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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

13. Jahrgang

Fernsprecher 951 und 953

Mittwoch, 14. März 1923

Rernfyredjer 951 und 952

Nummer 61

cjnf.rttonSptetfe-.a) Stnb-imtsch-Auftrag«: Die etnspalttge An^igcnz-ile iKOM-rl, Fami- 5SäriklMffiartbteetntoatttfleBlettamejeUe 600 Mart "> Au»wc.Mg-Auf. trna»' Die einspaltig« Rnzrigenzeile ISO Mark, di« einspaltige Rellamijeile SÜO Mark, aller etu- fd>üeeiid) Teuerungszuschlag und Lnzeigensteuer. ftüt Anzeigen mtt befonbet« schwierigem ?atz hunderr Prozent Aufschlag. Für die Richtigkeit aller durch।

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Die Schreckensherrschaft an der Ruhr.

Dle deutschen Ermittlungen nach den MS,

Frankreich und Belgien

Fremdherrschaft über da» Ruhrgebiet, auf. Diese und die Wirtin haben gehört, wie sich

___ - . - a < hit*r Stritt infen in sran-

festzusetzenven Strafmotznahmcn. (!)

2. Bon zwölf Uhr mittags bis vier Uhr nach-

Mt welchen geradezu phantastischen Summen -die Landesverwaltung des Regierungsbezirks Kaffel zu rechnen hat, liegt, obwohl heute vor- u-ittaa schon der Kommunallandtag zusammen« tritt, noch nicht fest, läßt sich aber aus den be« reitS festgesetzten Voranschlägen ernennen. So be-

(Eigener Drahtbericht.)

Buer i. W., 13. März.

Gin Fühler?

®ie Frage der Verhandlungen.

Kommunallanötag.

DaS Spiel mit Millionen in Hessen.

3nr heutigen SrSgnung be» 51. Nommunal« lonbteg fiir den R-Sterung«l>eiirk «aFel, über bft ans der dritte» Seite berichtet wird- ist folgende Dordrtra htnng von Juteresse-

draußcn zwischen den vier Franzosen in smn- zösischer Sprache eine Unterredungenttuik- kelte, die einen immer erregteren Chanmer annahm. Plötzlich fielen zwei Schüsse. Un­mittelbar darauf ritten die drei Zeugen vor di. Tür der Gastwirtschaft »nd sahen die beiden Wm- tösischen Offiziere tot am Boden liegen. In cutt, ger Entsermma konnten sie noch die flüchtenden Alpenjäger davonlausen sehen, ebenso sahm dres auch zwei andere Deutsche, tue im gleichen Augenblick aus einer gegenüber liegenden tzauS tür traten. Protokollarisch stellte man fest, daß die beiden Schüffe von den beiden Alpenjägern abgegeben worden seien. Ein Irrtum sei vo ll- tzändig ausgeschlossen.

Wiederholt schon trat in den letzten Tagen in Pariser Zeitungen die Wendung auf, daß hin­ter den Kulissen etwas vorgehe, man wisse nur nicht was. Und besser Informierte verrie­ten, hinter den Türen der Regierung werde die Frage erörtert, welche Bedingungen Frankreich im Falle von Verhandlungen zu stellen habe. Deutlich und so, als ob es unbedingt feststehe, schreibt Tardieu im .Echo National", in Pans beginne man hinter den Kulissen künftige Ver­handlungen vorzuberriten. Von Vechand- lungen pflegt man also in letzter Zeit recht viel aus Paris zu hören. Es trifft schon zu. daß der Verhandlungswille immer mehr hervortritt, doch wohl, weil man allmählich einsieht, daß die gan­ze Ruhraktion ein Schlag ins Wasser war. Selbst die Industriellen haben, wie man hört, der Re­gierung bereits nahe gelegt, einen geeigneten Weg zu zeigen, wie man ans der Affäre heraus­kommen könne. Und fchließlich verdient noch Er- wähnrrng, daß man durchaus nicht mehr die Forderungen, die Poincars noch kürzlich für Verhandlungen stellte, aufrecht erhält. Inzwi­schen ergreifen die Franzosen immer scharkere militärische Maßnahmen, um, wenn cs einmal zu Verhandlungen kommt, möyucrft viele Pfandobjekte in der Hand zu haben

