Einzelbild herunterladen
 

Ein falscher Standpunkt

US»

wäre es, wenn Sie beim Kauf von

Herren- und Knabenkleidung allein auf Preise achten, ohne Güte des Stoffes und Verarbeitung in Betracht zu ziehen. So manches scheinbar billige Angebot erweißt sich später als sehr unvorteilhaft. Ich habe dies stets vermieden und damit die steigende Anerkennung meiner Kunden erworben,

Fernsprecher 367 MAX HOLDES Unt Königstr, 70 Leistungsfähigstes Haus für Herren- und Knabenkleidung.

Sonnabend, 2. August 1924.

Staffelet Neueste Nachrichten

Nr. ISO. 14. Jahrgang.

Sandel und Verkehr.

Stürmisches AnIeihegesSüst.

Ereignisse am Berliner Effektenmarkt.

Am Berliner Enektenmarlt entwickelte sich am gestrigen Donnerstag hauptsächlich größeres Geschäft am Rentenmarkt, von denen Kriegsan­leihe im Mittelpunkt standen. Man wollig in diesem Papier Auslandskäufe beobachten. Spä­ter trat eine leichte rückläufige Bewegung ein. Jndustriewerte lagen eher schwächer, da auch der Geldmarkt eine leichte Versteifung aufwies.

Rcichsanleihe-Hauffc.

5pro, .Reichsanleitze setzte bei überaus stür­mischem Geschäft mit 305 ein, stieg bis etwa 337% und erst gegen Schluß ruhiger bei 332. Auch sonst wurden heimische Anleihen stark ge­kauft bei steigenden Kursen. Große Umsätze har­ten wieder 3^-Proz. Konsols bei 770, ferner am Einheitsmmckt die bayerischen Anleihen, 4proz. Bayern 780, 3,5proz. Bayern 770. Dollarschatz­anweisungen bröckelten leicht ab 82,25.

«

Jndustriepapiere abgeschwächt.

Montanwerte lagen von Anfang an schwach auf Abgaben der Banken. Zum Schluß wur­den d e tiefsten Kurse erreicht, obwohl die Um­sätze recht gering waren: Mannesmann 25,5 (nach 26,5), Gelsenkirchen 47,5 (nach 48%)« Phö- nir 26,5 (nach 27,25). Auch oberschlesische Werte waren angebotcn auf die ungünstigen Mitteilungen in der Generalversammlung von Caro. Verkehrswerte schloffen sich der schwächeren Tendenz an. Nur Canada waren durch Käufe der Spekulation bis 30,5 gesteigert, schloffen aber abgeschwächt. Auch Ichiffahrts- akticn lustlos und schwächer. Jndustrieakt'en hatten durchweg nur sehr« geringen Verkehr bei abbröckelnden Kursen.

Eine stille Nachbörsc-

An der Nachbörfe war das Geschäft fast voll­kommen zum Stillstand gekommen. Nur in eini­gen wenigen Werten wurden noch nennenswerte Umsätze getätigt. So handelte man 3,5proz. Konsols mit 770, nachdem si- vorübergehend bis 785 umgesetzt worden sind. 3proz. Konsols mit 780, 4proz Konsols mit 725, Kriegsanleihe mit 830. Interesse bestand weiter für türkische und russische Werte. Montanwerke schlossen zu den niedrigsten Kursen des Tages. Ppönir 26,5 bis Caro 11 und Oberbedarf 8%.

t .

Die große Deolfenstille.

y Der Frank sinkt weiter.

Am Berliner Devisenmarkt ist die Abgibe- neigung nach wie vor befriedigend. In französi­schen Franken kamen am gestrigen Donnerstag 1,7 Millionen heraus und holländische Gulden etwa 125000. Die Valuten Schweiz uno Lon­don liegen international fester, dagegen der fran­zösische Franken schwächer. Die Mark weist international keine Veränderungen auf. Am Geldmarkt trat entgegen den Erwartungen nach deur Ultimo keine Erleichterung ein. Tages- gekd wurde in» Durchfchnitt mit % Pro Mille be­zahlt. Ter Satz für Monatsgeld stieg aus 1% %.

Berliner Devisenkurse.

