14 Jahrgang. — Ar. 175.
Staffele i?L"Hqtc vtmi;ild)teu
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Kampfstimmung im NeichötagLL
Berlin, 26. Juli.
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Neues aus Mel.
Der Tag der Verfassung.
Die
bitt* eine Fahnenkornpagme abgeholt. Larau,
Dann* erhebt sich der Reichskanzler zu der Feststellung, das- die Stellung deS Kabinetts sich nicht geändert hat, sodaß sich für die Regieruna eine Erklärung über die anß en- hol itische Lage erübrigt. Der Reichs- rrtttitier verweist dabei auch auf die Tätigkeit der Regieruna Mr Bekämpfung der Kriegs- schuld lüge Die Regierung wird dte Wunsche der Koalitionsparteien mit aller Kraft in London durchzusetzen suchen.
Dem Beifall der Koalftionsparteien begegntt der Widerspruch der OPvositionen, die zunächst den Deutschnationalen Dr. B a n d t vorschickt, der sich nickt befriedigt mit der Erklärungder Regierung, und zu einem scharfen Angriff übergeht veranlaßt durch die Haltung der Regierung in der Krtegsschuldfeage Wir verlangen, sagte der Redner, daß die Regierung sofort und mit allem Nachdruck amtlich den Kampf gegen die Kriegsschuldlüge aufnimmt. Ti- Prüfung der politischen Vorgänge vor oem
London. 26. Juli, (Privattel-aramm.) Wie Londoner Blätter melden, ist Freitag abend ein dritter Vermittlungsvorschlag des it alte Nischen Außenministers den Konferenzmlt- gliedern unterbreitet worden, der als Sicherheit gegen Deutschlands Nichterfüllung auch den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund vorschlägt. Der Vorschlag habe keine große Geneigtheit in der englischen Delegation gesunden, während ihn die Franzosen völlig unbeachtet ließen. Die Franzosen bestehen daraus, daß sie auf das Recht zu Sondersanktionen nicht verzichten können, da Deutschland schon östers seine Verträge nicht erfüllt habe. *
Wann füllt die Entscheidung?
onspatteien.
Gegen ^6 Uhr endlich konnte die Beratung über die weitere Regelung des Reichst-aushalt- etats beginnen, die mit einer Rede des Reichsfi n anzministets eingeleitet wur- de. zu beten Anfang der Reichskanzler und der Relchsaußenminister erschienen. Mit dieser Etatsregelung hat die Regierung zum ersten Male den Weg des Notetats verlaffen, nach den kurzen Ausführungen Dr. Luthers gibt der frühere Reichskanzler Fehrenbach namens der Koalitionsparteien eine präzise Erkla- rung der Regierungsparteien ab:
Die Koalitionsparteie.r halten es für wenig förderlich, jetzt in eine außenpolitische Debatte einzutreten. Die Fraktionen billigen die A u ß e n p o l i t i k des Kabinetts und als deren Ziel die Regelung der Reparationsfragen ans Grund des Sachverständigengutachtens. Die Erklärung setzt voraus die Wiederher st el- luna der wirtschaftlichen und finanziellen Hoheit im gesamten Staatsgebiet, die Räum u n g des über den Vertrag von Versailles hinaus besetzten Gebietes, Wiederherstellung vettrags- mäßiger Zu stände im attbefetzten Gebiet. Erfüllung der Ehrenpunkte Ablehnung eines Diktates.
Baalbek.
Baalbek-Ausstellung im LandeSrnuseum.
einem Scrtot von Dr.Su'hnier entnehmen itir folgende, tnureffante Betrachtungen Wer kennt nicht den erregend phantastischen Bericht aus dem ersten Buch der Könige über den Bau des salomonischen Tempels und Hau- ses am Berge Libanon! Zweimalbunderttaufeud Arbeiter waren dan a» drei zehn
dort am Weck, unermeßlich die Fülle und »on- harkeit der Ausstattung. Das war , recht ein Märchen nach dem Herzen des Ette alters, das sich aus diesem Bericht in ungezählten Fallen
Blickt mein Geist im Wissensdrang- Dur* ein Fenster in die Welt, O. dann paßt er auch n-cht lange Sieht er drinnen nichts erhellt.
