Nummer 90
Dienstag, 15. April 1924.
Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.
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Einzelnummer 10 Pf.. Sonntags 15 Pf. 14. Jahrgang
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Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
Die tlebemahme der Micumlasten.
Um das Gutachten
der Bayrischen Volkspartci befindet
England und Rußland
Bedingungen Ur etwaige Kredite. (Telegraphischer Bericht)
Auch Belgien ertoartH Erneuerung.
Brüssel, 14. April. (Eigene Drahtmel- dung.) Gestern erfolgte auch hier ei« deutscher Schritt, der übereinstimmend war mit dem Schritt, den Deutschland am Sonnabend in Pans unternommen hat. Amtlich wird mitge- teilt, daß sich der belgische Außenminister nnt dem deutschen Gesandten über die Micunwerträge unterhalten habe. Man sei überzeugt, daß die Verträge erneuert werden und daß der deutsche Gesandte bereits die teilweise Zustimmung seiner Regierung aussprach.
bühren und der Gültigkeitsdauer. I« den wichtigsten Punkten konnte eine Einigung erzielt werden. Verhandlungen werden heute fortgesetzt.
Handlungen der Sechserkoinmisfion nnt der
Micnm dauerten in Düsseldorf gestern von 10
denken ernster finanzieller Art gegen Stresemann im Kabinett nicht durchgedrungen. — Die Ber-
hat gestern den Beschluß gefaßt, eigene Kan- d i'd a t e n Ur die Wahl aufzustellen. In Berlin fanden gestern vier stark besuchte Versanunlun- gen statt, in denen Frhr. v. Lersncr und Dr. Ma- rcwski als Spitzenkandidaten nominiert wurden.
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Sozialdemokratische Verluste.
Frankfurt a. M., 14. April. (Privatt-le- gramm. Die badischen Betrieb srätc- Wahlen haben den Rückgang der Sozia l- demokratie fortgesetzt. Nach einer Zusammenstellung der vorliegenden Resultate verloren die Sozialdemokraten rund vierzig Prozent der bisherigen Sitze in den Betriebsräten.
Das Wohnungsamt.
Jm Spiegel seines Haushaltsplans.
Das große kovimunakpotttische Ereignis ist am fteutiaca Montag die offizielle Festsetzung de» Etats der Staffelet Stadtverwaltung, die Recht.
darüber, was geleistet würde, die Aufstellung de« Rahmens, in dem in den «äch. sten zwölf Monaten die Geschäfte der ftädtischen- Verwaltnng tn Staffel vor sich gehen sollen.
Zürich, 14. April. .(Privattelegramm.) Die 302500 Gosdmark NN Miete
Agentur Stefanie meldet aus Rom: Die gestri- ein! Damit wird das Wort bestätigt, das kürz, ge Kabinettssitzung hat sich eingehend mit dem lich bei Betrachtung der Ausstellung angewendet SachverständigenGutackten befaßt, nachdem be- wurde: Kassel ist die größte deutsche reits der italienische Vertreter in Paris ange- Hausbesitzerin! Diese Hausbesitzerin gibt wiesen worden war, die Annahme des Gut- aber auch aus ihren selbstgesckmffenen Einnch- achtens anszusprecheu. Die Kabinettssttzung hat nahmen — nach dem Etat wild von der Stadt sich für eine Vermittlung in Berlin ausgespro- Kassel kein Pfennig Zuschuß gefordert' — Golchen, um die Verwirklichung dieser Vorschläge der ab und zwar 10000 Mark für Unterstützungen durch Deutschland herbeizuUhren. bei der DnrchUhrung unausschiebbarer kleiner
Instandsetzungen in alten Häusern, die gleiche Summe zur Erneuerung von Hausgerät Min- derbemittelter in städtischen Wohnungen und denselben Betrag zur Bekämpfung von Miß. ^ständen in Wohnungen völlig Unbemittelter. Ms !UmZugsbeihklfe und Prämien für Freimachung London, 4. April, van Wohnungen für Minderbemittelte sind 25 000