Kurse in Billionen Mark für ein Pfund, einen Dollar, 100 000 österreichische und ungarische Kro­nen: übriges je 100 Einheiten. Amsterdam 160,10 Geld (160,90 Brief). Brüssel 18,95 (19,05). Chri­sti ania 56,61 (56,89). Kopenhagen 67,58 (67,87). Stockholm 111,42 (111,98) Italien 18,10 (18,20). London 18,44 (18,53). NewNork 4,19 (4,21). Po­ris 20,95 (21,05). Schweiz 77,61 (77,99). Wreu abgest. 5,90 (5,92). Prag 12,40 (12,46).

Niedrigere Gebote am Getreibemarkt.

Stiller Berkehr ... Geringe Kauflust.

Die Berliner Produktenbörse am gestrigen Donnerstag bot bei leicht abgeschwächter Hal­tung ein ruhiges Aussehen. In Brotgetreide hat sich das Angebot weiter verstärkt, dem ze- doch nur geringe Nachfrage gegenübersteht. Nur in Roggenmehl konnten einige größere Abschlüsse nach Süddeutschland getätigt werden. Im übri­gen mußten sich Weizen und Roggen einen Preisnachlaß von zwei Mark geiallen lagen. Sonst wurden noch Oelsaaten zu kaufen gesucht. Es notierten: Weizen märk. 185190, Rog­gen märt 137143, westvr. 133. Sommergerste 162171, Wintergerste 154162, Haler märk. 147153. Weizenmehl 25,2528,25. Rogaenmchl 215023 25 Weizenkleie 10,4010.50, Roggeu- kleie 10.20, Raps 285290 Leinsaat 370, Vik- toriaevbsen 2123, kleine Speiseerbscn 15-16 Futtererbsen 14-50, Peluschken 14, Ackerbohnen 1315, Wicken 1415, Lupine-, blau 9,50-10, Rapskuchen 10,5010,60, Leinkuchen 20, Trocken­

schnitzel 9,409.50, vollw. Zuckerschnivel 19 bis 19,50, Kartoffelflocken 21,50-23.

Wie stehen die Lebensmittel?

Der Hamburger Warenmarkt zeigte am ge­strigen Donnerstag für Kaffee ruhiges Be.- darfsgeschäft im Platz- und Jnlandsverkehr bei festen Preisen Angebote von drüben knapp, Forderungen fest. Kakao: Tas Bedarfsge­schäft in greifbarer Ware hat sich weiter gebes­sert und die Preise haben angezogen. Abla­dungsware dagegen hier weiter ruhig, im Aus­lände aber fest. Superior Epoca Arrive Juli- August loko 65 sh Kostfracht, Superior Thome aus erster Hand August-September 39 sh. Accra good ferm., neue Haupternte Nov.-Dez. 36/6 an­geboten Reis: Gute Nachfrage seitens Erport. Geschäft bei festen Preisen ruhig. Grö­ßere Abschlüsse für spätere Lieferung bei etwas höheren Preisen. Burma 2 loko 16/, Burma Bruch 2 13/10%. Schmalz: Mittlere Um­sätze. Preise etwas niedriger. Steanr Lard 34,25. amerk raff. Schmal; versch. Marken 35 bis 35.50 Dollar, Hamb. Schmalz in Drittelton- nen. Marke Kreuz, 36,75 Dollar je 100 Kilo netto. Gewürze: Stetig, unverändert. Paraffin und Wachs: Unverändert.

** Aufträge aus Rußland. Ter russische Handelsvertreter in Berlin hat eine Anzahl Anweisungen über di' Wiederaufnahme des Verkehrs oer Handelsvertretung mit deutschen Partnern erlassen Nachdem der Konflikt zwi­schen Deutschland und Rußland beigelegt ist, wird Rußland voraussichtlich bereits in nächster Zeit wieder'eine größere Anzahl Bestellungen, namentlich für die Maschinen-, Elektro- und che­mische Industrie nach Deutschland legen.

** Berliner Metallmarkt vom 31. Juli. Amtliche Preise für 1 Kilo in Billionen Mark: Elektrolvtkupfer per 100 Kilo 126. Rafftnade- Kupfer 9999,3proz. 1.101.11, Orig. Hütten- wcichblei 0.60-062, Orig, Hüttenrohzink frei 0.580.60. Rewclted Plattenzink 0.50- 0.52, Orin. Hüttenaluminium 9899proz. Blöcke, Barren 2202.30. Banka-, Straits-, Austral­zinn 4 754.78. Hüttenzinn mindestens 99proz. 4.604.65, Reinnickcl '.)899proz. 2.30-240, Antimon-Regulus 0.630.65, Silber, 900 fein, Barren 90 7591 25.

