Nummer 124
Dienstag, 30. Mai 1922,
Fernsprecher 951 und 952
12. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952
Schwierigkeiten der Wiedergutmachung
Köln, 29. Mai.
Es wird jetzt in der Oeffentlichleit bekannt.
iu er
werbenden Abkommen zu gelangen. Lloyd Ge-
sekretär Bergmann in Paris gestellte Anfrage aus Paris bereits eingegangen. lieber ihren Inhalt läßt stch vorläufig nur sagen, daß et nicht völlig ablehnend ist.
Die deutsche Antwort an die Reparations- konnnission dürste stch, wie daS Berliner Tageblatt erfährt, in der Richtung der von Dr. Hermes mit der Reparationskommission gepflogenen Borbesprechnngen bewegen. Es wird in der Rote hervorgrhoben daß alle Ansagen nur| unter der Voraussetzung einer für Deutschland unter erträglichen Umständen VewiMaten
gnfetttoneuretfe «j ttuftrige: Dl« etnfpatttgt älnjetaenjetl« Hl. , Me
etnfpatoge fttetlameiette M d> HuSrodrttge Huf trage: Die einspaltige Anzeigenteile M. Me einspaltige Reklame, eile M. 8 — alle» einschlieblich reuerungS,uschlag uns üuelgenlteuer. »6r Anzeigen mU betonier» schwierigem $ae hundert Pro,em Aufschlag. Für die Mchiigkei» aller durch Fernsprecher aufgegedenev Anzeigen, sowie lär Aufnahme, baten und PUitz« ton« eine Gewühl nicht übernommen werden, - Truderet Schlacht, hotsirabe »wo. »«fd>4ft*fkaei «Slnische Strafte s. ilelephon Nummer »51 und 952
Namen von dem Oberbürgermeister von Köln, I * , *• ®- Getreide, Metalle. ....
, dem Protektor der NniversiiSt ^ngsten ist die Veränderung in der Gruppe ---- ' »er Lebens- und Genußmittel, da hier den be- dentenden Preissteigerungen z B. von Kartos- Mucker, Fleisch und Bier die Abschläge von Gnreide. Butter, Scknnasz und Eiern geg-nüber- stehen. Die Entwicklung seit Januar 1922 betragt sAnfang Januar 1920 — 100) für LebenS- itnb Genußmittel bei einem Friedensindex von 1146 tat Januar 384, am Februar 407. im Mär, 540. im April 664, im Mai 668. Dieselben Vf-
S)ie Lage der Negierung.
Behandlung der WkederqntmachungSfrage. (Privat-Telegrannn.)
Berlin. 29. Mai.
Di« «anein eieuer.ee «achrichte» erscheine» «dcheeulich le»»mal en» zwar a»ee»< Der iibonuementepreu neträgr mouatüch IX— Start bei trete, .Zustellung in« Kau» »u». wart» »urd, »u Voll "ezogeu 12.- Mari monaUich etnschlieftlich flufleHung Bestellungen roeroee ecerim oor »er Seschüstrstell« Ode, een Boten eetgegengenommen. Druckerei, «ertat ml ■WeButrton Ochlachibofslrafte 18/30, Fm anoerlang! eingeioudie Beiträge tann ’*• «eiattton eine «eruntroortuna ober Bewahr in keinem Falle Übernehmen. Rückzahlung de» 6«oue«eei»ee ober Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnung»mäftiget Lieferung aullgeschtassen.
Rheinische Echeinrepubl»?
Ein Aufsehe« erregender Pla«.
/ (Privat-Telegrannn.)
Die Neutralen.
Auch sie leiden unter Versailles.
Es kann nicht genug betont werden, wie schwer die gesamte Menschheit und insbesondere die ehemalig neutralen Staaten unter den Bedingungen des .Friedensvertrages' zu leiden hat. Dänemark hat seine lang andauernde Jnduitriekrisis bisher in keiner Weise überwiuoen können. Seine Ausfuhr, die im Jahre 1920 hundertfünfzig Millionen Kronen betrug, erreichte bis November 1921 eine Höhe von hundert Millionen. Die Arbeitslosigkeit ist im Steigen begriffen. Man hat eine Arbeitslosigkeit, wie sie dieses Land Wohl noch niemals erlebt hat. Der Mangel an Beschäftigung setzte die Industrie in die Lage, einen ge- wiffen Zwangsdruck auf die Arbeiter auszuüben, sodaß man nicht nur mit Lohnkürzungen sehr erheblicher Art kommt, sondern es ist der Industrie auch bereits gelungen, in Dänemark teilweise den Achtstundentag wieder abzuschaffen. da man infolge des schlechten Wrtschafts- lebens anderenfalls nicht mebr in der Lage ist, die Arbeiter beschäftigen zu können. In Norwegen kann man nicht günsftgeren Zuständm entgcgensehen. Im Durchschnitt sind neun- bis zehntausend Personen mit Rotstandsarbeiten zu beschäftigen. Die Zahl der Konkurse niurr auch hier dauernd zu und wir finden die ernste
Die Teuerung.
