Einzelbild herunterladen
 

Hessische Abendzeitung

ibnnneBi«Jtanr.i4 h.Xf^D0lVT^W^'nen 10n$entl,rt> <e*9m<tl und zwar nachm ttagr. Der m3 ,Ur b*e W°ch- °°m 1.-7. Btt. U Willt-n-n Mark bei freier Zunelluna

nn5nmenttll>M(r(t^Q1tr>?eUmaKee!,0U 13^ Ellidnen. Beuellungen rocroen j«beriet! cntgecen? w !TT o-, ** 3 uno R.duition: ^chlachrroistrcßr 2k)30. Fernsprecher Nummer

roortunn «»' un°°rlan«! ein-wsandt- Settrage kann die Nedaltton eine Ceru Xr a6r ,entut üall« übernehmen. .Rückzahlung des BeeugSaeides

<nAnt*^i,rucb« rcc*]£!t etwaiger nicht ordnungsmäßiger Lieferung ist au4aescdtogen Po.ischeck Frankfurt a M «M>. 2rn'erct Schlachtho,!ir.M/30. Seschäslsfiell-: Hölni®l)e ätt.i.

Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung ~

An,eiqenpcetteiG rund pr e t ä für die Zeile 50 Mark, Tür Reklamen 200 Mark mal Schlüs. 3ät^Sltm2bVt'rc 3<£ 0000>- °uf Samllienan,eigen und «leine An eigen 2L«/, Nachlad. Auf alle Nicht bti zum Aoend des auf den Ausgabetag folgenden eT'°,l?t Srt R-chnunarau schlag von 10°/.! Bei dieser-stechaungS. erellun .ist dr Betrag .nneroalb . Tagen za zahlen. Nach Ablauf dieser Frist ist .er Anzeigen, grunoprei > mit d m am Zahlunartage aültigen Anzeigen'chlussel zu ve vielfachen. Lausende tn. leigen werden mit ü.-m LaZeszeilciwrct« berechnet. Für dte Ntchttgketl aller durch ernsprechcr aulgegebenen Anzeigen, cowie für Aufuahmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden.

Nummer 228

Einzelpreis 3 Millionen Mark.

Sonntag, 30. September 1923

13. Jahrgang

Einzelpreis 3 Millionen Mark.

Die Lage im Reich ist ruhig.

her

Die Eisendahner Worten ad.

^itgeteilt der Eisenkmkfneraewerkschoften allgemein die lieben Teuernngsvcrhältnisse gestaltet wird; 5. tt Ber- Weisung ergehen lassen, vorläufig derartige De- daß die einheittiche Handhabung der Bcstim- a g nam'fetzle iw «Utenm»**aheharhm »..ä «ttHtAMw ntünOPH hltrA frirtz» üntfAfltSunSo «««**#

Die Haltung der AMierten

Arbeit im Ruhrgebiet.

Die französische Militärgewalt bleibt.

Der französische Botschafter in Berlin hat der Pariser Regierung gestern mittag die ihm zu­gesandte amtliche Mitteilung von der Be­endigung des passiven Widerstandes im besetzten Gebiet offiziell übermittelt. Nachdem am Don­nerstag vormittag den Ententemächten die Einstellung des passiven Widerpandeö mitgeteilt worden ist, haben im Reichskabinel. "... Handlungen über einen offiziellen Antrag nach Paris und Brüssel auf Aufnahme direkter R e - parations - Besprechungen begonnen. Entscheidungen sind erst nach der Reichstags- Aussprache zu erwarten. Amtliche Kreise in Ber- lin glauben, daß den Antworten der Entente­mächte auf die deutschen Rottfizierungen Anfang nächster Woche entgegengesehen werden könne.

