Hessische Abendzeitung
Nummer 185
Einzelnummer 3000 Mk.
Sonnabend, 11. August 1923,
Einzelnummer 3000 Mk.
13. Jahrgang
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Kasseler Nmstr Nachrichtm
Kasseler Abendzeitung ----- —
Kein Mittel gegen die Teuerung?
Sonderbündler
gegen die Feinde sein.
K. F. D.
Hilflose Lage.
Berkin, 10. August. (Privattelegramm.) Die Besprechungen beim ReichSfinanzminitzer über
Nicht fortgeführt worden. Dagegen war der ReichSbankpräsident kur, vor der Reichstags. sitznng beim Reichskanzler. Aus varlanvmtari- schen Gesprächen, an denen sich auch der Reichs- wirfichafiSminister beteiligte, kann man jedoch die Tatsache herausschälen, daß die Regierungskreise der neuen Bewegung. die der Kanzler selbst alA cntsetslich bezeichnet hat, völlig hilflos und unschlüssig gegenüberstehen.
Ungeheurer Lärm und Widerspruch olgte auch seinen Weiteren Worten. Die Aussprache stand nicht hinter dieser »Enthüllung der
Curzon überreicht hat, betreffen nicht mehr Heu englischen ««Wortentwurf, sondern Borfchläge Frankreichs nach einer Neuregelung der Repa, rationsfrage auf der Grundlage per alliierten Finanzkontrolle und der Ueber- nahme des deutschen Zoll, und Berte hr »Wesen S i» alliierte Regie.
zossn ihr Ziel verfolgen, davon haben wir mehr als genug entsetzliche Beweise. Tie gemeinen Rechtsbrüche, die frivole Drangsalierung der dortigen Bevölkerung, die Vertreibungen. Verurteilungen, Mißhandlungen, Räubereien und Diebstähle, neuerdings die Verhinderung der Lebensmittelzufuhr, sind die Gewaltmittest, das deutsche Volk mürbe zu machen. Wie groß steht demgegenüber der deutsche Widerstandswille da, der von allen Parteien bekundet wird. Durch die Ausführung des passiven Widerstandes setzt sich vor allem di« Rubr- bevölkerung din nationales Denkmal. Mit ihr fühlt das gesamte deutsche Volk und gibt darin den besten Beweis seines Willens zur p o l i t i- schen Einheit. Möge diese Gesinnung weiter dauern und sich stärken, dann wird die Bo- terlandsliebe die erfolgreiche Waffe im Kampfe
Beschränkte Verfaffungsseter Unter de« Deuck der Notlage. lVrivat-Tclearamm)
Berlin. 10. August.
. »Die Wechrheit sollte der Berichterstat- wrt_ Redakteur I. F.! w^raw^ ni^ fcnnen- sei^gesagtE'daß'er stüh^r !??ein Sanz übles Revolverblatt »Die herausgab, daß die deutsche Polizei sich seiner aber nicht Habhast wer! «i« 5? Diensten und da-
"s" unter franzSsischem Schutz steht. Durch sofort etnsetzewde Annschenrufe und häufigen lärme n- Widerfpruch kam aber der Redner
Verdreifachte Vefotzungsrostea.
Düffeldors, 10. August. (Privattelegramm.) Anck Paris wird berichte, daß der Monat Juli Frankreich fast 900 Millionen Francs BesatzungS- losten verursacht hat: das fei die Berdrei- fachuug gegenüber Jnni. M-» könne ran lmrtmatzen, daß auch hie französische Besatzungsarmee im letzten Monat auf die dreifach« Stärke gebracht worden sei, besonders durch die Bor. gänge an der Ruhr.
Der Derfaffungstag.
Zugleich Rhein- und Ruhetag.
