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Kasseler Abendzeitung

Donnerstag, IS. Juni 1924.

Vorbereitung der Reparationsleistungen

I

V

Aus dem Fernen Osten.

DieGermania" hört, daß die Reichsregierung beabsichtige, die zur Durchführung des Sachver­ständigennutachtens notwendigen Gesetze mög­lichst in ihrer Gesamtheit dem Reichstag vorzule- gen. Es handelt sich dabei um das Gesetz Uber die Aenderung der Reichsbahnverwal- t n n g, das Gesetz über die Schasfung einer neuen Goldnotenbank und das Gesetz, das die Be­lastung der deutschen Industrie betrifft. Die Ber- chandlungen über das Goldnotenbankgesetz feien

L o n d o n, IS. Juni. (Telegraphische Mel- dnno.) Reuter berichtet auS Peking, das A b - kommen zwischen Rußland und China sei ratistziert worden. In Beantwortung der javanischen Rote, in der Japan erklärt, daß ferne an der chinesischen Ostbahn erworbenen Dor- rechte und Interessen durch das chinesisch-russische Abkommen nicht berührt werden dürften, erklärt das chinestsche Auswärtige Amt, die chinesische ! Regierung könne diese in der japanischen Rote

fassung befindlichen deutschen Geldmarktes er­reicht werden. Allerdings darf man nicht da­mit rechnen, daß in absetzbarer Zeit schon ein völliger Umschwung der Lage eimrrtt. Vielmehr wird die deutsche Wirtschaft rroch auf lange Zeit hinaus mir Geldknappheit und Kreditnot zu kämpfen Hachen.

Deutschlands Leistungen.

Durchführung des Sachverständigen-Gutachicns.

(Telegraphischer Bericht)

Berlin, IS. Juni.

Auslandskredite

Line Linderung der Geldnot?

kehr zu bringen. Nach Abschluß der Eintragun­gen in den Grundbüchern ist festgestellt worden, daß die vierprvzentige Belastung des Grund und BodenS mehr alS dreihundert Millionen Rentenmark ausmachi, die nach dem Rentenbn! gcsetz zur Ausgabe gelangten. Diese dreihundert Millionen stellen eine Belastung von bis 3 Prozent dar. Würde man die durch das Ren- tenbankgesetz zngelassene vierprvzentige Bela- stung voll ansnntzen, so würde fich die Möglichkeit ergeben, »eitere hundert Millio­nen Rentenmark zu begeben, ohne die Gefahr einer nenen Inflation heraufzubeschwören.

ffk'in^M^eigen^asWort3',^

Nummer 142. Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.

Haus und Wohnung.

Protestkundgebung der Hausbesitzer.

3» einer Tagung der Kau«, und Grundbegtze« DrenhenS, die in Frankfurt a.M.ftat fand, tarn es jzu einer erregten AuSsprarhe, wobei schwere Distereuzen mit der Regierung ,« Tage tralcn Dariider wird uns da« Rach oigeude berichtet

Frankfurt a. M., 17. Juni.

Zu Frankfurt a. M. fand am Sonntag die große öffentliche Versammlung des Preußi­schen Landesverbandes der Haus- und Grundbesitzervereine statt. Daz Schumann-Theater war von einer nach Tausen­den zählenden Menge besucht. Die Sitzung | nahm zuzeiten einen äußerst st u r m tschen I Verlauf. Man war sich einig in der Ver- urteilung der jetzigen Wohnungspo­litik der Regierung. Die Staatsrefforts, dre im Kampf mit dem Führer des Verbandes lie­gen, waren nicht vertteien. Die Verhandlungen wurden unter der Devise

Freigabe des enteigneten Besitzes"

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£lm die Reparationen.