Man schreibt uns: Die von der Landsmann­schaft ausgewanderter und ausgewiesrner Süd- rhenttänder, Sitz Kassel, auf den 22. und 23. September 1923 einberufene und von ihr und dem Rheinländervevcin Weimar vorberei­tete Hauptversammlung hm sich durch die Teil- nähme und Mitarbeit fast sämtlicher Ausgew-e- senengruppen, sowie des Pfälzer Treubundes,

rungen Degouttes verdient hervorgehoben zu verden, daß er sagte, die höchste VroduktionS- tetgerung des Rnhrgebietes lief« im Interesse der Alliierten wie der Arbeiter selbst, denn daS Ruhrgebiet solle in 3utetri> di'»'nigen Repara­tionen bezahlen, die Deutschland nicht zu leisten bereit sei. Vorläufig habe er dje Bc- ehle aus Paris abzuwarten, eine Aufhebung der militärischen Besetzung des Ruhrgebiets, so. wie eins Aufhebung der Strafverordnungen der Militärbehörde könne er nicht befürwoüen.

-----7 vT.H.vvtvmx, V zU einer Reichstagung der Ausgewiesenen

In England kein Interesse.

(«eene Drahtmeldung.)

London, 29. September.

Daß die Reichsregisrr'ng auch Befürchtungen weeen kommunistischer Störungen hatte, ist erklärlich _ba die Kommunisten daS Kabinett Streiemann seit seinem Bestehen bekämpfen und offen ihr Ziel, eine Arbeiter- und Bauernregie- riina herbeiführen zu wollen, verkünden. Ihre -etellnngnahm- in den Parlamenten läßt au Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Beson­ders bedenklich sind ihre Verbindungen mit den Bolschewisten. Es ist ein unhaltbarer Zustand, haß die russisch- Gesandtschaft Waffen für die deutschen Kommunisten kau.ft und insgeheim ganze Laaer ansammelt Die leugnenden Anga­ben d°r Gesandtschaft waren zwecklos, da nach den Mitteilungen desVorwärts" beweiskräf­tige Dokumente vorhanden sind und die Rädels­führer auch bereits den Zusammenhang einge- Nanden haben. Die Sswj'tvertreter haben also c'.nen frivolen Verstoß gegen den Rapallover­trag begangen. Lecher können daraus auch au- stervolitische Schwierigkeiten entstehen da die Ententevertreter die Rerchsregierunq für diese lmttriabe verantwortlich machen und einen deut, schen Verstoß gegen den Versailler Vertrag kon­struieren. Kommunistische Waffenlaaer sind auch tn anderen Teilen Deutschlands entdeckt wor­den. Für die b'sheriee Milde der Reichsregie- »k-ng ist übrigens bezeichnend, daß sie sogar die Ausweisung des Mörder? der Zarenfamille auf Einspruch der russischen Gseandttchgst rückgängig gewacht bat. Es ist zwar verständlich, daß die ulolit-k der Reichsregierimg dabin geht, mit Rußland in f-eundschaftlicher Fühlung zu blei­ben. eS der einziae Weg ist. der zu einem wtrttchaftlichrn Aus- und Aufbau und später vielleicht zu einer politischen Stärkung führen kmn. Aber es ist nicht angängig, daß die russi- fchen amtlichen Vertreter hintenherum der Reicktsregierung entgegenarbeiten

Erfreulicherweise staben die Wen Tage ge- -cutt, daß innenpolittsch die Reichs rcgi'e- u n g die M a ch t in der Hand hat. Abgesehen von unbedeutenden lokalen Krawaller- in Dres-

Ebemnitz und München, ist es überall ru- st'a gestliaben und es ist Gewäbr dafür gegeben. sa6 er aizch rukng bleiben wird. Die Einsicht must fi-tz doch auch in den oppositionellen Lagern durch-i-runaen babm. daß Putschversuche nie« i-nnbem einen Nutzen ft rächt« n. R'.tr die Fran- -osen würden sich freuen, wenn wir »ns selbst "'A m-str schwächen würden. Es wird daher in Berlin ''chm erwogen, den Ausnahmezustand wieder aufzk'stesten. worüber man auch mit Bay- em bereits Mbl'-ng genommen hat. Mehr im Vordergründe stehen fetzt die Vorgänge am R st e i n, Um die Sonderchsindler istr Unwesen

Teilt) Telegraph" schreibt: Der Zusammen brilch Deutschlands ist eine innerdeittsche Ange­legenheit. Wenn Deutschland Rhein und Richr

Prüfungen.

