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Kasseler Abendzeitung

Kummer 74

Donnerstag, 27. März 1924.

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.

Die Beratungen über Deutschland

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eine vernünftige umzuwandeln.

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rennen bayerischen Minister-räsioenten von Knilling, der in einer Versammlung gegen die ReichSpolitik Stimmung zu machen versucht habe, obwohl doch die bayerische Regierung so­wohl im Reichsrate wie im außenpolitischen Ausschüsse des Reichstags jederzeit Gelegenheit gehabt hätte, ihren Standpunkt mit Nachdruck darzulegen.

Wenn Herr von Knilling gesagt hat, daß der Versailler Vertrag mit der Schuld lüge nie eine deutsche Unterschrift hätte erhalten dürfen, so wird ihm ein großer, wenn nicht der größte TX'il des deutschen Volkes rückhaltlos 'stimmen; nur fragt man sich, ob es heute noch großen Wert bot, jetzt derartige Klagen über eine leider ge­schehene Tat, die nur aus dem Zusammenbruch des deutschen Volkes infolge des Krieges und der Revolution zu erklären ist, amtlich vor­zubringen. Daß das Friedensdiktat von Versailles untragbar sei, sei heute, so er­klärte Marr in Elberfeld, klare Einsicht des ganzen Volkes, und die in ihm enthaltene Be­schuldigung, daß Deutschland allein die Schuld am Kriege trage, sei durch eine objektive wis­senschaftliche Forschung Lügen gestraft. Kein Deutscher wird dieses Schuldbekenntnis orer- f ernten; aber es fehlen uns zur Zeit die Mittel, uns mit mehr als Worten gegen das Diktat auf­zulehnen; denn unsere Waffenrüstung ist zer­trümmert. Diese Tatsache wird von den Agi­tatoren im Lande immer wieder geflissentlich übersehen, obwohl im Reichstage selbst die Völ­kischen zugeben mußten, daß wir an einen Krieg nicht denken können Unbillig aber war es von Herrn von Knilling. gerade der heutigen Re­gierung ilnd der ihr vorhergehenden den Vor­wurf zu machen, daß sie gegen die Schuld frage nichts getan hätten. DaS trifft weder auf die Regierung Strefemann noch auf die Regierung Marr zu; denn gerade diese beiden Kanzler haben wiederholt offen vor aller Welt ausge­sprochen daß die Kriegsbeschuldiguüg Deutschl.mds ein Unrecht fei, daß die erzwun­gene Unterschrift das Unrecht nicht bestätige und daß eine Nachprüfting der Beschuldigung, auf die ssch die ganze Vernichtungspolitik des Ver­sailler Diktats stützt, gefordert werden müsse.

Die Sozialdemokraten in Genf haben durch Braun und Stampfer die Schuldlüqe bestätigt; aber nicht zurzeit der Kanzlerschaft Stresemanns oder Marr, sondern zur Zeit des Reichskanzlers Wirth. Warum hat Herr von Knilling nickt seine Anklagen gegen die K<ü>inette Febrenbach und Wirth erhoben, die tatsächlich auf Drängen der Soffaldemokraten der Ichnldfrage ziemlich Passiv gegennberstanden und dadurch ein schwe- res Verschulden auf ssch geladen haben. St r e s e- m a n n war es, der noch als Abgeordneter eine . große Aktion gegen die Schuldfrage einleitete, aus der das heute so verdienstlich wirkende A r-

Die Hoituna der deutschen iXegimmo.

London, 26. März. (Eigene Drahtmel­dung.) Heber die englisch-französische Besprechung wird noch berichtet: Der neue Faktor in der Lage sei die H a l t u n g B e r l i n s. Bon deut­scher Seite sei betont worden, daß keine deut­sche Regierung irgendeine Vereinbarung betreffend daS Rheinland annehmen werde, die über die Bestimmungen des Versailler Vertrags hinausgehr. Auch werde Deutschland dem Völkerbund nur unter der Bedingung beitreten, daß ihm »in dauernder Sift im Völker- bundrat im voraus verbürgt werde. Das deutsche Element in diesem Problem sei der neue Faktor, der durch Maedonald betont wurde.

D»er »ruck Tm Westen.

Köln, 26. März. (Privattelegramm.) Der SchiffNhrtsverikehr aus dem Rhein wird durch die in Düsseldorf stattfindende Kon­trolle über die durch den englisch besetzten Abschnitt fahrenden Schiffe stark bee int räch- tigt. Di» Handelskammern von Köln, Düssel­dorf und Main, haben einen Proteftschritt bei General Degouite unternommen. Wie Havas meldet, haben die Mirumtierträge vom 1. Oktober bis 1 März zweieinhalb Milliar­den Franken Ueöerschuß gebracht.