London, 18. Juni. (Telegraphische Mel­dung.) Der diplomatische Berichterstatter des Daily Telegraph schreibt, wenn Herriot, wie es in einigen französif . en Kreisen heiße, die Absicht haben sollte, die britische Regierung um die Zu­sage zu ersuchen, daß Großbritannien im Falle einer neuen Verzögerung seitens Deutschlands Bezahlung der Frankreich von Deutschland geschuldeten Summen erzwinge oder jeden­falls sicherstelle, so würde die neue französische Regierung damit versuchen, an die Stelle eines Pfandes oder militärischer Sanktionen eine Art finanzieller Garantie zu fetzen. Dies würde ei­nen neuen und wichtigen Punkt aufwerfen, und es würde schwierig sein, davon das Problem der Kriegsschulden loSzvtrennen, daS vorläufig beiseite gestellt worden war.

Ungünstiger Eindruck.

Berlin, 18. Juni. (Telegraphische Meldung.) Ueber die Montagsunterredung des srauzost- schen Ministerpräsidenten mit dem teutfü)eii Botschafter von Hoesch sind nach Berlin Meldun­gen gelangt, die den ungünstigen Ein- druck der Politik Herriots gegen Deutschland verstärken. Herriot hat jede Berührung der Ruhrfrage abgelehnt und sich darauf be­schränkt, mit dem Botschafter die Reparatio­nen zu erörtern, auf deren pünktlicher Lei­stung Herriot ebenso zu bestehen entMoffen sei wie die ftühercn stanzöfischen Kabinette. Ju dem PariserPetit Journal" liegt Dienstag ftüh eine Bestätigung der antideutschen Stel­lungnahme Herriots vor. DasJonrnnl" schreibt Herriot habe dem deutschen Botschafter keinen Zweiftl gelaffen, daß er nur eine Politik treiben könne, die die Mehrheit der Summer finde und dir Frankreich Wiedergutmackwng sei- ncr SriegSschäden und die Sicherung seiner ge­fährdeten Ostgrenze verbürge.

Die Rentenmarkausgabe.

Plan zur Vermehrung der Geldmittel. (Telegraphische Meldung.)

Berlin, 18. Juni.

Wie soeben berichtet wird, schweben im ReichS- kabinett Erhebungen darüber, weitere hun­dert Millionen Reutenmark in Der-

Kampf biL aufS äußerste durchzusetzen wiflen. Abg. Ladendorfs gab dann nochmals eine Erklärung ab, in der er betonte, er sei bereit, den Wahrheitsbe­weis für seine Behauptungen anzutreten für alles, was er gesagt habe. Die Darsiellungen des Ministers feien voll von Unrichtigkeiten. In einer sodann einmütig angenommenen Ent- ichließung erklärt der Verband seine Entrüstung über das Schreiben des Ministers. D.c Erklä­rung des Aba. Ladendorsf habe die Veisamm- lung voll befriedigt. Die Ueberspannung der Zwangswirtschaft im Wohnungswe­sen werde als das größte Verbrechen in dec nachrevolutionäre:! Zeit erachtet. Dem Abg. Ladendorff wird vollstes Vertrauen ausgespro- chen. Eine Differenz im Wahlkampf dürfe den Minister nicht zu behördlichen Maßnahmen ge- gen einen ganzen Stand fiihren. Die parlamen­tarischen Vertreter s?en zu beauftragen, die)« Angelegenheit

im Parlament Mr Sprache zu bringen. Eine Reihe von Leitsätzen, die sK im we­sentlichen mit den Ausführungen der RVerentM Dr. Frank und Dr. Bredt über die Zwangs- wirtschaft decken, fanden einmütige

Mit Dankesworten konnte dann dec. Verbands- Vorsitzende Ladendorsi die Tagung um 3 Uhr nachmittags schließen. Der heutig: Nachmittag und die nächsten Tage werden die Kongreßteil­nehmer noch in gesellschaftlicher Form zusammen- halten. In einer internen B-iprechung ist der Vorstand gewählt worden. Der Landtagsabgc-,

