Mittwoch, 2. April 1924.
Kasseler Neueste NachrlchLe»
14. Jahrgang. — Nr. 79.
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LrreMe Bügel.
Original - Hüttenweichblei
VERKAUFSSTELLE OB. KÖNIGSTRASSE 4
ttei’ne Sveiseerbsen 16—17. Futtererbsen 13.50 Aberglauben als Unglu<k§1ag, bis 14. Peluschken 12—13. Aperbohnen 16—17, tunlichst vermeiden soll, wubti
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GpLrllÄes G?irelbeana?dol.
Die Tendenz bleibt fest.
Thüringen als heilige Tage, an denen sein Dünger aufs Feld gefahren werden darf. Sehnlicher wohl noch als' in andere» Jahren werden wir diesmal, nachdem ein langer und kalter Winter unsere Geduld aus eine harte Prob- gestellt hat, dem Frühling, der Jonne, dem Licht uns der Wärme entgegen, die uns der April nun endlich beschecren soll. Hoffen wir darum, daß er uns nicht gar zu sehr narren, seine skrtchworl- liche Unbeständigkeit nicht allzu sehr an Natur und Menschen auslassen und uns einen schönen und warmen Lenz schenken möge.
_________________ ige Dinge zu unternehmen oder auch nur zu beginnen. So hütete man sich früher (nnd tut in manchen Gegenden heute n ochst am 1. April in den Ehestand ein. zutreten Auch Krankheiten, die an diesem Tage austraten, stellte man keine günstige Prognose. Im Mittelalter wurde am 1. April in manchen Gegenden Frankreichs das Neujahrsfest gefeiert. Der 14 und der 15. April, die den Heiligen Tiburtius und Olvmpia geweiht sind, gelten in
der Wert des Einzelgegenstandes mindestens acht Billionen oder mehrerer Gegenstände achtzig Billionen Papiermark betrug.
Bei Anschaffungen zwischen dem 1. und 19. Novernber 1923 einschließlich, wenn der Wert des Einzelgegenstandes mindestens 500 Billionen oder mehrerer Gegenstände 5000 Billionen Papiermark betrug.
Bei Anschaffungen nach dem 19. November 1923, wenn der Wert des Einzelgegenstandes mindestens 1000 Billionen oder mehrerer Ge-
lt)le «Spannung am Devisenmarkt.
Starker Bedarf ... Scharf repartiert.
Der Devisenbedarf hatte fick) an der gestrigen Berliner Montagbörse etwas verschoben, war jedoch unverändert stark Die Zuteilungen betrugen nur ein Prozent. Die Mark kam aus dem Auslände schwach, angeblich auf die Siede Strcsemmins in Hannover, der wieder von „<Sc= siillungspolitik" gesprochen habe In Amsterdam später befestigt bis 0,61 lnach 0,58), in London auf 19%, Zürich-1,29. Der Geldmarkt lag steifer; Tagesgeld 1 pro Mille. Geld auf einen Monat bleibt sehr stark gesucht, 3 Prozent. Dollars cbatzanweis ungen wurden fester mit 83,60 Proz., Goldanleihe mit 4,2 Bill, festgesetzt.
24 Dollar per Kilo, Nelken 15 D. per Pfund englisch, Macisnüffe, je nach Größe, 23—25 D. per Pfund englisch, Iapaningwer 255 Sh. per 100 Kilo, Lorbeerlaub 200 Lire Per 100 Kilo. — Paraffin und Wach s'r Sehr fest.
