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Der

:ion tfne Geraut- de-I BeiugSgeldeS

Weitere Verwicklung am Balkan

gerettet hat, sondern die Awangsmatznay.

kw Kreditgeber: Reduzierung der B-am- ertragen fie es noch, so fragt sie, und glaubt der Ungnaden und Wwf, ttrÄ'ch' swndllch den 0sse>»eu, aktiven Widerstand

tenschelft, Reduzierung der Ausgaben und «nf.

Steifen ist undeuasam.

hören dilletantischer Sanierungsversuchc, die das Gegenteil von Konsolidierung und die Abkehr der internationalen Finanz bringen müssen.

Berlin, 6. September.

Ten Gewerkschaften hatte Dr. Hllferding erst am vorigen Freitag erklärt, die Gefahr eines neuen Markstnrzes halte er für überwunden.

Drrttfcye Kronratfitzung.

London, 6. September. (Eigene Drahtmel­dung.) Der Kronrat unter Vorsitz Baldwins ift auf Donnerstag 5 Uhr anberaumt. Bis dahin wird Baldwin in London zurückerwartet. Lord Curzon sagte den Vertretern der Presse am Dienstag:Wir glauben nicht, daß Italien un­sere Rechte auf Korfu mißachtet und die Intervention des Völkerbundes ablehnt. Aber wir müssen dem Ernstder Dinge ins Auge sehen und stark genug sein, einen neuen Waffen- gang durchs unsere Machtmittel zu verhindern.

»iifelefftunQ.

Rotterdam, 6 September. (Eigene Draht- meldrmq.) Wie aus Kobe gemeldet wird, trafen sechs Kriegsschiffe im Hafen von Yolo- hama ein. Sie hatten Reisladnngijn zur Bersorugng der notleidenden Bevölkerung an Bord. Die Wasserversorgung in Tokio ist wieder hergestellt, ebenso die Straßenbeleuch­tung. Rus verschiedenen Rachbarbezirken tref­fen Lebensmittelsendungen ein. Eine großzügige Hilfsattion ist bereits in die Wege geleitet. Havas meldet aus Peking: Die chi­nesisches Regierung hat angesichts der furchtbaren Katastrophe, die über das Nachbar- reich hereingebrochen ist, die ReisauSfuhr nach Japan freigegeben. Weiter beschloß das Kochinett, zweihundcrttauscnd Dollar zur Lin­derung der Rot beizusteucrn.

wehrt. Man spricht nach England hin, daß Deutschland damit einen Bruch gegenüber Eng­land vollziehe, sich Von» England abwende, das alles in der geflissentlichen Absicht, um Miß­trauen bei England gegenüber Deutschland zu säen. Wir brauchen wohl nicht besonders zu betonen, daß Deutschland an eine grundsätzliche Schwankung in seiner Außenpolitik gar nicht denkt und daß das übrigens gar nicht neue An­gebot die deutsch-französische wirtschaftlich-: Zu­sammenarbeit nicht allem der Wirtschaft Frank­reichs, sondern auch der Englands dient. =hj*

nachdem sich die neuen Steuergesetze auf Besitz und Luxus mtszuwirken begönnen und das Ausland daraus den deutschen Willen nach Still, legung der Noteninflation ersehen müffe. In­zwischen ist der Dollar auf über 30 Millionen Alark gestiegen. Herr Hilferding hat schnellstens die Vertreter der Berliner Großbanken und den von ihm angefeindeten Rcichsbankpröstdentcn Haven stein zu sich berufen. Die Konferenz fand Dienstag Abend statt und dauerte fast zwei Stunden. Ueber ihr Ergebnis wird aus Berli­ner Finanzlreisen mitgcteilt, auch Herr Hilser- ding habe das Eingreifen der Reichsbank erbe­ten, das nicht unbedingt abgelehnt worden wäre.

tiiigSnflige» engflschrs Urteil.

