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Hessische Abendzeitung

Mittwoch, S. Tutt 1924.

Abwehr gegen den Bolschewismus

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Juli. (Eigene Drahttneldung.) 'Italia" teilt mit, daß der Auf- lauer Internationale

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fit«

auf

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stark ausgeprägte Eigenart und patiikuliristische Einstellung der Bevölkerung zu verhüllen. Erst in diesem Jahre hat man die. wenn auch nur scheinbar noch bestehende Selbstverwaltung des Lande-, die in keiner Beziehung irgendwie mit der Selbständigkeit »unter dem preußischen Mili^

dics<n 88 und mehr Prozent hat der Hausnefitzer noch nicht einen V'-nnig. Im Go genterl, er hat von ihnen Aeraer und Schere» rnen Er braucht ste allerdings nicht selbst zu bezahlen, wozu er auch nicht imfttmbe wäre, aber tr muß fie von den Mietern einziehen, -va< "Et so einfach ist und künftig noch schro-e» bfffLTr?tM ^urfte; und er ist weiterhin vet- nm. 1' Betr« rechtzeitig an das Finanz.

"^ufühttn Wenn über schon rund 40 der IrledenSmirte von Staat und Ge- meinden mit Beschlag belegt werden, so versteht es sich von selbst, daß eine rapide Annäherung an die Hohe der einstigen Friedensmiete erfoU gen muB. Und diese- Tempo würde sich noch- verschärfen, wenn auch die Brftrebungen zur Auf. Wertung der Hypotheken zu positiven Ergebnis, ien fübren sollten. Doch das ist ein besonderer Kapitel #«2) erheischt eine Zusammenhänge nd« Beiramtung. Doch schon jetzt wäre zu bemer. len, daß die Steigerung der Miet»» sehr große Teile de: Bevölkerung, sowohl diejenigen, die -hr Einkommen nicht entsprechend ,u er. wben in der Lage sind, wie besonders die Aerm- ten der Armen, die sich nicht mehr selbst helfen Annen und die ihr Vermögen durch Krieg und Inflation verloren haben, in härtester Weise in Mitleidenschaft zirhenmuß.ei'C m

TlmeS" gibt zu, daß man deutscherseits an Rhein und Ruhr «och nicht - von allgemeinen Aendcrungen in der französischen Politik de- merke. HerriotS Geste der Rückkehr der Aus- gewiesenen könne nur wirksam werden, wenn die Aushebung des ganzen politischen und wirtschaft­lichen Systems von 1923 erreicht werde.

Rvch kein Anzeichen für Milderung.

Annahme de- Dawes- i Pari- sogar er- verschoben oder 1 werden so«.

Ekfaß-Lothringen.

Foauzöfischer Kulturkampf.

Nach der Annexion der alten deutschen Reichs- lande durch Frankreich hat die Pariser Reg,e- rung es für taktisch angebracht gehalten, die Bru- talität ihrer auf völlige Verwelschung und französische Uniformierung gerichteten Bestrebun­gen vorläufig noch durch gewisse Rücksichtnahmen aus die Svnderbedürfnissc des Landes und die

über die Kehler Brücke ins Badische hinüber­jagen wird, wo zu heutiger Zeit auf dem r ech­ten Rheinufer da- Land der Freiheit beginnt.'

Kommunistische Umtriebe.

Die Haussuchungen in deutschen Städten.

(Eigener Drahtbericht.l

- Berlin, 8. Juli.

Rotterdam. 8. Juli. (Eigene Drahttnel- 1 düng.) DerHerald" berichtet aus Ne.vyork: ' Die amerikanische Delegation für die Londoner Konferenz ist bereits nm Donnerstag aus Rewqork abgefahren. Deshalb glaub: man nicht mehr an eine Vertagung der Konferenz. Andererseits verstimmt dir deutsche Weigerung, die Beschlüsse des Reichstages am 16. Juli in London vorzulegen. Die Erwartungen auf einen günstigen Ausgang der Londoner Konferenz wer­den dadurch weiter herabgesetzt.

