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Hessische Abendzeitung

Nummer 175

Einzelnummer 803 Mk.

Dienstag, 31. Juli 1923

13. Jahrgang

Einzelnummer 800 Mk.

gnsertionsp reife:,) Einheimische auftrage Die etnspalttgeAnzeigen»ile 1200 Mart »amt. kiennachrichten die Zelle 1000 Mark,hie sinspalttgeReklamezeile 3300 Mark b) AaSmarkige Auf­trag-: Die einspaltige Anzeigenzelle 1200 Mark die einspaltige Aeklamezell« 3300 Mark, alles ein. schließlich Teuerunzszuschlag und Lnzeigensteuer. Für Anzeigen mtt besonders schwierigem ec-S hundert Lrozenl Aufschlag. Fiir die Nichtigkeit aller durch Zernsprecher aufgegebeaen An. zeigen, owie für «nfnahM-daten und Plätze kann sine »ernähr nicht üd-rno nm-n werden Druckerei: Schlachthoturaße 23/30. «eschäftsstelle: Kölnische Straße 5. Delephon Nr. 9M und 952

Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung -----

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-der Ansprüche wegen etwaiger nicht orbnängsmSAg-r Lieferung ausgeschlossen.

Der Sonntag im Reich

B-rlin waren ziemlich schwach besetzt, nur in

eine stärkere Anhängerfchaft verfügen, waren die

(Eigener Drahtbericht.)

(wüchsiger Burschen hielten Reden an die im Zuge vereinigte Menge und forderten dazu auf, die Polizei anzugreifen. Zur Ausführung dieser Aufsorderung kam es aber nicht, weil die Polizei sofort Anstalten machte, von der Waffe Gebrauch zu machen. Schon stob die Menge auseinander. Ans den zurückflutenden Mengen fiel plötzlich ein Schutz. Die bei dem Knall Entstehende «rotze Verwirrung hat wahrscheinlich !größeres Unheil verhindert. Kopflos lief die Menge auseinander. Die Polizei hatte nunmehr leichtes Spiel, die Reste des Zu­ges aus den Straßen zu vertreiben.

Neuruppin, 30. Juli.

Nachdem es bereits am Nachmittag des Sonn-

los die Hände kn den Schoß legten. Gestehen Wir: Dieses Aufruffen wiro die Empörung, die durch das Land geht, nicht eindämmen könne«. Wenn man auch in den weiten Volkskreifen nidii an Aufruhr denkt, nicht oie kommunistische Ge- waltmethcde für gut hält, so bildet diese Au- schaumig, die Anklage ist, doch der Ausgang zu einem innerpolitischen Zerfall, den auszuhalten! starke Männer notwendig sind....

die nach Berlin zurückfahrenden Züge. Dadurch war der geplante Massenzug nach den ehe­maligen königlichen Gärten vereitelt.

! ammlungen bemerkbar, aber gegen zehn Uhr ging ein so starker Regen nieder, daß die sich bildenden Umzüge plötzlich kleiner wurden.

Berlin, 30. Juli.

Die Versammlungssäle der Kommunisten in

HawwSGflge Stratzenheivrn.

B e r l i n, 30. Jhtfi. (Eigene Drahtmeidung.) xV Neukölln hatte sich ein Zug von etwa zehntausend Leuten gebildet.' Vorwiegend wa­ren es junge Leute im Alter von zwölf bis sechzehn Jahren. (!) Eine größere Menge dieser jugendlichen brachte es fertig, mehrere Swaßen zu besetzen irnd die Straßeneingänge durch vor- gnschobene Wagen abzusperren. Ein Kommando Schutzpolizei beseitigte die Hindernisse und ver­trieb die jugendlichen Tumultanten.

DasDrama von Neuruppin.

Sturm auf das Gefängnis. Eine scharfe Salve.

(Privat-Telrgrmnm)

Berpuffies Feuerwerk.

Durch Schutzpolizei und Regen vereitelt.

(Eigener Drahtbericht.)

Berlin, 30. Juli.

Die energischen Ankündigungen der zuständi­gen Regierungsstellen, sie würden mit allen zur Verfügung stehenden Machtmitteln jeder Stö-

.......... ».«MM rujwuu, wieyr, nur INI rwv. . -

den östiichrn Bezirken, wo die Kommunisten üb-rj WäFö QU6 Off NkUfk? Unfete Finanzkspitäne an bet Themse,

Die starke Hand

Innerpolttische Z-rseHung.

