Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung <
Hessische Abendzeitung
Freitag, 21. Marz 1924.
Einzelnummer 10 Pf-, Sonntags 15 Pf. 14. Jahrgang
Seschäftkmzeig-n Zeile H Pfennig, eigen Zeile 15 P-emitg.
.nm. a.n?-‘t3er’ J’5 äbOrt -/> Dfenntg, Reklamen die Zeile so Sß-ennio. Ofkertaebühr 10 Dfennlg (bet Zusendung ver Offerten 20 Pfennig», R-?i;nungrb-träge sind innerhalb fünf Tagen zu bezahlen, - Maßgebend ist der Kur« des Zahlung Z tages? Für die Rt-Vttg. ÄÄffl"4“. autBegjWUrt «n,eigen, iowte iar Äufnadmedaten nnd Bläue rrerden. Für Anzeigen mit besonders schwierigem --atz hundert Prozent Aufschlag. Druckerei: Schlachthontraße 26/30. GeschästSstelle-Kölnische Straßes, gegenüber der Spohrstraße. Fernsprecher Nr. 9.51 und 952
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NAMMer 69. Einzelnummer 10 Pf„ Sonntags 15 Pf.
Ringsum Vorbereitungen zum Krieg.
Am den militärischen Geheimvertrag.
mir । Teil der Presse gestern noch totgeschvte
Auf den von der Sonne beschienenen See
wieder aufleben zu lassen. Ä n f «nT bk « n e rTn ™ n 0 toV L ,
«Iteb 51»!^ Paris und Moskau gedachi Zrcne ra SPaticrn i,nh Lm<Rei*
Alleckdingz rechnet sowohl Prag wie Paris N'ii I «„„VÖnHVs ® *M*n Sci(u wnb fur cho schütt
der Beseitigung der augeuMcklichen Sowjetre- ÄchSndenfrage gieruna. <5in arbeimes RundlkbreibenI Krn »zui.anvcn in erneoender Weise zum Aus- ' ®'
des Pariser Auswärtigen Amtes an die in Frage s^rsreaiemma e T«nk s^liestt sich die die Arh kommenden französilchen Botschaften fcnm»itiL I Krctsreglerung freudigst an. Gan, erhebend am Rui
Frankreich verstärkt fein Heer.
Berlin, 20. MSn.
»er Schweizer Korrespondent be» „Nieuwe- Rottrrdamsche douratt;" schreibt übet eine Unterredung tust dem «altsen Madschid:
mV 0 mz 201 Marz. (Eigene Drabimeldung.i Besonders aufgeSrackt Ober die Dokumente ist naturgemäß die italienische Presse, die sie als einen neuen Beweis dafiir ansteht, dass Frank- reich die italienische Entwick lnng im Mlttelmeee bekämpfe. Frankreich verfolge ^ne politische Linie, die in immer schärferen Gegensatz zu Italien führe.
war es zu sehen, wie unter dem einigen Willen des pfälzischen Volkes sofort alle Partei- unterschiede schwanden und das Unglück und di« Rot die Gutgesinnten zn fester Gemein- schäft zusammengeschweistt haben.
6in Sinan,-Ausgleich
Preußens Etat in Goldmark. (Privat-Telegramm.)
Die preußischen Gemeknvrwahlen.
Noch kein bestimmter Termin.
Berlin, 20. März.
Die interfraktionellen Besprechungen wegeik Festsetzung des Termins fiii die preußischen Kommunalwahlen sind noch nicht abgeschlossen. Die Sozialdemokraten drängen auf Beibehaltung des 4. Mai (Tag der Reichstagswahlenf im Hinblick aus die außerordentlich hohen kosten eines neuen Wahlganges. Bei den bürgeMchem Parteien bestehen starke -Bedenken gegen die gleichzeitige Wahl wegen der weit größeren Stimmenzersplitteruna bei den Gemeinderatswahlen als bei den Reichstagswablen Neuerdings denkt man an Sonntag den 1. Juni
Volker über dir Brandstiftertätigkeit der Pariser Politiker. Unterrichteten Kreisen in Deutschland wird ebenfalls nichts wesentlich neues gesagt. Die Gerüchte und Mitteilungen über die betriebsame Tätigkeit des Herrn Benesch hatten sich bereits so verdichtet, daß lediglich die Bestätigung in authentischer Form,u verzeichnen ist. Die französische Presse und die Pari,er Regierung leugnen zwar mir allem Nachdruck die geheimen Abmachungen ab.
