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12. Jahrgang

Sonnabend, 1. Juli 1922

Fernsprecher 951 und 952

Nummer 151

Fernsprecher 951 und 952

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Meter Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

Eine weitverzweigte Verschwörung.

die

als Mithelfer bekannt. «18 Voß erfuhr, daß von

der deutschen Industrie entzogen

er seine Flucht fortsehen konnte.

Mahnung de« Vatikans.

gesetzliche Fassung der durch die Verordnitng des Reichspräsidenten geschaffenen Bestimmungen zum SchutzederRepublik auS. Ferner er­klärte sich die Mehrheit bereit, im Reichsrat auf die geschästZordnungsuläßigeMrist zn verzichten, die für die Verhandlung von Gesetzentwürfen vorgesehen ist, und sofort in eine Beratung deS Gesetzentwurfes zum Schutze der Re­publik einzutrrten Es ist demnach zu erwarten, daß der Gesetzentwurf Anfang nächster Woche dem ReichSrat zugehcn wird. Die Beratung der Reichsrcgierung mit den Ministerpräsidenten der Länder soll heute fortgesetzt werden.

der Polizei auf ihn gefahndet wird, verließ er am Dienstag nachmittag Berlin und flüchtete

Gestern sand beim Reichskanzler eine Be­sprechung der Vertreter der drei Koalittonspar- teicn über die politische Lage und vor allem über die Getreideumlage statt. Die Sozia l d e m o. kratische Partei ließ keine« Aweifel dar­über, daß sie beim Scheitern der Getrer- deumlage unbedingt auS dem Kadi»

tim die Geireide-timlage.

Heute soll die Entscheidung erfolge«.

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 30. Juni.

Frankreich allein?

Deutschland» Interessen im Haag.

Die Geheim-Orgunlsaiion

Entzifferung der Mitgliederliste.

(Eigens D'/ahttneldung.)

Berlin, M. Juni.

Weitere Ermittelungen.

Die Verhaftung von Helfern und Mitwisser«« I

(Eigener Drahtbericht.)

Berlin, 30. Juni.

Maßnahme« gegen di» Verschwörer.

(Eigener Drahtbericht.)

' Berlin, 30. Juni.

von periodischen Drurrschrisien, Die jiaj ein« uu . r_

macke«.

Die Deutschnationalen.

Berlin, 30. Juni. (Privattelegramm.) Der Parteivorstand der deutschnationalen VolkS- partei hat an a«e Gliederungen der Partei das Ersuchen gerichtet, sofort genau zu prüfen, ob einzelne Mitglieder der Partei angehören, welche verfassungS- und gesetzwidrige Ziele ver­folgen. Sollten sich solche Parteimitglieder dabei finden, so sind sie sofort auszuschließen.

Zum Schutz der Republik.

Die Reich»- und Landesregierungen.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 30. Juni.

Deutsche Lokomotiven.

Die Lage der Industrie.

Stott) immer ift »cntWanb an einer grast, «iiaiaen «nSfnhr gehindert, worunter in starken. Maste die Lokomettv.Znbnft-ie »n leiben hat. Heber die Lage in diesem Zn- dnstriezweig wirb ttn« wie folgt gefedrieben,

Die abnehmende Kaufkraft im Jimeren, nftht nur der Privaten, sondern auch des Staates, hat in den letzten Monaten Formen angenommen, die für einen großen Teil der deutschen Ferftg- indulstrie den Absatz auf dem Jnlandsmarkt im­mer mehr 2U einer illusorischen Größe werden lassen. Interessant sind in diesem Zusammen­hang einige Zählen, die sich auf den deutichen Lokomotivbau beziehen. Die st a a t l i ch e n B e - sie klungen und Notstandsausträge betrugen noch im Sommerhalbjahr 1919 zweitausenddrei, i hundert Lokomotiven. Sie sanken dann bis zum Winterhalbjahr 192122 auf achthundert Stück und gingen in diesem Sommer aus funf- hundertfünfzig Stück zurück. Da der Inland-- afrsatz an Lokomotiven sich fast ausschließlich aui die Bestellungen der Reichseisenbahnverwaltung befchvüntt, liegt es auf der Hand, daß alles ge­tan werden mutz, um eine so bedeutende In­dustrie wie den deutschen Lokomotivbau vor Be- triebseinfchränkungen und Arbeiterentlassungen I durch Erleichterungen im Export zu schützen. Mögen andere Jndusttien ebenfalls stark unter