Die Schicks«löschläge werden iiberwnnde«.

?fn der Oeffentlichkeit hat sich der seit bry Tagen bestehende AuSnahmezusta nd, der über das ganz« Reich verhängt worden ist, we­nig bemerLbar gemacht. Er wird nur da emp­funden, wo öffentliche -olitische Versammlungen und Umzüge oder solche, die politisch ausgelegt werden könnten, geplant waren, die nitn nicht siattfinden können. Auch wird stellenweise der Telegraphen-, Fernsprech- uird Postverkehr über wacht. Sonst ist alles friedlich. Man wußte

Opfer der Besetzung

Die Ausgewiesenen und Ausgeivandertcu.

am ersten Tage nicht recht, weshalb diese beson­dere Vorsichtsmaßnahme, die dem Reichswehr­minister die Befehlsgewalt übertrug, eigentlich angeordnet worden war. Hatte man in Berlin Besorgnis wegen Bayern oder wegen der Kom­munisten? Nach beiden Richtungen hin lagen Verdachtsgründe vor. Es mußte immerhin in Berlin befremdlich wirken, daß die bayeri- s che Regierung für ihr Land den Belagerungs­zustand erklärte, ehe sich die Re chsregierung da­zu entschlossen hatte. Da zn derselben Zeit in München die Nationalsozialisten Aufrufe erlie­ßen, in denen die Politik der Reichsregierung kritisiert wurde und die Hitler-Organisationen ihre Kampftruppen zur Bereitschaft riefen, traf die Reichsregierung Gegenmaßnahmen, um di« (hegensätze zwischen Nord und Süd nicht zum offenen Ausbruch kommen zu lassen. In­zwischen hat sich durch die Erklärungen und das Verhalten der bayerischen Regierung her- ausgestellt, daß ihre Maßnahmen nicht gegen die Reichsregierung gerichtet sind, sondern gerade die Aufrechterhaltung der Reichs ein- h e i t bezwecken. Gleichwohl ist der Gegensatz durch das eigenmächtige bayrische Vorgehen erst i'e&t üervorgetrelen. Dl- fofctr eingelsitcte Verständigung hat dann ergeben, daß in München der Landeskommandant der Reichs­wehr, General v. Lossow, mit dem von Bayern ernannten Generalstaatskommissar v. Kahr zu- sammenarbeitet. Eine Klärung der Sachlage ist auch dadurch erfolgt, daß die bayerischen Maß­nahmen sich gegen die Nationalsozialisten wie auch gegen die KoNtmunisien wenden und somit die radikalen Bestrebungen von links und rechts in Schach halten.

Zusammenfassung der Entschließungen , 1. Die Reichstagung der Ausgewiesenen nn8 Ausgewanderten von Rhein und Ruhr erkennt mit Dank bi« zur Unterstützung der Verdräng­ten von den Spitzenorganisationen der Staats« . I beamten und Arbeiter geleistete Arbeit an. Sie

sPrivat.r.learcm,m) empfiehlt auch den Vertriebenen Nichtbeamteu,

Düsseldorf, 29. September, hur geschlossenen Vertretung ihre Ansprüche bei Aus dem besetzten Gebiet wird gemeldet: den Betrenungs- und EntschädigungsstMen di« General Degoutte empfing gestern di« Gewerk-1 Wahl örtlicher Fürsorgeausschüsse und Deren chaftsvertreter, die ihm Wünsche hinsichtlich der I Zusammenschluß zu Landesausschüssen und Wiederaufnahme der Arbeit unterbreite, einem Reichsausschuß. Zum Aufgabenkreis die^ ten, um die Arbeit nicht durch militärische An- f Organisationen gehört 1. die wirrscl'aftliL>e ordnungeu stören zu lassen. Aus den Erwide- Selbsthilfe und die Wahl der Bertretungsans« ~ - -*-* ' - ' schüsse, 2. die Ausbreitung und Pflege des Hei«

