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Hessische Abendzeitung

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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Nummer 214

Einzelnummer 150 000 Mark.

Freitag, 14. September 1923.

Einzelnummer 150 000 Mark.

13. Jahrgang

Sie Vechaudlungsschkitte der Regiemng.

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Was jetzt hinter den diplomatischen Kulissen vor sich geht, ist entscheidend für das Endergeb­nis. Einmischungen von außen her oder gar Er­örterungen im Reichstage, wis sie jetzt verlangt wurden, können/ die Situation kaum bessern. Darum geht auch dje Meinung der Koalitions­parteien dahin, den Reichstag vorerst nicht zu- lammenzuberufen und dem Kanzler Zeft zu ge­ben, seine Politik bis zu dem Punkte zu sichren, der dann die letzte Entscheidung von den Verant­wortlichen Faktoren fordert. Bei den nicht­amtlichen Besprechungen, die in letzter Zeit zwischen deutschen und französischen und zwar nicht nur politischen, sondern auch wirt­schaftlichen und diplomatischen Persönlichkeiten! stattgefunden haben, handelte es sich vorwiegend darum, erst einmal eine Basis für die eigentlichen Verhandlungen zu finden. In Frankreich ivird immer noch die These vertreten, daß vor Eintritt in Verhandlungen der passive Wider­stand aufgegeben sein müsse. In Deutsch­land hält man demgegenüber an dem Stand­punkt fest, daß ein Abbau oder eine Aufgabe des passiven Widchstandes erst in Frage kommen kann, wenn Aussicht vorhanden ist. daß die zu führenden Verhandlungen zu einem erträglichen Ergebnis kommen. Fetzt handelt es sich darum, eine geeignete Brüche für ein Kompromiß zwischen der deutschen und der französischen Aus­lassung zu finden. Für Deutschland gilt die von dem Reichskanzler vertretene Auffassung, daß das Ruhrgebiet selbst sich danach sehnt, der produkti­ven Arbeit für die deutsche Wirtschaft wieder nutzbar gemacht zu Wörden. Das wird in dem­selben Augenblick geschehen, in dem zu erkennen ist, daß ohne Beeinträchtigung der Souveräm- tätsrechte Deutschland eine Beilegung des Kon- fliftes möglich erscheint.

tim Sicherheit und Stetigkeit.

Der Gewcrkfchaftsbund der Angestellten zur Lage.

Man schreibt uns: Infolge der durch die wirt­schaftliche Krise entstandenen neuen Aufgaben hat der^Gewerkschafts-bund der Angestellten au 1. und 9. September 1923 den großen Bundesvorstand

Telegramm aus Athen haben diese militärischen Vorbereitungen Athen und den ganzen Balka in Aufregung versetzt. Plan befurchtet, daß Mussolini die Besetzung Korfus ba$u gebrauchen wolle, um Serbien in der Fiumesrage zum Nach­geben zu zwingen. Die griechisch« Regierung steht mit Belgrad in ständiger Verbindung.

*

»fe Italienische BefrtzurigswMkLr.

Paris, 13. September. (Eigener Drahtbe- richt.) DerMatin" meldet aus Rom: Muffo-

Hinter den Kulissen

Die VerstLndigungsversuche.

Notgeldwirtschast.

Die Verwirru«g im Verkehr.

Wie der »stentliche Geldverkehr durch die Markeutwert.ing und den dadurch ent. standenen Pspicrgeldmanael zerstöre wird bringt eine Eingabe der Handelskammer Halle zum Ausdruck.