Der Premierminister erhielt eine Denkschrift I uusgeworfen worden, und 20000 Mark führender Londoner Bankiers, in der sie die Mit- lum ’V"au;^ von Oefen. Herden, Klosetten, Titte! darlcgen, durch die nach ihrer Ansicht Ruß- re”, u5?-’ b,e Minderbemittelten zum Ausbau lands Kredit in Großbritannien wieder-1entsprechender Kleinwohnungen gegeben werden hergestellt werden könnte. Solche Mittel sind I“Pf run^) 75 000 Mark (Goldmark!) in 1 Anerkennung der öffentlichen und privaten I ^"5"! ^uhre zur Förderung und Verbesserung Schulden in einer für beide Länder annchmön-1 Kasseler Wohngelegenheiten Das sind Zahlen, ren Form, 2. ein gerechtes Uebereinkommen be=ric Jebc_m vorurteilslos Prüfenden auf alle Fälle treffend die Zurückgabe des Eigentums von 1" denken geben! Beachtung heischen auch d>e Ausländern; 3. die Einrichtung unabhänaiaer zahlenmäßigen Mitteilungen finanztechnischer Gerichtshöfe und die Anerkennung der Unver- s?r*- Danach werden die durch die Inflation zu« letzttchkeit privater Kontrakte: 4. endgültige Ga-1s^nmenge,chrumpsten Darlehen, die seiner« rautien dafür, daß das Privateigentum in Zu- ^[1 ausgenommen worden sind, vom Wohnuags. kunft nicht mehr der Gefahr der Beschlagnahme selbst verzinst und amortisiert. Durch seinen ausgesetzt ist; 5. britische Bankiers, Industrielle Jlat verkündet und belegt das Amt, daß cs (in und Handeltreibende sollen die Möglichkeit erbat- Anbetracht der Volksstimmung. die behauptet, ten, ohne irgendwelche Einmischung mit ähnli- die Verwaltungskosten größer seien, als der chen privaten Institutionen _ht Rußland in SPerJ®ert' besonders wertvoll zu lesen)
iu <5?fc"' 6- Vie Sowjetrcgieruug soll! ohne Inanspruchnahme steuerlicher Mittel 2än£:r ouÄn9e8en &lC ^nstnutwnen anderer eine« gewaltig zu nennenden Wohn- uno.au ausgeben. 'vielen Stellen damit Grundbesitz herangeschifft
Ein Etat ist im allgemeinen eine trockene, eine nüchterne Sache, und die Zahlen, die wir dieser Tage aus dem Haushaltsplan der St ivt Kassel für das Jahr 1924/25 mitteilten, besagen viel uttd doch ... sie sind nur Zahlen. Selbst der flüchtigste Leser der Einzeletats wird -wer Weile finden beim Etat das Wohnungsamtes. Wenn von diesem Amte die Rede ist, so stellt sich Der Sachverständige General Dawes in Rom. der Durchschnittsbürger ein Amt oder eine Ein- (Eigener Drahtbericht.) zelperson vor, die entlveder Wohnungen weg«
Zürilb 14 Avril oder Wohnungen vergibt und vor dessen
_ ™ ,, H-.uien nur Jammer und Klagen stehen. Don den
m — er „Seeolv meldet aus Rom r l oielen Fällen, die glücklich gelöst worden sind,
General Dawes ist aus Paris m Rom cinge- erfährt man nichts, weil cs selbstverständlich ist. soffen. Er erklärte vor seinem Empfang durch In Wirklichkeit ist das Wohnungsamt die Wal- Mussolini gegenüber Pressevertretern, daß nach statte gegen die Wohnungsnot, auf der di- viel- semer und der Sachverständigen ubereinstlnnnen gestaltigsten Pläne verwirklicht werden An erster den Auffassung Deutschland imstande sein werde. Stelle steht als billigste und rascheste Kampf form das vom Komitee ausgearbeitete Programm die Beschlagnahme über große Wohnungen die durchzuführen. Er glaube an die deutsche Be- man so gut als möglich durchzuführen be'trcbt reitwilligkeit, Ersatz zu leisten für die vielen ist, aber ... hinter diesem infanteristischen Bor- Schaden der vom Krieg heimgesuchten Länder gehen sicht das wirkungsvollere Geschütz der und er freue sich, bei seiner Anwesenheit in «veubau-Woünunaen
Berlin in den führenden Kreisen der Industrie ,,s ?0r „
und auch der organisierten Arbeiterschaft so viel Ik^I'isbau vorhandener Wohngelegerchciten, den Verständnis für die Wiederannäherung der eine Berliner Autontat Äs vor-
Völker und die Ablehnung jeder neuen Kriegs - iler, P“16 durch eigene
WM «-stmden zu haben. St^tbauam? S* die AusstLg im
