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Hessische Abendzeitung

Dt« «-ffeler N«est« Nachrichten erscheinen wn-Senllich sechsmal und zivar naitm ttons b-r-V für bte erfle fällte September l 000 000 fflarf be"XXune tn8 Hau-,s»der «eschSft«1ieUe avgehott 550.303 Mart. tiefteUungen werden febm m ae^n? «r,mTn.--oÖeTtaa R-dattt-n: -chlachtdofstratz- 28/30, Fernsprecher tarn« b 9- "ar unverlangt etngesandte Beiträge kann Sie Redaktion eine Verant. mortung oder Gewahr in keinem Falle übernehmen. RückzahUmg der Be,aaSaeideS oder Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnung-mäßiger Lieferung ausgeschlp^

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ötrrmmer 210. Einzelnummer 80 000 Mk. (Sonntags 100000).

Sonntag, s. StpLeMber 1923. Einzelnummer 80 000 Mk. (Sonntags 100000). 13. Jahrgang:

KcFeler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung -----

Matzmhnlkn zur MSHmugs-vestaudiM

andern Gutscheine, deren Wert stch mit jedem aus rft MereÄei Äu entnehmen. Einmal glaubt eingekommen.

Tag vermlnvert. Man kommt mit der Papier- das Ausland nicht an den Erfolg, weil nur die *=rSrriM.unflJ*Cr Studien

aeldrcchnung in Zahlengebiete binein. die Verminderung der Ausgaben und die Vermeh- , Ä" T*e Ausfuhr

em Hohn auf alle Vernunft sind, die alle Wert- rung der Einnahmen Lurch Produktiv ns - Jvtr; Nürnberg und Augsburg ist im

beariffe in Verwirrung gebracht haben und das fteigerung helfen kann, zum andern erkennt «V.-e'E aHf Z^^zig Prozent der vor-

Wirtschaftsleben mit einer geradezu frevelhaften man, daß die deutschen Bemühungen d u r ch d i e ',riQCin Ausfuhr zuruckgcgangen

ihre Regierung immer wieder von neuem die

te» Farbb-üchern und den mit ihnen sich'decken.

der ist gcjwru in den Hase« Korfu eingelaufen.

Personen griechischer Offiziere festge-

cin italienisches Gericht verlaust wird. (!)

teilt, Vic einer Geheimorganisation angehSren, und die von griechischen Behörden unterstützt wurden. Eine neue Note Italiens an Grie­chenland ist in Borbereftung, iu der die Aus-

Gin Ergebnis aus all diesen Beratungen ist noch nicht erreicht, aber die daneben von der Reichsrcgierung vorbereiteten Zwangsmaß­nahmen zur Erfassung von Devisen sind ein. schneidender Art, da ein .Devisenkommissar" m:t wettgehenden Vollmachten ausgestattet werden soll. Es ist aber darauf zu achten, daß die neue Einrichtung nicht einen ausgedehnten Apparat nötig hat, der etwa den ganzen Vorteil wieder aufz-chrt. Die Rührigkeit, mit der die Regte-

;'trift Cif«, r.-.-l.- _

Alle Berechnungen werden durch die Wäh- rungszerrüttung über den Haufen geworfen. Die Mark, die schon lange nicht mehr gilt, ist nur noch ein Begriff, wenn man mit Papiergeld rechnet. Es ist sinnlos, wenn man für einen Gegenstand, den der Amerikaner mit einem Dollar bezahlt, dreiundfünfzig Mllionen (!) -Mark- zahlen soll, während der Russe sogar elntge hundert MillionenRubel" zahlt. Beide Zahlungsmittel sind weder Mark noch Rubel.

ländisch« Edelmetalle für das Reich mit Beschlag zu belegen. Zu diesem Zwecke werden die Arti­kel 115, 117 und 153 der Reichsverfassung vor­übergehend außer Kraft gesetzt. Zuwiderhand­lungen gegen die Verordnungen des Devisen- ommissars werden mit Freiheits- und Geld­strafen sowie mit Einziehung der Beträge bedroht.