0,67—0,68. Original-Hüttenrohzink, frei 0.64 bis 0,66. RemeltetvPlattenzink 0,59—0,61. Banka-,
3. Die Bewertung es sonstigen Vermögens. ! Wertpapiere sind mit dem Steuerkurs- ; wert oder dem Verkausswert am 31. Dezember 1923 zu bewerten — Die auf Papiermark lau- , tenden festverzinslichen Werte, zum Beispiel , Reichs- und Staatsanleihen, Pfandbriefe, Obligationen, Stadtanleihen nfw., sind nach ihrem j Papiermarknenndetrage in Goldmark umzurech- ■ ren ,soweit nach den am 31. Dezember 1923 maß- . gebenden Bedingungen Zinszahlungen und Rückzahlung in Papiermark zu erfolgen haben. Ausländische Wertpapiere, die in Deutsch-! land leinen Kurswert haben, sind mit dem ausländischen Verkaufswert am 31. Dezember 1923 oder mit dem letzten für das Jahr 1923 ermittelten Wert cinzusetzen. Für die Umrechnung in die Deutsche Rentenmarkwächrnng gelten die Devisenkurse vom 31. Dezember 1923.
Forderungen sind im allgemeinen mit dem Nennwert zu bewerten, soweit nicht aus irgend einem besonderen Grunde ein höherer oder niedrigerer Wert cinzusetzen ist. Die auf Papiermark läutenden Forderungen, die bis zum 31 Dezember 1923 nicht aufgewertet worden sind, sind nach ihrem Papiermarknennbetrage in Gold- mark' umzurechnen, und zwar ohne Rücksicht auf eine etwaige Aufwertung auf Grund der dritten Steuernotverordnung. Forderungen in ausländischer Währung sind nach den Devisenkursen vom 31. Dezember 1923 in Goldmark umzurechnen. Gold- utcd Silbermünzen sind mit dem Metall'wert einzusetzen. Deutsches Papiergeld, das auf Papiermark lautet, ist natürlich in Gold- mark umzurechnen.
Gegenstände aus edlem Metall, Sckmuck- und Luxusgegenstände, sowie Kunstgegenstände und Sammlungen, die nach dem 31. Dezember 1918 angeschafft worden sind, werden zur Vermögenssteuer innerhalb folgender Grenzen herangezogen:
Bei Anschaffungen in der Zeit vom 1. Januar 1919 bis 30. Juni 1922, wenn der Wert für den einzelnen Gegenstand mindestens 80 000 Pavier- mark oder bei mehreren gleichartigen Gegenständen zusammen 800 000 Papiermark oder darüber betrug.
Bei Anschaffungen zwischen dem 1. Juli und dem 31. Oktober 1922, wenn der Wert für den Einzelgegenstand mindestens 800 000 oder für mehrere Gegenstände acht Millionen Papiermark betrug.
Bei Anschaffungen zwischen dem 1. November 1922 und dem 30. April 1923, wenn der Wert des Einzelgeaenstandes mindestens sechs Millionen oder mehrerer Gegenstände sechzig Millw- nen Papiermark betrug.
Bei Anschaffungen zwischen dem 1. Mai und dem 31. Juli 1923, wenn der Wert des Einzel- aegenstandes mindestens hundert Millionen Pa- piermark oder für mehrere Gegenstände eine Milliarde Papiermark betrtrg.
Bei Anschaffungen zwischen dem 1. August und dem 30. September 1923, wenn der Wert ; des Einzelgcgenstandes mindestens 25 Milliarden oder mehrerer Gegenstände 250 Milliarden ' Papiermark betrug.
Bei Anschaffungen im Oktober 1923, wenn
-er große Leimatgedanke kann nur in einem bodenständigen Blatte Vertiefung finden. Die Kasseler Neuesten Nachrichten, deren höchstes Ziel es ist, ein Heimatblatt in des Wortes bester Bedemung zu sein veröffentlichen allmonatlich in ihrer Rubrik „Heimatland" aus der Feder zahlreicher Mitarbeiter aus dem Verbreitungsgebiet fesselnde Artikel, die sich des lebhaften Beifalls unserer Leser erfreuen. Wersen Sie auch auf diese Rubrik der Kasseler Neuesten Nachrichten bei allen Freunden und Bekannten hin, die noch nicht zu den Lesern unserer Zeitung zählen und empfehlen Sie die Kasseler Neuesten Nachrichten zur Bestellung.
