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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung fl

Hessische Abendzeitung

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Donnerstag, 20. März 1924.

Die Volksentfcheidung in Bayern

Frauenzulage von 7 auf 8 Mark im Monat'.

SinsVruchsrrcht Legen «ntlaffung.

vrotest gegen zu dode »reife.

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ZMMMMM^MWMZZ'WZK:

beseitigen.

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Die Regelung der Beamtengehälter. (Privat-Telegramm.)

riv 4 Mt, mit einem Vorchlag anae.

i der auch in der breiten Oeffentlichkeit elne Beleuchtung verdient. Diese »Grundlinien Ifwr eine Vereinsachnng und Verbilligung der Organisation der Arbeiterversicherung' sind ein

. z B. in der Krem- ng dnrchgesübrt ist In fester, von

-n irregeleitet werden können, i sie ohne genügende Sachkenntnis behan­delt werden.

Ä1 München, 19. März. > _ -^ T - -a.a»..........

Die bayrische Ltaatsregicrung erläßt eine keine Urlaub'e bis 25. dieses Monats

u. -------- -,t ganz unmög.

zukünftige Regelung darf nur auf der

Berlin, 19. März.

Der Reichsrat vertagte gestern die Entschei­dung über die Beamtenbesoldung bis zum Donnerstay. Die Reichsregierung barte

Deutschland als Opfer.

I Die Verhandlungen über die Leistungen. (Privat-Telegramm.)

Berlin, 19. Mürz.

I Die Reichs regier,mg hat gestern durch den Botschafter in Paris das offizielle Ersuchen an Frankreich überreichen kaffen nach Ausnahme von Verhandlungen über das ab 15. April zu erneuernde Micumabkommen der Micum mit der Ruhrindustrie. ES wird um Führung der Verhandlungen von Regierung zu Regie-

I rung ersucht. Ein gleiches Ersuchen ist in Britt | >-l bei der belgischen Regierung gestellt worden. Havaz meldet aus Paris: Das Daweskomitee! hielt eine kurze Sitzung ab, die stch mit der Cur- staatlichung der deutschen Verkchrsan- st a l t e n, Bost und Äsenbahn, befaßte. Das Komitee versammelte sich gestern auch, nachdem cs auf Antrag mehrerer Sachverständigen in eine allgemeine Wiederaufnahme der Beratun­gen über die Finanzgarantien eingetreten war.!

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Steine Hoffnung auf rwyv George.

Mecklenburger Regierung.

Bürgerlich-rechtsgerichtetes Kabinett.

lEigene Drahtmekdung.)

. Schwerin, 19. März.

Gicherungs-Vläne

Gefahr von der Entente.

recht emgeräumt werden foll. Diefes Ein- ^ruchSrecht soll auch für bereits durchgeführre Entlassungen gelten, foll aber nur Beamten, nicht Angestellten zustehen. Die näheren Einzel. hriten werden durch die beteiligten Reffort» noch! bestimmt werden.

Poincars legt nach dem Zusammenbruch des Separatlsten-Experimentes und dem sinanziel- Mißerfolg der Ruhrbesetzung und seinen Ruckautzerungen auf die französische Währung Wert darauf, das sranzösiiche Kriegsziel einer viele jahrhundertelang in den Methoden sich g^ichbleibenden Politik mit den Mitteln zu sichern, die durch die Regelung der Weltverhüli- nisse, Wie sie seit 1916 über Deutschland herein- gebrochen ist, sich zum Gebrauch geradezu auf­drangen. »Sicherung' bedeutet für Frankreich auch fernerhin nichts weiter, als Sicherung der augenblicklichen, durch das Friedcnsdittat und mirch weitere Vorstöße aefchasfenen Verhältnisse, ^quemer wäre es für Paris gewesen, in Köln, Wiesbaden und Essen unter dem Scheine einer Selbständigkeit unmittelbare französische Vasal­len emzusetzen. Augenblicklich scheint man aber bereit zu fein, sich mit einer formellen lieber- traauug der »Sicherung' an den Völ- kerb und, wie er augenbliMch ist, begnügen zu wollen. (Diese Annahme ist übecholt, nach- dcm daS französisch-tschechische Abkommen so- eben bekmint geworden ist. (Siebe zweite Seite.) Unter Einbeziehung des Völkerbund - Appa-

