Hessische Abendzeitung
Nummer 115
Einzelnummer 150 Mk<
Sonntag, 20. Mai 1923
13. Jahrgang
Einzelnummer 150 Mk.
Lin italienischer Vorschlag.
Der „Temps" meldet aus Düffeldorf: Die Er-
Gleichnis und das eigene Wirken nur symbo- Wartung, daß die verurteilten Krupp-Direk-
jnferttonipreife: a) Einheimische Auftrage: Die einspaltige Anzeigenzeile 250 Mart.Fami. ltennachrichten die Zelle 200 Mark,die einspaltige Rellamezetle 800 Mark b) Auswärtige Auf. trage: Die einspaltige Anzeigenzeile 2 >0 Mark die einspaltige Reklamezeile 800 Mark, alles ein. schließlich Teuerunzszuschlag und Anzeigensteuer. Für Anzeigen mit besonders schwierigem Sa« hundert Prozent Aufschlag. Für die Richtigkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenen Air, zeigen, sowie sür Aufnahmedaten und Plätze kann eine Gewähr ntzcht übernommen werden Druüerei: Schlachthofstraße 28/30. Geschäftsstelle: Kölnische Straß- 5. Telephon Nr. 951 und 952
Dort, bei den Deutschen an der R u h r ist er zu finden, der echte, der wahre Pfingst- geist, der Geist heldenhaften Widerstandes gegen ruchlose Gewalt, gegen niederziehende Mächte, der Geist der Gerechtigkeit und der heiligen Ueberzeugung. Nirgends auf der Erde ist ein so echter Pfingstgeist voll tiefem Ernst wie
toren gegen das Urteil beim Ministerrat in Paris protestieren würden, hat sich nicht erfüflt. Voraussichtlich werden die Verurteilten noch bis Ende dieses Monats in deutschen Gefängnissen bleiben. Sie weigern sich, Geldstrafen zu bezahlen. General Degoutte hat infolgedessen eine neue militärische Besetzung der Kruppwerkc angeordnet, falls bis' Mittwoch abend die Verurteilten nicht bezahlt haben. — Tas Urteil gegen den vom Kriegsgericht in Düsseldorf z u ni Tode verurteilten deutschen Kaufmann Schlageter wird vorläufig nicht vollstreckt. Nach einer Meldung des Pariser „Temps" von gestern hat General Degoutte die Anweisung des Ministerrates erhalten, jedes Todes-
ihnen nie klar, welchen Heldenmut, neben den Männern, auch die Frauen an der Ruhr seit Mo-
Sprache deutscher Männer gehört, haben die Taten deutscher Männer gesehen, die sich lieber in Gefängnisse und Banden, in Rot und Tod führen ließen, ehe sie deutsches Wesen verleugnen, deutsche Treue hintenanstellen konnten. Die Worte des alten Lutherliedes, die wir so manchesmal gedankenlos dahingesungen haben, sind in unseren Tagen Kraft und Wahrheit geworden: »Nehmen sie uns den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib — laß fahren dahin. Sie haben's keinen Gewinn. Das Reich muß uns doch bleiben!" ; Vom Ruhr- und Memelland^ her weht der neue Geist durch die Lande. Und der ihn sendet und spendet, ist der Pfingstgeist. Denn er ist der ewig neugebärende Geist, ist die allen Menschen sich mitteilewde Kraft der Religion und des Lobens. Ohne die Mächte der Religion und des Christentums können wir heute nicht gedeihen, können wir nicht obsiegen in dem Kampf, der unS verordnet ist, in dem es nur ein Entweder-Oder gibt: Siegen oder Uniergehen. Die Religion ist nie etwas Erdichtetes oder Angelerntes. Sie ist etwas Raturnotwendiges, etwas Angeborenes. Deshalb kann der Mensch gar nicht anders als ein religiöses, d. h. vom Geist Goites erfülltes und ihn unablässig suchendes Wesen fein. Allein mit der Klarheit des Verstandes, der Weisheit der Vernunft kann kein Mensch dem Leben beikommen. Denn im letzten Grunde ist alle- an ihm unklar und dunkel und dumm. Von der Sehnsucht erfüllt, vom Lichte erhellt, nur so kann man dem Leben und Sterben gegenüberstehen, nur so auf beides herabsehen von steier Höhe, auf der man Mer den Dingen steht, auch Mer dem Leben und Sterben. Allein der Standpunft, den wir wählen, in der Höhe oder in der Niederung, entscheidet, ob uns daS Leben grau und eintönig, der Tod dunkel und sinnlos erscheint.