Die Handelskammer in Halle hat in folgen- den: Schreiben die Regierung auf den Notgeld­wirrwarr aufmerksam gemacht:Die Zahl der verschiedenen Notgeldsorten ist in letzter Zeit außerordentlich angowachsen, da Gemeinden, Kommunalverbände und Jndustriewerle dem empfindlichen Mangel an Rcichsbanknoten in ihren Kreisen abzuhelfen wünschten. Ob man sich hierbei allenthalben an die Vorschriften der Ge­nehmigung der Notgeldausgabe gehalten hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Not kennt lein Gebot. Die Arbeiter und Angestellten verlang­ten mit Recht ihren Lohn, um den laufenden Be­darf an Gegenständen des täglichen und notwen­digen Löbensbedarfs für sich und ihre Angehöri­gen decken zu können und legten angesichts des beständigen Gelbwertsinkens dringend Wert auf rechtzeitige Auszahlung. Man half sich daher, so gut es ging, indem man entweder Not­geld ausgab, bezw. die Ausgabe von Notgeld durch eine Behörde veranlaßte, oder indem man sich mit Schecks behalf. Dem Mangel an ge­eignetem Papier hals man Wohl auch im Hinblick aus die Kostenersparnis in der Eile dadurch ab, daß man altes, bereits eingezogenes oder sei­nerzeit nicht voll zur Ausgabe gelangtes Notgeld, welches über niedrige Beträge lautete, durch Auf. druck eines Stempels aufwertete; oder man ver­wandelte alte Akticndividenden- oder Obli­gationszinsscheine durch Aufdruck in Notgeld hoffentlich unter Wahrung der erforderlichen Dek- kung. Die Folge dieser vielseitigen Ausgabe von Geldersatzpapieren ist eine vollstän- dlge Verwirrung im Verkehr, die sich auch

tm Einzelhandel unangenehm fühlbar

Bochum, 12. September. Die hiesige Krimi- rlalpolizei verhaftete hier die Direktoren der Bergbau-A.-G. Ruhr und Lippe, Karl John und Falk. Die Verhaftung steht im Zusammenhang mit der Herausgabe von Notgeld seitens dieser Gesellschaft. Vor eini-

Bett gcgrüntet, bezweckt die Gesellschaft den Kohlenschurf- und Tiefbaubetrieb an der Ruhr und an der Lippe, insbesondere die Ausbeutung fogenannter verlorener, durch Störungen abge- rtffener Grubenfelder, deren Abbau für größere Bergbau-Unternehmungen unrentabel erscheint Gegenwärtig schürft die Gesellschaft in einem sol- chen verlorenen Felde der Zeche Deutschland bei Haßlinghau,en. Seitens der Gesellschaft sind Aktien im Nennwerte von fünftausend Mark in. Umlauf gesetzt worden. Tas Reichsfinanz- minlsterium hat nun aus Antrag der Gesellschaft dieser die Genehmigung zur Ausgabe von Not- geld in Höhe von fünfzig Milliarden Markerteilt, die Genehmigung war mit der aus­drücklichen Bestimmung der Hinterlegung des vollen Betrages bei Ausgabe des Notgeldes ver-

Die verhafteten Direktoren letzten das -Egeld (Fünf-Millionen-Scheine) in Umlauf, obwohl eine Deckung nicht vorhanden war.

machen eingehende Mitteilungen über Italiens!

Kriegsvorbereitungen. Danach fänden in Trieft l ausländischen Börsen.

und Pola Truppenkonzentrationen statt. In Basel, 13. September. (Privattclegramm.) Bari seien drei Infanterieregimenter mit unbe-lA" den schweizerischen Börsen setzt sich der kanntrm Ziel eingeschifft worden. Rach einem A "«^"«»ungslos fort. Im

---- freien Verkehr der Basler Börse ist die tägliche Notierung noch um fast immer drei Punkte niedriger als der offizielle Kurs. Am Montag zahlte man in Basel, für eine Million deutsche Reichsmark vier Zehntel Franken, am Dienstag drei Zehntel bis zwei Zehntel Franken. An der Newyorker Dienstags-Börse to­nten für mehr als achteinhalb Millionen Dollar deutsche Markwerte zum Handel. Abnebmer wa­ren stift gar nicht vorhanden und Abschlüsse wur­den von den Maklern nur wenige getätigt. Man glaubt noch nicht an eine Abnahme der Ver- kaufsauftrSN für die nächsten Tage.

