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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 224.

Mittwoch, 26. September 1923.

Einzelnummer 600000 Mark.

13. Jahrgang

Einzelnummer 600000 Mark.

Beschlüsse zue Ruhr-Entscheidung

' DasGnde besRuhrkampfes.

®c= Die Vertreter des besetzten Gebiets stimmen zu.

TH nPTT ft».

Verhaftungen in Berlin.

Die wundervollen Waren im Haus Werk-

Freunde. die staunenden Auaes daran verübe

Man spricht von einer Anzahl Verwundeter. Bis Mitternacht war^ie Ruhe noch nickt hergcistcllt.

mann-Hilferding, denFrieden der verpaßten Gelegenheit" nennen. Das Kabinett Stresemann sei bereits im Gegensatz zum Kabinett Cuno, das wenigstens 5 Monate lang einige Jllusio« nen hätte geben können, in 5 Wochen abge­braucht bis zum Ende. Mt diesen Hetzattikem wird die französische Presse wenig Erfolg in Deutschland haben. Keine deutsche Regieruna wird sich dazu bereit finden können, beding­ungslos den passiven Widerstand zu be­endigen.

wegung und flutete durch die Straßen der inne­ren Stadt. Dort wurden einige Möbel- und andere Wagen in der Prager- und Seestratz: um­geworfen, um big Straße abzusperren. Die P o- l i z e i ist in voller Bereitschaft. Bedauerlich

Zum achten Male öffnete am Sonntag W Frankfutter internationale Messe ihre Pforten, um chre wichtige Mission als Mittlerin zwischen Fabrikant und Verbraucher zu erfüllen. Im äußeren Bilde der Frankfutter Messe hat sich seit dem Frühjahr nicht allzuviel geändert. Al­lerdings ist wiederum eine neue geräumige Halle entstanden, welche die ausgedehnte und vielsei­tige Schuhmaschinenbranche in engster Anlehnung an das HausSchuh und Leder"

ein Polizist den Kennocke verhaften wollte, fiel aus der Menge ein Schuß, derbem Po­lizisten bie Hanb burchbohrte unb Ren» necke in bie Brust brang. Die Verletzung Kenneckes war so schwerer Natur, baß er kurz barauf in der Polizeiwache, wohin er gebracht worden war, starb. Die aufgeregte Menge ver­suchte dann die Polizeiwache zu stürmen, wurde aber zurückgeschlagen. Der komnnmistische Ab­geordnete Renner hielt eine Rede, um aufklärend zu wirken, wurde abe- -»on der Menge niederge- schrien Der Zug setzke sich darauf wieder in Bo-

Die Ausstellerzahl ist gegen die Früh« jaihrsmesse ungefähr gleich geblieben, in einzel­nen Branchen ist sogar ein kleiner Zugang nach­zuweisen, doch findet man in allen Meßhäusern leere Stände mit dem bedeutungsvollen Schild: Aussteller ist durch die Ruhr- und Rheinbe- sctzung am Erscheinen verhindert!" Hier wird offenbar, wie schwer Frankfurt unter den frar- zösischen Gewaltmaßnahmen am Rhein zu lei­den Hat, obwohl die Stadt selbst ja unbesetzt -sH Die Verkehrsunterbindung mit der näheren Umgebung und vor allem die Unterbrechung aller

(Eigener Drahtbericht.l

Berlin, 25. September.

In der gestttgcn Besprechung des Reichs­kanzlers mit Vertretern aller politischen Parteien aus dem besetzten Gebiet

legte Reichskanzler Dr. Stresemann die fi­nanzielle Lage des Reiches dar, die bei weiterer Anspannung durch die Ruhrkredite schwere wirt- schaftliche, kulturelle, soziale und innerpolitische Schäden zeitigen könnte ttnb voraussichtlich zei­tigen müsse. Weiter gab der Kanzler bekannt, daß bie Bemühungen der Reichsregierung, mit den ehemaligen Feinben zu Abmachungen zu gelangen, die Deutschland die Erfüllung der hauptsächlichsten Forderungen ermöglichen (Rück­führung der Vertriebenen, Befreiung der Gefan­genen und Wiederherstellung der Hoheitsrechte an Rhein und Ruhr) erfolglos geblieben sind. Danach wäre auch von der Fortsetzung des passiven Widerstandes keine Besserung der außen­politischen Lage mehr zu erwarten. In der sich den Ausführungen deS Kanzlers anschließenden Aussprache stellten sich die Vertreter der Parteien des besetzten Gebietes, mit Aus­nahme der Deutschnationalen auf den Stand- puntt des Kanzlers und brachten zum Ausdruck, daß aus den vorgebrachten Gründen für einen