MoöemeFolterknechte

Deutschland klärt auf.

fleniia dazu sind. Heute kann man bereits off-n darüber reden. Die enormen Ausgaben, die wir für dre Ruhr machen mutzten, die große Einfuhr von Koolen und _ Lebensmitteln haben die ^r^Eert. Und die daraus sich ergebende Teuerung hat denen Wasser aus d-e Muhle gegeben, die von Anfang an ihre Politik .^stellten, wenn die Zeit gekommen sei.

5ront » zerstören. Sie holen jetzt zum Mflage aus und glauben, die Regierung tzrllen, die Staatsmacht überrumpeln zu können.

Und die Kommunisten sind es allein, bte heute das Volk zur Empörung reizen. Ans selbst kommt die MiMmmung. Hauptsächlich deshalb, weil mim nicht sieht, daß etwas geichleht, das die zunehmende Teuerung lmfhalten könnte. Alle Maßnahmen der Regie- rung, vor allem die Devisenpolitik, sind sihlge- ichmgen. Wenigstens muß man es annehmen. ff«r de» Laien zeigt sich nichts anderes als der fortschreitende Zusammenbruch. Dieser Volks­stimmung glauben die Parteien wieder gerecht wZwen zu muffen. Man steht heute nicht mehr geschlossen hinter der Regierung, fordert den Ziyantmerttrift des Reichstages. Das wollen die Sozialdemokraten so gut wie die Demokra- ten, das Zentrum ebenso wie die Deutschnafto- nalen. Bis vor kurzem noch war man der Ueberzeugung. daß es auch eine andere Regie- vickt beffer machet könnte. Niemand wußte einen Mann zu nennen, der jetzt an die Spitze gehörte. Man vermied desbE- die offene Ab­kehr von der Regierung. Und obwohl man sich Uber die notwendige und gewünschte Aeuderung auch heute noch nicht klar ist, denkt man doch, -m Lanze d-r Verhandlungen den Ausweg zu fin- dem Ein Ausweg wird gesucht, wenn er viel­leicht auch aus dem Regen in die Tranke führt. Aoer der Ruf nach der starken Hand ist so nach- haltig, daß sich die Parteien ihm nicht mehr der- schließen können.

Versammlungen besser besucht. Rach Schluß der Bersammlrmgen gegen ein Uhr bildeten sich vor allen Versammlungslokalen kleinere De- monstrationszüge, die jedoch sofort von Polizeikommandos teilweise unter Anwendung von Gewalt aufgelöst wurden. Etwas ge­fährlicher schien die Lage bei einem größeren Umzüge zu werden, der sich im Norden Ber. lins gebildet Hatje und ansgefprochenermaßen den Zweck verfolgte, nach dem Rrgierungsviertel

te^?6er tocr e§. der Negierung möglich, die Bluter zu beruhigen. Die Paneien scharnen tvebr'ntoar Ewig in der Ab- ble Regierung ist zu schwach der ^T^«-npn ,8,Je0CroU^r Zeit arbeitet wie- htn»C^nr nu Bolnca re hat nicht unrecht, Kwnn er glauot durch eine Hinausschiebung der Lozung, Deutschland zum Nachgeben zu zwingen Aber wie während des Krieges fragt sich jetzig l e i-ndet, länger auszuhalten. Auch Frankreich zeigt Symptome, die zur Entscheid 'S Deutschland triftf man des. halb Maßnahmen, um nicht kapitulieren zu brauchen. Indessen fragt es sich, ob wir stark