Cinzelnummer 10 Ps., Sonntags 15 Pf. 14. Jahrgang

i^rmit ein freundliches Einverständnis zwischensvass«na der SetremmnatAt,. k.» sot** Frankreich und England zustandekomme, das die beamten an dieieniaen

UtzWNDWL-FZAL Ȁt*5 mochte sie zusammengesetzt sein wie sie will, bc'L ----~

dem Münchner Vrozeß.

dav das gesamte Staitsgebiet das uns nach BorfichtSmatznahmen der Polizei.

dem Friedensdiktat von Versailles verblieben (Privat-Telegramm)

ist, ungeschmälert in seinen Zugehörigtcitsrech­ten und -Pflichten erhalten bleiben muß ,

ff.fi?« ÄT-ä,.ä gJSBSSS* m?Äw

P o,ent Aufschlag. Trulker-t-Schlachthofsiraße 28/30. Eeschüftsstells Kölnische Slrabe u

gegenüber der Spohrslraß«. Fernsprecher Nrl».;i und 95° '

Arbeltsvkfftchemng.

Vereinfachung und Verbilligungtz

iee: Bestrebungen selten», die sicherung ,u reformieren. Da ater babei vte Interesse» der Versicherten In Gefahr geraten sind, erhebt sich sachlicher Widerspru *. Darüber schreib, man und dar Nachfolgende»

Wie so manche sozial-politische Einrichtung dfr.^ltrkriegszeit, ist auch die deutsch« Sozial- Versuh«rung aus den Stürmen der Inflations- zeit nicht ungeschäldigt hervorgegangen. Tie Ueberhitzung der politischen und wirtschaftlichen Atmosphäre unter dem Drucke der Geldentwer- tung hat Früchte verdorren lassen, die gerade

eaieriina -nrufnrewen "VüUni.I'""2 »vne VPrer, levensfahig zu erhalten, lich unbeeinflußt von Partei ücksimten unle^MN I »Edarakieristisch ist. daß man gerade diese chenschasten ihres ^AmwS walten wttd ^"Berner- «2?^. Will, >»m auch hier

kenswkrt ist daß ^ich In MeLenbuw die bürokratischen Regelung das Feld zu über- Deutfch-B S l k t s ch e « trob Ä .. Das darf keinesfalls geschehen. Arbeit-

Stärke eS ab gelehnt haben und Versicherte werden sich ihr Selbswer-

antwort«»» tu d^r Ö'runn »n«V nicht nehmen lassen. In er-

äÄÄ'Ä» KJ m'Ä?

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Frankreich wünscht jedenfalls, einen V e i - teidiguug,vertrag mit England abzu- schlreßen, der Deutschland dauernd unter Zwang halten soll. Po i n c a r <5 holt dazu wieder sei­nen Entwurf vom Januar vorigen JahreS hervor, ist aber bereit, einzelne Punkte abzu- andern. Der erste Artikel soll allerdings unver­ändert bestehen bleiben. Darin werden die ge­genseitigen Pflichten der beiden Völler, falls ?t»es von ihnen angegriffetlwerde, festgestcllt. Der Artikel 2 könnte beseitigt wer- den, falls der Völkerbund später mit der "er n « < I v.11 % » dlhLinlanide' und der In-"- -.«r <ne,u,srrmening iranc

.Kontrolle der deutschen Rüstungen' beaus- dem Reichsrat einen neuen Vorschlag unterbrci- *6tr werden konnte. Im Artikel 3 ist der Ab- tet, der von dem bisherigen abweicht. Das fchluß von Vertragen zwischen den beiden Ge- Grundgehalt der Beamten soll danach um drei- neralftaben vorgesehen. Auch dieser ArtikelIzehn Prozent erhöht werden, während der werden, Wenn sein Inhalt frühere Vorschlag der Regierung nur 10 Prozenr rato durchßesichrt wurde. Artikel 4 des ur- vorgesehen hatte Ferner sollen nach dem neuen spmiWlichen Verttrages bestimmt, daß Frankreich Vorschlag die Ortszuschläge auf achtzig und England ein Einvernehmen zu treffen ha- Prozent erhöht werden von drei Viertel de» ^u. um den »Frieden in Europa' aufrecht zu früheren Wohnungsgeldes, das im Frieden be- und daß sie insbesondere, wenn zahlt wurde. Die Kinderzulagen sollen Deutschland Polen oder die Tschecho-Slovakei auf 13 , 15 und 17 Mark erhöht werden- vte ' angreifen sollte, eingreifen würden. Auch dieser Frauenzulage von 7 auf 8 Mark im Monat