Abbruch des passiven Widerstandes

die unvermeidlichen Schlüsse gezogen werden müssen, weil sonst bie Gefahr bestehe, daß der passive Widerstand zu einer Waffe gegen das eigene Volk werde. Nachdem bie Parteivertrcter ihre Erklärung abgegeben hatten, stellte ber sieichskanzler fest, baß die Verantwortung ür ben Abbau beS passiven Widerstandes allein >on ber Reichsregierung getragen werbe. Gleichzeitig sprach er den Vertretern ber Par­teien Dank für bie Bereitwilligkeit aus, bei ber Dnrchführung ber nun notwendig werbenden Maßnahmen entsprechend mitzuwirken.

Sranffurter Messe.

Reichhaltige Beschickung.

(Von unserem Sonderberichterstatter.) Frankfurt a. M., 24. September 1923. .

Französische Hetze

Sie wolle« keine Verhandlungen.

Anz^genprsise: G r u a » pr e i S für bie Zs le 50 Mark, für Reklamen 200Mark mal Tchlüs. S£t£nfl89e,?lrbe '»ur Zeit 30000), auf Familtenen,eigen und «leine N-chmtz. Auf alle nicht dir zum Aaend be» auf ben Ausgabetag folgenden Sage» bezahlten Anzeigen erfolgt ein Rechnunasau'fchlag von 10°/! Bel Meter Rechnung«. . der Betrag innerhalb > Tagen zu zahlen. Rach Ablauf dieser Frist ist der Anzeigen- W"bpret- mit d m am Zahlunastage aülttgen Anzeigmfchlufsel zu ve vielfachen. Laufende An. ^-?rbdn mit dem TageszeilmpreiS berechnet. Für die Richtigkeit aller durch iernfprecbcr uulgegebknen Anzeigen, loroie mr Aufnahmedaten und Plätze kann nicht garantiert werben.

. -.«ÄL Erklärungen, die sich auf der real­politischen Basis aufbauen, vermögen aber bie tnrnt« wiederkehrenden Gerückte von deutschen sonderfühlungen nicht zu zerstteuen. Auch in London wurden in den letzten Tagen derartige irrige Gerüchte über eine deutsche Sonderaktion in Brüssel verbreitet. DieDaily News" lass-n sich von ihrem Berliner Korrespondenten mel- daß die deutsche Regierung in einer Denk- lajrtft an Belgien ihren Standpunkt zum Rnhr- konfukt und Reparattonsprogramm neuerdings dargelegt habe. In dieser Denffchrist werde er- klatt, daß die deutsche Regierung bereit sei, den bomben Widerstand einzustellen, wenn die ver­hafteten Deutschen freigelassen und den Ausge- wiesenen die Rückkehr in das Ruhrgebiet gestat­tet wurde. Deutschland, so heißt es weiter, wurde sich außerdem bereit erklären, eine höhere als die zuletzt von dem früheren Reichskanzler Dr. Cuno angeborenen zg Mil­liarden Goldmark für die Reparationen zu zah­len. Schon aus diesen wenigen Punkten sieht vaß es sich hier um Kombinationen han­delt, die aus den vermiedenen Ausführungen des Kanzlers und der deuffchen Presse in den letzten Tagen ziisammengestellt worden sind. Von einem Memorandum an bie belgische Re- gteruna oder einer Denkschrift ist an Berliner zuständiger Stelle nichts bekannt. Selbstver- standlich legt die deutsche Regierung auf di: Fubl-ingnayme mit Brüssel größten Wett, aber sie hält sich surckaus in dem Rahmen der glei­chen und allgemeinen Fühlungnnähme, die auch mit den anderen Ententemächten stattfindct

Was bezwecken nun alle berartigen Meldun- dlttutt ber französischen unb übrigen ausländischen Presse. Es kann sich doch letzten Endes nur darum handeln, einmal in ben En­tenteländern neue Stimmung gegen die deutsche Regierung zu machen, bann aber auchunb das mag wohl der Hauptzweck der französischen Presse fein im deutschen Volke selbst wieder Mißstimmung und Un­einigkeit hervorzuruseu. Bei der derzeitigen furchtbaren und schweren inneren Lage D misch londs will man von außenher dem deuffchen Voffe jede Hoffnung auf einen Erfolg der Stte- semannschen Polittk nehmen. Das zeigt am besten der neue Angriff desTemps" gegen das Kabinett Stresemann, wo in einem Veraleich mit dem jüngst erschienenen Bucke des Genera^ Hofmann gesagt wird,ein späterer Historiker tverbe einmal die Periode des Kabinetts Streje-