Auflösung der Rätsel
Besuchskartcn-Rätsel: .Sparkassenrendant'.
Silbenrätsel: 1. Paris, 2. Ruder, 3. Emu, 4.
Irak, 5. Sommer, 6. Alma, 7. Babel, 8. Büffel, 9. Arco, 10. Untergrund (Preisabbau— Dollarkurs.
Vexierbild „Wo ist der Zulujäger?": Bild kopf- stellen, dann rechts am Rande zwischen dem Bambusrohr.
Bilderrätsel: »Unrecht leiden schmeichelt großen Seelen/
** Berliner Metallmarkt vom 31. März. (Amtliche Preise für ein Kilo.) Elektrolhtkupser per 100 Kilo 131,50 Raffinade-Kupfer, 99—99,3
Alle Briefträger und Poftanstalten nehmen auch jetzt noch Bestellungen auf die Kasseler Neuesten Rachrrch- ten für den Monat April entgegen. Die Nachlieferung der bereits erschienenen Nummern er- folgt, soweit Vorrat vorhanden.
Straits- und Anstralzinn 5,10—5,15. Hüttenzinu, mindestens 99 Prozent, 4 95—5,00. Reinnickel, 98—99 Prozent, 2,30—2,40. Antimon-Regulus 0,90—0,95. Silber, 900 fein, Barren, 93—94.
** Eine Riesenaussperrung in Hannover. Die Direktion der Continental-Caoutchouc- und Gutta-Percha-Comvagnte in Hannover hat die Schließung des gesamten Werkes vorgenommen. Davon werden zwölftausend Männer und Frauen direkt betroffen und über dreißigtausend
HanSel und Verkehr.
Die Effikien erneut im Rückzug.
Ursachen und Wirkungen
In Erwartung der Börsenstempcl- und Bank- Provisionen-Ermäßigung verlief die Berliner Effektenbörse vom gestrigen Montag ausgesprochen still. Die Spekulation beschränlte sich auf einige Spezialitäten. Vom allgemeinen Rückgang blieben nur wenige Papiere verschont.
öomburger Warenmarkt.
Reis und Schmalz geben nach.
Am Hamburger Warenmarkt vom gestrigen Wntag bestand in Kaffee bei behaupteter Preisen gutes Absatzgeschäst nach dem Jnlande, Platzgeschäft eng begrenzt. — Kakao: Wenig Geschäft in Lokoware. Accra good sermentcd 38 Sh.. Wärz-April-Abgabe 36 »h. 6 D., Abschlüsse in Abladungsware wurden nicht bekannt. — Reis: Ruhig, teilweise etwas nachgebcnd. Burma loko 15 Sh. 1’4 D., Burma-Bruchreis
Buntes Allerlei.
Der erste Avril.
DK Vermögenssteuer 1924
Zu zahlen zwischen dem 1. und 15. April.
(Schluß aus der Sonntagsnummer.)
Wicken 14—14,50, Lupinen, blau« 12,50—13, gelbe 13,50 bis 15. Rapskuchen 14,50—11.80, Lünkuchen 22.50-23,50, Trockenschnitzel 9.60, vollwert. Zuckerschnitzel 17—22, Tormelasse 8,20 bis 8,40, Kartoffelflocken 19,20.
r>er «Kipfel der Eitelkeit.
In einem der Nordstaaten Amerikas ist soeben eine Fran gestorben, die feit dreißig Jahren in vollständiger Zurückgezogenheit ihr Leben verbracht hatte. Während dieser dreißig Jahre hielt sie sich tagsüber in einem Haus auf, das keinen Spiegel hatte, und dessen Jalousien ständig geschlossen bleiben mußten, um dem Licht der Außenwelt keinen Einlaß in das freiwillige Gefängnis zu gewähren. Wenn der Abend kam, schlich sich d-ie Frau, den Kopf mit einem Schal umwickelt, hinaus, um unter dem Schutz der Nackt in abgelegener Gegend einen kurzen Spaziergang zu machen. Man glaube aber sticht, daß Menschenscheu, enttäuschte Liebe oder -eine fixe Idee der Grund für diese freiwillige Abschließung von der Welt gewesen sind. Es war allein die liebe Eitelkeit, die die Dame zur Weltflucht veranlaßt hatte. Sie hatte vor dreißig Jahren einen Unfall erlitten und dabei eine Verletzung davongetragen, die im Gesicht eine entstellende Narbe zurückgelassen hatte. Um ker. neu Preis der Welt wollte sie ihr entstelltes Gesicht, dessen Schönheit früher jeden entzückt hatte, den Leuten zeigen.