An der Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder mit der ReichSregierung, die gestern stattgefunden hat, sprach sich die Mehr- heil der rrschirueneu LanderveHreter für die

Genf, 30. Juni. (Eigene Dvahtmeldung.s Aus Rom wird berichtet: Der Vatikan nimmt in einer offiziellen Rote zur Ermordung RathenauS Aellung. in dem er diese scharf verurteilt. ,uro-l Da solche Taten dafür angetan seien, die schon En.Slands von >N'Fntereff^i b^LeliL-Jforotefo gespannte und unsichere Lage Europas

S"»«

f. llllil 1*h p fiuv aIYa« feflS^?katho?ische^GeMichkett und^hre"höchsten ret* ba8, WS verschont, wie eS vor kurzem in

es durch die Isolierung anderweitig verloren i r-;

hat Man kann darauf verzichten, die sich dar- Irland geschehen sei. aus ergebenden Entwickkungsmöglichkeiten näher auszumalen; sie liegen aus der Hand. Zu ihnen käme dann aber rüxh eins: der wirtschaftliche I Auch au Europas in seiner Gesamtheit könnte I nicht zustande kommen. Wrtschastliche AnSVeu- ttingspolittk gemeinster Art würde dann das Kennzeichen der kulturell oibwärts steigenden Völker Europas sein. Diese Entwicklung zu ver­hindern, mutz jetzt unser Bestreben fein. In An- betracht dessen. wSre es verkehrte Einstellung Deutschlands, die Gegensätze »wischen England und Frankreich zu verschärfen. Tut sich zwischen diesen beiden Ländern eine unüberbrückbare Kluft auf. bann orientiert Frankreich seine Po­litik vollständig auf eine Beherrschung des Kon­tinents. die ja im Sinne der Kontineiftalpollftk mit vollständiger Vorherrschaft Frankreichs schon seit Jahrhunderten immer wieder in der franzö­sischen Politik ein begehrtes Ziel gewesen ist. So haben wir heute allen Grund, eine« vermutlichen Ausgang der Haager Äonferem in wünschen

DaS Ergebnis der Untersuchung gegen die Mörder RathenauS und ihrer Hintermänner hat gezeigt, daß es sich in der Tat um Mitglie- der der sogenannten Organisation C. handelt. Die Heichsregierung sah sich infolgedessen im Einvernehmen mit dem Reichspräsidenten m die Notwendigkeit versetzt, im Interesse der Sicher- heit deS Staates und der Fortführung der Un­tersuchung der letzten Attentate in fofotti« --- . .

gen Maßnahmen gegen derartige Organi- nett ausschetden würde und daß dann sationen zu schreiten, ohne die gesetzliche Rege ! die Regierung ohne die Sozialdemokraten, _Ms lung der Maßnahmen zum Schutze der Republik xZ -ur Auflösung d-S RerEaas kmnmen solll^ abzuwarten. ES wurde deshalb die auf Grund vw Wahlen fuhren muffe. Die bürgerlichen deS Artikels 48 der Reichsverfassung erlassene IP a r t e i e n haben übrigens 'N der Preisfrage Verordnung deS Reichspräsidenten mit ei- bei der Getreide-Umlage allmählich ihre For­mer Ergänzung vrefehen, die alle Teilnehmer derungen denen der Soztaldemokraten anq^ und Mitglieder solcher Organisationen trifft, glichen. Schließlich betrug dre Drsiermiz nur mch Wettme Zusätze stellen unter Strafe:: neunhundert Mark pro Tonne. Die ^taldemo- Berleumdüngen und öffentliche Beschimpfung kratcn verblieben bei Mark, .wahrend die der Opfer von Gewalttaten, ferner die Unter-1 bürgerlichen Parte'en cLÜtz Mark verlangten, stützung iedwelcher Geheimorganisation mit Eine Ein,gnng kam nicht zustande. He^ v - Geldmitteln; sie ermöglichen auch das Verbot mittag erfolgt eine velprechunN der Re- von periodischen Druckschriften, die fich einer der gierungSparteien uttter Hinzuziehung dec Unab U _ a, i 1 «w _ jLin/._r»> I £. am m C T I HfT itt -kl tt ll) ClC it PC I Pvi?