Das Steige« der Lebenshaltungskosten.
Wie vie Lebenshaltung auf allen Gebieten im ersten Vierteljahr 1922 verteuert worden ist, geht ans folgenden nach amtlichem Material bearbeiteten AuOführunaen hervor r
»kann selbstaerständlich kein Streik -»gebilligt Preise sind, soweit es sich nicht um Frühlingswerden. Richt ganz so einfach liege» die Ser-I"^ugnffse wie Eier, Buster ufw. handelt, inzwi- hiiltniffe bei den Beamten, die in den wirtschaft ! ^/rheblich^iter gestiegen^ So betragt der lichcn Unternehmungen deS Reiches, bei der Bost Mark Die ge-
imh Ka. KUfankrtfiH iii« w a • I IviTIC XCUCTUHft ftltDCt lyTCH in
m, : Indexziffern des Statistischen Reichsamtes. Auf
diesen Unternehmungen btt Arbeiter, denen em Grund von Erhebungen über den Aufwand rüt Streikrecht zu steht, dann können auch die Eisen- die Ernährung, Wohnung, Heizung und Bebahnbeamten allein de» Betrieb nicht mehr auf- leuchtung einer fünflöpsigen Familie betrarecht erhatten. Wenn man den Beamten in den! seit die Lebenshaltungskosten im April fast das wirtschaftlichen Betrieben des Reiches das Recht zweiunddreißiqfache der Vorkriegszeit Die des Streikes nicht -«gesteht, so must der Staat Reichsinderziffer des April ist 3175, die Steige- k-für andererseits einen Ausgleich schaffen. Drr!^?,^! Lebenshaltungskosten von Mär, auf Gesamtverband Deutscher Beamter m»d deutscher! tatraqt 20,3b. £>• Sch f+arfer als öts ®c* An-wa-llt-» ««*4 samtansgaben sind die Ernähr ungskost en geffte-
« ^^l«ich in emem cm- ^n; die Reichsinderziffer für Ernährungskosten
5^'^" Schkichtungsgesetz ,« das die beträgt im Durchschnitt des Monats April 4356 »MWtten mit «.»»bezöge» werden seilen. I Legt man für Mär, bte neue» Berschmmchwor-
Form der Konkurse der Banken. So sind im Dezember 1921 nicht bereits zwei gute Provinzialbanken zu Konkursen gekommen. Auch hier zeigt die Handelsflotte die unoünstigste Sage und dem Gewicht nach ist die Ausfuhr nahezu aller Waren zurückgegangen.
Die wir^lchaftliche Lage Schwedens ist in ke.ner Weise günstiger. Schwedens Wirtschaftslage kennzeichnet sich schon dadurch, daß die Konkurse ständig zunehmen. Im Jahre 1920 verzeichnete Schweden 2350 Konkurse, im Jahre 1921 5186 Konkurse. Die Arbeitslosigkeit ist außerordentlich groß und der Staat siebt sich genötigt, Miftel für die Arbeitslosigkeit bereit zu stellen, die seine Leistungskraft übersteigen. Die Lohnkürzungen werden zur Taaeserschei- nung. Wenn die Arbeiterschaft auch bemüht ist, sich zu wehren, so zwingt sie doch die Wirtschaftslage zu der Anerkenntnis, daß die bisherigen Löhne nicht mehr zu zahlen sind. Wenn nun auch die Lebcusmittelpreise im Sinken begriffen sind, so sind die Lohnkürzungen doch erheblicher und es besteht die Gefahr, daß die Lebenshaltung breiter Schichten eine ungenügende wird. Die H a u p t i n d u st r i e Schwedens, die Eisen, prodnkfton, ist ununterbrochen im Rückgang begriffen und zwar belief sich der Rückgang bei Roheisen im Jahre 1921 gegenüber 1920 auf hunderttausend Tonnen, bei Guß- und Schmelzstücken aui hundertsiebzehntausend Tonnen, bei fertigen Walzwerkprodukten auf hundertsiebzig- tauseud Tonnen. Die Eisenindustrie findet keinen Absatz und muß infolgedessen zur Stillegung schreiten oder mit Einschränkung arbeiten lassen. Die Schiffsindustrie leidet fast noch mehr als die Eisenindustrie und soweit die Schiffe nicht oufliegen, lassen sie die Reeder ohne Verdienst, ja zum Teil mit Verlusten, fahren.
