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Hessische Abendzeitung
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Nvmrner 253.
Einzelnummer 10 Pf . Sonntags 15 Pf
Sonntag, 26 Oktober 1924.
Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf 14. Itt^kgLNg
Sie Minister aus Agilationsreisen.
Die tiebergangszett.
x>»t wretztigsA Entscheidungen
Der Aufmarsch der Parteien zum Wahlkampf ist nock im Gange. Man bemüht sich zunächst einmal, zugkräftige Wahlparolen zu finden, mit Venen die große Menge zu beeinslnssen ist und sucht sich innerhalb der Parteien klar zu werden, mit welcher Taktil die Arbeit durchgefützri werden soll. Deshalb sind für die nächste Zeit Parteitage angesetzt, um innere Einkehr zu halten und Richtlinien für die dann nötig werdenden Reden aufzustellen Bemerkenswert ist, daß in den Reihen der bisherigen Regierungskoa. lition auch weiterhin die Neigung besteht, an der Politik der Regierung, besonders fn außenpolitischer Hinsicht, festzuhalten, da man in ihr den Weg zu Verständigung und Frieden sieht. Innenpolitisch ist allerdings der Gegensatz da, der zur Auflösung der Parlamente geführt hat. Die Parieipresse vergnügt sich damit, den Gegnern die Verantwortung an der Krise zuzu- schieben, und selbst innerhalb der Parteien sind Mi ßstimmungen ernster Art. Der d e u 1 sch- nationalen Parteileitung kostet es Mühe, die auseinander strebenden Kräfte, die sich seit der Annahme des Dawes-Gutachtens befehden, zusammen zu hallen. Es wird immer deutlicher, daß die „Ja-Sager" für ihre Zustimmung von damals von den „Nein-Sagern" scharf kritisiert werden, umsomehr als der erwartete Lohn in Gestalt einiger Ministersttze ausgeblieben ist. Um eine Spaltung zu verhüten, hat sich Dr Hergt geopfert und den Vorsitz nieder- gelegt. Bange Tape haben die Demokraten erlebt, als fünf wertvolle Fraktionsführer aus der Partei austraten, weil sie die Erweiterung der Regierung nach rechts als berechtigt ansahen, während die Parteileitung sich entschieden dagegen aussprach. Der Austritt ist nicht zu unterschätzen, denn die ausscheidenden P^l- sönlichkeitcn ziehen eine Schar von Wählern mit.
Neben dem häuslichen Streit ist es der äußere Kampf, der die Gemüter erregt. Es ist ein Teil der W a h l p r o p a g a n d a — die für den beobachtenden Zuschauer nicht des Humors entbehrt —, die eigenen Vorzüge ins rechte Licht zu setzen und die Fehler der anderen ordentlich breit zu treten. So werfen fetzt die Demokraten und die Volksparteiler einander vor, an der Reichstag- und Landtagsauslösung schuld zu sein. Die Demokraten sagen, die Deutsche Volkspartei hätte nicht zu versuchen brauchen, die Deutschnalionalen in die Regierung einzubeziehen, dann hätte die Regierung ungestört weiter arbeiten und die Parlamente weiter taaen können. Demgegenüber betont die Deutsche Volkspartei, die Demokraten hätten sich mit Unrecht gegen eine Kabinett-Erweiterung gesträubt, denn die Deutschnalionalen als stärkste Reickstagsparlei tonnten mit Recht die Beteiligung an der Regierung verlanden und es sei sogar zu wünschen, daß sie auch die Verantwortung an der Regierung mittrazen müßten. Die Politik wäre nicht wesentlich verändert worden, da ihre vier Ministersitz- von zwölf Sitzen in der Minderheit geblieben waren. Daß die Deutsche Volkspartei in Uebereinstim- mung mit dem Zentrum daraus bestehl, im Innern die Verfaffung aufrecht zu^erhalien und nach außen die Politik der Verständigung unter Währung der deutschen Interessen fortzusetzen, zeigt ihr Wahlaufruf, in dem die Einseitigkeit und die Religions- und Rassenhetze der Deutschnaticnalen zurückgewiesen wird. Die Deutsche Volkspartei will nicht in einem Wahlbündnis, sondern als selbständige Mittelpartei auftteten. Aus den Varteiausrufen ist noch derjenige der Sozialdemokraten zu erwähnen, der sich als Ziel setzt, den Bürgerblock zu verhindern. Den Demokraten bringen die Sozialdemokraten ihre Sympathie entgegen, weil sie nicht zum Bürgerblock zählen.