Mit den Forderungen der Parteien rind der breiteren Masse, verbinden sich aber auch die Forderungen von Handel. Banken und Wirt- 'Ä- Auch hier erheben sich Klagen gegen die Regierung. Und man ist, nach den vorliegenden Informationen bereit, die Angriffe so -n ver­dichten, daß, wenn hie Regierung nicht selbst bas Steuer berumwirft, ein Rücktritt der Regierung erMmngen wird. Gewissermaßen überall ein Swol mit dem Feuer, zu vergleichen mit den innerpositischen Vorgängen im Jahre 1918. denn cltrdUe?.t sollte die deutsche Front blej b en. Aber sie zerfällt zu­sehends. Vielleicht gelingt es der Regierung, Störung zu werden, vielleicht versteht sie die aufgeregten Gemüter wieder zur Vernunft zu führen. Freilich traqen die Par- teien selbst viel Lchuld, wenn die Regierung sich wiederholt schwach gezeigt hat und niemals durchgreifende Maßnahmen entschied. Sie konnte sich, durch die Partcibrille schauend, nicht zu testgeformten Vorschlägen. Das ^rat eilt Vorschlag auf, so kam er zir spat Wurde er ansgeführt, so war er wir- kungelos. Es hat den Anschein, als ob in den Parteien, die nun Mich die Regierung zu steini- acn sich amchicken, keine Führer vorhanden sinr>. die den Mut finden, einen Teil der Schuld aus ^^s^.uebmen. Und selbst wenn die Regierung r'j. die Parteien sich Nicht rein-

waschen können. Sie haben nicht Weitblick ge­zeigt, haben sich von den Dingen überraschen Iwscn und wenn sie jetzt vielleicht Mittel und -.sege Vorschlägen, so wird man daran denken tonnen, vgß einem im Brunnen gefallenen Kind nicht mehr zu Helsen ist.

6 äud e der Stadt. Im Laufe der Nacht wurden ? an m schraube. Bei dieser Folteritng tour. |we Straßen von den Demonstranten ge-I^en die beiden D-mmen des Gefangenen in die räumt. Erst gegen Morgen trat Rübe ein.ID-fsirungen des Folterinstruments gesteckt, dann Ter «onntag selbst verlief ohne Zwischenfall. |tPHr1>e durch Anziehen der Schraube ein Stück |Grten so auf die Damnen gedrückt, datz diese | fluarooC schmerzten. Diese Marterung dauerte ! stundenlang, ganze Höchte. Die Folge war, daß die Daumen anschwollen und sogar platzten Die Gemarterten brachen manchmal bewußtlos zu- __ - i lammen. Nach dem Abnebmen d-r Folter waren «m, . -oentn, 30. Jun. die Daumen lange Zeit wie abgestorben ^ie

6nnÄM.8fikIr "lahren, wecken außer dem Reichs- durch Anlegung der Daumschraube wehrlos toe.

Mdrende Lei-nrachten pflegte Venbre durchPeisi^n- u^, sVttber^? C LU "/ r rotzbanken in Lon- Fauftschläge zu guälen. Eine besondere Ver-

QDnfrrrr±rf.?bre«f ,ft nach emer mehrstündigen! ichörsting dieser Marter bestand darin, W zwei in der Gefangene,, denen DaumWrauben nnS schlstfse des w'1 a^'ge »e- ron sich einander gegemrberstellen mußten und Reichs gemacht hat. Voraus- durch eine an den beiden Taumschrauben b--si- Ä* werden die deutschen Herren noch in stigte Kette miteinander verbun^n touren Fn wollen tosi'^rl7nt^°den°fpNf.^Ä^'^- $ieb^, Stellung mutten sie einen etwa 2 Kilo versuch ma- kchweren, in der Mtte der Kette hängenden F« ^hrungSzusammen- Holzklotz mit auSgestreckten Armen ton dem ,, aufzuhalten. Im Londoner Schatzamt Voden ,n der Schwebe haff-n «'-eßen die G-. fi'Su ^Tungen mit der englischen Groß- fang non vor Erschöpfung oder Schmerz die Sir.

^"schen me sinken, so wurden sie von Venöre oder den Bertre.c. aber br-h.r Nicht teckgenommen hatten.! schwarzen Soldaten so lange geschlagen, bis sie

.'7/. ^^^/lwlitir richtig gewesen, fragt man heute.. Hat es keine Mittel gegeben, die Jnfla- timt ernzudämmen? War es nicht möglich, d-.e Entwertung aufzuhalten? War die Devissen- polickk der R-gieruna richtig? Hat cs nicht den mK06 Schwachheit sich süblbgr macstr in der Festsetzung der Pre-ie? Konnte man sich nicht aukichtomgen, Maßnahmen zu treffen die -Veiten hätten, die Preise namentlich' für Lebensmittel wucherisch zu steigern? Diele Fra _