In diesem Zusammenhang sind die Aeuße- rungen Poincarös in der Kammerkommifsion für auswäriiae Angelegenheiten zu beachten, die ebenfalls die Geneigtheit zu Verhandlungen kennzeichnen. Indessen will Poincars noch nicht. Wie die Stimmung in Frankreich, ohne weiteres verhandeln, sondern alle möglichen Bürg­schaften. Jedenfalls denkt er nicht an eine Räumung des Ruhrgebietes gegen einfache Ver- svrechungen. Wenn er also mehr als Verspre­chungen erhielte, mußte er demnach bereit sein, die Soldateska aus dem Ruhrgebiet zu entser- nen. Jedenfalls wird sich die deutsche Regierung mit diesem Fühler beschäftigen. Um so mehr müßte sie das, als in an eine Intervention nicht zu denken ist, und Poincars wieder erklärt bat, er müßte direkte und indirekte Vermittelungen ablehnen. Weshalb er jede Einmischung ande­rer Mächte ablehnt. liegt klar auf derHand Jede Vermittlung würde von ^richerefn ^n,der Hand^Mvar t^^.) Anschein erwecken als ob Frankreich, nach fcl ner bisherigen Ablehnung darin» gebeten 5«*.,----...-------- - -

und schwach geworden fei. Die Schwache naa) foncn gestattet, die mit einem besonderen Aus außen zu zeigen, den Mißerfolg zuzugeben, im- gegen wird sich Voincard stets und mit Rock- druck sträuben. Er glaubt vielmehr, daß der beste Weg, aus der Verlegenbeit zu kommen, direkte Verhandlungen mit Deutschland Men.

Vielleicht denkt er dabei freilich an seine Stel­lung als Weltdiktator und hat die Absicht, wie­der einmal seine Bedingungen vorznsckret- ben, die alle Derbandlnnaen erübrigen und an­

genommen werden müßten. Deutschland soll sich mahnt Poincars, über die Lage klar werden. Er wäre dann bereit, die deutsche Regierung an­zuhören. Deutschland soll demnach e*8 Briten-

Voraussetzung einer

Beteiligung de» Staate» in der gleichen Höhe deS Bezirisvcrbandcs. Zur Erledigung steht wich die durch das Emgescmdt des Abgeordneten Krekß bereits bekannte Vor- läge betreffend einen Nachtrag zur Baunot­versicherung innerhalb der Satzung der Hes- lschen BrandversichcrnngSanstalt, ferner eine Vorlage, betreffend Erhebung einer Bezirks- steuernachtragsumlage für das Rechnungsjahr 1922, die mich die Kasseler Finanzen ganz beson­ders belasten wird. Gewährung eines Darlehens für den Ausbau der Ingendbnra Ludwig« stein. Aufnahme verschiedener Darlehen für Erstellung van Kleinpflasterstrecken und für den Meliorationsfonds, Hebern ahme her Landwege, nnterhalttmsispflicht auf den Dezirksvetzband, Gewährung rineS ZustArsseS von zwei bi? drei Millionen Mark zu den Kosten des See- Fulda-M ai n-San alp ro jekte S, außer- ordentlicher Beihilfen von einer Mllion an vas Siechenhaus zu Hofgeismar rmd von zwei MU- lionen an Hephaia zu Trehsg und anderes mehr. Diefe Darlewmaen über die Arbeit deS Kmnmu- i-allandtnges umfassen nur einen Bruchteil der umfangreichen Tagesordnung und erhellen dte in weiten Kreisen noch immer mchtgebühreiw bekannte Bedeutsamkeit der Sande««rwateE und des Kommunallandtages für die Sci.na.e unserer engeren Heimat.

Das Problem Oer Wohnungsnot.

Beratung im Reichstag.

Der Reichstag billigte am Montag Vrnachfl den Gesetzentwurf über die Anlegung Reserven der Aktiengesellschaften in Dollar- ! schatzanweisungcn und beschäftigte M 1 zweiter Lesung mit der Vorlage ilScr die Erhe- : bring einer Abgabe zur ri^dcrung des »Wohnungsbaues. Der Berichterstatter

Gummiknüppel zu Boden geschlagen. Der zuständige Betriebsrat erreichte schließlich beim, -u>o .TT *" »1.1

Kommandanten die Freilassung der verhafteten Lern per be,wn fronzoslfchen Off Arbeiter. Dieser Dorfall hat unter der gesamten herein Buer habmr bisher Folgende» mgebcm Bevölkerung starke Empörung verursacht. Dre briden ftwlzösiscken