Trotz aller Dunkelheit, die dem men^chltchen Auge den Blick verwehrh schaut der Menichm- Mist immer wieder durch etn anderes Fenster in die Welt. Das Gefühl göttlicher Unendl'.ch- keit das der Mensch in sich trägt, und das ihn so innig im religiösen Bewußtsein mit dem ®dtöiifer der Welt verbindet, läßt ihn mM tupen und rasten. Er sucht selbst in der ^chopiung Unendlichkeit aukzugeheii. Jeder Meni* erlebt aber auch dann immer wieder das G-suhl der Richtigkeit gegenüber der Welt: Faustsch-^ckstt.
Bei sinkender Sonne warst auch du eines schönen Sommertags in das Land benur He.mat hinausai wandert. Es klang so srohes L 1h, bewußtt'ein aus einem leben Schrttt Em heiliges ^Gesetz in deiner Brust ließ dich suhien,
Anregungen zu seinen trauhasi blutigen Bauideen geholt hat. Tas Fabelschlotz erstarb iE im Gedächtnis der Nachfahren. Spätere Seiten gingen auf die Sucke und glaubten in den schonten und mächtigsten Ruinen im Libanongebiet, in der zerfallenen Riefenanlage der Stadt Baalbek den entschwundenen Prachtbau wiederge- funden zu haben. In der Tat scheinen die Trümmer dieser Sradt her biblischen Erzählung durch aus M entsprechen, ja ihn zu übertreffen.
Hört man in dem Baubericht von den „Säulen "wie Rosen", dann schein« der Hinweis auf die Baalbeker Rosengranitsäulen naheliegend. Hört man im Bericht, daß „der König gebot, datz sie große und köstliche Steine brächen, uamkch Steine zum Grund des Hauses", dann denkt man gern an jene riesigen Fundamenthlöße, die dort in Balbeck vermauert sind. Die einheimischen Juden und Araber glauben, daß Salomo nur mit Hilfe der Dämonen diese Steinkolosse versetzt habe. Einer dieser Klötze wiegt schätzungsweise zwölfhunde« Tonnen und ist 21 Meter sang. Da erscheint allerdings. der Transport schier unfaßlich und nur der Weisheit und überirdischen Salomo möglich. Und neben der ma"= stäblicken Bedeutung der Anlage könnte auch die Feinheit und Köstlichkeit von Material und Arbeit diese Gleichsetzung des Libanonpalastes mit Baalbek bestätigen wenn nickt aus dem uever- kommen sich zur Evidenz ergäbe, daß aus vorro- miscker Seit aar nickt? hier vorhanden, alle noch sichtbaren Reste erst aus der spättömrschen Kaiserzeit stammten.
Darum ist die religions- und kunstgesckickt- licke Bedeutung Baalbeks nicht sermger. Winnefeld (t) und W'eaand. die die Trgebmffe der deutschen Ausgrabungserpedition nach Baaf-ek seit 1921 in einem mehrbändigen Prackttverr publizieren, urteilen, daß hier d-e ckara.ttr.sttsrn- ste Tempelanlage des römischen Ostens vo- age, daß der Erhaltungszustand kaum von anderen überttoffeu, in feinster Ducckbildung Baalbek von keiner auch nur annähernd erreich! werde..
Rotterdam. 26. Juli. (Privattelegramm.) Die Londoner Morningpost meldet: Der juristische Ausschuß, der die Einladung an Deutschland vorbereitet, erstattet am Montag Bericht in der Vollsitzung. Der Ausschuß hat sich durch Zuziehung eines belgischen Vertreters ergänzt. Die Entscheidung über das weitere Schicksal der Konferenz fällt frühestens Montag nachmittag. Wie Londoner Blätter mtt- den, werden die Deutschen am Freitag nächster Woche angehört werden, soweit die bisher getroffenen Dispositionen durchgeführt werden.