«en wälzen sich. Man hört sie täglich ' Man tm ^nncrcn ber Stadt zu ziehen. Der Zug bc- wird uber sie im Reichstage sprechen, wird ge- ftnnb cuS etwa dreißigtausend Leuten, ^«ftierung zu Gericht «Bereit gestellte Huadertschasten stellten sich ihm sitzen, d, e Werden. Richter sem, die selbst taten-'am Westbahnbof entgegen. Erne Anzahl h a l b-

nmg der öffentlichen Ruhe und Ordnung entge- gentrcten, haben die kommunistische Demonstra­tion des gestrigen Sonntag im Keime erstickt. Im großen und ganzen ist es in Berlin und im Reich völlig ruhig geblieben, mit einer einzigen Ausnahme in Neurrippin. Dieser Sonn­tag, der den Auftakt zur zweiten Revolution brin­gen sollte, hat trotz aller Bemühungen, ihn zu! einem Schicksalstag des deutschen Volkes zu stempeln, keinerlei irgendwie Entscheidende Cr- eigniffe gebracht. Es blich M einem Demon- strationStag ohne den proletarischen Massenauf­marsch, wie ihn die Kommunisten mit allen Mitteln der Agitation und Propaganda erzielen wollten. Der übergroße Teil der Berliner Arbeiterschaft war entsprechend den Wei-

Wvhl keine Veröffentlichung der .SWddeut« schen Monatshefte' hat so großes Auffchen im Zu- und Ausland erregt. Äs die »Gegenrech- nung", die, ht alle Kultursprachen übersetzt, ins Ausland gedrungen ist und dort zur Aufllürung der Schuldfrage und zur Zerstörung der über das deutsche Volk und den Krieg verbreiteten Lügen ungemein viel beigetragen hat. Die ,Ge- genrechnung' brachte ein umfangreiches, sorgfäl­tig geprüftes, den Leser tief ergreifendes Ma­terial darüber, was unsere deutschen Sonaten als Kriegsgefangene im Ausland erduldet ha- den. Profeffor Gallinger und der Heraus­geber der .Süddeutschen Monatshefte' haben in dem soeben unter dem Titel.Die Bestie im Menschen' erschienenen Heft der ,Süddeut­schen Monatshefte' an diesem Grundsatz festge- halten. Tas neue Heft ist eine Fortsetzung der Gegenrechnunq und schildert die Erlebnisse von deutschen Zivil- und Kolonialgefangenen bei den Franzosen. WaS hier uns vor Augen ge­führt wird, ist entsetzlich. Und wenn die Welt die Wahrheit vertragen kann, wird sie sich em- pören Über daS, was hier zusammengestelkt ist. Mr könien sagen, daß die schamlose Behand­lung, der sich die Kriegsgefangenen ausgesetzt sahen, vor allem die bestialischen Quälereien von Frauen nur ein Ausfluß jener französischen sädi- st--.schen Brutalität sind, die wir jetzt wieder cm Ruhr und Mein erleiben. Dor allem macht sich das bei den Kolonialgefangenen geltend. Hier ______ _ erfahren wir Dinge, die zum HimmÄ schreien, abend zu Zusammenrottungen «nd einem Zu. I. §^^ENt«iren in Lehmhütstin un- sammcnstotz zwischen Schutzpolizei und Tumul-

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*' ' kschaften den Kundgebungen fern untergebrachten politischen Gefangenen zu » jeder nur einen Platz von etwa sech,ziq flen-

gevlieben. Dam« war der Mißerfolg des befreien. Eine kleine Abteilung Schutzpolizei timeter Breite zur Verfügung hatte. Ais"nn- Anti-Fafzistentages von vornherein so gut wie hielt das Gefängnis besetzt. Bon Potsdam wur- Erläge diente eine dünne Strohmatte ... Den besiegelt. Auch das herrschende Reqen- iwn polizelliche Verstärkungen erbeten, als sich 5^"^ Abort mußten -die Gefaugjenen vor weiter verbot größere Umzüge. Die J?.= Lage im Verlaufe der Rächt immer bedroh-cbo?-'nen Weib?r^m!/ 6

§ e 6 tt n fl der kommunistischen Zen- x'^,dt^mufl>w n °-rA® r $ 01 *« e Soldaten und anderen Eingeborenen teilen. Rach trale in Bremen hat sichtlich die Umsturzpläne, H^teteä Ä»mmanbo Verlauf der ersten vierzehn Tage, in denen die

die für gestern vorhanden waren rechtzeitia in w HroffWo0en nach Neuruppin. Die Gefangenen nur das Lager zu reinigen haften, die Hände der Stm»sreaieruna ® P?ene ®anbte »um Teck von dem Gefängnis besann für sie mit dem Eintreffen des Adjiltvn.

