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Schwierige Aufgaben des Reichstags

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Frankreich die stärkste Armee der Welt

Am ble Notverordnungen.

Flngzeugeu und Geschützen

Geschütze und 1550 Friedensbestand (4000 Kriegs.

einer

Arbeiten des Reichstags.

Vorbereitung der großen politischen Aussprache.

auf den denkbar höchsten Stand gc- bracht. Der Etat für 1923 wies nach dem .Temps» einen Betrag von 870,8 Millionen Franken für Jnstandbaltung des Materials auf gegenüber einem solchen von 174,3 Millionen Franken für 1914. Ganz besonders bemerkens­wert ist die Ueberlegenheit Frank­reichs an

zeit ist zwar im Aabre 1923 auf 18 Monate her­abgesetzt. Das will aber garnichts besagen, wenn man hört, daß heute über zweihundert farbige Bataillone mehr vorbanden sind als

aber mit allem Vorbehalt beurteilt werden müs­sen, werden im ..GauloiS" als ein Erfolg Frankreichs bezeichnet. Die Blätter der extremen Richtung nennen die gleichen Pläne die Betätigung des französischen Verzichts aus die Fortsetzung der Ruhrpolitik. (?)

Führer den taktischen Schritt getan Patten, Teile der Notverordnungen beseitigen z-u wollen, die die Reichsregierung als lebenswichtig erklär»

----------einer Bevölkerung von 47,3 Millionen, Italiens rund 260000 Mann bei einer Bevölkerung von 39,5 Millio­nen, Belgiens 120000 Mann bei einer Be­völkerung von 7,62 Millionen, Polens 430 000 Mann bei einer Bevölkeruna von 27,2 Millionen Deutschlands 100000 Mann bei einer Be- volkerung von 62 Millionen. Gibt es einen krasseren Abstand als den zwischen der Friedens- stärke und Westmächte und der augenblicNichen deutschen Friedensstärke? Aus diesen Angaben geht schon hervor, daß

Der Militarismus.

Die Welt starrt in Waffen.

ort gs nm Deutschland starrt die Welt In Was. fen. Rnr Deutschland ist entwaffnett und ist infolgedessen allem Unrecht und aller Drangsal 'chntzlos preisge-eben. Ueber den RiistungS. stand der verschiedenen Völker schreibt man nn«;

Varlamentsfragen.

Reichstag und Negierung.

Der Reichstag eröffnete seine Tagung am Mittwoch mit einer großen Kundgebung für die Pfalz, die als Teil der jetzt im ganzen Reiche veranstalteten Kundgebungen für das besetzte Gebier aufzufassen ist. — Wie am vorigen Senn-

Vorsichtige Senatoren.

Paris, 23. Februar. (Privattelegramm.) In­folge der geringen Mehrheit für daS Ka­binett in der Kammer haben gestern abend, laut

Journal, die Senatoren der Arrondiffemeut- Wahlkreise beschloffen, stch am Dienstag der Stimmenabgabe zu enthalten, um gegenwär­tig keine Ministerkrife heraufzubeschwüren.

Gins Rote zurückgewiesen.

Poincars mißachtet Deutschland.

(Eigener Drahtbertcht.)

hatte, können sie nicht mehr zurück, ohne sich die Unzufriedenheit ihrer Wähler zuzuziehen. So befinden sie sich in einer kritischen Lage, die möglicherweise eine R:ichstagSkrise narb sich ziehen kann. ,„ . — —v.... vMy v w.. v. . . >>>>-, uuu, uiv cuur

Mit der Möglichkeit der Reichstags -Auklö- Regierung erzielte eine knappe Mehrheit lkestrnngen sollen in dieser Zeit fortgesetzt wer-, ■ - .

sung wird bereits gerechnet, wie aus dem <5r«|oon 16 stimmen. Es sprachen sich 150 Senate« »en: 3. di- geplante Rückgabe der Regie» auch unter den Staaten der großen Entente, laß des Reichsinnenministers Farres hervorgeh-t,!^" iügen die Wiedereinführung beS Arondissc-1bahn an die Reichsverwaltung soll in einer I Nach dem Stand von 1923 hat Frankreich 3840 der die Gemeinden angewiesen hat, mit der Vor-1 ntentmaf)Haftern aus, 134 dafür. Die Verhält« Weise erfolgen, die für Frankreich und Belgien I Geschütze und 1550 Friedensbestand (4000 Kriegs« bereitung der Wählerlisten für die Reichstags- nlswahl wtrd allo auch bei den bevorstehenden annehmbar ist. — Diese angeblichen Beschlüsse, I garnitur) Flugzeuge; England 1210 Geschütze. Wahlen sofort zu beginnen und die Arbeiten sol tcammerwahlen Anwendung finden. Tie Kam« die in »erschiedenen Zeitungen kommentiert, 368 Flugzeuge, Italien 2160 Geschütz-, 494 zu beschleunigen, daß die Listen am 23. März Ar *£üte die Debatte über die Abschaffung he«1-*---“----- ' ------ ■ - ,!tT-------- . — - -