R-lch-regi-rung, Industrie, S-werkfchaften. tec?essatester7 nW Vlgksein?/EiL?arkvon
Berlin, 14. April. (Privattelegramm.) Die der Parteien Haß und Gunst am meisten v'er- Gewerkschaftc« haben der Reichsre- wirrt erscheinenden Amtes weist nun Zahlen gieruna den Wunsch unterteilet, zu dem auf, die besser mit Fleisch und Blut auszustatten die deuffchen Sachleistungen der nächsten Fahre Isind als irgend ein anderer. Manche Maßnahme, betreffenden Teilen des Sachverständigenberich- die im Saufe der letzten Jahre als verfehlt dar- tes gehört zu werden. Die Besprechung gestellt wurde, bekommt in der Beleuchtung durch findet erst nach der heutigen Konferenz der deut- diese Ziffern ein anderes Gesicht. So wird jetzt fchen Ministerpräsidenten statt. Am Dienstag fchivarz auf weiß bekannt, daß fünfhundert be- will der Kanzler auch die Vertreter der deut- schlagnahrnte Wohnungen, selbstverständlich unter scheu Industrie anhören. Die Antwort der der Bedingung der Weitervermietung, in die Reichsregieruna an die Reparationskommission Verwaltung der jeweiligen Hausbesitzer zurück- wtrd frühestens Donnerstag Berlin verlassen I gegeben worden sind. Man wird diese Maß« können, sofern es überhaupt z>t einer Beaut-1nähme als verständig bezeichnen müssen, weil Wartung noch vor Ostern kommt. dadurch keine städtischen Verwaltungskosten mehr
» in Anspruch genommen werden, und andererseits
Amerika erwartet Erfüllung. k'lerIJ”ltäCI^T 15 schließlich die gegebenste ®«tnhnrf tA oihrit /«im«,» Verwaltungssteller Weiter wurden dreihundert
5 WJ? ® Wohnungen in Schulen, öffentlichen Gebäuden'
ben betreffenden städtischen Einzelvcrw'l- tnngeii zum Papiermarkpreis Wergeben ... also Ersparnis städtischer Verwaltungskosten und zu« fnn^TS^ 6^ f’ W Gdldmarkgewinn für die in betracht ko'.n-
rn als Menden Einzelverwaltungen. Als die Stadt sich
Prüfstein der deuffchen Bereitwilligkeit, wie->in schwierioster Finanzlaae beiand konnte ff- dergittzumachrn. Auch der deuffchfreundliche Wohngebäude, die der Körnerstrabe, verkaufen.
!" 7®’1? ' bssh cr Diese Maßnahme hat allerdings dem Wohnungs-
hoffe, Deutschland'Werte den E^^ksberickst an- amt bereits gewonnene, nicht unbedeutende Vor. mhmen, der ihm ine Oberhoheit über Ruhr und teile wieder entwunden. Die gegenwärtig dem ’Ä Lru-l-iebe Man erwartet für Ostern Wohnungsamt unterstehenden' Wohnungen in eine Erklärung des Präsidenten Coolidge. einer Zahl von rund 1100 bringen bei Zugrunde« * legung einer Miete von sechzig Prozent der Fric-
Lllaiien stimmt zu. densmiete der Stadt im kommenden Jahre etwa
Industrie, die nicht mehr wie bisher wirt- ^^ittags bis 7 Uhr abends. Sie betrafen schaftlicher Stoßfänger für die Arbeiterschaft sein Iblc Festsetzung der Kohlensteuer, der Ausfuhrge- kann, spürt diese selbst die seit dem Versailler <ul<‘ ““w "
Vertrag ununterbrochen gegen die deutsche Wirt- Ichu.lt ten.'Bedrohungen in der' gunzeu brutalen Härte. Die völlig zerrüttete Rohstoffgrundlage hat einen dauernden erheblichen Ueberfluß an Arbeitskräften hervorgerufen, sodaß heute allein im Bergbau Wer Hunderiiau- ;end Arbeiter mit rund zweihunderttausend Angehörigen ihr Brot nicht mehr finden. Jetzt erweist es sich aufs Reue, wie innerlich unwahr alle jene arbeiterfreundllchen Gesten der Besatzungsmächte waren, die seit der Ruhrbe- setzung erfolgt sind. Das ist aber zugleich ein Warnungszeichen, was das deutsche Volk von der Floskel zu halten hat, daß seine Lebenshaltung nicht unter diejenige anderer Länder sinken soll. Wie über selbst das Sachverständigengutachten trotz seiner ungeheuerlichen Zahlen „
von der Regierung als eine annehmbare Ver- ©tenunanohme in ®rüffel
handlungsbasts angeschen wird, so sind nun auch Brüffel u oruriT V.
