der inne»

Das FasMenschiff m Gmrm

Reue Tumulte und Opfer.

(Eigener Drabtberich:., Zürich, 17. November.

ret; Genugtuung in dem Gedanken, daß die Bahnen Wieser deutsch geworden sind und die Zeit der Trennung nun ein Ende hat. Große und schwierige Aufgaben stehen uns bevor. Der Wiederaufbau der Bahnen erfordert äußerste Anstrengung. Ich rechne dabei auf dre ost bewährte Arbeitsfreudigkeit und volle Hin­gabe des Personals an kommende Aufgaben.

le deutschen Eisendastmr fahren wieder

Genf, 17. November. (Eigene Drahtmeldung.) Aus Düsseldorf meldet ein Telegraphenbüro: Die llebergabe aer Regieeisenbahnen an die in­ternationale Eisenbahnverwaltung der deutschen Reichsbahngesellschaft bat sich reibungslos vollzogen. Die deutschen Eisenbahner zeigen sich beunruhigt über das Verbleiben der von der Regie übernommenen deutsch en I Eisenbahner im Eisenbahnbetrieb. Tele­gramme ouS Köln und Frankfurt melden gleich­falls die glatte llebernahme. Der Zugbetrieb läuft regelmäßig.

gebunden ist, da sonst eine sehr lebhafte Oppo­sition im deutschen ParlamKpt gegen die wirt- fchaftlichen Abnmckungen mit Frankreich ein-,,.............. wu Clnmn

letzen wurde. Der Verlauf der Reichs- Deutschlands in den Völkerbund freudig begrü- t a ll s w a h l e n wird einen starken Einfluß au? ßen und werde auch dafür eintreten, daß Demsch- bie weite« <^staltung der Beziehungen zu land einen Sitz im Völkerbundrat erhalte. Mns- ^rankrelch ausuben. Man hat in Berlin den solini bezeichnete sodann den Handelsvertrag Eindruck, daß die augenblicklich entstandenen mit Deutschland als ersten in einer Reihe ähn- Spannungen nicht ohne Absicht hervorgerufen kicher Verträge und als schließlichen Schritt ans worden sino, um mehr oder weniger eine dem Wege zur Schaffung fester und freundschaft- 3 w an gs läge für Deutschland zu schaffen, da licherBeziehungen zwischen den Völkern. Rach der Frankreich sich die Möglichkeit Vorbehalten will, Rede wurden alle Kapitel des Haushalts anze- im »rolle eines Wahlsieges der Rechtsparteien nrmtmen.

zunächst neue Schwierigkeiten zu berei ten. Die deutsche Außenpolitik wird dadurch ge­rade im jetzigen Augenblick vor die denkbar größ­ten Schwierigkeiten gestellt. Es verstärkt sich auf deutscher Seite der Eindruck, daß es sich um

; Llkberflüsflge Grfrtze.

Hat d;e Pieistreibereiverorduung noch Sinn?

' ®®iic SandwrriL, Ein-- b,nr>clS

NN» uncetc Wirr waftkgruppen <e«cn ST.

langem für den Otoau b«

ie4sen»-.«a -in. Der bekannt« W°r°Mafr Re w«gc-i«y:srat Webk- nimmt .«den Km«* w narhfo genv-n kia en und überzeugende > Ausführungen SteUung.

Nach dem Abbau der Wuchergerichte. Devisen- mar?mit"m ^IcJ Handelsbeschränkungen, wird s ?cd)t bMnt recynen dürfen, das; auch d'/Reste der notwirtschaftlichen Gesetzgebung in nm s^ruer Zelt beseitigt sein werden. Nur ? U"d Tempo des Abbaues wird es sich wühl handeln können, wobei die der ängstlichen Gesundung am meisten hinderli­chen Vorschriften zuerst aufgehoben werden mus- aber rechne ich in allererster Linie öie Prelstreibereiverordnunq. Es soll nicht ber- .kannt werden, daß deren Vorschriften zuzeiten hiAefcnt6«161 Rachsrage, der nur ungenügendes Angebot gegenuberstand, geeignet waren, grobe u b-körnpfen; ihren ei­gentlichen Zweck, ine

Preise zu verbilligen haben sie nie erfülle» (S, Ändern sie die Erzielung übermäßiger Gewm.le, al|o einzelne privarwirtschaftliche unter Strafe stellten; konnten fio fi-h volkswirtschaftlich nicht auswirken? denn' K öetotnn ist nur einer von vielen preisbildenden ^kwten. dle zum großen Teil jeder Emfluß- uahme des einzelnen wie der Staatsgewalt en'- n'ckt-rud. Außerdem bestanden andere unüber.' ^.che Schwierigkeiten. Die Nachprüfung, ob ein Gewinn als übermäßig anzusehen iss be- sich entsprechend der reichsgerichilichsu bu^nÄnr^l9, iUna<yi lediglich auf die Geslc-

Eöelnen Ware und des einzel- «en GeschastSvorganges. Es zeigt sich aber sehr »stld, baß die m,t der Ueberwachung betrauten Polizeibehörden und Preisprufungs- 1 Ln aus Mangel an Mitteln nicht in der ^"belv'tren, die für ihre Aufgabe notwendigen Kräfte ,n ausreichendem Maße heranzuzieben. Tie Versuche, die für die Preisbildung in erster Lime verantwortliche landwirtschaftliche und in. bustrleüe Erzeugung auf die Angemessenheit ihrer Preissordermigen nachzuprüfen, scheiter- ten daher m der Mehrzahl der Fälle an der

Rom, 17. November. (Privattelegramm.) Die auswärtige Politik Mussolinis ist von der Kammer mit einem Vertrauensvotum

Wieder Herr im Haus

Mein Franzose ans deutschen Zügen.