Ms MN 11. August 1919 in Weimar dem deut- scheu Volke die Reichsverfassung gegeben wurde, lag Deutschland noch in den Fieberzuckungen, den Nachwehen der Revolution, nachdem neun Monate vorher die Monarchie gestürzt worden war. Diese Tatsache muß man bedenken, wenn man die neue Verfassung kritisch betrachten will. Ob das damals geschaffene Werk gut war, muß sich an seinen Erfolgen zeigen. Daß die abgelaufenen vier Jahre nicht gerade geeignet waren, einer Regierungsform als Versuchszeit zu dienen. wird Jedermann zugeben, denn mit den durch das Versailler Diktat geschaffenen Zustän- den, die der Regierung keine wirkliche Freiheit geben, sondern sie unter stetem äußerem Druck halten, mag sich eine Republik oder eine Monarchie abquälen, sie wird dabei keinen einwandfreien Befähigungsnachweis erbringen können. Es ist müßig, darüber zu streiten, ob wir heute bester daständen, wenn wir die Monarchie be- halten hätten, denn in Anem solchen Streit läßt sich nichts beweisen. Wir haben jetzt nur mit Tatsachen zu rechnen, und die sagen uns, daß wir den Krieg verloren halben und daß man sich nun bemüht, einen neuen Staat aufzubauen. Wie das alte System für den Zusammenbruch im Kriege verantwortlich gemacht wurde, so ist das neue für das Gelingen oder Mißlingen der Aufbauarbeit verantwortlich. Ein Urteil dar- itber kann man heute gerechierweise nicht abgc- den, denn wenn bisher nicht mehr erreicht worden ist, so ist nicht das System, sondern sind äußere Umstände daran schuld, hervorgerufen durch die anormale Entwicklung der Nachkriegszeit.
Der passive Widerstand.
Ciue verständige Stimme.
(Eigene Drahtmeldung.)
Baris. 10. August.
Einzig die »um-mitö findet in der Kanzler- rede im deutschen Reichstag den Grundton eines BerständigungSwillens mit Frankreich. Daß der passive Widerstand nicht aufgegeben wird, ohne die Wiederherstellung deS Zutzandeö im besetzten Gebiet, wie sie Ansan« Januar beswnd, sei vom deutschen Standpunkt aus verständlich. Jntereffant ist die Feststellung der kommunistischen HumanitS, daß eine Bertretrrsitzung »er kommunistischen Organisationen des besetzten RnhrgebieteS am Sonntag in Effen stattgefun. den und den Eintritt in die deutsche Ruhrav- wehrfront beschloffen habe; solange die Militär- hesetzung unverändert fortdauert.
Marksturz und Teuerung.
Rene Stühungsversuche durch Verordnungen (Privat-Telegr«nm.)
Berlin, 10. August.
Die Finanzexperimente der Reichsregierung gehen weiter. Jeder Tag bringt neue überstürzte Maßnahmen. Nachdem die bisherigen Berord- nungen nichts gefruchtet haben, den Kurs der Mark zu heben, hat man sich je# entschlossen, dem Druck der Gewerkschaften nachzugeben und ein Berb»t de« MarkverkaufS an das Ausland auszusprechen. In der betreffenden Notverordnung des Reit^prästdenten heißt es, daß das Angebot von Mark im Auslande den SurS der Reichsmark erheblich beeinflußt und die SnrSbefferungSbemühungen der Reichsbank gestört haben. Die Verordnung trift mit dem Tilge der Verkündung. also heute, in Kraft.
Safi verfünffachte vrrifr.
