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Nummer 65

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.

Sonntag, 16. März 1924,

Einzelnummer 10 $f, Sonntags 15 Pf. 14. Jahrgang

il$-9ES’reSfe: Defchäftranz-igeu ZeU« 15 Pfennig, Familien.An,eigen .geile 15 Pfennig, ™ Anzeigen bi6 Wort 21/, Pfennig, Reklamen die Zeile 50 Pfennig, Offertgeduhr Zusendung der Offerten 20 Pfennig), Rechnungsbeträge find innerhalb fünf Tagen zu bezahlen. — Maßgebend ist der Kurs des Zahlung-togeS. Für die iiiiLlig. rett uusr durch erniprecher au,gegebenen Anzeigen, orote für Aufnabmedaten und Pläne urchr garantiert werden. Für Anzeigen mit besonders schwierigem Satz hundert Prozent Aufschlag. Truckerei: Schlachthofsiraße 28/30. Geschüftssielle Kölnische Straße 5, gegenüber der Spohrstraße. Fernsprecher Nr. 951 und 952.

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konto Frankfurt a M. Nummer «380. * *

Kasseler Nemste 9iachrilhtm

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

Die Reichstags-Neuwahl Anfang Mai.

stützten Vollerwerbslosen im unbesetzten Deutsch, hn* bf? »,«1

Ians tmt rum. siNN NNa m-funf..« Ural

schurei und Mongolei versandt.wird, ständig ac-

Sicher st ellung der Wahlfreiheit zu erreichen. Dahin gehört vor allem die freie Einreise von Partcivcriretern in das besetzte Ge­biet. ES gehört vor allem auch die Schaffung von Garantien dazu, daß nicht Personen, die sich im besetzten Q'cOiet an der Wahlvorbereitung beteiligen, aus diesem Grunde nachträglich von den Besahungsbehörde« belästigt werden. Die entsprechenden Schritte der deutschen Regierung werden unverzüglich eingeleitet.

Angriffe gegen Voincar«.

Paris, 15. März. (Eigener Drahtberichi.) Senator D u v e n e l, dessen Blatt, der „Matin", zu den Vettrauteu Poincarös gehörte, hat in *t gestrigen Senatssitzung seine Neberzeugung in sehr scharfem Tone zmn Ausdruck gebrach«. Er ging gegen das Kabinett Poincarö in rücksichtsloser Form vor und erhob schärfsten Protest. Di« sarkastische Weise des Senators Albert erziette teilweise Gelächter und kurz

Für den neuen Reichstag

Die Pressevertreter beim Kanzler.

(Privai-Telegramm.)

Sin Zukunstsland.

Chinas Reichtsimer.

Es ist nterttoürMq, daß os novtz nicht gelungen Ist, China zur besseren wirtskvaftiicheu Hebung des Landes zu veran affen. Sie Genügsamkeit deS Dolkes ist den maschinellen Ausbeutungs. Methoden der Westtönser abhold. Was China leisten konnte, besagen folgende AuS ührungen.

beschieden gewesen. Weder unsere Versöhnungs­versuche nttt den ehemaligen Feinden, noch da Bemühungen, die Lasten des schändlichen Ver­sailler Diktats zu erleichtern, sind auf fruchtba­rem Boden gefallen.

Es wäre nun ungerecht, wollte man allein das System und die Persönlichkeiten für bte Fehlschläge verantwortlich machen. Bei sachli­cher Betrachtung der Entwicklung dürfen wir nicht die Ursachen außer acht lassen, denn es wäre alles anders geworden, wenn wir nicht unter dem vernichtenden Druck von außen ständen. Die .Siegermächite" haben tn dem Versailler Vertrag ein Dokument geschaf­fen, daß rn teuflischer Weise die Knechtung des deutschen Volkes und Zerrüttung des Reiches bezweckt und auch zum großen Teil erreicht har. Politisch zur Ohnmacht verurteilt und wirtschaft­lich zu Boden geworfen sind wir aus dem Rate der Völker ausgestoßen und werden es auch für absehbare Zeit bleiben, weil die Feinde durch nationalen Haß, 'wirtschaftlichen Konkurrenzneid und kulturelle Mißgunst zu ihrer gemeinen Ge- waltpolitik getrieben worden sind. Wie beschä­mend ist es für uns, daß wir, wenn wir vte Hand zur Versöhnung aus'treckten, nur Ruten­schläge darauf erhielten. Man erinnere sich nur daran, wie unsere jahrelange Erfüllungspolitkk damit beantwortet wurde, daß wir immer schwerere Lasten tragen und härtere Strafen er­leiden mußten, daß unsere Grenzländer geraubt worden sind und unser bedeutendstes Wirt­schaftsgebiet besetzt und unproduktiv gemacht wurde. Die Schuld für oll das Fürchterliche ist den Feinden zuznschreiben, besonders den Franzosen, dir in ihrer Rache kein« Grrnzen kennen und in ihrer Habgier unersättlich sind, ferner den Engländern, die bisher dabei still- schweigend mittaten. Trotz alledem ist die Reichseinheit in dieser schweren Zett gewahr­geblieben.