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Deutschland totrh nicht emyekaven.

Karlsruhe, 8. Juli. (Eigener Dtahtbe- richt.) Wie der PariserFigaeo" meldet, ist vic gleichzeitige Einladung Deutschlands mit den übrigen Alliierten zur Teilnahme an der Londoner Konferenr an dem entschiedenen E I n- s p r u ch B e l g i e'n S gescheitert. Dem glei­chen Blatte zufolge geht der franziMche Kriegs- Minister Rollet mit Herriot nach London.

DßeFmge öerRuhrmumung

Frankreich und Belgien lehnen ab.

(Eigener Drahtbericht.l

Pari-, g. Juli.

DaS PariserJournal" schreibt: Die Schwie- - rigkeiten für di« Londoner Konferenz liegen in i der Frage der Ruhrräumung, die- Frankreich und Belgien ab lehnen mit Rück- icht auf die derzeitige Aammermehrheil. Die z rauzösische Sammer bleibt biS Ende Juli zu- i ammen. Die maßgebenden politischen Stellen rechnen damit, daß jeder Tag der Londoner Kon- erenz eine Interpellation in der Sammer und - im Anschluß daran ein Mißtrauensvotum gegen Herriot bringen kann. Der Rheinvertreter der

Die Saffeker Neuesten Nachrichten erscheinen wöchentlich sechsmal nachMittaaS Der Abonncmen-spreir berraat für den Monat Juli 2.0(1 Mk. bei freier Suftefluna Öae5 «bgeholt 1.80 Mk. Durch die Post monatlich 2 00 Stf e6^iir derlaa und Redaktion: Ichlachthotstrahe 28'80 »tir Uttveklangt ernaesandte Beiträge kann die Ne- hfiftioit eine j'CTöntwürtuitct übtx in frnent fvöHc üfapmyhtnPM (oa*

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Einzelnummer 10 Pf , Sonntags 15 Pf 14. Jahrgang

Äefn Srfoig del Herriot.

dariS, 8 Juli. (Eigene Dratztmeldung.) Die MenlagSblätter stellen feß, daß auch »er 7ce*e Tchrrtt deS deutschen Botschafters '' dariS br, Herriot gescheitert ist. Der Lan- ,601 sich gutachtlich ar Lerfcngen ausgesprochen, ba«

cme allgemeine Amnestie auch der militärischen Berurterlten im Sefcfeien Gebiet hinzielt.

Rückgang öer Auswanderung.

I« Zusammenhang mit der Stabilisierung '

Seit der Stabilisierung der deutschen S85H- rung sind auch dre Zistern der überseeischen Auswanderung deutscher . Staatsbürger

nisterprSfident Herriot aus der Londoner Konferenz vertreten sein kann und ob die Konferenz überhaupt stattfinden wird. Die Gegner HerriotS im Senat, vor allem P o - incars, werden nichts unversucht lassen, nm ihn zu stürzen, oder wenigstens eine ge- bundene Marschroute nach London mit- zugebrn. Man ist Dietfad) der Ansicht, daß die Schwierigkeiten de- Ruhrproblems für die Londoner Konferenz fast unübersichtlich seien. TerTemps" schreibt, herriot sei durch daS Gutachten des Militärrats, sowie durch das Abkommen mit Belgien gebunden und könne die von Macdonald auf 8er Londoner Konferenz erwarteten Zugeständnisse nicht machen. M.rcvo- nald reift noch heute abend nach London zurück.

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Die Amerikaner unterwegs.