Berlin. 10. August. (Privattelegramm.) Die große politische Rede des Kanzlers im ReichSrag wird in ihrer Bedeutung leider durch die T e u- erungSwelle beeinträchtigt, die «rMe, ine die ReichSharptstadt erlebt hat. Die Preise haben sich seit gestern säst verfünffacht. Fett kostet bis dreiviertel Millionen Mark, Butter bis 900000 Mark pro Pfund. Für Fleisch werden Preise bis su 800 000 Mark vr» Pfund verlangt. Bor den Markthallen spie- len sich ganz trostlose Szenen ab. Angesichts die- er Preisentwicklung ist die Stimmung in der Großberliner Bevölkerung außerordentlich be- drückt und zum Teil verzweifelt. In den , Fabriken arbeitet die kommunistische .Hetze mit , Hochdruck und die wildesten Gerüchte über 1 Putsche gehen wieder einmal feit gefftrn um. :
Rotterdam, 10. August. (Eigener Drahtbe- rtcht.) Reuter meldet: Die gestern im Kabinettsrat beschloffene Rote an die Alliierten sagt über die Rede des Reichskanzlers Dr. Cuno, daß Deutschland von England nichts zu erwarten habe. In nnchgebenden Londoner Kreisen wird erklärt, es wäre völlig irrig, anzunehmen, daß England Deutschland aus dem von ihm allein und selbst hervorgerufenen Wirrwarr (?) heraus- zuhelfen wünsche. Andererseits sei England nicht geneigt, Deutschland einen bedingungslosen Verzicht auf den passiven Widerstand anzuraten. Die britische Regierung sei an der Rubrbesetzung günzlich unbeteiligt und könne deshalb nicht einseitig Stellung nehmen, auch nicht einseifig den Alliierten gegenüber. Die britische Regierung habe zurzeit nicht die Absicht, irgend etwas zu unternehmen, was die englisch- ftanzösifsichen Beziehungen noch weiter trüben würde. Eine Antwort an Deutschland könne nur gemeinsam mit den Alliierten erfolgen.
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Gefahr der fremden Vormundschaft.
Barts, io. August. ((Eigener Drahtbericht.) Eine Havasdepesche von gestern meldet: DaS französische Kabinett führt keine Beratungen mehr über die englischen Vorschläge. Das Kabinett hält sowohl die deutschen Anträge wie auch' die gemeinsame Antwort der Alliierten an Deutschland für zurzeit erledigt — „Echo de Paris" meldet, die französischen Bemühungen in London und die Mitteilungen, die
Sranlleich sabotiert die SolbanleiS?.
Berlin, 10. August. (Privattelegramm.) Ter vom „Matin" angekündigte Einspruch Frankreichs gegen die Goldanleihe des Deutschen Reiches findet bereits ein Echo in Brüffel. Der Brüffelre „Soir" von gestern nennt den französischen Einspruch als auch im Jntereffe Belgiens gelegen, das sich ihm zweifellos anschließen werde Jedenfalls. Ja schreibt der Soir.
Reine Weiteren Schritte.
Berlin, 10. August. (Privattelegramm.) Im Anschluß an die gestrige Reichstagssitzung teilte der Reichskanzler in Gesprächen mit westdeutschen Abgeordneten mit. daß neue deutsche Schritte in London zunächst nicht erfolgen werden, nachdem die bisherigen ein für Deutschland klägliches Resultat erbracht haben. Jedoch soll der deutsche Botschafter während der nächsten Wochen in London bleiben, um für etwaige neue Informationen der deutschen Reichsregierung sofort zur Verfügung zu stehen.
ernoch einmal breit: die Pressekonferenzen wäh. 'end des Krieges die Kriegsanleihe, di« Gold- ammtnng nfw. Dann kamen Erinnernnoen an 1818 und 1919 die Losung: Los von Berlin' und die Haltung der einzelnen Parteien zu den Zielen der Sonderbündler. In der franz ösi- chen Zeitung für daS Ruhrgebiet hat man
•ie französische« Ager.fe« am Rhc a.