'M Einverständnis mit der Reichsregieruna bie ®e VA4;, ^nl. (Eigene Draytmel- Mitglieder der Sechserkommission nach Dussel- fe'J ';®?“ mertet, daß der belgische dorf zurückgekehrt, um bi» Verhandlungen mitl,,"»isterrat heute vormittag zusammentritt, ber Micum weiterzuführen. mOTJH?- * Micumverträgen, den deutschen
Das Bestreben der Besatzungsmächte,! unb^ben. Sachverständigenberichten
durch immer wieder unter politischem Druck er- ’u "bichuft/gen. Er wird sich auch mit der Frage folgte ErnAteruna der Abkommen noch das! Sanktionen und mit allen den Fragen be- Letzte aus den Pfändern herauszupres- msse», die weiterhin nicht durch die Reparations- sen und sie womöglich für das ©bftem derIwrmnlfston, sondern durch die alliierten Re Sachverständigen untauglich zu machen, müßte I gerungen zu lösen sein werden, denn doch auch den übrigen an Deutschlands ------
Wirtschaft interessierten Alliierten Anlaß geben, Oll Id her TftnftShßinrtrt.,«- dreier Erpresserpolitik ein schnelles Ende zu be- -CvOyiDf lüCQUng«
retten. Denn ebenso wie es jedem Staatsrecht Die Agttation in Bayern
:nä Gesicht schlägt, über Leistungen des Gesamt- (Eiaener Srafitteirht t
staates mit einzelnen Privatleuten zu verhau- treuer ^raütverichr.)
d-ln und ein kleines Gebiet bis zu vierzig Pro- München, 14. April,
jent feiner Gesamtproduktion zu berauben, eben- 3” der gestrigen Ausschußsitzung des Landes- so volkswirtschaftlich verhängnisvoll ist bie po- Verbandes Nordbayern ber Bayrischen M i t- littsche Behunblung r*in wirtschaftlicher Fragen telparte'i wurde beschlossen, ein Wahlbünb- Unb eine Politische Frage ist letzten Endes bie «'s mit der Rationalsiberalen Landes Zulassung einer Finanzierung ber Mieumlei- Partei einzugehen. Unter den Spitzenkandidaten stungen aus den uns zu gewährenden Anleihen, der Bayrischen Volkspartei befindet die zur Finanzierung der Sachleistungen wäh- llw auch wieder der jetzige Reichsjnstizmiuister eend des Moratoriums dienen sollen Denn dies- —' ' —
Sachleistungen gehen zu Nutzen aller Alliierten. während jetzt die Einbruchsmächte die a l-
Dr. Emminger. - In Mannheim tagte gestern eine Gründungsversammlung der Z e n t r u m s- ... ----.........„lv ^.. Partei der Pfalz. Bei dieser Gelegenheit er-
le in igen Ausbeuter sind. Da aber bereits klärte der Zentrumsabgeordnete Hofmann daß letzt unter den Alliierten die Frage akut gewor- »wifchen der Bäurischen BolkSpartei und' betn den tst, tote die Ausbeute ber Einbruchsmächte Reichszentrum verschiedene Unterifchiede bestehen stuf die prozentuale Beteiligung an den Repara- — In einer in Ludwigshafen abgehaltenen so - itonsletstungen angerechnet werten soll, so zei- Zialistischen Versammlung sprach auch der a?n mW die Mteumverhandlungen deutlich, wie wegen Hochverrats steckbrieflich verfolgte soria- die Gelüste der Franzosen vor Toresschluß noch listische Spitzenkandidat Hoffmann -Kaife s- mochtchst viel tn Sicherheit bringen zu wollen, lautern. Er sagte unter anderem er trete mit
Wenn die deutsche Regierung im In- vollem Mute ftft seine Tat ein und cr hoffe der G-sEtregelung -in- bayrischen Regierung noch einmal den Garaus neue Wtrtschastskatastrophe durch etr- letzte zu machen. Als ihm darauf aus der Versamm- Anstrengun« auf kurze.Zeit glanot fernhal- ftmg zugerufen wurde, warum er nicht den ten zu können, so wird dieser Druck im Westen. Mui aufbringen könne, sich dem Richter zu ftef-
.gleich mit entern ungeheuren ZollWersall len, zog es Hoffman vor, zu schweigen. 0 auf den deutschen Etnfuhrhandel im Westen -tu- * * •
["6t ein Hasten in die Verhandlungen bringen, Sflumioe -ytSMort
bte der Schwere der Enffcheidungen nicht ent- m 1 •®c.,.er.
