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Hessische Abendzeitung

Nummer 162

Einzelnummer 500 Mk.

Sonntag, 15. Zutt 1923

13. Jahrgang

Einzelnummer 500 Mk.

Das Echo des Londoner Rufes

ÄÄS?- M englische Regierungserklärung

Die Regierungserklärung, die Baldwin , ,

H dem Berichte in der gestrigen Ausgabe un- Verschiedenartige Beurteilung der Baldwinschen Aus-

Rotterdam, 14. Juli. (Eigene DrahtmeLmng.

.)

«Sanz England ist ffG einig.

Sine lAufforderrras Borahs.

^"^Egenhellen ans. men al- Repressalie gegen diesen lieber-1 berufenen Stellen im Reich und auch in den der- L tJL*' ,^Ee, stieß gestern e>nen starken Ruf griff besetzen lassen. Rach Vsrr.rbme einer An» I 'chiebensten Ländern zu spät gefolgt. Man kann die amerikoniiche Regierung zahl von Verhaftungen zogen sich die l'ranzösi-> ver Reichsregierung, aber auch dem Reichstag mri. Welrwirtsch^st-.Üonserenz scheu Truppen dann wieder zurück. 'den Vorhalt nicht ersparen, daß in dieser B^'

der Londoner Börse wurde durch die Bald- winsche Erklärung ein neues Fallen des französischen Franken ausgelöst.

3nfertt6n8pretre:e> StnäetmtfdjeAuftrag« Dt- einspaltig-An;-iz-njeil-1200 Mark.Fami- Nennachrtchtin bi» 3«Ue 1000 Mark, tue einsv-ltigeRekiamezetle 3393 Mark b) AnSwartize Auf. traget Die «tnfpalttg« Anzeigen,eile 1200 Mark die einspaltige Reklame,eile 3300 Mark, alle« ein. schlietzliL Teuerunzspischlag uns «njetgenfteuer. Für Anzeigen mit besonders schmierigem Satz hundert Prozent Aufschlag. Kür die Rtchttgkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenen An» zeigen, t orale für Aufuahmedaten und Platze kann eine Gewahr nicht übernommen werden Druckerei: Schlachthofstraße 23/30. GeschLflSftelle: Kölnisch» Straße 5. Telephon Str. 951 UNS 962

iel Stunden, der Beifall, der sie stellenweise un­terbrach wiederholte sich am Schluffe zu einer machtvollen Kundgebung, die mit den Beglückwünschungen des Premierministers durch >ie Abgeordneten des Hauses fast eine Viertes, stunde anhielt. Seit dem 2. AuMst 1914 und >em 11. November 1918 hat das Unterbaus keine derartige Sitzung erlebt. In den anschließenden Parteisitzungen kam allgemein die Auffassung zum Ausdruck, daß Baldwins Erklärung die aktive Politik England zur Beilegung der -iuhrkrists eingelcitet hat und daß die Kimmen- den Ereignisse sich jetzt schnell folgen werden. An

London, 14. Juli. (Drahtm«K»ung.s Senator Dorah, der sich immer für Fernhalten Ameri«

ternden deutschen Armee. Jedenfalls kann gesagt werden, daß das englische Unterhaus in der Tat einen Tag von außergewöhnlicher politischer Be­deutung zu verzeichnen hatte und daß die Stunde, in der Baldwin die Stimmungen bar« legte, die England in bezug auf die Schand­taten seines fanatisierten Verbündeten hegt, mit zu den größten gehört, die in der Geschichte der englischen Diplomatie zu verzeichnen sind.