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Die Stunde ötr Befreiung nostt.
Rotterdam, 26. Juli. (Privattelegramm.l Wie ein Londoner Blatt meldet, hat das zweite Ko-
renzstädten Mropas mit ihm zu verhandeln hat-> ten, werden wohl gemerkt haben daß er ein ungewöhnlich klar denkender und überlegener Kopf ist Das A m t s z i m m e r war fast dürftig in seiner Einfachheit, keine besonders bequemen Möbel, keine Teppiche. Als ich mich verabschiedet hatte und in das kleine, noch einfachere Vorzimmer kam, stand der Soldat mit Gewehr bei Fuß noch ehenso unbeweglich vor der Tür, wie das vor zwei Stunden der Fall war.
werde.
Nach der letzten Abstimmung über die sozial- politischen Anträge wieder eine Rückkehr zu Fragen des Strafrechtes. Ein Antrag auf Auf- Hebung des Disziplinarstrafverfahrens gegen den nationalsozialistischen Abgeoordnoeten Dr. Frick ist vom Geschäftsausschuß ab gelohnt worden Diesem Antrag trat der Nationolsozial.st Rahl entgegen. Mit der Demokratie als Heu- chelei rechnet der Kommunist Seenen scharf ab, nachdem der Demokrat Brodaus den Ausschuß, antrag zur Annahme empfohlen hatte. Die Betonung der prinzipiellen Bedeutung des Falles ruft weitere Redner aus die Tribüne. Ein An- trag auf Schluß der Debatte macht bet weiteren Erörterung ein Enbe. Für bie A n - nähme bes Ausschusses stimmten bie Koaltti-
Die Stabt ist in ben langen Jahrhunderten seit ihrem Verfall allzu sorgsam ausgeraumt wocben. Noch im fechzehnten Jahrhundert hat Suttan Soliman ber Pracht ge sich für den Bau ferner Konstantinopeler Moscheeeeine große An.,ayt Säulen herholen lassen. Unter ben .^entgj Funden kamen doch eine ganze Anzahl itnreßa- tec Kulturbilber zu Tage, bie eine starke Vermt- schung orientalischer unb okzibentaler Gottesvorstellungen bezeugen: Sphinren, Hermes m>t Pferben, Juviter, Heliovolitanus mit Tiara und Panzer, Pettsche unb Aehre. .
Die Ausstellung m Landesmuseum gibt tn großenteils mannshohen Photographien, die me preußische Meßbilbanstalt, heutige staatliche Bißstelle in Berlin währenb bei Ausgrabungen angefertigt hat, ein packenbes Bilb von bem erhaltenen: Hohe Säulenspalieren mit ihrem Krongebälk, lebeud ge Wandgliederungen nut stark plastischen Nifchenvertiefungen, kräftig unb herbgeschnittenes Ornament zeugen von der Monumentalität, ber technischen Leistung und der kostbaren Detaillierung der ganzen Anlage. Grundrisse und Rekonstruktionen Haien bie bau- licken Zusammenhänge. Wahrend vier Jahren bat bie deutsche Ausgiabungseipebitton v'ele Baulichkeiten fieigelegi. Wie glumich sie gearbeitet hat, zeigen bie ausgestellten Abbildungen. Sachkundige und recht getreue Aufnahmen von Reisenden des siezehnten ttn d achtzehnten Jahr- bunderts hälfen bei der Untersuchung Dennoch erfordert die archäologische und technische Le- stung alles Lob: Das Herausschale» des römi- schen Mauerwerks aus dem späteren, die Scho- nung ver byzanttniscben und wo es anging auch der arabischen Baulichkeiten, bte Aufnahme bei beseitiaten altsvrischen Hütten unb Hausfunba- mente bte sorasame Wegraumung des Schuttes. Heute da der deutsche Archäologe in dieser Prak- tischen Ausgrabtmgsarbeit binter seinen auS- ländischen Berufsqenossen aus mannigfachen Gründen zurückstehen muß, mag der Ueberblick ber do^ schöne Ergebnis b"r Boalbekexpeduion schon deshalb dankbare Anteilnahme.