London» 6. September. (Eigene Drahimer- dung.) Der Börsenmitarbeiter desManchester Guardian" schreibt von neuem zum deutschen Währungsverfall:Stresenmnns Ankündizuag einer neuen Goldmarkwährung war für die i n - ternationalen Börsen das Signal zu einer neuen Fluchtaus der Mark. Die deutschen Experimente mit der Mark zerstören den letzten Rest des Vertrauens in eine vor­sichtige, sachliche deutsche Geldwirtschast. Man rette keine Währung durch Einführung einer Doppelwährung, sondern man vernichtet die eine Währung durch die zweite Währung. Die Sanierung Oesterreichs beweist, daß keine Goldkrone neben der Papirrkrone Oesterreich

Das Erdbeben-Llnglück.

Weitere Erschütterung Japans.

(Eigene Drahtzneldung.)

London» 6. September.

Die Londoner Blätter berichten aus Kobe (Japan), daß am Sonnabend in Japan mehr als zweihundert Erdstöße verspürt wurden. Die schwersten davon hatten eine Dauer von 6 Minuten. Am Sonntag wurden weitere 57 Erd­stöße verzeichnet. Die kaiserliche Prinzessin Kaya, die fälschlich totgemeldet wurde, ist schwer ver­letzt. Sie hat einen Fuß verloren. Einer Havasmeldung zufolge sind die Städte Tokio und Uokohama jetzt vollständig von einem Truppenkordon umgeben. Die Trup­pen waren in allyr Eile aus dem Inneren Ja­pans herangezogen worden. Niemand darf in die Stadt und niemand darf heraus. Der größte Teil der Bevölkerung lagert auf freiem F e l d e vor den Städten. In Yokohama wur­den am Montag 25 Personen erschossen, die beim Plündern ergriffen worden find.

Gens, 6. September. (Eigene Drahtmel­dung.) Die gestrige Sitzung der Botschasterkon- ferenz hat keine Aenderung der Lage im ita­lienisch-griechischen Konflikt gebracht. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen. Wie das »Jour­nal" seststellt, ist Italien unbeugsam in feinen Forderungen und droht mtt der Fortset­zung seiner mllitärischen Rüstungen.

Das ist die sehnsuchtsbange FragS aller Deut« scheu; niemand beantwortet sie. Wie schwer schon wird sie jeden« Deutschen, der unbeteiligt ist. Gedenktderer, die eingekerkert in einsamer Abgeschiedenheit schmachten und denen diese Frage Höllenpein bedeutet! Fühlt mit de­nen, die fern vom Heim die Ungewißheit die­ser Frage betrauern! Versetzt Euch hinein in die einsame Gefängniszelle, wenn dort das winzige Schimmerchen goldener Abendsonne in Rächt versintt! Denkt auch an die, die dann sehnsüchtig über Berg und Tal im Geiste ihr Heim suchen, wenn Ihr ruhig Eures Heims Behaglichkeit genießt! Die Zeit der Diplomaten ist jetzt gekommen. Roch ist ihr Spiel unsichtbar und unhörbar. Wir hoffen, daß baldige Ver­handlungen voir Erfolg sind. Mr müffen eS dringend wünschen, im Interesse der Inhaftier- ten, der Ausgewiesenen und Familien. Jede Ge­legenheit, jeder Weg muß versucht werden, ihnen die Freiheit, die Heimat wiederzugebeu.

Es darf sich nicht wiederholen, was großen Tei­len der deutschen Kriegsgefangenen am Ende des Weltenkrieges zugeMgt ward, wo erst nach Aufrüttelung des VolkscmpsindenS, nach Kampf mit der Regierung, den Letzten die­ser Helden die Heimat eröffnet ward. Das In­teresse für unsere Friedensgefangenen, für die Ausgewiesenen, soll und darf nicht erlahmen.' Es ist Volksehrenfache, immer wach ztt halten, daß vor allen Verhandlungen die Frage der Herausgabe der Gefangenen, die Heimkehr der Ausgewiesenen zu stellens ist. Auch die Regierung und die Dolksvettretetk glauben wir in diesen Stunden an diese heiliM Ausgabe erinnern zu müffen. Eingedenk ihreij wiederholten feierlichen Gelöbnisse werden auch' sie eine Forderung vor alle anderen stellen, näm­lich die, welche der Deutsche Banttenbund als Schicksalsfrage aufzurollen bereit sein wird, die heilige Forderung:Freiheit für unsere Gefangenen! Rückkehr der Ausgewiesenen!"

tintergenangene Schiffe.