> Hessische Abendzeitung

beitskomitee der Vereinigten Verbände bervorging Reben ihm war es Rathenau, der die ungeheure Bedeutung der Zerstörung der Schitldkrage ff ar erkannte und einen großen amtlichen Feldzug gegen sie plante, den vurchzuMhren ihm aber nicht mehr vergönnt war. Es ist nickt bekannt daß von Seiten Bayerns geoen die Untätigkeit Febrenbachs bezw. Simons und Wirths irgend ein amtlicher Einspruch erhoben worden ist. Und selbst Herr von Knilling wird zwischen der Tätigkeit des von ihm so sehr gelobten Kabinetts Cuno und der der Kabinette Marr und Strefemann in der ^ckuldfrage keinen andern Unterschied fiststellen können, als daß die beiden letzten Kabinette eine größere Aktivität entwickelt haben.

Darum warnte Strefemann, dem deutscheit Volke immer wieder Illusionen zu machen, und es dadurch von der nüchternen klaren Erkennt­nis seiner fürchterlichen Lage abzubalten. Nichts sei leichter als Versammlüngen mit Gefühlser­güssen über das kaum noch erträgliche Unrecht,

Kompromiß darstellen; seine Annahme durch schästigunySlos ist. Deutschland wurde nicht leicht vonstatten gehen Jugendlichen, die

©eftern abend kam es erneut zu einer Ans­prache im Unterhaus über die Frage des Aus­baues der Flottenbasts von Singapure. An­laß hierzu gab ein Kreditantrag der Regierung von 3 800000 Pfund für Flottenzwecke. Der frühere Schatzkanzler Sir Hörne brachte als De- monftration gegen den »«Gekündigten Verzicht auf Singapore spöttischerweise einen Antrag ein, wonach die von der Regierung erwähnten Kredite um ganze hundert Pfund Dettingen werden sollen. Er machte dann längere Ausfiih- rungen, wobei er auf das euerqischfte gegen bte Haltung der Regierung prateftierte und hervor- hob, die Regierung habe sich nicht um die An­gelegenheiten der Dominions zu kümmern. Der parlamentarische Sekretär der Admiralität griff nunmehr in die Debatte ein und verteidigte dte

Anzeigenpreise GeschäftSanzesgen Zeile 15 Pfennig. Famtlien-An,eigen Zeile 15 Pfennip, Kleine Anzeigen t>a$ Wort 2*/, Pfennig, Reklamen die Zeile 50 P-ennig, Offertgebühr 10 Pfennig (bei Zusendung der Offerten 20 Pfennig), Rechnungsbeträge sind innerhalb fünf Tagen ju bezahlen. Maßgebend ist der Kurs des Zahlungstages. Siir di- Richtig, keil aller durch -ernsprecher ausgegeoenen Anzeigen, forote für Aufnahmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden. Für Anzeigen mit besonders schwierigem Satz hundert Prozent Ausschlag. Truckerei: Tchlachthofftraße 20/30. Geschäftsstelle Kölnische Straße 5, gegenüber der Spohrftratze. Fernsprecher Nr. 951 und 952.

Regierung. Man verzichte auf den Flottenstütz, punkt in Singapore, um Japan nicht zu krän­ken. Auch Lord Curzon nahm das Wort nud geriet in einen heftigen Wortwechsel mit dem Sekretär der Admiralität. Schließlich wurde ein Mißtrauensanlrag, wobei die Liberalen m« der Arbeiterpartei stimmten, mit 287 gegen 211 Stimmen abgelehnt.

Die Finanzberatungen.

Um die Golddiskontbank und die Garantien.

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 26. Mürz.

Reichsbankpräsident Dr. Schacht kehrt am Sonnabend von Paris nach Berlin zurück. Er

Tie Kalleler Reuestcn Naäirtäuen erscheinen wöchentliel> lechSmoi nachm ttagS. Der Abonne. menlsvrelS deträgt für die Zeit vom 10. bis 31. M >rz 1,50 Mark bet iretsr Zustellung ins Saus, in der W-ichäftSslell- abgeholt 135 Pfc ntgs. Verlag und Rcdaltion: Schlochtbofftratze 28/30. Fernsprecher Nummer 951 und 952. Für unoetianat eingcsandte Beiträge kann die Redaktion eine Verantwortung oder Gewähr' in keinem Falle übernehmen. Rückzahlung des Bezugsgeldes oder Ansprüche wegen ciwatger nicht ordnungsmäßiger Lieferung ist ausgeschlossen. Postscheck- tonte Frankfurt a M. Nummer 6380.

