Satz hundert Prozent
liennachrtchtendie Zeit träge: Die einspaltige 2
Das Problem der Markstützung
Ausländische tiriteriiüBung ?
Zu-
Auf der militarisierten Eiseubahnstreüe in der Pfalz wurde ei« Attentat veriHft
Unter dem falschen Verdacht, die Tat begangen zu haben, nahmen die Franzose,! mehrere Studenten fest, die als Werkstudenten auf einem Gute tätig waren. Die Festnahme ist auf Verräterei zurückzuführen. — Limburg a. d. Lahn ist gestern erneut von den Franzosen besetzt worden. Zwei Kompagnien Jäger haben die Zovgcbändc am Bahnhof bezogen. Runkel an der Bahn nach Wetzlar—GÄßen erhielt ein französisches O.uartierkommando. — Aus Paris wird gemeldet: Ein Nachtragskredit fordert von oer Kammer weitere 760 Millionen Franken Kredite für die Besetzung und Ausnutzung der von der Jngenieurkommission zu beschlagnahmenden Jnduftriewerie im besetzten Gebiet,
Die Marknoiierung in Prag.
, Prag, 26. Juni. (Eigene Drqhtmeüdung.) Die Prager Börse hat gegen die Absicht, drc Mark nicht mehr zu notieren protestiert. Die Erfahrungen mit der österreichischen Krone und vor allem der Widerspruch aus den Kreisen der Industrie und des Handels lassen eine solche Maßnahme als ausgeschlossen erscheinen. Mehr als die Hälfte der tschechischen Ein- mrd Ausfuhr geht nach Deutschland.
Aus dem besetzten Gebiet.
Verhaftung, Besetzung «nd Ausweisung. (Eigener Drahkbericht.)
Düsseldorf, 26. Juni.
hervorgerufen. Der Pariser „Motin" beschuldigt nun die Engländer und behauptet, es fei die Gründung einer englisch-deutschen rheinischen Republik geplant gewesen, zu deren Finanzierung die Londoner City-Kreise die notwendigen Mittel zur Verfügung stellten. Einen wesentlichen Punkt, schreibt der „Matin", l;at der „Observer" vergessen, nämlich, daß gerade in diesem Augenblick ein außerordentlicher und hinterlistiger Plan zwischen Berlin und London ausge- arveitet wird. lieber diese angebliche Kombino- lion macht der „Atatin" solgende weitere Angaben: Kürzlich seien die Abgeordneten der Rheinlande nach Berlin berufen und gezwungen wor- oen, dem Reich einen neuen Treueid zu leisten. Gleichzeitig habe «ran ourchbliücn lassen, daß man Frankrich beruhigen müsse und zwar dadurch, daß man die Rheinlande und das Ruhrgebiet in eine Art Pufferstaat umwandele, «nd oatz sie nicht als Verräter betrachtet werden würden, wenn sie sich einer derartigen Unternehmung anschlöffeu. Voraussetzung sei allerdings, daß dieser Pufferstaat mit der Billigung Englands und unter der Führung näher bezeichneter rheinischer Persönlichieiten zustande käme. (Diese Behauptung ist plump und klar zu durchschauen.)
tiiiigianO gegen Dorten.
London, 26. Juni. (Eigene Drahtmel- oung.) Die „Times" nehmen zu dem vom „Observer" veröffentlichten Dokument für die separa- tistlsche Bewegung des Dr. Dorten im beyemlarw Lreüuug und >ragen die Regierung Baldwin, ob sie nicht veranlagen wolle und leime, daß die deutschen Behörde» im deutschen Hoheitsgebiet. wozu auch das Rheinland zu rechnen ist, gegen den Hochverräter Dorten Maßnahmen nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen unternehmen dürfen.
Gvrröerhimöeler amRHrm.
Die Franzosen beschuldigen die Engländer. (Eigener DrahtberichtJ
Paris, 26. Juni.
Die Veröffentlichung der französischen Geheimberichte (über die französischen Beziehungen y» Dorten) durch dos engst s.he Msstt ^.Observrr" hat iä» Paris starken Unwillen gegen London
Blutige Ausschreitungen.
Zusammenstöße mit Radikalen in Eisleben.
(Privat-Tekegrmnm.)