Ein Teil ber französischen Presse, auch der­jenigen, die sonst als der Regierung nahestehend bezeichnet wird, nimmt in den letzten Tagen eine so scharf- Stellung gegen das Kabipett Strese­mann ein, daß man tatsächlich zu der Ueber- zeugung kommen muß, es sei diesen Mattern alles daran gelegen, jede Bemühung, eine Verbesserung der außenpolitischen Atmosphäre herbetzuführen, mit allen nur irgend denkbaren Mitteln zu zerstö re n. So' " de Debitts. in einem UM|

sprechungen hrngewiesen, die in den letzten Ta­gen zwischen dem Reichskanzler, dem belgischen Gesandten und dem französischen Sot*aftd 1 fwtben 6oben. Es hatte baran bie Frage

geknüpft:Warum hat Stresemann, als ber sranzosifche Botschafter ihm wiederholt erklärt hatte, daß die Verhandlungen nicht vor Einstel- lung des passiven Widerstandes ausgenommen werden konnten, es für gut gehalten, sich an bie ?E-ler Regierung gesondert zu wenden und dem belgischen Gesandten illusorische Vorschläge

D'e sranzvsischf-belgische Frennd- schaft ist, wie bie Unterredung zwischen Thcunis Md Poincarö gezeigt hat, un-rschütterltck. Wann aber werden die zahllosen Manöver ber deutlichen Diplomatie zum Stillstand kommen?" Dazu gibt die dem Reichskanzler nahestthenve Zeit in dieser Angelegenheit folgende tt> glerungsoffiziöfe Erklärung: .Wir halten es an sich nicht für erwünscht, diplomatische Be­sprechungen znm Gegenstand von Presseerörie- ^ungen^zn machen. Da aber dasJournal ve , .?^- von dieser Gepflogenheit abweicht, To batten toir nur gewünscht, daß es auch die Tat­bestände der Besprechung richtig angegeben batte, was bei einer Nachfrage an den autorüa« "vm stellen nicht schwer gewesen wäre. Das lwunal be Debets" würde dann wissen, daß die Regierung sich nicht separat an

Brüsseler Regierung gewandt Hai und daß allein schon die Zeitfolge ber letzten Besvrechun- gen und die Initiative, von der sie auSgegangen mtb bezeugen könnte, daß von irgend einem

.bor beutfchen Diplomatie, die einzeln?» Machte der Entente gegeneinander auszufpielen, nicht die Rede sein kann." Soweit das regte» rungMfiitöd« Organ. In seiner Rede auf dem Industrie-und Handelstag hat der Reichskanz­ler Dr. Stresemann mit aller Deutlichkeit der Welt zu verstehen gegeben, daß Deutschland nach keiner Richtung hin eine einzelne Macht bevor­zugen will.

Tie Kafseler Sevelten Siacfirtrtiten erftbetnen roncbenHitfi fecMmal und zwar nactm ttoa«. Der ÄbomtementSptel« beträgt für Me zweUeHälitr September7 000 000 Mark bet treier BuueUuna ins Hau-.in der SeschäftSiteUe abgebott Mark.Beftelluugen werden j ebenen mlar/hn.

genommen, «irlag und Redaition: Schlachtboistratze 28/30, Fernsprecher Kuiruie. 951 und 952. Für unverlangt etngefanbte Beiträge kann die Redakttou eine leetarA. Wartung oder Gewähr in ieinem Falle übernehmen. Rückzahlung des Bezuasaeides oder Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnungsmäbiger Lieferung ist au«aef»loffcn. Postscheck Frankfurt a M 6380. Druckerei: schlachthofftr.28/30. Geschäftsstellet Kölnische Str 5

Die Llnmhen im Reiche.

Ernste Tumulte in Dresden.

(Bttvat-Telegremim)

Dresden, 25. September.