London. 6. Septembsr. (Eigene Draht­meldung.) DieTimes" melden aus Schanghai: Auf der Reede von Y o k o h a m a sind während des Erdbebens vierundvierzig Schiffe untergegange n, darunter achtzehn euro­päische Schiffe. Von Yokohama stehen kaum noch 50 Häusgr, alle Hakenanlagen liegen in Trümmern In Tokio find mrch alle Stein- häuser eingestürzt. Am Montag verzeich­nete der Seismograph in Schanghai zwei, am Dienstag drei neWe Erdbeben von gro­ßer Intensität, soadß die Radel des Seismo­graphen abgebrochen ist»

Ein halbes Fahr tobt nun der Ruhrabwehr» kämpf. Schweigend, aber mit unheimlicher Er­bitterung wird er gefühtt. Ist es die Endphase, in der wir stehen, gibt es noch eine Steigerung? Es ist, alS vernähme mau das Zähneknirschen der bis aufs Blut gepeinigten Ruhr­und Rheinbevölkerung. In aufgeregter Span­nung HM die Welt den Atem an. Wie lange

Befürchtungen in Vari«.

Paris, 6. September. (Eigene Drahtmel­dung.) Hier herrscht große Besorgnis wegen der drohenden italienisch - füdslavischen Kriegsgefahr. Besonders bemertt wird, daß der jugoflavische Ministerpräsident Pasitsch gestern mittag plötzlich in Paris eingetrosfen ist und so- fott von Pöincars empsangen wurde.

Der furchtbare Markfturz.

Die Bankenvertreter beim Reichssinanzminifier.

(Pttvat-Telegramm)

Wird SnÄand eingreifen ?

London, 8. September. (Eigener Drahtbe­richt.) Lord Cecil e,npfing gestern Vertreter der Presse, zu denen er unter anderem bemerkte: Wir sind bisher nicht pessimistisch, aber wir müs­sen Vorsorge treffen, um Griechenland vor ungc- lechter Sühneleistung zu schützen. Mit Ge­nugtuung bezeichnen wir die Jnstruktton des Völkerbundes au seinen römischen Bettreter, wonach an der Zuständigkeit des Völkerbundes und der Unverletzlichkeit der Völkerbundssatzun­gen sestzuhalteir ist. ES ist nicht länger zu verbergen, daß die Admiralität Einbe­rufungen vornimmt. DieTimes" geben selbst zu, daß 13 Kriegsschiffe der Rrierveslotte zur Verstärkung der Mittelmeerflotts nach Makta unterwegs find. Bei Lloyd in London werden gewettet für ein kriegerisches Eingreifen Eng­lands im Mittelmeerkonflitt 5 zu 1.

Sin HllfSbund.

Zusammenschluß der Ausgewieseue». > Eine anerfennenStoerte Gründung ift fn bett Kreisen der von de» Franzose» »et. «rtebenen Deutschen vollzogen worden. Man berietet nnS darüber da« Folgende r

Die durch die französische Einbruchsarmee widerrechtlich von Heim und Herd Vettriebenen, deren Zahl täglich wächst, haben sich jetzt zu einem gegenseitigen Hilfsbund zusam» mengeschlossen. Unter Mitwirkung des Westaus» schuffes des Deutschen Beamtenbundes ist ein Ausschuß der R u h r a u s g e w i e s e - neu gebildet worden, der zahlreiche Ortsgrup­pen und in Berlin, Neue Friedrichstraße 1 (Pro« vinzkattell des D. B. 53.), ein ständiges Burearki eingerichtet hat. In einem gemeinsamen Abend" der in Berlin weilenden Ruhwettriebenech wurde die Einrichtung eines besonderen Für­sorge für die Familien der Vettriebenen örtert und ein Wohnuugsausschuß einge­setzt, der mit den Behörden und Wohnungs- ämtern gemeinsam die Unterbringung der Opfer französischer Gewalt in die Wege leitet. Der Westausschutz des D. B. B., der ftir die Ver- triebenen ein Nachrichtenblatt unter dem Titel Der Ausgewiesene" heransgibt» hat einen Aus­ruf erlassen, in dem es heißt:

