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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

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Nummer 68. Fernsprecher 851 und SSL Donnerstag, 22. Marz 1923. Fernsprecher 951 und 953 13. Jahrgang.

JusertionSpreise- Sitth-tmtscheAufträge: Ti-einspaltige Anzeigen^tle 200Marl,Faml. lteunachrtchten. die Zeile 160 Mark die einspaltige Reklame,eile 000 Mark, b) Auswärtige Aus. träge: Di« einspaltig« Anzeigenzeile 200 Mark, die einspaltige Reklamezeil« 600 Mark, alles et», schüehlich Deuerungszuschlag und Anzetgensteuer. Für Anzeigen mit besonders schwierigem Satz hundert Prozent Aufschlag. Für die Richtigkeit aller durch Fernsprecher oufgegebene« An - zeigen, sowie für Aufnahmedaten und Plätze kann eine Gewähr nicht übernommen werden . Druckerei: Schlachthosstraße 28/30. Geschäftsstelle: Kölnische Straße 5. Telephon Rr. 951 und 952

Französisch-polnische Umtriebe im Osten.

wird unter dem Oberbefehl des Generals De- goutte die Ausführun« der französischen Pläne fiir die wirtschaftliche Ausbeutung übernehmen.

Es ist 8 Uhr morgens. Die Sirene des Hüt­tenwerks Hamborn-Brndehmlfen schleudert ihr Geheul über die qualmenden Schlote und wei­ten Hallen, unter welchen das hohe Lied der Arbeit rastlos klingt. Mit dem Sirenengeheul, in das das vielstimmige schrille Pfeifen der Werkslokomotiven einfällt, saust der Hammer auf den Amboß nieder, der letzte Schlag, der rußgeschwärzte Arbeiterverläßtdie Stät-

Dresden, 2f. März.

Die Landtaqsfraktion und die Landespartef- inkanzen der Vereinigten sozialdemokratischen Partei haben stch mit den von der Siebener»

Englands Fürsorge.

Die Komödie der militärischen Sicherheit.

(Eigene D.ahtmeldung.)

Paris, 21. März.

Ministerium des Aeutzeren wurde gestern erklärt, die englische Regierung scheine entschlos- en, etwaigen Anregungen Frankreichs und Belgiens entqcgenzukommen und einen neuen Garantiepakt vorzuschlagen. Eine offiziöse Benachrichtigung der Pariser Regierung sei bisher noch nicht erfolat, aber man wisse hier, daß gegenwärtig im Londoner Auswärtigen Amt ein neuer Entwurf redigiert werde. London komme dabei den französtschen Wünschen ent­gegen. indem cs Polen und die Tschecho- S l o w a k e i in den Pakt einschließe m»s der Er­wägung heraus, daß dieser Pakt sonst keinesfalls für Frankreich annehmbar wäre.

An der deutschen Ostgrenze.

FvauzSfls ch.polnische Umtriebe.

(Eigener Drübtbericht.l

Königsberg, 21. März.

DasKownoer Echo", das offiziöse Blatt der litauischen Regierung, meldet aus privater, aber durchaus zuverlässiger Quelle, daß in milktS- rischen Kreisen Warschaus unter dem Bctrci,cu Frankreichs der Plan hrranrezst, ia der Nähe der litauisch-deutschen Grenze einen Druck auf Ostpreußen auSzuüben, um Deutschland in der Ruhrfrage zmn N a ch» geben zu zwingen. DieRigaer Rund» schau" glaubt weiter zu wissen, daß der polni­sche Plan, von Frankreich unterstützt, dahin geht, sich mit Litauen zu verständigen, um diesem einen Teil des von der Botschasterkonferenz Po­len zngesprochenen Wilnaer Bezirk zu überlassen und dafür die Hand auf Königsberg zu legen.

Sachsens Ministerpräsident.

Die MiudeehektS^kegierung der Linke». (Privat-Telegramm.)