Was uute* den »--rdervitndl-r« an* v-rtt-h-nhat, leg» her nafl) fit »<n. v« Düsseldorfer Bericht anschaulich klar» ,.3" der deutschen Presse des besetzten und uw beisetzten Gebietes, gleichviel welcher Parteischal, nerung, findet man gegenwärtig fast überall, wenn von dem Treiben der Smeets. Dorten Trier, Decker usw. gesprochen wird, die Bereich, rmng »Rheinische Sonderbündler", »Rheinische Separatisten;, und gleichzeitig spricht man auch ton einer »Sonderbündlerpartei', einer »Rheini. fdjen Republikanischen Vollspartei* und von sonstigen »Parteien- dieser Richtung. Es muß nun einmal ganz energisch darauf hingswiesen werden, daß diese Bezeichnungen falsch sind Denn in Wirklichkeit haben all« diese Kliquen. deren landesverräterifches Treiben in der Presse gebührend gegeißelt wird, weder Anspruch aus die Bezeichnung »rheinisch*, noch auf die Bezeichnung »Partei*. Denn diese Leute sind weder Rheinländer, noch Sonderbündler noch stellen sie eine Partei dar, sondern sie sind einfach französische Agenten, und ihrs sogenannten Parteien nichts als Scheingebilde die. wenn das Moment, das ihnen bisher zu chrem^Scheindasein vertzolsen hat. nämlich die französische FraiÄenunterstützung, fortsällt zu-, sammenbrechen werden wie Kartenhäuser In ver rheinischen Bevölkerung, in den breiten Mas, jen des Volles haben alle diese »Parteien' keine Grundlage. Daß es so ist. hat unter anderem ber Verlauf der Tagung gezeigt, die vor einigen ebin lenen französischen Agenten in ■Jt4fcn>orf ,/U dem Zweck abgehalten wurde, eine neue Scheinpartei»
öte sogenannte »Rheinische Unabhängigreitspan - ru. gründen. Heber das Programm, die Ziel« Zusammensetzung dieser neuen Ver- raterkliguen haben wir schon berichtet. Die erste Vmamm ung. die jene »Ehrenmänner' in der »» Tonhalle abhielten, nahm ein klag, ttches Ende. Heute geben wir einen ausführlichen
Tüffekdorfer Korrespondent der Zeitung' wieder, der von Verlauf uu° Ende dieser Versammlung ein anschauliches und stellenweise recht amüsantes Bild entwirft
: vollgepfropft war gegen 3 Uhr nadt mittag« twr Kaifersaal der Tonhalle. Im Vor, dergrund saßen die Herren Sonderbündler und ihre »rreunde. Keine überwältigend große Schar o^r aber eme auffallend seltsame Gesellschaft!' ein Teil Kleinbauern und Ge- werbetreibende aus kleineren Orten, zum Teil mit ihren Frauen, gekommen Um die Sonder» SÄL E Saale und auf den großen Galerien drängten sich Kopf an Kopf die Gegner unÄS rfi'^Traf!lLftcn und Svzialdemofiaten Atälleder anderer Parteien, zusammen. Der Vorsitzende. Kunsimaler Falkenbera- rfCtCr^a^ Thema der Verhandlung geschehen? Was gestern noch un- erichienen fei. könne morgen bereits Wirklichkeit geworden fein. Daß die
Tagung unter französischem Schutz taub, darüber ließ eine Warnung des Vorsitzen» ■*n j^tnen Zweifel. Es sei gesorgt, so legte er, ^.^uhorcrn nahe, daß Unruhen hier im Saal» wrllungsvoll entgegengetreten werden könne, die t T011* Mittel zu gebrauchen wis- Wer St NitE '®ie WuH-Seit-
ter des Tages, der fri Matthes, verkünden.
wollte. Damit find die Beziehungen von selbst sieben. Auch über seine eigene Per- sprach Matthes verschiedenes. Im vorigen Jahre fei er nabe daran gewesen, den Sozial- Demokraten von sich zu werfen und Kommunist zu werden, eine Aeußerung, die di- Kommunisten nnt rrengem Hohngeheul oufnabntvn. »Deutsch- land liegt heute am Rhein, Berlin in Men!' rief der bezahlte Ueberläufer am Schluß keiner Betrachtungen auS. Ironischer Beifall, Wider- ttuchsgeheul und Gelächter.