Teil Des Wraarsgeriaasiuns |P»i<wia» u» = ' a>. «

Im Lause des Tages gelang es, die Leute festzunehmen, die den Mordplan aus- gcarbeitet haben, die die Täter bei ihrer Flucht in irgend einer Wese unterstützten, oder die schließlich um die Mordtat gewußt haben. Zwei der Verhafteten hatten sckw« acht biS inet» zehn Tage vor der Tat gesprächsweise zu Nach- Harn geäußert, daß Walter Rathenau nicht mehr I möyen andere Jndusttien ebenfalls stark unter lange unter den Lebenden weilen werde. Der der ratnben Steigerung der Gestehungskosten

Dr. Weiß teilte um Mitternacht den Vertretern!^ -0 ^ÖOTmt fgT j>en deutschen Lokomotivbau der Bresse mit, daß es einem von ihm nach Stet- «»«, daß dir KriegSjabre aus den meisten a u s- tin entsandten Kommando gelungen sei, einen ländischen Absachmäftten eine eigene So- --- MUHekst, .» dem Rotden-u-Mord 1*«» SÄVh«

men und ^zwar einen gewissen Werner ° st A^^^mgen und höheren Preisen durch Zu- Der Wer.,..stete gehörte früher der Marine an I tei(ung tiott Aufträgen unterstützt wird. Ho ist und war der Polizei seit Dienstag Nachmittag der italienische und japanische Markt

1 und in letzter Zeit auch der HMandische und rumänische in stärkerem Matze der Einwirkung

und zu hoffen, daß die wirtschaftlichen und finanziellen Smhverfländigen die not­wendige Usberzeugungskraft besitzen, ihre Er­kenntnisse auch den lediglich politisch denien- den Kreisen der französischen Machthaber als einzig mögliche Weichest für einen normalen Entwicklungsgang Europas einzugeben. J. B.

Durch die innenpolitische Verwirrung ist

Aufmerksamkeit von der Haager Konferenz ganz ab-gelenft worden. Da aber für Deustchland sehr viel von den dortigen Berattrngen abhängt, muß man den Blick wieder darauf richten. Um den gegenwärtigen Stand beurteilen zu können, er- innere man sich daran, daß noch in der Vorkon­ferenz große Gegensätze -wischen England und Frankreich Mer die russische Frage bestanden und Frankreich sich bemühte, die Konferenz znm Scheitern zu bringen. Den Engländern ist es gelt gestern ist die Polizei im Besitz einer aber gelungen, die Franzosen am Verhandlungs-1Mitgliederliste der Geheimorganr- tisch festzrchaltcn. Wird nun diese bereits ,un-isatio n C. Auch diese Liste ist in Geheimschrift ter einer dunklen Wolke" begonnene Haager Kon-1 geschrieben, deren Entzifferung wahrscheinlich feiens mehr positive Arbeit leisten können als I noch heute gelingen wird, sodaß die nächsten Tage Genua? Es müßte tatsächlich schon ein Wunde: entscheidende Handlungen der Polizei bringen von einem Kompromiß j'ein, das die englisch-1 werden. Soviel bis jetzt bekannt ist, betragt die französischen Gegensätze auszugleichen in der Mi^sjxdxrzahl der Organisation C über tausend. Lage wäre. Es ist ja immerhin möglich, daß Die Angehörigen der Organisation sind auf das dies gelingt, aber doch wohl wenig wahrschein-1ganze Reich und auf das Ausland verteilt, lich. Und trotzdem bedeutet diese neue Kaufe-l Hm Interesse der Untersuchung können nähere renz einen weiteren bedeutenden Forschrift aus Angaben zur Zeit nicht gemacht werden, doch ist dem Wege zur europäischen Befriedigung. Denn | ßcreHs festzustellen, daß eine Verbindung gerade das rein sachliche und wissenschaftlich:,! per Geheimorganisafton E. mit b?n offiziellen wirtschaftliche und finanzielle Studium der rufst- Organisationen der rechtsstehenden Parteien und scheu Frage wird die Erkenntnis von der Welt- Bereinignngen auf Grund der bisherigen Ermit- wirtsck astlichen Bedeutung Rußlands!telnngcn nicht anzunehmen ist.

