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Hessische Abendzeitung

Nummer 67.

Einzelnummer 10 Pf-, Sonntags 15 Pf.

Mittwoch, 19. März 1924.

Fortsetzung der französischen Zwangspolilil

»

kommenden Jntereftentenkreife zu Uorytbereiten, daß eine entsprechende Vorlage dem nengewähl- ien Landtag unverzüglich zur beschlennigten Er­ledigung überwiesen werden kann. Der Präki- drnt schloß darauf die Tagung mit einer Ansprache, in der er besonders der Pfalz mit warmen Worten gedachte.

Monsieur PoincarS war, als er zur inncn- politifchen Attacke überging, von der Sorge be­freit, Macdonalds Regierung könne einen außen­politischen Druck ausüben. Die anglo-Eteri- lanische Hochfinanz, deren Deutschfeindlichkeit Dr. Schacht bei seinen Anleiheplänen kennen lernte, hatte den Franken gestützt, und M a c d o - nald erklärte, er werde den Versailler Vertrag nicht befehden. Macdonald batte zwar am 10. August, vor den Wahlen, im englischen Arbeiterdkatt geschrieben: .Was die auswärtigen Angelegenheiten betrifft, so besteht das von der Labour Parth ständig erstrebte Ziel

fern, mehr oder minder amtlich Frankreich mit seinen Forderungen aus dem Londoner Diktat droht, war felbstvcrständlicb.

die Alten und Schwachen

mit durchgeschleppt; im Arbeiterstand ertönt der Ruf nach Staatshilfe, wird zum Beifpiel die ethische Verpflichtung zur Erhaltung der Eltern nicht immer, aber häufig genug abgelehnt. Rur wenn jeder Einzelne die ethischen Pflichten in feinem Kreise bis zum äußersten erfüllt, wer­den die öffentlichen und privaten Mittel einiger­maßen ausreichend sein, um das zu leisten, was wir von ihnen noch erhoffen dürfen, nämitch eine Unterstützung der Ernährung, des notwen­digsten Jugend- und Tnberkulofeschutzes". Hahn ommt zu dem Ergebnis:Alles in allem bür­en wir sagen, daß die Belastungen durch die Fürsorge - .Gesetzgebung zwar nicht ganz gering, aber angesichts der gesundheitlichen Lage unseres Volkes so wichtig sind, daß wir al-

Einzelnummer 10 Pf , Sonntags 15 Pf. 14. ZahkgaUg

Kampf um bas Gelb

Gnlgeufrtft für den Frauken.

Mit dem Wahlkampf ist für die neue Woche in Berlin bereits mit großen Wahlver- ammlungen begonnen worden Einstweilen bekämpfen sich sowohl bei der Deutschen Volks- partei, wie beim Zentrum und den So­zialdemokraten der rechte «nd der linke Flügel. Die Kommunisten, die für Sonn- tebenb sechzehn Wahlversammlungen einberufen, haben sich aus Moskau Redner kommen lasten, deren Auftreten polizeilich nicht verhindert wer- den kann. Der demokratische Bezirkstag für Anhaü hm als Spitzenkandidaten den frühe« ren Reichsminister Schiffer aufgestellt. Zweiter KandidM ist der Bauernbimdführer Dr. Böhme. Aus Grund einer Entscheidung des sozial- ^""!!?tischen Partei-Vorstandes wird Oderpräsident 9? osie bei den kommenden Rerchstagswahlen nicht kandidieren. Der Var- teivorstand ist der Ansicht, daß Roskes Stellung als Oberprasident von Hannover ihn an sich schon mit Arbeit derart überlaste, daß es ihm unmöglich fei, daneben auch noch eine gebest» liche Tätigkeit im Reichstage «t "entfalten.

Kamps um die Arbeitszeit.

Terror in den Höchster Farbwerken.

(Eigene Drahtmeldung.)

Höchst, 18. März.

An Anschluß an eine Belegschastsversamm- luna ließ die Direttion.der Farbwerke ihrer Ar- beiterfdjaft bekannt geben, daß sie diejenigen Ar­beiter fristlos zu entlassen gezwungen sei. b,e den Betrieb vor Schluß der Arbeits­zeit verlassen würden. Trotzdem verlies nachmittags ein Teil der Belegschnst um 4 Uyr die Arbeitsstätten und sammelte sich vor den Eingangstoren der Farik, besonders den beiden Hauvttoreu, an und versuchte, die Arbeiter, die nenn Stunden zu arbeiten gewillt waren, aus den Betrieben zu entfernen. Ich. zwischen hatte sich unter die Menge der demon­strierenden Arbeiterschast eine Anzahl Erweros- loser gemischt. Die m,s den Farbwerken Her- anskommenden wurden nunmehr von der Menge bedroht imd teilweise schwer mißhandert, 'o daß die Verletzten die Hilse des Krankenzim­mers de» Farbwerke in Anspruch nehmen muß­ten. Die Zahl der Verwundeten läßt sich noch nicht genau feststellen.

