Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 127
Einzelnummer 200 Ml.
Dienstag, 5. Juni 1923.
Einzelnummer 200 Mk.
13. Jahrgang
Jnfertionspr ei fern) Einheimische Aufträge: Die einspaltige Anzeigen, eile 350 Mark tröfll*' - r» r«T» ■ ' *1 , öni8jCil6 B! OOoXlar^blVuSivurttflC5 Auf.'
trag-- Dteeinspatttge Änz-lgenz-il-g>0M-rk dt- -tnspaltiae R-klame-eil- m « < * s-dti-tzli» T-u-ruuzszufchlag und Anz-ig-nst-o-r.
hundert Pr°.-n- «chlug. Für »ie »titelt S'ÄÄÄS. jetgen, foroie für Aufnnhmsdatsn und Plätze kann eine ffleroibr ntlt libenomm™ n„h» Tru-ereü Schlachthof,iraße2^o. «efchäftssteü-: »SS «ÄS ünB952
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Weitere Kundgebungen im Reiche.
lPrivat-Telegramm.)
Berlin, 4. Juni.
stelle trat Regierungsrat Lahmeyer. In Gun-
Keine Goiömutt-Löhne.
ferner die
Berlin, 4. Juni.
** v vtv nanoitre »vr>rt* rnaöt Zweigverein Kassel hat die
die Aussichtstürme
verglichen ÄU? Knten,°k-^^n Armut
Frankreich gehört habe (!), wieder imt win Mutterland vereinigt werde. (!!) Roch wei “;F O'ng Psnicars, der unter anderem fagle. Die Welt kann nie die zerstörten Gebiete Frank, reiche in Not lassen, die durch die deutschen Ber- brechen zerstört worden find. Was Deutschland frit, ist eine Verhöhnung der Gerechtigkeit.
V2 M A'bt kern Zusammenarbeiten zwi- schcn Deutschland und Frankreich, solange nicht
/c IV H°.«s »nieder aufgebaut, und der se<?te Pfennig ReParation bezahlt ist. Auü> in Chaumont nahmen die Gewerkschaften (') an der L p a l je r b i l d un g teil und bereiteten sowohl dem Praudenten wie dem Ministerpräsidenten begeisterte Ehrungen.
Dauernde Ausbeutung.
25JCn,?n?' J*cm Auenberg und dem Sciü- abgebrochen werden mußten, ist ihnen derienige auf dem Alheimer gefolgt.
Verein besitzt nun nur noch» die Holztürme auf dem Odenberg und auf dem Giidenberg bei "’r,'T* ^»rr die Ausbesserung des Guden-
m . -------- ™ Jugend-
S&ct Beginn des Jahres 1922
„ 1 bereits Ju-
ni Spanaenberg, Naumburg,
Benutzung i m we-
s« Melsungen land gestern unter fto». ^*®J»i9Un8j5<c Hauptversammlung des Hesstscyen Gedirgs - Vereins statt. „Jt® ru Fuß, teils mit der Bahn strebten gestern früh zahlreiche Vertreter der verschieden- Iten Zwelgvercine des Hessischen Gc- blrgs-VerelNs nach der alten Stadt Mel- » u n g e n um dort der Hauptversammlung dieses ''b das Wanderleben in Hessen bedeutsame-r Verems beizuwvhnen. Besonders stark war Kassel vertreten. Auch der KnM-Gebirgsvcrein hatte seinen Vorsitzenden entsandt. Den Vorn» flihrte der erste Vorsitzende des Hauptvereins, FustlZrat Wennlng-Kassel. Von den Vertretern der Behörden sprach zunächst Landrat Sarrazin.
Die neue MmkentwMung.
Besprechungen in der Regierung.
(Privat-Telegramm)
Ruhr. Englischer Einfluß soll dahinter stecken, Gut, also auch England wünscht, daß diesem Abenteuer ein Ende gemacht wird? Gleichzeitig wird aber aus Rom gemeldet, Itatien wünsche eine gemeinsame Besprech- swg,^r Jltitcrtcn, wünsche eine Liquidierung des Ruhrnnte-rnehmens. Sind das nicht Dinge die tm Gegenteil die deutsche Mark verbessern mußten? Sie lehren aber, wie wenig die Vo- .ltlk auf die deutsche Markwährung Einfluß hm sie sagen es deutlich besonders jetzt, da der Ruck- istvitt so katastrophal ist, während sich die Politische Strmmuna zu Gunsten Deutschlands zu wenden schclnt. Folglich bleibt lediglich o‘e mrtschaflliche Bewertung Deutschlands und i*e W, wie schon erwähnt wurde, weit über Oesterreich. In der Markentwertung liegt demnach nicht nur milde ausgedrückt, eine Unlogik und Ungerechtigkeit, sondern ein Verbrechen.
Wandertag.
Tagurrg des Hessischen Gebrrgsvereins.