Nicht nur die Vielheit, sondern auch die Kom­pliziertheit der Problchuc, die gegenwärtig auf dre deutsche politische Führung eindringen, ma­chen die Entscheidungen so schwer. Die Fragen, die jetzt zu lösen sind, müßten der Reihe nach in Angriff genommen und entschiöden werden. Jede Angelegenheit für sich man denke nur an die Schaffung einer neuen Währung ist von imp«= beurer Tragweite. Wir müssen jetzt zu alei- cherZeitinnen - und außenpolitische Probleme von überwältigender Größe zu mei­stern suchen. Es ist schon immer das Tragische in Deutschlands Schaffen gewesen, daß die wich­tigsten Dinge just in einem Zeitpun» Möst wer­den mußten, in dem wir dem stärksten Druck von innen und außen cmsgesetzt waren. Es darf sich niemand einem Zweifel darüber bingeben, daß die Bereinigung des Ruhrkonfli'ttes uns allergrößte Opfer anferlegt, deren Umsano wir beute uns noch gar nicht vorstellen können. Aber kein materielles Opfer dürfte zu groß sein, wenn es nur Sicherheit dafür versprächt daß wir wie­der als freie Bürger unserer täglichen Arbeit nackgehen können, und daß wir als Volk und als Reich in Ehren weiter zu bestehen vermögen.

Es ist darum ein richtiger Gedanke, wenn die Reichsregierunq jetzt nach Mitteln und Wegen sucht, um durch c^ne große B a r a b l ö s u n g die rascheste Räunning des Rubrgebietes herbeizu- >übren. Es ist selbstverständlich, daß solche gro­ßen und für Frankreich sofort greifbaren Mittel nicht ohne ausländische Hilfe zu beschaffen wä­ren. Und hierfür könnte nur eine interna­tionale Anleihe in Betracht kommön. Zu ihrer Sicherung müßten Werte bereitgeflellt wer­den, die wir gewiß zu unserer inneren Sanie­rung bitter nötig hätten, dir wir aber zum Er-

macht. Es ist ausgeschlossen, daß die Verkäufer alle die verschiedenen Scheine kennen; vielfach sind ihnen die ausstellenden Stellen, wie aus­wärtige Gemeinden oder Aktiengesellschaften, un­bekannt. Zudem ist die Wertziffer infolge Un­geschicklichkeit des Ueberdrucks nicht immer leicht ersichtlich Das Gelingen des Inverkehrbringens von Fälschungen ist daher sehr erleichtert, zumal eine Prüfung der Scheine bei dem jetzt sich drängenden Geschäftsverkehr in den Läden nicht möglich ist. Auch an eine Zurückweisung ist nicht zu denken, da das Publikum dann er­fahrungsgemäß sofort sehr erregt ist und zu scharfen Drohungen greift. Schließlich erfordert nach Ladenschluß das Sortieren, Prüfen und Umwechseln der Tageskasse eine große, stunden­lange und daher kostspielige Arbeit, ganz abge- sihen von den Z i n s v e r l u st e n, die dadurch entstehen, daß die Beträge nicht sofort, sondern erst nach ihrer Sortierung den Banken zugeführt werden können, und daß die eingezogenen Schecks erst nach einigen Tagen zu einer Gutschrift füh­ren. So wirken die gegenwärtigen Zustände nicht nur verwirrend und demoralisierend, son- dein auch störend, hemmend und ver- feuernd. An die beteiligten Personen werden derart hohe Anforderungen gestellt, daß die Ner- venkräste zu versagen drohen. Eine Abhilfe erscheint aufs dringendste erforderlich; wir bit­ten aus diesem Grunde, für die schleunige Herbeiführung derselben Sorge zu tragen."

