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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 89

Sonntag, 13. April 1924.

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.

Versuche zur Regelung der Lohustageu

K.F.D.

geschaffen werden.

Matin" meldet: In den Verhandlungen der Micmn mit den Ruhrvcrtretern hat sich eine be-,

Sorge für Frauen und Kinder

Frankreichs Aevingungen-

Lodnsrogen In England.

Richrbergbaues mit der Micum über die Verlän­gerung der Micumvorträge gestern abend aber­mals ergebnislos abgebrochen worden sein, doch sollen die Verhandlungen am Sonntag wieder ausgenommen werden. Zu dem Abbruch der Verhandlungen mit der Micum erfährt dir Deutsche Allgemeine Zeitung, daß sich die Ver­treter der Mitum mit den neuen schriftlichen deutschen Vorschlägen nach Paris begebe« wer­de», um dort neue Weisungen einzuholen.

beiter« geführt hatte«, beigelegt worden. Die Arbeit wurde heute wieder ausgenommen.

Forderung der Bergarveiter.

Gleiwitz, 12. April. (PrivattelegrammH Im Kohlenrevier find für Sonntag 29 Bergarbeiter- Versammlungen einberusen mit der Tagesord­nung: Beschluß zur llüprozentige« Lohnfor­derung. Die kommunistischen Betriebsräte üben »nermüdlich starke Agitation aus in der! Richtung eines allgemeinen LohnftrcikS.

Französische Falschmeldung r

Paris, 12. April. (Privattelegramm.) Der

Herausnahme einiger Artikel sei unzulässtg Die Kriegslastenkommisston sei dahin unterrichtet worden, daß eine Erörterung über die grund­legenden Einzelheiten der verschiedenen Gut­achten nicht in Aussicht genommen sei.

Loudon, 12. April. (Privattelegramm ) Ber Lloyds wird gewettet für die Unterwer-

Aus der Lohnbewegung.

Folgen der wirtschaftlichen Notlage.

(Privat-Telegrmmn.)

Berlin, 12. April.

Dars man hoffen?

Deutschlands Abhängigkeit.

Tie Kasseler Neuesten NackriLten erfcfietnen rofldienttt* sechsmal nachmittags. Der Abonne. mentSpress betrügt für den Monat April 2,00 Mark bei freier P.ufteUun? m» Hau« in der Sefd'üiteftcne -bgeholl 180 Mark. Durch dl- Post monatlich 2.00 Mark etnschl, Zustellung«, gebühr. 8erlag uns Redaition: Lchlachthofftr. 28/30, Fernsprecher 951 und 952. Sur nnverlangt eingesandte Beiträge kann die Redaktion eine Beranlworkung oder Gewähr in keinem Fall« übernehmen. Rückzahlung des Bezugsgeldes oder Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnungsmäßiger Lieferung ist auSgeschloffe«. Postscheck- tonte Frankfurt a M. Nummer 6380.

entlichkett glauben an keinen Widerstand Deutschlands gegen die Vorschläge, obwohl die Belastung der deutschen Leistungsfähigkeit selbst von der LondonerMorningpost" als ganz außerordentlich bezeichnet wird.

Die Mrcum-Vsrhandlrrrrgen Immer noch ohne Ergebnis. (Privat^Telegrarmn.)

Berlin, 12. April.

Wie die Morgenblättcr melden, sollen die

Verhandlungeu des Sonderausschusses des

Die Frauenbewegung.

Neueinstelluug ta der Politik.

Die EntwiSlung der deutsche« Frauenbewe. 6««S während der legte» Zähre hat Erfahr- »ngen reifen lasse«, die auf eine Aenderung mancher Wege und Ziele hindrängen. Dao eine solche Umstellung bereit« geplant ist zeige« die nachstehende« Ausführungen,

Einzelnummer 10 Pf-, Sonntags 15 Pst 14. Jahrgang

bandelte, die Parteieinstellung vergessen, sich zu­sammen getan zu gemeinsamen Beschlüssen und Kundgebungen. Das war bereits das äußere Zeichen, das die Frauen, selbst die stark politisch eingestellten Frauen, die eine-Hrerrolle spielen, das Empfinden besitzen nicht immer die Partei^ Politik ist eS, die sie verfolgen müssen, sondern eine Brücke, die Frauen verbindet, welcher Poli­tischen Richtung sie sich auch verschworen haben. Nun bat eine der bekanntesten Frauenführerin-

i

England stimmt schon zu

London, 12. April. (Privattelegramm.i Die Reuter-Agentnr meldete gestern abend, daß das britische Kabinett am Vormittag den Da­wesbericht zur Kenntnis genommen und gebil­ligt habe. Der Vertreter Englands in der Re- parationskommisston sei angewiesen worden, den Vorschläge» seine Zustimmung zu geben.