Betrachtet man nun noch ine Aeußerungen des Auslandes zu den gegenwärtigen deutschen Verhältnissen. so kann man feststellen, daß eine Gefahr, wie sie von gewisser Seite befürchtet wurde, nicht besteht. Vielmehr herrscht dort säst allgemein die Ansicht, daß die deutschen Wahlen eine B e s e st i g u n g der L a g e herbei- führen werden, denn es sei notwendig, daß die Regierung eine starke und stetige Mehrheit hinter sich habe, ferner daß der Reickstag arbeitsfähig werde insbesondere durck Nussckaltung der radikalen Sckreier, die den ruhigen Fori- fdjrttt verhindern. Im klebrigen ist die Stellungnahme bet Presse tn den alliierten Ländern noch insofern bemerkenswert, als überall gewünscht wird, die deutschen Wahlen mögen so ausfallen, daß die Alliierten Nutzen davon hätten. Wenn daraus eine Lehre für Deutschlands Nutzen zu ziehen ist, so tst es nur
die folgende: Tas deutsche Volk darf weder in übersprudelnden Rationalismus noch in still duldenden Pazifismus verfallen, sondert mutz den Weg der Mitte gehen mit dem Ziel einer klar schauenden, arbeitsamen, selbst bemühten Volksgemeinschaft! K. F. D.
Vorberelttm«! Ser Wahlen Jade Partei hofft auf Gewinn.
(Privat-Telegramm.)
Berlin, 25. Oktober.
Die Wahlvorbereitungen ger einzelnen Parteien haben inzwischen auf der ganzen Linie eingesetzt. In Berlin sind für Sonntag die ersten, insgesamt 32, Wahlversammlungen aller Pin test n einberufen worden. Die Mehrzahl ber Reicksminister wird Mitte kommender Woche sich auf A g i t a t io n s r e i s e n begeben. Die WahlaussiMen werden in den Berliner politischen Kreisen eifrig debattiert. Fede Partei erwartet eine Vermehrung ihrer Mandate. Im großen und ganzen wird berücksichtigt, daß bie Mißstimmung der Bevölkerung gegenüber den parlamentarischen Wirren so groß geworden ist daß wohl eine starke Wahlmüdigkeit sich zeigen dürfte und daß eine geringere Anzahl Abgeordneter in den neuen Reichstag einzieht.
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(Schrfc d r T" 7, .er^kf in Brytrn
München, 25. Oktober. (Privattelegramm., Die bayerische Regierung hat im Hinblick auf bie bevo:stehenden Reichstagswahlen eine Verordnung zum Schutze ber Wahlfreiheit erlasien. Danach wird bis zum Wahltag einschließlich die Versammlung-, Rede- und Pressefreiheit in Bauern wieder hergestellt. — Die Bayerische Bolkspartei hat gestern abend beschlossen, in ihrem Wahlaufruf die Nnversehrt- heit ber bayrischen Staatshoheit im Rahmen des Reiches und die Notwendigkeit ber bürgerlichen Einheitsfront besonders zu betonen
♦ in England.