GonntagSgedanken.
Nuendlichc Welt-
Die germanische Schöpsungsgeschichte, wie auch bie der Babylonier und der Bibel ickttdern bie Erschaffung der Welt als ein in einem Schop- fungsgang fertig gewordenes Werk. ^n,edem Menschen lobt ein namenloser Trieb, dic,es Werk restlos zu erforschen und seine letzttn Grenzen zu ergründen. . Er richtet seinen Blick in die unendliche Ferne des Weltenraumes hinaus, und immer wieder bleibt ihm allein tue Gewrz- heit, daß er nur einen zarten Schimmer ersaßt von dem großen Werk, daß er nur immer vor neuen, größeren Unbegreiflichkeiten steht. Der Mensch richtet aber auch seinen forschenden Blick in die Welt des Kleinsten. Mit dem Vergroße- rungsalas belauscht er die dem Auge allein nicht mehr wahrnehmbaren geheimen Vorgänge des Lebens. Und doch, je tiefer er auch hier n> unerforschtes Land eindringt, umso unendlicher wird die Weite der kleinen Welt, auch von ihr ist ihm nur so viel bekannt, wie em Korn, em Sand am Mecresstrand.
daß di, ein Mensch, ein Glied der Schöpfuugs- krönung seiest, daß du allein unter allem, was da lebt, dem Schöpfergeist am nächsten stehst. Dies Bewußtsein, Mitträger des Lichtes zu sein, läßt dich dem sinkenden Feuerball entgegenschreiten und deinen Blick nach unendlicher Weite »er. lanaen, bie eine Höhe gerne bietet. Dort aber geschieht bas Wunber ber Unenblichleit. vor der du dick, demütig beugst. So wenig nur kennst bu von dieser Erde, so wenig nut von ihr.'m Lßen. Ein Sandkorn nur bist du in all der aroßev Unendlichkeit. Und dennoch gibt es Gro- zeres in der Welt, das selbst die Erde in ben Bann göttlicher Ordnung zwingt. Um die Sonne kreisen wir alle.
Wenn dann das Licht des Lebens unserer Erde untergegangen, und die Dämmerung langsam den Mantel über das wette Land breitet, dann ziehen die unzählbaren Heere der steine am Himmel hinaus, und teder Stein ist wieder eine Sonne. Duich alles abei waltet eine erd- nende Hand, die auch deinem Leben den ®mn gibt. Heckenroiendust läßt langsam hinuberglei- ten in die Welt des Traumes, laßt die eeele frei ihre Wanderung beginnen. Und fie gebt. Unter dem ewigen Sternenhimmel bricht sie nicht im Gefühl der Nichtigkeit zusammen, s°n- dern schreitet in stolzer Demut hm zu ber Gemeinschaft mit der Schöpfung, deren Grundstein auch in deiner Seele gelegt ist.
der geftrigen Sitzung des Reichstages bot sich nach Erledigung einiger kleinerer Vor- lagen bei dem Abänderungsgesetz über Natu- ralleistungen für die Macht im Frie- d e n bald das gleiche Bild, sodaß sich Präsident Dr. Wallraf genötigt sah, erneut die schärf, ten Geschäftsordnungsmaßregeln anzudrohen. Bei der dann fortgesetzten Aussprache über die 'ozialpolitischen Angelegenheitea gab Reichsac- beitsminister Dr. Brauns zu. daß die Not der Kurzarbeiter zum Teil fast größer sei als die der Erwerbslosen. Sie solle zum Teil durch Uoberweisung von Mitteln aus der Erwerbslosenfürsorge behoben werben. Die Durchführung der Fürsorge lasse viel zu wünschen übrig. Es sei aber nicht bie Meinung bes ReichsarbeitsministeriumS, baß bie Fürsorge auf das Niveau ber Armenpflege herabgedrückt
Sturmzeichen in Varis.
