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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 90

eingelnummer 130 Mk<

Donnerstag, IS. April 1923,

13. Jahrgang

Cinaelnummer 130 ML

Der Streit um die Vorschläge

• 1 .

Hinderung der Housdrond-Derforgung.

Noch fein Svrtschrltt.

Neubauten.

Ausbau von fünfzig Dachgefchoffen

^ranzvfische Dtflutwef.

Die desetzten Dadnvvfe.

Tilgung von Anleihen,

JnferttonSpreise-.») SinhetmifcheAufträge: Di«etaspaMge Anzetgeazetle 200Mark Warnt- Itennachrtchteu, di« Sette Ito Mark Mc etnfpatttge 9tetlame»ette 700 Mark b) Au« wärtige Auf- trage: Dte etnspalttge Anzeigenzetle 200 Mark, die etnfpatttge Reklamezeils 700 Mark, alle« ein. fchlteittch Teuerunzszufchlag und -Lnzstgenfteuer. ffüt Anzeigen mit besonder« schwierigem Satz hundert Prozent Aufschlag. Kür die Richtigkeit aller durch .sernsprecher abgegebenen An - jetgen, 'orole für Aufnahmedaten und Plätze kann eine Bewähr nicht übernommen werden. Druckerei: SchlachthoMratze 2H/30. «eschäft«ftell:: Kölnische Straße 5. Telephon Nr. 951 und 952

Mit diesen Mitteln sollen sowohl die Bauten an der verlängerten Körnerstraße als auch die übrigen oben angeführten Neubauten

Die Iteichsregierung protestiert.

Berlin, 18. April. (Privattelegramm.) Die Nachricht von der Ausweisung des dent- fchen RheinlandkommissarS, Fürsten Hatzfeld, wird an hiefiger amtlicher Stelle bestättai «nd als ein neuer Gewaltakt schlimmster Art be­zeichnet. spürst Hatzfeld hat sein Amt irdrrzrit in vorbildlicher Weise geführt, und seine Tätig- kett in der Vertretung der deutschen Interessen

London, 18. April (Eigene Drahtmeldung.) Die Rede des Ministers von Rosenberg wird von mehreren Blättern mdattionell besprochen. „Daily Telegraph« bringt eine wahrscheinlich offiziöse Notiz folgenden Anhalts: Das neue deutsche Angebot stellt einen wesentlichen Fortschritt gegenüber den früheren deutsch-:» Vorschlägen dar, ist aber nichtauSreichend, um Frankreich zu befriedigen oder es den ande­ren alliierten Regierungen zu ermöglichen, das Angebot zu unterstützen. Sehr bedauerlich ist, daß politische Quertreibereien den Kanzler und seine Regierung daran gehindert haben, eine Ziffer von etwa 40 Milliarden Goldmark zu nen­nen, die als Berhrmdlungsbasts nicht ohne wei­teres von der Hand gewiesen worden wäre. „Morning Post« bemertt in ihrem .Leitartikel, der deutsche Außenminister bringe keine Ga­rantien, die Frankreich veranlassen könnten, ich aus dem Ruhrgebiet zurück,»ziehen. — Der Berichterstatter der „Times" in Serkin, der sehr gnte Beziehungen znm englischen Botschafter Lord d'Abernon, dem Ueberbringer des vorer­wähnte« englischen RateS, unterhält, schreibt, die Rede Rosenbergs hätte jederzeit feit Weih­nachten gehalten werden können. Sie bringe die Dinge keinen Zollbreit vorwärts.

verdient uneingeschränktes Lob. Die Reichs- regierung hat selbstmrständlich sofort bei der B-tschafterkonfrrenz und bei den Regierun­gen in London, Paris und Brüffel energischen Protest gegen diesen nenen Willkürakt der Rheinland-Kommission eingelegt.

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Gleichzeitig mit der Verordnung über den Sohlenverkehr ist eine französische Bestim. mung über den Autoverkehr im besetzten Gebiet ergangen, die, wenn sie von deutscher

Die Störung des Verkehrs.

Neuer fraazöfifcher »ruck im Ruhrgebiet.

(Eigene Drahtmeldung.)

Essen, 18. April.

Sin direktes Angebot?

Was ein Times-Korrefpondsnt berichtet.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 18 April.