matgodankens, 3. Aufklärung über die Verhält­nisse in den rheinischen Gebieten, 4. kulturelle und soziale Betätigung im Gastlande und An­knüpfung freundschaftlicher Beziehungen mit ter ansässigen Bevölkerung, 5. Arbeitsgemeinschaft mit den landsmannschaftlichen Verbänden der Ausgewanderten und den vom gleichen Schick-i sale betroffenen Grenz-, Kolonial- mrd Aus­ländsdeutschen. Es ist wünschenswett, daß m den Organisationen Untergruppen für freie Be­rufe, Beamte und Arbeiter gebildet werden, die einen Sitz im Vorstände erhalten. Ausgewan­derte, die mit den Ausgewiesenen gleich fühlen, werden als Diitgsieder mifgenommen. II. Die

fehle der Befatzungsbehöoben nicht auszuführen I mnngen durch eine entscheidende Stelle sicher» und mit der Arbeitsaufnahme zu warten, bis gestellt wird; 6. daß sämtlichen BetteuungS- eine endgülttge Regelung der Frage erfolgt fit. und EntschädigungsstÄlen von den Organisa- a klonen vorgeschlagcne Heimatverdrängte aus

Voillear« Behalt das BfcnB. Berufsgruppen zugeordnet werden. HI.

qQ r -jj .1 f . IDie^Reichstaguna fordert schließlich von der

»ffAl8 ^d^dattelegratmtt.) Retchsregiernng, daß sie keiner Beilegttng des

9 zufolge empfing Potncars Ruhrkampfes zustimme, die 1. eine Anerkennung

^Steeber des nationalen Kammerblocks, der Rechtsmäßigkeit des Einbruchs oder bi« "nt. daß Auslieferung rheinischer Werte bedeutet; 2. bte des passiven voll« Staatshoheit des Reiches und der Länder Kf?^?ndes wird imsere Poltttk nicht andern, über das besetzte Gebiet in Frage stellt; 3. vie IMr lmben feine Sicherheiten mehr, wenn nur nicht die Rückkehr aller Berdrängten. die aus- (t®«8c ich Mini- nahmslofe Aufhebung der Strafen, Entlassung ^rprafident bin, bleiben wir an der sänttlicher Gesanoenen und volle Entschädiqu.ig Deutschlands Kapitulation ist noch kem der Opfer gewährleistet. Die Landsmannschaft *'c8 Wien Willens, sondern nur das Kassel und deren Vorsitzender, Rechtsanwati Ling.sta.ioms ferner fmanzicllcn Niederlage." i «sdronbera. Kassel, wurde beauftragt, im Einvvc-

Keine Boerifwe Monarchie.

" Mumc-ten; 2V. Septeme.^. fHrivuzteke- gramm.s DieBayrische Staatszeitung" schreibt zu der von Herrn v. Kähr untergeschobenen Ab- sicht der Ausrufung der Monarchie, daß es sich um eine bewußte Ber eumdung handelt, von Kahrs persönliche Stellung als Monarchist sei allgemein bekannt, aber im Uebrigen hab: er keine Zeit, sich mit persönlichen Aegelegen- hciten zu befassen, sondern er Hube nur die Auf­gabe als Generaistaatskommlssar. rücksichtslos für Aufrechterhaltung von Ruhe, Ordnung und Arbeit Sorge zu tragen.

e

Um die Reichswehr in Bayern.

Berlin, 29 September. (Privattelegramm.) Die Lag- in Bayern hat insofern zu einer Ver­schärfung geführt, als der beyerische Genera l- staatskommiffar von Kohr ausdrücklich für die Allfrechterhartung von Ordnung und Sicherheit die Befehlsgewalt über die Reichs­wehr in Bayern in Anspruch nimmt, und zwar auf Grund des Wehrgesetzes. Die Ver- Handlungen mit Berlin daucrn an, die Reichsregierimg ist zu Konzessionen in der Form den bayerischen Wünschen gegenüber bere t.