Frankreich hat also seinen Fehler eingesehcn. Es wünscht der Mion ein Ende zu machen. Aber hierzu kommt noch, daß diese Erkenntnis nicht allein durch den Mißerfolg gereist ist. Vielmehr scheinen sich zwischen Belgien und Frankreich ernste Schwierigkeiten ergeben zu haben, die ja mich die neue Konferenz not­wendig machen. Sie bestehen wobl in der Hauptsache darin, daß Belgien ehrlicher den Mißerfolg bei'rteilt und es mir Enaland nicht ganz verderben möchte. Belgien weiß, daß es. wenn es stch von England lösen wurde, völ­lig in das Schl-vpiau Frankreichs käme. Und diese Abhängigkeit ist der belgischen Regierung wohl nicht sebr sympathisch. Sie will zwar mit Frankreich geben, aber auch mit Engl.md shm- vathisieren, des Gegengewich.es wegen. Es wünlch daher Verhandstmgen. an denen auch England tcrlnebmen muß. wünscht aber Wohl vor allem, der Ruhraktion ein Ende zn machen. Frankreich siebt sich deshalb von zwei Seiten bedroht: Einmal durch den Mißerfolg, sodann durch die noch stärkere Isolierung. die ein Rück­tritt Belgiens oEenbar werden lasten würde. So bleibt eben nichs übrig, als dem Druck von zwei Seiten zu folgen, dem Druck von innen und außen. Und deshalb lesen wir die wunderbar­sten Informationen der Pariser Presse aus Ber­lin. daß die Berliner Regierung die Vorschläge fertig habe, daß sie und wieviel sie zu bieten bereit sei.

Arbeitsmhe.

Ei« Proteststreik auf der Thyssen-Hütte«

egen Me feindliche Willkür, von der unsere Ae- detterschast ebenso lviediellnternehmer getroffen wird.daiiert der pafstveWtderstand ungeschwächt fort. Son einem Proteststreik ans der August. Thtzssen-Sutte schreibt man nn« das Folgende:

Wie sich England bierzu verhält, weiß man nich. Es wird angesichs dieser Stimmung

Kommission eingesetzten Richlinien einmütig einverstanden erklärt, und da auch von den Kom­missionen endgültig die Zustimmung zu den Richtlinien gegeben wurde, ist die Vereinbarung über die Unterstützung einer sozialdemo­kratischen Minderheitsregierung in Sachsen durch die Kommunisten zustande gekommen. Der bisherige Ministerpräsident Buck wird nun­mehr endgültig zurücktreten. Die sozialdemokra­tische Fraktion des Landtages wird in der Mitt­woch-Sitzung des Landtages den auf dem linken Fliigel der Vereinigten sozialdemokratischen Partei stehenden chemoligen Staatsanwalt nnd Landesgerichtsrat, den 38jährigen Justizminister Dr. Zeigner, als Ministerpräsidenten präsen­tieren. An seiner Wahl ist nicht zu zweifeln.

Verhandlungörätsel

Bereitet Frankreich vor?

Die Sstlichen Raubplüne.

, ftöniflSberg, 21. März. (Eigener Draht- bericht.) Zu den gemeldeten französisch-polnischen Plänen schreibt dieKönigsberger Allgemeine Zeitung", die diese Meldungen mit BorbedacÄ wiedergibt:Daß die Franzosen aus eine solche Attion drängen, ist sicherlich anzunehmen, daß unverantwortliche Kreise Polens sich zur Verfügung stellen, auch, daß aber die polnische Regierung sich in ein Abenteuer einläßt, bei dem mit schärfstem deutschen Widerstand in Ostpreu­ßen und mit russisch-litauischem Gegendruck ge­rechnet werde» muß. darf bezweifelt werden."

*

Rußland und polen.

Genf. 21. März. (Eigener Drahtbericht.) Pariser Meldungen zufolge sind bei den rus­sisch-polnischen Wirtschaftsverhandlnngen !N Moskau große Schwierigkeiten aufge­treten, die Verhandlungen verlaufen langsam.

vottn« Außenminister aus Steifen.

