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Kaffeler Neueste Nachrichten

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Aus aller Welt

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Beilage.

Freitag, 20. Juli 1923.

Nr. 166.

Dreizehnter Jahrgang.

5?a« Gkftäkvnis des Frournmvkber».

~ -Der Mord an her Frau des Holzdändlers !? r er in B er! i n. von dem wir berichtet habm. ist nun völlig aufgeklärt worden. Ter Mörder ist der sofort nach Bekanntwcrden der Mordtat verhaftete Platzmeister Samuel Le- vinsohn. Aachdcm der Genannte bischer ntt. ter den heftigsten Beteuerungen es völlig in Ab­rede gestellt chatte, mit btm Morde auch nur im entferntesten etwas zu tun tu haben, Hai er nach einem erneuten stundenlangen Kreuzverhör ein ö eft n n b n t S dahin abgelegt, daß er die Frau iforster ennordet und das Dienstmädchen der Ermordeten in der Wohnung überfallen hat in der Absicht, es gleichfalls zu töten, um dadurch

, , lvovte er atro hinaus. Sie erschauerte rcicht. seltimn. leltsam waren heute Claus' Reden. Die sagte leise:

.-Wie merfimtrbia du fragst: Liebster. Ich habe an diese Dinge noch niemals gedacht, stet fann_btr nicht sogleich antroorten."

Erdenke dich, Rottraut. Viel, Unend- liches hangt für mich von deiner Antwort ab .Was?" fragte sie unrrchvall. .Clans", was kann diese meine Antwort für dich bedeuten?" ^r a?S bu zu ahnen scheinst. Sie könnte mrr ein Gluck, eine Ruhe, ja eine Seligkeit ge­ben. wie ich ne bisher nie empfand. Rottraut wenn ich nun eine Bitte an dich stellen würde von deren Erfüllung mein Frieden, mein Glück aornnge

ArbettsnSt» in Berliner KrssttntzÄusers,. son2" d?/ « Est dieser Tage das Pflegecper- °er ft a d t -1 ch e n Krankenhäuser, das sich der Neuregelung der Arbeitszeit nicht Men wollte, fristlos entlassen worden, w-" e.cmJ, tion hätten bat dieses Vorgehen

in F* .^^'lichen Schwierigkeiten

in der Versorgung der Krankenhäuser geführt, den entlassenen Pflegern ?mn Teil unter Zu ^lfenabme der Schutzpolizei der Einlaß in d « Stationen der Krankenhäuser auf Grund bI Magistratserlasftz verwehrt worden ist, wäh- Ara3<vÖJrLke-" a,£eren Seite die vom Magistrat ntr die entlassenen Angestellten br- ö.Een Krankenschwestern nicht überall imstande bcä bisherige Pflegepersonal in vollem ^'"siweilen versucht man

u Krankenhäusern mit Zusammen- J;.99 6« Stationen und soweit dies möglich ist, auch mit Krankenentlassunqen zu bc- h-lien. Run soll das Mftedsgerickt entscheiden.

»Wenn ich dir Gesundheit und Glück durch S 5« könnte, Claus ich

brachste es dir," gelobte fte feierlich.

»Tu kannst es!" murmelte er.

(kM"C ^Dr*tc fhx nuf- »Wie wäre das mög-

»Richt meine Gesundheit, Rottrant, wohl !^" mein Gluck und meine Ruhe. Sieh, was .ch von dir fordere, ist dein Herz. Tu faßt es i>cr Brust schneiden Wen, betr- ^nn^tb.'^r nid* Wn' aber du fasst es mir dennoch weihen und opfern, mir, mir alftin Vernehg du mich, Geliebte?"

* WaldSrände in der Somme, «lut. Bei Brenner entstand ein Wald- K^anbAbcr? öroxr Ausdehnung annahm, daß von Militär au? Innsbruck ?urbS- ,^i!t -weiter gleichfalls durch dre^Hitze verursachter Waldbrand wütete Mo^^^i'^uud ichlleßlich hat der Blitz das Moor bei Aidlmg angezundet. Jnfag» -er piv- ft"d in S üb fr an ?r e i ch *t®6C Waldbrande ausgebrochen. Viele $b?cr 6Sn.finb bCrCitS bfn ^Emen zum

9ccin, nein!" schrie sse schmerzvoll auf wenn es dennoch so wäre nimm im, mc.hin an, es wird so kommen Rottrau» WS' mir wureest du sehr, sehr leiden unter memem Verlust?