Eisleben, 26. Juni.
Bei Gelegenheit von Parteifestlichkeiten der Kommunisten und der Stahlhelm-Leute überfiel ein Trupp von etwa hundert Kommunisten, mit Gummiknüppeln u. Stöcken ausgerüstet, die vor ihrem Versammlungslokal Posten stehenden Stahlhelm-Leute. Ein Mitglied btS ..Stahlhelms" wurde durch Oberfchenkelschuß erheblich verletzt. Etwa neunzehn Personen wurden durch Schlag- und Stichwunden verletzt. In der Stadt war gestern völlige Ruhe wieder ein- Betreten. Bon den verletzten Personen mutzte sich eine Person in ärztliche Behandlung bege 6cn, Bei den übrigen sind die Verletzungen nur leicht. Die Polizei fahndet nach den Urhebern der erlogenen Meldung, daß von kommunistischer Seite sechs Personen totgeschlagen worden seien.
Kerne Beschränkung des Effektenverkehrs.
Berlin, 26. Juni. (Privattelezramm.) Die weiteren Beratungen im Reichsfinanzministerium über die Maßnahmen gegen die Markentwertung haben, wie wir erfahren, mit der gestrigen Besprechung dec Banlvertreter beim Finanzminister vorläufig ihre» Abschluß gefunden. Wie zuoer- läsjig verlautei. find gesetzgeberische Beschränkungen des EssertenVerkehrs für jetzt a b g e l e h n t worden. Die Wirkung der neuen Tevisenverordnung und der Aktion der Reichs- bunk auf den inrernationaien Börsenplätzen soll zunächst erst einmal abgewartet werden.
Hilfe für öle Mark.
Hoffnungen ans die Dollaranleihe.
(Privat-Telegramm.)
Berlin. 26. Juni.
Wie die heutigen Blätter melden, wird feit gestern von den zuständigen Regierungsstellen sowohl mit der Industrie als auch mit dem Großhandel verhandelt, damit diese einen erheblichen Teil der zweiten Hälfte der D o l l a r s ch a tz - anweisungs-Anleihe von im ganzen 25 Millionen Dollar, oder hundert Millionen Goldmark übernehmen sollen. Kommt diese Ueber- nahme in nur einigermaßen befriedigendem Umfange zuande, so würden in der Tat erhebliche Mittel für einen Stützungsfonds der Mark be- reitgesteLt werden, ganz abgesehen von dem weiteren Gold-Lombard, den die Reichsbank cho» ausgenommen hat. — Der Kurs der Dol- arschatzanweisungen zeigte in den gestrigen Rach- mittagsstunden leicht aufsteigende Tendenz;
•e wurd.a mir 119 bis LS üuO ssenall.il.
Anfrage der französischen Kommunisten.
P a r i s, 26. Juni. (Eigene Drahimeldung.) Die Humanit« meldet, datz die Kommunt- ften in der Kammer eine dringliche Inter - »ellatiou an Poiurars eiugevraem habe» über dir Veröffentlichung des „Observer" und über die französische Rheinlandpolitik. Tie Ber- einiaten Kantmerfozialisten haben beschlossen von einer Erörterung der Angelegenheit im Parlament A b st a n d nehmen zu wollne.
Russische Zustände.
Gesandter Wiedenfeld berichtet.
Da« »ffeutlW« Leben in Si.rtzlnnd liegt immel arg darnieder. Don wirklichem Anfban kann keine Rede sein. Die bolschewistischen Führer sind nicht in der Lage, das durch ste ins Elend gestürzte Bolt emporz,,siihrcn. Der nachfolgende Bericht ist sehr bezeichnend. Im, Auftrage des Mademisch--sozialcn Vereins sprach der bisherige deutsche Gesandte in Moskau, Geheimrat Wiedenfeld, in der Universität über die Zustände in Sowjetrußland. Er gab in seinen interessanten Darlegungen zunächst eilt Bild von dem Räte, s Y st e m. Bei der Zusammensetzung der Räte ist Vorsorge getroffen, daß das Schwergewicht bei der kommunistischen Partei bleibt. Tausende von Ausländern, die der rnMchen kommunistischen Partei angeboren, sind wahlbc- rechtigt, darunter auch Reichsdeutsche. Mt schärften Terror wird dafür gesorgt, daß nicht jede Meinung bei der Stimmabgabe zu ihrem Rechte kommt. Das Recht des Rätekongresses selbst ist auch nicht mehr als ein bloßer Schein. Man kann von einem „Dhcaier im Theater" sprechen. (Die Versmnmlunge» finden in der Oper statt.) Dagegen wird in dem eigentlich maßgeblichen kommunistischen Parteikongreß umfangreiche Ar» bett geleistet. Lenin hat off
Schwierigkeiten, sich durchzusetzen.