Die llebergabe des Eisenbahnverkehrsnetzes von der französisch-belgischen Eisenbahnregie an die deutsche Reichsbahngesellschaft ist, wie schon die Sonntagausgabe ankündigte, in der Nacht zum Sonntag erfolgt. Mit dieser llebergabe wurde die deutsche Verkehrshoheit und damit die deutsche Wirtschaftseinheit auch in den be­setzten Gebieten wieder hergestellt. Die Tätig­keit der Regie erreicht ihr Ende. In den b e - setzten Gebieten wird diese Tatsache mit größter Genugtuung begrüßt werden. Nicht t-ur, daß auf dem weit verzweigten Eisenbahn­netz an Rhein und Ruhr wieder die in der gan­zen Welt bekannte deutsche Pünktlich­keit und Ordnung znrückkehrt, daß auf deut­schem Boden die Fahrkarten wieder mit deut­schem Gelde bezahlt werden, daß sich der Verkehr ohne Verkehrshemmungen an der Gren­ze des besetzten Gebietes vollzieht und die Fahrkarten vom besetzten nach dem unbesetzten Gebiet und umgekehrr wieder für die ganze Strecke gelöst werden können. Auch die Tat-

Eine Preisüberwachung, die sich aber im wesent­lichen nur auf die Warenverteilung in der letz- ; tcn Stufe erstreckt, erscheint zwecklos, weil . die Preisentwicklung von den Forderungen der Borlieferanten abhängig ist. Wo die Durchfüh­rung von Verfahren wegen Preistreiberei aber gelang, zeigten sichschwereUnzuträglich- kelten. Für die Feststellung, ob ein Preis ei­nen übermatziaen Gewinn enthält oder nicht, fehlten objektive Maßstäbe. Das Gesetz stellte unter Strafe, wer Preise forderte, die un­ter Berücksichtigung bei gesamten Verhältnisse einen übermäßigen Gewinn enthalten. Zu den gesamten Verhältnissen gehören zunächst die Gestehungskosten. Diese enthalten aber este und genau bestimmbare Posten wie Einkaufspreis, besondere Unkosten. Kapitalzins usw., eine Reihe sehr schwankender und dehnba­rer Posten, wie Risikoprämie, Anteil an den all­gemeinen Unkosten bei gemischten Betrieben usw., deren zifsernmäßige Feststellung oft nur tm Wege der Schätzung möglich ist. Noch schwie- rtger ist die Beurteilung des sogenannten ange­messenen Warenpreises. Die Entscheidung dieser Frage tft aber nur ganz gewiegten Kennern der aus dem betreffenden Markt berrschenden Ver- Haltnisse möglich. Abgesehen davon, daß den Behörden Sachverständige, die die genügenden

Unzulänglichkeit der eingesetzten Kräfte. Auch der normale Marktpreis ließ sich als Be. Urteilungsfaktor nichi ohne weiteres ermitteln, denn es war für die im begrenzten Wirkungsae. biet taugen örtlichen Polizeibehörden u. Prels- und vielfach auch den mittleren ^^sprufungsstellen fast unmöglich, festzustellen, ob jeweils für eine Warengattung eine normale Marktlage bestand oder nicht. Eine Nachprüfuna ,war aber auch häufig dadurch erschwert, daß sich die in festgefugten Verbänden zusammengeschlos. senen Erzeuger und Großhändler auf ihre V e r- bandspreife beriefen, denen unter gewissen Voraussetzungen b;e Bedeutung von Marktprei- fen zukommr. In der Entscheidung darüber, ob die Voraussetzungen Vorlagen, waren die örtli­chen stellen aber außerordentlich behindert, weil der Wirkungsbereich der Verbände über bett Bezirk dieser Stellen meistens hinausgreist und sich vielfach uberbag ganze Reich er­streckt. Bei dieser Sachlage mußte das Interesse der mit der Preisiibecwachung betrauten Behör­den an den Erzeuger- und Großhändlerpreiseii naturgemäß erlahmen und erschöpfte sich int wesentlichen in der Ueberwachung der

C r e we, bestätigen lassen, daß auch E ng l an dl dragdent ein allgemeines Votum verlange, gewillt ist, die deutsche Forderung auf Äuf-I stimme er aus Gründen der inneren Politik ge - Hebung der sechsundzwanzigprozentigen Aus- gen die Regierung.