Warschau, 21. März. (Eigene Drahtmel­dung.) Autzenrninifftr Krassinski, der augenblick­lich in London weilt, fährt von dort nach Mai­land, trat mit Mussolini zusammenzutreffen.

nicht untätig sein können. Wir haben uns daran zu erinnern, daß Bonar Law meinte, wenn die Zeit gekommen sei, da Frankreich eine Vermitt­lung wünsche, werde England eingreifen. Eng­land kann nun handeln nnd es liegt fein Grund vor, daß es sein Vorhaben durch fragwürdige, unverständliche Erklärungen belastet. Wir haben uns jedenfalls auf die Tatsache einzustellen, daß in kurzer Zeit die Fäden gesvonnen sein werden, die endlich dem Richrverbrechen ein Ende machen können. Deutschland aber wird Passivität zeigen müssen, bis es die Bereitschaft Frankreichs zu Verhandlungen von amtlicher Sette hört, sodaß es bei den kommenden Ver­handlungen einen Aktivposten von vornherein buchen kann, den Einwand zu erheben vermag, bei allen Forderungen Frankreichs, daß eS für das Recht gestritten habe und das Recht für Deutschland entschieden sei. Wir müssen das Recht haben, aus der Einleitung der Ver­handlungen beweisen zu können, daß Frankreich die Machtprobe verloren habe, dann werden wir auch die Zugeständnisse herausholen. die wtr angesichts unserer Lage verlangen müssen.

Ausweisung der neutralen Soarnallffen.

London, 21. März. (Eigene Drahtmeldnug.) Rach einer Meldung derTimes" ans Esse« hni der alliierte Militärkommandant infolge der Rachrichten in der neutralen Presse über die Vorgänge in Buer beschlossen, allen nen-

,, . , Ä te emsiger friedlicher Arbeit. Alle Räder

Xlüttrm fHnöHdiClI Btuonn HWn still. In Scharen strömen die Arbeiter ® lauf den Hüttenhof und debattteren in Gruppen

«i« «euer französischer Kontrolleur. über die Ereignisse des gestrigen Tages. Offi- (Eigene Drahtmeldung.) ziere der französischen Besatzung sind

Paris, 21 März !m Verwaltungsgebäude der Hütte gewesen und fc asx «mMäw: beitsunmstermm, Guillaume, hat,n Essen notnmen. Der Betriebsrat setzt sich den Aufenthalt genommen, um während der Abwc-1 Entführern auf die Fersen und protestiert in senheit des sich auf einemKrankenurlaub" bc- Duisburg energisch gegen diesen Gewaltakt. ES fiudlicheu «m, «* d-, 8» ff® SÄSf

oemeitr.ßommifffmi zu übernehmen. Guilleanme sie will ihre -wk-r haben Mit dem Sirenen:

Wenn auch aus London und Berlin kategorisch bestritten wird, daß England nicht vermitteln wolle und daß Deutschland keinerlei Versuche gemacht habe, um Vermittler zu finden und Vorschläge bisher gar nicht bereit gestellt seien, so wird doch weiter in Paris die Ver- handlungsmöglichkeit erörtert. Die dortige Presse spricht so offen und unverblümt davon, daß mau nur annehmen kann, eine kom­petente Stelle habe einen Wink gegeben, dieses Schema populär zu machen, damit das französische Volk nicht durch plötzliche Verhandlungen über­rascht werde. Die Pariser Presse hat nun frei­lich keinen wirklichen Anhalt für ihre Kombina­tionen. Sie konstruiert aber die Gründe so, daß man in Paris und Frankreich wirklich glauben muß, Deutschland sehne sich nach dem Frieden und habe alles in die Wege geleitet, um bald in Verhandlungen mit Frankreich zu kommen. Sie sagen, Deutschland würde sich nichts verge­ben, wem, es an Frankreich mit Vorschlägen her- antrete. Frankreich könnte also, nach diesem ge­schickten Schachzug behaupten, es hätte nicht nachgegeben. Deutschland könnte sich daran stützen, die Gegner hätten die erste Hand geboten Schließlich: niemand Hütte nachgegeben, und beide geben doch nach. Freilich werden wir au diesen Boden nicht treten. Es müssen schon deutlichere Anregungen kommen. Und sie wer­den kommen, denn die ganze Aktion, die jetzt in Varis die Gemüter in Bewegung hält, deutet doch darauf hin, daß man die Verständi- ~ :*~ so h' und De-.ts^-l-'nd '"'t nff-m aber Frankreich leicht machen möchte, aus den obwaltenden Schwierigkeiten herauszukommen.

