Viedergukmachung und Anleihesragen
stanbekommen begrüßt werden.
K. F. Dr.
Die internationale Anleihe.
(Eigene Drahtmeldung.) z „Oeuvre" herrscht über
Paris, 31. Mai.
reich ausgenommen worden.
fähig bleibe, dann findet diese Stimme kein Echo. Wie sich Deutschland damit abfindet, bleibt ihm überlaffen. In den bevorstehenden Verhandlungen mit den ausländischen Geldgebern wird es noch vieler Beweisführung bedürfen, bis erträgliche Bedingungen durchgesetzt werden. Und es ist heute noch nicht sicher, ob die Anleihe wirklich zustande kommt. Immerhin glaubt man in Börsenkreisen, daß irgend ein finanzielles Abkommen dabei erreicht werden lvird. Mit einer erheblichen Besserung der Mark rechnet man jedoch nicht, weil die Schulden in voller Höhe bleiben, und nur die Zahlungsweise gemildert wird. Dian hofft aber, daß nicht die ganze Anleihe- svmme zu Wiedergutmachungszwecken verwendet wird, sondern auch ein Teil zur Kräftigung der deutschen Wirt sch aft dient, die die Grundlage zur Zinszahlung bildet. Deshalb wird aus deutscher Seite die Anleihe begehrt und ihr Zu-
3n brr Wiedergutmachungskommission.
Berlin, 31. Mai. (Privattelegramm.) Aus Paris wird geuteldet, dass die Reparattonskom- misston Dienstag früh zu einer Sitzung zusom- mengetreten ist. Bus der Tagesordnung stand, dem „Matin" zufolge, die deutsche Antwortnote. Ob in der Sitzung bereits eine Entscheidung getroffen wurde, war aus den vorliegenden Pariser Meldungen nicht zu ersehen.
wir gestern veröffentlichten, ist die Zusage, die schwebende Schuld begrenzen zu wol- len und zwar auf den Stand vom 31. März. Wenn in den folgenden Monaten jene Schuldziffer überschritten werden sollte, wird sich die Regierung bemühen, die Ueberfchreitung inner- j halb von drei Monaten auf die Ziffer vom 31. : März zurückzuschrauben. Diese Zusage und der Plan, wir sie verwirklicht werden soll, werden von der Wiedergutmachungskommission als zu- frieden st eilend betrachtet. Die französische sowohl als auch die englische Preffe äußern sich günstig über die Lösung, die vor dem Ablauf der Frist am 31. Mai gefunden wurde. Man werde damit in ein Stadium der Beruhigung treten. DaS heißt, die Franzosen sind vorläufig darüber beruhigt, daß sie das gierig verlangte Geld erhalten werden, und die Bankierkonferenz, die gleichzeitig in Paris tagt, glaubt an eine Beruhigung der politischen Lage. Die ausländischen Finanzgrößen, die geneigt sind, Deutschland eine A n l e i h e zu gewähren, haben die Bedingung gestellt, daß Deutschland in seiner wirtschaftlichen Entwicklung nicht durch politische Drohungen und militärische Zwangsmaßnahmen gestört werde. Das war für Frankreich ein War- nungSzrichen, das diesmal in Paris beachtet worden ist. Dort glaubt man, in diesem Falle durch ZurüShaltung eher zu Geld zu kommen, und außerdem war die Gegenströmung in England und Amerika gegen einen französischen Ein- marsch doch so stark, daß man nicht einen Bruch mit den Alliierten und eine Isolierung wagen wollte. Deshalb läßt man Deutschland einmal in Ruhe.