Der frühere Fiuanzminister Doumergue hat gegenüber Poincars im Senat betont, die Ur» fache des Frank"nsturzes muffe in Frankreich ausschließlich gesucht werden. Pomcarö findet sie in einer finsteren Verschwö­rung der deutschen Bankiers. Der Mann wird Wetter am Ruder bleiben. Und im Mai, wenn die Kammerwahlen stattfinden, wird seine Poli­tik der Frankenftützung am Ende fein. Tann wird gleichzeitig Deutschland einer erneuten Of- srufive der Entente für den Poinearö-Franken gegemöbevstehen, nur. daß dann nicht die Finan­ziers der Entente den Franken retten, wie es jetzt geschah, sondern die Staatsmänner und

als Folgeerscheinung der Kriegs- und Rach kriegszeit besitzen« Beim Betrachten der ein, zelnen hygienischen Einrichtungen hält der Ge­lehrte eine Verringerung der Untersu­ch uwsSämter für nicht zulässig, da schon letzt auf jede Hilsperstm mindestens 7500 Unters uchun. gen jährlich fallen; doch könnten sie zu toirfr lichen

Beratungsstellen bei der Seuchenbekämpfung ausgebildet werden und sich größere Einnahmen verschaffen, wenn man ihnen chemische Unterfu- chungsanftalten angliedert. Im Bereich des Desinfektionswesens, in dem bereits eine Reihe von Vereinfachungen und Verdilli. gungen vorgenommen worden sind, ist jeder Wei. tere Abbau unzweckmäßig. Eine Ersparung liefet sich durch eine Zusammenlegung der vielen klest nen Impf-Anstalten erzielen, denn die drei großen Anstalten tti München. Hamburg und Berlin sind imstande, ohne erhebliche Mehrkosten die für Deutschland nötigen Jmpfmengen zu tie­fem. Bei der Ausbildung und Weiterbildung der beamteten Arzte und der sozialtätigett Frauen dürste die Errichtung eigener sozral- hygienischer Mädemien entbehrlich sein, über, Haupt ließe sich der theoretische Unterricht abkür.' zcn. Als Grundsatz stellt Hahn auf:daß nur da alles unentgeltlich gewährt wird, wo wirklich nichts bezahl; tverden kann.«Wir haben heuie Gelegenheit,'' fährt er fort,das Verhalten von Familien des ehemaligen gebildeten Mittelstan­des und des Arbeiterstandes, die sich in ganz gleichen finanziellen Verhältnissen befinden, mit einander zu vergleichen. Im Mittelstand werden

«Stn^e5r,telfe SeschaltsMzetgen Zeile 15 Pfennig, Fain>lisn.An;sigen Zeile 15 Tfennta, di? Wort 2*/, Pfennig, Reklamen die Zeile 60 P-ennig, Offertgei-uf"

"ei Zusendung her Offerten 20 Pfennigs, R-rinungSbeträg» sind innerhalb ** bezahlen. Maßgebend ist der KnrS deS Zahlung-tageS. gur die Riaitiq. ra' ">'lk>r«Ler ausge .e >enen «n,eigen. >owie -ar Anfuahmedoten und Plane

« 9^ntiert werden. Für Anzeigen mit befer»«3 schmierigem Satz hundert tzkbMrt Luftchkag. Druckerei: SchtahthoMraße Seschäftsstelle Kölnische Strafte d, gegenüber der Tpohrstraße, Fernsxrccher Rr. 951 und 952.

französischen Staates gehen rund P a r r S, 18. März. (Privattelegramm.) 8uS nm die Zinsen Br die der großen politischen Rede P o i n c a r i S in Verwaltung und Saint Etienne am Sonntag wird von der Pa- Tur sonstige Ausgaben des Staates bleibt älsglriserHnmanitk" noch nachgetragen, daß Paiu- IFÄLSr» ist, genau I leve für ein Zusammengehen der ovpoWonellen