Am Berliner Produktenmarkt vom gestrigen Montag war bei fester Tendenz für Weizen sowie Roggen starke Nachfrage vorhanden, das Provinzangebot aber wiederum sehr klein. Die Mühlen zeigen wenig Kauflust. Mehl lag still, aber sehr fest. Es notierten: Weizen, märkischer 173—178. Roggen märk. 139—143. pormnerscher 132—136, Hafer, märkischer 126—133, Wcizen- melck 25,25 bis 27,25, Roggenmehl 21.50—23,50, Weizenkleie 11—11,20, Roggenkleie 8,80—9. Raps 310, Leinsaat 410—416, Viktoriaerbsen 27—28,
Eine eigenartige Beobachtung totrtJttt ,,®t HubertuS" mitgeteilt. Während des dreSiahri- gen strengen Winters, der öfters am Morgen Rauhreif brachte, stellte der Beobachter fest, daß auch die Krähen sich in einem vEommen be- reiften Gefieder zeigten. »Ich habe mir diese merkwürdige Erscheinung so erklärt/ schrelbt et, „daß die Schwarzen infolge der anhaltenden großen Wintersnot nur noch wenig innere Wärme hatten und deshalb auf ihren Schlcw bäumen mit Reif überzogen wurden. Zahlreich gingen Singvögel namentlich Stare, Schwarzamseln, Goldammern ufw. in den eiskalten Rächten zugrunde. Der nordische Seidenschwanz wurde in Frankenland gesichtet. Am 21. Dezember 1923 sah ich einen Flug Feldlerchen, „... 25/ Januar abermals. Nordisch« Taucher, Enten und Säger, Wildgänse, Rauhfutz, Bussard, Fischreiher, Fischadler unb andere Gaste telltcn sich ein. Trotz der Kälte hörte ick am 24. Januar erstmals den Schlag von Buchsinken und am 1. Februar den der Meis«/ '
erste Qualität 12 Sh. 6 D. — Schmalz: Prozent, 1,21—1,22. Schwächer. Amerikanisches Steam Lard 27%' ~
Dollar, raffiniertes amerikanisches Schmal; verschiedener Marken 28,50 Dollar per 100 Kilo ab Hamburger Freihafen. — Gewürze: Fest, Bc- darfsnachfraae des Inlandes äußerst befchräntt. Schwarzer Pfeffer 5,75 D. ver Pfund englisch, weißer Pfeffer 8% D. per Pfund englisch. Br- nille Bourbon 28 Dollar ver Kilo, Vanille Tahiti
Der erste April, der in den meisten Kulturländern tm Zeichen des alten Brauches deS „Aprilschickens- steht, gilt im deutschen Volks- ' ' ‘' an dem man es
Erst die Katze, dann »eeitzoven.
Als kürzlich in Rewhork etwa zchntait. send Zuhörer dem drahtlosen Vortrag einer Beethovenschen Symphonie zuhörten, wurde das Programm plötzlich unterbrochen und die Funkstelle teilte mit, daß der Präsider-t Coolidge seine sieben Jahre alte Katze mit Nomen Tiger verloren habe und dem Säte- Herdringes dankbar sein würde. Der Tiger ist wieder aufgefunden worden.
recynen.
Schulden sind nach den gleichen Grund- ätzen wie Forderungen zu bewerten.