Gestern kam cs wieder zu ernsten Tumulten in Dresden. Der Führer des revolutionären Erwerbslosenrates, Kennecke, der selbst von dem kommunistischen Abgeordneten Renner noch am Sonnabend in dessen Organ wegen unbefug. terSammlung" von Geldern alsLump" be­zeichnet worden war. durchzog mit einer Anhän- gerschast die innere Stadt unb zwang bie Banken unb Geschäftshäuser z»m Schließen. Auf bem Sternplatt trat ben re­volutionären Erwerbslose» in ber Mittagsstunde ein größeres Polizeiaufgebot entgegen. Dabei fielen verschicbcnc Schüsse au-3 ber Menge, auch Keunccke soll geschossen haben. Als

bleibt, b^ das 3L den übrigen Meßhäu-

aaöe ouftcrorbcntlicb erfdfttoertc ttthcttt »a fiffi ) man toeiter nrit (5ifct (in bir örlinchön- überall neugierig ünb naffenb unter biHimenm mäßigen Konzentrierung ber Aussteller gearbei- litften Demonstranten mffckttl iugenb- let und ist wiederum ein gut Stück vorwärts

-Demonstranten m.schw. gekommen. Reben die Wiener Halle hat sich die

* Herrenmode gesellt, wo der Einkäufer alles

Barrikadenkämpfe. finden kann, was der Mann der Schöpftrng für

Dresden, 25. September. (Pttvat-Tele- I^kwn täglichen Kleidungsbedarf benötigt. Daß gramm.) Im Laufe des gestrigen Nachmittags »abei auch mancher Luxusattikel Unte^cklupf kam es wieder zu ernsteren Unruhen. In ber gesunden hat, ist nicht weiter verwunderlich. Bismarckstraße wurden Barrikaden crricktet. ~ - - -

Berlin. 25. September, lPrivattelegramm.f Die politische Polizei hat gestern in Berlin unb Bororten mehrere Verhaftungen kommu­nistischer Führer unb Funktionäre vorganom- -men. Die Verhaftungen stehen im ^usammen- ton« mit den für Mittwoch beabsichtigten @trn- vvt Ultucl

r °tlOn^n btr uni> ber Verbindungswege zum Rhein und Westdeutsch-

Erwerbslosen die der Wiedereröffnung des land macht sich hier in ihrer ganzen Schwee Reich, tages gelten sollen. bemerkbar. Schleckt beschickt ist diesesmal auch

» dasHaus der Bücher", wo mancher Verlag

Plünderungen in Flensburg. ausaeblieben ist ben man sonst zu finden go- Flensbürg, 25. September. (Privattele- ^ar Woran das lieat werden viel-

gramm.s Hier ist es gestern zu Teucrungs- Die gewaltigen Unkosten einer Meß­unruhen und groß.n Plünbcrunge'iqt altf 6lLn3crt,c Vo?..wil­kommen. Die Revolten dauerten mehrere Stun- belaufen, können

den lang. Polizei mußte mit großen B-rstSrE"^^ aufgehrachr

®ato"u.w

es große Summen in Büchern investieren kann.

CSnlhtnn Zuerst kommt immer noch der Magen und die

u' UlsiltilSJv "vOillSilly. Kleidung, die so horrende Summen verschling!,

Rhein- und Ruhr als französischer Grenzwall. Kffl, für Luxusbedürfnisse kaum noch etwas (Eigene Drahtmelbung.s übrig bleibt.

Maris OK Um IN duffem Zusammenhang gleich etwas

' Ä Pans, 25. September, über die Tex«ilmesse zu sagen, die jetzt un- . 8f Tro - bestritten die führende Messe Deutschlands ist,

bckm Empfang brr so sind bei ihr bie meisten Aussteller nicht nur kschaftsverhretctz: erschienen, sondern man hofft sogar auf ein an- sihihrnnG/ff1 r sranMsiwien nehmbares Geschäft, aus der einfachen Uebcr-

^uhrpolitik. Der französische Arbeiter Hai sich legung lzeraus, daß der Mensch im Winter friert

L ^«8 wir gesm und seine Bestände wenigstens auf das Not-

Generation ernten, wendigste ergänzen muß. Der erste Messetag M w 'a6 Ku bat hier bie Hoffnungen auch erfüllt. Allerdings

"L gegen e,ne Wrederhoinng der 4 Jahre, die stößt man sich vielfach an den Preisen, die unser Volk erlitten, aber ruhmreich überstanden nur inausländischerWährung meist meldet, baf? bie sich an Gulden ober Dollar mitunter auch Goldm irf bahnende Verständigung m ber Ruhrfrage rue gestellt werden. Einen Votteil aber hm der m1' la rischen Maß n a hm e n FrankreMsH Einkäufer insofern, als in der Regel von Lagci- sL^°~-a. Die am 1. Oktober beständen geliefert werben kann, er also die etwa M nachfolgenden Preissteigerungen nicht zu beiao.