*

Mie man Deutschland beurteilt.

. Durch den Eintritt der Frauen in dir Poli­tik sind bekanntlich die alten Bestrebungen der Vorkämpferinnen derFraNenbeweguua fast sämt­lich erfüllt worden. Den Frauen blieoen, als sie, durch die Neugestaltung in Deutschland volle Rechte erhielten und ihre Forderungen erfüllt sahen, nur noch wenig Wünsche übrig. Und in­folgedessen ist die frühere Frauenbewegung zum

P a r i S, 12. April. (Telegraphische Meldung^ Die Bedingungen Frankreichs werden imEcho de Paris" in folgender Weise formatiert: L Allmähliche Ablösung der vorhandenen Sicherheiten gegen die Ganmtien deS Sach­verständigenberichtes. Die technischen Einzelhei­ten dieser Forderungen wird die Repko sestsetzen. 2. Andauer des jetzigen Zustandes (Regie, Biicumverträge und Abgnbestzstem). bis Deutschland die Vorschläge der Alliierten endgül­tig aunimmt, oder bis der neue Reichstag die Gesetze für die Aenderung der Sachverständigen- organifationen angenommen hat. 3. Strei­chung der alliierten Schulde«, beson­ders der Schulden Frankreichs an England. 4. Solidarische Verpflichtung aller Verbünde­ten für den Fall einer deutschen Zahlungseiu- lellung. 5. Sicherheitsmaßregel« tot die zurückbleibende Besatzung.

Anzeigenpreisen «eschüftSanzetgen Zeile 15 SBfennlg, Familien-Dnzeigen Zeile 15 Pfennig. Meine Anzeigen da» Wort 2*f, Nennia, Reklamen die Zeile so Pfennig. Offertgebichr 10 Pfennig (bet Zusendung der Offerten 20 Pfennig), Rechnungsbeträge sind innerhalb fünf Tagen zu bezahlen. Maßgebend ist der Kurs des Zahlungitages. Für die Richtig, kett oller durch Fernsprecher aufgegebenen Anzeigen, sowie für Anfnabmedctten und Plätze kann nicht garantiert werden. Für Anzeigen mit besonders schwierigem Igtz hundert Prozent Aufschlag. Druckerei - Schlachthofstrabe 28/30. Geschäftsstelle Kölnische Straße 5, gegenüber der Spotzrstraße. Fernsprecher Nr. 951 und 952.

Keine Dervandlungen.

Paris, 12. April. (Eigener Drcchkberrcht.) In den Besprechungen des Beschlusses, deutsche Vertreter am 17. April anzuhören, wird mit anf­allender Schärfe betont, daß es sich um keine Verhandlungen und Besprechungen mit den Deutschen über Abänderungen des Sachver- tändigen-Berichtcs handelt, sondern lediglich mn ein Anhören der Deutsche«, ob sie an der Durchführung der Vorschläge Mitwirken wolle«. Sowohl Annahme wie Ablehnung könnte« «ne 'M Ganzen ausgesprochen weichen. Die

Am öie Gutachten.

Schneller Entschluß der Reparationskommission. (Eigener Drahtbericht.)

Berlin, 12. April.

Die Reparations-Kommission hat gestern die Sachvcrftändigen-Berichte einstimmig angenommen und beschlossen, sie den alliier­ten Regierungen zur Annahme zu empfehlen. Thi deutschen Delegierten sollen cm 17. April ai^ehört werden, wenn sie nicht vorziehen, ihre Zustimmung schriftlich zu erteilen. Das Reichskabinett beschloß gestern, die Vor­arbeiten zur Durchberatung aller Einzelheiten der Gutachten mit größter Beschleunigung fort­zusetzen. Die Pariser Meldung von der Stel­lungnahme der Reparationskommiffio« zu den Sachverfläridigen-Berichten ging bei de« Ber­liner amtlichen Stellen erst nach Beendigung der Kabinettssitzung ein, so daß eine Stellungnahme der Reichsregierung hierzu noch nicht erfolgen konnte. Das Reichskabinett wird am Montag eine gemeinsame Sitzung mit den Mi­nisterpräsidenten der Länder avhatten. An Berli ier zuständigen Stellen wird erklärt, daß der Beschluss der Reparations-Kommission noch nichts Entscheidendes bedeutet.