auslegungsfertig sind. Es wären dann schon I .^tzwonopols fort. Nachdem stch die so-

vor Ablauf der Legislaturperiode NeuwahlenIfällstischen Redner für die Beibehaltung de« erforderlich. Es ist eine Merkwürdigkeit, daß inI ^nopols ausgesprochen hatten, wurde in der -- demokratischen Republik Parlaments-Auf- «chlnßabskmmung seine Abschaffung mit 353

$en Vorkommen. Eigentlich ist die Reaie-I^Oen 188 Stimmen beschlossen. — In Pariser

Rheinbevölkeruna immerdar deutsch bleiben will, pie politische Aussprache sofort beginnen.

in I klar kein Zweifel darüber'sein," daß alle diese' verständlich. Aber -s ist von Zeit zu Zeit nö«P6 der Reichskanzler in feiner Rede auch überK « nzöfischen Militär- Verträge ausschließlich gegen die ehe-

tig, daß man das, was man fühlt, auch aus- die außenpolitischen Probleme spre- befehlshaber der BesatzungSbehörden enthielt maligen Mittelmächte, vor a"— ------

spricht und durch die Tat bekräftigt. Wenn die chen werde. Man war der Ansicht, daß sich eine Ter französische Ministerpräsident Poinearö hai Z entschland gerichtet sind, gegen "i Aeußerungen des Geheimrats Dr. Beyerssörs- derartige außenpolitische Erörterung in der Rede dem deuffchen Botschafter diese Note zurück-IT^-t'chland, das völlig entwaffnet ist und r fer, der mit dem General de Metz in Apeyer ver- Reichskanzlers nickt werde vermeiden lasset OefanbK,mit der Erklärung, daß er eS ab« WAito Oar kerne Bedeutung bat. Die mili handelt hat, wirklich berechtigt sind, dann soll “SmMr"Ja’TTh^«te sie entgegen zu nehmen Er verwieS da- rische Gruppierung aller dieser Mächte, vor all

Der kürzlich erfolgte Abschluß eines polfti- ichen Bündnisses zwischen Frankreich und der Tschechoslowakei, das zweifellos von einem militärischen Geheimabkommen begleitet war, lenkt den Blick wieder einmal auf die Rüstungspolitik Frankreichs und der Kleinen Entente und jenes System politisch- militärischer Einkreisung, unter dem Deutschland nun schon seit Jahren leidet. Wir wissen heute, daß fran­zösische Militärabkommen nicht nur mit Prag, sondern auch mit Polen, Südslavien und Rumänien bestehen. Französische Militär- Missionen halten sich dauernd in der Tscheche- slowakei, in Polen, in Südslavien, Rumänien, ja selbst in Dänemark zur militärische« Aus- Berlin, 23. Februar, bildung der dortigen Heere aus. Mit Wahr- Der deutsche Botschafter in Paris hatte nm lch°inlichkftt ist ferner anzunehmen, daß Wlitär- 1 " '***'"• «---England

zwischen R e gierung und Parlament, ,-Regiernngsantrag in der Wahlreform Auck für wobei das Parlament die schwächere Stellung die Weiterberatung am DienStaa stellt hat, Neben dieser Krise spielt noch die Wahl- PoincarStmuFb"? Bertrauens°srage! rEt k-rnLetne daßmau um Abänderungsanträge zu verhindern. — Tie

die Reform verzichtet, weil die Zeit bis zu französischen Eisenbahntarife werden nm den Wahlen zu kurz ist. In den nächsten Tagen 15. März um nochmals 20 Prozent erhöht, und Wochen muß man also innenpolitffcher wie der Handelsminister Dirr in der gestrigen Ueberraschungen gewärtig sein. K. F. D. Senatssitzung mitteilte.