Einzelnummer 10 W- Sonntags 15 Pf. 14. Jahrgang

Handwerkskammer.

Di« gestrige Vollversammlung.

.'j , (Eigener Bericht.) ' :>.x Kassel, 26. März.

An die Erstattung Les in der gestrigen Aus-

Die Wahlagitation.

Zwischen Nord und Süd.

Der Wahlkampf dieses Jahres wird sich von früheren Wahlkämpfen auch dadurch unterschei­den, daß die Minister in ihn nicht nur ge­legentlich eingreifen, sondern ihn in der Haupt­sache führen werden, da sowohl der Kanzler wie der Außenminister zugleich Parteiführer sind und es bei diesen Wahlen um eine Regie­rungspolitik geht, die von den Regierungspar­teien zwar Deckung, aber keineswegs restlose Zustimmung erfahren hat, und die daher von dem Minister in erster Linie zu verteidigen ist. Man und Strefemann haben durch Wahlreden in Elberfeld und Darmstadt den Auftakt zu die­sem Werhlfeldzua gegeben. Beide Minister sind für den opfervollen und 'ehrlichen Weg der E r- süllung der nn abwälz baren Verpflichtungen eingetreten, in der sie allein eine Rettung des Reiches sehen. Der Kernpunkt sei, daß Deutsch­land die Souveränität im besetzten Gebiete wieder erhalte und dafür Opfer bringe, das sei weit mehr eine Befreiungs- als eine Erfüllungspolitik. Mit großer Schärfe wmidte sich S t r e s e m a n n in Darmstadt gegen den nach dem Abgänge Kahrs wieder amtie-

gabe bereits skizzierten Berichts von Syndikus Thanheiser über die Kammcrtätigkeit im letzten Jahre schloß sich eine nicht minder ein« «ehende Aussprache, die zur Annahme verschic- dener Anträge fiihrte. So wurde die Damen­schneider-Innung in Kassel berechtigt, die Zahl der Lehrmädchen, die eine Schneide- r i n halten darf, von drei auf fünf zu erhöhen, um dem großen Andrang zu genügen. Ein wei­terer Antrag verlangt, die Genehmigung der fo-

Deutschland als Opfer.

Die englisch-franzöfifchen Besprechungen.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 26. März.

Ueber die Besprechung zwischen Maedonald und Saint Aulaire berichtet der Londoner Be­richterstatter desPetit Parisien", daß außer der Pfalzfrage auch über das Berhäktnis der deutschen Beamten in den besetzten Gebie­ten Deuffchlauds gesprochen worden sei. Saint Aulaire habe ferner erklärt, daß die franzSstsche Regierung auf die produktiven Pfänder nicht verzichten könne, außer wenn die Al­liierten sich darüber einigten, anstelle der Pfän­der wirksame Garantien anderer Art treten z« lassen. In der Hauptsache sei aber in der gestrigen Unterredung von der Sicherheits­frage die Rede gewesen. Saint Aulaire habe erklärt, daß die Lösung der Reparationsfrage eng mit der Sicherheitsfrage verbunden sei, war- auf Maedonald erklärt haben soll, daß Eng­land keine Sonderverträge abschlie- ßen könne, sondern die Sicherhektsfrage im Rah- den des Völkerbundes gelöst wissen möchte.

das wir erleiden und über die Demütigungen, die uns angetan werden, aufzureizen; aber mit die­sen Gefühlswallungen ist noch kein Weg aus unserer Bedrängnis ins Freie gezeigt. Wir müssen uns an die harte Wirklichkeit ge­wöhnen und die Regierung muß den tatsäch­lichen Verhältnissen Rechnung tragen, auch wenn sie dem Volke zunächst nur Opfer zumutet, und sich selbst unpopulär macht. Richt auf Stim­mungen, sondern auf Taten kommt es an. Und die Tat, die das deutfche Volk in den näch­sten Jähren zu erfüllen hat, ist die, mit zähem Willen seine Einheit zu erhalten, den Feino aus dem Lande zu entfernen und die haß­erfüllte Stimmung der Außenwelt in

Die fronzvflfche Lstache.