Die beiden Gutachten der Reparations-Sah- dcrstmidigen stehen im Vordergrund der politi- chen und wirtschaftlichen Erörterungen, denn >ie dem deutschen Reiche aufgebürdeten Lasten ollen von den Erträgnissen der privaten W:rt- chast, ja auch vom Steuerzahler mit getragen werden. Es geht daher Jedermann an, was die sogenannten Sachverständigen als Zahlungs­und Lieferungspflicht herausgerechnet haben. Es war ein mühsames Stück Arbett, das die Herren Monate lang in Anspruch genommen hat. Jetzt wissen wir, was die Gläubigerseite iwn uns er­wartet. Die Frage ist mm, ob wir diese Er­wartungen erfüllen können, und wir er­kennen dabei, daß die Antwort ungeheuer schwie­rig ist. Alle führenden Persönlichkeiten in Deutschland sind davon überzeugt, daß die Lasten für uns sehr schwer sind, hoffen aber vielleicht noch auf Erleichterungen in gewinn Einzelheiten und allgemeinen Voraussetzungen. Auch die Sachverständigen selbst haben Bedingun­gen angeführt, ohne die ihr Plan, der nur als unteilbares Ganzes durchzuführen sei, nicht ver­wirklicht werden könnte. Daran erkennt man, daß sie gewillt waren, Deutschland die Be­wegungsfreiheit zu verschaffen, die zu so großen Leistungen erforderlich ist. Es ist immerhin tröstlich, wenn in dem Dawesschen Gutachten empfohlen wird, die deutsche Wirtschastshoheit und -Einheit wiederherzustellen und die Z wangs­maßnahmen zurückzuziehen. Demnach müßte das Ruhrgebiet von der französisch-belgischen Regie und Besatzung befreit werden. Außerdem be­rührt es angenehm, wenn man in dem Gutachten liest, die Lasten sollten so gestaltet werden, daß dadurch die Lebenshaltung des deutschen Volkes nicht unter den Stand der Lebenshaltung in den" alliierten und Nachbarländern herabge- drückt wird, woran man allerdings auch aus guten Gründen zweifeln kann

Die Bedingungen entsprechen denen, die auch auf deutscher Seite, besonders jetzt in den Be­sprechungen der Reichsregierung, betont werden So können wir also mit dem einleitenden Teile ohne weiteres einverstanden sein. Aber das um­fangreiche Werk des Gutachtens selbst nötigt zu doppelt vorsichtiger Betrachtung. Es ist nun die Aufgabe der deutschen Sachverständigen, dar­über zu entscheiden. Schon jetzt sehen wir die größten Meinungsverschiedenheiten unter ihnen, so daß selbst innerhalb der Reichs­regierung Uneinigkeit besteht. Außenminister Stresemann, dem sehr viel daran gelegen ist. mit r,-rankreich eine wirtschaftliche Verständigung zu erzielen, befürwortet die Annahme des Gut­achtens und hofft noch einige Erleichterungen er­handeln zu können, wogegen Finanzministcr Luther die finanzielle Erfüllung für unmöglich wUt In der Tat sind die Bedenken außerordent- nch ernst, schon aus dem formalen Grunde, daß die Lachverständigen ihr Gutachten als ein u n - t e t l bare s Ganzes erklärt haben Es sei un­möglich daraus einzelne Vorschläge anzunehmen und andere abgulehnen. Auf Erleichterungen darf man umso weniger hoffen, als die zweite Instanz die Reparations-Kommission ist, mit der die Reichsregierung zu verhandeln hat. Bisher haben wir jedesmal die Erfahrung gemacht, daß sich dort der ftanzösische Einfluß ourchgezetzt hat. Muß man anerkennen, daß die sachverständigen sich von wirtschaftlichen Ge- sichtspuntten haben leiten lassen, so ist zu be­fürchten, daß die Reparationskommission wieder die politischen Erwägungen voranstellen' wird. Danach erscheint es fraglich, ob die Bediu- Mng: völlige Freigabe des Ruhrgebiets, von der Gegenseite erfüllt wird.