Solange wir aller scheinbaren Willkür und Ungerechtigkeit, wie wir sie jetzt zuckenden Herzens Tag für Tag erleben, fassungslos gegen- ■ überstehen, weder wissen, woher wir kommen, ; noch wohin wir gehen, so lange sind wir dunkle । Wesen. Erst von dem Augenblick an, wo ein i inneres Licht in unS entzündet ist, das uns alles 1
Nock) eine Woche fflr Beratungen?
Berlin, 19. Mai. (Privattelegramm.) <$*-- ftern abewo wurde die Kabinettsbefprechuna über die Antwortnote auf heute vormittag ver- c,ner »estrigen Meldung der Mün- cheu-Augsbnrger Abendzeitung aus Berlin geht die deutsche Antwortnote nicht vor Sonnabend kommender Woche aus Berlin °6- An unterrichteten Berliner Stellen wird diese Information als zutreffend bezeichnet
19- d^'-^Privattelegramm.) Aus Rom wird gemeldet, Mussolini habe durch den italienischen Botschafter in Paris PoincarS !,ne2L.”™“cn Zahlungsplan sür die ^uttche ReparMion vorgelegt, der um fünf Goldmilliarden höher fei als der englische Zahlungsplan vom Januar und der von Poincarö nicht sofort abgelehnt worden fei.
daS Gute in sich birgt. Unsere Feinde haben, was nur ausdenkbar ist an Grausamkeit und Bosheit, Mer uns verhängt. Sie drücken und zertreten deutsches Land, sie mißhandeln, fesseln und töten deutsche Männer, weil sie ihre Pflicht tun. Aber sie, die alles ersticken und ertöten wollten, haben das Gegenteil getan: Sie haben den deutschen Geist vom Totenschlaf erweckt. Wr haben doch endlich wieder die
Vergängliche unter einem ewigen Standpunft schauen und tragen läßt, sind die Rätsel gelöst, und eine große, innere Klarheit macht uns ruhig und sicher. Dieses Licht entzündet in uns der Heilige Geist. Darin liegt seine eigentliche Bedeutung. Er ist der Schöpfer und Gestalter der Religion. Denn zur Religion kommt es nach Schleiermacher, wenn dem Menschen mitten unter den Eindrücken der sichtbaren Welt der Sinn für die Wirklichkeit des Ewigen aufgeht, wenn er von ihm in seinem Inneren ergriffen wird. Pfingsten ,das große Fest des .Stirb und Werde", will den Menschen durch die Kraft des heiligen Geistes zu seinen höchsten Fähigkeften sichren, will ihn stark machen, seine Bestimmung in der Welt zu erkennen und als geist- und gotierfüllte Persönlichkeit zu Üben.
Von dem Augenblick an, wo der Mensch vom Wehen des neuen Geistes erfaßt ist, wird die Religion nicht nur das Wichtigste, sondern das Allerperfönlichste in ihm und befähigt chn zu seiner höchsten Aufgabe: das Bleibende vom Zufälligen, das Bestehende vom Fliehenden, mit einem Worte: den Schein vom Sein zu unterscheiden, sich nicht mehr voller Selbstsucht und Begierde an die Welt der Erscheinungen zu klammern, sondern alles Vergängliche nur als
tinterwsshlung öerttuhrfront
Kommunistische und französische Umtriebe.
(Privat-Telegramm.)
Duisburg, 19. Mai.