Paris. 26. Mär;. (Ptivattelegramm.) Der Matin" meldet: Seit Montag finden Besprech­ungen mit dem deutschen Botschafter von Hoefch statt über einen Austausch des in Leipzig verurteilten Hauptmanns d'Armont gegen Deutsche von der Rubr und aus Trier, die als Geiseln u. Gefangene ststgehalten werden.

Ilm die britische Flotte.

Protest gegen den Verzicht auf Singapore.

(Ptivat-Telegramm.)

London, 26. März.

wird am Donnerstag und vielleicht auch Freitag 7"'«^en Auorang zu genügen. Ein wei- nochmals von den Sachverständigen angehört, so- verlangt,^die Genehmigung> der so-

wohl über die Stabilisierung der Mark, wie auch ' u3« 1$neie f $uten

über die Frage der Schachtschen G o l d z w i' Der Reichsver-

schenbank. Eine Errichtung der Sckpichtschenk^wurde ersucht, Bank kommt nach Lage der Dinge frühestens Re^sttrg dahin vorstellig zu werden,

Mii 1 e April in Frage. Ter Karriere beUn ,sehr verzögerte Handwer- Sera meldet aus Paris: Die zweite Unterkom- 0 £ PL? c * * möglichst rasch verabschie- Mission hat in der Frage der deutschen neues Material über die

Reichsbahnen einen bemerkenswerten Be-1JJrbeit der*Gesellen beigebracht war, fchluß gefaßt, in welchem sie die demsche Denk- E" gestern* schon veröffentlichten Richt- fchrist über die Sanierung des deutschen Eisen-111, Q??3.5®$nul? nt> Vergütung bahnwesens als ungenügend zurückgewiefen P;n,,a~a?Lr£Vt?e fnmmtunter Annahme hat und der früher gefaßte Beschluß nach einer! nN^Eff«s des Gesellenausschusses, wonach Internationalisierung der deutschen ^--.^??nnten Satze Mr größere Orte etwa- er*

** « teil SA£sSh». 5ÄÄ&

«omoromie 6« eacetofflänt.igm,

Rotterdam, 26. März. (Prtvattelegmmm.) Vorsitzenden begrüßt worden war/der weiteren Als Ergebnis der Londoner Beratungen der Tagung bei. Die Gebühren für Reisen. Taae. Sachverständigen stellt die ,Times« fest, daß keine gslder usw. wurden nach den Sätzen vor dem neuen Instruktionen gegeben sind, daß aber Mae- Kriege festgesetzt.

donald für eine Anpassung des englischen an den In einer Auseinandersetzung mtt dem Ge- französischen Standpunkt in der scllenavsschuß wies ein Gelnhausener Knauer- SachleistungSfrage eingetreten ist und Mitglied darauf hin. daß eS Äne verlSn' von Sir Bardbury unterstützt wurde. Das Sachffgerte Arbeitszeit nicht mehr aebt vor verständigengutachten würde sich nunmehr als allem nicht im Baugewerbe, das tm Mnte'r be.

" ES gehe auch nicht mehr an,

------- ... teine praktische Erfahrung h.-- xa ttx _ - , bfn. «nverbAtnismSßig hohe Löwie zu zahlen.

Kommunisten und Russen w«. Grundsatz $ur

unv'»»uni. Regel erhoben werden: Bezahlimg nach Lerstuna'

Verdächtige Zusammenkünste m Berlin. Der zweite ShnÄkuS, Dr. Hartmann dessen (Privat-Telegramm.) ! Zustellung auf sechs Jahre später in verstau-

Berlin, 26. März. r Sitzung beschlossen wurde, verbreitete sich u.T.ÄT. * ÄSS5SM»

tctpraiiöenten Ryiom in "ttltn itntb|eine Munbcw 6mr* su in nattonalen Kreisen mit außerordentlicher I folgender P Annahme

Sorge verfolgt. Rykow hatte bereits am Mon- Entschlieünno- - -

tag abend die Führer der deutschen Kom- F r ...

munisten zu sich in das @efant>ttooft6geJQ

bände geladen. (!) Weitere Besuche finden heuteI *, JLLJg ®er£<W1Wisnng t*r Wah-

und morgen statt, da inzwischen zahlreiche Kom- -^^H^'ng.des zurückzilführcndcn mnnistenführer des Reichs in Berlin eingetroffenWarenangebots und *des zuneh- sind. Zweistllos dient sein Besuch einem aktiven ZSÄ Koukurrenz-