Und doch muß man annehmen, daß den Fan­den hätte Einhalt geboten werden können, wenn mir uns von Anfang an mit mehr Ratio- nalbewutztsein gewappnet und nicht ,u allen Forderungen und Ungerechtigkeiten Ja g«-

Grmächtigrmg für Voincarv.

Rur mit einer geringen Mehrheit.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 15. März.

Der Senat hat stch um 12,40 Uhr nachts mit 154 Stimmen gegen 141 Stimmen für den Standpuntt der Regierung in der Frage des Ermächtigungsgesetzes ausgespro­chen. Rach Abzim der mitftimmenden Minister bleibt bei dieser Abstimmung eine Mehrheit von nur sechs Stimmen für die Regierung übrig. Die Abstimmung ging in der Weise vor sich, daß der von der Finanztommifsiou des Senates vor- geschlagene Text für den «rtttel 1, den im Ge- gensatz z« dem Regierungstext das Ermächti- gungsgesetz nicht enthält, mit der oben genann- en Stimmenzahl abgelehnt wurde. Die Ab- tiummng wurde doppelt ausgeführt. Diese Nachtsitzung des Senats wird von einigen fron- zöfifchen Parlamentariern als daS Ereignis in der Geschichte des franzöfischen Parlaments bezeichnet, von dem man noch in späteren Le­gislaturperioden sprechen werde.

Ohne Parlament.

Rach der Reichstags-Auflösung.

Endlich ist das Frage- und Antwortspiel vor­über. Der Reichstag ist aufgelöst und das Er­mächtigungsgesetz bleibt bestehen. Es wäre würdiger gewesen, wenn dieser Reichst^ der ja, seitdem er der Reichsregierung die Vollmacht zu diktatorifchen Maßnahmen gegeben hat, von der Mitbestimmung beinahe ausgeschaltet war — schon vorher freiwillig das Feld geräumt härt:. Aber wie in der Nachkriegszeit die Feinfühug- keii vielfach a>bhandei- gekommen, so war es auch beim Reichstag. Kein Wunder, die Lärm-- und Prügelszcnen der Kommunisten, haben es ja sy­stematisch dahin gebracht, daß- das Parlament, wo früher Anstand und Würde tonangebend waren, manchmal einem Rummelplatz alich. Man braucht also bei diesem Mbschiödnehmen keine Träne zu vergießen. Wie ost ist die kost­bare Zeit mit endlosen Debatten vertrödelt worden, tvöbei die Parteiwünsche statt des Volkswohles in den Vordergrund gestellt wur- den, und wie ost schwankten die Ziele und ver­sandeten die Wege, die dahin führen sollten. Es mangelte an den klaren Richtlinien, am bestimmten Streben. Ms im Juni 1920 der Reichstag die Weimarer Nationalversammluitg ablöste, war eine demokratisch-sozialistische Welt­anschauung vorwiegend, die durch die Parteien vom Zentrum bis zu den Unabhängigen in ?tne praktische Politik umgesetzt werden sollte, wobei zeitweise auch die Deutsche VolLspartei mitzuhel- fen sich bemühte.