M^l6eRPr,lf.e: ®efd)8ft««anjeiaen gelte 15 Pienniz, Kamtlien-Anzeigen Zeile Kleine Anzeiaen das Wort 2t-,Pfe»nia. Reklamen die Zeile 66 Pfennig OffertgeSühr 10 Pfennig (bei Zusendung her Offerten 20 Pfennigs. Rechnungs^ betraBeßn» innerhalb 5 Tagen zu bezahlen. Manaebend fit 6er Kurs des Zahtunes- I29ct,- Jur die Richtigkeit aller durch sternfvrecher aufgegebenen Anzeigen, fowie für Lnfnabmedaten und Plage kann nicht garantiert werden. Kür Anzeigen mit SJfpnJer8 f4t»ieriäem Safe 100 Prozent Aufschlag. Druckerei: Schlachtüosstr. 28'30 (SeichSftSstelle: Köln. Straße S. gegenüber der Svohrstratze. Kernfvrecher 951 u. 952.

Während der Inflationszeit stand die unauf­hörliche Erhöhung der Mleten zum größten Teil nur auf dem Papier. Denn der scheinbar höhere Betrag, der vom Monat zu Monat gezahlt wer­den mußte, wurde wettgemacht durch die wach­sende Entwertung der Papiermark. Seit aber die Rentenmark wieder stabil geworden (st, bedeutet jede prozentuale Steigerung der Mie­ten auch tatsächlich eine erhöhte Belastung der Mieter. Und das Temvo, in dem diese S:c:« aerung vor sich geht, wirkt allmählich beängsii- grnd. Vor allem haben Reich, Länder und Ge­meinden in der Hauszins st euer ein nur allzu beauemcs Mittel gefunden, um mehr Geld herauszuschlagen. Ursprünglich hatte man die Grundsteuer, die in mäßigen Grenzen durchaus berechtigt ist und vor dem Kriege einen wichti­gen Teil des Einkommens der Gemeinden aus- machte. Auch di; HausziWßsteuer ist praktisch niLis anderes als ein Zuschlag zur Grund­steuer. Aber es kommt natürlich nicht so sehr auf die Form als auf bie Höhe einer Steuer an. Und in dieser Beziehung muß bemerkt werben, daß die Grundsteuer hinter der HauSzinssteuer fast verschwindet. Damit ist nicht gesaot, daß auch die Grundsteuer heute nicht viel drückender als vor dem Krieae Wäre. Denn damals hatte der Staat zu Gunsten der Gemeinde auf ste überhaupt verzichtet. Heute erbebt er den Grundbetrag, der unter normalen Verhältnis­sen 4 Prozent der Friedensmiete ausmacht, zu­nächst einmal selbst. Dafür gestattet er den Ge- meistdrn, Zuschläge zur Steuer vom Grundver­mögen zu erheben, die ohne weiteres bis zu 150 Prozent, mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde aber auch darüfer hinausgehen-können.

Run aber kommt die H a u s ; i n s ste uer, die gleichfalls in Form von Zuschlägen zur Steuer vom Grundvermögen erhoben wird Rach der kürzlich ergangenen Steuernotverocduuuz des preußischen Staatsministeriums soll die .vauszinSsiener vom 1. Juli ab 500 und vom 1. Oktober ab 600 Prchrnt betragen. Davon sollen aber dre Gemeinden für eigene Zwecke, und zwar besonders für die erhöhten Beamtmbesoldungen, vom 1. Juni bis 30. September nur ein Fünft.-! und für dre spätere Zeit nur ein Sechstel erhal­ten, al 10 IOO Prozent. Der Rest von 400 resp. 500 Prozent sollte teils für Wohnungsrwecke verwendet werden, teils in die Staatskasse ftn» Ben. Mit diesen ibnen übeNviesrnen 100 Pro- zent werden aber die Gemeinden schwerlich aus- konrmen, und deshalb wird ihnen gestattet, auch ihrerseits Zuschläge zur HauSzinS- steuer zu erheben, und zwar fis zu 100 Pro- jent der Steuer vom Grundvermögen. In den Gemeinden, die 150 Prozent Zuschläge zur Grundsteuer und 100 Prozent Zuschläge zu: Hauszinssteuer erheben, würde sich also vom 1. Oktober ah ein Gesamtbetrag von 250 Prozent Grundsteuer und 700 Prozent Hauszinssteuer ergeben Das macht insgesamt 950 Prozent aus, und da 100 Prozent gleich 4 Prozent der ,rrtedensmiete ausmachen, so wären di» Mici- grundstucke allein mit 38 Prozent der Frieden». "}tct£ --A?t, ??°bei noch zu bemerken ist, daß £1 nichtshehörde auch noch wettere Zuschläge bewlllrgen kann. v 8