begonnen. Der erste Referent, Generalsekretär Dr. Frank-Berlin verbreitete sich über dre den Haus- und Grundbesitz betreffenden Teile der dritten Steuer Notverordnung. Er verwahrte den Hausbesitz gegen den Vor­wurf der böswilligen Bereicherung au, Kosten des Hypothekengläubigers. Schuld an der Ge­fährdung dieser Gläubiger sei die nicht zu ver­antwortende Politik, die die Regierung während der Inflationszeit auf dem finanziellen Gebiete getrieben habe. Hier liege der Grund für die Ausvlünderung und Verarmung des deutschen Volkes. Das, was der Hausbesitz m dieser Zeit verloren habe, fei mehr an Wert als eine reguläre zweite Hypothek. In dec Steuernotverordnung werde davon gelpro- chen, daß die Mieten den jeweiligen wirtschaft- lichey Bedürfnissen Rechnung tragen sollen. Dre Länder machten sich dies zunutze und nehmen durch die Mietzinssteuer dem Mretbegriff ein eigentliches Wesen. Man ziehe den Haus- besitz zum Büttel der Steuerbehörden heran, rechnet ihm aber auf der anderen Seite reden Pfennig vor, den er auszugeben habe. Die Wohnungspolitik habe das Ziel, den deutschen Hausbesitz zu zerschlagen. Ein Wohl- 'ahrtsminister, der es fertig bringe, im Landtag ru erklären, daß die bisherige Wohnungspolrtrk die einzig richtige sei, sei unmöglich. Wenn er diese Politik für die einzig richtige halte, so sei das, was er tue, ein Verbrechen am deutschen Bolle. (Beifall). Auch bei der Aufwertung müsse Recht und Gerechtigkeit gelten. Sie müße für alle gleichmäßig erfolgen. (Stürmst cker Beifall.) Rechtsanwalt Dr. Walt er-Berlin brachte ein vom Volkswohlfahrtsmini' st er an den Abgeordneten Ladendorff gestern ergangenes Schreiben zum Vortrag. Der Mini, fier erklärt, daß er, solange ihm nickt genügend erscheinende Gegenerklärungen gegeben worden seien, den Abgeordneten Ladendorff nicht mehr empfangen werde, d«ß er seinen Beamten verboten habe, in dienstlichen Angelegenheiten mit dem Abgeordneten zu ver- handeln und daß er zu Verhandlungen in dem Ministerium nicht mehr hinzugezogen werde. Tagungen, denen Ladendorsf Vorliebe. wurden vom Ministerium nicht mehr beschickt werden. Unter brausendem Beifall erklärte Dr. Walter, die Sache des Vorsitzenden sei Sache der Ver» bandsmitglieder. Ter Verband werde den

Kasseler Maeste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Ei-Mlnummr, 10 PI. Tonnlags 15 Pf. 14. Jahrgang

wichtigen Frage habe wahrscheinlich die Unter­redung gegolten, die Ministerpräsident Herriot , bereits gestern nachmittag in seinem Kabinett mit Kriegsminister Rollet und dem Oberbefehls­haber der Besatzungstruppen gehabt habe. Diese Amnestieabstchten, die man wohlweislich Rollet zuschiebt, sollen wohl über den s ch' e ch - ten Eindruck hinweghelfen, den die Aufnahme RolletS km Kabinett Herriot tn Deutschland gemacht hat. Daß die Amnestierung nicht generell vorgeiwmmen werden soll, beweist, daß man noch genügend Gefangene in der Hand behalten will, um die bekannten Er- pressungSmanöver sottsetzen zu können.I

Das Kabinett Herriot. I

Der Zwang gegen Deutschland.

(Eigener Drahtberich!.)

Paris, 18. Juni.

DaS Journal meldet: Die gestrige Kammer­sitzung wurde auf heu e mittag ein Uhr vettagt. Herriots Rede fand stürmischen Beifall, beson­ders auch auf der Rechten. Als Herriot von dem bösen Willen Deutschlands sprach, das eine nationale Offensive vorbereite, erregte allgemeines Aufsehen die Zustimmung der Sozialisten zu Herriots Erklärung, daß er die Ruhr nicht räume. Die Sozia­listen ftatschten minutenlang Beifall. Der Kom­munist Cachin rief den Sozialisten zu: Pfui! Ihr wollt Genossen sein, Ihr seid Verräter am Internationalismus. Als Herttoi die Depu- tiertenkammer verließ, bereiteten ihm zahlrei­che Zuschauer lebhafte Ovationen, bei denen ab ; und zu Zwischenrufe, wie Pfui und der Gesang der Internationale ertönte«.