-A*tJ£Cttl<Srmt£ 1*?L6flnlerun,T war, Gruppen mit Eailleaux eintrat. Painlcvö sagte nwLWe kraqz-ö- daß das Kabinett Poincarö mit dem Festhalten H inneren Anleihen entwerten «n der Ruhrbesetzung den nächsten muß, oder, faffS eS nicht aelingt, an« dem inter- europäischen Krieg innerhalb drei 4ab r^S?^thT^a!a^l2rft dinleihen aufzunehmen, ren herbeiführen würde." Poincarö rüste be- zur Rotenpreffe greift. reit8 auf diesen Krieg, indem er an der ganzen

ist zu verstehen, weshalb alle fran- «Wb- und Ostgrenze große Luftgeschwa- zsfischen Widersacher Poincarös mit diesem in der konzentrieren lasse und im besetzten einem Puntte übereinstimmen: Deutschland Gebiet daS Aufmarschgelände für den nnrß sofori zahlen, da Frankreich ohne!kommenden Krieg strategisch vorbereite. deutsche Bar?eisttmgen nach einigen Monaten in ______

einer verzweifelteren Lage als heute ist Die m._ ... w

Sachverständigen kommen hier den französischen S0Nökfiv6nMk

Voten entgegen; ihre Pläne Imtfen banntf ««rLJ. k

hinaus, durch Jnpfandnahme der deutschen I ® rlaufige Ablehnung der Volksbegehren.

Eisenbahnen und Ententemonopole in Deutschs (Privat-Telegramm.)

wnd bcleihunMähige Unterlagen zu erhalten. München, 18. März.

Der Ertrag solcher Anleihen soll sofort Frank- Im gestrigen Landtag wurde über die BolkS-

3 'kn- Sinne ar I begehren": Anträge der Bayerischen Bolk's.uorrei

mVfr-e ^°?digen-Kdrn- beraten. Bei der Abstimmung wurde mit TZ

Jurn f inmcar uud es Stimmen dafür, 66 dagegen die erforderliche £.teJParifer Boulenardpressc Zweidrittelmehrheit nicht erreicht. Nun- vetiuEde^Lbverstandlgen Meiner sehr schar- mehr so« die Volksentscheidung über die VvlkS- fen -Formulierung gegen Deutschland mit dem begehren herbeigeführt werden. Der Sanbtna Jrgmnent ;u beernfruffeu, bie bevorstehenden beschäftigte sich nach der Abstimmung über die tol,Fben-ein.e -"^.Dualistische'i Volksbegehren mit Anträgen betreffend die Zu- "lle französischen Hoff- sammenkegung von Ministerien und stimmte nungen auf Wiederkehr der Zahlungen, also des I einem Antrag der Bayerischen BolkSvartei tn Friedens, wie Poincarö ihn auffaßt, veresteln. nach dem die R^ierunglwoust^gt wttw Daß daneben, umFrankrerchs Aweil an den zuINeuorganisation der Ministerien erpressenden Summen möglichst hoch zu bezif-Inach gutachtlichem Einvernehmen der in Betracht

Kasseler Neueste Nachrichtm

Kaffeler Abendzeitung ~

GesunShkttspflege.

Warnung vor dem Abbau.

®ie noftocubifie «tnfchrilnrnng öffentiicürr-Uu«. gaben yat viele Rochieile zur Folge. Daher foUte der Addau Überall da besonder« vorsich. »ig e,«ha»dyal>t werde«, wo leücnowichttgeWerk, in Gefahr sind. Beter die Lage im S sundhr.t«. wesen wird nakhsolgcnder Aussatz gefcSvieOen i Die Abbaubestrebungen, die jetzt so tief in unser ganzes Leben cinschnoidcn, machen vor keinem Gebiet halt und bedrohen deshalb auch die Gesundheitspflege. Wie verhängnisvoll jed, unangebrachte Einschränkung in diesem so Lver, aus wichtigen Berich wäre, zeigt ein bedeutfa, nter Auffatz, den der Hygieniker bet Berliner Universität, Professor Martin Hohn, in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift" veröf fentlicht. Ter allein richtige Standpunkt in alley Fragen des Abaues muß der sein, daß nichts beseitigt werden darf, was sich als pro­duktiv erwiesen hat. Nun bezweckt aber Hygiene die Erhaltung der Arbeits. k r e f t, hat also ein sehr produktives Ziel. Daß dieses Ziel durch die Gesundheitspfleg« bei uns erreicht worden ist, dafür spricht die Her. abmiudernng fast sämtlicher Jnffetionsttankhei. ten und ebenso die Verminderung der Säug' lingssterdlicHLeit.Es wäre frevelhafter Leicht sinn, auch in wirtschaftlicher Beziehnng,' sagt Hahn,wenn wir, auf den gegenwärtig noch re. lativ günstigen GefundheitsMtand bauend, un, ser Abwehrmäßregeln cinschränken wollten, na mentlich angesichts der großen Kosten, die jetzt jeder Kranlheilsfall verursacht, der erhöhtes, »virtschaftlichen Bedeutung, die wir jedem Aus. fall an Arbeitskraft beimeffen müssen, der ge­ringer WiderstandssäHigkeit, die wir, insbesorrde. re die kommende Generation der Arbeitenden