Sonnabend Abend ttt der Hochstraße gcgcnuoer ------ einer Gastwirtschaft z weif ran z ö s i s ck e A l -

- - - penjäger. In der Wirtschaft hielt sich unter anderem auch ein Rechtsanwalt nrit seiner Frau

Frage eine Rolle spielen wird, das Vierzig« fache des vorjährigen Voranschlagbetrags. Der Landesarmen-Vcrband bedarf diesmal eines Zu­schusses von säst dreiundneunzig Millionen Marr, einschließlich der Auslagen für dre. Krüppel- sürsorge. Einen Zuschuß von Wl-Millionen er« -rdcrt die Landesbibliothek in Kassel und einen solchen von 6,2 Millionen die Landesbibliothek Fulda. Daß sich die Voranschläge der L a n d e s - heil- und Pflege an st alten, Webet LandkrankenhSuser b,S auf einen Fehl­betrag von rirnd hundert Millionen ausglerchcn, wurde allein durch die Ucberschüsse aus den Wal­dungen ermöglicht. Die Gesamtausgabe des <or- anschlaas der Herrschen Brandv er siche- rungsanstalt schließt mit 464 Millionen Mgrk ab. Zum Ausgleich ist beim Kommunal­landtag unter anderem beantragt worden für das Jahr 1923 eine Jahresbrandstcuer von 43 Pf. für je ICO Mari Umlagekapital erbeben; es würde dann die nach dem Hefbsibc^stuß des Landcsausfchusses zum Satz von 24 M- berechnete

mittags darf der Berkehr der Bevölkerung

nur auf der Mitte der Straße erfolgen. SM kk?LyOMMl8

ES ist der Bevölkerung verboten, die Händc !2uaivvllr Mißhandlung durch die Franzosen, in der Tafche zu halten. Die Arme müssen (Eigene Drahtmeldnng.)

vielmehr fo gehalten werden, daß das I n n e r e Bue^S. Marz.

---- ... I gjjn Sonnabend nachmittag wurden der Kti- 3. Bon abends 1% Uhr an bis 6 Uhr früh ist minalbeamtc Bürkhoff aus Buer »nd der .der Verkehr auf der Strafst! nur denjenigen Per. ^leMomon^^^h ^^cn

- '' schleppten Bürkhosf unter fortwährenden Kol-

weis versehen sind. b°nstößen und Peitschenschlägen auf

4. Von abends 10 Uhr an müssen alle 2i4 = Lncn |reien Platz. Die Bewohner der Häuser ter in den Häusern ausgelöscht sein. (!) Ihörten die lauten Schreie des Bedauernswerten.

5. Jede Versammlung auf der Straße wird Gleich darauf fielen zwei Schüsse. Dann mit Gewalt auseinandergetrieben. I wurde es still. Die Franzosen entfernten sich

6. Der Bevölkerung ist es streng verboten, lMstrg. Die Leiche weist gräßliche Beriet- irgendwelche «-N-- .» Bchltz -» »-den.

Iletzung befindet sich in der Brust, eine zweite vor ftrantöfifche Hoheiten. ber Stirn. ®et Monteur Witfahrer wurde eben- wu h,«Ao UbHfoe «caiiäit tneibctt. falls von den Franzosen erschossen. Die Kugel Wie deutsche Arbeiter gequält werde«. ng Schädel ein, der völlig zerris- (Privat-Te.egramm.l Ifen ift Der Schuß wurde aus nächster Nähe ab. Mannheim, 18. März. gegcbcn Um 12 ufjt 30 wurde der Kranführer Am letzten Sonntag lief ein Zuy mit Slrbci-a b & e «i ans Gelfenkirchen, der zum Befuche lern aus Wiesel in Friedrlchsfeld ein. Bei der befreundeten Familie in Buer weilte, an nfintri0 wur^ von den^Franzosen wachHochstraße ohne Anruf eines fianzösifchen gestoßen, worüber sich die übrigen Arbeiter Postens e r sch o sf e n. Noch m der Rocht wmde empörten. Sämtliche im Abteil befindlichen ein Arzt herbcigerusen, der den gewaltsamen dreißig Personen würben daraufhin ver- Xitb des dritten Ermordeten ftststeute.