Die Franzosen unö Tschechen. I ein entthronter.
« «z «z I Trübe Stimmung des vertriebene« KalifS,
W i e n, 20. März. (Eigene Drahtrneldung) beiden Prinzen, stehend und gehend,
In österreichischen und ungarischen Kreisen ha- Es mft der vollkommenen Nonchalance eines Iven die Dokumente sensationell gewirkt. Maß.leuropgl,chen ^Weltmannes. Der Photograph vergebende Budapester Kreise haben die Absicht ucegte sich, als er fertig war. ließ den Apparat eine Interpellation im Parlament einzubrinacn tn A'ier gasche verschwinden und ging weg.
, 9 B Dann trat der graubärtige Herr mit entschie-
entramina in Stalten bcnem Mriti auf mich zu. verneigte sich und
i B n -? aner. letzte sich neben mich in einen Sessel. Ich stand
auf, aber er bedeutete mir mit einer liebensw-ür- drgen Geste, daß ich mich nicht stören lassen solle. Und so plauschten wir eine halbe Stunde ganz ruhig über allerlei Dinge. Sah er in mir einen anderen abgesetzten Kalifen oder vermutete er in mit als schlauer Orientale einen Journalisten,, vor dem man sich, vorsichtig natürlich, ans sprechen könnte? Ich weiß es nicht Jedenfalls der- riet ich meine Gedanken nicht. Der Kalif sieht aus wie ien intelligenter, saft europäischer, noch
die" rnbl!nmzmn-- £°burri) entfällt I-»» •<-» nueuigtiuei, ,a,i enropai,cyer, nocy
"Mäßige Vergleichsmoqlichkeit mit demjfthr rüstiger älterer Mann — er ist sechsund- '7 ^apiermork »»fsse- fünfzig Jahre alt. Er hat schöne, sanfte und ; ’ ^.r bc"* Anschlag die doch sehr lebendige Augen. Aber die etwas nach
SSÄ".*?2 30^^3 bie b«lt>rae umgebogene türkische Unterlippe, das s^A 1938 WM 626 Goldmark, kurze, graue sanft gekräuselte KopHaar und die mnrfdlusgaben auf 3«0 803 037 Gold- etwas flachen, ein wenig nach oben gebogenen lttms h,51e ?*t8le,5unq bc8 neuen Fmgerspitzen und -Nägel verraten den Orten» u durch schärfste Sparmast- talen und speziell den Türken.
s aM^rrtc Ausschöpfung der Auf den von der Sonne beschienenen See
*T C ? besonders her Steuern, >md die Berge blickend, sprach der gewesene Kalif meine» 1",?„cm Hnnshaft ber allqc- ganz gemütlich über seine Absetzung Er
m^n2?er£,,Ih,n9 rund 322,15 Mil- Hafte das schon lange kommen gesellen Die De- L‘-a^,™ • ".euc preußische Steuerein mokratie drang überall vorwärts, das ist so der
nahmen in den Etat eingestellt worden. I Laus der irdischen Dinge. Aber als ich die Be-
--- merkung tat, daß der Lauf der Dinar wohl ein
Wenig schnell vor sich gegangen sei, da begann ^TUfiUIlgvssllgk». er nach kurzem Grübeln sich in orientalisch bil-
Angriffr «egen Macdonalds Friedcnsrede Iderreicker Sprache über die Erscheinung auszu- (Eiaener ^rabfberich^ lafsendaß gegenwärtig die Menschen sich überall
( 6 -rahssbericht.) mit Sachen beschäftigen, die sie nicht verstehen.