Staus was für Fragen! Und was für Ä iridSt®* * *» *

.>er ich will fte!" Und sein schmichwoll-i zwingende Bück hielt ihre Augen, hielt ihre Seele tu Bann. *

Rottraut, ich will wissen, ob du in Wab>-- »»» unglücklich werden würdest durch mei- p-rJln,b bas freist du fach allen Ernstes, Claus? Kennst du mich denn so wenig k Weiß du immer, immer noch nicht, was btt mir bist>* Er sah fte grüblerisch an. Alle Gedanken, di. er vorhin gedacht, durchrasten wie ein Sturm lf,n Innerstes, quälten ibn noch mehr als zu­vor da er die Geliebte neben ftch wußte da den Augen wank. Cin S<rt B!il

Dein ganzes Leben würde eine traurige ®tnbunn erfinften, Rottrant, aber nicht daran scheu in8mir"*ttfe nr 011 nrid) den Men-

'N denke "nd dachte nichts anderes, Claus!" »Du wurdest mich ewig betrauern?"

i,Na^$Vr9 *<S-!fr äZ liehe dich an laß L1I:/Jt>-Jur*ft,orc Dinge nicht sprechen'"

Er ichenkte ihrer Bitte kein Gehör. Er sraate- bas Märchen vom armen Heinrich, ^IvIlTuUl .

-ic verstand seinen Gedankcngang nicht so-

' .7 / .win, ivcrot-n inoo r- ^..Uöhehniffe gezeigt. Ruhrgebiet, französisches Mtlttar mit der Nationalhymne. Es trirb sehr i^C(n^T?tbtetf' ~ann kommt der lange Cuno un -.ylinder und einem sonnigen Gesicht, wie er in den Reichstag geht, man höre und staune: b:e deutsche Hymne wird gespielt, und zwar: .Heil b',r-m siege rtranz". Es wird ach g'klatscht. ^sL balb so viel wte bei den Franzosen Da- !,wi'chen einige Zischlaute.

.Das Theater hat ein Künstlerorchester von bist Mann und hohen Rang. Zwischen den Lildern gibt es ein Ballett und eine Sän- 9%l VL ulkigen Karikaturen

ßu5 de, Tierwelt, gibt eS viel zu lachen. Ich O f 1t 17 H' .7 Vt r ,4*4 N * 1*. ! m X ... . , . - . ,

., fv'fgfnbc Torftclfttn^ iff ntcfct unir^ira Dftirchese züchtigt Maria Cioci mit der Peitsche. Sie zerkratzt idr den Kops Di- I^uunmt ein Rasiermesser und öffnet sich di» «er«, bricht zusammen und verliert die Besin- 3";V1-** über sie Frag? auf. warum ^l}r<^c1e 'uit einer Peitsctn- bewaffnet »äs Hotel, in welchem die Cioci ihr Zimmer ha.te. Die Marchesse versichert zwar, sie bade einem Gefühl des Mitleid für den Handelatach.-e getan, um ihn, da er noch fast ein Kind geweien ter, vor den Nachstellungen der L- ioci zu retten. Vielleicht werden die Gericht«. Verhandlungen Anfklärung bringen.

.Rein, Rottraut, nein! Ich fühle dar eS b?b geben muß. ^enn Ä Ä-^^^Mrden ioll, so muß ich wissen.. - «>. brach gh, ichtveratmend und sab fte mit hei­ßen, zerauälten Augen an 9

5?1 bu wissen mußt," bat sie eyr sanft, ^lmd wenn ich dir die Rnbe aeben ft i J , ich es üm.» .^off'rnut heyt du mich so, so heiß, so tief, Ä"Ö *»«*» w*

; v bs mir! Gelobe mir, wen»

ützt Iterbe. nie einem anderen Mann antu. geboren _ Rottraut, wenn du mich liebst, wie ich dich ,o muß dir dieser Schwur leicht sein" . rte war vor seinem Bett in die Knie r«. LnletJ; großen, weitgobssneten Augen sah