Der Pariser Korrespondent der „Times" hat aus französischen Regierungskreisen das Fol- gende erfahren: Wenn Deutschland ein direk­tes Angebot mache, so werde man es an­hören. Dieses Angebot dürfe aber nicht an Groß­britannien oder an die eine oder die andere Macht allein gerichtet werden. Wenn sich das RnMbot gleichzeitig an Frankreich, Großbritannien und Belgien richtet und vielleicht noch an andere Länder, so sei man in Paris zufrieden. (?) Dem „Times"-Korrespon- denten ist auch mitgrteilt worden, die SicherhcitS- frage sei nicht beendet. Frankreich werde das Rheinland nur nach den Bestimmungen räumen, die der Vertrag von Versailles vorsteht.

den Stadtverordneten - Versammlungen bereits mitgeteilt. Es waren große Summen, aber an«' gcsichts des Etats für 1923 ergibt sich, daß die Zweifler in der Bürgerschaft sicher im Unrecht sind: Der beachtenswerte Besitz von städtischem Wohneigentum ist mit einer verhältnismäßig geringen Summe Papiermark belastet! Roch eines plaudert der vorliegende Haushaltsplan auS: Die Stadt steht bereits mitten in der

Kastel als Hauswirt.

Was der Etat des Wohnungsamtes plaudert.

Die Reichsregiernng hat den Regierungen in Paris, London und Brüffel im Anschluß an die bereits früher den dortigen Regierungen mitge- tcilten Namen von Beamten, die mit ihren Fa­milien aus dem besetzten Gebiet ausgewie- en worden sind, in einer neuen Rote eine wei­tere Liste zahlreicher AusweisungSsälle über­reichen laffen, die von der Interalliierten Rhein- landkommisston ungeordnet worden sind Die neue Liste umfaßt 833 Personen. Die deutsche Regierung legt auch gegen diese Maffenauswci- ungen von Beamten durch die Interalliierte Rheinlandkommission Verwahrung ein. Der Rcichskommiffar für das besetzte Rheinlandgebiet hat der Interalliierten Rheinlandkommifsion noch kurz vor seiner Amtsenthebung eine Ab­christ dieser Protest-Note überreicht.

Unter der Fremdherrschaft.

Protest gegen dle Ausweisung der Beamten.

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 18. April.

Deutsche Vorschläge

Frankreichs ablehnende Haltung.

Der ReichSau ßenminister v. Rosenberg hat in selner Reichstagsrede am Montag nebenbei an PolnoarS^elne,Anttvvrt erteilt, die für den fran- ;ofrichen Ministerpräsidenten wenig schmeichelhaft L-i Telegrammen ging schon zur Genüge hervor, wie Poincars die Tat- um Deutschland die Schuld uu dn endlosen Verwirrung zuzufchreiben und sich selbst rein zu waschen. In diesem Gedanken- kam et natürlich zu dem Ergebnis, daß Frankreich die Ruhrbesetzung mit vollem Recht vorgenommen hrbe, um sich durch die Pfänder möahlt zu machen und außerdem SicherhÄten zu I™« Mn einen etwaigen deutschen Ueber. ®§- gehört schon die ganze moralische Minderwertigkeit eines Poincars ^5?.^'Umvor aller Welt so stech zu lügen, und Sehörti^ru dre Urteilslosigkeit des stau- “nb. dl« Gewissenlosigkeit der französischen Rationalisten, v. Rosenberg ent- verblüffend, daß in stärkste Mlitärmacht der nGebiet eingebrochen ist, nicht r^ftUf^tLmnM.na^ tJSSL* «egen die Einbrecher ruft, sondern die Einbrecher nach Schutz gegen den UMllenen." Dabli sind die st^gesetzten französischen Rechtsbrüche, Ueber- ernVi. e!^ einzige fortdau-

c a 111 a t und auch die Dünkirchener Zwangs Mebei er" Ansporn zu verschärftem n^fltrabe, ?uch dem einfältigsten Menschen klar geworden sein, daß Poincarss Ar.

r."uI ern Dorwand sind, um weiteres ÄÄ" fonneit. Der beste Beweis Verhalten der französischen Regie- ^ung Anfang Januar, als der deutsche Vertreter sollw,9S.D,r l^lä ge überreichen N^r^^ drhcsetznng zu verhüten, daß vrese Vorschläge gar nicht angehört oder MreniAtn8 Man wollte in Paris

ml Kutscher Hand annehmen, eben ins Ruhrgebiet einmarschieren Franzosen wollen also das deutsche S sondern