ES herrschte in vielen Fragen der ehrlich: Mlle, daS Beste zu schaffen. Man wollte inner- politisch versuchen, die Ideale der Linken, die den breiten Massen eine schöne Zukunft und eine gehobene Lebenshaltung für die Gegenwart schaffen wollten, zu ve^oietlichen und außenpo­litisch mit den Nachbarvölkern in Frieden zu leben. Uber von Jahr zu Jahr erlebte man die Enttäuschung, daß Jdea^ und Wirklichkett so verschieden waren, daß die erstrebten Ziele nicht erreicht werden konnten. Der Grundsatz: hohe Einnahmen und geringe Arbeit brachte Verminderung der Produktion mit unvermetd- ltcher Teuerung; der Grundsatz: Freiheit unv Selbskbewußtsein sür die Jugend brachte Dis­ziplinlosigkeit und Ungebührlichkeit. Statt ves vermeintlichen Ausstiegs auf kulturelle Höhe ge­riet man in Unmoral und Unkultur. Falsch ver­standene Begriffe und Uebertreibungen verdar­ben manche guten Ansätze. So barst eine Säule nach der andern i» dem theoretischen Gebäude idealistischer Programme, bis schließlich alles zusammenbrach. Etwa ein halbes Dutzend v c r- schiedene Regierungen, die vom Parla­ment in die politisch: Arena geschickt wurden, nahmen den Kampf mit sichtbaren und unsichtva- ren Gewalten auf und unterlagen erschöpft mit geringen Erfolgen. Das Reich wurde dabei im­mer ichwächer und ärmer. Auch außenpo­litisch ist uns leider kein befriedigender Erfolg

sagt hätten. Wir haben bereits ein Beispiel. Man hat di: Regierung Cuno viel geschmäht, weil der passive Widerstand im Ruhrgebiet mit einem Fehlschlag für uns endete und die Wäb- rung zerrüttete. Aber wir sehen jetzt, daß die Ruhrbesetzung mich für Frankreich ein Mißerfolg und etn Abenteuer war, das die französische Wirtschaft geschädigt hat — eine Folge unseres Widerstandes — und das die Politik Poincar-s im Ausland: mißlie­big gemacht hat. Die Wirkung des Ruhraben- teuers wird sich in Frankreich nod? mehr geltend machen, denn der Niedergang des Franken kann selbst durch Anleihen nicht auf die Dauer aufge- halten werden. Sicher würde eine deutsch-fran­zösische Verständigung zum Besseren führen, aber an uns liegt es nicht, Wenn keine Verständigung erreicht Wirb. In allen Fällen muß künftig das Nationalgefühl, das heißt die Wohlfahrt des Volksganzen für uns richtunggebend fein, sowohl außen- wie innenpolitisch. Die Haltung der Reichsregierung untcrm Ermächti­gungsgesetz, der Erfolg der Währungssiabilisi:- rany. ist ein Weiterer Beweis für die Richtigkeit nationaler Politik. Beim neu zu wählenden Reichstag kommt es darauf an. daß er sich so znsammensetzt, daß er imstande ist, de- Regie-, rung die von der VoKsmehrheit gewünschte n<-= tional: Richtung, sowie die stützende Grundlage zu geben. K. F. D.

ReichstagswM am 4. Mai.

Verhandlungen mit der Besatzungsbehörde.

(Privat-Telegrgmm.)

Berlin, 15. März.

Der Reichspräsident hat auf Grund des Paragraphen 6 des Gesetzes verordnet, daß die Hauptwahl zum Reichstag am 4. Mai statt - findet. Die Berhandlungen mit den Besatzungs- Mächten, tmt die Wahlen im besetzten Gebiet durchführen zu können, müssen nunmehr von der Reichsregierrtng sofort eingeleitet werden. Die Rheinland-Kommission Hal sich bekanntlich Vorbehalten, gegen jede Berordnung der deut- chen Regierung binnen zehn Tagen Etn- pruch zu erheben. Wettn diese Frist verstrichen ist, kann die Zulassung der Wahlen im besetzten Gebiet alS sicher angenommen werden. Die Re­gistrierung der Berordnung allein genügt noch nicht, um die Interessen der deutschen Bevölke­rung bei der Wahl zu sichern. ES müssen viel- mehr weitere Schritte unternommen wer­den, um eine tatsächliche

halb .... — ,. , ... .... teßlich

Der Reichskanzler bat di? Berlins toie Land und Volkszahl, sind auch die Zukunsts- vettreter ewvwnaen um ihnen »XJa hi, Nützlichkeiten in diesem Lande, das zwei Sta ÄX die rnr ^uklöw^ Ls tausende geMummert hat. und das gerade erst Reichstags geführt haben. Der Kanzler erklärte sttw^ch den^Schlak °aus^den" Wraen m Tctben* g?«L»ÄSÄbÄEÜiS.'fioS' i.ÄS