Was Baldwin entwickelte, war getragen von klugem Verständnis für die Schwächen der Fran­zosen und von den ziclbewußten Energien, die Englands Geschicke vorwärts getrieben haben und noch vorwärts treiben. Klar und jedem ver­ständlich sagt die Regierung des Jnselreiches, welch ungeheuere Gefahren durch das Ruhr­unternehmen nicht nur über Deutschland, son­dern auch über den Kontinent, ja sogar über die ganze Welt heraufbeschworen wurden. Gefahren, die zu bannen Englands eifrigstes Bestreben sein müsse. Dieses zielbewußte Bekenntnis schließt zugleich eine scharfe Verurteilung des Cäsaren­wahnsinns PoincarSscher Herkunft ein. Es gibt den Franzosen unumwunden zu verstehen, daß England nicht gesonnen sei. mit verschränkten Armen einer Katastrophe zuzusehen, deren fürch­terlichen Umsang zu schildern kaum möglich wäre. Wenn Baldwin auch der schrecklichen Lei­den der Bevölkerung in den widerrechtlich besetz­ten Gebieten unseres unglücklichen Landes Er­wähnung tat, so brachte er damit eine Rote warm-empfindender Menschlichkeit in seine Aus- : führungen, die sonst nur der Entwicklung diplo- malisch-kaufmännischer Dinge zu gelten hatten. Tenn von diesem Gesichtswinkel aus soll und will das, was England Frankreich und Deutsch» 1 land, sowie allen Völkern des Erdballes durch den Mund Baldwins zu verkünden hatte, auch betrachtet sein.

führungen im Auslande. Verstimmung bei Franzose» und Belgiern. Enttäuschung und trotzdem Hoffnung in Amerika. Abwartende Haltung in Deutschland.

Paris. 14. Juli.

Die Rede Baldwins hat in Washin-ton nach einem Newyorker Telegramm große Enttäu- sckmng hervorgerufen, weil Baldwin unterlassen hätte, entsprechend dem Vorschläge des Staats­sekretärs Hughes, den Antrag auf Einberufung einer internationalen Sachverständigen. Konferenz zur Festsetzung der LeistnngS- fähiAeit Deuffchlands zu stellen. Man betrach­te die Rede DaldwinS mehr als eine Einleitung und hofft, daß die Taten folgen werden. Aller­dings erkennt man in Washington an. daß für die Einsetzung der SachverständiMn-Kommission so lange nichts geschehen kann, so lange Frankreich nicht zustimmt, sie zu be- schicken. Man hofft aber, daß di: Diplomatie dies bald erreichen wird. Außerordentlich schlimm war die Wirkung der Rede auf die Börse. Die Preise gaben überall nach. Seit Jahren hat die Wallstreet keinen so schlimmen Tag zu verzeickmen. wie gestern infolge deS schlechten Eindruckes der Rede Baldwins. Man ist ht Washington überzeugt, daß Amerikas Wirtschaftslage sich so lange nicht bessern kann, bis Europa seine Kaufkraft wieder gefunden hat. Besonders enttäuscht find die Farmer im Westen Amerikas Über die Rede BaldwinS. wett sie ein­sehen. daß es Europa nicht möglich sein wird, in Amerika Getreide zu kaufen. Gegenwärttg be­trägt der Preis fiir ein Bushel September- weizen ein Dollar; mit diesem Preis können noch nicht die Gestehungskosten gedeckt werden.

Die eifrigen Bviscyafter.

Rotterdam, 14. Juli. (Privattelegramm.) Die heifttge Times meldet: Rach Schluß der gestrigen Unterhaussitzung waren der i t a l l e n i s ch e und etwas später der amerikanische Botschafter bei Lord Curzon Ueber die Stellungnahme Amerikas wird Baldwin in den nächsten Tagen eure Erklärung im Unterhause abgeben. In Lon­don spricht man davon, daß der englische Bot- 'chaster beim Vatikan in London eintreffe

Amerika Ist enttäuscht.

Vor einer neuen W-rtwietschastskonferrnz? (Privat-Telegramm >

LFeberfall auf Barmen Der Vorwand. Milliardenranb. (Eigener DruhtberichtJ

Rein menschlich hat Deutschland nach wie vor von keinem der Völker etwas zu erwarten, die ihm im Kriege qeaenüber standen, denn st­alle fürchten das wirffedaftliche Erstarken unse­res Landes, das lebten Endes fa die Furie des Weltkrieges entfesselte. Betrachtet man. frei von feder Phantasie, das, was England am Don­nerstag in die Welt binausrief, so wird man der Ansicht sein dürfen, daß die Jnteresien des deut­schen Reiches eine nicht unbeträchtliche Förde­rung erfahren baden fa trän wird lagen kön­nen, daß Baldwins Worte über das hinaus- aeb en . was man in politischen deutschen Krei­sen «et hoffen wagte. Bei der Reffftelhtna die­ser Taffache wird es uns Deutschen gleichgültig fein können, welche Motive es waren, die der enakifchen Regierung die Feder bei der fchrift- licben Niederlegung ihrer Gedankcngängr ge­führt baden.