Die Dauer ves Ausnabmezuftande«.

Berlin, 29. September. (strivattelegramm.) Hefter die Dauer des Ausnahmezustandes für das Reich teilte der Kanzler 6c m gestrigen Emp­fang von'ddeutschen Abgeordneten mit: Der Ausnahmezustand wird aufgehoben, sobald Bayern seine Proklamation b-S Belagerungs­zustandes imsgehobrn haben wird Ich habe die mildeste Handhabung des Ausnahmezustandes mir verbürgen lassen, und ich bin bereit, jm Reichstag weitere Erklärungen abzugebcn.

Mitteilung an die Entente.

Nach Ausgabe des Widerstandes.

lPrivat-Lelegrmnm.l

Berlin, 29. September.

Essen, 29. September. (Eigene Drachtmel-, -- düng.) Aus die Aufforderung ber französisw- Reichstagung fordert in bezug auf Betreuung belgischen Besatzungsbehörden meldeten si-tz in und Entschädigung, 1. daß den Verdrängten und Dortmund 180 Eisenbahner zum Dienst. Da bi« I wron Familien der notwendige Lebensimterhatt, BosatzungSbehörbe von biefen Eisenbahnern Mer0 lange das erforderlich ist, gewährt wird uns Unterzeichnung einer Erklärung verlangte, wo- baß Zuschüsse in ausreichender Höhe geleistet nach st« sich bereit erklären, für bte Regie zu ur- werden, soweit der Ertrag ans eigener Arbeit beiten uttb die rheinische Republik anzuerken- bezw. das Beamtengel alt nicht ausreicht: 2. daß »en, haben die Arbeiter die Aufnahme der Arbcttr>ie Wohnungsfürsorge und Unterbringung in verweigert. Fn Kray und in Frintrop Berufen besser auÄiebaut werden; 3- daß neben, wurden di- Effenbahner von der Besatzungsbe- Personen- und Sachschäden die Airfwendungeitt Hörde ausgeforbert, bie Arbeit wieder aufzu- Zur Wiederaufrichtung der Existenz ersetzt w.-r- nehmen, andernfalls ste in sechs Tagen ausge- een; 4. daß die Betreuung, abgesehen von den wiesen würben, «ns bieses Vorgehen ber BeamtengeMtern, einheittich, gleichmäßig und Besatzungsbchörben hin hat bie Zentralstelle wertbeständig unter Berücksichtigung der ört-

* * " lens, die Sicherung und Betreuung bcittidjn'

Das drifische Äcblnctf. Geisteswerte vor Augen führen. Fm Mtttel-

Lonbon, 29. Septenmber (Eigene Draht-!Pjtnft der Tagung stand darum der Vortrag des Meldung.) Das britische Kabinett hat seine Be-1 .pEnardirettors Ringel aus Wetzlar in der ratungen über die durch bie Aufgabe des passiven AbenDversammlung am 22. September 192.3, in Widerstandes geschaffene neue europäische Lage ausgeflihrt wurde, wie sich ber klassische aus Mittwoch kommender Woche vertagt, da die ®e,,t don Weimar nur aus den Wurzeln deut- amtliche Mitteilung der deutschen Regierung bis I^r Kultur, die in frühester Zeit erstmalig m letzt noch nicht vorlieqt. Das britische Kabinett den Rhembanden zu fruchtbarer Gestaltung her« ist der Auffassung, daß an ber Reparationssrage ^^vrachen, entwickelt konnte. Die Vertreter-- alle Alliierten gleichmäßig intereffiert find, »» Versammlung am Vormittag des 22. September der Ruhrfrage aber vornehmlich nur jene Vermittelte eine persönliche Fühlung- Mächte, die die Besetzung vorgenommen ha- nähme der Tetknshmer aus den einzelnen Zu- ben; zu diesen gehört die britische Regierung nicht, -luchtsorten und Ortsgruppen. Vorbesprcchun- aen, die sich in drei Arbeitsausschüssen am Rach-