Wir haben uns nrm $u fragen: Was veran­laßt Frankreich, das bisher immer vom Ruhrsteg f»leite und täglich neue Berichte lesen konnte, wie glänzend die Aktion gelungen wäre, plötz­lich nach einem Ausweg zu suchen? Doch wohl die Erkenntnis, daß die ganze Aktion ein Fehlgriff war. Den Beweis für diese Auf­fassung findet man freilich nicht in der Pariser Presse, sondern muß ihn sich mehr aus den Wi­dersprüchen, mit denen diese Presse sich und ibre Kenntnis der Dinge blamiert, konstruieren. Aber es gibt auch schon Stimmen, die unverhohlen zu- geben, daß der Mißerfolg eine weitere Aktion nichts rechtfertige und die nach Frieden rufen. AufsäMaerweise sind es die französischen industriellen, die PoincarS das Leben schwer zu machen beginnen. Zunächst stellen sie fest, daß sie von Poincarö vor der Aktion nicht gefragt worden sind. Wir erinnern uns frei­lich gerade gegenteiliger Aeußerunaen, die vor zwei Monaten hörbar waren: daß nämlich Poinearö die ganze Aktton auf Drängen der französischen Industrie unternommen hat. Es muß der französischen Industrie aber wirklich schlecht geben, denn sie bläst zum Rück­zug. Und darauf hat PoincarS zu hören. In der Zeitung der Induftriellen, derIournöe Industrielle", werden Angaben gemacht, die deutlich erkennen lassen, wie sehr sich Poincarö nnd mit ihm die französischen Industriellen ver­rechnet haben. Während die Wirtschaft in Frank­reich durch die Aktion leide, sei Deutschland noch für mindestens drei Monate mit Rohmaterialien und Kohlen versorgt. Me Regierung habe ver­sagt, schreibt baS Blatt. Es bestehe die Frage, ob nun der Zwang in Betracht komme oder der Rückzug.

!sie will ihre Opfer haben. Mt dem Sirenen­geheul ballen sich die schwieligen Fäuste der Hüt­tenarbeiter. Warum sie die Schmach nicht rächen können? fragt ihr. Die paar Franzosen wären zwar im Handumdrehen an die Wand gedrückt, I doch Hände weg von dieser wahnsinnigen Tat, deren dickes Ende schon kommen würde. Die Arbeiterschaft kann nichts anderes ttm und das sieht sie ein als einmütigen

Protest gegen die Gewaltakte

erheben. Der gallische Hahn sorgt schon selber dafür, daß ihm eines Tages der Kamm geschoren wird. Wann dieser Tag kommt, wissen wir , .nicht, aber daß er kommt, ist sicher. Mit jeder traten Pressevertretern tne ErlaubnisIneuen Gewalttat vergrößert er die Kluft zwi- zum Aufenthalt im Ruhrgebiet zu entziehen.Ischen sich und der Arbeiterschaft. Mögen die' Die Erlaubnis lief bis zum Sonnttg ab. Bei I Franzosen nun einen Hüttenarbeiter oder einen -I-l-n w» te rt«tÄSÄäk, eWÄÄÄ werden. ZMreiche Journalisten hatten deshalb die der schwieligen Hand täglich durch die Fin- mn Sonntag das besetzte Gebiet verlassen miss-1 fier gleiten, so hart ist der Schädel des erprobten sen. (!) So wird von den Franzosen die I Lohnarbeiters, der es nicht duldet, daß mit Wahrheit gewaltsam unterdrückt. w1Dhdssen

. ., I bat der Arbeiterschaft den Weg gezeigt, den zu

betreten sämtliche Hüttenarbeiter als ihr gehei-

betrachten. Alle für Einen, Einer ,,, iA JxLTTr Mr Alle! Sv ungefähr ist der Gedankengang,

Die allseitige Pflicht znm Durchhatte«. der auf dem Hüttenbof versammelten nach Tam (Eigener Lrabtberkcht.) I senden zählenden Arbeiter und Beamten, die um

MünÄen. 21 Mär, IIP Me Arbeit wieder geschloffen aufnehmen. snrim#n m,*. L. I '^war klingt in gleickmräßigem Rhythmus das

deuttchen Hohelied der Arbeit wieder durch die weiten

ÄS'? tt6, 'Ä«.S Ä 9,ÄÄbrUnÄ ÄS? S? brt S"? W"" ">- «««*««« »!! '

zielbewußte Regienmg habe und bezeichnete es «... ... -

als Ausgabe oller Unternehmer und aller Volks, | «SwruCTDfl'tUnfl DOtl HyPDtFtrtN. chi«Aen, die letzten Opfer zürn D u r ch h a l - Gegen Schädigung der Gläubiger.