,ben LerloÄen an. der dieses. ungeheuerlich- Gelübde von ihr verlangte. Blitzsch'wll 'oa 7s ihr diirch den Sinn, daß fa zwanzig Iah« aff '1<im Lenze des Lebens stand, wäh- xteRechen Manne hier alle Won- bes Daseins doch schon lagen, wachrend er sie schon genossen haste eh» ^5 ruf ferne Wege trat. Blitzschnell sachte 'n- auch daran, daß k>ei aller in,iigen Zunefa st-ne' wVffrr ?,tf> [Örer Empfindi'ng - es ,rt bennoch nicht lvar, jene aont u«d ganz gewaltige, von der die Tich"r bie i:e mr Claris Laubingen fichlte. To-n ^dünken kamen und verschwanden und !^°^u kml^n L-Ideryail IN ihrer Seele, die nun sch^n wieder gant erfüllt war von erbanrenb-r ubsnmbtger, mitleidsvoller Liebe für den ritu «enben, leidenden Mann vor ihr, dellen 6t0v» alS von %rer ßiffi!? 5 Ei-'.l "mer Seele, das höchste Gluck ober bie tietste Verdammnis ab.

Humor in ernster Seit.

»soll ich mir das Herz aus der Brust schnei, den lassen, wie Ottegebe es tun wollte für ihren Herrn?" fragte sie mit dem Versuch eines- chelns, mit dem Wnnch, eiefci ganzen schweren Unterrebunfl eine leichtere Wendung zu geben obgleich iher Herz zitterte und pcchte wie ein vertlattener Vogel im Bauer.

.Und, wenn ich dich darum bäte, Kcsttrmit^"

Er nebert," dachte das Mädchen verwirrt .er redet ja irre!" .

Aber die großen braunen Männeraugen wa­ren nicht die eines Irren. Ter ungebroch-ne glanxvolle Geist des Dichters lebte noch immer! mer in ihnen, Brach aus ihnen.

»Wenn ich dir damit helfen könnte, Claus * Me sie leise. .Wenn solch Opfer dir die Ge- iundheit znr>rckbringen imstande wäre ich

c5 dar. Doch - es geschehen ja keine Wunder mehr in unserer Zeit."

einen etwaigen Zeugen au^derH 7» fagf- ftn. Levinsohn ist im Laufe des letzten Verhörs v-llig zu».ammengebrochen und bar sUT gelegten Haiidlnngen Kckenloz eingestanden. Er will den Mord im Jähzorn begangen haben, da Fran För-'rer ihm -2 ku. und ßhttz «ebrobt ggemacht | Lnö Mn gedroht Hobe, ihn zu entlassen.

?^Lv°r^Ano<? u.emand Gummi kauen oder > ii.-C-nt sehen, habe auch gar keine Sehnsucht da- '!?<$. Diese feine Sitte scheint, weniaftms in Rewhork, auszusterben. Trotz der peifönlichm ?rreiheit als Republikaner weiß der AngestMe zu gehorchen, sonst verliert er ohne Gnade sei- ilen ^ob und das ist besonders hier keine wo anders auch nicht.

- 3^l>er vorigen Woche war im Hotel Auto- ^'^vballe stand voll neuer ,5*18 Ganze eine Art Jahrmarkt, man konnte kaum durch. Für wenige hundert Dol- +I?rv^mn££tan ein ^ines Auto. Eine bekann- te Finna stellt täglich vierhundert fertig cht AXebe 1 bessere Angestell- LLLt lern Auto und sehr viele sparsame nicht sparsamen fahren in -muffen früher anfstehen und kommen nnd müder zu ihrer Familie. Der R i e ln b«n Straßen wird durch eine Handbewegung des Schutzmannes an jeder Sif^n6" i^trim1Cn-LCUillna ^regelt. Di- S-löst- isi wbr groß, alles voll- t. ^nch dem Gesetz kommen erst d'e Menschen. dann die Autos. Abends und etl«i überaus sinnreiche Einrichtung Genau abgemessen - den ganzen A,^adwav entlang erscheint ein rotes Lickt. Üi T-, galten mit einem Ruck. Rast

2" ^^^en erlischt das rote Licht und ein M2lb ^ebtb'ir allo Fichrwerke fahren wieder los mnd bie Fußognger btzewen stehen, ffu-der anderen Ete in Hoboken. einer Klein- steht an jeder imchitgen Kreuzung ein ..au^chen mitten auf dem Weg mit Verglasung »ckild^E^ Ä von Zeit zu Zeit ein ^ajitb. Rot anhalten, grün weiterfabren Vatu die Aufschrift: stop ove go. Die ein» at% E^nrichtting, die man sich denken kann.