bevorstehende Stillegung angezeigt, wegen nicht mehr tragbarer Löhne und Steuern. Auch die Berliner Holzindustrie ist wegen völligen Ruhens des Absatzes und des Expor­tes zu umfairgreichen Arbeiterkündigun- g e n geschritzen. Den Gewerkschaften sind bis­her rund 40 000 Kündigungen bekannt gegeben worden. Wegen Rückgangs des Exportes hegen über 30 Münchener Betriebe am Montag achtstündige Feierschichten pro Woche em, auch mehrere Brauereien sind zur Re- duzteruag der Arbeitszeit geschritten. Bon den rund 6000 Studenton der Münchener Hochschulen sind über 2000 um Unterstützungen eingekommen,

en war, den spanischen Bermittlungsvorschlag zu unterstützen. Die Teilnehmer an der Sitzung r- c t>en Eindruck von der Unver-

nommen hat, verdient, daß sie zum Erfolg führte. Aber sehr zu denken gibt doch der Um- Mnd, das gerade zur gleichen Zeit, in der die Markbesserung angestrebt wird, und demnach eigentlich das Vertrauen zum deutschen Aufbauwtllen sich heben müßte, die Markno- t r e r u n g an den internationalen Börsen sozu. sagen stündlich schlechter wird. Ms das Ka­binett L-tresemann die Reichsleitung übernahm, wurde vom Ausland darauf hingewiesen, daß eS zuerst Ordnung in der deutschen Wirtschaft schäften müsse, und während nun ernste Versuche zu dchjer Ordnung gemacht werden, zeigt sich das Ausland mißtrauischer als je zuvor. Dar-

feindliche Ruhrbesetzung wirkungslos werden können. Diese Hindernisse sieht natüi" KLa$ die Reichsregierung und toünscht seyn- lichst, ne zu beseitigen und dann wirklich frucht- brmgense Arbeit zu leisten. Leider muß sie wie iede vorherige Regierung die Erfahrung machen, daß dte französische Zerstörungspo^ l i 11 k, das Grundübel unseres Elends, vor­läufig noch ftärtei ist. Wir stehen jetzt im Enr- scheidungskampf! k. F. d.

«l-mente für «e ^uer der Besetzmtg un^äd- ^n

lich zu machen. Das zwe,te ttaltemsche G-schwa- Delbrück waren aber am 5 -ftttN iom

Die ausländischen Werte.

Berlin,?. September. (Privattelegramm.) Fn den Ausführungsbestimmungen der Devi- enverordnnng des Reichspräsidenten heißt es, daß Bermögensgegenstände (im Sinne der Bo- chlagnahnte)Uc ausländischen Geldsorten, Pa- Piergeld, Banknoten, Auszahlungen, Anweisun- gen, Schecks und Wechsel sind. Als Edelmetalle gelten Gold, Silber. Platin und Platinmetalle.

*

Solvankoufsstellen werden geschloffen.

Berlin, 8. September. lVrivattelegramm.) Infolge der neuen Notverordnung über die De visenerfaffung hat der Berliner Polizeipräsident noch gestern abend die Schließung aller Goldankauksstellen in Berlin angeord- Mft. Die Verfügung tritt am Montag in Kraft. Gleiche Maßnahmen sind in den anderen Städ­ten des ganzen Reiches zu erwarton.

srnBeamten-Gesetzentwuff.

Ter Finanzminifter plant eine Verminderung.

lPrival-Telegramm.)

Am die Wertbeständrgkeit

Die neue Devisen-Erfaffung. lPrivai-Telegramm)

Weitere Baikanwirrm

Italien bleibt unversöhnlich. lEigener Drubtbericht.)

Das Finanzchaos.

Sie Bemühungen um die Wertbeständigkeit

Zürich, 8. September.

Die Reue Züricher Zeitung meldet aus Rom: DerMeffagero" verbreitet durch Sonderblatt die Nachricht, daß Italien, sobald der spa­nische Vermittlungs-Vorschlag i

Die Ki-iegsfchulSlüge

Worin besteht die deutsche Schuld?