London, 20. März, mit Regieren zum Beispiel und mit Staatsanae-
Macdonald hielt gestern eine FriedenSrede im legenheiten. Und er suggerierte mit einigen ein- Nnterhanse. Die Ankündigung der Aufgabe! l^ben Handbeweglmgen den Bau einer Flug- der geplanten englischen Flottrnbasis in A dem doch verschiedene konrrssiziefte
Sinoaiinrp w Jwafc . I Zurechnungen notwendig sind, und zwar den
Tingapore hat politische Sensation m Krei- Bau eines solchen Apvarates durch den Erst- sen der Nnionisten und des linken Flügels der besten, der von solchen Dingen nicht das min- Liberalen hervorgernfen. Bereits die konferbegreift und sich dennoch einbildet, es zu vativen Abendblätter nennen Macdonalds Rück- natürlich besser als alle Fachmänner,
zug in der Singaporefrage -ine schwere Er - MabstsiL ° ' Suft
^^"^terungder englischen Prestige- Er erzählte mir auch, daß er doch wahrlich rage, denen weitere Erschüftenmgen durch kein Konservativer oder starrer Dogmatiker war. die Arbeiterregierung folgen würden, wenn diese Pntte als liberaler Mann er« am Ruder bliebe »tonn Georae? wiesen und die Herren aus Angora hatten mit
' ^7'°^ Zorges „Da.ly Ehro- jhm ganz gut zusammenarbeiten können, aber ntcle" schreibt: „Wenn wir die Flottenbasis in sie wollten nicht. Umso schlimmer für sie. Das Singapore jetzt aufheben, nachdem ganz Asten sei schließlich ihre Sache. Und ich bin weg-, unseren Plan berefts kennt, dann beginnen wir begangen, setzte er fort, denn man kann nicht » "1 *:« «ä. m
frtr v-ngkand werden muß." Im Unterhause wenigstens — ruhig llinnimmt. Aber ht seinem inb für die nächsten Tage schwere Angriffe auf Innern dentt er wahrscheinlich ander?. In fe- Ramsap Macdonald zu erwarten. dem Fall nimmt er eine abwartende Hal-
'tung ein. Es scheint so gut wie sicher, deck er bald nach Frankreich abreisen wird.
kommenden französtichen Botschaften kennzeiL- net, die Prager Politik folgendermaßen: »Nichts tun. was der bolschewistischen Regierung nützen könnte, alles tun, was die Freundschaftsbande zwischen dem französischen, tschechischen und russischen Volke festig«.* Außerdem wird darauf llingewiesen, daß Benesch in der Tschechoslowakei eine »Elite von mehr als dreißig- Fran»Ssss<De Tlechtellberrrrisse. £“fen2 Mftn- unterhalte, die «ls SendboicnI Kaiserslautern, 20. März. (Eigene he? großslawisch -französischen Gedankens nn Drahtmeldung.) I« der gestrigen Sitzuna de« Rußland lo-geiassen französischen Militärpolizciqerichtes kamen die
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arbeitete Konzevtvertraa nicht angenommen|,C 8roet Gefängnis verurteilt,
wurde. Dieser Vertrag sah außerdem eine Un- terstützuna Südftawiens gegen Italien vor als der südslawisch; Außenminister Rintschitsch seinen Trmnpf, den Bündnisvertrag mit Italien ausspielte. Die Haltung Rumäniens war dadurch ebenfalls gegeben. Die erfolgte Verof- frntlichung der diese Zusammenhänge leluich- tenden Dokumente dürste die gewittergeladene Mitteleuropäische Atmosphäre durch eine» Blitz-!