™ ter b^Ä fn Pcit werden kann, das Wirb man erst erkennest,

übfern «Ä R unter fo großen wenn es in allen seinen weiten Gebieten mit bem unserer Wirtschaft geben der Reichsregierung ffiandek und Gewerbe

dte Genugttmng, daß die aufs äußerste ^dachte - k d l&eI .“*7 ^werbe

Sparsamkeit und die auf Vermeidung einer E>>I?8nÄ^^- ^ ^ens absecks ber großen neuen Inflation gerichtete Politik der Regie- , Handelsstädte wte Hongwng und K-mton, noch . rung richtig gewesen ist. Der Arbeits markt E h

weift feit Mitte Januar eine stetige Besse- «Äk Handelswetg ist die Seid enge- rung auf. Im unbesetzten Gebiet van dem t n nun«, die bis in die frühesten Zetten zu- allein genaue Ziffern anaeacben werden rannen ruckgeÄ. Schon im Altertum führte Ehina Sei- ist die^-lahl der unterstützten Kurzarbeiter t>»n k? 'S!®- aber im dreizehnten Jahrhundert 1-tzMillionen im November 1923 auf 130*000 am bCr;

1 März zurückaeaanaen Dabei iss die Ouri- ! nackläfitgie man die Zucht des Seidenspinners arbeit fast vEändch -wr Bollarbeit aewS Ä mebr: erst We Verbessenmg der Han- Gleichfalls ist in letzter Zeit die Zahl der unter-1 mit dem Ausland brachte die

®n'Sn^eibe^en^&ifr?St""Är^Kanztt? ^a^S,MUeTc"t ^'Snn beg“w£ ^tellfttte mm «Ahifi fein^OTita^,.^ $nn teU IMhrhnndertz den EnropZern gelang, Por- »e Dresse aller «ar ttiri^wn?en^m^nr« praFtm herzustellen. Erwähnt man noch den Lack, »u ttaaen da^^etttchtungew dMr Sorge Südchina hergestellt Wirtz, unb bic chi- nicht weitere hl Teppiche, die aus dem Norden und

frfien «ntte hrrbn,* ,OT Osten des Landes kommen, so hat man die gro- scheu Vo... .,ervo.gerufen würden. I f;en Industrien Chinas bereits aufgezählt.

Arbeitspkmrlnschast in Bayern. ~ chinesische Ackerbau

Wümhen is x befindet sich auch heute noch in demselben Zu«

München, 15. Marz. (Privattelegramm.) stand wie im Mittetlalter. Die Chinesen sind so- Die Dayertsche Mtttelpartet, die Bäuerische!aar stvl, auf ihre Erfolge, die sie mit ihren Pri- BolkSvartei, die Nationalliberale Lau- mitiven Mitteln erzielen und die Mängel ihres- despattci Baperns, eine Reihe Baterländi- Verfahrens sind ihnen noch garnicht ausgegan- scherDerbände und mehrere katholische ßen: ®on landwirtschaftlichen Maschinen haben Vereine Haden sich zu einer Arbeitsgemein- Lk 'M Inneren des Landes kaum eine Ahnung, schaff zusammengeschloffen mit der Parole, g-- ZL-K» T'ngen Ware es notwendig, fitr die

U' 4 Äiä'SS? m&'SÄÄ

wtnntmg der bundesstaatlick^n Rechte Bayerns, I die bas Grunbwasser, bas in einer Tiefe von beutsches Volkstum auf christlicher Staatsgrunb- l'ttoo zehn Metern reichlich vorhanden ist, an bic läge, gerechte Bewertung der Arbeit, Wiederge- Oberfläche bringen. Tiefere Erdbearbeituug mit winnung der Wehrhaftigkeit und Erhaltung des miwcren Metallp,lügen, regelmäßigere Bestellung monarchistischen Gedankens, Erhaltung einer b°. ^^dernen Drtllmas^nen und zielbewußte

n » Inflation, sowie gegen gern und aus China ein Getrcideaussuhrland al- de« JmernationalismuS. lerersten Ranges warfen, das im Austausch gegen

------ IAckerfrucht bic modernsten landwirtschaftlichen rtx.„KAI < . . Maschinen erwerben könnte. Trotz der primiti-

Ä?€lS$fCylanO6 ÄtlflUnQPn. l,cn Methoden hat aber die Ausfuhr land- TI- M eMW*W*. LL W"««,'« A ’