Es ist in der deutschen Antwort einleitend betont worden, daß die finanziellen Anstrengungen nur durchgeführt werden kön- ten, wenn Deutschland eine ausreichende Unterstützung im Wege einer äußeren Anleihe erhält. Nur unter der Voraussetzung, daß die Unterstützung in angemessener Frist verfügbar wird, ist die deutsche Zusage gemacht worden. Außerdem wird betont, daß Deuffchlands Souveränität durch die Kontrolle nicht verletzt werden dürfe. Diese Vorbehalte haben das Kabinett Wirch bewogen, den Vorbesprechungen, die Dr. Hermes in Paris führte, zuzustimmen. Eine Begrenzung der schwebenden Schuld und die Stillegung der Notenpreffe wäre ohne Anleihe undenkbar. Aber über diese Anleche werden erst Verhandlungen mir der Bankierkonferen- gefiihri, die sich noch über einige Wochen hinziehen können. Die Bedingungen werden nicht leicht fein, denn erstens ist in ausländischen Kreisen sonderbarerweise die Meinung verbreitet, Deutschland könne auch hohe Zinsen mit Leichtigkeit aufbringen, und außerdem wollen doch die fremden Bankiers ein gutes Geschäft machen, sonst hätte die ganze Aktion für sie keinen Zweck. Wenn vereinzelt sich dann und wann eine Stimme auf der Alliiertenseite hören läßt, die
Die BmMersorMNg.
Vorbeugende Maßnahmen zur Ernährung. (Privat-Telegramm.)
München, 31. Mai.
Bei der Beratung der fünfzigsten Jubiläums- tagnng des Deutschen Landwirtschastsrats mthm Reichsernährungsminister Fehr das Wort und erklärte, er fei urfprünglich selbst Gegner der Getreideumlage gewesen. Die Verhältnisse hätten sich aber inzwischen geändert. Eine schlechte Ernte stehe bevor und eine Sicherstellung der Brotversorgung sei unerlässlich. Die grösste Gefahr für die Brotversorgung sei die Brotgetreide-Spekulation. Die Regierung könne diese Entwicklung nicht abwarten, sondern müsse vorbeugende Massnahmen treffen. Die Schaffung einer Brotgetreidr- Reftrve werde allgemein als notwendig anerkannt. Wichtig sei, dass entsprechende Preise für die Umlage festgesetzt werden, die die Produktionskosten, einen entsprechenden Gewinn und eine Risikoprämie einschlietzen. Außerdem könne die Versorgung mit v e r b i l l i g t e m B r o t unter Umständen auf die Kreise der Minderbemittelten beschränkt werden. Natürlich dürfe nicht der Fehler gemacht werden, die Preise von vornherein endgültig feftznsetzrn, sondern sie müßten den jeweiligen wirtschaftlichen Verhältnissen angepasst werden. Ausserdem müsste der kleine Grundbesitz geschont werden. Auf alle Fälle feien die Verhandlungen über die Getreide- Umlage noch nicht soweit abgeschlossen, dass nicht noch Aenderungen möglich feiern
Gegen die Sonderbündler.
Kundgebung in Aeffen-Raffa«.
(Privat-Telegramm.)
Wiesbaden, 31. Mai.
Die politischen Parteien von Hessen-Nassau, mit Ausnahme der Kommunisten, hielten eine Versammlung ab, bei der sie erklärten, dass sie gegenüber der in letzter Zeit auch tn Nassau sehr stark betriebenen Propagandatätigkeit der Sonderbündler Smeets, Dorten und Genossen mtd der dadurch hervorgerufenen B e- unruhigung der Bevölkerung um keinen Preis, selbst nicht um den der Zurückziehung oder Verminderung der Kriegslasten gesonnen sind, ihre Treue zum deutschen Retch und zu Preussen aufzugeben. Sic find fest entschlossen, allen Versuchen zur Aenderung der staatsrechtlichen Verfassung des Landes mit allen Mitteln entgegenzutreten, um alle Zetten mit dem Reich verbunden zu bleiben.
Zustimmungserklärung zu der deutschen Note noch nicht heute erfolgen, aber man könne an- nehmen, daß nach endgültiger Prüfung die Entscheidung der alliierten Reparationskommission im günstigen Sinn ausfallen werde.
*
Sie Voraussetzung.
Streik in einer Sonöerbandlrr-Äeitung.