Paragraph könnte gestrichen werden, falls unter der Leitung deS Völkerbundes eine Reihe wich- ttger Garantieverträge, die demselben Ziele gel­ten, abgeschlossen würde. Eingswendet gegen derartige Plane wird nur, ob Deutschland Mit­glied des Völkerbundes werden wolle, wenn es dadurch die durch die Pariser Friedens- konferenz im Jahre 1919 festgesetzten Grenzen aller europäischen Staaten anerkennen müßte Jedenfalls wünscht die französische Regierung °ie eingehende Erörterung dieses gegenseitigen »Verteidigungsvertrages'. I

Parallel, aber in engster Verbindung mit der fogenminien Sicherungssrage soll das Repa ra- lionsproblem behandelt und verhandelt werden. Di« Frage der Leistungen soll auch wei- terhin nach französischen Wünschen die Möglich-

ans'JMaäSsgSg1*-v.w.äva.W'ä±!I betten mit der durch Pas angelsächsische Groß>

Berlin, 19. März. (Privattelegramm.) Das ReichSkabinett Hai gestern beschlossen, daß ge.

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zu:Auch die nunmehr in 'Mecklenburn aewäblte I 1 c ?ettagener Selbstverwal-

Stummer 68. Einzelnummer 10 Pf» Sonntags 15 Pf.

,b B eda rfs ar titel richtet.' SAe"v^tta^' wurde zum ^tt^^rSsi^nttn ^und^Mwifter hat,der Minister neue Reichsmaßnahmen in des Innern Exzellenz von Frankenstein-

nttttfinPlnAoM 5m n e«. * . - __1

$te Satteier meuefien »ar! rtditenerfchetnen rönchentttm (echemo' . -

U'-Nlsvret- betragt für eie Zeit m 10.V a

Ptitieauna in« Hau- in bet SeictzafiSsteue abgetzott IM «uL.1^0 aHar_l>*' mter RcdatNon: Schlachthotstrab.- 28/30. - Nernsprecher ~ Qetla9nS

unverlangt ehtgefanbte Beiträge kann die Redallton etne^rn T Rur

m feinem Katze übernehmen. Rückzahlung de« 3oöeL Kewüdr megen etwaiger nicht ordnungsrnitziger Sie'ernng ist auSgefittoffL ° " '5e

tonte Frankfurt a.M. Kummer 6380.®l " ~ Vo1tf4ed-

München 19 fc !rt, *J Z^t höchster Bedrängnis d e n I n v a l i-

Volksbegehren in Bagern.

r-«-b»"S d°» »Mmm»»,. s»?,» m e R-l-rm «nfee,1.

K ÄTÄtiÄ-.»* »i-M-m;<S

rateS soll ein System von Garantiever - S1 tragen geschaffen werden, in welchem auch ~ England Teilhaber ist. Gefährlich wird die in der !' angedeuieten Richtung verlaufende Entwicklung 6 dadurch, daß die englifche Regierung ausge- 5 sprechen die Neigung zeigt, auf Grundlage der fron£lL*f<^en Vorschläge, das heißt ziM Schaden der heute wenigstens der Form nach noch bestehenden deutschen Souveränität einen Vertragszustand mit Frankreich zu schaf­fen, der wenigstens für die nächste Zett offene Zufammenstöße ausschaltet.

sind gestern Anordnungen an Reichswebr umnschen die Reform; sie haben ein

betreffend Anberaumung der Volks- 2^ gewahrt werden. Die Anordnung gilt als Mehr od»r minder enifchetdung, nachdem der Landtag am 17. Mürz -»cherungömaßnahme und zur Alarmbereitschaft sind bpreits'Ln s°IC^&a% Reformplane

zudem Volksbegehren auf Aifflöfung des v°» Militär und Polizei? die kritischen lehten f?Cite»n Jemc,cf,t-

Landtags Stellung genommen und das pW des Hitlerprozesses - Bei Oberwiesenfeld

Zweite Volksbegehren auf Umstellung ver laden am Montag Geländeübungen von Ver- P-irb eintK-Stit*m 6a3

r i scheu Verfassung abgelehnt hat. banden statt, die polizeilich nicht genehmigt waren. Nen ße! auch' i nderbrette.?