Wohl ist bis zur Verwirklichung unserer Hoffnungen vielleicht noch ein weiter Weg. aber wie durch dichtes Gewölk ein Sonnenstrahl zit-

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eiuzuberusen. «Chicago Tribüne" berichtet aus Washington: Ueber die Besprechungen zwischen Hughes und dem amerikanischen Botschafter ver­lautet, daß die Vereinigten Staaten gewisse Mo­mente her neuen englischen Reparationspolitik in einem günstigen Sinne beutteilen. !

Berliner Eindrücke.

Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

tert, so nimmt sich die Regierungserklärung rnt Londoner Unterhause aus. Sie bedeutet unzwei­felhaft eine Erstarkung des Vertrauens zu der Wiederaufrichtung Deutschlands bei dem Aus­lande und vor allem bei den Amerikanern, die, die Baldwinschen Worte sofort mit einer Höher-' bowertung der deutschen Mark beantworteten. Auch die Londoner Börse reagierte mit beträcht­lich besseren Notierungen für die deutsche Mark. ... In Frankreich ist man, wie Wohl nicht besonders gesagt zu werden braucht, aufs Aeußerste verstimmt über die Stellungnahme Englands Mau fühlt den Boden Wanken, auf . den Poincarts Wahnsinn das Land gestellt und die Pariser Diplomatie wird in her nächsten Zeit unruhige Stunden haben. Bedeutet doch das, was in London erklärt wurde, eine verblümte

1Absage an Frankreichs Herrschsucht und Brutali­tät, eine Absage an ein politisches System, für j das ttran in dem kühl abwägenden Albion nicht

Rotterdam, 14. Juli. (Privattelegramm.) Bon den Londoner Morgenzeitungen übt le t nc einzige eine abfällige Kritik an den engllfchen Regierungserklärungen. In einem Re­sümee der Wiedergabe der englischen Preffestim- men durch die Reuteragentur spricht das amtliche Bureau v.on der absoluten Uebereinstim- mung von Presse. Orffentlichkeit und Regie- rung über die Maßnahmen, die ieüt gegen die europäische Wirffchastskrists ergriffen werden müssen und deren Durchführung die von Bald, win gegebene Regierungserklärung verbürge.

Es liegt in der Natur des Deutschen, daß er in allen mißlichen Lagen einen Optimismus entwickelt, der mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Je trostloser feine Zukunftsaussichien sind, umso eher findet der Deutsche irgend ein Volk aus dem Erdenrund, von dem er glaubt, daß cs ihm helfen würde aus rein menschlichem Emp­finden heraus. Dieser Opttmismus hat uns immer wieder die herbsten Enttäuschungen ge­bracht. In her Ruhrfrage haben bei allen deut­schen Erwägungen während der letzten Monate Amerika und England eine gewichtige Rolle gespielt. Washington hat es immer wieder abgelehnt, sich in eine europäische An­gelegenheit zu mischen, die man nicht für un- gefäbrlich hielt, und an der Themse ist man sich klar darüber gewesen, daß eine Einmischung nur unter vollkommener Schonung der Beziehun­gen zu den Krtegsbundesgenossen möglich sei. Wenn man einen Schritt unternahm, so konnte dies nur aus kaufmännischen Erwägungen Eng­lands eefebeben, das sich, wie aus der Regie- ninas-Erklärung bervorgeht, völlig in dem Punkte mit Deutschland in Uebereinstimmung be­findet, daß feder Tag, den die Rührbesen;,up nach anbauert, schwerste Gefahren im Ge­folge baden muß.

nach dem Berichte in der gestrigen Ausgabe un­seres Blattes im englischen Unterhaus zur Ver­lesung brachte, entfesselte einen Sturm der Be­geisterung, her, so heißt es, nur den Freud en-- ausbrüchen zu vergleichen war, die sich bemerk­bar machten, als an jenem für Deutschland so unendlich tragischen Rovembertage des Jahres ~ . - ----> -----.