Gegenüber allen Beschwerden und Angriffen der Wirtschaftskreise wegen der immer mehr verschärften Kreditbeschränkung der Reichsbank hat die Reichsbankleitung darauf hingewiesen, daß die Erhaltung der deutschen Währungssta- bilität die Gewährung weiterer Kredite nicht zu­lasse, und daß eine Gesundung des deutschen Kreditwesens allein durch die Erlangung von Auslandskrediten herbeigeDhrt_werden könne. Man war jedoch bisher der Aisticht, daß für die Erlangung von Auslandskrediten bie| internationale Regelung des Reparati­onsproblems, insbesondere die Einigung über die Durchführung des D a w e s - G u t a ch- t e n s Voraussetzung sei. Es scheint neuerdings, als ob die Verbesserung der internattonalen Lage infolge des Wahlsieges der französischen w uvvi v _____________________ ,.....

Linken bereits genügt habe, um omeritai:i<Lm weitesten vorgeschritten. Es liege ein voll- sche Finanzkreise der Gewährung Von Krediten Gesetzentwurf vor, zu dem das RefchS-

an die deutsche Produkten geneigter $tt ma- Kabinett bereits Stellung genommen habe. Die stjäää 5? uääwä« s lenlcntreüe. Me durch drisch, «MI "Sei n, »i BtoSi« eine Meise

garantiert sind. In den letzten Tagen i|t durch I Steuergesetzentwürsen dem Reichstage un-

Bermittlung der Devisenbeschaffungsstelle «n I ^breitet werden. Im Reichsfinanzministerinm Kredit von fünf amerikanischen Großbanken für roerfcc on einer grundsätzlichen Reform einiger

ÄÄX m.

perfekt geworden, der Wohl als der Beginn Wei-1 bcm PisaSbau dienen, ber durch die terer amerikanischer Kredite angesehen werden <ncfc^inimn ber MienmVerträge eint zörbernuq darf. _ erfahrest dürfte. Der Natur des Preisabbaues

Aehnliche Verhandlungen über Kreditgewäh- Fürsten ferner auch Post und Eisenbabu tm Nah­rung wie sie von der deutschen Zuckerindustrie men des Möglichen Rechnung tragen, mit Erfolg durchgeführt worden sind, schweben

auch seitens der deutschen K alitndustrte. Besprechungen der Sachverständigen. Es scheint Aussicht vorhanden zu sein, daß hwr ' . . c^,nL (Privattelegramm)

ein Abkommen auf ähnlicher Grundlage zustande ! n-ickmittaa haben den Blättern zufolge

kommt, und daß auch der deutsche Ä al ierporst Astern no^tttaq hamn «n »t n z^!

für die nächste Zeit von -merilantsche '«beOeutf^n und den Seite finanziert wird. Dadurch Wurde der Sachverständigen über die Frage

deutsche Geldmarkt zweifellos eine Ent.I. m.Eanifation der Reichsbahn auf Grund lastung erfahren, denn biejemgen Gelder und .er ^cßl(f.t,(;rftän?,jncnRlitl!f,tpn§ begonnen. Rach Kredite, die die Amerikaner einzelnen deutschen P«8 betn Beratungen dürfte eine offizielle Industriezweigen gewahren, brauchen von me- ^tttituna veröffentlicht werden, sen nicht mehr auf dem deutschen Geldmarkt an-I "

gefordert zu werden.

Weit wichttger aber als diese Einzelkreditt ist

Felder in Deutschland anzulegen Das (Eigene Drahtmeldung.)

beweist, M6 sie die Aussichten einer erträglichen London, 18. Juni.