FronzvMAe ßeuthelel desselben und am Vormittag des näch-

j = , st°n Tages fortsetzten, brachten bereits Klänmg

F/'8-.,?,^eVtember(Prtvattelegramm.f oer Anschmrungen und schließlich die Einigmiq * J" Gf der ganzen Linie. F-n ber HauvtversaiNM-

T- ° n e ^"°rlei Er-1 lung am 23. September erläuterten und be»

UM 8'0 d'° ^vrgängc. Unsere gründeten die Obmänner der Ausschüsse die in

.OTeuuftet^bei mwten deutschenideu Vorberatungen ausgearbeiteten Ent- rrFSrt ®,ortieiL Miebungen über Organisation, Betreuung an»

8 7H,^DieI Heimatschutz, die dann auch mit geringen, aus tragt Frankreich nur jetzt zur! der Mitte der Versammlung vorgcischlagenen Ab-,- werden sollen 91 nndernngen einstimmig gutgeheißen und ange-

werden sollen, Verwirrung nt Deutschland an-I nommen wurden.

zustlften. Sobald aber eine andere Staatsform! tn Deutschland käme, wären die Franzosen die ersten, di« sich einmischen würden. D. Red.) I

Nuhige Lage im Mich.

Die Maßnahmen in München. (Privat-Telearamm)

München. 29. September.

Auch bie letzte Nacht ist wie im ganzen Reiche so auch hier ruhig verlaufe». Dte nationalen Berbänbe hoben Herrn v. Kahr ein Treugelöbnis zugehen lassen. Auf Ber^n laffnng des Generaistaatskommissars fand ge­stern in ben Gesckfäftsräumcn berMünchener Post" sowie im Gewerkschaftshaus burch Poli- zejorgane eine Haussuchung statt, die ein großes belastenbes Ergebnis gezeitigt haben soll. Für heute sind weitere Maßnahmen des Genera staatslommiflars gegen die sozialistische Press« und die Gcwerkschastsorganisalioncn vor­gesehen. Der bayerische BetriebSrätrkon- areß sowie eine für Sonntag vom Republi­kanischen Reichsbund angekünd-gte Morgenfeier find verboten morden. Das Bcrfammlnnqslokal der Betriebsräte ist auf Befehl des Gcneralstaatskommiffars durch Militär besetzt worden. Ebenso dos GeschästS- gebäude des Republikanischen Re chsbundes.

""'beit und trfüei von ben Franrosi-n unterstützt 'cr^cn. b-ntia' Sonntag soll in ein be­sonderer Agitationstag für die Lostren-

nungspolitik fein. Eine gewisse Beruhi­gung ist aber auch da gegeben, weil vie treue deutsch gesinnte rh« inifche Bevölke­rung sich mit energiselfen Kundgebungen da­gegen wendet und dte nn'miteren Versuche zunichte machen wird. Der Geist des treuen Zu­sammenhalten? im deutschen Volke der sich rm- rer den Schickfalsschlägen der letzten Jahr« be­währt hat, wird auch die jetzigen Prüfungen überstohen. K. F. D.

selbst aufgibt, so hat England sich nichtiu- t e r e s s i e r t zu zeigen. Für die englischen In­teressen kommt der ganze Ruhrkampf erst in Frag«, wenn Frankreich sich am Rhein dauernd festsetzen sollte. Das zu verhindern, wird die Ausgabe englischer Staatsmänner sein müssen. Daily Ehronirle". das Blatt Lloyd Georges, schreibt: Deuffchland hat vor Frankreich kapitu­liert. Es wäre klüger gewesen, wenn «man die­sen Abschluß des Widerstandes, einer immerhin imposanten Gegenattion eines wehrlos gemach­ten Bottes, das einst unser Feind war, mit mehr Mik Lr, w* m is&ässr

für Sonntag P r o t e stku n dg e b u n g e n der unb Saaevereine, Sitz Berlin

Di/Massenversammlung sstzd o?gen"bie ^u- und Ausgewanderten von Rhein unb ""i**"«' **» Äam'?Ä,SoC

® ® I fOHX k«A ....< Ol_ 1 C .