Flugzeuge, Deutschland 280 Geschütze,' keine -flug^mge. Die französische Flugwaffe soll kunftuchin 21 Luftregimenter nmfaffen, davon 19 Fliegerregimenter mit 220 Abteilungen uns zwei Luftschifferregimenter mit 19 Kompagnien. Hiernach ist Frankreich also unter den Mächten Europas taffächlich der Herr in der Luft, Einfluß auf den Franken. >es ist weiter der nmh ihm stärksten Macht tu Paris \ l^cr "Ust noch ungefähr um das dreifache in der

Fm Senat' Zcchl feiner Flugwaffen überlegen. Frankreich

? nmtt ars 7On,n6-t‘IL ®enntl>T ist weiter der einzige europäische Staat, der ^ollot de» Ministerbräsidenten über den neuen mehr als zwei Bro reut fehrr Bevöl- ?.r°nkenstürz. PoincarS erwiderte, er habeIkernng ft ändia untcr ben'Vahnen hält d-"^^/l^,^^",^^ürungen iiber die Ursachen Das kleine Belgien hat nach einem Gesetz von ta SÄ».'«1923 im Kriegsstande eine erste Armee "tionspoli-Ioon 225 000 Mann im Alter von 18-24 Jahren, ~ nn. !5efitn °*^r pudern würde so gehe der eine zweite von der gleichen Stärke der Afters- bcr -'lassen von 24—28 Jahren, eine Rachschubreserv.

Abänderung des Versailler von 250 000 Mann, eine weitere zum Schutze der B.rtcags ohne Frankreichs Zustimmung möglich, rückwärtigen Verbindungen uub schließlich

tag Berlin und andere Städte vorangegangen sind, so hat sich auch Kassel für diesen Sonn­tag gerüstet, um die Treue zum besetzten Ge­biet zum Ausdruck zu bringen, damit unsere be­drängten Volksgenossen im Westen wahrnehmen,, (ßiaencr SrabtbcriAM

daß wir trotz aller feindlichen Trennungsver« 8 t. "2, ,

suche mit ihnen eng verbunden sind. — Im , Berlin, 23. Februar.

Reichstag haben die Abgeordneten auf die Lei-, Dor der gestrigen Plenarsitzung des Reichs- den des besetzten Gebietes und besonders aufItagcs trat der Aeltesten-Ausschuß zusam- ben dft Wen HKew-efim ^Entarischen Arbeiten

zosen uns dem Separatistengesindel drohen, ha-ft'" nächsten - age zu fp.etfjen. Nach etnftünbiger den in geradezu begeisternder Weise an die Sitzung wurde beschlossen, den heutigen Sonn- Treue und das Deutschbewußtscin der dortigen ahend und Montag sitzungsfrei zu lassen. Am

^ Dienstag soll dann die große politische Aus- Iremoen Bedrückern erfolgreichen moralischen Wr-I,. m . . ' «» , .

berftanb entgegengesetzt haben, so daß jene, doaiftb^"lhe mit einer Rede des Reichskanz- , ... ,

endlich einsehen müssen, daß die Pfalz- unp|fer3 eröffnet werden. Nach dieser Rede wird 20. Februar am" Quai d'Orkay^in Paris eineI^"Eräge zwischen Frankreich,'

™_;T—Im Note der Reichsregierung überreicht, die eine "ssb Belgien, Frankreich und Italien, und Aettestenausschuß sprach man besonders darüber, Zusammenstellung des B e w e i s m a t e r i a i s «rankreick und Lettland bestehen. Es kann ob der Reichskanzler in feiner Rede auck überI die Unterstützung der Separatisten in «« kein Zweifel, darüber> ftm daß alle diese

lösungen Vorkommen. Eigentlich ist die Regie- liegen 188 Stimmen beschlossen. — In Pariser rung der vollziehende Ausschuß, der nach demI linkSvarlameniarischen Steifen will man wis- Willen des Parlaments die Regierungsaeschüfte ft^"' daß PoincarS dem Präfidenten der Repu- führt. Tritt eine Verschiebung der Parteien ein. bk».erklären wolle, daß er mit einer so geringen wodurch das Kabinett sich nicht mehr auf eine Mehrheit nicht weiterregieren könne Mehrheit stützen kann, dann müßte es zurücktreten, und. darum seinen Rücktritt anbirte. Man Es ist sogar in der Weimarer Verfassung fest- uueifelt nicht darau, daß Millerand in diesem gelegt, daß eine Regierung zurücktreten muß. u*Ee das Mckirittsaesuch annehmen würde.

wenn sie das Vertrauen der Mehrheit verliert * ♦ *

Seit November ist es aber umgekehrt, denn diel Schon wieder eine Vertrauensfrage.