Von

Senatepräsident a. D. Robert Sdunölder-KasseL

Delbrück waren aber am 5. Jüll 1914 die Mitglieder des Kronrats in allen Teilen Deutsch­lands verstreut. Das dürste genügen, um dieser »ie franzSffstvr IMNeimrerstottt. Mär ein endgültiges Ende zu bereiten. TerGegen-. Genf, 8. September. (Privattelegramm.) ^üHrt durch

Wie derMotin" meldet, hat die französische x"^^^^^^^d?s Krre^s wm tu- <n.r ^euruDiano vlpionmnsch, Militärisch und wirt-

Uciwiiitc^rjiotTt erhalten, in die Bal'! lchakürch unDmlbere^tel

kangewässer auszulaufen. Die Flotte wird IN diplomatischer Beziehung war auch die jugoflavifchen Hast« anlaufen, nichts geschehen, nm in Italien und Rumänien «die österreich-feindliche Stimmung zu mildern

Feststellung der Mvrber. «und damit diese Bundesgenossen bei der Stange

London, 8. September. (Eigene Drahttnel. Lich?"^alRom war bur^.) Die Mörder von Janina sind in dcn ^benden Artikels 7 des Dreibimdvertr^ws un- terrichtet Ihm lag. wie er in seinem Bericht vom 24. ^rii 1914 (Rr. 156 D. D.) bekennt, der ganze Dreibundvertrag gar nicht vor. Er mußte wuch noch die Vertretung Oesterreich-Ungarns in Rom als »krank, unfähig und völlig versagend" bezeichnen (Rr. 156 und 167 D. D.). In Berlin hat man sich noch am 14. Juli (Rr. 45 D. DI mit Bedenken gegen einen Anschluß der Türket

Berlin 8. September.

Wie die Berliner Blätter melden, befiiwet sich im ReickMnanzminisierium ein Gesetz­entwurf für den radikalen Beamten- abbau vor der Vollendung. Dieser Gesetzent wurf hat in den Kreisen der Beamtengewerkschas. ten lebhafte Befürchtung hervorgerufen. Es wird erinnert, daß Dr. Hilferding schon vor zehn Ta- gen mitgeteilt hat, daß er mindestens dreißig Prozent aller Beamten ausscheiden muffe, an- dernfalls sei an eine Sanierung der deutschen Währung nie zu denken. Berechtigte Interessen würden nach Möglichkeit geschont, aber auch für die Staatsbeamten müsse das freie Spiel der Tüchtigkeit wieder in Kraft treten.

Schließung von Betrieben.

Rückgang der Aufträge, erhöhte Unkosten.

tPrivat-Telegramm.)

Berlin, 8. September.

Die Notverordnung über die Devisener- assung ist gestern spät abends veröffentlicht worden. Sie spricht eine allgemeine Beschlaa- wschchtsvertreter be. T URÖ trne*int «* wie angenommen - wurde. Dr. Peters, sondern don Geheimrat

Fellinger zum Devisenkommissar. In der Vollmacht für den Devisenkommissar heißt es, daß der Kommissar befugt ist, Zah­lungsmittel und Forderungen in ausländischer Währung, ausländische Wertpapiere und aus-

hat den Krieg nicht geplant. eS hat thn gefürchtet V- (g. 2Rotsl in Foreign Affairs-- Auguttheft 1922.)

-r> letzte Zeit vor dem Kriege war

Deutschland unbestritten friedliebend.

2rÄre 191? h^ben geschrieben: Der un« verstorbene, bis zu seinem Tode allseitig hochgeehrte Franzose Marcel Sembat in den Abr^tungen, die er seinen Landsleuten unter dem Titel: .Fartes un roi, ft non sattes la baix »Deutschland war immer friedlie- beüd.^ Es hat eine Reihe von Gelegenheiten, un­ter gunsttgen Bedingungen Krieg zu führen, vor- ubergehen lassen, und wer weiß es denn nicht, daß ~ cutschland seit langen Jahren mit allen straften auf eine enge Annäherung an uns hin­arbeitet. Wenn wir nur bereit wären, darauf etnzugehen/ Die Worte haben neuerdings Wi- deMlgefttnden bei dem royalistisch gesinnten Geschichtsschreiber Ernest R en a u ld Dieser nach d«Santerne vom 8. Oktober 1921: .Der KrieWMon 1912 war das Ergebnis .,,, . - ,T - der französisch-russischen Balkan-Politik. Wenn

mtttlungs-Borschlag im damals nicht ganz Europa in den Krieg hinein- l angenommen wrrde sosort seinen gezogen wurde, so ist das nur der Friedensliebe