Die Pariser Zeitungen, die amtlich unterrich­tet sind, betonen bereits, daß die Besatz u n g bleiben soll, denn Frankreich denke nicht daran, das Pfand aus der Hand zu geben. Aller- dtngs wird ein Unterschied gemacht zwischen der wtlttarischen Besetzung und der wirt- 1 chaftlichen Freigabe, man könne Deutsch­land das Verfügungsrecht Mer das Ruhrgebiet zugestehen, brauche über die Truppen nicht zurück­zuziehen. Mit solchen Kniffen kann sich die deutsche Regierung natürlich nicht einverstanden erklären, weil die Anwesenheit des fremden Mi­litärs eine Einschränkung der deuffchen Staats- Hoheit bedeutet. Alle Anordnungen würden durch den ftemden Druck beeinträchtigt werden. Es zeigen sich allo die alten Gegensätze, sie aus der Welt zu schaffen, soll demnächst Ge­genstand einer Besprechung zwischen Mardonald und Poincarö sein. Der britische Ministerpräsi- 1 bent hat zwar den guten Willen, doch fehlt ihm i bte Kraft, und es liegen leider keinerlei An- i reichen vor, daß es ihm diesmal gelingen sollte. Pmncarö zu Werreden. Die französische Hartnäckigkeit ist ja bis zur Stunde der ' Stein des Anstoßes. Mit allem Beweism.nerial ausgerüstet, versuchen zum Beispiel die Vertreter der Ruhrindustrie noch heute, der Micum klar zu machen, daß die Lasten der Sachliesi4ungs- vcrträge unmöglich länger getragen werden ton­nen. aber unbeugsam bestehen die Gegner auf!

1 London i-> Avril (Telearavbiscke Motw.nn tW16" m-cyiung te sich auch, verfchworen yavcn. Elduug.) I Run hat eine der bekanntesten Frauenführerin-

«tbeitSminiftcrium hat beschlossen, eine lten, die volksparteiliche Abgeordnete Frau von Kommission zur Pri-fung der Löhne der Berg- Ohe im b den Beschluß gefaßt, ein Mandat für ! arbeitet «einzusetzen. In Erwartung des den kommenden Reichstag nicht mehr anzuneh< 1 Berichts dieser Kommission ist eine Zusammen- men, weil sie die-erzrugung hegt, sie könne kunst der Vertreter der Bergwerksbesitzer und außerhalb der Partei mehr wirken als im engen Bergarbeiter für den 16. April angesetzt worden, I der Parteipolitik. Ihr schwebt außer- die die Bedingungen für die Fortsetzung betrem ettKT neuen > vor, einer

Arbeit nach dem 17. April, an welchem Tage reinen Fr«me«partei.

das bestehende «-kommen zu Ende geht, erör- Das ist das neue Ziel, das mit ihr viele Frauen tcrn soll. Die Aussperrung der Arbeiter auf den ^tt geraumer Zeit verfolgen, die erkennen muß-< cnglffchen Schiffswerste« begann gestern abend «5* das Parteileben für die Frauen

' sich nicht immer mit denen der Männer Vevrini»

. _ - . . . ' Illen lassen. UnKveiselhast wird diese neue Be-

WkgkN Sonöfri^öcnöbrildhä Anklang finden. Und Frau von

rt « _ , UPstIV« Oheinch als Trägerin des Gedankens wird ge-'

Die Folgen desAasseukampfes-. wiß nicht früher ruhen, als bis sie die ihr vor« (Telegraphische Meldung.) schwebende Frauenpartei gebildet hat. Soweit

Frankenhause«, 12. April. ls^t-ae^'P^eiesirst'ell'^^ ^s "d^ 611 eine ein»

. .3 °m Ä9fff)ä'ufet wurden Franenparte?^Äffen"dw PoWi^nu^nacb^der

letzt von der Straffammer neunzehn Ar- Richtung hin eine Rolle spielen soll, zwischen beiter wegen Landftiedensbruchs insgesamt den Parteien zu venuftelst, d. h. die

zu neun Jahren neun Monaten Gefängnis »er. Gegensätze auSzugleichen.

urteilt. Pfingsten 1923 hielt der Allgemeine!die immer wieder zwischen den poliffschen Par»! Deuffche Burschenbund in Frankenhausen einen lteien fühlbar werden und alle Arbeiten zum Se«!