® r ^aa.sregterung gebracht. ab und zog in das Innere der Stadt, wo fünf ten Venöre, eine« früheren Zuchtbausauf- ... , ,* Lebensmittelgeschäfts und fämtliche 'fhers m der Verbrecherkolonie Neukaledonien,

Nie Falte SnWk In DotSdom. Geschäfte., in denen Margarine und Butter öerJe,n^ Leidenszeft. Sämtliche KriegS- Potsdam, 30. Juli. (E-aene Drahtmeldung.) kauft wird, radikal ausgeplündert wur-

a-T Ruh-, ü JL. Di- Polizei war so gut wie machtlos. zwnna7n. Eid^ablur!g^fL «WF w.hldie Emlettunq des Tages auf ernste Er- Später zogen die Plünderer wieder zum Ge- Ferner batten die Deutschen ein Arwsthaus eigmsse hinzudeuten schien. Es machten sich Ar-Zfangnts und gegen elf Uhr versuchte die Menge das Mobnbaus für den Adiutanten Venöre und r.----x - - 'das Gebäude zu stürmen. Fnzwischen war die Bürogebäude zu errichten. Die Gefangenen wa-

von Potsdam entsandte Verstärkung der Schutz- ^n^ur mit dem Notwendigsten bekleidet, des- ----------- .«ui« nruroen i»°lizei eingetroffen, die sich einen Weg durch die ^en die Sminensftahlen noch ae-

Die von Berlin gekommenen Arbeiter stürmten Menge bahnte. Eine blinde Salve blieb ohne mL?'

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^schossen. Zwei Personen aus der schweren Arbeit bald verbraucht. Da neue Sa- anfmrmenden Menge waren sofort tot. Sie6en|*cn nicht geliefert wurden, gingen die Gesänge, andere wurden mit lebensgefährlichen Verletzun- irt Aren zerrissenen umber.'Viele waren ge- Gis sriediichsr Sonntag |^n in das Krankenhaus eingeliefert. Die Tumul- nöltlgt, die zum Schlafen ausgehSndiqte Baum-

den Nachrichten besann. daßr«r8estüge^onntaa! Dv» vrr vkyubponul drledt. !die^n-^kche^«betenden^Tandfiöibe^nn»^

in aller Ruhe verlausen ist. In Berlin30. Fuft. (Eigene Drahtmeidung) 1^5? Fußnägeln einnisteten und schmerzhafte selbst wurden 108 Verhaftungen vorgenommen ® e ürotzere Anzahl der beim Angriff auf das I Schwellungen und Eiterungen hcrvorriefen. Von den Verhafteten wurden 98 nach FMelluna Verletzten nahm in ber L unterwies sogar die schwarzen!

ihrer Personalien wieder entloben und d-- «estrigen Sonntag privaiärftlich« ^ «i e n m Gegenwart der Gefangenen

aen d bZZ Z ent-assen und t>K uhri- Hckfe in Anspruch, um sich dadurch der StrU b«rtn. tote sie mit dcm Kolben stoßen und mit ße v .olfti,chcn Polizei zugefuhrt. I^ri?lMng zu entziehen. Insgesamt wurden Keule sMagen und werfen sollten. Leutnant

-< Personen als Rädelsführer verhaftet I B-'-ucrd mißhandelte eigenhändig mit der Reit- ®cjän?.ni3 eingeliefert Die Pots- Ech« einen der Togodeutschen bei dessen Ein- Schutzpolizei besetzte neben dem Ge- Treffen tn Ahmney. Das Schmach- und Qual-

Ein drohender Anmarsch. Der Schreckschuss «5»^8 ?u$ die übrigen öffentlichen Ge-I^llste bildete die Folterung mit der (ißrtbflt Telrglft^nm } / lu a U D e b«* Ow»«- _____«.. 1n it nt f * r n otLfx__________