Die Mletserhöhung.

. Auf de« Weg zur Friedensmiete.

®je ständige Belastung der Mieter mit immer vvher werdend nSteuern wirkiaus MeWlgemeie- icbr driiUind Der nachstedendeAnfiatz gibt e«n anschauliches Bild von der starken Belastung

Nummer 159. Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.

»mmnde Belastung und Willkür.

(Privattelegramm > Die Eingabe der Stadt Düsseldorf an den komman- General, bie Einquartierungslasten unb bte sich datuuS ergebende W v h n n n g s -

* Edern, blieü erfolglos. Die ve- '."^Nsssbehörbe erklärte, auf bie bisher beschlag- EMren Rämne nicht verzichten »a können. ^»ird berichtet, daß Vie Rheinland- kommlssion die Anflösunq be6 KyffbSuser. yerbanbe» ber Vereine deutscher Studenten tut besetzten Gebiet ausgesprochen hat. E

Berlin, Z. Juli. (PrivatmeldungO Der Außenminister Dr. Strefemann hat Montag trüh bie Besprechungen mit ben Parlamentariern fortgesevt, besonders mit ben Vertretern ber be­setzten Gebrete. Die Auslassungen beS Bußen- rnrnister waren auch hier rolebet auf ben ©tuns« ktzu gestimmt, daß greifbare Zusicherungen für eine Milderung btt Besetzungen noch von kei­ner allllttten Seite vorliegen, baß aber alles »on ber Londoner Konferenz erwartet werben dürfe. Dem ReichSminister Dr. Zarres lag bis heute früh immer noch keine Bestätigung dafür vor. baß feine Ausweisung aus bem besetzten ®ebiet aufgehoben worden ist.

Kasseler Meste Mchrichtm

Kasseler Abendzeitung ~

Im Hvchverratsverfahreu gegen bie ornrnunistische Landtags- und Reichstagsfraktion inb gestern eine Anzahl Berliner Funktionäre er Kommunistischen Partei von ber politischen Polizei festgenommen worben. Ferner wurden ie Bankguthaben mehrerer Führer der Kommunisten durch richterliche Anordnung be- 6H1 ptn,Bitarn 1^00110^. Die beschlagnahmten Schriftstücke

tärstiesel" zu vergleichen war, ab geb aut. ®ri| bem Reichsoberauwalt nach Leipzig einge- Kampf gegen deutsche Svrackie und '"NZt worden, per die woitrnfEntscheidungen zu MdI« '» Äflffi'ÄiÄ'ÄÄ auf »'- Führern fiemeibrt. «euer kommunistischer 1er- Dcutschftammigkeit und Deutschsprachigkett von rot zeigt sich im oberschlestschen Kohlen-uM, In. »der neunzig Prozent der Bevölkerung aufge- dustrierevier. Zn 28 Versammlung n des letzten nommen worden Aus der Schule ist die deutsche Sonntags gelangten Resolutionen zur Annahme, Sprache gänzlich verbannt worden. Nur in eint» bie zum Generalstreik treiben. Eine komm»- gen Religionsstunden durste ste noch ein küm-l "istische Geheimkonserenz in Königsberg am mcrlichcs Dasein stiften. Mit zynischer Offen- Fonntag verfiel ber polizeilichen Auflösung. 34 heit hat man französischerseits zugestanden, daß Musste* itz Russen mußten den Weg