1918 Lloyd George an der gleichen Stelle ^t>et aus London: Die große

dem fieberhaft erregten Hause Kunde gab von Unterhausrede Baldwins dauerte fast eineinvier- der meuternden deutschen Marine und der meu-

fest, daß die Rede Baldwins nut einen klei- <TX£Ä iAiA r*Wfc 5»

neu Schritt auf dem Wege zum Ruhrfrieden dar- JJifc' lÖlt £111 E li 110

stellen könne. Der volle Wortlmit der Erklärung «r., 7 liegt noch nicht vor und auS den bisherigen Be-

richten sei nicht zu erkennen, ob überhaupt und toirtteiaftoyolitiMwn Fraaen f«hr-nd iärig ist,

'n welcher Sorut Baldwin auf das Problem ein- Lk?»".^ ILae(.n?c.13 u.rf^t,r?,.s Kcn bi< uttfer

Lj, s- 1 o _ <. I die unter den heutigen Verhältnissen er» ganz

gegangen sei, btt Frage des Völkerbun-I besonderes Interesse beausprucyerr rtirfen. deS, des passiven Widerstandes und EineWährung* im wissenschaftlichen, tech- der Ernennung einer internationalen Nischen und praktischen Sinne des Wortes haben Kommission $ut Prüfung der deutschen wir schon lange nicht mehr Das gcgenwär- ZahlungSfähigkeit darstelle. Im Reichskabinett "ge Gekdsystem ist auch keine Papierwährung, haben unverbindliche Besprechungen über die M wenn wir uns voWommen Rechenschaft 9andantr Ä^aieruaaserNüruna ßct-cn, b-nf» Wir ein Organisches ©eTö*

überhaupt nicht mehr haben, und wenn

In ihnen wnrve m,t Bedauern festgeftellt, daß Wir daraus die Folgerung ziehen, und praktische dir gestrige Erklärung in London die Entschei- Maßnahmen dafür treffen, daß wir uns ein sol- oung wiederum um etwas verzögert habe und ches System erst von neuem errichten nm st en, daß Poiuears die neue Frist benutzen werde, erst bann werden wir mit her einzig zweckrnäßi- um feine Politik fortzusetzen und DeutschlandEinstellung diesen Dingen gegcnübertteteu zur Kapitulation zu zwingen. Ein neuer Beweis ftünnen.

''" " * Die Mark existiert heute nm noch formal.

(Eigene Drahtmeldung.z Ifür England, sondern auch für Deutschland

Berlin, 14. Juli, eine glückverheißende Bedeutung haben. * * *

In Berliner politischen Kreisen stellt man ------------

hierfür sei das Vordringen nach Barmen und -- ®ie - "kexistlert honte nur noch formal. Elberftld, ein Beweis auch dafür, daß in Frank- D'« Sertng,tz> Umlaufsmunze der Gegemvart bc- reick, Vie miMifrf» lauft sich auf mrudettens das tausendfache der

Mark, ja schon weit darüber hinaus. Das Pa- Hane Ablehnung erfahren habe. Eine offizielle piergekd wird im Jnlande nur noch mangels an- Stellungnahme der deuffchen Regierung zu der deren Zahlungsmittels angenommen. Wie man Londoner Erklärung könne erst dann erfolgen, esbetoertet", ergibt sich ja aus dem Stande der nachdem der genaue Wortlaut der Baldwinschen Mark, die heute den österreichischen Rekord schon vorgestrigen Unterhausrede in Berlin vorliegt, sängst geschlagen hat. Während in Oesterreich I in den schlimmsten Zeiten die Krone mit ihren

«Sedrsickte Stimmung in »rüffel A ^fS- Friedenswert mit knapp neutizigtausend M .. .. ,, , . _ Kronen jur den Dollar rechnete, müssen wir ge-