Khun übertroffen. Radek ist der Organisator der Propaganda. Die „Tscheka" verbirgt sich jetzt hinter dem Namen .Reichs-Pol'^ zeivcrwaltung". sie ist eine Art Geheimpolizei und ein Organ des Terrors. Der Redner schilderte die schlechten Zustände in den russischen Gefängnissen. Es gelingt meist erst nach mehreren Wochen, dort untergebrachte Deutsche wieder herauszubekommen. — Die Rote Armee ist nur zu 10 Prozent kommunistisch durchsetzt, diese Kommunisten sollen aber systematisch verteilt fein. Die Regierung wird auch durch die .Kurfisten" unterstützt, die in einer Art Kadcttenanstalt militärisch ausgebildet und mit kommunistischen Ideen getränkt werden. Erschütternde Bilder gab Geheimrat Wiedenseld von der Hungersnot in Rußland. In der Tat haben
Frauen im Hungerwahn ihre Kinder verzehrt. Bei der Lebensmittelverteilung konnte derjenige, der .gute Beziehungen" hatte, sie sich nutzbar machen. Infolge der Wohnungsnot müssen in Moskau manchmal vier Familien ein Zimmer teilen. Trotz des bolschewistischen Ideals haben sich schon in der Zeit der Ratnralentloh« nung Unterschiede geltend gemacht. Die Beza b lun g ist nach der Verantwortung a b g e- st u f t. Die Führer schlemmen zwar nicht, aber >ie Tatsache der viel besseren Besoldung bleibt bestehen. Die Abstufung trägt einen b ü r o k r a-
zofen jetzt die große letzte Krastanstrengung machen und durch Terror, Mord, Raub, Einkerkerung und Aushungerung des Ruhrgebietes die Bergarbeiter zwingen wollen, für sie Kohlen zn fördern und Koks zu produzreren. Aber alle Liese Gewalttaten helfen nicht. Immer von neuem wieder wird von den deutschen Gewerkschaften in allen Orten des Nuhrgebic- res beschlossen, den passiven Wi d e r st a nd auch weiterhin durchzuhalten!
Nach eigener Annahme der Kommunisten sind 20 000 bis 25 600 Parteigenossen in Rußland zu aktiver Verwaltungsarbeit befähigt; diese sind daher auch stark in Anftnrnch. zrenom- men. DaS Entscheidende für bin Viaat liegt im politischen Büro der kommunistischen Partei mit Lenin an der Spitze. Trotzki übt auf die Eisenbahn und jetzt auch auf die Landwirtschaft einen maßgebenden Einfluß aus. S i n o j e f f wird an Radikalismus nur noch von Bela
Der Kokskrieg.
Frankreichs Enttäuschung an der Ruhr.
hio^nr«?16 i^M^oiiiche Propaganda behauptet ^^Ä^undK-kssendungen aus dem Ruhr- gebltt vollzogen sich regelmäßig, so begeht sie da- mtt eine bewußte Täuschung Die Äf&ttn bi^nJriVwS? lmb Eisenbahnunfälle im Ruhrge- biet verhindern eine regelmäßige Abfuhr der be- ÄlTinÄ; SnLlich r Hochofen die Koksmenaen
fr6 eintreffen, woraus wiederum
französische Eisen- und Stahlpr^ ist ^die iwt d^1 Schwankungen unterworfen °em unregelmäßigen Einreden der Zusammenhängen. Koks dürste überhaupt tn den allernächsten Tagen schon mt äebftt"sind cintrteffen- Ruhr-
. schon fett langem sämtliche HnkZös-n
Staw? bs ^Handenen Bestände durch
im RrchrEe? kaum noch!