Paris, 23. Februar. (Eigene Drahtmeldung.) toffen er^sichnichtdem Regrerungs- Das „Petit Journal" meldet, Clemence«, nahm

willen unterordne. So besteht also, was maul an der acitriocn Senatssitzunn «oil ß~r ariff in fü» -»-«-schloff-« 6k», Ci» «6«” S,l

rwt)"9""Ä?SiÄXr MM Um die Ruhrbesetzung.

tigungsaesetz erlassen sind »tellunan^bm^^ür Paris, 23. Fehi»^ ohne ^Einrechnung von Reserven

die Aussprache find besondere Tage festgesetzt. «us der gestrigen Beratung der Sachverftän- den smd^^T^chn^sch w^die"framö^f^A^iee ------ “ digen wird im allgemeinen angedeutet, daß der I . !?Ät f ®’£. französische Armee

Kablnettskrise in Frankreich? «irhunq«, durchqesetzt mer!-n soll. 1. Dos P«o»

?• * ‘ÄÄ’

(Eigene Drahttneldung.) dauer einer militärischen Ueber«

ParrS, 27. Februar, wachung nichts einwenden wollen; 2. daS Der Senat nahm gestern die Abstimmung Moratorium wird nickt länger währen als über die Wahlreformvorlage vor. Die horstens drei Jahre imd auch die Sach­

er, der mit dem General de Metz in Speyer ver-ft s g-rickstanrl-rs nickt werd- hrrmribrn raff«, gefandt^mit der Erklärung, daß er eS ab- «tarifich gar keine Bedeutung bat. Die militä- Handeft hat, wirklich berechtigt sind, dann W Ssie entgegen zu nehmen Er ve7w-e8 da- Gruppierung aller dieser Mächte, vor allen

die Wiederk ehr normaler Verh alt-ftsw Verlaufe der großen politischen Aussprache bei auf f»ine Antwort auf die voraMaenangene Dingen aber Frankretches und seiner Vasallen- ni f l e in der Pfalz, falls keine neuen Unruhen wird auch der Reichsanßenminister besonders ans deutsche Note über die Pfalz und seine Erttä ft^ten, läßt den offensiven Eharatter aller die- eintretm, schon in kur z e r Zeit zu erwarten djx Fragen der auswärtigen Politik eingehen. I rung, daß die französische Regierung es ablehne, Per Büudniffe und Abkommen ganz klar erken-

de Metz will angeblich den Kreisausschuß, * * * I sich in Streitigkeiten zwischen Deutschen einzu-ft«»- Wre stellt sich nun

der jetzt die Verw, lttingsgeichafre c,eforgt, nichi l Gelnr •2Bahlred»tflrefnrm » mischen daß die sM'KMcke 9?egier-:ng ai.l ver tu schliche Nüpun-jsfiand

stören und auch dre Ruckkebr der von den «epa- rrrinr -zuaOiretDwreform. Idiesen Streitigkeiten nickt fei tn m , ... „

reiften ausgewiesenen Beamten gestatten. Die Berlin, 23. Februar. (Eigene Drahtmel- diesem im diplomatischen Verfth^z^sä^'n euro- von chnen Eimiaei^^Vaf^rnfwat^i^ Äs^ von der Befatzungsbebörde ausgewiesenen Be- düng.) Im Zusammenhang mit den parlauwn- väischen Staaten ungewöhnlichen Vorgänge bat mo» Vasallenstaaten? Halt

amten müssen aber erst den Eutscheid der Rhein- tarischen Arbeiten sprach man in der gestrigen der Reicksaußenminister Dr. Strefemann qeftern toer^ben^nae^urln^imfnn« landkomniifiion abwarten. Nun bleibt noch Sitzung des Aeltestenrates auch wieder über die nachmittag imReickstag Mitteilung gern" chl^i. s.„^,»?ä^en nnd".E"d^- übrig, daß den schönen Worten auch die Taten Frage der Reichstagswahlreform. Rach Erregung des Reichstags über das schändliche SenÄm:MtP hL

folgen. Aber vorläufig goberden sich die Fran- langerer Beratung kam der Aeltestenrat zn der Verhalten PoincaröS war sehr stark Die in ^den aber ^w^^m^aettnaf^-w-