Köln, 31 Alai. (Privattelegramm.) Die Trucker, Arbeiter und Angestellten der sonder- bündlerischen „Rheinffchen Republik" haben in einer Versammlung beschlossen, infolge der verhetzenden Artikel der Zeitung die Dienste r« verweigern. Die Arbeiter nehmen die Folgen dieses Beschlusses auf sich und rechnen mit der gewerkschaftlichen Unterstützung.
Die linksrheinischen Bahnen.
Prüfung der alliierten Zerstörrmgsabstchterr.
(Privat-Telegramm.)
Berlin, 31. Mai.
Deni deutschen Boffchaster in Paris ist, wie bereits gestern mitgeteilt wurde, von dem Präsidenten der Boffchafterkonferenz eine Note übergeben worden, die die deutsche „Eiitmilitari- sierung", oder, mit anderen Worten, die Vernichtung linksrheinischer Eisen- bahnen verlangt. Nach einer halbamt.ichen Meldung unterliegt die Note gegenwärtig der Prüfung der zuständigen Stellen. Es kann aber jetzt schon gesagt werden, daß diese Forderungen, die übrigens Kosten in einer zurzeit noch nicht zu übersehenden Höhe verursachen würden, re- denfalls zum größten Teile in Artikel 43 deS Vertrages von Versailles keine Stütze finden.
Beruhigung.
Stt überstandene Termin des 31. Mai.
Der 31. Mai war politisch ein kritischer Tag erster Ordnung. Es standen Fragen zur Entscheidung, die beinahe soviel bedeuteten tote Sein oder Nichtsein. Die Franzosen haben sich noch bis in die letzten Tage hinein überlegt, ob sie ins Ruhrgebiet einmarschieren sollten oder nicht. Es ist ja ein empörender Zustand, daß Deuffchland zweiundeinhalb Jahre nach Kriegsende immer noch in Gefahr schweben muß, mit gebundenen Händen einen Feind ins Haus ein« bringen zu lassen. Aber wir können nichts dagegen tun. Die größte Errungenschaft des Welt- trieges ist der Sieg der Gewalt und die Brutalität der Sieger. Wenn sich jetzt in den alliierten Ländern der Anfang einer gemäßigten Politik bemerkbar macht, so wird dies veranlaßt durch die Wirtschaftskrise, die sich auf alle Beteiligten auszudehnen beginnt, durch die Notlage, die von den Unterlegenen auf die Sieger überzugreifen droht. Die französische Regierung hat sich also entschlossen, kein weiteres Gebiet von Deutschland zu besetzen. Dieser Entschluß beruht aber nicht auf besserer Einsicht der Pariser Staatsmänner, sondern auf dem entgegen« kommen der deutschen Regierung gegenüber der Reparattonskommiffion. Die deutsche Antwort an diese alliierte Kommission ist ein erneuter Beweis der Regierung, die Bedingungen nach besten Straften erfüllen zu wollen.
Der Hauptinhalt der deutschen Antwort, die
Paris, 31. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Ter „Newyork Herald" will von einer dem amerikanischen Bankier Morgan nahestehenden Seite ersahrcn haben, daß eine internationale Anleihe nur dann zustande komme, wenn vorher ein völliges Einvernehmen zwischen Frankreich und England herrsche, sodaß Störungen des Wirtschaftslebens vermieden wurden. Diesbezügliche Verhandlungen seien bereits in den letzten Tagen zwischen England und Frank- j
Nach einer Meldung des „Oeuvre" herrscht über die Frage der international en Anleihe zicmlickfer Pessimismus vor. Kindcrsley habe von seiner Unternehmung in London keine ermutigenden Eindrücke zurückgebracht. Morgan sehe auch keine Grundlage zu einem soliden ame- rikanischen Geschäft. Höchstens der Holländer Vis- sering der Holland und die neutralen Länder vertritt könne seine Kollegen ermutigen. Er sei nach Berlin abgereist, um sich an Ort und Stelle von den loyalen Absichten Deutschlands zu überzeugen. Aber in den Fimanzkreisen sei der Optimismus noch vorherrschend.