Laut Generalanzeiger hoben bewaffnete kom munistifche Hundertschaften heute früh eine Anzahl Gruben des Duisburger und Ham- borner Bezirks besetzt. Die Arbeit ruht aus vierzehn Zechen. Auch die Hochöfen feiern. Weitere Belegschaften legten unter dem Druck die Arbeit nieder, sodaß der Betrieb vieler Werke des Ruhrreviers feit gestern ruht. Die Gefahr, daß die Unruhen weiter um sich greifen, ist nahe. Rach den Vorgängen auf Zeche Minier Stein am gestrigen Tage, wobei ein Arbeiter getöwt wurde, haben die Verletzten Aufnahme in einer von den Franzofen befetzten Schule gefunden.
Die sranzöflscherr Urteile.
Anter der feindlichen Gewalt.
(Eigener Druhibericbt.1
Paris, 19. Mai.
Deutsche,beflnntSuK!
Pfingstgeist an der Ruhr.
Angesichts der heldenhaften Haltung der Be- vsi.erung aus den besetzten Gebieten, find di, nachstehend«« A»t-fithr«ngen do» Ilse Hamel etndrnkkSvoU und beachtenswert ftirJedermann.
[timte, ausgewiesen wurden, sind dem Elend vreisgegeben, die Frauen der zermürbenden !Angst. Vielfach ereignete es sich, daß die Frau dicht vor ihrer Entbindung stand, als das Entsetzliche eintrat und der Mann, häufig aber auch die ganze Familie, in wenigen Stunden aus der Stadt mußten.
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lischt d. h. als Tun der ewigen Persönlichkeit zu betrachten. Auch das Unbegreifliche wird in diesem Lichte begreiflich. Das Willlürliche wird verständlich, und die feste Zuversicht gibt aller Ungerechtigkeit der Welt, aller Bosheit der Feinde gegenüber tröstende und aufrichtende Gewähr, daß über alledem die Weisheit und Kraft eines Gottes waltet, der sich nicht spotten läßt. „Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu gewor- ben", das ist die besreiende und erlösende Botschaft Pfingstens. Fn ihr wollen wir neue
Das Pfingstfest.
Der Geist ist auferstande».
Von
Artar Brame weiter.
Diesmal feiern wir im deutschen Lande mit dem Pfingstscste zugleich ein Osternfest. Der deutsche Geist ist auferstanden. Wir dachten, er fchliefe. und siehe, er erwachte. Wir wähnten ihn tot, und siehe, er lebte. Das ist die wunder-
mteil, das französischerseits im rechtsrheinischen.,,,^
gefällt wird, vor feiner Vollstreckung dem nach einem „Urteil' franzostschen Munfierrat zu unterbreiten. f
tim die deutsche Note.
Verhandeln, aber ohne Zugeständnisse?
(Eigene Drahtmeldung.)
Brüssel, 19. Mai.
Der Brüsseler „Soft" bringt eine bedeutsame Unterredung seines Vertreters mit dem belgischen Minister T h e u n i s, die der Ruhrfrage gegolten hat. Thennis sagte unter anderem: Wir werde» gern mit Deutschland verhandeln, aber das Ruhrgebiet bleibt Pfand bis zur völ- ligen Bezahlung. Es ist ein Irrtum, zu glauben, wir könnten im Laufe der Verhandlungen Deutschland Zugestänonisse über eine vorherige Räumung machen. Deutschlands Garantien dienen nur dazu, unsere weiteren Besetzungsmaßnahmen einzuschränken und den wirtschaftlichen Druck von Deutschland zu nehmen, unter dem es. wie der Inhalt seiner Rote fagt' erliegen mutz. Belgien muß jetzt an feine und des alliierten Frankreichs Interessen denken.
Wo regt sich in der Welt eine Hand für uns?
Deruritllte Bürger ! Wohl fummeln viele ausländische Vereine Geld
Aiim. 2 JW(’i sind vom französischen Militärgerickl Essen unsere Not in alle Welt? Müßte nicht !’ iuÄn" U21 J* ■ r Ul'di'e hohnvolle .Verurteilung ehrensestkr hS msV” nnLVrrfJ IanSffebener deutscher Männer in Werden der
unD 'b man Geldstrafe verhängt. I aller Lander aus einem glanzvollen Kongreß in
- ' , Rom zusammengekommen. Wird man unsere FraNzoMche yaNdelSsaMMer MEf'unseren Notschrei, unsere Anklagen dort
a.aren und Mit flammender Empörung und mu- .„ach «em ^"arische« der Sandelsvorstoß. tiger Tat beantworten? Dort können die Frauen
(Eigene Drahtmelduna.) Ides Auslandes einmal ihren Versöhnungsgeist
Pans, 19. März, beweisen!