diese barbarischen Methoden das Analpha- Polizeiwache antreten, betentum und die Halbbildung über -, , *

eine ganze Generation herausführen word--n. Derhaft'angen und Beschlagna-m? in Nom Man hat sich aber damit getröstet, daß das kom- Zürich, 8. Juli. (Eigener DraHtberickt.) Mel- mende Geschlecht dann, wie man erwartet, völlialbuvgen aus Rom zufolge sind in ben Geschäfts- verwelscht sein werde. ^ stellen der kommunistischen Partei in Rom

Der Regierungswechsel in Paris hat die Sage «rsarnte

Elsaß-Sothringens noch mißerordentliti wr-l wurde beschlagnahmt. Sämtliche »Inge, fetorft Die Ln t kirw lUm , oX »elücn find unter ber Anklage bes Hochvetrats Saebuna Jfie imt MrranMie« worden. Die Polizei beschlag-

^ankreich^r'ücksicht/bos durchgeführ^ worvrtt tft r*61/6 cincn ber dritten Interna- »xd- "WLst,'°. NL'LLS! ÄM4* S-.? *

gefugt Reben taktischen Gesichtspunkten sprach mit be.n Waffen

Mit, daß die bisherige Mito ÄÄ Re9e ble bursi-rliche

nal'sttsche Regierung sich ,ruf bie rechtSgerichttten eSteruB9 * erheben, und klerikalen «reife stützte und die bereits wöh-, <

rend des Krieges aus politischen Gründoii ein- Die Moskauer Gefahr,

geleitete Versöhnung mit der Kirche nicht stören I Zürich, g. Juli. (Eigene Drahttneldunq.s wollte. Run hat sich die Lage geändert. Her- TaSGiornale d'Ztalia" teilt mit, daß der Auf- rrot will die Entkirchlichnng und dielnrf ber Moskauer Internationale zentralistische Verwaltung auch in den durch die amtliche bolschewistische Vertretung in wiedergeraubten Provinzen einführen. In Elsaß- Rom eingescAnuggelt worben ist. Das ssfiziöse Lothringen hat man diese Gefahr kommen sehen Blatt erinnert Daran, baß sich bie Kowjetregie- Dm, den vierunt-zwanzig Abgeordneten des Sau- jung verpflichtet hatte, sich jeder umstürzlerischen

M «ut »tei am das Linksprogramm ge-! Propaganda zu enthaften. Dazu erklärt bie ruf. i In bte Kirche hat sich deutsches ülche Botschaft in Rom, man müsse unterschcib->i unb deutsche Sprache gettüch- Mischen der Tätigkeit ber Sowjetregie, klerikalen Zeitungen erscheinen meist m run9 «nb der dritten Internationale. <t) deutscher Sprache. _

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Bereits in der Kammer sind die Ankündiqua- Maffenerfmievuna von Frauen k ^5!.5."riotS mit einem Sturme der Entrüstungl Bonbon, 8. Juli. (Eigene Drahtmelduagi S* »L Nun hat sich die natio- Die Londoiwr Morgenblätter bringen in ihrer Angelegenheit bemächtigt Sonntagausgabe den Bericht eines tuffffdteit vropagandisttsche Heraus- MlückstlingS, eines stüheren Staatsrats, wonach arbeitung der kultur»llen Gesichtspunkte der am 30. Juni in Petersburg eine Massen- neuen Regierung möglichst große Schwierigkeiten "schießung von Frauen flattqcfiwben °naXfIfTir»e" ffrcife lehnen wett sie ihren aus ber roten Armee befer, et #9, irgendwie der Fran.zösiernng entgegeu- werten Mannern Unterkunft gewährt batten Es ?^l>enen zu wollen. Solche Bestrebungen liegen handelt sich um sechsundsiebzig Frauen.