in den (?>efchÄftsh5usL n uiib großen Hotels sind von qrofum Ausm^tz und eine Rinne geht durch das'A.^Hau; so­daß man in teder Etage die Post einwerstn tzgNll- G^en Abend ist ein Wagen von Briefen . da. Größere Sachen werden oben am den Ka- «;^^ein, Mensch nimmt Notiz daven. ?er Briefträger kommt alle halbe Stunde und sE »n Segen. In den großen Gefchäftshäu- ei» Zon ^irm-n ist selbstredend

vl®n bl, tA etn.Kleiderreiniger und c!n Schub- C Tklegrammbesorger. Man braucht nur zu klingeln. Telephonisch werden Telegramme nicht aufgegeben. In den Aus-ü gen steht man zuweilen eine Krankenschwefter ^nfttK, schneeweiß gekleidete junge Mädchen m i ernsten Gesichtern und kostbarer Brosche mit "m Su ^nz. Wohl eine Kriegsauszeichnung Im Capitol-Theater, dem größten Kino der ^o.lt. mit einer kostbaren Ausstattuna der 1 che^enranme, wie sie harmonischer und geschmack- :

Vock", murmelte er erregt. .So c>?uch also, so tief, so wahr, so in- brumtta, Rottraiit, daß du doch opfern könntest für mein Glück?" n,C!1

T_. Dwwere Gewitter über Pommern. In den 1 A^n drei Tugen gingen über Vor- und Hinte, pmmmern schwere Gewitter niebe-, ?'c ^.eu Lwaden anrichteten. Das Gut Sne» umteil zerstört. Zghl- ^miiichlüge iverden au3 allen Teile» Kr Ä ^vroldet, 6mc groß. Anzahl von V ö e r n geriet IN Brand und zahlrest ches Vieh kam in den Ställen nm

buhlen Wellensrnü. Das Baden in bei ?oHfl«? in v'U letzten Tagen dreiundzwanstg Todesopfer gewrdcrt. Das Breslauer Leicht, 'ms'Amll.I ^erfüllt. - Rach einer Meldun» I^»^.crd,<in betragen die Opfer der Hitze in Holland in ver letzten Zeit insaesamt Sr-r- «ntcr afflei« st^ug Pennen,

dessen der seit Jahren eingestell­ten R^gulieruna fordert die W e ichsel in War- OMe- UM^rr^tdad-nden fast täglich mehrere Lw,e,. Der Rekord wurde am letzten SDnn-a-, ^S?Cn: bcr Warschauer Polizeiberickt ver- zeimnel neunzehn Ertrunkene

Die Zigaretten des T-Zuoräubers. Fm Lchl-ttwagen Berlin-Hamburg wurde b»r V-Cter cntcr Zigarrenfirma von Bye «retten buff eines Mitreisenden 0 et« >ibt. baß dieser ihm feine Koffer "u^blündern und mit dem Raube verichwinden konnte.

Segelboot gekentert. In der Nähe von L°to."".der Ostsee wurde das Segelboot .Wolgast mtt dem ein Ehepaar und zwei Be- alener eine Legelpartie unternommen hatten

Nun war sie doch am Ende ihrer Kraft, sie brach in Tränen aus.

. »?:' Gott! Claus, warum quälsk

du dich und mich so entsetzlich?"

.Du kannst es nicht, Rottraut?'

.Fch kann cs!"

Monte GeMlilz.

11) Roman von Lola Stein.

. t-.®1 30?, ihre schlanke, feinglisrdige Gestalt fester zu sich heran. »Rottrant, wir nuiffen den sehen. Es hat keinen Zweck, bcn Se? IUeCn- M küh-, daß ich fter-

al?ich. Sie sah ihn erstaunt an. Fieberte er narfer? Wuxte er nichi mehr, was er spracht War es die Krankheit, die ibn so grauenvolle »ragen an sie stellen ließ?

<ie machte sich sanft ein wenig aus seinen ^n frei. «-3a, Claus, ich kenne die Sage." .Kannst bu eine Liebe nachfühlen, Rottraut eine so bebinannaschse, ^yfe-fayiA- i»r. Stoib?"6 Ctt6W fiC för if>ren H-rrn

Wkgktt drs Koffenschiüffel« gefangen.

Am Tage der Besetzung der Stadt L i m - v u r g durch die Franzosen, von der wir berich­teten, wurde die Reichsbanknebenstelle mit einem großen Aufgebot umstellt. Ter Rcichs- banwtrcftor und sein Stellvertreter werden seit dieser Zeit bei Tag und Nackt in ihren Büros bcn einer zehn Mann starken Marok- - streng bewacht. Ter Reicks-

oanko-irettor charf noch nicht einmal die im Ge­bäude besindlich: Wohnung betreten. Dieser chuuanb soll so lange andauern, bis der zur Oeftnuim der Tresore notwendige dritte L>chlusse!! herbeigeschafft worden ist. Die Tageskafte der Rciehsbank in Höhe von .375 Millionen Mark ist den Franzosen sofort b>i der Besetzung in die Hände gefallen.