mes getroffen wurden, wörtlich übersetzt hat, und diese wörtliche Reüersetzung hätte zu Widersprüchen und Meinungsverschiedenheiten geführt, die aber gestern telegraphisch aufgeftärt worden seien. Infolgedessen erklärt sich die Reparations- kommissiou mit den Teilen der deutschen Note, die sich auf daS Gleick)gewicht im Budget und auf die schwebende Schuld, auf die Einführung der Finanzkontrolle beziehen, als vollkommen befriedigt. Sie crvärt ferner, daß der letzte Teil der deutschen Antwort bezüglich der Re i ch s b a n k und der S t a t i st i k eigene Arbeit der Reichs« gicrung sei. Dieser Teil der Rote wird von der Ncparationskomis- ston noch geprüft. Dasselbe gilt von den Anhän-
Rathaus unö preffe
Auseinandergehende Ansichten.
Sie Kasseler Stadtverwaltung kann für sich in Anspruch nehmen, recht häufig in Disseren, »en mit der Preffe zu geraten. Neuerdings herrscht wieder etwas uufichere Witterung.
Zwischen dem Kasseler Rathaus und der bürgerlichen Presse haben sich während der letzten Jahre des öftern unliebsame Reibungen ergeben Es mag heute dahingestellt bleiben, welchen Ursachen diese zum Teil weit zurückliegenden Differenzen zuzuschreiben gewesen sind. Neuerdings steht nun, wie bekannt, im Vordergrund des Interesses ein Zwist, den der Magistrat mit der Kasseler Allgemeinen Zeitung hat. Dieser Konflikt ist, wie unsere Leser wissen, entstanden durch eine Reihe von Aeuße- rungen, gegen die sich der Magistrat nicht anders verteidigen zu können glaubte, als durch die Entziehung der städtischen, bis dahin auch teilweise der Allgemeinen Zeitung zugänglich gemachten Anzeigen. Daß ein solches Verfahren von einer Körperschaft geübt wird, di« unzweifelhaft die Verpflichtung hat, für das allgemeine Wohl zu arbeiten, muß immerhin als im höchsten Grade bedauerlich bezeichnet werden, umsomehr, als den Mitgliedern des Magistrats, die sich beleidigt fühlten, der Weg des Rechtes jederzeit offen gestanden hätte. Diese Dinge haben bereits ihre Beleuchtung in der breitesten Oeffentlichkeit gefunden. Man hätte annehmen sollen, daß damit die unerquickliche Szene beendet sei. Mit Nichten! Es ist uns vielmehr folgender Vorfall gemeldet worden:
Am Freitag nachmittag fand eine Besichtigung des Fasanenhofes statt, zu der vom Rathaus aus auch die Presse geladen war. Wie man uns sagt, wurde aus besonderen Wunsch des Herrn Oberbürgermeisters die Kasseler M- genteilte Zeitung von dieser Besichtigung dadurch ausgeschlossen, daß ihr eine offizielle Einladung nicht übermittelt wurde. Man kann darüber sehr stark im Zweifel sein, ob ein solches Versah, rett sich vereinigen läßt mit den Ansprüchen, die auch die Leser bet Allgemeinen Zeitung zu stellen berechtigt sind und die dahin gehen, daß te über alles Wissenswerte aus dem Gebiete des kommunalen Lebens unterrichtet werden.
Roch ein weiterer Fall! JmLandesmu- seum findet gegenwärtig eine Tuberkulose-Ausstellung statt, die mit einer Reih« von ärztlicher Seite gehaltener Vorträ- ge verbunden ist. Aus die sehr große Bedeutung der Ausstellung und der Vorträge ist durch Zeitungsanzeigen und Notizen entsprechend hingewiesen worden. Man war sich also in den in Betracht kommenden Kreisen der Veranstalter vollkommen klar, daß diesem Unternehmen das stärkste Interesse entgegengebracht wer- ' den müsse und hatte daS Bestreben, dteseS In- teresse noch durch enffprechende Hinweise zu er« ■ höhen. Von den Anzeigen blieb die Kasseler . Allgemeine Zeitung, laut Magistratsbeschluß, auch in diesem Falle befreit. Ader auch , die kostenlos aufzunehmenden Textnoti- , »en wurden ihr amtlich nicht üb er mit- i telt, trotzdem das Gesundheitsamt i beim städt. Nachrichtenamt ansdrück- t lich beantragt hatte, diese textli- t chen Hinweise auch der Allgemeinen ■ Zeitung zugehen zu lassen. Man lei- , stete also einer Wohl durchaus verständlichen Anregung, wie ausdÄcklich festgestellt fei, seitens des Stadt. NachrichtenamttS keine Folge.