_________________________Kommers ab, in dessen Verlauf es zu emer ßA unddes Volkes erfchwettn. Da,

sentlichstit glauben an deinen Wid^^.n ^schlich daran der- daran lediglich Vermittler w sein, die poltt-sche^

suchte eine gröstere Arbettermenge den Kommers, "mnpze. bte so viel böses Blut machen und so saal M stürmen, totil die Studenten es ablehn. ^L^bdr'i stiften, zu mildern «nb eine Se». T h-n sm' T ruhigung zu schaffen, ans der segensreiche Arbeit

w«, den Mann auszuftefern, der vorher einen ersprießen kann. Man wird abwarten müssen, Arbeiter geschlagen hatte. Es entwickette sich wieweit die Pläne gedeihen und ob nickt doch schließlich eine neue Schlägerei, in der es jedoch Parieiintrigen sich dieser neuen Frauenbewegung nicht zu ernsteren Verletzungen kam Tin dem ^lgegenftellen. Jedenfalls sehen wir eine voll» 9rtaKc7trt»fmnrf* l." = ca - »tandige Neunnstellung der Frauenbewegung'

wiaffenaufmarsch der Arbeiter hat das Gencht vor uns, die nicht verglichen werden kann mit Landfriedensbruch erblickt und ist des- der alten Emanzipations-Bewegung, die eigeni­halb zu den Strafen gekommen. Ter Rädels- lich auch nichts gemein hat mit der bisherigen «***

.tnö wur^. sofort tn Hast genommen. I m erstehen die ihn» Auiaabe im Laust ta

der Verlängerung dieser Zwangsverträge, die nicht nur die Ruhrinditstrie lahmlegen, faitbern auch das ganze deutsche Wirtschaftsleben schul­digen. Aber die Franzosen wollen nicht einsehe.t, denn sie beabsichtigen diese Schädigung. Kann man bann annehmen, daß sie die umstrittenen Bedingungen der Sachverständigen beachten werden? Mögen die wirtschaftlichen Pläne der Sachverständigen auch eine geeignete Grundlage zur Reparationsregelung fein, so müssen doch auch die außenpolftischen Voraussetzungen dazu

inetitenSroerte Annäherung vollzogen. (?) Die!Stillstand gekommen, -dst Frauen begannen eine Mehrzahl der Ruhrindustriellen hat einem Pro- IPart ei polittsche Betätigung und nur ein- visorium bis 15. Mai zugestimmt, sofern die lelne Zweige widmeten sich Vielleich stärkrr als? Reichsregierung das Provisorium billigt. Die früher noch, der rem sozialen Aufgabe, die Entscheidung liegt jetzt beim Kabinett i« Berlin I früher in der Frauenbewegung zumeist eine im- l tergeordnete Rolle spielte. In der letzten Zeit nun rft vielfach die Frage läut.'gewordm, ob die Frauen tatsächlich im politischen Leben die Er­füllung ihrer Wünsch gefunden haben. Steht man im politischen Leben und ist man in der Lage, die Mitarbett der Frauen in den Parteien zu beurteilen, so gewinnt man steilich den Ein- Die Verhandlungeu in der Berliner Iu-1->b das Inttreffe der.grauen an V- . . .. . | Poitttr sehr vMd erlahmt- und ihre

dustrre sich rben Neunstundentag und die .

zwanzig Prozent Lohnerhöhung find gestern e$--| partetpolitisch Arbeit zurückgtch. gebnisloS abgebrochen worden. Die Judustrtel-!

--«ft- ^.1 Neues war, übte sie gewisse Reize aus. Mtt dev

le« erkiüren. bei d>.n sinkenden Welttm.rkSpre.scn waren bte Fvauen durchaus nicht mehr keine neuen Zugeständnisse mache« zu töraten.|stolz, mitbestimmen. mttberaten und Wahlen z« -Im Reichfinanzmintsierinm beginnen am können. Sie hatten eingeschen, daß in den 14. d. MtS. die neuen Verhandlungen mit den Kämpfen etwas jtt stark Übertrieben °°°

Foderuug mich einer Vetteren Erhöhung der Ge- fanden, eine Frau gehöre nicht in bte Politik, härter am t Mai. Die Verhandlungen führt Ausfällig ist, daß die Frauen, die dennoch Anteil für den R-ichsfinanzminister der MinisteriaM- dem Politischn Lehm nehmen, sich zumeist le«, find die Lohndifferenzen auf de« Denk» nene ^hnen sucht. Nicht mehr wid früher sche« Werke« ta Spandau und Hasel»!Biele verfolgt, die allein hn Jnteresst der Frauen horst, die zu der Aussperrung von 7000 Ar- ^en, sondern den Frauen scheint in dem gro- 1 ßrn- Kampf der Geister eine Vermittlunzs- rolle vorzusckwehen. Wir erlebten dieses wie­derholt durch daS Zusammengehen der weibli­chen Parlamentarier aller Parteien, ©ie haben in wichtigen Fragen, die unser Volkswohl be» trafen, sobald es sich nm die