fuhraidgabe abzulehnen. Es hat den Anschein, als ob zwischen Englan-d und Frankreich schon jetzt gewisse Vereinbarungen getroffen ssud, um auf Deutschland einen gewissen Druck auszu­üben und der Reicksregierung die Tatsache vor Augen zu halten, vaß die Regelung dicher Fra­gen von dem Ausfall der deutschen Wah- - -.------.------- - ---------~

(en abhängig sei. Tie ReichSreaierung tttzss je- Kabinett Herrlot bei der Abstiminung über die doch die eingeleiteten Schritte bis zur letzten Amnestievorlage fr die Kammer die erste Konsequenz durchführen. m --------------

von 347 gegen 8 Stimmen bei 26 Enthaltungen gebilligt worden. Mussolini hatte vorher erklärt, - , . Wer die allgemeine Politik der Regierung nicht

-Auch England Hai sich verschworen. billige, solle schon jetzt gegen sie stimmen nnv Berlin, 17. November. (Privattelegramm.i nicht das Budget des Innern abwarten. Gio- Die französische Regierung hat sich neuerdings litti batte vor der Abstimmung erklärt, er hätte von dem englischen Botschafter in Paris, Lord die Außenpolitik gebilligt, aber da der Minister- Crewe, bestätigen lassen, daß auch England Vräsident ein allgemeines Votum verlange,

Der Tagesanzeiger meldet: Aus Oberitalien liegen vom Sonntag neue Nachrichten vor, die eine Ausdehnung der antifaschistischen Kundgebungen erkennen lassen, In Turin, Genua und Mailand wurden gestern <Vn Xa. I Kundgebungen des Proletariats für den An-

«511 Oer /xJeDICiTnÜylC* fchluß Italiens an Sowjetrußland Herriots Taktik vor den Wahlen. veranstaltet. Diese Demonstrationen haben /Ebener Tnformationävi-nn überall iU den schwersten Zusammenstößen gc=

(eigener ^nformatioa.dienst. fuhrt In Genau wurden zwei Tote und fast

Berlin, 17. November, vierzig Verletzte festgestellt, in Turin über Zwischen der Reichsregierung nnv Zwanzig Verletzte und in Mailand fast eben­dem französischen Ministerpräsidenten Herriot soviel. Die Unruhen in Pisa haben sich gestern sind seit einigen Tagen diplomatische Unterhand- wiederholt. Die Faschisten haben sämtliche lungcn im Gange, die neben den stockenden sozialistischen Versammlungen mit Waffe,,g:- Wirtschaftsverhandrungen sich auch auf andereIwalt gesprengt. Der Untcrfuchungsrich- wichtiqe politische Probleme erstrecken, die jetzt ter will immer noch keine Anklageerhebung ge= akut werden. Es ist klar, daß ein deutsch-sran Iwn di? verhafteten Attentäter auf Matteotti zösifches Wirtschaftsabkommen im Volke auf leb- wegen Mordes zulassen, da Tatzeugen der haften Widerspruch stoßen würde, wenn bei-!Ji ~ *"

spiclsweise die Fragen der militärischen Räu- inung des Ruhrgebiets und der endgül­tigen Einstellung der imeralliierten Militär- ko n t r o 11 e auch weiterhin ungelöst bleiben wurden. Wir glauben zu wissen, daß die Reichsregierung Frankreich von vornherein dar­auf aufmerksam gemacht hat, daß der Abschluß eines deutsch-französischen Handelsvertrages un­bedingt an eine

Berlin, 17. November. (Eigene Drahimel- dung.) Die Beratungen des Reichskabinetts

fefretär von Trendelrndurg bleibt vorläufig ink"lön- 17; November -Eigene Trahtmel- Berlin. Es fallen Aussichten für ein deutsches 9c6t d-S Gerucbt um, daß die Sow-

Nachgeben bestehen. Auch Parifer Blätter schrei- l * * * ü,n 9 ^sicht habe, von der

ben, Herr von Trendelenburg sei mit einem für|,,an,?i,cte<n ^iegierung bei den bevorstehenden Frankreich nicht ungünstigen Vermittlungsvor- ^E00vvlungen die Rückgabe der russischen schlag nack Berlin gereist, für den die Znstim 5 fordern, die in Nordafrika feit

mnng der deutschen Regierung erhofft wurde, dem Wrangcl-Abenteuer interniert sind, sowie t die Rückgabe von 15o Handelsschis-

Optimiem i* im ©tnfemanntt. uJ?b £Qd) inJr-Q,u

, Zoftschen Haien zuruckaehalten wurden. Au«er-

Bcrlim li. November. (Eigene Drahtmel dem verlangt Rußland eine Entschädigung rnng.z Wie unser Informationsdienst erfährt, k,on fünfzig Millionen Frank en für ü» SÄ außenpolitische Situation kwölf russische^ Kriegsschiffe, die im Jahre 1918 irvö der zweifellos bestehenden Schwierigkelle»' in Odessa beschlagnahmt worden waren

bewußt hervorgerufene Komplikationen handelt.