London, 25. Oktober. (Eigene Druhtmeldung.) Die englische Zeitschrift „Ration" schreibt: Bei dem verworrenen Zustande ber bentschea Parieren würde jeder Versuch, die Resnltate der ReichstagLwahlen vorauszusagen, verfrüht fein. Der in Paris entfaltete Optimismus «st zum mindesten voreilig. Die Gefahr eines starken nationalistischen Elementes im Kabinett kann die Wirkung des Dawesplans beeinträchtigen und die deutsch-französische Spannung wieder bringen Es ist bemerkenswert, daß Reichspräsident 66irt die Meinung der deutschen Demokraten teilt. Deutschland will mit den Kommunisten nichts zu tun haben und es weist offen darauf hi«, daß es auch dem extremen Nationalismus begegnen wird, fonst werde der Dawesplan in bie Brüche gehen und eine neue Aera der Bestürzung und Verworrenheit werde beginnen
Räumung öer Kölner Sone?
Die Engländer beabsichtigen zu bleiben.
(Eigener Informationsdienst.)
Berlin, 25. Oktober.
Das Interesse ber diplomatischen fireife konzentriert sich gegenwärtig auf die Vorbereitungen der Ende Dezember in Aussicht genommenen Konferenz der alliierten Besatzungsmächte. Im Vordergrund dieser Konferenz ttcht die Frage der Räumung ber Kölner Besatzung szone durch die englischen Truppen, die bekanntlich laut dem Versailler Vertrag am 10. Januar 1925 zu erfolgen hätte Wie wir hierzu von bestinformierter Seite erfahren, besteht die Reichsregierung darauf, daß die Räumung der Kölner Zone am 10. Januar pünklich erfolgt. Es bestehen jedoch noch sehr wesentliche Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben, daß England nur dann zur Räumung Kölns bereit ist, wenn es dafür einen a n - deren Abschnitt des altbesetzten rheinischen Gebietes mit seinen Truppen besetzen kann. Nach englischer Auffassung würde ber interalliierte Charakter Der Besatzung vollständig aushören, wenn England mit ber Räumung ber Kölner Zone ganz auS bem deutschen Bcsatzungsgebiei verschwände. Die englische Regierung wünsch! offenbar, daß ihr die Zone um Koblenz zur Besetzung durch die englischen Truppen überlas fen wird. Hefter diese Fragen werden demnächst Verhandlungen zwischen Frankreich und England stattfinden.
Um öae 7hH)r- unv Gonktionsaebin.
Berlin, 25. Oktober. (Privattelegramm.) In den Berliner Regierungskreisen stellt man fest,
daß die fällig gewordenen militärischen R ä u - inungsmaßnahmen int besetzten Gebiet in dem im Londoner Abkommen vorgesehenen Umfange vollständig und reibungslos durch- geführt worden sind. Die nächsten militari- schon Räumungsfristen nach dem Londoner Abkommen beginnen erst im Laufe des kommenden Jahres. Die Reichsregierung hat neuerdings Verhandlungen eingeleitet, die bie mitt tärische Räumung nicht nur des Ruhrgcbietes, sondern auch des sogenannten Sanktions- gcbieteS, besonders Duisburg-Ruhrorts, beschleunigen sollen.
GngMch-ruMcher Swift.
Aufruhr-Propaganda der Bolschewisten.
(Eigener Dratztbericht.s
London, 25 Oktober.
Das britische Auswärtige Amt veröffentlichte gestern zwei Geheimdokumente, von denen das eine, wie der „Daily Telegraph" schreibt, einen noch nie gesehenen Zusammenhang mit einer parlamentarischen Wahl darstellt. Es handelt sich um F n st r u k t i o n e n an die e n g l i s ch c n Kommunisten, bie sie von ihren Maska u e r F U h r e r n mit der Unterschrift Sinowjews, dem Präsidenten des Vollzugsausschusses und der dritten Internationale, erhalten haben. Die englischen Kommunisten werden in dem Dokument zu Folgendem aufgesordert:
L Die Massen des englischen Proletariats sollen aufgewiegelt werden. 2. Die Führer ber Arbeiterpartei sollen überwacht werden, weil sie an den leitenden Stellen der Bourgeoisie «ehcn. 3 .In England und in den Kolonien soll eine kommunistische Propa- ganba getrieften werden. 4. Es sollen Schritte unternommen werden, um den vollen Erfolg eines bewaffneten Ausstandes zu gewährleisten 5. Die kommunistische Propaganda soll im Heer, in der Marine, unter den Mnni- tionsatbeitern und in den Militärwerkstätten entfaltet werden. 6. Alle militärischen Vorbereitungen ber Bourgeoisie sollen beobachtet werden, fr daß der imperialistische Krieg in eine.« Klassenkrieg umgewandelt werden kann. Es seien Truppen von Spezialisten ausgebildet, die bis zum Ausbruch des Kampfes das Gehirn ber militärischen Organisationen ft Ulegen.