les, was zur- Besserung der Ernährung, zmn Schutz der fugend, zum Kampf gegen die Tuber­kulose bestimmt ist, nicht entbehren können, ohne' mutcfidrtS der weittragenden Wirkung etwaiger" Unterlassungen eine schwer Schuld den kommen- den Generationen gegenüber aus uns zu laden." Im einzelnen fordert Hahn die

Erhaltung der noch vorhandenen Krankenhäuser des Staates und der Gemeinden, die möglich ist,' wenn der Achtstundentag für das Hauspersonal aufgehoben wird. In Bezug auf die Kassen hält er eine erhebliche Zusammenlegung für not-, wendig, um die Verwaltungsausgaben so nie­drig wie möglich zu halten. Gibt es doch allein in Berlin über dreihundert Krankenkassen. So­dann muß dem Arzt, als dem technischfen Sach­verständigen, ein mitbestimmender Einfluß in der Krankenkassenverwaltung eingeräumt wer.

Der Hamburger Streik.

Hamburg, 18. März. Der Streik der Hafen­arbeiter geht unverändert weiter. Tie Tech, nische Nothilse, dir nach Möglichkeit br- stiinimt ist, dort helfend einzugreifen, wo ver­derbliche Ladung schnell gelöscht werden nmß, hat in Hamburg-Altona an acht Stellen etwa SCO Personen im Betrieb. Der große Passagier. KämpferHon.so« der Hambudg-Amerika-Lirkic, die ehemaligeDeutschland", der zur Reuovie. nmg in den Vulkan-Werken liegt, hat diese Ar- beiten plötzlich eingestellt und soll jetzt zu einem Wohnschikf für Arbeitswillige ein­gerichtet werden, die man, Vie verlautet, m gro­ßen Massen von auswärts konmren lassen totH. Frn Hafenbetriedsverein findet eine Verhand­lung statt, in der beraten werden soll, wie der Streik am besten zu Ende geführt werden kann. Im Weftarbeiterstreik, der bereits drei Wochen dauert, ist die Lage unverändert.

Ti- Sofiaer 9,werten Nackrtckten erftbetoen mndientit* fetbimoi nacbm ttaaä T«t mentflpren bettet für ete Zett vom 10. M3 31. M H»1» ®ar b.i S W'eaim, tat »ou3, ta der O^baftWeHe abflefi0(t 135 Pfa.ntg- -

R-doltton: «cbLchth»fs»cl>tz! 28/30. Fernsprecher Bummer 951 tmb W2. aSr mwrtoitgl ebtgefanbte BettrLge tarnt die Redaktion eine tierantroottnna ober ffieinhM

»egen etwaiger nicht ordnungSmätztqer Lreferung rft curSgeschlofsen. konto -^ankfurt a.M. Numwer 838L V0Mche2

Srvrung in Sachsen.

Dresden, 1& März. In dem staatlichen Elek- .rizitätswerk und Braunkohlmwerk in Hirsch- e!de weigert sich die Arbeiterschaft, den ver- bindlich erklärten Schiedsspruch durchzu­führen, der eine Verlängerung der Ar­beitszeit Vorsicht. Der Schiedsspruch ist von allen übrigen Braunkphlenarbeitern Deutsch, ands angenommen und auch von den Gttverk- chcrsten anerkannt worden. Eine Vermittlnngs- aktion des sozialdemokratische Wittschastsnrini- ters Müller scheiterte an dem Widerstand der Belegschaft, so daß der Mttschoftsrninister sich gezwungen sieht, zur Aufrechtechaltung der Nor- landsarbeiten die Technische Rothilfe einznsetzen. Im anderen Falle' würden etwa sünfzigtausend Arbeiter in Bettieben, die bm Werk angefcAossen sind, brotlos. Ebenso wür­den die meisten Gas-. Wasser- und Elektrizitäts­werke in Ostsachsen stillgelegL.

in der Anwendung einer Politik, die ein fürSachverständigen" mit politischen- Druckmitteln allemal dem Krieg nach dem Kriege, den Deutschland zu Zahlungen für den französischen Frankreich und Belgten zurzeit unternehmen. Franken zwingen werden. 1 e

ein Emde machen wird," aber davon ist heute keine Rede mehr. Die Dawes-Konrmissisn -----------

t1: ÄS'nÄr&S' S Deuifchlond als Opfer.