An Pariser Draht;,ehern der Bewegung ganz- -----

Vr' °Schutzwall i D or bek LonbonerKonferenz

stn wttb zetttörenE'tMll^ niebrrgttist daris.

fen werben solle. 8 (Telegraphifche Meldung.)

Die Mehrhest bet Bevölkerung oh sie katho- Paris, L Juli.

ist. befindet sich in schwer-Maevonalb teilte Herriot mit, baß er ^le groß die Erregung be-Ibeute michmittag zu einer Besprechung nach der Tatsache hervor, daß dis P»ri« kommen werbe. Der Zweck bieser Reist gesamte katbolische Presse, und das bedeutet bieIS. die Stellung Herriot- moralisch zu ftärMit Zltunaeti Lb-rbaupt. seit Ende u/d der franzMn Ovpo sitian^ die die 2» Volksabstimmung über bst Londoner Konferenz hintertreiben möchte, ent. -j.rcktz n.. und Sch «Ifragen verlangt. Eslsi^enzu tret en Die Opposition wird von Z^kungen unter anbernt:Wird Pdinrars betrieben, ber hinter ben Kulissen "'s verweigert, dann bleibt "'M D" Vttüfrr Mitarbeiter -es^Dai" R. unS tm schriftlichen Plebiszit noch ein Mitt^ 11 aIb schildert die Lage alS ernst Er betont die vor bet Welt und ber azeschkchte ben Bew?iS wj®ef«bt bet halboffenen Diplomatie 6rhi0jn, ttne daS elsässische Volk, dem ber gdi-j'wd fordert sofortige Veröffentlichung des Tertc« kaftozialiftilche Anti-KlertkalismuS das eifern» britisckien Memoraiidums. sowie bet offizfel-

Relttttonsverfolgung auf ben Ricken len Berichte über bie LhequerS-Ynttthaltin,q n schmiedet, vergewaltigt wird. Et setzte hntzu, daß auch bezüglich ^r Einladnuo

x uu.?.. vüd ifter. Es fff ciit< Iqa,.e.-ÄA^x-,-o h... k___,.V ffäumiing dcö

^^^/"tkich fchwete PetsSumniS, daß ttn NVvbieteS ernste Schwierigkeiten befteh..m und M die Muhtet des elsaß-lothringischen W eßt, wenn im Augenblick kein Grund für Pes. BokkeS sich mchf vetttaalich bie Ächtung der tige= ^^Ehe, so wären doch verttauenSvolle

nen Frei beiten der Traditionen ber Uebttzeu- ÄA'u'Mn auf einen leichten Erfolg recht 'Sticht aunaen, der Sitten hatten zusichetn lassen, dieff^"nd B ete i e «andne poknratiftifch gc- Stoffre tn feiner bekannten Bearüßungsted» oml^te Vermittlung^den«, fdinpathiflert Jia. 24. November M4 auf dem Vürgermeifi ramtl^br'tifchen Vorschlägen, worin rS in Tann stierlich vetsvtochen haft» Der Slsä'-I^, loaische Folne **? Anne * Pürier", das ftibrende katboltsch« Qr-an berichtes sieht. --Es wird in

schreibt zu der Zusichenmg. da» die ^Jdee des\ma2^ai die Konserenz v Laientums' die Ncbetzeuaung der Bevölkernna vielleicht nach Brüssel verlegt schü/en werde-.Mit dem Stiefelabsatz mnürsich! _ »

Da« schöne Svtücklein von der nationalen Ent- Der feanzSstsche Senat ensslhewet.

Sekt und Drüdetsichstit wird man aus einer are. Pari- g. Juni kTeleatavbisch« - ^ev ^/^"ktastk anbringen, am ,Tage, wo n-an Erst nach der heutigen Inrcrpcüatioiisdebatte un die Löhne und Töchter def eftassizchen VolkesIfranzösischen Senat wird sich sagen lassen, ob Mi-!