In den Niederlanden ist die gesamte Industrie in Mitleidenschaft gezogen Fast die gesamte niederländische Metallindustrie ist infolge der Streikbewegung seit zwei Monaten und darüber hinaus zum Stilliegen gebracht worden, weil die Arbeiter sich weigern, Lohnherabsetzungen als gültia zi klären. Die Industrie ihrerseits weist daran 6in,_ba§ der Auftragsbestand, über den sie zu verfügen hat, so gering ist. daß man nnmöglich die bisher vereinbarten Löhne zahlen kann. Die Arbeitslosigkeit ist in anderen Industriezweigen, ebenso auch in den Gewerbezweigen, nicht geringer Die Konkurse mehren sich. Im Jabre 1921 zählte man über zweitausend Konkurse gegen vierzehnhundert im Jahre zuvor. Die Industrie ruft nach hohen Schutzzöllen, aber hierbei wird man Gefahr laufen, daß man die notwendigen Rohstoffe und di« Halbfabrikate, die man einführen muß, auch nur teuer erhält — Luxemburg, dessen gesamte Wirtschaftskraft auf der Eisen- und Stahlindustrie beruht, hat f4e unaSnstigsten Wirtschaftsziffern zu verzeichnen. Bekanntlich liegt die Eisen- und Äahl- indusirie schwer danieder, seit man den Zollver- trag mit Deiftschland aufhob. Man glaubte damals an einen Zusammenschluß mit Frankreich, der Luxemburg die Vorteile bringen sollte, die man früher von Deutschland batte. Frankreich har sich hierzu nicht bereit erklärt und Lurem- burg mußte gegen seinen Willen eine wirtschaftliche Vereinigung mit Belgien eingeh->n, das lür die Schwer- und Eisenindustrie die Konkurrenz £ "rem6vr;;5
Ganz besonders schwierig liegen d-e Vechsift. niste in der Schwei z. Di- Arbeftslosiokeit aer Schweiz ist erschreckend. Die verbältn smsißi, stark entwickelte Industrie ift auf die Ausfuhr angewiesen. Die Fabrikate stellen stch aber so
Derhandlungen über diese» Punkt der noch ab- 9eben sowohl die Gro-ßhandelsindexziffern,
L SStt-tWÄ Ä tionskommrssiou möglich seien. Wie jetzt mitge- weis. Die Großhandels indexziffer hat sich teilt wird, ist die Antwort auf diese vom Staats- don 4103 im Durchschnitt des Monats Februar auf 5433 im Mär, gehoben. Das bedeutet einen Sprung von 35 v. H., der von einer Steigerung des Dollarkurses um 37 v. H. gegenüber" dem Vormonat begleitet wird. Die vorwiegend im Inland erzeugten Waren find um 34 v. H., die Auslandswaren um 29 v. H. gestiegen. Man sieht darmis. mit welcher Zähigkeit die Inlandspreise den Abstand zu den Welt- marktpreisen immer wieder anfholen. Der Inder für Kartoffeln stieg (1913 — 100) von 3363 im Januar auf 3773 im Februar und 5454 int; März. Der Inder für Kolonialwaren betrug für die drei Monate 4819, 6139, 7964. Der Häute- Anleihe Geltung haben. Zur Frage einerIdaß führende" rheinische' PersönlichleitenseitI für*Webwar e’n v^n^938^aus^8496^ Di^' Reichstagsmehrheit läßt sich augenblick- Monaten Verhandlungen mit unverantwottli- dexziffern der .Frankfurt Zeitg.- geben bereits lich nur sagen, daß außer den Koalitionsparteien A°"k"6lischen Stellen gepflogen hätten mit dem die Entwicklung bis zum Mai.