Notgeld ohne Deckung.

linis neue Note an Griechenland betreffend die Bezahlung der Besatzungskosten durch Grie­chenland trägt abermals ultimativen Cha. ratter. Sie verlangt die Annahme der italieni- silien Bedingungen bis 15. September mittags Im anderen Falle droht Mussolini die Fortset­zung derSanktionen" an. Aus Rom ver­lautet weiter, daß Italien entschlossen ist, die B e- setzung Korfus folange anszudchncn, bis die Untersuchung über den Mord beendet und

? 3e:t6mtttecn können bei der ikeIA»< ji baut an» bei den im peoivkkt anae- $ »ebenen Stellen sowie bei diesen ß tcr!63ermiaftinc,eir.Mi6er Scnlen, i vankie», Svartasten und Kredit.

St «noffenschatten bewirkt

«erden.

Auswärtigen Amt, wo er über eine Stunde kon-

serierte. Im Privatgespräch auf dem gestrigen V01«* MNWMSWt. Bierabend in der Reichskanzlei zeigte Gch Dr. ®er ReichSfinanzmmister über Reformen. Strcsemann von auffallend großem Optimismus. lPrtvat^elegr-mm)

Der Reichskanzler hat gestern auch eine An ! ... Berlin, 13. September,

zahl Parlamentarier empfangen. An; { . bieickEffnanzminister Dr. Hilf er ding hat Rachmittaa waren Be-ret-n »h«ri Jbc,m Irrigen Empfang von Vertretern der Be- ' »ch'u.kiag war^n Be..reter der I n d u st r r emten-Organffafionen mitgeteilt, daß eine nllge- beim Kanzler. Der Inhalt der Besprechungen meine Einschränkung des Beamten- galt der sich in Vorbereitung befindlichen Ver- stabes, der heute das Dreifache der Vortticgs- ftändigung mit Frankreich und Belgien. Nach- ^^trage, nicht zu umgehen sei. Mit dem träglich wird bekannt daß der Beamtenstabes soll ab 1. Oktober be-

« vewnnt, daß der französische gönnen werden, wobei die wohlerworbenen

Botschafter am Dienstag vormittag einen zwei- Rechte der Beamten geachtet werden würden, ten Besuch im Auswärtigen Amt abgestattet hat. Auch die achtstündige Arbeitszeit der Be- Tie weitere Entwicklung der Dinge wird von 5"!^" U-ürde sich denjenigen Aenderungen an- S ?-Sm7Tn8rn' bk biE Mittwochsrede Ndun^'der"' StaEfinan'ze? MrM Tn iK§ Reichskanzlers m Pans und Brüssel findet, Wägung ziehe. Im Prinzip solle aber an

Idem Achtstundentag festgehalten werden.

Finanzkontrolle und Besetzungk *

kaufen unserer Freiheit und Selbständigkeit zu opfern nicht scheuen dürsten. Mer gerade diese Frage der Sicherheitsleistung ist wieder eng ver­knüpft mit der Frage der Schaffung der neuen Währung und mit der Basis, die ihr entwe­der in Sachwerten öder in einem Münz-Fond Kegeben werden soll. Aus diesen Andeutungen ersieht man, wie eng die Probleme der Stunde mit einenbet verknüpft sind, und wie schwierig es ist, ihrer Herr zu werden. Gerade jetzt Wirb», UUIH|U1WHH uer nert ,,,iOra

-^Evolles Verhalten der ganzen die Mörde r hingerichtet sind. Die'eng- of^entllche.n Meinung ausschlaggebend für den lische Bqsürchtung, daß Mussolini die Räumung

WcT t ^nfel auf unbestimmte Zeit hinansschi y geleiteten Maßnahmen fetn. J. B. bett wird, wird damit bestätigt. DieTimes"

I machen mit Recht daraus aufmerksam, daß die

DieBerhanölungs-DerjuOe Ää

Von einem direkten Schritt. nicht zu Ende gehtzn werde.