meldet, daß das Kabinett der Gr I Wird man aber auch bei uns im Lande an richtung eigener fran z ö sischer Handels Idieien entheiligten Pfingsttagen genug an La.,nL1seJ,r„c* in 5f,wr’ ö bssrg und Dort, unsere Brüder und Schwestern an Ruhr und m u n d zugeftinnnt habe und deren Snbventio-1 Rhein — und nicht zu vergessen die an der Saar! nterung durch allgemeine Staatsmittel, zur För- — denken? Wir wissen, daß auch bei uns im denmg der Handelsbeziehungen mit dem Ruhr- Lande ein sehr unheiliger Geist der Genußsucht, revier. — Der „Matin" meldet, daß im besetzten Verschwendung und des Taumels umgeht, und Ruhrrevier mehr als 30 große französische gerate wir Frauen empfinden dies als die Firmen Riederlaffungen zum 1. Juni er-1 schlimmste Not ter Zeit. Zwietracht und Ver- r'nstcm. Die Niederlassung von französischen hetzung tun das ihre, um Deutschland völlig ins Bankfilialen sei bisher nicht genehmigt worden. Unglück zu treiben. Nicht viel besser aber ist die
* ' tumpfe Gleichzülfigkeit, der Platte Eigennutz der
Da« deutsche Broblem. andern, die die Augen schließen, solange sie selber ~ , „ l Inicht in Gefahr sind. Eine erschreckend große
Auffassung tu Londoner Politischen Kreisen.IZahl sich deutsch nennender Frauen und lEigene Drahtmeldung.) Mädchen sind völlig befangen in dieser Ober-
London, 19. Mai. I flächlich-keit und Vergnügungssucht, von ihnen
Der Londoner Korrespondent des „Petit Po.!sieht dieser undeutsche Geist geradezu aus. Wird rissen" meldet seinem Blatte, daß man in Lon doner polttischen Kreisen, in denen man im All gemeinen über die Lage in Deutschland gut un- terrichtet zu sein scheint, immer mehr davon überzeugt sei, daß die Tage des Kabinetts Cuno gezählt werden könnten. Lsinsichtlic der neuen deutschen Rote spreche man von zwei Manen. Die jetzige Regierung fei geneigt, ein Angebot zu machen, dessen Basis einen gegen wattigen Wert von 35 Milliarden Goldmark fe< Dagegen werde von Finanz-Sachverständigen em zweiter Plan gut geheißen, ter fünfzig Milliarden Goldmark anbiete.
Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung ~ ~
nuten beweisen, und daß sie selber, die Leichtsinnigen ober Gleichgültigen, diesen Heldenmut durch ihre Handlungsweise lernen und nutzlos machen?
Befprechuno der Finanzlage in London.
London, 19 Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Die „Times benchten über einen zweiten Besuch
Nachen Botschafter bei Minister Bakdwim Blatt glaubt aus verschiedenen Konferenzen ,m schließen zu sollen, daß der Mor-
Blau vom Sommer 1922 zur Diskussion ftcf)t, da Morgan am ersten Pfingsttag in London eintrifft und Baldwin als Anhänger des Planes bekannt fei. Reuter meldet L7 Der Bestich des deutschen Botschafters hatte nichtoffi- zftllen Charatter, galt aber vor allem den Er- otterungen der Reparationen und der Riibr- ftaMf. Es ist möglich, daß die Aussprache in den nächsten Tagen fortgesetzt wird *"
fame Einrichtung in der Schöpfung Gottes, daß ~ .. ..... _______ ______
es nichts Böses in ihr gibt, das nicht zugleich t^ube, neue Freiheit und neue Kraft gewinnen.