lichungcn als eine „Sammlung alter und längst, - ------
bekannter Zeitungsartikel". Aehnliche Aus- Ich begab mich, wie schon so oft, nach Terri- redeu bringen andere nationalistische Blätter, tet aus die schöne Terrasse vor dem Grandhotel
* und setzte mit in einen Sessel, in der vagen Hoss-
llnklorheil In London. | »utng, v>iellei«^t doch den Kalifen Medjchid und
London 90 Mär, (Rinon» |'£tnc Famulie zu sehen, wenn er sich mit seinen
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Test der Dak^entt auf der Terrasie einen netten älteren Herrn
«-,»-! ..»* nÄ.'SÄSFÄÄ L?"«ÄchL'L S bl°tt d.e Verantwortung für die Echtheit, wobei ten Verneigung' Zmrst glaubte iL eimn T biet®?tumenteftt9etinmMäe bT.^lClt "'^n wöhulichen Hotelgast vor mir zu haben, als ator O; ?sle vCx,, buchst bezeichnendes bald darauf ein Photograph erschien und ein der^Ttch^chaNn^kn! »»lclt^rankreichs in junger Mann aus dem Hotel einen roten Fe,
E' ^oftowakei und in Jugslawien werfen. I brachte, da wußte ich, woran ich sei. Der Mann $erfu(fl aitm ^uflonnmL“ ra °L?et kranzöfische in dem funkelnagelneuen braunen Sattomizug. f*,!? to , gewinnen, mit dem ausdrucksvollen Kopf und dem schönen
Eu^ssstlftg fehlgeschlagen sen Die „Times" be- weißen Bart ließ sich gefügig und anscheinend zweifeln die Echtheit der Dokumente. I mit Wohlgefallen aufnehmen, von vorn, von der
_ ,___• Seite, sitzend und stehend, allein und mit fei-
errtßnng In Wien unö Budapest. nem Töchterchen, das sich zu ihm gesellt hatte, W i e n, 20. März. (Eigene Drahtmeldung) ^enbeiden Prinzen, stehend und gehend'
Paris, 20. März. (Eigene Drahtmeldung.s In der Pariser Kammersttzung wurde die Debatte über die Organisation des Heere« eröffnet. Rach dem Berichterstatter Fabre sprach Briand das Einverständnis seiner Freunde mit der Borlage aus, deren Reuforderungen haupftächlich der Sicherung der Rheingrenze dienen müßten. (!) Ein Redner des nationalen Blocks verlangte von Poincars die Ausdehnung der Wehrpflicht auf sämtliche Kolonien _ ~ -------... .'n« der Begründung, daß Frankreich weltpoliti-
- Staatsminister hat den Ent- lmen Ausgaben (!) gerüstet gegenüb-rstehen preußischen Etats für 1924 ser- müsse, wenn es vielleicht in einem kommende!- tiggeitellt. Der Haushaltsplan itt <ud «»ld-Kriege isoliert daftehen wü!de (!)
AriegdtrtibertL
®er franzSstsch-tschechische Geheimvertrag.
®£r Kriegsausgang ist in seiner unmittelbaren Folgewrrkung als Ges amt sieg der En-, tent; zu werten. Die Gestaltung des Friedens Berlin, 20. März. (Eigene Drahtmeldung.)
1 * P ^nem All ein sieg Frank. AlSbald nach der gestrigen Enthüllung des dm?zu ew?Wkftt Ittanzäsisch-tschechischen militärischen Geheimver-
schast in Europa hüt der Pariser Regierung von trn?8, ber egcn Deutschland, aber vornherein die Notwendigkeit nahegelegt, sich """t »egen Oesterreich, Ungarn und Italien rich- ueue Verbündete zu suchen, da auf Bie trt- fintl "on Paris wie auch von Prag aus die Mithilfe der großen Ententestaaten bei ein -m Dementis erfolgt. Ein folcher Vertrag, wie er 'Hw Interessen verstößt, nta-iltiom Berliner Tageblatt veröffentlicht wurde, Berechnung der trnUoriafcn^un^ nationalen I niemaIS -»geschlossen worden. - Es war Gegebenheiten beim Aufbau seiner neuen Bün-1 Owthüllung
NisplÄitrk sofort den Staaten zugewendet die Wortlautes der französisch-tschechischen Ge- auS den Volkskörpern der besiegten Miiteb I Heimabmachungen den Dementierungsapparat machte ohne Berücksichtigung der Nationalitäten- der durch diese Bloßstellung auf das Peinlichste Verhältnisse berausgsschnitten worden sind, tn Berührten automatisch in Tätigkeit setzen würde Rumänien. Der tschechoslowakische Staat ^'l,t»rwesen m engstem Zusammenhang kann seinem ganzen Entstehen, der pofttischmImit dem französischen steht, ist f0 offen- Einstellung seiner Leiter und der Verfassung-- kundig, daß dieses „Dementi" der tschechoflo- "sa$ aI£ Klein-Fr ankrrich wakischen Gesandtschaft hierauf gar nicht eingeht.