^ritt aus dem B ölker bund erklä- Deutschlands zu verdanken." Alle belgischen Ge- Entsprechende Mitteilung Mus- sandten- tn Berlin haben in den Berichten an olmrs fei in der gestrigen Kabinettsitzung er- ihre Regierung immer wieder von i saw-und das Kabinett habe einstirmnig den Friedensliebe Deutschlands betont Entschluß Muffoltnrs gebilligt. DerMatin" meldet über dte BSlferbundrat-Sitzung vom Don-

lieserung der Mörder zur Aburteilung au

Zeitvergeudung und mit nutzloser Arbeit belasten. Daß dieser Zustand nicht weiter gehen kann, ist natürlich Jedem klar, ebenso, daß möglichst schnell etwas dagegen tau werden muß Rur ist man sich noch nicht darüber einig, was geschehen soll. Seit langet Zett schon haben sich Industrie unv Handel vom Papierwirrwarr abgewandt, soweit die Wertbe­rechnung in Frage kommt, und sind zur alten Goldwährung zurückgekehrt. Die Erzeugnisse werden bekanntlich in Goldmark berechnet und täglich nach dem jeweiligen Kurs in Rapierman vom Einzelhandel umgerechnet, weil das umlau­fende Zahlungsmittel die Papiermark ist. Auch in der kaufmännischen Buchführung und in der staatlichen Finanzverwaltttng gilt die Papier­mark, deren aufgeblähte Nullenreihen überflüs­sige Arbeit verursachen und die Preis- «Steuer- und Lohnbercchnung erschweren. Um dieser Dop­pelwährung endlich ein Ende zu machen, wer-- den nun Mittel und Wege gesucht.

Reichsregierung und Wirtschafts........... ....

schäftigen sich gegenwärtig intensiv mit d-m Pro­blem der Umwertung. Gerade die letzten Tage haben eingehend.' Erörterungen im Reichs­finanzministerium gebracht, wobei Vertreter von Großbanken, Industrie, Handel, Landirirtsch^si und das Parlament mitwirften. So liegt der Plan des früheren Finawziministers Dr. Helffe- rich vor, der die ,R o g g e n w ä h r u n g ein- sühren will, während der ReichSverband der In­dustrie die Errichtung einer .Goldnoten­bank' vorschlägt. Nach Helfferichs Plan soll das Kapital zu einer Roggenwährungsbank zu gleichen Teilen von der Landwirtschaft einei- seits, von Industrie und Handel andererseits aufgebracht werden. Die Aufbringung des Grundkapitals ist so gedacht, .daß auf die l a n d. wirtschaftlichen Grund st ücke eine S v. pothek eingetragen wird, die aus den Wert einer besttmmten Menge Feingold oder des glei­chen Wertes in Roggen lautet und mit fünf Prozent verzinst wird. Handel und Jn- d u st r i e sollen eine gleiche Summe ausbringen, entweder durch hhpothekarische Belastung oder durch Uebergabe von Schuldverschreibungen. Aufgrund der der Währungsbank übertragenen Realwerte werden Goldrentenbriefe ausgestellt, die mit vier Prozent verzinst wer­den." Die Goldwertrentenbriefe dienen als Deckung für die von dieser Bank auszugebense .Neumark".

ist die Errichtung von Konzentrations-I-,,^-------- vc»

lagern angeordnet worden, um die unruhigen {L Ü!*

^rei ndl und Bwron'B'eh en? bringen dabei ä.H" oom r.on-i^uch eine Begründung, der Erstere am 30 Mai

^. D^reter^Fr-nckreichs angewie- 1««> mit dem Satz:Deutschland ist mit der po- Nn war. V--N lytischen Gliederung Europas zufrieden," der

^erte E 12. Juni 1011 mit den Worten: , -- 7 ------ ----- u u u cr,~ciir;..mta braucht nicht Den Krieg, es braucht

o ,i2»1 t31a 1 n8 erhalten, und dielstur bte Wirftmg seines Geburienüberschuffes Kriegsgefahr tm Osten sei eher größer 'n allem Gleichmut ahzuwarten."

