Kasseler Neueste Nachrichten
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Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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Nummer 172,
Ei»z»l««mmer 800 Mk.
Freitag, 27. Juli 1923.
Einzelnummer 800 Mk.
13. Jahrgang
TU Raffelet Neuesten Nachricht« erscheinen wöchentlich sechsmal und »war ad end«. Der Abonnementrprei« beträgt monatlich 11000 Mark bei freier SafteümA m« ssnn- L®“
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tloyd Georges Kampf gegen Voincars
Der neue Rundfunkdreuft der Reichspoft.
Lever Sen Srnst der GwnSe unterritfmt.
Deutschland könne er nicht
angeben
Frankreich muß räumen.
Die Seit arbeitet fflr den FeinS.
re;dj das besetzte Frankfurt am Man? wieder -tzrankresick« *•;» a . V"**••*«-"**
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bedeutend größere ist als in anderen Ländern und dem Reick Milliarden an Gebühren ein- bringt. Dieser Vcrkchr und die daraus entspringenden Einnahmen mutzten vor allen Dingen gesichert werden. Es mußte also bei der Neuregelung der dem Wiederaufbau des deut-
Der Netter Europas.
Baldwins politische Leitsterne.
(Eigene DrabtmeQung.)
Rotterdam, 96 Juli.
inlegen Hierzu ist eine besondere Genehmigung der Telcgrapbenverwaltuna erforderlich, di« für Rnndftmkzwecke ohne weiteres erteilt werden soll. Es dürfen aber nur Rundfunkempfänger benutzt werden, die den von der Reichs elegra- Phenveiwaltung erlassene technischen Bedingungen entsprechen und nur zur Aufnabm-- der von den Rundfunksendern d?s Reiches ausgehenden Nachrichten geeignet sind. Bei der Genehmigung ist eine IahresgebShr ,u entrichten, die zur Dek- -ung der entstehenden Berwaltungskosten und stir die Lieferung der Nachrichten uftv. bestimmt st Alle Firmen, welche EmvfanasgerSte für liefen Unterhaltungs-Rundfunk Herstellen und vertreiben wollen, müssen die von der Rei-tslele' arn henverwaltuna für den Ban solchen Geräts ieitk..'ieb.en Vorschriften anerkennen und beach-
Die drahtlose Telephonie hat sich in den letzten Jahren — ebenso wie die drahtlose Telegraphie — in ungeahnt schneller Weise entwickelt. Diese Entwicklung brachste es mit sich,
~;®e,RL 28. Juli. (Eigene Drahtmeldungh ~‘e H«varaäenwr meldet gestern abend, daß die vorlausige Antwort Fra"kreichs nach London Anfanakommender Woche abgehen würde. Das Kabinett VA einmütig R'iftaisnng, daß die endgültige Antwort
Rotterdam, 26. Juli. (PrivatteleWamm.i .loud George hat gestern in Bristol, wo ihm das Ehrenbürgerrecht verliehen worden ist. eine Rede gehalten, in der er die gegenwärtige p o > litifche Lage in Europa alS hinreichend kritisch bezeichnete, um Gefühle der Mutlosigkeit und Verzweiflung zu erwecken. Er richtete dann heftige Angriffe gegen Po- incarö und warf ihm bösartige Berdrehungs- Mnste vor. Ich wollte, sagte er, Herr Poincars wurde des Sonntags keine Rede halten. Der Sonntag ist nicht der Tag, nm Tuben mit destil- Her fern Hast, Feindseligkeit, Mißtrauen und Zorn über die Nationen auszugiesten. Ich würde es für das Unglück Europas halten, wen» es so weiter geht und ich wüßte nicht, warum wir vier Jahre int Kriege nur für Frankreich standen, wenn dies die Folgen des Krieges sein sollten. Weiter führte Lloyd George in seiner Kebe aus, nachdem er Poinrarö der Falschheit und H i n t e r l i st geziehen hatte: Ich habe bereits im Unterhaus in einer Rede darauf hingewiefen, in welcher Art der Kontinent seine industrielle Zukunft vorbereitet. Ich habe erwähnt, daß Frankreich seine Schulden an G r o st b r i t a n i e n nicht anerkannt und Poin- carö sogar beabsichtigt, nicht einmal Zinsen z u z a h l e n. Ein solches Geschenk Grotz- brrtaniens an Frankreich würde Wahnsinn sein, denn Grostbritanien hat ohne eigentlichen Grund nur für Frankreich alle Opfer des Krieges ertragen und hat im Kriege sein Geschick mit dem Geck: ick Frankreichs zusammengekettet. Die Ansichten im Kriege, fuhr Lloyd George fort, seien nicht immer sehr hoffnungsvoll gewesen. Wenn -eoincars das nicht mehr wissen sollte, so müsse nmn ihn deswegen undankbar nennen.