ngendwelch- Mengen. Koks. An Stein koh- *ttL.-9tLtf,r6ebict noch größere Mengen, bod) durften diese — wenn die Fran- S fünftausend Tonnen ab-
frfrmu„s7„r zE» acht Wochen ebenfalls ver- Kin; ®cr französische Kokskrieg ist aen miil" iw?«’’«' uotgedrnngen anlan- bieJRubrart’tlt£r nun einmal mit Gewalt nicht zu bewegen sind, für die Franzosen b'e Srube zu sichren und zu fördern. Man v ersteht asto nun sehr wohl, weswegen die Fran-
Berlin, 26. Juni. (Privattelegralmn.) 3„. MaiftMtzungsakrion wird heute gemeldet, daß gestern ein Vertreter der Reichsbank nach Amsterdam gereist ist. Drei weitere Beauftragre der Reichsbank find auf dem Lüege nach L o n- d o n. Holländisst>e Blätter meioeten am Sonntag den Abschluß eines Abkommens dec deutschen Reichsbank mit den holländischen Großbanken zwclls Durchführung der Mark- stützungsaktion an den holländisastn Börsen.
Die Schießerei in Morl.
Münster, 26. Juni. (Privattelegranun.) Zu der Erschießung der drei belgischen Soldatea in Marl ist heute zu berichten, daß der einzige noch überlebende Täter sich gestern der Polizei in Münster gestellt hat. Er kam in Schutzhaft.
Iteichsgerichtsversadren gegen Dorten.
Leipzig, 26. Juni. (Privattelegramm.) Das Reichsgericht hat ein neues Verfahren wegen Hochverrats gegen Tr. Dorten in Koblenz angeordnet. Das Verfahren wurde vom beauftragten Untersuchungsrichter des Reichsge- richts eingeleitet und die Zeugenvernehmungen feiten fchon in den nächsten Tagen beginnen.
Die französische Bejiatzungsbehövde beginnt auf das Drangen der französischen Schwerindu- stnellen, die nun einmal ohne den Ruhrkoks nicht fertig werden können, die Schraube des Terrors im Ruhrgebiet mit aller Macht anzuzieheir, um die deutsche Bevölkerung auf die Knie zu Swingen, damit sie den passiven Widerstand aufgibt und für die Franzosen Kohle fördert und KcG erzeugt.. Die französische Jngenieur-Kom- Mlssion hat es jedenfalls bisher nicht vermocht, derartige Mengen an Kohlen und Koks aus dem Ruhrgebiet herauszubringen, die etwa an die-- ,1 Ingen heranreichen, die vorher von den Deut- lchen steiwilllg geliefert worden sind. Von fran- zoststher amtlicher Seite wird natürlich alles ver- sucht, nm die E r g e b n r s s e der Ruhraktion auf^ubauschen und die öffentliche Meinung in Frankreich über die bisherigen Miß - lgc h-nw egzutäuschen. Diesem Vor- sE" h« >,ch jedoch die Presse der Schwerindu- S N'cht angeschlossen. Vielmehr
veröffentlicht ste regelmäßige Berichte über s™ c ”lc-n 8 ? n -die aus dem Ruhrgebiet den Hochofen tn Ost--Frankreich eingetroffen vor einigen Wochen in der ba6 der französischen Bef atzungsbeHorde gelungen iet, täglich zebntau- •en r"b Koks abzutransportie-
^e":. Er stellte dabei festst, daß diese Menge ungefähr der,enlgen gleichlomme, die Fransteich ten haft ^nhraktion von Deutschland erhai- ' industr-ckL. ein^Platt oer
^s'fd^/hen Lchwerindustrie. beeilte sich jedoch, be8 französischen Minister- SMüSwe entgegenzuhalten, die der A^Erchkeit entsprachen und Poincarös ganzes Lugennetz zerrissen. Nach den Auswb rungen des genannten Blattes, dem sich auch än-
WtoerinhijIMeBe Blätter späster anaeMlos- Ira ret^£ Fraiikreich täglich nicht mehr in JConncn Koks. Die Ingenieure