Pfingstglocken über dem Land — an ber Ruhr aber Städte, die völlig abgeschuitten sind von ter Verbindung mit ber übrigen Welt, ausgeliefert den Äiordgelüsten der Franzosen. Rings um sie sinb die Schienen aufgeris- sen, kein Transport kann zu ihnen, bitterste Hungersnot herrscht, niemand kann heraus. An ber Ruhr tausende von Frauen, deren Männer und Söhne, tertrieben, ins unbesetzte Deutschland hinüber mußten, oder — viel, viel schlim- pner noch — den Franzosen ausgeliefert wurden, uach das die furchtbarste, nie er
lebte Verhöhnung aller Gerechtigkeit barstellt. An v . - „ , _ „ , ,der Ruhr Zchntausende von Müttern, deren
Ausöevnuna befBeseÄUNa rin,b..er *<»« SUfrfleln Milch bekam- , y “ I v W* men können, weil bte Franzosen sie ihnen weg-
Beschlaguahme von Wohnhäusern, Schulen, trinken, Mütter, die in tödlicher Angst und Sorge (Eigener Trabtbericht.) um ihre heißgeliebten Kinder und all das na-
Dottmund 19 Mai '-nenlos Schreckliche, das ihnen bevorstehen kann, «,nrttnf,n baten hi<* SRri-fcnnna,«», sehnlicher wünschen, als diese Kinder auf
«ori lM Monate fortzugeben, sie in friedlichere Landes-
Norden bis kurz vor Waltrop und SBorrt teile fchicken zu können. Welch ein Abschied ins ausgedehnt. Der Bahnhof Borck ist noch Ungewisse hinein, beite, Mütter und Sinter, von unbesetzt. Die Besatzimgsarmee hat gestern in unbekannten, aber ganz nahen Gefahren um- Dortmund weiter vier Privathänser am lauett, wie von heulenden, wilden Tieren! Und Stadthafen und drei Privathäuser am Haupt- ^'t welchen Gefahren und Listen sind die Kin- bahnhof zur Errichtung von Zollbüros b e. .^orslichen, ater doch fremten Frau;n schlagnahmt Die Bewobner boben bis geführt, überhaupt nur heransznbekounnen au*t ... Haven bis A hem krieMberzogenen Land mit ter waffenlosen
iu3 raumen. Nach Mitteilungen der Be- Bevölkerung, in dem zynischer Mord und Ver- tatzungsarmee wird Dortmund Hauptzollstation Ibrechen an allen Ecken lauern!
in dem Uebergangsverkehr vom besetzten in das Wir lesen von den tterischen QuSlereien unbesetzte Gebiet. — Rach Ankündigung des die an schuldlosen Gvmnasiasten verübt wurden sranzöstschen Generals wird ber Ort Lichen im — so zugerichtchet waren sie, daß die Franzosen Kreis Siegen mit 400 Mann Besatzung und 56 H.e’ "us Angst vor dem Ausland, nicht aus dem Pferden belegt. Zur Unterbringung ter neu! Krankenhaus herauslassen wollten! —, wir hören -d> u b sämtliche Gehöfte beschlagnahmt.! ielalter gehaust wurde; Peitschenhiebe, Vergewal- , • • • tigungen von Frauen und Mädchen sind an ter
Die Kosten durch Rüuveni gedeckt. Tagesordnung. Eine Brant wurde aus dem Paris, 19. Mai. (Privattelegramms Wie geholt, vierzehn Franzosen machten
tet Pariser Havnsdienst meldet, sind die im Fj- lri>€r sie her, noch heute liegt sie schwettrank nanzausschuß ter Kammer angeforderten Ruhr-1Scmatoriimi,^ die Mutter wurde irr» kredite auf eine Milliarde Goldfrank «T" *$re_ einzige
angegeben. Tie Begründung durch die SReaie J Deutsche sind. Die
rnng sehe vor, daß damit die Kosten der Be- A“u/n^^-n bt^, ^eue Be-
satzuna bis 1. Fuli gedeckt würde». Bisl>er seien " “
600000 Gold frank ausgegeben worden, von denen fast 400 000 durch Requisitionen gedeckt seien. (!) — Der Pariser Temps meldet ein neues Nebereinkommen zwischen Frankreich und Belgien, wonach Requisitionen nicht mehr dem Reparationskonto zugefühtt werden.