3^- ^/??^^Scamm.) Ter! aenwärtig in Deutschland unter amtlicher Züge- TvnA^iLr Ü tunfl in Dollar mit etwa zweihunderttausend

d«r englischen Regierung haben tn belgi- Mart bezahlen, während er im Ausland schon

5 defr emd en mit dreihnnderttausend Papiermart ausgewogen ^»iE-,^^«^5?^6eruseir. -er Soir! worden nmtzte. Hundertzwanzigtausend Papier- ^'^d^Marung EEbwins b-weiio. daß er mark für den Dollar wurden für hundert Roichs- Pfennige Frtedenswort. gemessen an hem höchsten jh?1 Dollarstand der österreichischen Krone, das

J016 negativ die enAische Polittkl äußerste dargosiellt haben, was uns hätte ttei- 9e?enii|cr ^esen sei Ausdie Ruhr-1 wn können. Run aber haben wir diese' Situ- o ^^delMen n rcb t lation bereits um das Doppelte überschritten. Der

ihrs? $^eTe 3"^ressen Mangel an anderer Währung und anderen Zah-

ihrer Volker zu verteidigen hatten. I lnngsmittÄn ist es, wie oben dargestellt, her uns

für jetzt noch die Mart als Tausch- und Zah­lungsmittel Hinnehmen läßt. Aber wir sind ge­genwärtig mitten in einer Entwicklung begrif­fen, in her so allmählich em neues Zahlungs- System und zwar in her Tat eine neue WLH- Berlin, 14. Juli lrun8 M entwickelt. Mr sind gegenwärtig ia .»SÄÄ ÄÄ". E? ttS. we. w bank und verschiedene Privatbanken. Ter Babn ir^^ ^sillermt dazu geführt, Anleihen, die

verkehr ift fedocki im allaemeinen niLt arftärt Po^euichatze oder Bodenerträge als

morden, oünleich Panzerwagen die Ruaänne ,um Wertbasis stützen, herauszugeben. Die Roggen-, BabnKf kZiWn Ä KohlenMnleihen der verschiedensten

sowie her Fernsprechverkchr mit Barmen wa^n ^^suna^di7

zeitweise unterbrochen. Die Umgegend dorl^^'^en. die Reich herausgegeben hat, ieicksbank wurde durch Panzerwagen abae- , J "ff, ersten Versuch, neben die sperrt. In der Reicksbanf fielen den Räubern $tt

achtzig Milliarden Mark in die fränbe bo.nherem ist habet die Tenbenz

Auf dem Rathaus sollen die Franzosen eint! S.^ejen. allmichlich bas ganze Geld-

Milliarde Mart besckiagnahmt frabtn. Go U^?<*ltenL-a?

gen %12 Uhr rückten die Franzosen «feder durcheme Zw,schenwäh-

a b. M handelt sich als.-, bei dieser mMtärisckun h IfJ «Ä

deuten Grützner nicht. Er wurde rechtzeMa Äk ^ewesung Ar die Schäftung einer Fefdmart, aewarn t. ' y Hl«ie sie tn dem Streben nach sogenannten teert»

u oeständigen Löhnen zum Ausdruck kommt, tote

zn», rtL-fl-Ä- In d'-e in Hanbelskrenen schon seit langem übliche

,E Drvnoe in frana?fff.<_ tm L Ht. Gepflogenheit, Abschlüsse nur auf her Lrunolage -zari®, 14- Ävli. (Privattelegramm.) Fran, der jeweiligen Geltung her Wart zu machen, zösifche Blätter geben folgende Gründe fiir den oder den Friedenspress jeweils mit einer der Raubzug an: Eine französische Patrouille, die Geldentwertung angepaßten Schlüsselzahl zu in der Gegend von Barmen einen Erkundungs- multiplizieren, alles das sind Bestandteile hie- gang ausführte, wurde von deutschen Schupo-per Zwischenwährung.

beamten festgonommen und belästigst Das milst I Einer derartigen Entwicklung, wie sie sich tärisrhe Oborkomniando yat infolgedessen Bai I folgerichtig herausbilden mußte, sind leider die