Herriots Kurs vor dem Senat.
(Eigener Drahtberichi.)
Basel, 26. Juli
Der Borstoß des Senats gegen Herriot. ber zur Einberufung bes Auswärtigen Ausschusses des Senats für Mittwoch geführt hat. wirb m ber Pariser Presse allgemein als Sturmzeichen gebeutet. In ber Kammer schwankt die Mehrheit für Herriot, nachbem bie RechtSsozialisten bereits bei ber Abstimmung über bie Rnhrkrebite gegen Herriot ge- stimmt hatten Eine Mehrheit im neuen Sta- dium der Tinge für Herriot ist zum mindesten zu bezweifeln. — Bon ber Gruppe lineare ist ein Antrag eingegangen, die Regierung auf« zufordern, jede Abweichung von dem Versailler Vertrag vorher dem Senat und der Kammer zur Abstimmung zu unterbreiten. Der in seinen Folgen noch nickt übersehbare Antrag Poincarös gründet sich auf das französische AuS- sührungsgesetz znm Versailler Vertrag vom 18. September 1919.
* e •
Zwei wichtige Gegenspieler.
London, 26. Juli. (Eigen? Drahtmeldunz.) Ruch dec Versammlung der „Großen Fünf" begab sich Herriot nach ber amerikanl,chen Botschaft, wohin er von Staatssekretär Hughes zum Frühstück eingeladen worden war. An das Frühstück schloß sich eine längere Unter- redung an, die. wie verlautet, auf die Garantien für die erste Anleihe Bezug hatte. In Washington selbst hat man den Eindruck, daß die Konferenz durch bte Anwesenheit amerikanischer Persönlichkeiten in London bie Verhandlungen auf ein Geleise geschoben werden, das iragfähig genug ist, rnn zu einer endgultt- am Vereinbarung zu gelangen. Man erklärt, daß Präsident Coolidge die Absichten der amerikanischen Bankiers über die Garantien für die Anleibe und die SanHionssrage unterstütze. Deutschland müsse bie Beschlüsse ber Konferenz aus freien Stücken annehmen.
«In FedlsSlaa Äiaiikns.
Sonntag. 27. Juii 1921
für auswärtige Angelegenheiten. Die Diplomaten, bie in Moskau und in berfdjiebenen Konfe-
Die offizielle Feier in Kassel.
, _ ■ Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Golb unb
Hilfe für Hockwass r- und MW?tterschSven. ^r Republikanische Reichsbund werden diesmal
träge auf Unterstützung der durch H och w a sie. * ^üfien festgelegt:
und Unwetter gefchadigten HansbeFtz.r, Sonnabend den 9, abends, ist ein Fak-
Landwirte und Gärtner eingegangen Der AuS-L, » mU Zapfenstreich in Aussicht genommen, 'chutz beschloß, diese Anttäge durch die zust m- Sonntag früh 6 Uhr findet großes Wecken statt, wenden Erklärungen des Regierungsvertreters Um g ubr erfolg! aus dem Frednchsplatz« der rls erlediat zu erklären. Auch sollen Anträge Aufmarsch sämtlicher diesigen Bannergruppen über landwirtschaftliche Beweitungsgrunvl.igen des Reichsbanners Lchwarz-Rot-Gold na« b.m «SkKnufmmmttto M Äf
einer Erörterung unterzogen werden._______ c....... - ■■ ..... .....■■■um---------—
mttee seinen Bericht über die wirtschaft«
J ä u m u n 6 der Ruhr ber Vollkonfv- zugehen lassen. Er kommt Montag zur Verabschieoung. Der Bericht schließt sich an “te ... _ bisher bekannt gewordenen Vorschläge für bte
Die Regierung lehnt die AuSjprache über London ab. RSumungstermine an: Anfang ber Räumung
v . »16 Auaust und Ende berieiben 30. £)!to|i>cr.