Der Druck) mit Fmnk-eW unvrrm'iSNch.
Rotterdam 26. Juli. (Privattelegrmnm.) Am Lchluv seiner großen Rede in Bristol erklärte Lloyd George, was Poincars gegenüber England und Deutschland gesagt habe, sei ein- nngemem häßliche Entstellung der Tatsachen. Es sei ein Unglück, daß zwischen England und Frankreich eine Meinungsverschie- denheit bestehe. Er selbst habe sich seinerzeit mtt Pomcars nicht überworfen, obwohl das sehr ! ehr schwer gewesen sei. Donar Law habe es gleichfalls unmöglich gefunden, mit Po- lltJ:.aie zu. verhandeln. Lloyd George erklärte, er würde es bedauern, wenn der gegenwärtige Augenblick »um Brücke führen würde aber, so fügte er hinzu, alle Anzeichen schein-n darauf hinzudeuten. Es sei ein Unglück, wenn Reben gehalten werden, die die Kluft zwischen beiden Staaten erweitern, statt verengern. Lloyd Georg ichlotz mi den Worten, er hoffe noch im» tner mtf ein Zusammenarbeiten mit Frankreich tomit das Wort sich verwirkliche: Fried-m auf ert>en und den Menschen ein Wohlgefallen.
Lloyd George öder die Lage Europas.! Deutfchland funkt
Unfer WprHnor «m;* , . /tt* fter. . ’ I Der neue 9»inibriinf h»e»
Rotterdam, 26. Juli. iPrivatielegranvv) In einer am Sonntag in Birmingham gehaltene» politischen Rede sprach Lloyd George wn dem Untergang des Abendlandes, wenn der ranzöstsche Standpunkt, nichts zu vergessen. die r.lstitik der nächsten Jahre bestimmen würde. :;15 rr Lremienninister gewesen, hätte ^raiik-
Unser Berliner Mitarbeiter schreibt: .3eit bildet im deutschen
Iine eigenartige Eittwick- ,cllf ber einen Seite die _7;"nr im »ttuande nur lediglch als Zahlunas-. ÄS b™ LEvu °usübt, bagegen ^ in Betraclft kommt, so hat sich im ao- MetiS ritotn In- undäuf-L ^w„^»dungswetse nach der ausländischen fo^ir^>in<rrr?'CrsbCUt'd::e,l Mark, also nach Do!° larrurs vollitändig eingebürgert Aber dabei in „'e -Evberechnung immer mehr cittgebru-u auf Sßaren^Jrpn^si t“? 5* allein erstreck! eimt^hrt JtoMtoffe aus dem Ausland-
öS;? werden mutzten, sondern er hat sich Sr 9^fa^n. PreisVerhöltnUe in
ffr Deutschen Industrie, im Verkehr atort Wen Produzenten und Konsumenten erstreckt. der^ReÄbanr^>^" /etzttn Stützunzsakrion -neickssbank, die, soweit wenigstens die h^U1mrln,e ” ^etracht kommt, heute bereits nla ter Vergangenheit angehörend angesehen wer den können, hatten wir zweierlei Bewertungen jur die deutsche Mark. Die Kursspanne 1mV Newn^^Earnotierung in Berlin und in Newyork ging zuweilen auf 100 om Mart fü- etnen einzigen Dollar. Wir konntet, ab» im! ’”er brc Kurs spanne wieder beobach ten daß die stanze Preisberechnung sich nicht nach d-r Bei'- Mark fSrtn SCTr ^^lS?unOrt r-chtet. Die rasend anwachsende Tene- ^sng, d,e sich aus der Devisenlare in ben. leßtei* Wochen ergeben hat, mußte natürge-näß das Problem der w e r t be st ü n d i Zos j, „ ! «ufrclfen Auf der Grundlage eines Tnlänbi« nüS* erbof,fii^!!n"g^-Index, der ja allerdings noch, erheblich gegenüber der Autzenbewertuna 4Ä"^aiLb;fferieTt- nun eine vorlK ick^^,c.