^uD^tschland für immer politisch und wirt­schaftlich Niederzuhalten. Der deutsche Außen- ?""'ster halt der Welt vor Augen, wie D e u t s ch. !°ud stets weitgehende Angebotegem acht but. ^e aber ,edesmal von Frankreich durch maß- ^EForderungen hinterttieben worden sind. Im '?E"^r 1919, als der Verfall unserer Währung nSt v>ar und unsere Wirtschaft

ber Höbe stand bot hundert Milliarden Goldmark zur ^uhlrm« mr. Frankreich aber verlangte 375 Mil- lp"er, tn London, als die unsere verminderte Leistungs- s?Meit emsa^n, boten wir fünfzig Goldmil- , Die Franzosen aber verlanqten 130. Fetzt, wieder stvei Jahre später, will Fransteich Än-f5'5 Goldmilliarden haä?

«T?b-e deutsche Leistungs- der feindlichen Aus- Seschwächt, daß wir ««pMcfe anmeaufzubringen ver- mogcn. Man muß berücksichtigen, daß Deutsch- lmchschon st» Ungeheuer viel in Bar und Sach- ?’£rtC".an Frcmkrelch geleistet hat, daß die wirk- Kriegsschäden damit schon ge.

vccn itrto, °

zu Wohnungen vorgesehen. Ferner werden Gär« ten und Ackerland verpachtet, Herde und Cefert verliehen usw. Im Vergleich mit den bisherigen oroßen Leistungen des WohnungsEtes ein um- geres Programm, aber ... was geschieht, das er. folgt in einer Zeit der augenblicklich mindestens funstausendfachen Neberteuerilng des Bauens ge- gen die Friedens^it! Welche Aussichten sich einem Wohnungsuchenden angesichts dieser Tat­sachen eröffnen ... reden wir ein andermal dar- über! Wie schon nritgeteilt wurde, ist für die Zwecke des städtischen Wohnungsamtes eine An­leihe in Höbe von 600 Millionen Mark

Kindesklnder handelt, dgS jetzt an der Ruhr ent­schieden wird, giht uns die Pflicht und die Kraft, die Probe zu bestehen!* Aus diesen Worten spricht der feste Wille zur Durchführung deS Ab- wehrkcunpfes. Es bleibt uns auch gar keine an­dere Wahl. Denn selbst unsere weitestgehenden Angebote würden Die Franzosen nicht zum Rück­zug veranlassen. Sie werden erst dann gehen, wenn wir ihnen jede wirtschaftliche Ausbeute durch unteren passiven Widerstand unmöglich ge- macht haben. Mit diesem weiteren Widerstand rechnen die Franzc sen und sie suchen ihn durch noch schärfere Gewcilttnaßnahmen zu brechen. Zeigen wir ihnen nun. daß unser Rechtsstand- Punkt lind unsere Liebe zum deutschen Vater- lande starker sind! k. F. D.

Sette beachtet wird, den gesamten ÄutoversthrIdie „Kleinigkeit" von siebzehn Millionen den Franzosen ausliefrrt. Danach werden Don 180000 Mark Mieten! Das bedeutet gegen das den Franzosen alle Kraftfahrzeuge, letzte Jahr eine geradezu sensationelle Erhöhung, außer den großen Laftstastwagen, beschlag - Damals war kaum eine Million Mark Mietertrag nahmt, wenn sie nicht einen Pasfier schein aus den städtischen Wohnungen in den Etat ein- von französischer Seite oder einen englischen mit gestellt und jetzt das Siebzehnfache. Diese Er­dem Visum bc-3 Gencralstabs der Rhrinarmee oder böhung ist in erster Lirrie auf den Uebergang der deS französischen Generalkommiffars bei der br>- Wohnungsbauabgabe für neuerbaute Wohnun­tischen Armee aufzuweisen haben. Die beschlag- gen auf die Stadt zurückzuführen. Bei einer nahmten Wagen werden zu den zuständigen Be- Wohnungsbauabgabe von dreitausend Prozent, schlagnahmungskvmmissionen gebracht werden, wie sie neuerdings vom Reiche beschlossen wor- wo über sie die Entscheidung gestossen wird, den ist, wird sich die Siebzehn-Mllionen-Summe Diese Verordnung läßt also den Verkehr mu mindestens verdoppeln ...! Ueberall befinden sich besten städtische Wohnungen:

Gebietes noch frei in der Voraussicht, daß Er _. , , _ . ' ' , . .

gänzimgen, die für Kohlenftachten bereits vor- F» Einzelgebaüden 337 Wohnungen, in Phtllv- liegen und die bereits für anderes Material ge- ?lnenbof 147, in den Holzhäusern an der Fied- stoffen find, noch erfolocn. Die Bestimmung ist ^r°, Weser- und Map'bachstratze 36, im Aktien­deswegen interessant, weil sie auf die ganzen in ^r$ 110- in der Reithalle am Garde-du-Corps- dieser Richtung liegenden Verordnungen ein 6c-10, tn den Quellhöfen 19, im Fasanenhof zeichnende.) Licht werken. Tos Ziel ist die ebemcrltgen Magazin an der Ysenburg-

storke über den ganzen Verkehr und die Frachter! 73 und em Laden, am Pferdemarkt 7 und cm Laden, am Finkenberd 30 und eine Fabrik, und vom 1. Oktober ab in der Körnerstraße 96 Wohnungen! Dazu werden noch etwa 750 Wohq nungen in anderen Privatgebäuden kommen. Ferner besitzt die Stadt in der Artilleriekaserns 94, Jnfanteriekaserne 47, Trainkaserne 36, alte Strafanstalt 26, Prinzenbaus 15. alte Zolldirek­tion 12, Bellevueschloß 5, Elisabethhospital 6 usw.

Der sehr ausführlich und übersichtlich gehal. tene Haushaltsplan des Kasseler Woh­nungsamtes für das Rechnungsjahr 1923 läßt auf den ersten Augenblick erkennen, daß die Stadt Kassel eine Hausagrarierin in des Wortes bester Bedeutung ist, denn ... sie vermietet sage und schreibe 1890 Wohnungen, ungerechnet einige hundert Wohnungen, Ine mit Unterstüt­zung durch Stiftungen gebaut werden konnten!! Sie ist aber auch voll und ganz HauSwirttn. Zu­schläge zur Grundmiete von 2800 Prozent sind der Durchschnitt. So löst sie aus diesen Woh­nungen nach dem jetzigen Stande der Meten

haft bet Ruhrembrnch erfolgt ist. wurde hier- £“*4 Letstungsfühigkeit noch weiter vermin-

& letzter Außenminister einen

mr?8^Larts (fünfundzwanzig bis drei- !»a«-<^fb”na^bcn^ bekannt, den Deutschland n* r«.können glmrbt. Run bandelt es

® E Frankreich auf dieser Grundlage I? «er5ont»Inn«en zu kommen. Kr diesen K-binett Cuno unter dem Druck der Sozialdemokraten jetzt nach einer Verhandlungsmöglichkeit Ausschau halte Wie ""/.^n einer sonst gut unterrichteten Seite mit- geteilt wird, verlangt man in Berlin nicht mehr, daß das Ruhrgebiet völlig geräumt fei, bevor bte_ Verhandliingen beginnen könnten, sondern daß sich die Truvpen während der Verhandlun- gen ohne Vorbehalt zurückziehen. Es wäre be- dauerltch, wenn diese veränderte Haltung wirk- «^.Elnsenommen würde, denn das wäre ein N«bgeben. das uns einen Vorteil aus der Hand nähme. Mr wollen die Mtteilun« deshalb nut mtt Vorbehalt wiedergeben. Die Aeußenmg des Ministers v. Rosenberg lautet auch wesentlich an­ders: .Solange die Franzosen nicht Derttschlands Rechte anerkennen, gilt eS, weiter die Zähne zu- sammenbeißen im Vertrauen aus unser Recht, auf den Willen des Volkes zum Leben und seine Liebe zum Baterlande. Die Reichsreaierung wird sich nicht dazu her- geben. dieses Verttmien zu opfern. Die Erkennt­nis, daß es sich um das Los unserer Kinder und