Freiheit für unsere Gefangenen! Rückkehr der Ausgewiesenen!

hervorbrechen sehen zu müssen. Noch Men sich täglich urtd stündlich die Gefängnisse mit Denen, die die Treue zum Vaterland über alles setzen, rollen ab die ttauttgen Züge»-! mit den von Heim und Herd Verdrängten, die lieber ihr Alles, das Letzte, an dem ihr Herzblut hing, dahingaben, um den NamenDeutscher" in Ehren weiter tragen zu können,. , z

Wie lange noch? '

Essen, 5. September.

Der erwartete Gegenstoß innerhalb der Zechest die sich für die Verhandlungen mit den Franzo­sen ettlätten, hat eingesetzt. Es hat nur geringe Anstrengungen durch den besonnenen Teil der Belegschaft bedurft, um den Syndikalisten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Auf der Zeche .Elise", die durch einen aufrcktroierten Betriebsrat mit den Franzosen Verhaiiokungen fühtte, haben sich nur zwanzig Mann für Franzosenarbeitt erklätt. Auf der ZecheGustav", die an die Stadt Essen das

Die Wirren am Balkan.

Auch ein italienisch-serbischer Streit.

(Eigene Drahtmeldung.)

Varis, 6. September.

DerMatin" gibt Gerüchte wieder von einer bedrohlichen Zuspitzung des Fiume-Kon­flikt es/der die gegenwärttge Lage Ita­liens und Jugoslaviens beherttcht. Das Interesse für den griechisch-italienischen Konflikt ist völlig hinter dem Fiume-Konflikt zurückgerre- ten. DerTemps" meldtt: Die Besetzung von Korfu durch die Italiener sei nur im Hinbkick auf die Möglichkeit eines Krieges zwischen Ita­lien und Jugoslavien erfolgt. Neber die Lage in Griechenland werden Nachrichten ver- breitet, deren Richttgleit sich zur Stunde nicht «achprüsen läßt. Es hat aber den Anschein, als ob die Stellung der Militärpartei in Athen neu­erdings gefestigt sei. In Athen kam es gestern zu großeir Massenkundgebungen der Ar. beitersch^M für ein» kriegerische Ausein­andersetzung mit Italien. Dem Mimfter- präfidenten wurde eine Forderung der Gewerk­schaften überreicht, dem übertriebenen italieni­schen Sühneverlangen nicht nachzukommen.

Verräter im Ruhkgeblet.

Kampf gegen die Syndikalisten. >

Verständigung?

Heraus aus der Passivität.

Diese neuen Steuern haben, was man ganz offen aussprechen muß, ihre letzte Wirkung bis- her nicht erreicht. Es war der gewollte Zweck dieser steuerlichen Maßnahmen, die Waren-, De­visen- und Effektenbestände zu lockern, um da­mit einen Druck auf die gesamte Preisbildung auszuüben. Man wollte eine Verengung des Geldmarktes, eine Verknappung des Umlaufs on Zahlungsmitteln erreichen dadurch, daß er­hebliche in die Billionen gehende Summen an Papiergeld in die Reichskaffe wieder zurück- skössen. Man muß sich freilich von vornherein Har sein, daß dieses Ziel nicht erreicht werden könnte, wenn nicht zu gleicher Zeit auch nnn- destens ein Stillegen der Notenpresse vorgenommen würde. Statt dessen haben ton- das Dopelte und Dreifache der vorherigen No­tenproduktion herausgebrackt und der Er­folg war, daß eine weitere Verwässerung unse­res Geldmarktes eingetreten ist. Wir stehen heute im Grunde wieder an derselben Stelle, wie tot wenigen Wochen, als unter dem Druck die­ser wirtschaftlichen Zuspitzung das Kabinett Cuno dem Kabtnttt Stresemann Platz machen mußte.