^b?lnng in dieser Frage gef et affen D-'t ^"be^iwige Faktor ist auch fift die Beamrtn! ^Halter, für einen Teil der Tarife ber $eto£ und auch schon für einen ~.ut der Steuern eingesetzt. Es wird sich wicktiösi!n^Ä^ En«er umgehen lassen, daß die imsthi!t «.^l^rf0^?1en' wic d-e Einiomurens. 9Wi= ^r?$n^8crtSfkucr' auf weri'Lestündiüe *anL »n^rflr!”fid> bie Dinge bis- ^ang entwickelt haben, besitzen wir gegcn*i'ärtro eme ganze Reihe von Steuern, deren Ewkünfte Sn be^'^"1 CimnaI bic Verwalt,-ngs-
Gine Abrechnung mit dem großen Antipoden PoinearL. — Wahr- fyeit und Lüge. - Frankreichs Dank für die Blucopfer im Kriege. 6in unverdientes Geschenk. — Der unleidliche Politiker. - Fort
Eloyd Georges scharffte Waffe.
Rotteicham, 26. Juli (Eigene Drahtmel- londoner Blatt meldet aus Bristol- Rach ferner grossen Rede Suß-rte sich Lloyd Ge orge gegenüber feinen Partei^unden, er hoffe tut# Poinrars seine wahnwitzigen Angriffe auf Cngland nicht fortsetze. Sollte es dennock ge f<M«, so würde er, Lloyd George o»* -.nmar mit Enthüllungen au« dem Welt.
°uswarten, die die lange Dauer des Weltkrieges (!) berührten und die Ver™ votneate die Luft zu weiteren Angriffen auf England ein für allemal nehmen würden
scheu Wirtschaftslebens bienende Schnellnach-
Rotterdam, 26. Juli (Privattelegramm) richtenverkehr mit Hilse des bestehenden Reichs- Aus London wird gemeldet: Am Montaa früh Funknetzes und Mgle'ch das weitere wichtig- Er- wnrdo No-rwni« y fordernis, die Wahrung des Telegra-
Unlrde Baldwin m Unterhause nach der Ab- phcngeheimnisses - uamontlick be. lehnung des Abrüstungsantrt^z der Arbeiter- zuglich des drahtlosen Wirtschasts-Rundspruch- partei von Simons gefragt, wann die englische dienstes —, berücksichtigt werden. Wenn bei uns Antwort an Deutschland abginge des- G-nehmiMng zur Errichtung Privater fen \ m Lersuchsanlagen ebenso zahlreich ersol-
. ^°Hrungszusammenbri.ch infolge der Ver-1 r,en würde, wie bisher in England, so wäre zu zogernng der Ruhrfrage täglich erfolgen könne, befürchten, daß der öffentliche drahtlose Verkehr Baldwin erwiderte, der Ernst der Lage in kurzer Zeit auch mehr „Zaun"-Gäste Deutschland sei der Regieruna bekannt !5^ zahlende Teilnehmer h: ben würde, und Termin für hon OTr>mn <>, ’ 'die wirtschaftliche Seite dieses Dienstes sich als-
-Abgang der Antwort an bald ebenso ungünstig entwickeln würde wie der Deuttchland könne er nicht angeben, da Nnterhalttings-Rundsunk in England. Das eine alliierte Macht inzwischen eine Reihe be- in Deutschland dadurch vermieden werden, deutsamer Rückftagen in London stellte ba.6 bie Benutzung von drahtlosen Empfängern .. ' Imtt begrenztem Wellenbereich zwar freigegeben,
laber nur auf den Empfang ganz bestimmter
Franttelchs Faustrecht. ’S««««»»
Reue Kredits für die Ruheausbeutung. iLieferung dieser Nachrichten, Vorträge, Musik, (Eigener Drahlbericht.) «usiv. wird einer ebesonderen Organisation über.