Vlan ankichoigen,'der"un-^wench tobaton8'^' I ■ fr£ei Einweihung des franzosisch-amerika anderseits aber ein- rr lM5.en 1 Nischen Denkmals m Chaumont hielten Poinears
Berlin, 4. Juni.
Das fortgesetzte S i n k e n der M a r k schafft neue Schwier,akeiten für die Reichsregic- rung da das Angebot, das der Entente gemacht werden soll, ungünstig beeinflusst wird. Auch innenpolitisch entsteht eine verschlechterte Lage durch die damit zusammenhängende T e u e- r u n g, die die unruhigen Elemente immer wieder zum Vorwand für ihre Ausschreitungen neh- mcn- Infolgedessen fanden wieder Besprechungen darüber in der Reichskanzlei statt, die aber na°, zu keinem Ergebnis geführt habe,.. N e u e n M a tz n a h m e n des Reiches gegen die rarSee8er,Utgrf<e^?l ReichsSankprüsidimu Und Grossbanken ablehnend gegenüber. Die Be- selbst sind auch weiterhin vertraulich.
-~a8 MiMlugen der Mission der nach London ge- relsten deutschen Finanzkommission wird jetzt auch in Banttreifen offen zugestanden. 1 ’
c1922 t’^ete er neue in Karlsbafen, -."tßlar und Frankenberg. In diesem Jahre Tl°.?''s'u«ekommen Melsungen, Fischbach ,,nd Hemfurth Diese Herbergen werden sehr stark ^tte in 1922 allein 6000 £“1 ’i’“" meyrere Geschäftet®on besonderer Wichtigkeit
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Witerc Fortschritte des Vereins feststellt. Wenn auch Einige seiner Glieder im-
MAMEMHWMsMZs
Die Gesamt-
I,ahl der Mitglieder betragt Heute etwa 4500.
hrt8 , ,, - mit dein geraubten Auto I bezeichnet. Bebra hat ver-
f»$ten. In den Städten des Ruhr- ? .neue Bezeichnungen geschaffen. Wil- , berrschte am gestrigen Sonntag Rübe bon Wellen zum Jvhannes-
9ti Sfrten.fe.. --------- - Klichkopf bezeichnet und Naumburg einen solchen
von Naumburg nach Bublcn. Im übrigen be- inbtcn verschiedene Zweigvereine Wer Instand. Haltung alter Bezeichnunaen. Im Reinhards- ^ld, Hessengau imd im Gebiete der Zweiqver. eine Morschen Wolfhagen. Dolksmarsen und Rhoden heat die Wegebereichnunq noch sehr im ^SrlvX’Cre tinanffellc Opfer verlangte die lFnstandbaltiing des Turmes auf dem Hoben rAAsi.- ^railrig ist es mit den hölzernen Aus- Ilchtsturmen bestellt. Nachdem früher bereits
Dle roten ©unfcertf(haften L ?>n8 Evandern der Jugend.
<®>9ene Dmhtme.dung.i k°mmunistifch.^Z-nImk Dio 8crm«e D
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(r.Jr C r 1 Ln 1 4- Fani. (Privattelegramm.) Die Berliner Unternehmerverbündc haben die nach- gesuchtc Besprechung über eine Goldmark- e n t l o h n u n g der Arbeiterschaft a bg e l e h n t ba sie diese Frage für ganz undiskutabel halten' tvkil auch die Warenbezahlung nicht —........ Ö.[1V..
„Goldmark stattfindet. Die radikalen Be-I"^ulicherweise nicht. ^,e Anraten metftT
Köln, 4. Juni, srfeärr„ J« "läge hat eine bedeutende B er- n 8 erfahren. Dir kommunistisch. A^biklettung hat mit ihrem weiteren Vorgehen .bleF^unmuna sämtli^r Betriebsräte-Organ" hrnDbrrfAvsrtt’Ct,~■ äm gestrigen Sonntag san-j ?5?Ä^r^tCmne .®iüungtn statt und am Abend \ erklärte der Betriebsräte-Ausschuss seine Ruffim der Ausrufung Ls G e s . «Ä «Li auf dem o
Arbeiterschaft beftK werd?n'wi?d"ka^^erenber^. Fiii
"m deu«gen Montag entscheiden. Dst^^G?'! ltn,b ”"CTi ncucn »uf dem kleinen
m.bftfchaften haben für heu'e Mitwa rinrl?,"t die Stadt Zierenberq bau. ^'tsiing anbcraumt, die sich mit der nena"frflnffe I unentgeltlich uir
"age zu besafsen hat. Die enali 1 rfit'j! fuguna gestellt. Ein Waldfest am letzten i t ä r b e h ö r d e hat der Pol"z e \Te »Jl gunsten der Ausführung Lite
trrstutzuna zur Aufrechterhaltung der OrbiwnJ^ M vergeblich war das Bemühen
und Unterdrückung von Unruhen r b c Msdererrichtuna des vor mehreren Iah.