4. Die Vermögenssteuer-Tarife.
Die zu zahlende Vermögenssteuer beträgt bei einem Vermögen uis zu 25000 Goldmark 3 pro Mille, bei einem Vermögen bis zu 50000 Goldmark 4 pro Mille, bei einem Vermögen bis zu 100000 Goldmark 5 pro Mille, bei einem Vermögen bis zu 500000 Goldmark 6 pro Mille, bei einem Vermögen bis zu 2 Millionen Gold- mark 6% pro Mille, bei einem Vermögen bis zu 5 Millionen Goldmark 7 pro Mille und bei einem noch großem Vermögen 7% proMlle. Steuerfrei sind 5000 Goldm., nachdem vorher alle Vermögen auf volle hundert Mark nach unten abgerundet worden sind. Für Personen, die über sechzig Jahre alt oder erwerbsunfähig sind, bleibt, wenn ihr Vermögen hauptsächlich aus Kapital oder Wohnhäusern besteht, ein Betrag von 20 000 Goldmark steuerfrei. Bei anderen Personen, be« re.n Vermögen hauptsächlich aus Kapital oder Wohnhäusern besieht, tritt eine Ermäßigung der Steuer um ein Viertel ein, soweit das Vermögen nicht mehr als 10000 Goldmark beträgt. Kapitalisierte Renten sind nur dann steuerpflichtig, wenn der Wert der einjährigen Nutzung höher als 400 Goldmark ist.
Als abzugsfähige Schulden sind die Belastungen für die Rentenbank, ferner der am 2. Januar 1924 fällig gewesene Teil der Brotverwr- gungsabgabe, sowie die am 10. Januar 1924 fällig gewesenen Abschlußzablnngen auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer, nicht anzn- sseben, auch wenn sie an den angegebenen Terminen noch nicht gezahlt worden sind.
Abänderungen der Veranlagung des sür den 31. Dezember 1923 festgestellten Vermögens auf Gmnd etwa erfolgter Vermögens-Zu- oder Abnahme finden für das Jahr 1924 nicht mehr statt.
5. Die Entrichtung der Vermögenssteuer.
Die Zahlung der Hälfte der endgültigen Vermögenssteuer ist bereits am 15. April 1924 fällig. Soweit also die nach der Brotabgabe bemessenen vorläufigen Zahlungen geringer waren als die halbe Vermögenssteuer, die auf Grund der endgültigen Veranlagung zn zählen ist, muß die Dif- : feiern bis zum 15. April bezw. bis zum Ablau der Schonsrist am 22. April 1924 an die ©teuer« . kaffe abgeführt werden. Wer es verabsäumt, hat den erstmaligen Halbmonatszuschlag von fün . Prozent außer der Steuerdifferenz zu entrichten.
Wachsende Trillionen.
Die stark beanspruchte Reichsbank.
Die starke .Inanspruchnahme der Reichsbonk ging nach dem letzten Ausweis noch über das Maß der Vorwoche hinaus. Die gesamte Kapitalanlage zeigt eine Vermehrnng um 82,6 auf 1730,5 Trillionen Mark. Die Zunahme entfällt! ausschließlich auf das Wechseldiskontgeschäft.
Während die Papiermarklombardforderungen unb die Rentenmark-Lombardforderungcn zu- rückginqen, erhöhten sich die Porteseuillebestände an Paviermarkwechseln und -fchecks um 33,1 auf 596,5 Trillionen Mark, das Rentenmarkwechselkonto um 109,08 auf 977,7 Mill. Renteumark. Der B a n km o t e n u m! a u f nahm in der Be- richtSwochc sogar um 6,7 auf 606,5 Trill. Mark ab Die Reiwsbank nahm ein neues Darlehen von 50 Millionen Rentenmark hei der Rcntenbank auf. Da die Zuflüsse von Rentenmark von selten der Rentenbank, im Giroverkehr und in sonstigen Geschäften die Ausleihungen von Rentenmark übertrafen, so ergab sich für den Bestand der Reichsbank an Ren- tenbankscbcinen eine Zunahme und zwar um 46,2 auf 34,1 Mill. Rentenmark.
Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Ursache der DetriebsMießnng ist die Arbeitsniederlegung in den sogenannten Mischsälen. von denen der gesamte Fäbrikbetricb abhängig ist. Der Streik dieser Abteilnnq findet wieder seine Begründung in abgelehnten Lohnforderungen.
Berliner Devisenkurse.
(Kurfe in Billionen Mark für ein Pfund, dnen Dollar, 100 000 österreichische und ungut. Kronen: übriges je 100 Einheiten.) Amsterdam 155,36 Geld, 156,14 Brief. Brüssel 18,15 ®„ 18.25 B. Christiania 56,86 G., 57,14 B. Kopenhagen 67,33 G., 67,67 B. Stockholm 111,22 G., 111,78 D. Italien 18,25 G, 18,35 B. London 18,055 G., 18,145 B. Rewhork 4,19 G.. 4,21 B- Baris 23,14 G.. 23,26 B. Sckweiz 73,02 G, 73,38 B. Wien 6,08 G, 6,12 B. Prao 12,71 G-, 12,75 B.
Bröckelnde Kurse.
Auf den Aktienmärkten waren die Kurse behauptet, oder doch nur unwesentlich ab» geschwächt. Am Montan akticnmarkt schlossen Phönix 34,5, Westeregeln etwas fester 24, Laura- Hütte 15,5. Von chemischen Werten bröckelten Scheidemandel auf 29 ab. Am Elektromarkr gab Gcsfürel um Bruchteile nach, 17,5. Auch Textiiwcrte lagen anregrmgslos. Die Werte des Bier-Sprit-Konzerns gaben nach, Schlutheiß schlossen 25,5, Ostwerke 32, Kahlbaum 28,5 Am Schiffahrtsmarkt unbedeutendes Geschäft bei wenig veränderten Kursen. Ferner lazci- Bankaktien anregungslos. Darmstädter 11,5, Deutsche Bank 11,5, Disconto 14. Am morgigen Mittwoch sollen zehn- und fünfzehuprozcniiae Vorzugsaktien der Großkraftwerke Mannheim zu notieren versucht werden, ebenso die Mtien von Spinn und Sohn. Ferner will man Westerez'ln- Borzugsaftien, Franksurter Henninger - Bräu» Attien, sämtliche Straßenbahnobligationen und Rentenbriese zu notieren versuchen «größtenteils wahrscheinlich erfolglos). Größeres Geschäft hatte int Verlaufe die füusprozentige Reichson- leibe. für die eine größere Kauforder dorlog Das Papier zog auf 117,5 an bei reger Beteiligung der Spekulation. Sonstige heimische Anleihen konnten dabei profitieren, zum Beispiel die Schutzgebietsanleihe, die auf 3400 anzog Auch Sparprämienanleihr fest, 173.
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Nachbörslich weiter gedrückt.
Die Nachbörse verlies ausgesprochen lustlos. ®a8 Interesse für Darmstädter und Nationalbänk «12 Prozent) ließ später nach, 1134. Barmer ä,i, DiSconto 14,1, Mitteldeutsche 2,5. Dresdner 6%, Deutsche 11,5. Das Geschäft in Kriegsanleihe blieb weiter ziemlich träge. Der Kars bröckelte auf 118% Milliarden ab. Ferner Deutsche Petroleum 18% etwas Geschäft. Zu hören waren ferner Deutsche Erdöl 56,5, Gelsenkirchen 56, Pbönix 34, Oberbedarf 25%, Caro 30%, A. E G. 10%, Norddeutscher Llohd 7, Hapag 31, Berliner Hochbahn 42>-j.
genstände 10 000 Billionen Papiermark betrug.
Derartige Anschafftmgen in ausländischer
Währung sind nach dem am Anschaffungstage I am 25/ geltenden Kurse in Papiermarlwährung um;u-!Enlm
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