»virtschastlichen Aussaugung Dentscblands mit! (Eigene Drahtmeldung.)

Hilfe deutscher Regierungen mit der Aufrecht- VoriS is fiiWri

französischen Besetzung des deut- ,, , _ '

scheu Westens. Unter Vorsitz von Mac Konna beriet der

Herr PoincarS, so entlastet, konnte getrost ^CiQ«über & Neuwahlen für die französische Kammer im SDia: L1 U 8 *tT*

"^timdlgen. Er konnte auch weiter als Märchen-!^?' SachverständigenanS-

erzähler und Wahrheitsfeiud auftrrttn e ft« den alliierten Regicrun-

und über Deutschland Lügen verbreiten die die ^5" f,f,re ®rr?rf?tc unterbreiten. Nachdem die deutsche Regierung wahrscheinlich nicht wider- -^ ^" die Urteile der Sachver­

legen wird, weil sie, wie im Falle der Millerand-'^?geprüft haben, werden die Berichte der schen Unverschämtheit beim Empfange HoeschS 2^at*?nS,2.!nfioe AW Begitt- den Poincarismus nur mit Samthands<tznh<m! Eung zurichen. Die ReparationSkommisston anfaßt. Herr PoinoarS. dem niemand den «ü- durste sich frühestens in der zweiten April- oemmmd stopft, hat also die alten Tiraden anJt$,d?c damit Sc Saftigen. Infolge dieser er- gewandt, aber sein Sieg im Senat fand eine ncatnf Hmm,SMaernng einer Entscheidung ift immer mehr zusammen schrumpfende Mehrheit, unterrichteten Kreisen der Ansicht, daß und was Poincarö auch an Zahlen gab, um ?aS Ergebnis der Beratungen für Deutsch. Frankreichs Aussichten rosig zu malen, selbst die ^?"d keineswegs Grund zu übergroßem FranMsen trauen dem Franksrieden Optimismus gebe. Man spricht bereit« da- nicht. Sie wissen: Poincarö und feine Regie-1"5"- daß am 15. April, dem Tage, an dem die ruug haben nicht nur alle Welt, sondern auch Amonnncn der Micnm mit den deittfchen In- die Franzosen angeloyen. Poincarö hat Zahlen dnstriellen nblanfen, ein vertragsloser Instand und Tatsachen gefälscht. DaS ist sein Metier eintreten wird, da Frankreich nichtge- von jeher gewesen. Aber er hat durch diese- "eigt fei. der deutfchen Industrie irgendwelche schunden nicht die Ursachen des Frankensttlrzes Erleichtern«gen bei der wetteren AuS- Mettigen können, und die Kreditgeber, die er- subrnng der Verträge zu gewähren. Die Folge Karten, nur ein einziges Mal Frankreich sinan- wäre bann die Einstellung zahlreicher Ra- m«! zu Hilfe kommen zn wollen, werden nachsiUrallicserungen seitens der deutschen drei Monaten der Zett für die NmsteMng der Industrie Infolaedeff-^ würde dem Industrie- iranzostzchen Finanzwirtschaft, erkennen, daß der aehiet eine erneute WittsckaftSkrise und gleschzci- Poincarrsmus sich si, schnell nicht mnstellen kann itg Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet drohen. SeuWanb M mit den gleichen Mitteln seine * *

?u stützen versucht, wie fetzt Frankrctck.

dluch Deutschland hat dazu Geld ins Ausland Die Rotten TlNtumdettrSae. ob^goben «nb frotbem tirnren die Stüt- Paris, ig. März. (Eigene Drahtmeldung.) neu 4°*en- .Was tm Der ..Matin^ meldet: Der gestrioe französische witzd Ministerrat hat beschlossen, die französischen 4ic«o W?er wlch- Bcttreter in der Ruhrrcgke nicht zu crmäckti-

inn-rn ketzt durch grn, die Micumverträge am 15 Avril in

/u bbQttmnS»te bat GrnnbzÜgcn zu verändern. Die geiftu«.

von kür die belgischen Regie-Mitglieder gefaßt.

Fünftel im AuSlande als Garantie für *

A kranzöfischen Schulden. Bonden Bointari treibt 8«m «tneg. . Einnahmen des frmrzösifchen Staates gehen rund

Wahl-Angelegenheiten.

Vorbereitung der Parteikämpfe.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 18. Mär».