festigen. Diese Erkenntnis ist heute tatsächlich *

noch nicht da. Denn fast alle an der Konfe-i Vollkommen aufgcöeflt

Berlin. 30. Juni. (Privattelegramm.) Durch land^ zn^ w^ren^und^ieder "ür sich möglichst viele die Efass^uden^Geständnstfe ^d^^rhasteten, ist guSni^g^Swdi8^ntÄm «>**«««.^e-tSolist

dann'EnÄmL^^der WM D^ckfi-t^mIirÄchÄ

Parlamente bedarst jo werden sofoft na.y 2 v I nmnnifatiBn Eonlul E-r ift überraschend wie endigung der Konferenz die einzelnen Lauder I, .. ffettc der Beteiligten ist und wie groß

mit. Rußland ihre Sondervertrnge °v- w«« Z- «etR

,s vnna tron seiner 'ter Rathenau zu ermorden, wurde in Geheim-

_ 'st '"ber, was Frankreich trotz se er her Organisation E schon fett einiger Sabotageversuche fmMet. Denn es brsa.-a, t a',-t ausführlich besprochen und trat als fester

ÄielSnn, wennORußlaiß! Plan auf, als Dr. Rathenau nach Genua reifte, furz vorher einen solchen mit England abgeschlos-I

ÄBÄ.ÄSTÄ K Kundgebungen gegen Morb Fall ist. Man kann Wohl keineswegs annehmen, Die Theologische Fakultät Marburg, daß Frankreich mit seinen Jsolierungs-i (Eigener Bericht.^

Wünschen soweit geht, daß es seine leLendigsten Marburg, 30. Juni.

e8nte6ca&fi^ gegm Bon der Universität Marburg grht folgender

Deuffchland mit Polen zusammen sich Sicherun- Ausruf auS:An unftr deutsches eva,dlls^ gen in Rußland zu schaffen. Weit genug gehen Volk! Die TheologiM Fakultat der UmversitSt ja die Jsvlierungsabfichten Frankreichs. Nach- Marburg verurteilt d,e Ettnordung des dem zuerst in Frantteiw selbst der Ausgang der! Reichsminister Rathenau cf§ Schärfste alS un- Waschlngtoner Konferenz als ein Fehlschlag an- christlich und undeutsck. vte weist die Ve- gesehen wurde, weil Frankreich in eine völlig iso- hauptung entschieden zurück, daß Politik [iette Lage geraten war, schwenfte später die I ral nichts Miteinander zu tun hatten. Nicmals Stimmung um, und weite politische Kreise Frank- kann unser krankes Volk durch Mord und Gewalt reicbs sehen heute in der Isolierung ihres gesunden. Rur von gegenseitigem Vertrauen ge- «2s die größten und besten Z u k u n f t s - tragene gemeinsame Arbeit vermag uns zu ret- möalichkeiten. Auch die Konferenz zu ten. Darum ist die unheilvolle Wahnsinnstat ttannes die Konferenz in Genua, die Reden eine furchtbar ernste Mahnung an unser Poincarös haben diesen Fsolierunqsgedanken I g a n z e s Volk, alles Verhetzende fortanzn weiter in die Tat umgesetzt. Konnten wir zu- meiden und sich von allen, die zu Mord @e= erft diese Isolierung Frankreichs in Deutschland walt treiben oder greifen, entschloiien zu scheiden, lebhaft begrüßen, so haben wir sie jetzt zu fürchten. Denn zwei Voraussetzungen mußten vorhanden sein, wenn uns Frantteichs neue Tak­tik von Vorteil sein sollte: Amerika müßte attiv in Europas Geschicke eingreifen und die Stellung Stobt) Georges und seiner Anhänger müßte so gesichert sein, daß ein Zurückzreben auch