AMerhefrQgen.
Bedenke« gegen die Zwangsanlerhe.
(Eigene Drahtmeldung.)
Berlin, 31. Mai.
Der Gesetzentwurf über die Zwangsanleihe in Deutsch,and hat bei einigen wirtschaftlichen Verbänden Bedenken erregt. So faßten unter anderem der Zentralverband des deutschen Bank- und Bankiergewerbes, der deutsche In - d u st r i e - und Handelstag und der Reichsverband der deutschen Industrie eine grundsätzliche Erklärung, in der es heißt: Seit dem Abschluß der Verhandlungen über das Steuerkompromiß haben sich die Verhältnisse und finanziellen Kräfte der Unternehmungen sehr zu ihren Unguntten verändert, so daß dadurch die finanzielle Leistungsfähigkeit der Unternehmnn- gen den Ansprüchen der Zwangs-Anleihe nicht mehr gewachsen ist. Ferner, untragbar ist die Ausbringung zu einem einzigen Zeitpunkt, eine Verteilung auf mehrere Termine ist deshalb unerläßlich. Die Anleihe muß im Interesse der Kursgestaltung bezüglich der Verzinsung besser ausgestaltet werden. Festzu- legen ist eine angemessene Beleihbarkeit durch die Darlehnskassen.
Am die deutsche Antwort.
Befriedigung in Alliiertenkreisen.
(Eigene Drahtmeldung.)
Berlin, 31. Mai.
AuS Parts wird berichtet: Nachdem die Wiedergutmachungskommission die deutsche Antwort geprüft Kai, stellt sie fest, daß die deutsche Regierung in ihrer Antwort die Vereinbarungen, die von der Repararionskommission mit Dr. Her-
AngestchtS der Bedeutung, die alle Abhand, langen über die Tuberkulose für sich in Anspruch nehmen, muß ganz energisch gegen dieses von einer Stelle deS Rach auf es geübte Verfahren Protest eingelegt werden. Hinter dem Zeitungsverleger und hinter dem Zeitungsrebok- teur steht bie Gesamtheit ber Leser. Sollen diese Leser unter Zwistigkeiten leiben, bie Verlag ober Redaktion mit einzelnen behörbli- chen Stellen ober mit einzelnen Personen haben? Es muß vor aller Oeffentlichkeit festgestellt wer- ben, baß ein Verhalten, wie eS im Falle der Tu. berkulose-Ausstellung durch bas Stöbt. Nachrichtenamt an ben Tag gelegt wurde, unter feinen Umständen zu billigen ist. Es kann ferner vosii Standpunkt des Zettungs- verlegers aus nur mit aller Scharte Einspruch erhoben werden gegen derartige das Publikum schädigende Eingriffe in die Presse, deren Freiheit ja so häufig betont worden ist und immer wieder betont wird. Die Tuberkulose-Ausstellung ist nickt nur für einen Teil bei Bürgerschaft, sondern für bie gesamten Bürger ba. In logischer Folge können deshalb auch alle Burger verlangen, daß sie über die Ausstellung, bereit Ziele und Zwecke und die mit ihr verviin- denen Vorträge in allen Blättern informiert werden. Wir halten es für an der Ze:i aus- drücklick auf die unhaltbaren Z u st a n d e aufmerksam zu machen, die sich durch ein Ver.
eine Ermäßigung der Wiederautmachnngs-Sum- j________, „.T_... _____________
wut befürwortet, damit Deutschland zahlungsi-gen. Aus diesem Grunde werd« Wie »ffiiieöe
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Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
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Donnerstag, 1. Juni 1922.
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