(Eigene Drahtmelduiig.) uifche Häuser haben z. B. trn Innern Chinas

Paris, 15. März. S^ße Schlächtereien für Schweine und

Das Gutachten deS Sachverständigen-« omi I errichtet. Im Jahre 1921 hat China teeS Dawes besagt, nach Mitteilungen aus inJyJ° Muuoncn Q ter ausgcMrt. ohne die unge- armierten Kreisen, folgendes: Deutschland er- teuren Mengen von Eiern zu rechnen, deren Ei- jätt ein Moratorium für die Barzah - im Lande zu Pulver verarbeitet worden l n n g e n, aber nicht für die Sachleistungen. Eine !?', ®te Ausfuhr von Sojabohnen, deren internattonale Anleihe an Deutschland wird L-eifen^zeugung dient, hatte 1920 den befürwortet, die Ausnahme dieser Anle.ie S- 500 Millionen Goldmack, beinahe so- ist jedoch Sache Deutschlands. — Die .Times"r'«! wie der Wert der erporticrten Seide. Auch melden aus Paris: Tas Komitee Mac Scnno « »,rc P ?11 aus China den Weg inS wird am Sonntag seine Beratungen über die Ausland, jo daß Erdnußöl und S.latöl unb für WährungSsragen abfchließen. Am Man-1?le Herftellimq von Margarine, Mtßöl, bas febr tag oder DienStag treten alle Sachverständigen I *™.nea wocknet. für die Lackfabrikation; schließ-- zu gemeinsamen Sitzungen zusammen. 11 ■ noch Sesam- und Leinöl. Wenn erst bic Der Gesamtbericht wird am kommenben Don- F.l.°usvortfrage gelöst sem wirb, Wenn nerstag der ReparationSkommission zugehen. leniungssahige Maschinen bas Auspressen her e lüele de, argen werben unb genügend Rallinier-

®r <Stf»a«nta azn^ßruna ausgestellt sind, wird die Oelfabrikation

.„C-Ax ,n8‘ . mr China von allergrößter Wichtigkeit Werben.

iBrrvattelegramm.) Ha- Im Gegensatz dazu ist die Aussubr von Tee, meldet: Die Anhörung Dr. Schachts durch die schon im Jahre 1886 130000 Tonnen erreicht &en ^vahrungsausschuß ist am Freitag nachmit-1 hatte, in dauerndem Rückgang, hauptsächlich, Weil «x.*....6- offen worden. Sie Unterredung England den chinesischen Tee mehr und mehr zu. wachte keine wesenttiche Aendcrung in der gunsten des indischen Tees vernachlässigt. Wohl Stellungnahme des Ansschnsies, der in die For-IWar der Ueberland-Erport cm sogenanntem Ka- mulletung seiner Beschlüsse eingctreten ist. Nach! rawanentee. der, zu Ballen znsammcngcprel.t, Tr- SchackU wurde der Generalsekretär der Re- aus dem Rücken von Kamelen durch die Mand- para,!oii-.'kLMMtfponK Max tiadhan, angehört lschurei unb Mongolei versandt.Wird, ständia ac-

vor der Abstimmung hat Senator de M 0 n z i e eine eindrucksvolle Rede gegen das Kabinett ge­halten. Die Mehrheit, die Poinrarö erhal­ten hat, ist so schwach, wie «ton sie sich nur denken kann Bon den 13 Stimmen Mehrheit entfallen sieben auf Persönlichkeiten, die mehr oder weniger eng im Zusammenhang mit dem Kabinett stehen oder ihm sogar angehören. Es bleiben asio insgesamt sechs Stimmen Mehr-, heft, die man als unabhängig bezeichnen kann. Unermeßlich in seinen Mmesinngen, unbe- Bei fast dreihundert Abstimmcnden in dieser I ‘an,lt ia allen Einzelheiten seines kulturellen und Sache ein sehr mageres Ergebnis. I wirtschaftlichen Levens, — sieht man von den

i Wenigen ab, die ihr Weg nach dem Reiche der Mitte geführt hat, — schlummert China trotz al­len Umwälzungen auch heute noch den Dorn­röschenschlaf eines unerWeckten Märchenlandes. Vierhundert Millionen Seelen, ein Viertel der gesamten Menschheit, bewohnt dort ein Gebiet, das mit vier Millionen QuabraMlometcrn halb Berlin, 15. März, f so groß wie Europa ist. Aber sicher unermeßlich