Regelung des Reparationsproblems für günstig ehter TimeSmeldung aus Tokio zufolge halten, und daß sie von der Auffassung aus- L ber neMe ;apanische Premierminister Kato aehen, daß auf dem nunmehr vorgeschlagenen t 6crfii^tirf|r Haltung mit Bezug ans die Wege die deuche Wirtschaft wieder leb er 3 = . L d), r uf f if (f)e n Verhairdtungen in käyig und kredirwürdtg gemacht werden Lcli angenommen Die Zurückziehung ber kann. Wie aus Amerika mitgeteilt wird hat sich ^-schen Truppen auS Rordsachalin werde ein amerikanisches Finanzkonsortium bereit er- > ^er japanische Delegierte Joschizawa

klärt, schon jetzt, ohne die Regelung des Repa- IeRrtach Peking zurück mit der Befugnis, em rationsproblems abzuwarten, den der deutw en «rxhxreinkommen abznschließen. Dem Timesbe- Golddiskontbank eingeräumten «S e <6 f e 11 r e rt riAterft(rtter zufolge stattete Vieomte Goto, der dit von fünf Millionen Dollar beträchtlich zuWiederaufnahme ber Beziehungen mit Rüst­er höben Em Brtr«) von 25 Millionen (nnb eintcjtt bem Premierminister einen langen Dollar, der vorläufig als Höchstgrenze der . ch ab Goto teilte mit, daß er feine geplante der Golddiskontbank zu gewährenden amerika- nach Kopenhagen auf dem Wege über Rnß- nischen Kredite angesehen wird, ist bereits ,«ge- zu unternehmen gedenke, da er bestrebt sei, saat worden. E? hlt 'deli sick hier mdit um nie l ->fgrmntionen aus erster Hand über die Ab- Fincmzierunu ber deutschen Erportmdustrie, i»nMrl(f,ten Rußlands gegenüber Japan zu erhalten, dem. was ebenso wichtig ist, um die Finanzie- K ,

nntfl des deutschen Imv ort Hand e l S. (RuBlanO und Lhino.

Man begreift es, daß dts Amerikaner tm p

eigenen Interesse destrebt ünd dafür m ssrgcn, daß die ungeheuren RohstofckedÜrfniss^ Deutschlands, die 'n nächster Zett gedeckt werden müssen, damit die deutsche Produktion nach der Regelung deS Reparattonsproblems wieder in Gang kommt, zur Befruchtung deS amerikani­schen Handels ausgenützt werden. Schon die Gewährimg von Krediten an die Golddiskont- hgnk in Höhe von 95 Millionen Dollar wird zur Folg-- haben, daß erhebliche amerikanische Im-,.... -- f.

Vorte nach Deutschland getätigt werden können, zum Ausdruck gebrachten Borbehalte aus poli- ES kommen zunächst nur kurzfristige Im- tischen Gründen nicht annehmen, portkredite, nicht etwa BeteMmmgen der -----

amerikanischen Banken und Kapitalisten an der dsntscheii .Industrie, in Betrackt. Auck für Kaufe| I.

deutscher Jndustrieaftien besteht in Amerika we-1 französische Amnestierung von Ruhrgefangenen? nig Geneigtbeit, da man der Ansicht ist. daß die tTelegraphsiche Weld».nq.)

deutsche Industrie bei dem lieutigen Viel nt is

nisten Zinssatz rüt Gelder und Kredite m astsest- , .JL V, * tllt

barer Zeit nickt kn der Lage sein werde. In einer offiziösen Auslassung der Agentur rtne angemessene Dividende zu erstrm- Havas wirb gemrlbet, da^um die Wl^erher- aen Man wi'd also zunächst Mir damit reck- stellung der normalen Beziehungen zwischen nen können, daß die Umerikaner für die Wieder- Frankreich uub Deutfchlanb zu erleichtern, soll nelestung des deutschen Ettislchr- und Ausstchr- Kriegsmimster Rollet beauftragt w»r- stondek« Zug ikm Zug, unter Fokdenmg größter Iben sein, sofort Amn esti-maß nahmen ^Sckekheiten kurzfristige Gelder wr VerfÜgung für die in dem besetzten

irrten. Aber auch hierdurch kann, wenn alle schen Staatsbürger in Bearbeitung zu nehuien. Möolichkeiten ansqenutzt werden, eine erhebliche Die Amnestie solle n i ch t generell, sondern Entlastung des heute in so ttauriger Ver-'je nach Art des Beraebens erfolaen. Dieser