Effen, 18. April. (Privattelegramm.) Die neue Verordnung des Generals Degoutte, die den Transport von Kohlen ohne Genehmi- qungsschein verbietet, triftf die Bevölkerung deS Rnhrgebietes seht empfindlich. Im Laufe des gestrigen Tages find selbst kleine Mengen von einem Zentner auf vierriwrigen K i n d e r w a g e n, die in die Wohnungen geholt wnrden, von ^n AraMosen beschlagnahmt Diese Engros-Hausbssttzerin hat sich Sorae- m6 * Fc,nett ' 4 b e r wage n jnommen, wenn die Mittel dazu reichen, an der hat man mitbeschlagnahmt. (!) Körner st raße 96 weitere Wcch nungen zu

bauen (bekanntlich ist dort eine Siedlung von insgesamt tausend Wohnungen geplant), und am Fiukenherd. längs des Wassers, nachdem der geräumte Platz bereits in seiner gewaltigen Ausdehnung sichtbar, 28 Wohnungen, ferner sol­len durch Ausbau der Scheunen im Heckershäu­serweg 8 Wohnungen gewonnen werden, und schließlich noch 10 Wohnungen in verschiedensten Gebäuden. Ferner ist neben der Herstellung von 150 Wohnungen in privaten Gebäuden mit Ge­währung von Baukostenzirschüffen an Genossen­schaften (37 Millionen Mark) auch eine Betei­ligung der Stadt Kassel an dem

Essen, 18. April. (Privattelegramm.) Ueber die BerkehrSlage im Ruhrgebiet ist folgendes zu berichten: Don den 206 Bahnhöfen deS Ruhrge- bieteS find hnndertfiebzig von de« Feinden be- fetzt. Auf 60 von diesen ruht der deutsche Be­trieb, während die übrigen besetzten Bahnhöfe noch immer im deutschen Betrieb find. Bon den ^«^?Ä!^dttriebSleitungen unterstehen- die bisher für das Wohnungsamt gemacht wor- ben Ä-&0 toltrben den Etat eingestellt für

liegen st,v. ein 12-Millionen-Darlehen 96000 Mark, für die Aus 6 Bahnhöfen ist brr Be.rrcb infolge der Be-I lO-Millionen-Anleihe von 1919 606 000 Mark setzung angrenzender Sttecken labmgclegt für eine 6-Millivnen-Anleihe Sei derEifmbabner-

Sin neuer Rechtsbruch.

Beseitigung einet deutschen Behörde.

(Privat^elegramm.)

Berlin. 18. April.

Halbamtlich wird mitqeteilt: Dem Reichs- kommiffar für daS besetzte Gebiet, Fürsten Hatz, eld in Köln, ist gestern vom Präsidenten der interalliierten Rheinlantckommifston eine Note überreicht worden des Inhaltes, daß die Auf­rechterhaltung des Reichskommissariats für daS besetzte Gebiet die Autorität der Rheinlandkom- misfion und die Ausführung ihrer Berordnun- gen beeinträchtige ft) und daß darum die Mis­sion des ReichskommissarS als been- d e t erklärt werden müsse. Der ReichSkommiffar mit seinen Beamten werde anSgewiesen. Fürst Hatzfeld hat sofort Einspruch erhoben unter Hinweis auf das alliierte Beqlanbi- gungsschreiben zu seiner Ernennung, das nicht von der interalliierten Rheinlandkommis­sion, sondern von der Botschafterkoufe- r e n z erteilt worden fei und daß er demgemäß der Rheinlandkommisston nicht daS Recht zuer^ kenne, feine Mission für beendet t« erklären.

dlprll. (Eigene Draht-li>or«seben Meldung.) D« hier mit dem französischen Kriegs-

^inönzministe/o^""aMvrix^unterbanÄte°^mit we uynft€n °‘wn angefuytten Neubauten General D«Üutt? u„h finanziert werden. Allerdings ... diese 600 Mil.

übeTbaS ?eue f ran r»fHAe^T,»%e ’lon"n Werden keinesfalls reichens Die Abgaben

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fonbem & «R af »in eit r« b esch Haa'.^en ersetzt, so daß die Ausgaben, die der Stadt nähme n ^er Minister t^r ftantöfifAen he' solcher äur Last fallen, nach den Zahlen des bcftdfyiibixn t I wiederholt ^bewilligt^und nachbewill^t

fXt. b M ” toorten sind, wurden gele^ntlich der betteffcn-

»Sch FraNkrelch geschafft Werden solle». Iben (Subtilernrhneie»