_ _ tragen. Die erforderlichen Sendeanlagen zur rym ..... _ _täen', 261 Verbreitung der Nachrichten werden von der
ckm Finanzausschuss der Kammer begründete Reichstelegraphenverwaltung bereitgestellt. Die am Dienstag Loucheur (dem „Echo" zufolge) Iallf diese Weite verbreiteten Vorträge ufw. tön» einen Handelskredit von 350 Millionen Franken ?.*V ^iveierlet Art dem deutschen Volke zu- für das besetzte Gebiet 9omf»ur ganglich gemacht werden. Einmal können, so-
die Snnfrn , L.L f fl‘c °ssenMendes Interesse dasiir vorhanden ist,
d.e Kontrolle des besetzten Gebietes müsse nicht öffentliche, gegen Zahlung eines mäßigen nur militärisch, sondern auch wtrt = l@intritt§gelbe§ jedermann zugängliche Vorfüh- schöstlich von Frankreich wahraenommen veranstaltet werden, in denen die mitwerden Uns en der «Ruhr n* frrr,# «„v. r ! R1,8 etn<rt Empfangsa:iläge ausgenommenen Rack». b“ ,™ selbst und sei,, richten so verstärkt werden, datz sie einer gf£ .._.itfn;u ts.ebcn verteidige. Der Kredit wurde ßeren Zuhörerschaft zu Gehör gebracht werden angenommen, auch von den Sozialisten.!Kun.tn" f^bann ist für diejenigen, die sich die e e ♦ I Vorfühungen lieber im eigenen Heim anhören
Derkeünn-, wollen, und die die nötigen Mttel aufwenden
«erieeung t’öftrer letzten Lstechte. können, die Möglichkeit gegeben, sich'eine ei. Genf, 26. Juli. (Prtvattcchegranrmi Dieft^bne Rundfunkempfangsanlage »u. Pariser Zeitungen teilen mit, daß trotz des :,,re*e" —*•—=-----
deutschen Verbotes der französische Mini- t e r fü r Justiz de nfranzösischen Flugzeugen, die am internationafen Lnstschiffsahrtsmee- hng m Göteborg teilnehmen, gestattet hat. das deutsche Reichsgebiet zu ii6 er fliegen
~ aber die Folgewirkuna dieses
|,boTT A..w, , < . r iisti jetzt vor uns
w 'wturnmwcnd'.g und förmlich auw L Berechnungstorm auf Goldmark Hanoel und Industrie fen. Tas wird Weiteres emgreifen auf die wirt- ^^Whungen des einzelnen zur Ge- un^ diese Weise werden wir in fcetn&h 3toei parallel nebeneinander heriaufende Wahrungen haben. Es wäre eine wahningswissenichaftliche Streitfrage, sich dar-
NUN fürd'iedeuische w ?äre, wenn wir eine
etttc reine Goldmark- JUT ’l* ar trennt, nebeneinander ■ ber 5.ber, ob es nickt zweckmäßi- Rf1 ivar^, eine Uebergangs Währung S^cn ?rii dem Ziele, das jetzige VapirtE abzulosen und allmählich auf Fest-- marfb-ariä zu stellen. Vieles spräche für eine derartige Sotung. Jedenfalls wird die Ent- E'^ung gar ferne andere sein können, als daß bas bessere Geld allmählich das schlechtere ver berm^ tolr auf diefe Weise von innen
d^raus zu der neuen Währung kommen All dreie Dinge muffen aber eine gesetzliche Grund- lage haben. ES fragt sich nun. ob c? nicht schon ; 38,6 tn der Schaffung von Anlage- Moglichkelteu auf weit sicherer Basis, in den ^rtheMndigen Koblen-. Roggen-, imd sonstigen Anleihen hat in dieser loich' ugen WabrunEfrage die Reichsregierung die rtuflrttng den Privaten überlassen. Wir sehen ^.Dmge auch so kommen, daß die neue Wäb rung. daß vor allem die Ueberaana^näbrum-' eine private ist Die Ansätze dam seb^n wir 'tr.'" ber .Emer mehr gebräuchlichen Goldmark- reif..^ng rm privaten geschäftlichen Verkehr.