sKn noch sehr knegeriich und nben für ihre Auffassung daß für ihn k e i n e B e r a n l a s - der Form sehr korrekte, aber trotzdem sehr schärft rüMng praktisch wt Gübrunl TriftaS Es ^Schützlinge, die Separatliten, Rache an der sung vorliege, sich erneut mit dieser Frage zu Zurückweisung Poinearös durch Dr. Strefemaitn Straat P h, Bevölkerung Es wird höchste Zeit, daß di : beschäftigen. Bei der Besprechung herrschte bei fand einmütige Zustimnumg bei alle? Parftien F r a n k r e^i ch s 832 fS £an bei ^ein^ R^völ- Franzosen ihre Uebergnffe einstellen, wenn sie allen Parteien Einmütigkeit darüber, daß die die sich in kräftigem Beifall nm &filn6 hm '

nicht ihre eigene Lage erschveren wollen! Wahlreform n i ch t m e h r vom alten Reichstag der Sitzung äußerte. (Sfthe Reichstagsb^cht n U n 8 Z5 JL '

Man hätte nun glauben sollen, daß angesichts erledigt werden soll. Dabei enthielten sich jedoch auf der zweiten Seite dieser Ansgabe? * “ ' ens _.^000 Mann bn einer Bevölkerung

der einmütigen Kundgebungen im Reichs- die Vertreter der demokratischen Frattion einer!

tage, wo einmal alle Parteien eine geschlossene Aeußernng. Im Zusammenhang mit dieser An« Bfäher fithahennerfnh oinfnrnA.

Front gegen fremde Willkür bildeten, der Par igelegenheit werden Nachrichten verbreitet, daß „ 7* ^Mavense satz-lAnforache.

feien Zwietracht ausgesckaltet worden wär:, der Reichsautzenminister Dr. Strefemonn bcab-l« Berlin, 23. Februar. (Privattelegramm.) Aber leider ist das nicht der Fall. Kaum war! fitfit inte, die Neuwahl des Reichstages bis zum Mund zamreicher Anträge ver trieb e- die Pfalz-Interpellation erledigt, da traten Dezember hinauszuschieben. Nach Erkundigung I !LC r. JPJ, 1 * ?r hat sich am Donnerstag das schon wieder die Schwächen der Deuffchen. die an zuständiger Stelle ist an diesen NachrichtenIRetchSkadinett mit der Geltendmachung innere Streitsucht, zutage. Der Stein fein wahres Wort. Das Reichskabinett hat sich. Schadenerfatzansprüchen der kam ins Rollen durch die Kampfftellung der wie erklärt wird, mit solchen Erwägungen über« J.,L8er 9rflen b,c Besatzungsarmee wegen der

Sozialdemokraten gegen dir Regierung. St- Haupt nicht beschäftigt. Von demokmtischcr Seite b" Separatistenherrschaft befaßt. Ein

wollen die NofverordnnnKn, die unter der Er- ist beim Reichskanzler direkt angefragt worden nid’f gefaßt, trn der Außenmi-

mächtigung geschaffen worden sind, durch M- für welchen Termin die Neuwahlen zum Reichs- Strefemaun schärffftns Stellung gegen. „---------, —. ,—...

änderungsanträge unwirksam machen. Zwar tag angesetzt sind. Eine Rückäußerung auf diese ftäL; " „ JLbf.r.,$f^5er~nn^m' bie Jei,ne ®cr= N- und zwar nicht nur zahlenmäßig, sondern

glauben die sonaldemokratisch-n Führer selbst Anfrage iß bisher noch nicht erfolgt. "" .^ukrelch äußerst ge« in Bezug auf Organisation. Ausbildung, Material

nicht an die Stoßkraft ihres Vorgehens, nach- . Wurden -^aS ist übertriebene Aengst« und Ziffammenfetzung. Die allgemeine Dienst,

dem sie die Niederlagen von Thuringm und, <Im hl, '»„th.rnrR»..«»»» >ttchtett, Herr Stresemanns) I zeit ist zwar im Fahre 19«r auf i« Monw-der.

Mecklenburg erlebt haben. Wer man weiß im parlamentarischen Leben nie, welche Wirkungen aus kleinen Ursachen entstehen können, und so muß ma'h auf überraschende Entwicklungen gefaßt fein. Selbst den Antragistellern ist nicht wohl dabei, daß sie die Opposition wesentlich gestärkt haben, denn bei einer etwaigen Auflösung des Reichstags eröffnen sich für sie kein« guten Aus­sichten bei den Neuwahlen. Aber nachdem die

Nummer 47

Sonntag, 24. Februar 1924,

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf. 14. Jahrgang

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