. .. ... .— — - -----------—-----------, „-----------------ber neuen
der französische Botschafter am Mittwoch Lord deutschen Goldanleihe ferngehalten werden.
AblehnenöeHaltung öerSntente
Deutschland hat nichts zu erwarten.
Das Eine ist jedenfalls anzuerkenneck, daß es ein Zeichen der Selbstbeherrschung und kühlen Ueberlogung war, als sich in Weimar ein Ausschuß von Männern zufammensetzte, der Diut zur Verantwortung zeigte und eine Verfassung schuf, die trotz mancher Mängel im Einzelnen doch eine scharfsinnige VerstandeSarbeit im Ganzen war. Die besonnenen Köpfs aus der damaligen erregten Zeit, Staatsmänner, Juristen und Polifiker, waren daran beteiligt. Der erste und beste Erfolg dieser Arbeit war unstreitig, daß auf der festen Grundlage der Verfassung aus der Verwirrung des Umsturzes die stark bedrohte Einheit des Reiches zusammengehalten wurde. Was das heißt, läßt sich erst ermessen, wenn man sich vor Augen hält, daß die auf den Rechten der Fürstenhäuser ruhenden deutschen Lander nicht in ihre beliebte . Slammeseigenart" zmückfielen, sondern sich bewußt wurden, daß sie nicht nur Preußchi, Bayern, Sachsen, Württemberger usw., sondern in erster Linie Deutsche waren. Merdings stammt diese Erkenntnis nicht erst aus 1919. Ihre Wurzel steckt tiefer, sie reicht zurück Ns 1871, zur eigenMchen Reichsgründung. Daß das Werk Bismarcks in den Stürmen von 1918/19 in seinen Grundzügen erhalten blieb, ist dem alSbal- digen Entstehen der Reichsverfassung zu danken. Sie gibt uns auch die Möglichkeit, über die Wirrnis der Nachkriegsjahre, die unglücklicherweise die Fortsetzung deS Krieges mit anderen Mitteln sind, Hinwegzukommen. Es ist die Aufgabe des deutschen Volkes, zunächst an der Erhaltung der Reichseinheit und später an einem zeitgemäßen Ausbau der Verfassung mit. zuarbeiten. »Die Staatsgewalt geht vom Volle aus,' heißt es im ersten Satz. DaS bedeutet aber auch, daß die Mitarbeit mit Würde und Ernst geschehen muß. Ausschreitungen im Lande und im Reichstag, tote sie von einem Häuflein Radikaler geübt werden, sind nur geeignet, den Begriff »Freiheit' zu diskreditieren, was ange- stchts des äußeren FeindeS vermieden werden sollts.
Die »Fortsetzung deS Krieges' wird uns ebenfalls heute besonders inS Bewußtsein eingehämmert, da mit dem 11. Januar, also seit sieden Monaten, der Feind den Versailler Vertrag gebrochen hat und ins Ruhrgebiet tritt Mi- litärgewalt eingedrungett ist. Die Absperrung dieses wichtigsten Industriegebiets vom übrigen Deutschland hat. wie schon oft an dieser Stelle dargelegt, den Zweck, Deutsclsiand wirtschaftlich ohmnächfig zu machen und eS zu zerstückeln. Ruhr-. Rhein- und Saarland sollen los- gerissen werden. Das heißt: das Herz au8 dem ; deutschen VollAörper reißen. Me die Fran- !
Infolge ber außenpolitischen Lage hat die Reichsregternng einen Teil der für den Versal, ungstag geplanten großen Festlichkeiten abge- agt, so auch den großen Fackelzug von 150000 ^erfmien. Daß erst dem deutschen Reiche gesagt wgrdm mutzte, es entspreche nicht ber deutschen Würde und ber deutschen Notlage, derartige FeWichkeiten hi veranstalten, ist der bittere Kern bet Safte. Der Reichspräsident hat ans dem gleichen Grunde die grotze Abendveranstaltung im Opernhause abgefagt. Dagegen finden die all.
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