I
Hessische Abendzeitung
Nummer 268
Fernsprecher 951 und 952
Mittwoch, 15. November 1922.
Fernsprecher 951 und 952
12. Jahrgang
Die Erweiterung -er Reichsregierung
der
der
größten
Naturunglücksfälle,
- ~ i v v L. ooeS-
oprer, aus Coprago und Umgebung zwei-
■
Dor der EntsLe:du»e.
Paris, 14. November.
Die Ausdeynung des »edens.
um.
Erschwerung der Lage?
t
i
heißt Acht-
Neue Aufgaben.
Wa» i* dieser Woche bevorsteht.
Berlin, 14. November (Privattelegramm.) Die Arbeitsgemeinschast der Mitte trat gestern nachmittag zu einer Besprechung mit dem Reichskanzler zusammen. Der Reichskanzler richtete an die Vertreter der Arbeitsgemein- chaft die Frage, ob ste den Wunsch hätten, die Deutsche Volkspartei in die jetzige Regierung hineinzubeziehen. Die Abg. Dr. Petersen (Denk.) und Marr. (Ztr.) erklärten, dasi sie dafür seien, daß die Volkspartei in die jetzige Regierungskoalition hineingezogen würde. Der Abg. Leicht (B. Bvt.) äußerte sich ähnlich, behielt sich aber seine Stellungnahme vor, da er mit seiner Fraktion noch nicht gesprochen habe. Ter Reichskanzler hielt ebenfalls den E i n t r i t t der Deutschen Volkspartei für wünschenswert, damit gegenüber den bestehenden Schwierigkeiten eine starke Regierung möglich sei. — Die Sozialdemokraten haben stch dazu geäußert, daß sie auf ihrer Forderung der beschlennigten Sta- btllsierung der Mark lwsi-ben müßten
jeden neuen Tag ein« neue Verletzung des Ab- komniens von Mudania begehen, woran nachträglich halbe Entschuldigungen nichts zu ändern vermögen. Der Uebermut der Regierung von Angora, durch den politischen und militärischen Sregestaumel bedingt und gefördert, kann den Kcmalrsten nicht den Hals kosten. Und diejenigen sind nicht zu beneiden, die dabei für das übrige Europa retten sollen was nicht gegenüber den Nationalisten im Reiche des Halbmondes zu retten ist v-er
Berlin, 14. November.
Die „Deutsche Zeitung" läßt sich berichten: Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, begab sich gestern unter dem Druck der sozialistischen Unnachgicbigkeit und der Haltung der Deutschen Volkspartei, der Reichskanzler zum Reichspräsidenten, um ihm den möglichen Rücktritt des Kabinetts anzuzeigen. — Die „Kreuzzeitung" meldet dazu: Der Reichskanzler ließ die Sozialdemokratie wissen, daß er nicht Kanzler einer bürgerlichen Minderheits- regierung sein würde, wenn durch Ablehnung der Forderungen der Arbeitsgemeinschaft die alte Koalition gesprengt wLrdc. Dr. Wirth soll darüber hinaus noch angedeutet haben, daß er bei der gegenwärtigen außenpolitischen Lage die Erweiterung der Koalition für geboten halte. Zu dem Schritt war der Kanzler wohl durch ein Schreiben des Reichsbankprä - identen an das Kabinett bewogen worden, in dem die Reichsbank ihre Bereitwil-
Politik des Reiches geändert würde, das vcnn die Produktion gesteigert und der iundentag aufgehoben werde.
Am die deutsche Dolkspartrl.
Wenn Stinnes redet.
«Lustige Aufnahme i* Frankreich.
(«igene Drahtmeldung.)
Berlin, 14. November.
Eine Regierungskrise.
Dr. Wirth droht mit «abiuetts-RSlktritt.
(Eigener Drahtbericht.)
Die (Stätten der Katastrophe.
Die Orte, von denen uus die furchtbarsten Verheerungen der Erdbeben-Katastrophe in Chile
Vor einer sehr großen Aufgabe steht deutsche Reichstag, Nach der inhaltliche weniger wichtigen Sitzung am Montag hat er sich am Dienstag mit dem Reparationsproblem zu befassen und diese Aussprache mutz zu einer Zensur, einem Zeugnis für die Regierung gestaltet werden, einerlei, ob diese Absicht allgemein vor- liegt oder nicht. Wesentlich neue Miteilungen hat der Kanzler kaum zu machen nachdem der Schriftwechsel mit der Reparativnskommission inzwischen der Oeffentlichkeit übergeben worden ist, und der interessantere Teil der Beratungen wird in der Debatte zutage treten Nachdem es langst bekannt geworden ist, daß die Deutsche Volkspartei mit einem eigenen Programm in der Reparationsfrage zu operieren gedachte, ein Programm, das gewissermaßen als Grundlage Mr eine eventuelle Regierungsbildung angesehen werden kann, ist es wohl anzunehmen, daß Streiemann sich nicht auf eine negattve Kritik der Regierungsmatznahmen beschränken wird, sondern eine posittve Leistung vorzulegen gedenkt. Geschähe dies nicht, so beginge die ge- gcnwarttge Opposition — wenn wir von einer solchen reden können — denselben Fehler, der bisher ständig von der deutschen Regierung begangen worden ist.
We Reparattonskommission ist abgereist untz dle Meinungen gehen darüber auseinander, ob sic mit dem Gefühle der Befriedigung in Paris angekommen ist, oder ob nach wie vor die Meinung vorherrscht, daß die Reichsregierung viel weiter hätte gehen können. Wir, die wir gewiß den deutschen Absichten shmpatisch gegenüber stehen und keinen sehnlicheren Wunsch haben, : als eine schnelle und gütliche Lösung her- b c rz u f ü h r e n. Tas kann aber sicherlich . nur geschehen, wenn Praktische Vorschläge vorlie- ' gelt Man hat es sich in Berlin einigermaßen' leicht gemacht, indem man einfach den Sachverständigengutachten zu folgen trachtete, und ste zu unseren Gunsten etwas abänderte, inbem man. ärmste Sachleistungen unter gewissen Vorbehalten zusicherte, was mau uns in Paris zum Vorwurf machen wird, und das wird auch wohl im Reichstag zum Ausdruck kommen, das ist daS »rehlen der Praktischen innerdeutschen Vorschläge. Man will den Etat balanzieren, aber es ist bisher mit keinem Wort gesagt wie dies geschehen soll. Gerüchtweise verlautete, es sm auch eine Beamtenverringerung vorgesehen. Das ist aber eine sckwicrige und zweischneidige Aufgabe. Man kann Beamte, die ihre Pensionsberechtigung erhalten haben, nicht ohne weiters zur Ruhe setzen, weil das dem Reiche ungeheure Kosten bereiten müßte, man kann auch diejenigen, die dieses Recht noch nicht errungen haben, aber im Hinblick auf die Sicherung des Lebensabends bisher verhältnismäßig blMg als Anwärter gearbeitet haben, nicht der Zukunftsaussichten berauben. Bisher bat man siw damit geholfen, daß man von einem Ressort zum anderen Verschiebungen vornahm, was beispielsweise die Reichsbahn entlastete, aber dafür andere Verwaltungen mit Neuausgaben bedachst Hrer umß ein anderer Plan Platzgreifen. Man muß den Beamten den U ebergang in andere Lebensberufe erleichtern und ihnen erworbene Pensionsrechte für den Zeitpunkt aufspa- tcn'cmU dem sie arbeitsunfähig werden
Man muß auch unsere Steue.rgesetzge- bung abermals revidieren und weil auch die breite Masse keinesfalls mehr belastet werden dort so werden sich Neueinnahmen schaffen lassen muffen es muß aber vor allem der Weg zur in- neren Anl«he frigemacht werden, die zum pleuö bcr Sachlieferungen dienen muß. Sie setzt allerdings eine stabile Währung voraus und ste kann einstweilen möglicherweise auf dem Wege Provisorischer Goldbons erreicht werden Der Reichstag muß stch mit diesen Aufgaben be- ichaftigen. er ist allerdings in seiner Kritik nicht vollkommen frei, weil er angesichts der äußeren eme s" starke Verantwortung trägt und n«ht dazu neigen wird, eine innere hinzuzugesel- len. Mer wenn das jetzige Kabinett nicht eine überwiegende Majorität auf seine Auffas- gung vereinen kann, wenn es sich nicht um eine Mehrheit aus äußeren Gründen handelt dann kommen wir um die von Dr. Wirth selbst geplante Neubildan* ------ • -■ -
snu eraerier, der ihm seine Stellung selbstverständlich beläßt oder die Ideen der Gegner die ein neues Käbinett mit einem Een Kanter, wenn auch vielleicht mit Dr. sSirth als Ressortminister, sehen möchten. Das sind die großen, innerdeutschen Probleme der neuen Woche.
Außenpolitisch beherrscht neben dem Reparattonsproblem die Türkenfrage die Öffentlichkeit Die Konferen, von Lausanne ruckt heran, und es fragt stch ein Jeder, ob sie überhaupt einen Zweck haben kann wenn die Türken weiter -u renitenter Haltung neigen und
DUi «»^«^achrtchtm «scheinen wSchentüch unb iroar ab.nbl äxr
SbomtementipreiS beträgt monatlich 2M.- Marl bet freier SuMunn ins t. T2 <Selch°ft-ste°- abgeholt 190.- Mark monatlich, «utoitt« durch dteV^"l>^>a«M-^ mouatlich etnschl. Zustellung. Bestellungen werden^ iednzeu^a^«^«
die RevaNtou eine Berantioortn .. H. s unverlangt eingesandte Beiträge kann
Beeu^a^ tonem ??aDt übernehmen. RÜSzahlrmg b«8
Bezugsgelder oder Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnungsmäßiger Lieferung ausgeschlossen.
2Auftrage: Die einspaltige Anzeigen,eile M. 12.-, die b) »«swärttge Aufträge: Die etnspaMge Anzeigen^ e 3^t[a”letIe 3<—• alles einschließlich reuerungSzufchlagj^d
* mtt besonders schwierige, Satz hundert Prozenl Aufschlag. Fernsprecher -ufgegebeneu Anzeige-, sowie für Aufnahme.
®e™ä6r Echt übernommen werden. — Druckek?ll Schlacht. j> f ‘ 6 aw8n- «eschnftlftelle: Kölnische Straße 5. Telephon Nummer 951 und 952.
Die Srientkonferenz.
Verschiedene Wirkung der Vertagung. (Eigene Drahtmeldung.)
abend u ‘1 u " »eifern v.t -orui'egllng- ftcy in einer irntfernung von etwa
ber ? Delegierte 6450 Mellen im St-ssen Ozean vollzogen habe.
in Bern, Konsul » . .
med^'n^ Chef der Angora-Delegatton, Js- med Pascha, die Mitteilung von der Berta-, reate bfn November und Das Erdbeben muß. wenn auch nicht mit der
na<t> Z?«s weiterzufah- aleuhen zerstörenden Mrkuna wie an der ckileni- tton SU 6 Jfs m" ?2Ürbe' Delega- N^eu Küste einen großen Teil des südamerikaui- q SS‘?cb dascka erwiderte: Wir ^chen Kontinents betroffen haben. So wurde es ,™7C^:r^3U^rtne stEkommen, um an einer Kon I auch in Argentinien verspürt und in Bue. IhAx t ""d sehen im Augenblick N.as Aires blieben alle Hirten stehen und die
®VHa »/ f(4en hab-» sollte, n ach L'-Hter verloschen. Ter erste Stoß, der etwa ein-
Bc&cn- — In Paris hat die Ber-1nnebnlbe Minute dauerte, wurde in der Nackt S^2t.nCm Konferenz einen tiefen! vom Freitag auf Sonnabend gegen 12'4 Uhr in D»e Nachricht wurde von fraü- Buenos Aires und kurz zuvor in Santiago ver« ^ffen vielfach mit einem Aufat - 'bürt. Am Sonnabend morgen gab e?- dann ”*e.” ft*® h°"e. Poin-sEchen 3.30 und 4 30 Uhr noch Mei heftige
coro werde auf der Eröffnung bestehen nnb* $'s“ — ’ - — -
Frankreich werde dann völlig isoliert austreten.
«W, die eine besonders zerstörende Wirkung^ Balten; im Norden von Chile in der Gegend von Mulgiie und Antofagasta. Gleichzeitig wurde dort durch ungeheure Wellenschläge das ameri- tenndje Kabel der oberbalb Jauiaue liegenden Oelfekder zerstört. Aus Newvork wird gemeldet, daß auch die Hawai'chen Fnseln am Frei- tag abend 8,38 Uhr von einer schweren Flutwelle vmrden. die mehrere im Häfen ver- Erte Schiffe losriß. Menschenleben find bei dieser Flutwelle nicht zu beklagen.
Berlin, 14. November. (Privattelegramm.) Das „Berliner Tageblatt" bemerkt: Falls nicht unvorhergesehene Fälle eintreten, dürfte die Entscheidung über die Regierungsumbildung noch im Laufe des heutigen Tages fallen, denn der Reichskanzler hat die Absicht, in der morgigen Sitzung des Reichstages seine pro- grammatffche Regiernngserllärung zu geben und wenn es irgend möglich fein sollte, die neuen Männer des Kabinetts dem Plenum vorzustellen.
Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung ~
•ie Stellungnahme der Reichsregierung.
(Eigener Trahtbericht.) I von eübamtrlta, hauptsächlich Chile,
~ . I oEimgesucht. Leber diese« tragische «r.
Berlin, 14. November. I »«gnis liegen un« folgende Berichte vor.
„ .^sikrn abend trat die Reichsregierunq im Die Erdbeben-Katastrophe, die Sonnabend Reichstagsgebaude zu einer Kabinettssit- morgen die südamerikanische Westküste von Chile zung zusammen um über die Rote an die verwüstete, Städte zerstörte und alle Verbindm^ Reparationskommission Beschluß zu Igen mit Chile unterbrach, erweist sich nach den fassen. Fn der Mitteilung des Reichsbankpräfi. inzwischen einlanfenden Nachrichten als e i n e denten an das ReichSkabinett heißt es unter an- der größten Naturünglücksfälle derem. we Reichs bank sei bereit, sich mit I von denen ein Land heimgesucht werden kann' einer größeren Summe in Goldmark an einer Bisher werden aus der nahezu ganz zerstörten Anleihe zu beteiligen, die von ausländischen Fi IStadt Coquimb0 fünfhundert Todes- nanzkreisen zum Zwecke der Mark-Stabi-lopser, aus Copiago und Umgebung zwei- lisiernng aufgebracht werden solle. Nach hundert Tote gemeldet, dazu unaefäbr längerer Berattmg und Ueberprüfung eines vor-Ivierhundert Schwerverletzte. Da aber ttEgknden Entwnrfes durch einen besonderen aus den kleinen Ortschaften oben im Gebirae Reda!V'nns'Msschuß beschloß die Reichsregie- »noch lange keine Nachrichten erhältlich sind, fürch- rung die sofortige Absendung der Mitteilung ‘et man, daß die Zahl der Menschenopfer dieser nach Baris. Der Fnhalt der deutschen Note ist I Katastrophe die tausend weit überschreiten wird ausgevaut auf dem Ergebnis der Beratungen I und die Todesziffer beim Airsbruch des Mont des zweiten Ausschusses, ber seine Berhandlun-1 Pelin erreichen könnte. Der Schaden durch das gen am Sonntag abgeschlossen hatte. Wie weiter Erdbeben ist ungeheuer und wurde noch ver- bekannt wird, spricht die d-ntsche RegierungIgrößert durch eine Flutwelle, die zweihun- den Wunsch aus nach einer endgAtiaen und I dert Meter weit landeinwärts sprang Daher schnellen Lösung des Reparat-onssproblems. Ünd am schlimmsten die' Küstenstädte Co- Sie betont wieder die Notwendigkeit eines mehr- ssuimbo, Antofagasta, Coldera usw in fahrigen Auffchubs für die deutschen Bar- und Mtleidenschast gezogen. Die ersten Schadenschät- Sachlelstungen an die Mfferten. zungen sprechen von 50 Millionen GvldPesoS
tag nach Ansicht führender Franzosen eine Bor-i _
bedingung für den Wiederaufbau Europas sei. ßp|* Tjpfö
Stabilisierung ber Mark. Furchtbares Erdbeben in Amerika.
\- 71 Line brodelnde Waflermaffe.
bvnT) $-e yofnXmHeitMnF6er^e?fm a 5% Stoß, der in der Nacht zum Svun-
us ä ä äwwsss.'SÄ fe&Ä w
Tie 9?ei(f>STeGierv!ifl »rffnr* * I fiTittßißn nöficre
feit, während der des Mor^^'rmr^ Katastrophe noch furcht--
Sachsieferungen^ forttusetzen^ soweit^ ste 1“« erscheinen Men, als zunächst angenommen,
»BÄ Ä M«. kl-
s”"6l;r.r™,nA” W-°S'4
Barleistungen ank haS Nenor-ttirnskontn^^»^ MEgen sind, wird sich nie feststellen lassen. Die »et w>rden soss"n w-nn 2 I Madt Coqnimbo ist ein Trümmerhaufen, unter
SÄÄ "7"; ™ SlSÄ’ÄS
m- 8 «6Ä*" “ Äxr
______ , Schlamm- und Wasserfläche, aus der
Tteue schwere Bedingungenr Icke Leichen umhertreiben. Das Erdbeben wurde Pgrrs. 14. November. (Eigene Drahtmel-I^on den SVnftntmenten der französischen und eng-> bungj Die Reparationskommission trat gestern loschen Observatorien verzeichnet. Nach dem Ur- nachmittag zusammen. Fn ihr nahestehendenP'! eines kranzösischen Gelehrten ist eS eines ^eeisen wird versichert, daß sie unverzüglich nrPer stärksten Erdbeben, die jemals be- Deutsckland sehr schwereNeueBedingun-I lacktet worden sind. Eine Londoner Zeitung- gen stellen werde, für die der Regierung nurPnt Sato vom Observatorium West-Brown- ganz kurze Zeit gelassen würde. iwitch interviewt, der genaue Aufzeichnungen ge-
1 mackt bat. Er erklärte, daß er nach Mitternacht durch eine Alarmglocke geweckt worden sei. Die Schwankungen, welche die Erdmeffer angezeigt ! batten, waren so stark, daß der s-ebel des Avva- rates in Unordnung kam. Herr Law bat als die aenaite Zeit des ersten Stoßes 4 Uhr 35 Minuten 9ff8 m» .n,,. r v. - , ■ ------------- 1$ Sekunden notiert. Er hat ausgerechnet, daß
■nh in Omrfrrn.L11« 25Iega11 on gestern die Bewegung sich in einer Entfernung! von etwa
^°"bon, 14. November. (Eigene Draht- meldmig.) Die alliierten Oberkommis-
" tt-ndten aiis Konstantinopel an ihre Rc- Telegramme dahin- ®.ru"b der eingezogenen Er- rundigunqen über die Erörterung des türkischen Oberbefehlshabers mit der Nationalversamm- r'm" ■" eine Verschiebung der eenz von Lausanne Gefahr laufe, die
--f*.----- Sie müßten auf der
'Nun V L1 b?' TA E her- des Herrn Sttnnes^i^ R^chswittschkMSrat ^a^
^Ln ^Z?^es sich, welche^Plan siegreicher in Frankreich lebhaft besprochm worden.
Die Pariser Presse äußert sich in günstigem ®l"ne-,Ldwohl sie noch im Vorjahre entrüstet über solche Vorschläge von Stinnes hergefallen beobachtet sie jetzt eine Zurückhalttmg. die «^,^"^^Eade Neutralität anmutet. Dieser Umschwung hangt mit der in Paris vorherrschen.
Ueberzeuguug zusammen, daß das bisherige w sei, der deutschen
Schwerindustrie die Losung der Reparattons- uDerBf-fpi:i=hni.<.,i
MfrÄÄ'ÖS'S
ligkeit ausspricht, an der Sttitzungsattion ür die Mark unter den bekannten Bedingungen teilzunehmen, wenn die Wirtschasts-