astet und unter starker Bedeckung nach Kem----

k>- «rienbakmen sondern mehr darum, die Hal-lausgearbeitete Programm wird stufenweise nach tung der Regierung ju rechtfertigen, Poincar^s den Weisungen der beiden Kabinette ausgefuhrt Stellung zu sichern. Und wenn sich die Mög- werden. Die Heiden Regierungen haben mich dir lichkrit bietet, die sranzSsische Regierung und I ^TOg< ber $girtfamteif und der Durchführbarkeit insbesondere Poincars $u retten, wenn sich da-französisch-belgischen Eisenbahn-Regi- neben nach außen hin das Prestige wahren laßt, 1 e§ gj-g^ert. Sic haben sich über die Unter- dürftcn wir versichert sl'M Frankreich zum Ver-kril(IungS, Hnä Strafmaßnahmen nc= fXbfXäUor Unbne^«?S!KeS * die gegen Angriffe auf die Bcfatzungstrnp. Princar^ es selbst lösen möchte. Denn leichter pen ergrissen werden sollen. Schließlich haben die wäre es selbstverständlich, Wenn irgend eine an- Heiden Regierungen wiederum ihre Einmütigkeit dere Regierung die Vermittlung übernehmen ^Lbcr fcstgestcllt, daß sie nicht auf bloße Ver-

,«d diplomatische Schliche empfehlen konnte, spr-llmugen Deutschlands hin das Ruhrgebiet t die Steigerung beim Voranschlag

wie dem einen Recht, dein anderen Genugttmng uut) besetzte Gebiet auf dem rechten Rhein. Landstraßen- und Lemdwegehauverwaltung. wird. We der ein« nicht blannert, der andere 1^. werden, sondern daß die trei dessen Beratung die beri^urte aile e»

mMs^KEtticke^ablehntdftEM-sweg Räumung nach der Maßgabe der ErMung finden möchte, wartet, daß ihm rin gütiges Gc- beutWu Reparationsverpflichtungen erfol- schick oder die deutsche Regierung zur Hme fiCn )piiri>e Neberdies haben beide Regierungen kommt, müssen wir auch nach diesen offiziellenLri,(Mt>ffeit, die besetzten Gebiete nicht zu per- DerüandlimgSfüblern noch recht lange ,«n ^nc daß sie vorher von der deuffchen warten, bis die Brücke gebaut ist ine der ° Garantien und

LL-«-. *** may31 __ I schca erhalten haben, die mit der Bcsatzungsbe.

, Hörde zusammen arbeiten. Rach Schluß der Ber.

etlaveret! I Handlungen gab gestern der Minrsterpräsideni

önfeem fea«i8Rf<6en Revolver. I Theunis ein Festessen zu Ehren Poincares, an Dcabtberitbt 1 dem auch brr französische Kriegsminisstr und Gc-

(Eigener Drahtberimt.l neral Degoutte teilnahmen. Nach dem Festessen

Buer, 13. März. mröe 5peincnr6 vom belgischen König empfangen.

Der Magiftrat veröffentticht im Interesse der

Bevölkerung folgende Bekanntmachung: Die Keine nichtamtlichen Mitteilungen.

Franzosen haben dem Magistrat folgendes Brüssel, 13. März. (Eigene Drahtmeldung) mitaeteikt- Poincars fährt heute nach Paris zurück. Ov-

mitgeteut. > mobl die Sitzung gestern nur vier Stunden ge-

1. Für jeden Gewaltakt, der gegen ein bouert hatte, roat sie fruchtbar. Beim Verlassen glied der französischen Besatzung vorgenommen Sitzungssaales äußerte s»oincare Journal? wird, wird der derzeittge Oberbürgerme.i- ftcn gegenüber, daß er geschworen habe, vcest^ f-n.»MM.-I-

Bericht irgend etwas hinzuzufügen.

der zu ihm kommen.