Sr»»^"-.nach dem besäten Gebiet bleiben in len braucht. Das hat unzweifelhaft zu einer j Belebung des Geschäfts beigttragen. Recht leb- sscr>' b.c Mnzöstsche T r u p p en st ä rkeI haft ging es auch int HauseSchuh und Le. vletteld e r" zu. Hier zeigen die führenden Fabriken l^er Hbhe wie bis-1Deutschlands, das besetzte Gebier ist erstannttch her bestehen zu lassen. (!) Igitt vertreten, ihre neuesten Modelle und man«

I cker Abschluß konnte gebucht werden, mit der

FranzSssschk Maßnaymen. I Einschränkung jedoch, daß fast nur der Straßen-

Tc»tt ^elN^komL^ SlVfÄ

bie SS tJTber tot öfstin res^FsinlL

life finden immerhin noch AbneKner, dagegen Ist

muh Düsseldorf" -^/ Besvreckunaen Geschäft für die schönen Offenbacker Porie-

ierpräRbenten Poinearö am Sonntag früh ha-1

ben diejenigen Maßnahmen beMoffen, bic mit Wna'

wirtschaftlich unb politisch, im besetzten ®e6iei auf

zu ergreifen sind, sobald bet passive Widerstand®L 3ULbPf

fein Ende nefimho« hat | sauft. Recht viel beachtet wirb die Ausstellung

,ci Enoe gezunven har. ber ruffifdien föderativen Sowjetrepublik,

ibmi.»»*.bi« Hanfarbeiten in verschiedenen Sorten und StalltnlfCDt Besorgnis. prächtige Felle im Haus Werkbund zur Schau

Gens, 25. September. (Privattelegramm.) I stellt, wobei man jedoch den propagadistffchen Die Turiner Stampa meldet ans Rom: Der Charakter dieser Schau niemals aus dem Auge französische Sieg in ber Ruhrfrage beherrscht bie lassen darf. Wer aus Rußland beziehen will, üffentttche Meinung in höherem Grabe als ber muß sich nach wie vor schwierigen unb sehr tts- noch immer fchwevcnbe Konflitt mit ^,mi»ft«- kanten Klauseln unterwerfen. Doch hei immer« vien. Offiziös hört man Befürchtungen, bin anerkannt, baß sich bie Wirtschaftslage des daß Italien durch die erreichte Bormachr. Landes wesentlich bessett und ein Fottschretten stellnng Frankreichs in Deittfcklanb uns unbedingt wahrgenommen werden kann.

mitteleuropäischen Fragen a u s g e s ch a l - Die wundervollen Waren im H a u s W e r k- rct werben konnte. Die Befriebignna über die bund, bekanntlich werden dort ja nur Ci« M Ruhrkonflltts ist vorläufig keine litätsw aren, die von einer <zuri; beglttam- ung.telltt, zumal man noch nicht die Einzelhei- tet sind, ausgenommen, finden viele aufrichtige rcn ber bevorstehenden Einigung kennt. I Freunde, die stannenden Auges daran vorüber-

Llkn die Wiederausnohme 6er Tlrveil.

Berlin, 25. September. (Eigener Draht­bericht.) Gestern nachmittag fand im Reichskanz­lerpalais bie angekünbigte Beratung eines gro­ßen Kreises von Wirtschaftsgruppen unb Berufsftänben des besetzten Gebietes i«tt, in ber Reichskanzler Dr. Stresemann Mit­teilungen von ber notroenbigen Aufgabe des l-assiven Wiberstandes machte. Bon keiner Seite erhob sich Wiberfpruch. Es würbe aber auch keine Uebereinstimmung mit ben Ausführungen des Kanzlers znm Ausbruck gebracht. Die Ver­treter ber Wirtschaft erklärten, daß bic Wieder- anfnahme ber Arbeit nur nach einheitlichen Richtlinien erfolgen könne. Die Versamm­lung enbete mit einem starken Bekenntnis zur inneren unb äußeren Einheit des Reiches.

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Bayern Mit am Widerstand fest.

München, 25. September. (Privattele­gramm.) Me vettautet, hat die gestrige Sitzung bes bayrischen Kabinetts einstimmig be- chloffen, am passiven Wiberstanb festzu­halten imb, sofern bie Reichsregierung ben Abbau verkünde, bett passiven Widerstand in der Pfalz fortznsetzen. Eine amtliche Mitteilung besagt, baß ber bayrische Minister­präsident von Knilling nach ber Kabinettssitzung in Pttinchen nach Berlin abgereist ist.