Dir Regierung Stresemann wäre verloren, wenn sie nicht aus den Fehlern ihrer Vorgängerin gründlich lernen wollte, und doch muß sie in allem und jedem die Parole beach­ten:Heraus aus der Passivität!* Der Reichs­kanzler Stresemann ist dabei, eine erfreuliche Aktivität für sich und die von ihm geführte Regierung zu entfalten und wir können nur wünschen, daß den Wotten raschesteus die Taren folgen. Wir müssen aus der Passivität nach in­nen und nach außen heraus! Wir müssin in Innern mtt der Arbeit beginnen, dürsten aber dabei zugleich auch nach außen nicht untätig sein. Nie sind der deutschen politischen Füh­rung größere und schwerere Aufgaben gestellt worden, als in diesem Augenblick. Wir müssen unser Augenmerk nicht nur auf eine straffe- gelsührung nach innen .sondern auch daraus richten daß wir die tödliche Wunde, die au den« deutschen WirtschastSkörper klafft, so rasch als möglich und in einer Weise schließen, die Deutschland das Wetterleben ermöglicht.

Die Beendigung des Ruhrkonflik- tes mit dem Ziele der Wiedereinführung die­ses Gebietes, das, wie die jetzigen Verhältnisse gezeigt haben, in der Tat das wirtschaftliche Herz Deutschla-nds ist, in das Gesamtnetz der deutschen Wirtschaft, muß die nächste Aufgabe fein. Das ist nicht mit Passivität, sondern nur durch eine wirkliche und wohlverstandene Aktivi- iät zu erzielen. Der Kanzler Stresemann ha: nun auch jetzt den Weg gewiesen, der freilich nicht neu ist, der aber aus seinem Munde und bei der Stellung, die er gegenwättig im politi­schen Leben einnimmt, stärffte Wirkungen haben muß, den Weg der wirtschaftlichen Ver­ständigung mtt Frantteich. lieber die Vor- aussetzungen sind wir uns alle ein'-' Unver­sehrtheit unseres territorialen Besitzes, poli­tische und wirtschaftliche Bewegungsfreiheit. Um die einzelnen Gebiete zu enthaften, hat der Reichskanzler die H a f t u n g der gesamten deut­schen Wirtschaft Nicht nur also des Besitzes in den umstrittenen Gebieten Frankreich a n ge­bot e n und ihnen überdies auch noch eine po­litische Sicherheit in Gestaltung der Streit- erklärung zur Teilnahme an einem Bündnis aller am Rheingebiet interessierten Mächte in Aussicht gestellt.

Nun ist die entscheidungsvolle Stunde da, in der Frankreich vor aller Welt bekennen muß, welche Ziele es gegenüber Deutschland verfolgt. Das deutsche Anerbieten geht nicht nur in seinem Umfange, sondern auch in seiner Sicherung wett über alles bisherige hinaus. Und es trifft sich mit einer ganzen Reihe von Ideen und Plänen, die selbst von Frankreich der als Verständigungs- und Zusammenarbeits- Möglichkeiten schon wiederholt gefenn^etamei worden sind. Jetzt muß es sich entscheiden, ob Frankreich wirklich die Ruhe u. die Befriedigung Europas will, oder ob es Ziele verfolgt, denen sich das deutsche Volk nie und nimmer würde unterwerfen können, die aber schon bei dem Ver­such ihrer Verwittlichung den europäischen Kon­tinent in den fürchterlichsten Abgrund schleudern müßten.

Die französische Presse ist genötigt die letzten Ausführungen des Reichskanzlers Stresemann, die einen Ausweg aus dem Wirr- Warr zeigten, in der Hauptsache günstig zu be­sprechen und zu beurteilen. Ls war bemettens- wett, und wir müffen über diese Dinge unter­richtet sein, daß aber dabei vielfach taktische Manöver zur Anwendung kamen, die nichts anderes als Zersplitterungsversuche darstellten. So kann man in der französischen Presse lesen, daß das Stresemannsck.' Angebot der deutsch- französischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit England verstimmen müffe, denn England habe sich ja immer gegen diesen Gedanken ge-

Meta NM MMtai

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

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