Ein kühner Pfadfinder.

Der Fünfzehnjährige als Löwenjäger.

Ein junger Mensch namens Ronald W. Ryan, der mit zweihundert anderen südafrikanischen Pfadfindern aus den Kenia-Kolonie in London cingctroffcn ist, um mit seinen Kameraden auf der Ausstellung in Wembley das Leben und Treiben der südafrikanischen Pfadfinder zu zei­gen, ist wahrscheinlich der jüngste Löwenjäger der Welt. Roan ist erst fünfzehn Jahre alt, har aber bereits zwei Löwen erlegt und trägt die Schwanzspitzen der erlegten Tiere stolz aus sei­nem Hut. Auch seine Kameraden haben als Auszeichnung Schwcmzspitzeu von Löwen am Hut, um sich als Löwenjäger zu erkennen zu geben.

Ich habe erst kürzlich meinen zweiten Löwen erlegt, erklärte der fünfzehnjährige Afrikaner dem Berichterstatter eines englischen Blattes. Ich hatte mich auf die Nachricht, daß ein Löwe eines unserer besten Maultiere zerrissen hatte, auf die Suche begeben. Plötzlich sah ich mich sechs gro­ßen Löwen gegenüber. Der größte von ihnen schien zu schlafen. Ich benutzte das, zielte und feuerte, aber er brüllte auf und floh. Gleichzei­tig mit ihm ergriffen auch die fünf anderen das Hasenpanier. Ich machte mich sogleich auf die Verfolgung und traf mich bald wieder mit dem altn Löwen zusammen. Ich hatte das Glück, ihn mit einer Kugel ins Herz niederzustrecken.

Ein andermal war ich mit meinem Vater einem Löwen auf der Spur, der in einer Farm drei Pferde zerrissen hatte. Plötzlich sahen wir uns einem Löwen gegenüber, der, wie wir sofort erkannten, einer der gefürchteten Menschenfresser war. Ich gab.hintereinander drei Schüsse ab; das ging aber nicht so leicht, wie ich hier er­zähle. Der Löwe, der durch das Feuer in Wur geraten war, ging sofort auf uns los und riß uns beide zu Boden. In diesem kritischen Augen­blick gelang es mir, noch zwei Schüsse abzu- fcitent, dessen zweiter ihm den Garaus machte.

Im Reiche der Mode.

Die Herrschaft der Spitze.

Sie haben einen Vertrag mit einander abge- schloffen: Mode und Spitze, und ergänzen und beflügeln ihre Ideen in einer so anmutsvollen, reizenden Weise, daß wir Zuschauer bis dato noch ein wenig skeptisch mit wachsender An­teilnahme Zusehen, ja ganz von jenen neuen Ideen ergriffen werden und nur willig werben lassen für diese in die Wirklichkeit umgesttzten Gedanken und Pläne. Es ist ungemeines In­teresse für die kommende große Spitzcnmode vorhanden. Und es ist berechtigt. Die Spitze ist von kultureller Bedeutung. Immer wenn

sie erschien, war das Leben von besonderem Duft umflossen, waren Schönheit und Anmut ihre Begleiter. Wenn in unsere ernst-bewegten, hastenden aufreibenden Tage wieder ein Hauch jener beschaulichen, das Leben auskostendeu Zett hinüberkäme, könnten wir nur glücklich sein. Und daß Sentimentalität, Geziertheit-und Schnörke- lei fernbleiben, dafür sorgt der andere Kompag­non, sorgt Frau Made, die es ja wie niemand anders versteht, sich aus die Zeit einzustellen.