svricht. Die deutsche Regierung muß vor Ein- «-^E^ltn, 14. April. (Privattelegr.imm.' ttttt tn die Verhandlungen einen wirtschaftlichen Feststellungen am Berliner amtlichen
WaffenMllstand erreichen in Form einer U c b- r,!Material fiW tn Großberlin mehr als 35 Progangsregelung ,die eine ruhige Erörte- E* der Wahlberechtigten nicht in den Wählcr- rung des gesamten Roparationsproblems Ptlaßt V» eingetragen, in Potsdam fehlen sogar und zu einem umso schnelleren Abschluß führen le Prozent der Wahlbcrechffgten in den Liften wirb, je weniger die Verhandlungen durch po-1 beweist eine große Säumigkeit der Wähler. Iltnche Manöver ber Einbruchsmächte beun- *
ruHrgt werden. Das ist um so mehr erforderlich, D!e neuen OtGtionaüiieralen alß au» von England verlautet, daß trotz der Berlin, 14 -Avril tPrivatteleeramm > a>;, . eiüaen Zustimmung ber englischen Regiervuo'neue RotionallibernleBeAfnigu7tg ‘
»um Sachverständtgen-Gutachten es auch maß- leöilßlillllQ» gebende Männer gibt, die die Lasten für Dcutsch- m « n “ land ZU hoch erachten. Auch die Alliierten Ha- Billige Worte der Gutachten. I ben moralische Verpflichtungen und wenn sie Das Gutachten ber Sachverständigen hatte ehrlich mitwirken wollen .müssen auch sie ihr Teil sich aus den Standpunkt gestellt, daß die Be- zur Beruhigung der Atmosphäre tun und die lastungen durch di« Reparationsleistungen n i ch 11 politischen Machenschaften Frankreichs auf jeden das Maß überschreiten sollten, mit dem die Fall so schnell wie möglich unterbinden. S. Lebenshaltung Deutschlands unter die Le- -----------
SÄ Z. •3ÄSU* L Fortdauer der Mßcumlaftrn.
eine wirtschaftliche Feststellung, denn die Aus-j Die Reichsregierung will finanzieren. Wertung dieses Grundsatzes fuhrt ztortfellos m (Eigener Drabtb»rick>t)
.eine»t politischen Problem der nationalen Da- " ~ « litt .. s1fhTir
semsberechngung des ganzen Volkes. Das ist Berlin, 14. April,
dte Erfahrung, die jetzt bie Bergarbeiter des I Wie zuverlässig ertlärt wirt, hat die Sonn- Westens machen müssen, ba bie rau^ Hanb eines | abendfltzung des Reichskabinetts gegen hl'S5t7ri‘lt-ten Ausbeuters mch in ihre Lebens- die Stimmen des Finanzministers Dr. Luther Haltung hlnelngre,st und sich nicht nur mit der ^nd des Innenministers -starres die st i - allmählichen Substanzderringeruna hier west-1 , ^nnenm-niiiers r.r partes Dte ,z t
brutschen Jndustriewerke begnügt. Die !micum nani(ci^ttn6cn^urtltc9iu^rlic^ctun= diese alliierte Kommission, hat ein Eingehen auf 0C" erneut übernommen, nackchem zwei die Lohnwünsche der Bergarbeiter abge- Tage zuvor Reichsaußenminister Dr. Strefe- lehnt, weil ihrer Meinung nach die Lebens-mann zum seckssten Male erklärt hatte, die Regie-
?_Eit verfolgt die rung müsse der Verlängerung der Micumverträ- S"chserkormnflsson^deÄ^Rubi4>ero>ba»s"Ä^ Ni» 5.c susttmmen, weil dann die Möglichkeit vor- thr »Untragbar" einfach ein »Tragbar"^ ant- ^^'. baS Ruhrgebiet mit dem Wrigen toortete. Aus all dem geht zur Genüge hervor DeutsiAand wieder wirtschaftlich vereint würde, daß es sich bei dem ablehnenden Stmidpunft der T>er Reichsfinanzminister ist also mit seinen Be- Micum um ein politisches Verhalten handelt, ------- " “ - - -•
das einen starken Druck auf die deutschen Entscheidungen in der Reparationsfrage ausWei, soll.