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Nummer 6. Rernftmrfier 951 und 953 Dienstag, 9« Januar 1923. Fernsprecher 951 und 952 13. Jahrgang.
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Llm das Schicksal des Ruhrgebiets.
der Reparatioris
Au der gestrigen Sitzung imiffion über die Kohl
Die Schulden der Alliierten
Streit um franzöfisches Gold in England.
D rötest deutscher Eisenvahner.
. Essen (Ruhr). S. Januar. (Privattelegramm.) Die Gewerkschaft deutscher Eisenbahner faßte gestern folgende Entschließung: Die hier tagende, stark besuchte Eteneralvcrsammlnng der Stanmrgruppe Essen des GewerkschaftSbuu- deS deutscher Eisenbahner erhebt P r o t e st gegen die von den Franzosen in Aussicht stehende Besetzung von Essen und Bochum. Sie erblickt hierin einen groben Verstoß gegen den Versailler Vertrag und eine größer werdende Not der werktätigen Bevölkerung. Sie verlangt mit Recht eine so bald wie mögliche Revision deS Friedensvertrages und ermahnt alle deutschen Eisenbahner, in dieser schweren Zeit treu zur deutschen Verfassung und Regierung zu halten.
Llm die Kuhrdesetzung.
Eigenmächtigkeit der französischen Regierung
(Eigene Drahtmeldung.)
Paris, 8. Januar.
Im Anschluß an die vorgestrige Sitzung im Elysec, an der außer dem Präsidenten Millerand und dem Ministerpräsidenten PoinearS der französische Kriegsministei, der Arbeitsminister und General Fach teilnahmen, fand gestern eine Aussprache zwischen Poincarö und dem Arbeitsminister Le Troqeur statt. Diese Aussprache bezog sich auf technische Einzelheiten bei der Durchführung der bevorstehenden Zwangsmaßnahmen. In amtlichen französischen Kreisen wird versichert, daß PoincarS die Aktion nicht von der vorherigen Zustimmung des Parlaments abhängig zu machen denkt, sondern daß er in dem sicheren Bewußtsein, die ganze öffentliche Meinung Frankreichs hinter sich zu haben, sich aller Wahrscheinlichkeit nach darauf beschränken wird, das Parlament vor vollendete Tatsachen zu stellen.
düng die Großmächte auf diese Brüslieruugfals im Kriege und in 1913. Und das ohne durch die türkische Delegation treffen werden, jede Berechtigung. Vor dem Kriege konnte
wird gemeldet: Die deutschen Vertreter Walmich rath und Lübsen beantragten, d«rß die Kommis
sion ihre Entscheidung sofort fällt und zwar in einer neuen Sitzung, die auf Dienstag einberufen werden möge. Aller Wahrscheinlichkeit »ach wird die Kommission mit drei Stimmen gegen die Stimme des englischen Vertreters, in dieser Sitzung zur Feststellung der „absichtlichen Verfehlung" Deutschlands in der Kohlenfrage kommen. Dem „Petit Parisien" zufolge würde in destm Falle die Durchführung der Zwangsmaßnahmen sehr bald zu erwarten fein. Gegenüber dem angekündigten Ein- spruch des englischen V rtreters Bradbury, der in der Kommission dar cif Hinweisen wird, daß die Durchsrbrung vcn Sanktionen nur nach einstimmigem Beschluß der Alliierten bei gemeinsamem Vorgehen möglich fei, weist die „Information" daraufhin, daß diese Frage bereits im Jahre 1920 von der englischen Regierung, der damals Bonnr Law anoehörte, im Sinne Frankreichs entschieden wurde. (?) Die Kommission wird deshalb den englischen Einsprach mit Stimm nmebrheii a b! e b n e n und keine weitere Aussprache mehr zulaffen.
Vslirs'ten für 1923.
Paris, 8. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Die Reuarationskommiffion wird in biefet Wo-
Französische Gewaltpolitik.