ievoch täglich fest, daß MdI- ;s sich aus ganz minderwertigem 2"rial zusammensetzt. Er besteht in der Hauptsache aus Sorten, die entweder für die "sch! ru verwenden sind, oder ai^ Sorten, die im Ruhrgebiet bereits für fta- P^e -leuerungszwecke unbrauchbar gemacht wor- den sind Es verbleiben also täglich nur ganz letzten^W«ven"i«g^ Hochvftnhrtrieb. Fn^den
Besatzungsbehörde die tägliche Lei- 5’S erhöht worden. Die Menge schwankte nach wre vor um fünftausend Tonnen Z, Daß man sich tn Frankreich schon lanae darüber klar -st, daß eines Tages die Koblen. ÄlSSZW*itB!!,#W.«ußört, gehl aus bert>or bif ^SLS-” Regierung
geherm bleiben sollte, aber von der schwerindustnellen Presse doch veröfter»si-v- Ä der We Ä
!x.e rv e- Kohlen- und Koksvorrat von ‘i-V)oon TEren zukegen sollte. Dazu ist aber die sram wos^»?^nftrre bisher noch nicht gekommen d-» Äbs5 Es der ständig abnehmenden Zähl der in Betrieb befindlichen SS n rfi - ofen hervorgeht. Anfang Januar befak ^rnnt' wurden^i" befindliche Hochöfen. Davon diaen Nnbrf^- ' tociI die notwen-
Ä VÄT nicht mehr vorhanden
10 baß im ganzen nur noch 77 fm m«- Snatoitoen sind natürlich noch eine Än. * mT ansgZlafen
tifchen Charakter wie früher. Es fehlt in den Betrieben an den nöttgen Arbeitern, die cmf das platte Land gewandert sind. Bei dem bäuerlichen Besitztum ist keine Nationalisierung erfolgt, Wohl aber eine Abgabe von Grundeigentum an die Nachbarn. ®ie Konfiskation der Nahrungsüberscküsse bei den Bauern wurde mtt .Härte imrchgeführt. Die Zerstörungen an den Werken sind auf die Invasionskriege zurückzuführen. Dem bolsehewistischen System muß zum Borwurf gemacht werden, daß es in den ganzen Jahren
nicht gelungen ist, die Produktton zu heben.
Die von Lenin 1921 ormMsierte „Nep" (Neu« ökonomisch- Pokittk) bat er» nennenswertes Ergebnis nickt gehabt. Man bat vor dem Außenhandel Halt gemacht, der noch heute fest in der Hand der staatlichen Behörden gehalten wird. Es kommt in Rußland eine neue Schicht hoch, ine sich auf die Spekulationsgewinne stützt, eine Schickt neuer Reicher, Raffke-Naturen, die keine Tradition hinter sich haben. Es tritt schon heute hervor, daß der Kommunismus, nachdem er versucht bat. sich auf eine völlig neue Basis zu stellen, da anfängt, wo der Kapitalis- mus anfing, als er noch kulturwidrig war. Die mehrstündigen Ausführungen Wiedenfelds wurden von den zahlreichen .Hörern mit starkem Sew fall ausgenommen. — Ein Engländer, Oliver Dreyer, fprach sodann noch über das religiöse Problem in Rußland.
Das Rheinland muß deuttch bleiben-
Weitere Zugehvrigkekt zu Preuße«.
Elberfeld, 26. Jmck.
Gestern begann hier die Tagung des Rheinv schen Provinziallandtass. Bei dieser Gelegen-
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Kasseler NeueMachrichtek
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 146
Einzelnummer 200 Mk<
Mittwoch, 27. Juni 1923.
13. Jahrgang
Einzelnummer 200 Mk.
Insertion sp reife:») Einheimische Aufträge: Die einspaltige Anzetgenzeile SA) Mark, Famt» 400 Mark, die einspaltige Reklamezeile 1500 Mark, b) Auswärtige Auf. nzeigenzeile 400 Mark, die einspaltige Reklamezeile 1500 Mark, alles ein. und Anzeigenfteuer. Für Anzeigen mtt besonders schwierigem Für die Richtigkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenen Anzeigen, sowie für Aufnahmedaten und Plötze kann eine Gewähr nicht übernommen werden Druckerei: Schlachthossiraße 2R/30. Geschäftsstelle: Kölnische Stratze 5. Telephon Nr. 951 und 952
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