IN cdonald protestiert.
tim die Luftfahrt.
Die Friedrichshafener Werst.
Mit Ausnahme von Frankreia, ist man wohl in der ganzen kultivierren Weit der Meinung, das die Zeppelinwerfk erhatten b.eideil mu«, Das Verlangen der Franzosen, da die Lust- jchisjhalle in Friedrichshafen zerstört werde, gründet sich aus den Artikel 202 des Verguller Vertrages, der die Auslieferung des deurschen Lnstschrfimaterials und auch der Lustichifshallen vorsah. Dieser Artikel ist, wie die Botschatter- konserenz in einer Note vom 14. April 1922 an- erkannt hat, von Deutschland vollständig erjullt worden. Die Forderung der Zerstörung der Halle in Friedrichshafen wurde i a- ntals von der Botschasterkonferenz ausgesetzt, um den Bau des für Amerika bestimm- ten Zeppelin-Lustschifses zu e.Möglichen. Aber endgültig verzichtet hat die Bott'chasterkonserenz nicht aus die Zerstörung der Halle, die Erledi- Ming dieser Frage wurde vielmehr nur aus einen späteren Zeitpunkt verschoben und dem Imer- alliierten Luftschisfahrt-Garantiekomitee übertragen. Dieses Komitee sollte auch über die Anlagen bestimmen, die für den Internationalen Zivil-Luftverkehr erhalten bleiben sollen. Die Botschafterkonserenz hat also selbst damals die Empfindung gehabt, daß der zivile Luftfahrverkehr die
Erhaltung von Anlagen in Deutschland erfordern würde. In der Zwischenzeit hat eine grotze Anzahl von Ländern ihr Interesse für die Nutzbarmachung des Großluftschifsvau.s für Verkehrszwecke zur Schaffung von Lustschisjoer- bindungen zwischen den Erdteilen kundgegeben. So finden zurzeit Erwägungen über die Einrichtung -—>> LuUsckissttnien zwischen Nordamerika und Europa, zwischen Südamerika und Spanien, zwischen England und Indies und Australien statt, und nach der glücklichen Ueberfahrr des Z. R. 3 ist die Möglichkeit nähergerückt, datz diese Pläne sich verwirklichen lassen.
Der grvtze Fernverkehr
mit Luftschiffen kann also einer großen Entwicklung entgegensetzen. Bei dieser Sachlage wird es wohl, von Frankreich abgesehen, nirgends in der Welt begriffen werden, daß Deutschland, das so Hervorragendes auf diesem Gebiete geleistet hat, aus Grund des unter ganz anderen Verhältnissen zustande gekommenen Vertrages von Versailles an der weiteren Entwicklung des Luttschiffbaues gehindert werden soll. Die Lust- schifshalle in Friedrichshasen kann von der größten Bedeutung für den Luftschiffbau sein, deshalb würde er sinnlos fein, diese Halle zerstören zu müssen, weil einmal unter ganz anderen Verhältnissen dort Lustschisse für kriegerische Zwecke gebaut worden sind, an die heut; gar nicht mehr gedacht wird.