Eingreifen Rußlands in die deutsche Kommu-1 aroßer Aus-

niftenbeweaung und besonders in die bevor- Berbraucher-

stehenden ReichStagSwahlen und nicht, wie «wJrErSÄ 1W enter grundlegen- ich angegeben ist, dem harmlosen Besuch -ineS W^Wna -u «pte i^

Berliner Arztes. Für lebteren Zweck hätte derIs,uchergertchte sind sosort zu Präsident der russischen Regierung nicht nötig ' k m w ,

gehabt, von Moskau nach Berlin zu reifen. L JjenSÄ&Xm^prüfungSwesen

nrt«**«*# , ,3- Bestimmungen über HandelSbe-

yonicvt in VÜUnCv^n, schrsnkungen und Notstandsmaßnah.

Sicherheitsmaßnahmen für die UrteilsMung. der Gemeinden sind außer Kraft zu (Eigener Drahtbericht.) ' <Der Leistungswucher ist einer erneu.

München, 26. Marz, ten Nachprüfung zu unterziehen.

Wie Ministerpräsident von Knilling gestern, $"0^ Zeit verweilte dann die Vollver- abend den Fraktionsvorständen mitteilte, sinvl^^nmlung beim Etat der Kammer. Dabei alle Sicherungömaßnahmen für die UrteilsfR- teilte der Vorsitzende mit, daß ein Baustock in lung im Hstler-Ludendorff-Prozeß durch vte Hohe von 20000 Mark eingestellt ist. Es han- StaalSregierung getroffen worden. Die Untier* pert sich um die

leOlitWeit des Richterspruchs, gleichviel wie et Errichtung eines Kammergebäudes. ausfalle, sei unter allen Umstanden verbürgt.!«,.- cy-flT. f, . . , , Ausschreitungen, gleichviel von welcher ^lrhieu* schon wurde das Grundstück ge-

und gegen tuen gerichtet, zu verhindern, stäuden^Em Hhuldenfret Jetzt

die Machtmittel des Staates bereist Die bat;c |besteht dle Moglichkeit. airf dreiem Grundstück ein rische Regierung verbürge firner die Durchfüy- Wrrftchaftsstelle zu errichten,

rung des zu erwartenden Richterspruchs. 1^" diesem Gebäude soll das fiammergebäube Gestern find in München Verstärkungen der Gar- verbunden werden. Es sind mehrere Sale vor- nison vorgenommen worden durch Reichswehr-""runter ein Saal von etwa hundert truppen aus Augsburg und Nürnberg. Geviertmetern pir größere Veriammlungen. Der

_____ Bau kann nicht langer mehr hinausgeschoben Ort» A*t»werden. Vorgesehen ist eine Baukbstenböhe von A.UfI Ofr JinCumüfnFQgt 200 000 Mark. Regierungs- und Gowerleschulrat Reichsregierung und Industrielle. §cdeJ appellierte**an die Kammer, die Kosten iNrivat'Delearamm l ^vr größere Modelle zur Einführung in der

(Privat-Telegrmmn.) Technische und in räumliches Denken in ge-

Berlin, 26. Marz, mischtberuflichen Berufsschulen in kleine- Für die am Dienstag begonnenen Berhand- ren Orten zu übernehmen. Als die Zusammen­lungen * der Reichsregierung mit benRegung dieser kleineren Schulen angeregt wurde. Ruhrindustriellen über die Micumver-erklärte der vorgenannte Leiter des Berufsschul- trage hegen bestimmte formulierte Anträge der wesens: .Kommt noch!' Sympathisch begrüßt Reichsregierung noch nicht vor. Die begonnenen wurde die Anregung, diese Modelle von den Berhandlungen werden an der Tackstage im Lehrlingen selbst anfertigen zu lassen. Jedenfalls Ruhrrevier deshalb fast nichts ändern, wurde die Angelegenheit sehr begrüßt. Der Schü- l*r stanzöfischc General Tegoutte bc-Iler, fo hieß es, gewinnt dabei Freude am Zeich- retts die vorläufige Verlängerung der Mi- neu Die Berufsschule, fo betonte der Vor- cumvertrage den Ruhrindustriellen für dringlich sitzende, ist eine sehr segensreiche Einrichtung für vorgeschlagen hat. und ei» Teil der I n d u dos Handwerk. Es wurden schließlich für dies.'» striellen mr die kurzfristigr Verlänge- Fahr dreitausend Mark für diese Grundmodelle nutg der Micumveriräge eintritt 'bewilligt. Der Etat der Kammer wurde dann