In in einer Sittiation,
in meldier bet prwate Kredit immer noch mehr der gesamte Reichsftedit, und ttnr fe&en nur der anderen Seite, daß, während die KibattortK*^ die sogenanntc
vainlich auf die Erhaltung und häübh;e<$a?,<;^nJI r,6r-r Suhsian,werte Bedacht '^e Reichsbank immer mehr solcher Snst temh7TAh-«^Cserl mi3 ist eine erschürt ^^^affack^ daß, wie sich aus dem neuen icksbankausn^is ergibt, ine noch vor wenigen M-uaten unveriehrte Goldmilliarde der Reicks bank nunmehr auf die ch-ilfte zusammenaeschmol- sen ist ohne daß der Zweck erreicht worden war. .
' idaß das neue Nachrichtenmittel Hoffnungen
»on vec Jvuljr. Vor einem Bruch? und Wünsche entstehen ließ, die, soweit es sich
, Ium den Verkehr von Person zu Person, also
'etzt gegenüber der Ruhrbesetzung herbei- um den Erstatz des Draht fern, rühren. Der sünfjährige Krieg würde seinen Sprechers handelt, weit über den Rahmen Sinn verloren haben, wenn eine neue Militär-liws Erreichbaren hinausgchen. Die .eleftrische macht Europa zu beherrschen beginne Stimme^ des Menschen wird nach dem heutigen
Stande der Technik einstweilen noch ein schöner Traum bleiben. Fn Deutschland hat man sich von Anfang an der Eigenart der drahtliosen Technik angepatzt und versucht, durch eine straffe einheitliche Verkehrsregelung den drahtlosen Verkehr wirtschaftlich möglicksit weitgehend durch Einführung des Blitzfunkverkehrs, «Rrrmii-rmtnifte, ”• . idcß Wirtschaftsrundspruchs und anbe-
■ stifcko» « l * r ,bcn„utliD,u= rer Einrichtungen auszunutzen. Zn anderen
frischen Kandidaten für bie Nachwahl tn Leed ein Ländern, in denen die Anwendung deS drahtlo- Lelegramm gerichtet, in dem er als Hauptziel fen Verkehrs der Allgemeinheit unbeschränkt der Regierungspokitik bezeichnet, der engli- überlassen wurde, haben die damit gemachten scheu Industrie und dem englischen Erfahrungen ebenfalls zu der Erkenntnis ge« HandeldenWegfreizu macken, damit si-rtührt, daß eine staatliche Regelung un- ihre alte Stellung in Europa wieder gewinnen """ö^ch 'st Kn den Vereinigten Staaten, können die tinftmal" Enalanv dio m-w. .vo wo das drahtlose Telephon zuerst Verbrettung runa und den Nein d-r übrtn-n-m-tr b 'and und eine große Zahl von Funkanlagen eingetragen errichtet worden sind, ist diese Entwicklung, die hat. ^ofur sei Räumung der Ruhr und durch das Fehlen einer staatlichen Regelung Frieden in Mitteleuropa erstes Erfor- begünstigt wurde, zu einer ernsten Gefahr dernis. Bon diesem Ziele werde er unter feinen i geworden Die Zahl der Sendeanlagen hat so Umständen abgehen, und wenn die schur"rste,k! rttgeuEmeu, daß ein allgemeines Durcheina»- Konflikte für ihn u. Enaland sich eraeben würde., ibcr eingetreten und die Abwickelimg des staatli- . [eben drahtlosen Dienstes ernstlich behindert ist
* * • Für Deutschland ist die Freigabe des
GüpsisH« Arbelftr Undrrn Olt Itzuhraot. drahtlosen Telephons für UnterhaltunzsMecke Rotterdam, 26. Juli. (Vrivattelearamm i Icinc besonders schwierige Frage, weil die An- Wie ein Londoner Blatt meldet hat die Trade ft"Enlnmg der drahtlosen Telegraphie für Zwecke Union in ihrer Montagsitzung auf Antrag des I ?c$ Wirtschaftsverkehrs Jn Deutschland eine Bergarbeiterverbandes eine allge- meine Sammlung in den englischen Gewerkschaften für die notleidende» Frauen und Kinder des Ruhrgebiets beschlossen.