London, 25. Oktober. (Eigene Drahtmeldung.) Maedonald hat an den Sowjetver- treter in London einen Brief gesandt, worin er auf die bokschewistifchen Instruktionen Bezug nimmt. Mardonald protestiert in seinem Bries gegen diese Instruktionen und weist darauf hin, daß eine Doppelgängerei zwischen der Sowjet- regietung und der dritten Internationale besteht Es frage sich, wer in Sowjetrutzland das entscheidende Wort zu reden habe, und ob ein Abkommen, das von der Sowjetregierung abgeschlossen worden fei, von der dritten Internationale annulliert werden könne ober nicht Kein Staat könne mit einer Regierung ein Abkommen abschtteßen, die nicht imstande fei dieses Abkommen auch wirklich durchzuführen
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Angriffe der englischen Dresse
London, 25. Oktober. (Eigene Drahtmeldung.) „Daily Mail" wirftMaedonald vor, datz er die britische Ration verrate. fEr hätte sofort, nachdem das Schreiben Sinowjews ihm vorgelegt worden fei, die Sowjetdelegierten hin- auSwerfen und die feinlichen Propaganda-Agenturen in London schließen müssen. — „Times" schreibt: Maedonald ergreife jetzt die Gelegen heit, um den Rückzug anzutreten, feine Reue komme zu spät. Es sei kaum glaublich, daß die Nation bie Leitung in den großen Fragen des britischen Reiches einem Führer onoertrouen werde, ber nach seinem eigenen Zugeständnis sich von den schlimmsten Feinden Englands hafte beschwatzen lassen. - „Daily Telegraph" schreibt, das veröffentlichte Dokument Mage Macdonalds Russenpolittk in Stücke. — „Morningpoft" lagt, einer Regierung, bie zu ihrer Haupiplanke einen Vertrag mit den Bolschewisten gemacht habe, wegen der Zustimmung dazu an das Land apelliert und nun den Beweis dafür geliefert habe, diesen Vertrag lächerlich zu machen, könnte auch nicht die geringste Vernunft zuge- fprochen werden.
Ausländische Aeußerungen.
Wie „New Dorf Herald" meldet, soll die amerikanische Regierung nicht die Absicht haben, offiziell zugunsten der Aufrechterhaltung der Friedrichshafener Werst- anlagen zu intervenieren. Es ist jedoch möglich, daß sie halbamtlich den deutschen Standpunkt in dieser Frage unterstützen wird. Die amerikanische Regierung werde sich, wie das Blatt meint, über die össentliche Meinung der Vereinigten Staaten zu dieser Frag' informieren. Das amerikanische Publikum ist offensichtlich günstig für Deutschland gestimmt Ein Pariser Vertreter der „Mor- ningpost" hatte eine Unterredung mit dem englischen Unterstaatssekretär für die Lusi- schiffahrt Eynac über die Frage der Zepp-lin- werke in Friedrichshafen. Der Franzose gibt dieses Interview tendenziös wieder. Eyuae soll danach crflärt haben, daß Deutschland nach dem Versailler Vertag feine Zeppeline und seine Hallen zerstören müsse, und er ganz der Meinung Frankreichs fei, daß die Halle in Friedrichs- Hasen auch tatsächlich zerstött werden müsse. Er bezweifle jedoch, daß Deutschland bereit sei, diese Forderung auszuführen. Ta keine Zeitgrenze für den Abbau der Werk? festgelegt sei, sei zu befürchten, daß selbst bann, wenn die deutsche Regierung sich entschließen würde, die Werke zu zerstören.
bie Arbeiter sich weigern würden, den Befehl auszuführen. In diesem Falle müsse eine diplomatische Aktion erfolgen, Deutschlind habe nach dem firiege nicht weniger als 70 Lust- schisse gehabt, von denen noch einige vorhanden feien. (?) Die deutsche Regierung mache geltend, daß einige dieser Hallen notwendig seien, um den geplanten englischen Luftdienst über deutsches Gebiet zu ermöglichen. Aus diesen Gründen glaube «nun, daß das deutsche Kabinett sich bemühen werde, die Friedrichshasener Halle zu erhalten.
Tie römische Zeitung „Epoca" komm! noch einmal auf die deutsche Luftschiffahrt zurück unh