Eisersucht und Pritsche.

i-L^cn- ^es^cncnengericht von Ancona CJtelien) wird binnen kurzem ein Prozeß zur Verhandluna kommen, der heute schon das «Uisehen in den römischen Kreisen er- T^'r ^.Seaagte, eine. Mareliese Ammiva

ä«0, die Frau des fMhcren italienische» Gesandien in Peking, werd beschuldigt, einer jungen unb ifaTaitg schönen Italienerin Maria

1 ietn Leben getrachtet zu haben. I« .fE^awllsieam S. Juni ISA ein Attentat auf Haden. ^Ueber den genauen Hergang ^'rd der Prozeß Klarheit schaffen nock. tocl6 man "Ur, daß Maria Cioci nach China gekommen war, um dort einen b<r "alienischeu Gesandtschaft ^^.sin/.luluchcn Eines Abends !and man die Unglückliche in einem Gange des von ihrem Zimmer blutbedeckt f ^oge später beging der

IXs/ h Selbsttnord, ohne irgend welche Maria Cioci wurde ms Spftat Erbracht. Beide Arterien waren iür m»- WL- Messer au-gcschnitteu worden und sie ^doni Tode nahe. Trotz des BlutverluftU I holte ne sich wieder und warf d:r Marchese "AL LW? Habe ihr nach dem Leben getrauet. Se?Ä8!t m -C-^{S ^b zu, sie habe die

.-T'1 f.,&ct. de>^Äc gezüchtigt, bestritt aber cnerg,,ch, ihr die Adern ausgeschnitten zu haben AIC vernommenen Aerzte widersprachen sich ihren Gutachten, Man kann annehmen, da die Rom ^arr(nLan beacktc die Reise von'

Rom nach Peking!) sie habe selbst einen Mord, "Ur um sich an der-anderen itraii zu rachen.

'r;>tA^<nUin:i ?^"bb'l>eu Hanna hat einen weben »fnigeL den sie Gnabigste eigenhändig vorbin- vefiehlt streng, den Leinenlappen bei ber Arbeit Daran zu lassen damit.keine Blut- vcrgistung enlsteüt. Hanni kehrt den Ofen, stellt urit unverbilndeiiem Finger bt" ~!e Gnädigste sieht's und ruft enifr*; ^onni, wo ist der Verband?" ..Am Fenster lttgt er. damit-s Lävlchen nicht wird " entgegnete treuherzig die Hanni!"

rafcht sein über die Fülle des Sie ;om n L e,e werden über»

tarn ReichswassersclMtz gekentert aufgefunben 'Bim Den Anlassen fehlt jede Spur. Auch in ber 23 0 I b e r g e r Bucht bei Wismar kenterte ein mit siinf Personen besetztes Segelboor. Zfai Herren konnten sich retten, während bie beiben anderen Herren u. eine Dame ertranken.

* Der Chinese und seine Geliebte. Aus einem 1 n.Dorortbahnhof warf sich der chiue. sische Dr. Dirn Kon imb feine Geliebte, ein ^arrtein an .»er einen ausfahrenden elektvi- chen^Zug. Beide erlitten schwere Verletzungen Dr. Dun gab an, die Tat mis Liebeskumt- ni<e r begangen zu haben.

. / Zweiter Einbruch ins Kaiserpalais. In sas Palais des Kaiser Wilhelms I. wurde ein zweiter Einbruch verübt. Gegenstände von ungeheurem Werte wurden dabei ge­raubt. Das Zimmer ist zum Teil a u s g e p l ü n- d-rt. Alle Broncesiguren, sowie Gegenstände als Golobronce, wertvolle Schalen und mebrete' <.rben§!,reu.5e sind verschwunden.

. dem Rummelplatz verhaftet. Bei M. ^.ucksarbeiteii auf der Dresdener Voaelwiese wurden die zwanziMhrigen Arbeiter 8inb» ner und Hadam la wegen eines großen verhaftet. Sie hatten in Gro-ßkain» rllnb achtundvierzia Millionen Mark Lochngelder geraubt. Das Geld hatten sie zum größten Teil verjubelt.

u k! Eene »erlmngnisvolle Autofahrt. An All Uedt bn eangerbaufen fuhr das Auw ver Ba- Cr,!f Rittergut Happstiffel beim Houwagen gegen einen i'or£; Die Insassen wurden her- au8gei*leubert. Baronin Kalchreuth und Ba- I?" dodewcks waren fofort tot. Baron v. Hrftff. ber .Harrptmann der Schutzpolizei Lange und etn Beg.etter wurden sehr schwer vorletzt,

Ein Liebesö^ama.