Die Fortsetzung der italienischer Do» Anlaß zum Ausbruch des Krieges lag ^^?^-^"^E.En erfülle den Völker- m»f dwt Balkan, also dort, wo die FriedmsliÄe bundrat nnt der größten Besorgnis. I Deu-schlands, nach Gustave Hervs und Erneft

bben goldene Früchte getragen SWMASWMM

o:iirnr?a°rIn.?.irWj in ci^m Egemei- wir dem allein noch zuverlässigen Bundesaenos- "5" ^Nankonfikt festgelegt worden. - Der scn nicht in die Zügel fallen Wir verlierestibn

für den 15. Septem- machten" (v. Betbmann-Hollweg) Die «etter des m L ^^L±n, aSenc, Jahrgang 1920 Deutschen Reiches haben sich dann weiterhin a?ch tst zmn 20. September einberufen. gesagt: Wir müssen Sorge tr-men, daß dieser

austra-serbische Konflikt l o k a l i s i e r t b l e i b t.

ustumÄntsche Sindrrufunp. l(v. Jagow.)

Stuttgart, 8. September. (Privat-Tele-ft. ^U1* ^QT aber in der Wiener Hofburg ge- gramm.) Renn auf der Stuttgarter Technifchen ub Empfindlichkeit mit Leicht-

Hochfcknrle innnattikulierte rumänische Sf Jfan it' wm Schien-

»6« w«, m>» ffÄ eiÄfXrs

erhalten und sind bereits ,yrettap mittag aus teilt man, insbesondere in einer derartigen ae- Stuttgart nach Rumänien abgereist. witterschwsilen Zett, keine Blanko-Voll-

- Daß man sie erteilt bat, darin be-

QIufru6r in Äortr. lAstt dre unbestreitbare Schuld Deutschlands.

Rom, 8. September. (Eigener Drahtbericht.) des

mel^t ans K-rft.: Hier hat ein Er de^^'ZL'LLL. Ar Ausstand der Bevölkerung gegen dleiden Uebergang Deutschlands von der Politik des italienischen militärischen Anordnungen des Friedens zu einer Politik des Angriffes auf die Oberbefehlshabers stattgefunden. Infolgedessen istuhe Europas bezieht man sich immer wieder von neuem auf die angebliche Sitzung deS

Berlin, 8. September.

--- r -►b-v- Dem Arbeitsminister haben bis Freitag früh

' na btce '^wrerr« Uumabe tu Ananft ge43460 Industriebetriebe des Reichs ihre

Nach dem Vorschlag des Jndustrieverbandes sollen vom Aktienkapital von fünfhundert Millionen Goldmark die Gründer zweihundert Millionen sicherstellen. Dam Auslande soll eine Beteiligung bis zu einem Drittel angeboten wer. den. Die Goldnotenbank soll dann bei sicherer Deckung Goldnoten ausgeben. Wetteinheir würde der Goldtaler, der die Parität des ameri- lanischen Dollars hat. Als Zwischenlösung empfiehlt der Reichswirtschaftsminister v. Rau­mer eine schnellere Umstellung der Reichsbank, für die die Möglichkeit der Diskontterung vert- beständiger Wechsel und des Goldmarkscheckver- kehrs in Frage käme. Mese Pläne waren Ge­genstand eingehender Beratung. Es ist dader bervorzuhebeu, daß Reichsbankpräsident Haven- stein, der nun einmal sein Amt noch inne hat und daher in wichtigen Finanzfragen maßgebend ist, eine Gefahr darin erblickt, die Wirtschaft zu Zwingen, sich plötzlich allgemein auf Wertbestän- digkeit umzustellen, da diese Wandlung nur langsam vor sich gehen könne. Die Reichs, bank beabsichttge, wertbeständige Zer­tifikate auszugeben, die als wertbeständ'.gr Anlage oder, da sie diskontiert werden können, auch als Ersatz für ein wertbeständiges Zah. lungsmittel dienen können.