am Dienstag nachmirrag -oernn uno «<vweden und Norwe-

nach Stettin, wo er jetzt verhaftet wurde, bevor 1 n to^renj) pxs Krieges die Werkstäften

, . -. - -- «so auSgebaut worden, dast diese Staaten fast un-

» abhängig von deutschen Werken arbeiten können.

_____Dirdänische Sokomtivindusttie hat sich so ent.

2luf den Spuren der Flüchtigen. I von dort seit Kriegsende erst fünf

Berlin SO. Juni. (Privattelegramm.) Durch Lokomotiven frei deutschen ttirmen bestellt wor. da« oefter'n abgelegte Geständnis des verhafteten den sind und sogar F t nnla n d sucht nach Mog- Teckww w'ttd» der Aufenthalt der beiden sichkeit seine aufstrebende Industrie durch hohe anderen Mörder bekannt. Beamte der Einfuhrzölle zn schätzen. Es ist d^er flar, das Abteilung la des Berliner Polizeipräsidiums der deutschen Wirtschaft daran liegen muß, begäben sich sofort im Kraftwagen nach den seren großen Lobmwi.vfabrcken den^enolgr-^ angegebenen Ortschaften, fanden aber die Mör- chen Wettbewerb auf den noch derblelbenden hf. mehr vor Diese müssen gewarnt Auslandsmärkten zu erleichtern, inSibesondero mordeii fein Die ermittelten Spure« werde« da auch hier die ausländische und besolchers die weiter verfolgt und eTÄ"ie fixere Annah- amerikanische Industrie sich durch bMge

g.,Antn Anit orut* Staaten wie Polen einen großen Anrer, ausübt,

Tkchow lenkte dos Tiuts. feiner finanziellen Misere ausnfren muß,

Berlin, 30. Juni. (Privattelegramm.s ®«ti= 6ct)arf feiner weiteren Erklärung. Trotzdem ist lich wird mitgeteilt: Der als Mittäter an bet]at)5r ^isijer der deutschen Industrie ge- Ermordung RathenauS i« Frage kommende Iunflen auf trom polnischen Markte gegen Ernst Werner Techow ist bei der Abteilung l» amerikanische, ftanMsche und österreichische Kon- dez Berliner Polizeipräsidiums am DonnerS-1Jlt haften und erheblich Auftrage tag nachmitag einem eingehenden Verhör un-1 hereinzubekommen. Hoffentlich gelingt es der terzogen worden. Im Wesentlichen ift er gestan- hxnffchen Lokomotivindustrie mich die für dir dig. Er gibt zu, von den Borbereitiingc« für I Zeit noch zu erwartenden großen Bestel- den Mordplan gewußt zu haben und be» der I ^nqen der polnischen Regierung zu erhalten, da Mordtat selbst den Kraftwagen gelentt zu haben, hierdurch frei dem Mangel an anderen grosten AufttSgen die Beschäftigung der deutschen Loko- I motiv-Werke wieder für eine gewisse Spanne

Ausnahme-Bestimmungen. wwMt fem würde.