t e n zu bringen. Die Reichsregicrung sei über- Der volksparteiliche Abgeordnete <^r Dürin- & Dcrsuchven deutscher ger bat mit eiVem »fifieiftÄ

aus, Hw Abstellung des AuSstandeS an der Reichstage einen Antrag eingebracht, der die Ruhr herbelfsihreu, vor voniherein tne politische Schaffung eines Gesetzes zum Sckutze der Sv- Niederlage Deutschlands bedeuten würde. P o t h e k e n g l ä u b i g e r bezweckt. Der Antrag

'der deutschvolksparteilichen Fraktion

Die cmtlitfie Slarft^ITunp Äs solcher eingebracht worden, sondern nur von

»rw aramwe ^arnaiunp. einigen ^.geordneten. Der Entwurf ist sehr kur,

Berlin, 21. Marz. (Privatttlegramml und besagt in seinem Paragraphen 1, daß Hyvo- Das Auswärtige Amt hat dem Reichstag ein I thken oder Grundschulden, die vor dem 1. Fa- zweiteS Weißbuch über de« Ruhr-Ueber- "uar 1SW eingetragen worden sind, bis zum 1. fall zugehen lassen. Das Weißbuch umfaßt Z"""^r 1927 nur mit Zustimmung des Gläu- die AktenMicke Über den franzSstsch-belgischeii U/^ur^Mzahlt we^könnm. Paragraph 2 Cffrntiitg «nb «.»«iwotcr und der Hufen von LöschnnffSb^viMqring erteilt ist. Es i» In der Wesel und Emmerich, ferner des Gebiets zwi- Tat auf keinem Gebiete die Geldentwer- eben den Brückenköpfen und anderes mehr, tung so verhängnisvoll, vornehmlich für den Außerdem enthält das Weißbuch «Neustücke Mittelstand geblieben, wie auf dem Gebiete des über wirtschaftliche Maßnahmen der Rcichsregie- -'Awthekenwesens. Eine große Zahl von klei- nma aus Anlaß deS iRubrübprfnfTp« |!Lett Nentnern, Beamten, Kleinbürgern, welche

öerToueS. ihre Ersparnisse unter Verzicht auf Kursgewinn

oder hohe Zinsen möglichst sicher m:zulegen be-

ÄFÜEIlOfiftÜP ftrejt waren, eb-irso die große Zahl derer, die

VI ^OUyilllll|Ullt. «nach gesetzlicher Vorschrift ihr Vermögen mün-

Eiebenuudsechzig Soldaten tot. drlsicher anzulegen verpflichtet sind, sieht sich in (Privat-Tekearamm.) ji*1 Lage, daß ihnen ihr bvvothekarisch ange-

' cm qns-, IlcgteS Geld in der inzwischen fast wert-

.. .... ._ k?1/ ~.a|IoS gewordenen Papierwährung zurückgezahlt

Auf der mtlttanfierten Nord-Strecke bei werden kann, während die Grundstücke, deren Osterfeld entgleiste ein ftanzöfischer Mili- Eiaenttimern ckder Vorhesitzern der Kredit ge* tärzug. Drei Wagen flogen mit furchtbarem 17nrtK'' 1tm das Fünfzig-. Hundert- und L!": w,'*»U^UU.

Strafe. Sieben Franzosen fielen dem Un- melten Ersparnisse in einer Hypothek von 15 000 ßlfitf zmn Opfer. lieber das vor einigen Ta- 20000 Mark angelegt batte, kann sich, wenn mu erfolgte Eisenbahnunglück bei Friemersheim Mrückgezahlt wird nicht

wird ieiit bekannt bnB »a r» *.; f r ein Paar Stiefel dafür kamen. Die Eigentümer rA*! - bs sechzrg franzö.Isefbst überlchuldet gewesener Grun'oWcke kamen

srsch^ Soldaten als Opfer gefordert har. ^sich dagegen sozusagen .für ein Butterbrot" frei.