(Privat-Telegramm t _ , , ,

S-rtin. M. I ?!**».«

Wre wit ctfnfsrcit findet die aeftrine (Eigene Dtahtme^i-

fnntfrrrph «Jr.u--.iwi / - - gestrige utt.chs hung.) Der italienische Gesandte hat täglich Kon-

kanzlerrede voraussichtlich noa; tn dieser Woche, ferenzen mit dem bulgarischen Ministerpräsiden- spa.estens Anfang der kommenden Woche, ihre ten. Die Tatsache gibt zu den wildesten Geirüch- Forffetzung in einem direkten Schritt Veranlassung. Tnippenverschiebungen an der Deutschlands in B r ü s s e l und Paris. Grenze haben noch nicht begonnen.

Wie weiter ve-lautkt trnr n,L-_ Einberufung der Reterveoff,ziere ist bisher

Wie weiter verlautet, war gestern kurz vor der di- chnztge militärische Maßnahme Bulgariens. Rede des Kanzlers der belgische Gesandte im -----

P " r t s, 13. September. (Eigene Drahtmel-I TiergarbetterlShne unö Kohleuprelse. düng.) WieEcho de Paris" meldet, sei zwischen Berlin 13 Sevtember \

Frankreich und Belgien ein Einverständnis über Die neuen Der handln n oe t1 hrn^r

die englische Forderung der F i n a n z k o a -1 tret-rn kTr Beraarbeiter benirtnen nm trolle über Deutschland erzielt worden. Terj -ag im Finanzminisier-um Ger r^r S* S6,Äm SS, ,8

terwirst, sofern die Kontrolle neben der Be-

setzung (!) in Aussicht genommen sei. I DItaffefifän9!gungen in Berlin.

e L Berlin, 13. September. (Privattelegramm.)

tim das deutsche Vnnedot. 2" Berliner Industrie ist für kommenden

, 13. sw«. (@g« ««(»ÄS.ffiÄ!',:.'::

düng.) DerMatrn behauptet abermals in den. Die Intervention der 6kroerffdsaften in Form em bkcte8 «nCgTb'O t^Deuffchlandk Sache ist bisher ohne Erfolg gebtteben. Belgien und Frankreich vorbereitet würde. Die - . , - _

Besuche des französischen Boffchastcrs im 53erJ SAWMhkN

hner Auswärtigen Amt hätten den Vorbereitun- " * Vi6UI,e

gen für den deutschen Schritt gegolten. $:e Quertreibereien der Alliierten.

----- (Eigene Drabtmeldung.)

Dkl» am ^oris'13- September.

'f,airan- Nachdem die zustimmenden Erklärungen Bel- Italiens Streit mit Griechenland und Serbien, giens und Italiens zur Verhängung der Fi- (Eigener Drubtbericht.1 nanzkontrolle über Deuffchland vorliegen,

Wien, 13. September, "ud eine gleiche Zustimmung Frankreichs für die Aus Belgrad wird gemeldet: Tas serbische nächsten Tage erwartet wird, hält man allgemein Kabinett hat beschlossen, eine bedingungslose An- eine englische Initiative in dieser Frage für be­nähme deS italienischen Ultimatums in derIvorstehend. Die Idee der deutschen Gold- Fiume-Frage nicht auszusprechen. Tas Kabi- mark wird auch in London nicht günstig nett sieht in dem Erscheinen der italienischen laufgenommen, da ohne grundlegende Benderung Flotte vor der Küste Albaniens und Jugafia- d" deutschen Finanzgebarung und ohne Zustim- viens ein ernstes Moment der allgemeinen Be i wung der Alliierten zu einer bedingten Jnan- unruhigung. In Durazzo haben die Italiener spruchuahme des Goldbestandes der Reichsbank ein Detachement als Polizeischutz des dortigen sogenannte Goldmark ohne Golddeckung blei- italienischen Konsulats, das überhaupt nicht öe- P1 und demzufolge in aller Kürze denfelben droht fei, ausgeschifft. Londoner Blätter wie tue bisherige Mark gehen müsse.

WerLdeflandlge

des Seatfchen Reiches. 3et6nunfl5brd5100°.., bei Sebiiatciniabfcneen 05 «i»