Leben in Dollarika.

-ß>ie der moderne Nankee arbeitet und genießt.

J;6 tooneinorüden, bie Dr. S<6toe:üet

einem uvev b?n <>**<#**

fief .mmclt und in mcifterlld) ver» gestaltet hat, bringen wir die wl«ende^ iharatterrst,sehen Slnesehnltte gnm Mbbrud.

Bei meiner Tätigkeit habe ick viel über dem «tn und fahre abends mit der Tram nach Hoboken. Vollgepfropft mit Arbeitern, die nimg vom Tagewerk nach Hause ziehen hvf- lick den sremden Ausländer slüchttg ansehen: a. öorman . Vor einigen Tagen habe ich eine £ne Jf-n= Sefthen die mir febr imponiert bat. Ein alter Arbeiter betritt den überfüllten chagen. Ein mittlerer, riesengroßer Mann steht Un^rr"6t<^n Knaben aus seinen Platz ntzen. Al.e Leute lieht man selten, sehr selten in den Reihen der Arbeit. Kein Wunder bei die­sem konzentrierten Leben. Bei der Ttarn wer .Billette au-gegeben, man wirft daS ^ld /n einen Zahlapparat Der Wagenstihrer wechselt. Das Aus und ab während der Fahrt brauQft nicht verboten zu werden, der Tritt wirv !'°^-iogen Die Wagen fahren übrigens so Ichnell, daß Auf und Ab unmöglich ist. All»- rcn gehorchen einem Hebeldruck, ebenso in den Auslugen. Auch bei der Untergrundbahn gibt , e» feine ©itfctt§. Wer spuckt, wird m't ftms- fcrs dEtzr oder einem Jahr Gefängnis cbetik,,, "2 "w «* »« iaa?cn. ;<a

bsidem, wenn er uuverbesserelich tft, bestraft hinter gekommcn, wie diese $tv

------- ' 11 m-aufnahmen gemacht werden. Im Hippodrom einem Schautheaftr. wie eS in gleicher ®roV artigfcit nirgends criftier! verschwind:gan-e Kompagnien schöner Tänzerinnen in Gestalt öon "meri kam scheu Soldaten im Parave'chr tt m mit lächelndem Geftfa und fern

S1,?T- Borschein. Das Wasser ist lelbstperstandlich geheizt und allzu ränge kann man den Atem mcht anhalten An manchen Ta- gen muß dies zweimal gemacht werden. Der $if.r ans Wasser gewöhnen. Kmoauftiahmen im Capitol sind etwas ranz °"derc.s °ls smtttwo. Die Filme sind faft besser die Aufnahmen meist in der Rarnr ge- ist Änwftabt wie bei Berlin. Es

e- m^/^'kck>er, klarer, aus Material in böch.

Bollcndung. Alles selbstverständlich 'eine wird täglich von min- ?r|<C115, k.u n lun d zw a n z l gtau send Per- irnen be,ucht: danach kann man sich die Iah- Erstellen. Dafür kann man ganz Leistungen berausbring-n mb nur das ^Kerbefic kann hier Aussicht auf Erfolg Haden.

Aber noch immer begriff Re chn nicht.

.Claus, was soll ich tun Xir dich? 55t,» ;« ce, ba3 ich dir zu geben vermag?"

8X'ieTtfof}IidieT ^g er sie an sich.

.z;ch habe dick geliebt, wie nie zuvor eile ' K-fterte er. .und habe dich doch nichu enVi ^a5 'si der tieffte Schmerz mei. MA 'inbr^-aUnb nu" muJj «eben und muß wniÄ?^Cn in, ber '^6enb' in Schönheit zurusiassen rar einen anderen Mann!"

SW sckrie keinen Samen.' .Tas bt(t!<> ""ölt? C. deine unselige uuievmcht WaZ Tann ich tun, um sie iy bc- -?ch süAe ja, wie du leidest uni-r . .Arm. nein, das Schicksal wirs barmher- ''"k blnben. dem Leben er^ hatten werden, der Welt und mit!"