Dee Vorwand der „absichtlichen Verfehlung (Eigene Drahlmeldung.1
Paris, 8. Januar.
loS ist
die Lage der gewerblichen Arbeiterinnen, für die es an offenen Stellen fehlt, sodaß ein« vermehrte Abwanderung zu den häuslichen Berufen und in das GastwirtSgewerbe zu beobachten ist. In den Häuslichen Berufen war anqe- sichts des WeiHnacktSfestes der Verkehr still. Tie Zahl der weibliche» Arbeitsuchenden hat sich gegen den Vormonat verringert und »war deshalb, weil eine ganze Anzahl Arbeitsuchender, namentlich öfterer, zurzeit ihr aussichtsloser Bemühen ans eine Arbeitsstelle aufgegeben haben, wie ja überhaupt die Zahlen der weiblichen Arbeitsu- ck enden infolge unregelmäßiger Meldung beim Arbeitsnachweis ständig erheblichen Schwankungen unterliegen. Am Schluff« des Monats Dezember standen im Genuss« der Erwerblosen- Untersiützuna- Erwachsene weiblich« Personen 61, suaend' weibliche Personen 27, erwach- fene männliche Personen 378. in.endliche männliche Personen 94. zusammen 560 Arbeitslose.
auszupressen, was nur möglich ist.
Judeffdn wird Frankreich diese Pläne erst anwendeu, durchzuführen suchen, wenn es sich von der Reparationskommission die »absichtlichen Verfehlungen" Deutschlands bat bestätigen lassen und wenn es weiß, ob nicht letzten Endes sich doch mit England Schwierigkeiten ergeben können. Wenn Frankreich auch bet Italien und Belgien, ebenso bei der kleinen Entente Rückhalt sucht, so muß es nun einmal auf die Stimme Englands achten, ntehr aber noch auf die Stimme Amerikas. In Amerika hat nun eine Bewegung eingesetzt, die einer Intervention in der Reparationsfrage ähnlich sieht. Freilich kann man auch hier kein klares Bild gewinnen. Auch in den Vereinigten Staaten sind die Ansichten noch verschieden. Der Wille, bk Absicht der Regierung, muß sich zunächst durcharbeiten, Widerstände überwinden. Es heißt, Amerika wolle es in Frankreichs Hand legen, eine Sachverständigen-Konferenz einzuberufen. Anderseits werden jetzt drei Punkte Amerikas bekannt, die wiederum ein selbständiges Vorgeben der «nertkanischen Regierung erkennen lafsen. Ein selbständiges Vorgehen Amerikas aber würde unbedingt zusammenhängen mit England, würde die englische Unterstützung haben. Was demnach ans London und Washington verlautet, ist für uns von außerordentlicher Be-
Die Amerikaner am RHem.
Am die Zurückziehung der Truppe».
(Eigene D-abtmeldung.)
Koblenz, 8. Januar.
Die Nachirchten über die Möglichkeit der Zurückziehung der englischen und onterikanischeu Truppen aus dem Rheinland im Falle einer ranzöstschen Aktion haben im besetzten Gebiet Beunruhigung hervorgerufen. Di« Zurückziehung der Truppen könnte auch die Auflösung der Rheinland-Kommission zur Folge haben, wonach bann die Franzosen unbeschränkt herrschen könnten. — Aus Washington wirb dazu gemeldet: Der amerikanische Senat hat eine von Senator Reed beantragte Entschließung angenommen, welche die Zurückziehung der amerikanischen Truppen aus dem R h e i n l a n - b e fordert. Dem „Rewyorker Herald" zufslg« bedeutet die Abstimmung im amerikanischen Senat über die Abberufung der Truppen vom Rhein nicht, daß die Truppen tatsächlich sofort zurückkehren werden. Das Gesetz muß erst dem Weißen Hause vorgelegt werden und Präsident Harding hat bic Möglichkeit, biefe Auslegung auf einen Zeitraum von vierzehn Tagen zu verschieben, falls er d-r Ansicht ist, baß sich in bieser Zeit die Verhältnisse ändern können. Im übrigen soll in Amerika Opposition gegen die Abberufung der Truppen bestehen und der Wunsch vorhanden fein, daß die amerikanischen Rheintruppen an der Ausführung des französischen Planes nicht teilnehmen.
deutung.
Aber ivii dürfen nun nicht den Fehler begehen, daß wir uns allein auf Amerika, allein auf fremde Hilfe verlassen. Es fei mtt an Wilsons Friedenspunkte erinnert, die in Deutschland angeschwärmt wurden, denen wir uns beugten und aus denen dann der Schandvertrag von Versailles wurde. Tie amerikauifchen Punkte mögen verlockend fein, sie können aber im diplomatischen Verkehr eine Wandlung erfahren, die zu vergleichen ist mit dem, was wir bereits erfahren haben. Deutschlandhat sich ---------
auf eine Abwehr einzustellen, muß selbst Han- kommiffion über die Kohlenlieferungen beln. Diese Ansicht läuft heute erfreulicherweise -• - - - ■ • —-------
im ganzen Lande um. wird vertreten selbst von Männern, die den Linksparteien nahe stehen. Die Abwehrfront muß schnell erstehen, die Einheitsfront im Reichstage. Arbeiter und Beamte haben sich vorzubereiten, um nötigenfalls den französischen Gelüsten innerhalb der gegebenen Möglichkeiten zu begegnen. Der deutsche Schrei Ober das Unrecht, das uns widerfährt, mutz wieder laut werden Wir dürfen nicht schweigen und hinnehmen, was französischer Machtwille diktiert, wir dürfen auch nickt abwarten, ob ims ein Helfer ersteht. Ter Helfer wird kommen, wenn wir selbst den Mut anfbringen, uns zu helfen. Sieht das Ausland, daß Deutschland alles daran setzt, um ein noch größeres Unrecht, als es schon zn tragen bad zu verhüten, weiß man überall, daß das deutichr Volk einig ist. hinter der Regierung sich:, zu geben und zu leisten, was in feine» Kräfte» sicht, aber abzulebne», zu versage», toa8 nicht nur Deutschlands Untergang, sondern die Zertrümmerung Europas herbeiführen »ruft, so wird sie schneller und nachdrücklicher sich auf unsere Seite stellen. Wr können durch die geschlossene Ao- wehr nur gehrnnen, verlieren nichts an Acktung und Ansehen, stehen den amerikauifche» und englischen Absichten mckt im Wear. W'll man dem galoppierende» Eanzäsiscken Pferd? in die Zügel fallen, fo gefchieht das auch, Wenn wir uns
ist auf dem Metallmarkt eingetreten, wo unter ständiger Abnahme der offenen Stellen die Zahl bet Arbeitslosen stetig wächst. Roch ungünstige fbtb bte DerySkrirtsse tm Baugewerbe. das einen sehr unbefriedigenden Besckäftigungsgras aufzuweifen hat. Trotz einer sür die JahreSzeit dem Baugewerbe ausgesprochen günstigen Wit- terung waren am Monatsende allein 32 Maurer arbeitslos gemeldet, eine noch nicht erreichte Zahl, die an Bedeutung gewinnt, wenn man be- : rückstchtigt, daß bisher ständig ein ausgesprocke- ner Mangel an Bauhandwerkern bestand. Jn- : folgedessen ist auch der Bestand an arbeitslosen
Bau- und Erdarbeiter» autzergewöhnNch hoch. Aehnlich ungünstig ist die Sage des Malergewer- 1 bes. Schlecht ist auch das Bekleidungsgewerbe beschäftigt. Ebenso teilt sich dem Schreinerge- werbe nunmehr die rückläufige Konjunktur nut. Besondere Beachtung verdient die Tatsache, daß die Aufträge an Waggonrepcrraturen bei den privaten Werken zu Ende gehen, sodaß demnächst mit weiteren Entlassunacn zu rechnen ist. Im Gastwirtsgewerbe war die Vermittlung infolge der zahlreichen Festtage wesentlich lebhafter als in dem besonders stillen November. Für unae- lernte, jugendlich« AushilfSarbeiter sind die Be- schLsticmngsmöglichkeiten schlecht. Ebenso tröst-
Der ArbeltSmarkt.
Wirkung der Gsschäfsstille des Dezembe^.
Sem Monatsbericht be« ftiwtischrn «rbeit«. atntes in Staffel Über die 9irb«it#maett- läse entnehm»» wir folgende Mitteilnngr Seit alters ist der Monat Dezember für den Arbeitsmarkt die geschüftsstillste Zeit des ganzen Jahres, zugleich auch die Zeit des geringsten Wechsels in den Arbeitsstellen. Das Weihnachtsfest uns der dichtauf folgende Jahresabschluß drücken ihm fein Gepräge auf. Tiefe Geschäftsstille kam bei der absteigenden Konjunktur die- ses Mal umso schärfer zum Ausdruck, Weil das Weihnachtsgeschäft, das sonst für Aushilfsarbei- ten manchem Beschäftigung bot, den Arbeits- mar'tt überhaupt nicht beanspruchte. Zwar ver- meiden es namentlich die größeren Werke, vor Weihnachten noch Entlassungen vorznnehmen, sodaß die Belastung des Marktes mit neuen Arbeitsuchenden, mit Ausnahme des Baugewerbes, verhältnismäßig gering war. Dafür nahmen aber die Zahlen der gemeldeten offenen Stellen um 400, die der Stellenbesetzungen um 300 gegen den schon außergewöhnlich ungünstigen Vormonat ab. Im ganzen aber hat sich die Lage, an der Zahl der Arbeitslosen gemessen, nicht weiter verschlechtert. Die Verschiebungen innerhalb der einzelnen Berufsgruppen sind gegenüber dem Vormonat unbedeutend, sodaß nur weniges herauszuheben ist. Eine ausgesprochene Verschlechterung der Lage
che weitere Sitzungen ab halten. Darin sollen die Mengen bet Holz- unb Kohlenlieserungen für 1923 festgesetzt werben, ferner bie »och immer unbeantwortet gebliebene Note bet beutfchen Regierung vom 13. November, in der Deutschland einen Zahlnngsauffchub für zwei Jahre verlangt, erledigt werben. Wenn dieser Zahlungsaufschub a b g e l e h n t wird, so« der Zahlungsplan automatisch in Kraft gefetzt werben, wonach Deutschland am 15. Januar fünfhundert Millionen Goldmark ztchlen mutz.
Amerika und Eurova. ;
•er Streit um Deutschland.
Sobald wird sich der politische Horizont nicht ■ klären. Es bleibt weiter die Frage offen, was 1 Frankreich tun wird, wie sich die übrigen Alliierten verhalten werden, was von Amerika zu erwarten ist. Die Politik hat namentlich in der Reparationssrage immer langsam gearbeitet, obwohl nicht nur in Deutschland bekannt ist, daß , jede V erzögerung eine neue Gefahr bedeutet, jedes weitere Andauern der Unsicherheit Deutschlands Kredit »»eiter untergraben und Deutschlands Zahlungsfähigkeit beeinträchtigen mutz. Die Dinge sind aber so verfahren, daß alle Regierungen heute mehr denn je Zeit brauchen, 1 um eine Entscheidung über bie Haltung, die sie : einnehmen wollen, zu treffen. Jetzt sind diese Entscheidungen um so wichtiger und schwieriger, ' als sie zugleich auch das Fortbestehen der Entente berühren. So wird namentlich den Entscheidungen der englischen Regierung großer Wert beigcineffen werden müffen. Wird nun Frankreich von seiner sogenannten „freien Hand' Gebrauch machen? Das Druckmittel bat es in der Hand, seine Forderungen sind bekannt, sein Verharren auf diese» Forderungen hat zu dem Abbruch der Pariser Konfercktz geführt. Ma» sagt mit Recht, Frankreich werde Wege gehen, die es nock nicht verraten hat, die indeffen ihm scheinbares Recht geben sollen. Es droht mit der Besetzmig des Ruhrgebiets, um vielleicht doch darauf zu verzichten. Stimmungsmache einerseits, anderseits aber, um gegen Deutsch-
benrichen, eS auszuhalten. Niemals aber Verla,se sich Deutschland auf Verheißungen, die keine Bürgschaft geben. Wr sind durch Erfahrungen klug geworden. Die Wilsonscheu vier» »ebn Punkte sind anrüchig geworden, die neuen drei amerikanischen Punkte dürfen uns nicht betören und falsche Vorstellung erwecken.
(Eigener Trahtberickt.)
Laufanne, 8. Januar
Die Orient-Konstrenz hatte gestern einen fen sationellen Zwischenfall zu verzeichnen und zwar ereignete sich dieser in der Nnterkommission für bie Minderheiten ES wracken zunächst bie italienische unb der englische Delegierte über bie armenische Frage unb zugunsten der Errichtung einer nationalen Seimstät.e für die Armenier. Daran anschließend wünschte der fron zöfische Delegierte über bie gleiche Frage zu sprechen. Da erhob sich plötzlich der türkische De- legierte Richa Mouvi Bey und erklärte, daß die armenische Frage bereits durch bie Türken gelöst sei, und wenn noch weiter dar- über gesprochen werde, müsse bie türkische Delegation den Saal verlassen. Die Vertreter der Großmächte protestierten sofort gegen biefe Haltung, unb der französische Delegierte begann feine Rebe. Da verließe» Richa Mouvi Bey unb feine Begleiter ostentativ ben Sitzungssaal. Es bleibt nunmehr abzuwarten, welche Entschei-i
EinspruH der frcrn?Ssischen Mrbefterpressr.
P a r i s, 8. Januar. (Eigene Drahtmelbung.) Die „HumanitS" protestiert gegen bas Ruhrpro- jctt unter anderem mit folgenden Worten: Die Besetzung des Ruhrgebietes ist ein Verbrechen, nicht gegen bie Kapitalisten von Essen und Bochum, um die wir uns nicht bekümmern, sondern gegen die Arbeiterschaft. Wenn jemals bie internationale Solidarität des Proletariats Pflichten mit sich gebracht, so ist dies jetzt der Fall. Die internationalen Proletarier müssen sich vornehmen, mit aller Strenge gegen bie räuberischen unb verwerflichen Pläne vorzugcl>en.
iEigene Drahtmelbung.)
Paris, 8. Januar.
Die britische Gesandschaft ließ gestern abend Frankreich eine lange Rote über bie Angelegeii- ocit des 1916 in der Bank von England durch Franlreich hinterlegten Goldes zugehen. Dieser Aote zufolge ist England nicht verpflw)- tet, bie 150 Millionen Pfund Sterling, die Frankreich 1914 nach England sandte, um den französischen Geldkurs aufrecht zu erhalten und bie von England an die Bereinigten Staaten gesandt wurden, an Frankreich zurückzuzahlen, bevor diese die in England aufgcnommciieu Schulden bezahlt habe. In diesem Sinne sei zwischen den beiderseitigen Regierungen am 13. Dezember 1919 in Calais ein Abkommen geschlossen worden. Die englische Ritze süfft hinzu, daß eine auf dieses Abkommen bezügliche Reserve, bie späterhin von der französischen Regierung gemocht worden sei, ihrerseits wiederum durch ein Schreiben des französischen Fmanzde- tegierten in London vom 23. Februar 1920 au, a-hoben worben ist.
Schwierigkeiten in Lausanne.
Auftreten der Türken.
D?e ht Smorm.
Lloyd George» fünfter Artikel.
Berkin, 8. Januar
Der gestern erschienene Artikel Lwvd GeoreeS erhält durch ben in Vari? vora eierten deutschen Vorschlag eines SicherbeitZvertraae? »wischen Frankreich und TentWrnA, der manischen von Frankreich rboelebnt wurde «ine überraschend« ttfyfirnc i^ppt^c iY-ritb* in 9t**
tffpT ty>n ben 3t il ft n £ f n v t A b o ®
pebt bdwn cn/K bn& bie bei■ e Iltie-*-
b«*? Weltkrieges in der überstarke» deutschen A' mee gelegen habe. (?) deren Führer der Vcr suchung nicht widerstehe» konnte», tfire Armee einmal in Bewegung zu iotzen. Er vergleicht damit die englisch« Flotte, von der er versick: daß ‘•iefe nur defensive Aufgaben erfüllen konn«? (?) Dann fährt er fort, die faszistifche ' europäischen Armeen vcn beute müssen die Befürchtung erwecken: Europa hat aus dem lewe» Krieoe nichts gelernt, es bat im Gegenteil falsche Schlüsse gezogen. Es stehen in Europa
heute mehr Mann unter den Waffen