Das wäre kür ihn der beste AuSweg. aewitz, diesen sehnt Poincars berbet, diesen branwi er, nm dnrch aef<h»ckte Reklame dann der Writ zu beweisen: Ick» habe sie ffrin wkrieat, sie baden ihr Unrecbt rinqesehen. Sie wünschen Verhand- lnnqen. Mr waren auf dem rechten Weae nnd hätten noch lange aus «halten. Gut krikufteri hatten wir. Und fitzt zeigen wir nnS versöhnlich, wir bieten die Hand iirr VeMndwung. Gewttt. daS wäre lricktt. VoincaröS Stellung wäre ge-,. v, ,

rettet. Indessen: die deutsche Regieruualgna[{)t(cIot gebrad)t. Tori mußten sie von sieden Knh A$a

wird ihm diesen Gefallen nicht tun. denn esmorgend bis mittags ein Uhr mit dem FkKttAvsktt sMV Vll «CAlwr.

liegt vielleicht tsir sie Gri.nd twr, zu brit ,en,l^e|i(^t nad) der Wand stehen, ohne sich Ergebnis der Untersuchung in Buer. waS der VerhandstmgSfühler Vorncar^S bedell- zn dürfen. Einer, der sich eine Zigarette > - -

irt hat. sie wird sich auch gleichzeitig Par dar- anstecken pollte, wurde von einem Posten mit dem über fein, daß die Form dieses Fühler» Wemq - - " " "

Aussicht auf vernünftige Verhandlungen ftent. nVellrilstt muß man- daS kann man nickt über- l-hen. die Voineardschen R-cktftnien mit dem Verbalten der Pariser Press« in Einklang bringen, die ja bo* metzr oder minder mit der Regierung tanzt. ,Wenn » dieMltte -teht, so ergabt sich, daß Frankreich sich über die KTO« der Vsiinder n-ch nickt Her ist Denn Voincar«; erklärt, die Sickerbetten und Pfänder könne Frankreich nickt aeaen einfache Ve (Eigener Drahtbericht.)

ckungen ausgehen, dt« Prelle sagt, aus Vf. Brüssel, 13. März,

werde verzichtet. Folglich könnte man über diese « . erhfrfituh be8 aeftriaen ersten Tages Fraae mit Frankreich bandeln. 1. f!X?,n Wrt>e ful

deutsihe Forderung, haß vor den V^mnd^m- ^r Brusseler Verhandlnngen wur^ fo orn daS Ruhrgebiet gerSttmt werden Esse^ Mo gender smtticher Bericht ^streffeau-Rc« Frankreich wäre eventuell bereit, dieser Forde- ben; Die beiden Regierungen wollen gemeinsam, nma nachzukommen? Da» ist offenkundig einej wie es bei ihnen Brauch ist, dte verschiedenen Fall«. . . Fragen bezüglich des Ruhrgebiets und der

Frankreich sucht irgend einen Grund, irgend lbcret.ttn Gebiete auf dem rrcksten Ufer des Rheins eine Verbindung, um ans der Affäre zn kommen. . beiden Regierungen haben die not-

YÄffS«ww. * "r.r<w'l"M «m »m »»dm »m L«nd. nm «-»<-». aJ'JtaS

die Ausbeutung der Kohlen, um den Betrieb Frantteich und Belgien ergriffen. ->aS ywrfitr

Brandsteuer

als für da» erste Halbjahr 1S23 gezahlt K-lten. Außerdem soll wn Inli ein

Beitrag erhöben werden. Beim Voranschlag deS Viehseuchen fonds ist die Angabe bemerkenswert, daß große Ueberzahlunaen nöttg waren infolge der Miltarmnts-Krankheit vieler Pferde und del außerordentlich hohen Eniichadignngen für Maul- und Klauenseuche. Eme besondere Vor- laae fordert die Erhöhung der Stammemlagen des Berirksverbandes bei der Sieblungsgesell- Maft .Hessische Heimat", die bei der Ver­mehrung der ländlichen SisdlungSstellen beson­ders unserer von den Polen vertriebenen Lands­leute gedenken will nnd beabsichtigt, tm neuen Gcschäftsjalir tote bisher ein Programm von zwanzig bis dreißig ländlichen Nei-siedlungen durchzuführen. Eine Erhöhung der Stammeiu- laaen beantragt auch die Wohnungsfiirsorge-Ge- fcllschast .Hessische Heimst al le', Ine ein Iahresprograurm von hundert Häusern mit riw« bnndertundzwanzig Wohnungen durchzuf^hren" gedenkt. Beantragt ist die Uedernahme einer weiteren Stammemlag« bei der hessischen Hri- mat' von 750000 Mark und weiterer Geschäfts-, anteile bis zum Gesmntbrirage von zehn Millio­nen, serner' Erhöhung des StamnflavitalS der .Hessischen Heimstätte' durch Uedemahme weite- ; rer Geschäftsanteil« bis zu sechzig Millionen. Beide Bewilligungen sollen erfolgen unter der