jetzt ist alles ruhig verlaufen B.- ren emgesturzten, der Familie Waitz von Esaxu
T ”* 'gehörigen steinernen Aussichtsturmes auf
Ministerpräsident Poin^aW tritt^am^Mitt-!sprach zunächst Landrat Sarrazin, woch seine Reise nach Brüffel an unt bortI5""üße des Kreises und Les Besprechungen zu haben die dem beln'ischen Re- Melsungen. Eine drin-
parationsplan gelten. Es handelt sich nng" blich sei, daß die Wegebezeich.
darum, einen Handelsrat für die dauerndc rnstandgeietzt werden. Gemein,
wirtschaftliche Ausbeutunn Iöeif ”nö Gebsrgsverem muffen Hand in Hand
gebietes zu schaffen. Ausserdem soll titf M?n wUr®^^ffeL ®1 e i m = Melsungen
destprogramm aufgcstellt werden das bc i>UT($) Brandern die ge
stimmt ist, den neuen dcntsck)en Vmfchläqen un-l unh q „ „ s C U ü 6 ln fischen Stade ”•*** e* »”“>'«■ ' 4 L •Ä"Ä
Kommunistische Agitation. als ' Itcber Gast 'bettachtef^toerben°'^QUft("rat Weitere Kundgebungen im Reicke Benning erstattete den Jahresbericht, der
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MAer wie.Detttfchland. In Deutschland lwLm b-müht. Vie KE(rtetonfl 8u e‘nem «nS ba§ $k HAfTn" - mit geraubten Auto I sL"^/^es n^, bezeichnet. Bebra hat toi.
toraft'L mÄ österreichischen “fceÜ_.Gegen wa? ts-irrvicrs f—'Ven
feÄÄgS feSSr*Ä ™ ^spuAt s;-ffiSj=Ä
D-rfchSrfteSWiklageinKöln
Schwierigkeiten durch die Markentwertung
Die Maekkatasteophe.
Wo liegt die Ursache?
- ■3*? t>en schlechtesten Währungen zählten bis- -er d.e polnische und österreichische Mark abge- dcft wurto biubel, der garnicht gehaa-
bin M JV? Garen noch stolz, eine immer, ton wlrfk ^ätrun8 f“ Laben, als unsere bei- fer hÄbarlanbcr- ^dessen: Es gab SkePti- " d'e schon vor ernem Jahre Prophezeiten, vaß tnmn,aud> tn österreichische Verhältnisse
“n.101tr^n- Uno heute, sind wir nicht nu O?sterrei*" "ehen schlechter als
PA bi, -^Enaam Freitag wurde amr-
Krone mit 106,73 notiert. <lln7'tol^77-^arten, ne wird bedeutend besser Gie die deutsche Mark. Einen Ver- abcr insofern anstellen, als die ^rone >mmer nur mit 85 zu unse- VL 160 st«nd. Also berefts als dic
r-t .W® WÄ’ti'E äwW.IS* al§'75v,rtr*r!^srci^ Wirtschaftlich wirklich besser - *, 1 7 and, liegt tn Vieser Wäbrunas l -ir-
ictzung ein innerer Grund? Zunächst haben wir «ns daran zu erinnern, daß Oesterreick e?nc schwere Zeit hinter sich hat. Auch Oesterreich tollte an die Entente zahlen Aber Vor sterr n kam so schnell, daß es z a h l unas u n f^ b
« MSfö'lÄS&’S LLL'L' eigene Taiche greifen. Sie hat A n l e i b e 1
ZEsteben und einschneidende Forderungen ^ge- f - dw, verbunden mit dem inner-österreichi- aus der Unglückszeit berank,,,..
H««e. daß der WähA-ngs- durchsevto^ “?b f,c6 langsam eine Besserung Langsam zwar, aber stetig bessern sich dort die Verhältnisse. Oesterreich befind,>t »ich IM Aufstieg. Deutschland dagegen im Abstieg i ardkn noch immer Mlft-
s SflTörtb, Serben ^Sntileiffüitniicn nefitr- von'to^uMland soll für dftEnttnie arbeiten aanientlkch Frankreich den Standpuun s-i. Deutschland Wngsl ftsr+nsff, Leider sprechen die Ver-
D-itn'ffe eine ernstere Sprache. Und wenn ht- mnRt^t9Urn° weiter hinausgeschoben wird nftto TW1 ZFtpuutt kommen, da auch wkr ssit wehr zahlen können und genau wie Oesic, "'l/E Gebende, Nehmende sein Lerdem L Ts.'/i im Grunoe garnicht das politische Mo-
«Ws wAft Ä tim bas neue Angebot, i «»«JXIUÄÄ'.’« ®«6 ?"»•«” I
lr“ p;bEk als solcher, der unsere Mark^in den!
teln als wüßte mit anderen Mn-j
tcln als es bisher geschehen ist, zu Leibe a'-1 gangen werden, na, Aeaien-1