Jnsolgedepen wird nunmehr das zweite Volks- * jR/wnen, oer auch m der breiten eeffenthrhfott

v8»11«? bor Entscheidung unterbreitet werden DaS Urteil finde des lMonats.

SS»IUcntT*eiuan für ÄTWh loSkaFur^itIvrganisation der Arbeiterversieheruna'"sind ein gleichzeitig mit der Neuwahl des Landtages an !den 3i $iärVin^r-r nrenfr°H11 ^..diontag lliUsteroeispiel dafür, wie an sich wünschenswene gesetzt. Dabei ist über folgmde Fragen zu e°ü- sien Termin na ftC= irregeleitet werden können.

?1ßÄ »mS WÄÄffft Mer »-«q-H WIM. » KMIrte«." Äe?*"

__ , I _ ~ srungsan st alten, machen. Die Reichsver-

Besoldung und preiskage.

rungsan st alten, machen. Die Reichsver- sicherungsanstalt für Angestellte wird beseitigt. Idie Krankenkassen werden als Bezirksverstche- nlngsanstalten Organe der Landesversicherungs- anstalten, die Bcrufsgenossenschasten, die bisher die Unfallversicherung dnrchführten, sollen nur bestehen bleiben, soweit sie leistungsfähig sind. Mm übrigen werden auch sie den Landesver- Merungsanstalten migealiedett. Die bisherig?

I Selbstverwaltung der Versichermigsträger wird abaebaut. Dafür werden.Verwaltungs- korperschaften errichtet, in denen be­amtete Vertreter den Vorsitz führen, Arbeit- gebern und Versicherten ist nur eine aanj bescheidene Rolle bgrin zugedacht. Auch die Rechtsprechung, bisher den Verstche- rungS- und Oberversicherungsäintern als unab- hängigen Gerichten übertraaen, soll auf die Ber- sicherungstrikger. also eine Partei, übergehen.

®er Plan fordert in fast jeder Beziehung sWiderspruch geradezu heraus. Gerade die ! Landesversicherungsanftalten, denen man die ge«

.^e Sozialversicherung jetzt überantworten will, haben in der Zeit tieffter Rot am ersten versagt. Das war durchaus begreiflich, denn

«»ui».«»« om neuem oe,Mionen, vaß ge«i «ntterhnm 10 ~ |die Landesversicherungsanstalten stützten sich

8en we Entlassung aus dem ReichSdicnfl Dailn^hronttle^inett^''m,f bn8 KapitrldeckungSverfahren. das ober Versetzung in den einstweiligen Ruhe- in tzuN eine vnMttck^ 1 'kurTÄ'lnf<nS?!fl,T'a großer Geldbeträge in mün-

werben, die ?nt ^AMÜtte^anEnneVeönntt^ ,eit Anpaffung an Wirtschaftliche Verände- I« DC , Oie ane mutierten anerkennen könnten, rmtgen illusorisch macht. Tausende von Beam- ten noch heute damit beschäftigt, Pfenitigrenien auSzurechuen. die keinerlei Bedeutung mehr ha­ben Die Beitragseinnahmen der Lan­desversicherungsanstalten haben denn auch nicht einmal ausgereicht, um nur die Verwaltungsausgaben zu decken, von den Ren- |tentn6rin:gen ganz zu schweigen. Der Staat muBte eingreisen, um nicht die Sozialrentner dem sonst sicheren Hungertvde miszuliesern. Einer solchen Verwaltungsmafchinerie die Ar-

man ihn -.. ,,vy wuicui

Srnn dieser smzen Projekte ist nicht, wie Franks ^kich cd h>iK, btc 9i-&bTo{rclutifl bc3 bcncntcit üGivi/bn u ^M.'?,L°!,?»-'L^"LA«VL^bein-unbIruvrvertttebene. ifde Eigenentfaltung, jede WiederaufftieMiög' Neuregelung der Fürsorge.

licUeit nimmt und seine staatliche Selbständigkeit (Privat-Telegramm.)

auf den Stand einer Kolonie berabdrückt ohne! Berlin io m»,

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