So entzückend all jene Erscheinungen des Zeitalter der Spitze, das vergangen, gewesen sind, rie Damen und Herren der Rokoko, jene kapriziösen und amoniösen Gestalten unsere moderne Zeit verlangt moderne Menschen und wir schlüpfen nur noch selten, vielleicht wenn Prinz Carneval sein Zepter schwingt, in Vie Kostüme, in die Menschen jener Zeit und bleiben doch, was wir sind! Träumen uns viel­leicht sehnsüchtig in die Vergangenheit, vom Zauber der Erinnerung verklärt und sollten doch froh fein der Gegenwart zu leben. Ja die heu­tige Mode hat unzählige Möglichkeiten das Ma­terial das die Spitze bietet zu verarbeiten. Alte und neue Techniken stehen ihr zur Verfügung und sie lassen jene kostbaren Gebilde erstehen, die aufs Reue unser Interesse geweckt haben, in so bedeutendem Maße. Spitzen aller Att werden getragen und paffen sich dem Zwecke an, dem sie gewählt werden. Da gibt es zarte gelbliche Tönungen und Bindungen für leichte Kleider, Metallspitzen für große prunkende Toiletten, weiße, graue, gelbliche Nuancen für Nachmittags­kleider, schwarze Spitzen und eingefärbte, die mit Seide zu aparten Modellen verabeitet wer­den. Unsere Modehäuser zeigen sie alle von der elegantesten kostbaren Abendrobe bis »um rei­zenden hellen Sommerkleidchen. Der Sommer hat sich beuer der leichten duftigen Välencleune- spitze besonders angenommen und Voile und Batist stebcil im Verein mit ihr noch einmal so sommerlich aus. Für den Nachmittag aber ein wunderschönes mattgelbes Spiyenkleid gedacht, das über grüner Seide gearbeitet war. Und eine aus weiß und goldenen Spitzen kombinierte Abendtoilette bestach durch Eleganz u. Geschmack.

Blondinen werden schwarze Spitzen beson­deren Reiz verleihen. Und wenn eine von ihnen das Traumbild aus schwarzer Älencionsspitze, vereint mit altrose Chiffon und Silberbrokat für sich gewinnt, wird sie unwiderstehlich fein!

Else Robertnek.

Schätze der <8rde

Große Oellager in Deutschland.

Die Oelsvndc, die im März dieses Jahres bei Celle gemacht wurden, haben zunächst zu Phan- tastischeit Hoffnungen Anlaß gegeben, die sich dann nicht bewahrheiteten. Es ist aber durchaus möglich, daß man noch auf große Oelvorkommen in Rorddeiitschland stößt, denn unsere Oelindu- ftrie ist noch sehr jung und tiefere Böhnmgen haben noch kaum stattgcfundcu. Das betont G. H. Küppers-Sonnenberg in einem Aufsatz der FrankfurterUmschau", in dem er sich mit der Geologie der Lüneburger Heide beschäftigt Oel findet fick in der Heide an drei Stellen: Im Hauptprodnktionsaebiet Wietze-Steinförde, wo bereits an die tausend Arbeiter beschäftigt wer­den, in dem Fnndgcbiet Mänigsen-Obershagen und dem 'sich südlich anschließend.'n Gebiet von Oelheim.

Auffällig ist. daß diefe drei Gebiete in der Fluchtlinie der Aller liegen unb das Oel sich immer mit Salz vergesellschaftet findet. Zu­nächst ging die deutsche Oelförderung von der einfachen Nutzung des zutage getretenen Ero- pcchs ans. Daneben wurde schon frühzeitig ge­schürft und gebohrt. Doch beschränkte man sich bis in die letzte Zeit auf die allerjüngsten geolo­gischen Schichten, denn die Geologen messen den deutschen Oelvorkommen keine sonderliche Be­deutung zu. und die deutsche Förderung betrug nur 2 Prozent der Weltförderung. Die neue­sten glücklichen Bohrversuche haben nun den Beweis erbracht, daß sich Oel in Deutschland auch in größerer Tiefe findet. Während man farm unter 200 Meter herabgegangen war, wurde die letzte Bohrung bis auf 750 Meter geteuft Man ist bei uns vorläufig nur auf sekundäre Oelschichten gestoßen, während di: primären Oellager, in denen sich erfahrungsge­mäß die größten Vorräte finden, bis heute noch nicht angefahren sind. Ak an beschränkte sich auf Flacbbohrungeu, während die Stammlager nur durch Tiefbohrung erreichbar sind.

Ter Verfasser spricht daher die Vermutung aus.daß sich unter der ganzen Oberfläche der norddeutschen Tiefebene ausgedehnte Lager von Bodenschätzen finden, wenn auch in erheblicher Tiefe.

Buntes Werfet

Das Adlerweibchen von Schottland.