LLrmszeuen am Beginn / Der SkoichSarbeitSmintster über die Erwerbs- Die Frage ber Eisenbahnen sei wegen Mei-
losennöte / Die Erklärung der Regierungsparteien zur antzenpolitische« Inunasverschrebenheiteu zurück erstellt wor-
Lage / Eine Begründung des Reichskanzlers , Scheidemann spricht. ben? Die Franzosen seien für bie Beibehaltung
K-A w.tfcfanb England und von dreitausend ftanzöstschen und belgischen boXeiteten Eisenbahnern auf den strittigen Strecken, Ae-
Frankreich, planmäßig den Krieg . ... 'wort sei genau der gegensätzlichen Ansicht. In Adg. Scheidemann (Soz.):. Das deutsche!(e, ter gn|-tan^ würden also die Bevollmächt-g-
Volk ist einig darin, daß Deutichland ntd;! ? Problem zu regeln haben, bie Allein schuld am Ausbruch des Krieges ten w 1 + ’-----,
hat. In der Zurückweisung der Behauptung Ä in 2^rnffli»n
von der Aveinschuld Deutschlands am Stiege be- DüS Eyav» IN ^rannen,
steht vollkommene Einigkeit, bei der Behauptung London, 26. Juli. (Privattelegamm.) Man von der vollständigen Unschuld Deutschlands hört Eidet aus Buenos Aires, daß der Angriff der die Einigkeit auf. Die Leute, bie tm ?lit8lanb <yunt>e8truwen auf Sao Paulo mißglückt ist. ber Lüg? von Deutschlands Allein'chuld eut=l ^je ye(anerung wird aus diesem Grund fotige» gegentreten, sind fast ausschließlich Sozialdemo- . Durch das erste Bombardement sei-
traten. (Hört! Hört! bei den So».) Adnnral! ber ^tabt b t hauptsächlichsten Gebäude
Titpitz, bet jetzt ReichstagsMeordnettt ist, worben. Die Berluste sollen auf beiden
bat fick im ersten Knegsjahr recht drasilsch über ^m^ ^deutend gewesen sein. Es soll an die Kriegsschuld geäußert und geichtlebin$ ten unb Pflegepersonal fehlen. BiS jetzt alles sei letzten Endes der «pielere, des Aerzt^ Belaste in den ausländischen Ko- Kaisers zuzuschtetben. Selbst tonferbatiäcl. . „ Paulo gemeldet. Man glaubt
Männer haben erklärt, daß der ehema.ige Kaiser meisten Ausländer vor dem B°m-
ofsenbar geisteskrank war. Dmer Mannha^°b«, »»Inffen bnbcn. @eit bet
lanp aufgebracht und damit zum großen Teil Lanken zerstört worden. den Kriegsausbruch verschiildet. (Zutuse bei dm Nationalsozialisten: Scheidemann redet für an.
gÄÄ"‘Ä Ä m u.k, Wb I«, r-a-k-M S-M-b-», Ä.
3“ä KX" m»»- ««• *"» w« i«M«v.nhS?.’Ä i-rroicknuna k-ineswegs die Behauvtung vcn mehtung etwa s ech sh und er t - b t s n e o en. DMMZUMHW-L Die Schuld bet Obersten Hceresleitung ist ba- Fortschritte. gemacht, die ottlichrn
bon St re f e m a n n a n e r k a n n t Schwierigkeiten außerordentlich groß sind.
ZWZMSMZZW
Die erste und zweite Lefimg d 's - den Nobel^FriedenLpreis ist in diesem
soll noch beendet werden. G^2”CT^.nrn.^Ttn?<rsnbt-eb beT enaltfcbe Ministervräsibent Macdo- ssäw: u* -b-b-n.
unb Brebt (Wirtschaftliche Vereinigung.)
Es wird gehofft, daß am Sonnabend der! Notetat in dritter Lesung endaNttg mrrabsck e-^ det werden kann. Dann tritt bie Moglichb.lt einer länaeren Vertagung ein. bte iedcch iwicks Erlebiauna ber Gesetze zum Sachverstun- diaen-Gutackten aller Voraussicht nach wiebet unterbrochen werben muß