S0pkta« aus begannen — Die Berliner amtlichen Kreise verhalten sich Ment knüpfen fiten? in PrcL saf derVtffche XiXltent n? "Ä $°Iifet Tcmcnüd Beauftragte und der allerdings keinestmgs im- Zurückhaltend, da, wie sie erßaren, keine amtliche | wer ganz ehrliche Makler der Geschäfte Poin- KcnntmS von dem Geheimabkommen besteht, cares, Herr Benesch. • • •
Bereits im Oktober 1918 wurde em Ge- Derlenenheit in
hetmvertrag zwischen der tschechischen unv « , ^negenvett In Varls,
der Pariser Regierung geschlossen, der feinek d°ris W März. (Eigene Drahtmel- Sprtze politisch und militärisch gegen Deutsch- Berliner Enthüllung deS sranzSsisch-
land, Oesterreich und Ungarn kehrte, und der tm L^lschen Geheimvertrags wurde von einem SWontaen das Ziel verfolgte, Nötigenfalls Mir Teil der Presse gestern noch totgeschwie- Gewalt den Anschluß der beiden dcuifchen Sian- B.e" Das „Journal" crttärt am Schlüsse einer nn aneinander zu verhindern. Nack Kriegs- ziemlich ausführlichen Würdigung, der Berliner ende endstand b!c zunächst in allen ihren Gue- Korrespondent deS Blattes fei durch die dortige dern den französischen Kurs steuernde kleine tchsechisck^ Gesandtschaft zu der Erklärung auto- Entente. Mit der Tschechoslowakei und auch mir risiert, der veröffentlichte Bertrag eriftiere nicht. Polen wurden neue Sonderabkommen geslchos- Der „Petit Parifien" bezeichnet die Beröffent- ftn. Am 2o. Januar 1924 ist ein öffentlicher 1 .'V/undschaftz. und Bündnisver- schlag zerreißen und hoffentlich entspannen Es .»Ekrelch und der Slowaiei fft nicht anzunehmen, daß die Regierungen tn der, wie sich augenbuü- England und Italien nicht ihrerseits auch be- "ne Rcibe bedeutsamer Veröffentlm- reit? über diese Abmachungen unterrichtet ge- ^.^^^ausstellt, sich auf eine Reihe von Vor- weien sind. Der Erfolg der Enthüllungen ist a-beime N?7tr^ mHtt£xC die Aufffärunq der in Frage kommenden
ten ber Kleinen Entente zum Gefolge haben sollte. Alle diese Abmachungen sehen die völlige militanfcgc Unterstellung der Tscheche slo- wakei unter Frankreich vor und verfol- ssrn das Ziel iederzeft, sobald es Paris angebracht erscheint, mit bewaffneter Hand in die inneren Verhältnisse Deutschlands bezw. Oesterreichs oder Ungarns einzugreifrn.
Als Anlässe zum Einschreiten wer-lauem Rachdruck dte geheimen Abmachünarn ab Verfehlungen gegen den Frie-lAber der Wert solcher Dementis wiegt im ooli- densvertrag innere Unruhen ober Wiederher- tischen Leben federleicht. 8 P1
stelmngsversuche der ehemaligen Dynastien be- ______
zeichnet (!) Besonders interessant ist die Dar- lsgung der Kriegsfälle. So sieht eine Deklare- TfkUk OtF BfflUCr.
tron zu dem öffentlichen Bündnisverträge zwi-I s ° .
schen Paris und Prag ausdrücklich vor daß du ® Kundgebung ber Pfalzer Kreisregierung. Bündnisfall gegeben ist, wenn es sich um einen (Eigene Drahtmeldung.)
Krieg Frankreichs, der Tscheche! oder Polens Speyer, 20. März.
rl0cnm®*u?L(Far,b handelt. Im Falle kriegeri- Die ÄreiSreniernnn hat fola-nde Bekannt- scher Verwicklungen Polens und Rußlands wird!machung erlassen' Die ÄreiSrcaiemnn «ä M ä Ä - r«ett, I"”- Ä, äkää Sta'SlI.'Äi' &Ä S?'£ ®««™ MKtifto S-i-rW