In Bezug auf eheliche Trane könnten sich die Menschen an den gefiederten Bewohnern des Luftmeers ein Bifpiel nehmen. Vor allem sind es die Adler, die sich in dieser Beziehung

auszeichneu, und das berühmte Adlerweibchen von Shetland lebt bis heutigen Tages in ganz Schottland als Muster ehelicher Treue in d:r Erinnerung fort. Es handelt sich um ein wei­ßes Seeadlerweibcheu. das im Jahre 1877 mit dem Gatten auf der Hochzeitsreise auf den zer­klüfteten Felsen einer der Shetlandinscln cin- iraf und dort Quartier bezog. Viele Jahre lang kehrte das Paar im Frühjahr dorthin zu­rück und lebte glücklich in der Aufzucht der jun- gen Adler, die Jähr für Jahr das Rest füll­ten An einem llnglückstag aber kehrte das Männchen nicht zurück. Es war getötet worden, und die verzweifelte Witwe war seither gezwun­gen. allein im Frühling die Lust zu buiMueren. Ihr.' auffallende weiße Farbe, ihr Alleinsein und ihre Treue für das Rest, das ihren Gttteu und so viele Kleine beherbergt h.itte, hatte die Aufmerksamkeit der Fischer der Insel und der Fremden auf das Adlerweibchen gelenkt Es waren nicht wenige Touristen, die eigens ;n dem Zweck die Insel besuchten, um den berühmten einfamen Adler zu sehen, der auch von einem schottischen Maier gemalt wurde. Von den jungen Adlern kehrte keiner mit der Mutter zu- rück' gleichwohl verließ die weiße Adlerwitwe niemals das Nest, an das sich die Erinnerung an ihre glücklchen Tage knüpfte. Vor einigen Jabren verschwand sie, und niemand kennt den einsamen Flecken, wo sie ihre Tage beschloß.

Der »erfreute örofeffor.

Ein dänischer Professor, der seine Sommer­serien auf einem kleinen Eigentum bei Kopen­hagen verbringt, machte dieser Tage, so erzählt »Kristeligt Dagblad", eine unangenehme Ent­deckung Seine Brieftasche war weg, und das war umso bedauerlicher, als sie eine ziemliche Summe Geldes enthielt Der Profeffor und seine Fran suchten überall: aber die Brieftasche war nicht zu finden Als sie sich dann noch daran erinnerten, daß man einen Landstreicher hatte um das Hans streichen sehen, war man sich im klaren, daß ein frecher Diebstahl vorlag. Die Polizei kam. suchte und f ind: Draußen im Garten unter dem einen Bein des Garten­tisches lag friedlich die Brieftasche, und alles Geld war noch darin. Da erinnerte sich der Prosessor, daß er morgens am Tisch gefeffen hatte. Weil dieserhinkte", hatte er etwas un­ter das eine Bein gestopft. Daß dieses Etwas seine Brieftasche war darauf achtete er nicht.

e

Wikviel trinkt der Mens»;

Ter alte Brauch, die alten Deutschen tran­ken immer noch eins hat sich in schwächerer Form bis in imfere Tage hinübergerettet. Noch immer trinkt der Deutsche gern einen Daß es nicht zu viel wird, dafür ist schon gesorgt. Denn mehr als fünf Liter Flüssigkeit kamt der Mensch nicht aufnehmen. Der Magen des er­wachsenen Menschen hat durchschnittlich eine Länge von fünfundzwanzig bis dreißig Zentt- meter und eine Breite von neun bis zwölf Zentimeter Angesichts dieser Tatsäche steht wohl dem Ueber-den-Durst-Trinken nichts ent­gegen, aber mehr als der Magen fassen kann kann der Mensch nicht trtnfeit.

Auflösung der Rätsel

Domino-Aufgabe: Im Rest lagen: 6-6. 5-3 5-0, 2-2. B behielt: 6-3, 6-1, 3-3, 2-1. 2-0. Der Gang der Partie war: 1. A 4-4. B 4-0, C 0-6: 2. A 6-4, B, C; 3. A 4-5 B 5-2, C 2-3: 4. A 3-4, B, C -: 5 Ä 4-6, B 2-6. C 6-5; 6. A 5-5. B C 5-1: 7. A 1-4 (= 102).

ProblemDer Hypochonder": Man liest von oben nach unten, erst die Buchstaben auf den Blättern mit umgebogenen Ecken, dann die aus den anderen und erhält so:Allzuviel ist uugefnnb "

Liederrätsel- 1. O du mein holder Abendsiern. 2 In einem kühlen Grunde. 3. Fuchs, du hast die Gans gestohlen.

Lege-Rätsel: