Meier Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 186
Freitag, 11. August 1922,
12. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952
Fernsprecher 951 und 952
Auf dem Wege zum Kompromiß
gebens» Bebinou-" M entsprechen würden.
-s.
Eröffnung der Kriegstätigkeit z: gen Oesterreich und Deutschland $
tschland zu
Was die Franzosen sag?«.
Deutschland wieder der Zahlendes
Basel, 10. August. (Privattelegramm.) Ein Londoner Bericht der Baseler Nachrichten besagt: Die Erörterungen in den Londoner Zeitungen lassen keinen Zweifel mehr, daß Deutschland wieder der Zahlende bei den Verhandlungen ist. Die Londoner Besprechungen werden ihre Auswirkungen erst in den nachfolgenden Pariser Verhandlungen der Reparations-Kommission finden.
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Seltsame Widersprüche.
Wo liegt mm die Wahrheit?
(Eigene Drahtmeldung.)
London, 10. August.
Eine französische Mitteilung, die gestern abend herauSgegeben wurde, und von einer zeitweisen Einigung zwischen Frankreich und England sprach, entbehrt der tatsächlichen Grundlage. Die britischen Sachverständigen und mit ihnen fast alle anderen beharren auf dem Standpunkt, daß sie zwar kein bedingungsloses Moratorium, aber ein solches unter Bedingungen, die w i r k l i ch g e - schäftlich nutzbringend, gewähren wolle«. Bedingungen, die nur Paplermark erzeugen können, hätten keinen Wert, da sie kein außerhalb Deutschlands verwendbares Geld bedeute«. Poiucares Vorschläge mache« das Moratorium von Bedingungen abhängig, die an fick- selbst eine Vernichtung des Morato- bcdeuten und die deshalb zu verwerfen stnd-
pariser Stimmungen.
Betrachtungen über die Lage.
(Privat-Telegramm.)
Paris, 10. August.
Nachdem Lloyd George vorgestern abend der englischen Presse gegenüber erklären ließ, daß er entschlossen sei, den Forderungen Poincarös nicht zuzustlmmcn und nachdem cs bei den Sachverftändigcnberatungen zu derart heftigen Auseinandersetzungen gekommen war, daß der französische Finanzminister nicht «lehr zu den Besprechungen am Nachmittag erschien, ist eine Wendung eingetreten und die Prognose für den heutigen Tag lautet günstig. I« Paris erwartete man gestern bereits die Entscheidung. Nach den bisherigen widersprei^nden und teilweise sehr pessimistischen Berichten lautet das Ergebnis des gestri- Ken Tages: Vertagung der offiziellen Konferenz, sitzung auf Donnerstag vormittag! Ter englische Premierminister hat eine vor der Konferenz, sitzung stattfindende Ätzung des Kabinetts einberufen und Poinears, so ist ihm nahegelegt worden, soll sich mit seinen Ministerkollcgen darüber einigen, welche endgültige Haltung er einzunehmen gedentt. Poinears verweigerte gestern abend, nach Schluß der Rachmtttagshe- sprcchungen, jede Auskunft, aber man glaubt in unterrichteten Kreisen nicht fehlzugehen, wenn man annimmt, daß jeder der Beteiligten auf seinem Standpuntt verharrt und das T h e « n i s vergeblich Bermittlungsvorschläge unternimmt.
meisten französtschen Vorschläge zurückgewiesen hätten als verfrüht, wenn nicht unrichttg. Jedenfalls hätten die Erperten während des ganzen gesttigen Tages über ihr Gutachten verbandelt, das sie der heutigen Vollsitzung der Konferenz zu weiterer Besprechung vorlegen würden.
Was wird gescheven?
Stimme« von der Themse.
(Eigene Drahtmeldung.)
London, 10. August.
Die Bankiers Haven Vas Work.
London, 10. August. (Privattelegramm.) Ein Londoner Blatt schreibt: Das Wort in der deutschen KrisiS hat nunmehr die Bankier- konferenz, deren WiederZusammeutritt am S. September soeben offiziell angekündigt wird.
Wie die Blätter melden, haben die Sachverständigen während des gestrigen Tages versucht, Einstimmigkeit über den Bericht an die Konferenz zu schaffen, aber bis zu später Abend- stunde war nichts erreicht. Man nimmt daher an, daß die Mehrheit einen Bericht erstatten wird, der von den Vertretern Englands Italiens und Japans unterzeichnet wird, während die Franzosen und Belgier im Gegensatz dazu einen Bericht der Minderheit überreichen werden. Es scheint unwahrscheinlich, daß die für heute angesetzte Mi- nistrrkonferenz einen besseren Erfolg haben wird. Vermutlich wird i« diesem Falle die Konferenz vertagt. In der Zwischenzeit sollen die Regierungen Stellung nehmen.
Beratungen Im Kabinett.
Berlin, 10. August. (Eigene Drahtmeldung.) Die Beratungen im Reichskabinett sind auch gestern noch nicht ckbgefchlossen worden, doch zeigte sich in den gestrigen Besprechungen eine wenn auch geringe Hoffnung der Reicksminister auf einen verhältnismäßig günstigen Ausgang der Londoner Besprechungen,
Paris, 10. August. (Privattelegramrn.) Die französische Presse bezeichnet die Bericht« cng- lil«t<< Blätter, daß die Sachverständigen die
littsche Verständigung mit Frankreich sobald nicht ergeben. Und deshalb sinnen, wie gesagt, führende Männer auf eine andere Art der Verständigung, und zwar auf eine wirtschaftliche Verständigung. Daß hierfür schon An- 1 klänge vorhanden sind, zeigt das Interview des ■ Präsidenten der Nationalbank für Deutschland, des Geheimrats W i t t i n g, einem Mitarbeiter des „Matin* gegenüber. In diesem Interview wurde von Geheimrat Witting dargelegt, daß Frankreich das Erz und Deutschland die Kohle habe, und daß die Industrien der beiden Länder sich dementsprechend ergänzten und aufeinander angewtefen seien, und daß
gewählte Interessengemeinschaften zwischen der französischen und der deutschen Industrie, wenn . möglich sogar unter Beteiligung der engli« scheu Industrie, den von der Natur selbst ge-
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«verachte aus der Sitzung.
Paris, 10. August. (Eigene Drahtmeldung.) Nach Schluß der gestrigen Besprechungen gab übrigens einer der Beteiligten französischen Blättern gegenüber die Erklärung ab, d a tz k e i- ne Verständigung möglich sei. Dies« Meldung stimmte die französische Presse äußerst pessimistisch, aber im Gegensatz hierzu versichert eine Havasmeldung vom Mittwoch abend, daß Lloyd George schließlich doch seine Einwilligung zu der 26prozenttgen Abgabe der deutschen Ausfuhr in Devisen, deren Ertrag auf 1250 Millionen Goldmart geschätzt wird, und zu einer Kontrolle der staatlichen Bergwerke des Ruhrgebiets und des Waldbe- sitzeS auf dem linken Rheinufer gegeben hat. Diese Behauptung hartt noch einer Bestätigung.
halten ist. Poinears tritt sofort mit dem Grotz- sirrsten Nikolai Nikolajewitsch, dem Höchsttc-mmandierenden der russischen Armee, in Verbindung. Ans einem Telegramm Ssaso- nows, das zum ersten Male hier publiziert wird, geht hervor, daß Poinears den Großfürsten sofort zu den ManSvern am 1. Mai 1912 einsame:. Russischerseits zögert man noch, was Poinears .sehr bedauert". Im Oktober desselben Jahres • kommt aber der russische Großfürst nach Frankreich. Schon im Sommer (16. Juli) kommt die Marinekonvention zwischen Frankreich und Rußland zustande. Die aggressive Haltung auf diplomatischem Gebiete wurde militärisch gut fundiert.
Am 5. August 1912 tritt Poinears seine erste Reise nach Rußland an. Aus Berichten Ssaso- nows erfährt man, daß bei diesem Anlaß auch Besprechungen zwischen den Leitern der französischen und russischen Generalsiäbe stattfanden, und Poinears versicherte Ssazonow gegenüber mit Bestimmtheit, daß er das größte Gewicht auf die Erfüllung des in dem Protokoll ausgedrückten Wunsches des französischen GeneralstaVeS über die Steigerung der Transportfähigkeit des russischen Eisenbahnnetzes, das an die Westgrenze führt, durch Legung einer zweiten Strecke, lege. Aber das Retz der Kriegsvor- bereitungen gegen die Zenttalmächte sollte noch enger gezogen werden, vor allem durch die Einbeziehung Englands. Bei der Behandlung die. fei Frage macht Poinears dem russischen Außenminister Geständnisse, die von größtem Interesse sind. Er berichtet, bcj, obwohl zwischen Frankreich und England nicht der geringste geschriebene Verttag existiere, die General- und A d- miralstäbe beider Länder in inti- mer Verbindung miteinander stehen und einander ununterbrochen völlig aufrichtig alle Nachrichten mitteilen, dte von Interesse für sie sein könnten. Die Form war ein mündliches Uebereinkommen, wo nach England Frank.
Die geballte Faust,
ilttteraang oder Versündigung!
Der letzte Notenwechsel zwischen Frankreich und Deutschland, der so recht wieder gezeigt hat, wie in Frankreich noch der alte Haß und die alten Befürchtungen gegenüber Deutschland die Oberhand haben, hat zugleich bei fijhrenden Vernunstpolittkern auf beiden Seiten die Frage wieder aufgeworfen, ob es Wohl zwischen bei« den Ländern eine Verständigung gibt und auf welchem Wege sie möglich ist. An und für sich sind Frankreich und Deutschland aufeinander angewiesen. Und gerade Frankreich müßte Wett darauf legen mit Deutschland in gut nachbarlichem Verhältnis zu leben. Man hat auch schon früher wiederholt einer deutsch französischen Annäherung das Wort geredet. Aber waren es früher die alten Wunden des verlorenen Krieges von 1870—71 auf französischer Seite, die jede Möglichkeit einer freundnachbarlichen Annäherung ausschloffen, so ist es heute die Siege r p o l i t i k Frankreichs mit all den unzähligen Schikanen, die im deutschen Volke mehr denn je jedes Verständnis für eine solche Annäherung auslöschen. Es ist noch nicht lange her. da veröffentlichte der „Matin" den Brief des französischen Hauptmanns D'E t ch e g o y en, der sich in Berlin aufhält. Mit für einen Franzosen, besonders aber einen französischen Militär anerkennenswerter Offenheit gab er zu, daß der »Haß", der in Deutschland zurzeit gegen Frankreich herrsche, erst seit 1919 entstanden sei, aber gerade in den letzten Monaten durch die vielen französischen Irrtümer in erschrek- kender Weise zu genommen habe. Es wird dann auch noch die .Volittk der Nadel- stiche" getadelt, wobei den Deutschen geradezu das Reckt zugsspracken wird, wenn sie ück darüber beklagen, daß die französischen Politiker immer nt herabsetzenden Worten von Deutschland reden. Der Briesschreiber fragt mit Recht, welche Wirkung diese Behandlung auf ein Volk machen müsse, das von Schmerz und Elend niedergedrückt ist und in Frankreich den erbittertsten seiner Bedrücker sieht.
Diese Ausführungen kommen einem so recht wieder zum Bewußtsein, wenn man die jetzige Haltung Poincarss mit der der übrigen Entente vergleicht. Vor dem Kriege haben wohl nur wenige in Deutschland, ia, wir möchten uns zu der Behauptung versteigen, wohl niemand Haß gegen Frankreich verspürt, aber heute, wo der weitaus größte Teil des deutschen Volkes unter den furchtbaren Lasten des Versailler Vertrages zusammengebrochen ist und seufzt, da wenden sich wohl viele Fäuste drohend gegen den Urheber aller dieser Leiden, gegen Frankreich und insbesondere gegen P o i n c a r ». Wenn man in Frankreich noch immer der Auffassung sein sollte, das deutsche Volk lebe im Luxus, und wolle sich nur um die Bezahlung der Reparationsschulden herumdrücken, so zeigt das eine Unkenntnis der Sachlage, die gerade- zu erschreckend wirken muß. Und gerade in den letzten Tagen beginnt sich durch den neuen rapiden Sturz der deutschen Mark, der letzten Endes hervorgerufen ist durch Poi«- carss rigoröses Vorgehen, eine Stimmung der Verzweiflung im deutschen Volke zu erheben. Nock kann man nicht überschauen, wohin diese langsame Gärung führen wird. Aber das eine ist sicher, daß, wenn sie einmal in Deutschland jetzt spontan losbricht, dann daS schlimmste zu befürchten ist. Denn dann wird das deutfcke Volk durch die Schuld Frankreichs dem Bolfchewismus in die Arme getrieben. Aber auch Frankreich felbst wird alsbann nicht mehr verschont bleiben. Wir erinnern dabei an die mahnenden Worte Lloyd G e o r g e s, der in der vorigen Woche im Unterhaufe noch erflärte, es sei zuzugeben, daß eht zu Hatter Druck auf Deusschland nicht nur keine Reparattonszahlungen einbringen werde, fvndern auch die Gefahr in sich berg«, daß Deutschland zur Verzweiflung getrieben werde. Ei« revolutionäres Deutschland in Mittel- eurova sei aber etwas ganz anderes als ein revolutionäres Rußland. Die Revolution in einem so woblorganisierten und gebildeten Lande wie Deusschland würde eine wirkliche Gefahr für die Welt bedeuten.
Diese Worte des englischen Premierministers, so wenig man auch sonst in Frankreich Sympathie für Lloyd George hat, sind nicht verhallt, iveil sie die Wahrheit mit aller Offenheit darlegen. Denn abgesehen davon, daß in solchem f^tte, sei es nun, daß Deutschland dabei in die Lönde der Reaftionären oder der Kommunisten geriete, Frankreich auf keinerlei Ensschädigungen mehr rechnen kann, würde aber auch die rote Welle in Deutschland nicht mehr an der französischen Grenze Halt machen, und würde auch Frankreich, und wenn es noch so mit gepanzener Faust sein« Grenzen bewachte, einfach überfluten und mit in den Strudel des Verderbens ziehen. Trotz aller dieser Erkenntnis wird sich eine Po-
Enthüllte Schelmnisse.
Poinears mit Fluch belastet.
®a# soeben erschienene Heft der „Silbbeuf- schenMona!Shefte"trägtbe« kurze« aber vielsagend«« Titel „PotnearP" und beschäftigt sich eingehend mit dessenPolttik vor dem Krieg vor allem in dem bedeutungSvollenJahrelSir In dem Heft findet man die unwiderleglichen Beweise dafür, daß Poinears als Außenminister nicht an der für die Erhaltung des europäischen Friedens wesentlichen Annäherung der Mächtegruppen gearbeitet hat und insbesondere der Herstellung eines guten Verhältnisses zwischen Frankreiech und Deusschland sich mit aller Kraft widersetzte, während des Balkankrieges so gar direkt die Entfachung des Weltbrandes betrieben hat. Don ungeheurer Bedeutung sind zahlreiche, bisher noch unbekannte Depeschen und Dokumente, vor allem die Protokolle der Beratungen der Generalstabschefs der russischen und französischen Armee aus den Jahren 1911, 1912, 1913, die jetzt zum erften Male der Oeffentlichkeit bekannt werden. Aus den bisher noch nicht veröffentlichten Dokumenten und vor allem aus den Protokollen der Generalstabschefs ersieht man, daß der Krieg gegen Deutschland und Oesterreich-Ungarn systematisch vorbereitet war. Poirt- cars rechnete nicht nur mit ihm als etwas ganz Selbstverständlichem, sondern er tat alles, mir ihn direkt herbeizuführen.
Im einzelnen sind von besonderem Interesse die Aufzeichnungen und Belege von den Anfängen ferner Politik. Am 14. Januar 1912 wurde Poinears Ministerpräsident und Minister des Aeußern, nachdem er Caillaux wegen des Marokko-Vertrages mit Deutschland gestürzt -hatte. Ein Hauptgrundsatz seiner Politik war von Anfang an die Ablehnung jedes Gedankens einer Annäherung Frankreichs an Deutschland. Seine unseligen Hände spürte man sofort bei dem itakienisch- türkischen Kriege, in dem er mit den raffiniertesten Jntriguen es verhindern taflte, daß Deutschland irgend wie bei den Bemühungen an dem Frieden beteiligt sei. In einem vertraulichen Briefe Iswolskis auf eine russische Anfrage bezüglich Italiens und dem Dreibünde will Poinears Italien im Dreibunde lassen, weil es ein hemmendes Moment darin sei. Poincarss Tatkraft greift aücy bald aufs Militärische Mer. Im Frichjahr 1912 vollziehen sich plötzlich in Rußland in bezug aus die militärischen. Anordnungen große Veränderungen. Poinears verwandelt den Mobil- machungsplan aus dem defensiven in einen offensiven. Die Spitze richtet sichnurgegen Deutschland, denn am 11. April erhält der Kommandierende der Truppen im Warschauer Bezirke die Weisung, dgß die Ankündigung der allgemeinen Mobilisation der Bezisse des europäischen Rußlands im Fälle polissscher Der- Wicklungen an den Westgrenzen das Mobilisationstelegramm als allerhöchster Besohl für die
Londoner Wetterwarte.
Die Gssamtlage der Konferenz.
(Eigene. Drahtmeldung.)
Rotterdam, 10. August.
Di« Gesamtlage der Konferenz in London ist nach einer Meldung des Courant vom MUtwoch abend die: Obwohl die Sachverständigen in einigen Fragen noch uneinig, obwohl noch keine endgültige Kompromiß- sormel gefunden, ist die Einigung der Londoner Konferenz auf Kosten Deut sch - lanbS 6ereit fo gut rote erfolgt. Die Hoffnung, cs würde zu einem Bruch unter den Alliierten kommen, habe« n«r die Deutschen geteilt. Lloyd George hat, allerdings nach heftigem Widerstand, die drei wichtigsten Forderungen Poincarss angenommen, darunter auch die nach sofortiger Beschlagnahme der gesamten deutschen Zolleinnahmr« in Höhe von dreitausend Milliarden Mark. Wie ein Brüsseler Blatt auS London meldet, ist die Einigung in der deutschen Frage bei den letzten Besprechungen der Alliierten durch Zugeständnisse an Frankreich angebahnt worden. Was die belgischen Förderungen anbelangt, so ist es Theunis gelungen, das Prärogativ Belgiens auf die Reparationsanleihe sicherzitstellen. Es bleibe die Befürchtung bestehen, daß auch die Londoner Ensscheidung in der deusschcn Frage nur von kurzer Dauer ist und daß Deusschland bald wieder mit Schroieriifleiten hervortrete.