"“"tcn?e Unterstützung durch einen Teil der geeintepu 61 if auf fünfzehn Fahre unter e,nc ,m ganzen nicht unerhebliche Er-
abhängigen zu erwarten ist, die ihre anfangs ge- englischem Protektorat. Der Plan sei veranlaßt Iicdgch ist das Tempo in den beiden letz- strllten Forderungen betreffend die Art der neuen worden durch die Befürchtung, daß es den w«n-1 Monaten in der Aufwärtsbewegung langsa-
Steuexn, fallen ließen. Bindende FraktionS-Be-^fifcklen Bemühungen gelingen könnte, das geworden. Diesfliegt in derHauptsache da-
schlüffe sind noch n^t erkolat Kn ter Zentrums, vom deutschen Reiche loszureißen. ™n; Mah den zahlreichen, auf vielen Gebieten
rJ,»- , -L u - derZentrumS.^je S^inrepubli, soll einen eigenen Präsiden-1 erheblichen Preiserhöhungen auf der ande-
ftattion referierte gestern Dr. Hermes eingehend Ex», eigene Lerwaltung erhalten und mit dem I ,^!*e lm Großhandel eine Zahl von Preisüber seine Pariser Verhandlungen. Der demokra- Reickft durch Zollunion und Gemeinsamkeft der ^'mlagen tm Vergleich zum Vormonat gegentische Parteiausschntz wird ebenfalls diese Frage öffentlich-rechtlichen Einrichtungen verbunden I ~Ae Preissenkung betrifft vor allem
erörtern. Auch ein Teil der Deuffchen Volks- bleiben. In diesem Zusammenhang werden die Wa»m die unmitielbax von-der Valuta be- partei wird voraussichtlich durch Stimmenthal. «E»auer^"; Oberbürgermeister von Köln,! «t werden,. z.,B..Getreide, Metalle. Am tung das Kabinett Wirth unterstütze«. Köln, Eckert, dem eLfter des VolksbiidüngS- ----- wesens Bender und einer Reihe höherer Be.
hoch im Preise, daß man keinen Absatz fin-lDeutschland, ein zerstückeltes Rußland und ei» det. Das Ergebnis der schweren wirtschaftlichen nunmehr ebenfalls verarmtes Frankreich allein, LS * »«»««*■ «« ----
feit Monaten an einer schweren wirtfthaftlicken I sich am Leben zu erhalte«.
Krise. Hier ist neben der Industrie auch die -----
Landwirtschaft in immer weiterem Maß- „
stabe in die allgemeine wirtschaftliwe Krise LlM ökN DapzeMklbUMlaU?. mit hineingezogen. Die Industrie leidet unter ** *
Absatzmangel, insbesondere der Kohlenbergbau. Die Haltung den frauzofischen Regierung.
der im Kriege außerordentlich entwickelt wurde.! iPrivat-Telegramm.)
Wenn Deutschland immer wieder feineI ~„rt_ OT.,
Stimme erbebt, und die Abänderung des Berlin, 29. Mai.
Versailler Vertrages na.flsucbt, dann Aus eine Anregung des Präsidenten Ebert bmndelt es sicherlich nicht mit im ciaenen In- hi» hatte die deutsche Regierung an die giet>n=
-M Interesse deS aesmuten Euro- rationskommission die «nftage gerichtet, ob für
>as. Denn es ist ia auch kein Geheimnis mehr, I. .,,, . " ” " . ’
da z. B. Italien schwer durch den Zusam- »rall, daß Deutschland unter dem Druck h ö-' menbruch Deutschlands zu leiden bat und daß herer Gewalt den deutschen Rotenum-,
‘Vnlnon fipd 'Tintrfocx amtcr genannt Es heißt, daß sowohl die VUiyim Vlv .«_>! UUiV, I Reichsregierung, die Führer der freien Gewerk- Augeblich unterbleibt der Einmarsch. I schäften und die politische Polizei von dielen (Eigener Drahtbericht. fcü längerer Zeit Kenntnis HSt-
» q- tcn. Maßgebende rheinische Kreise bemerken da-
«- ndon^A. Mai. zu, daß diese Persönlichkeiten aus lautersten na-
Zwischen dem britischen «utzenamt und Po- tionalen Beweggründen zu handeln glauben, flei-. {n. ~ —• — —. w,. o,,-
incars fand in den letzten Tagen durch Bermitt-1 feien sich aber nicht darüber flat, daß die Aus- Lfsi Mt Textilien und Leder sind bei einem lung der betreffenden Botlchafter ein lebhafter Führung eines solchen Planes eine viel e r n ft e. ß! tw" A3 ^3?nn<’r 1922 W»-
Meinungsaustausch statt MS sein Ergebnis ift ^ert RhciManL^nb^beTStUn'seS GesamtiKe^Ar 77 Waren festzustellen, baß Poinear^ zugestimmt hat, auf bildet als ein französischer Gewaltstreich. Siel ™K31L.Sebtunr 262, Mär- 434, April die Ergreifung irgend welcher netter Gewalt- übersehen vor allem die völlige UnruverlSssig- ?25- .Setzt man die Friedenspreise —
maßnahmen gegen Deuffchland, wie die »e- n'L fottf|cr «"sicherungen von nicht antori- 1C0' '° betr°9$ bn Gesamtinder im Mai 22 6572. setzung des Ruhrgebietes, vorläufig z« »er - englischer «eite. Die Gesamtsteigerung
nicht fiberlaffe« würde«.
Am 24. März erreichte der Dollar feinen höchsten Stand; er notierte damals 331,16 Mark. Schon feit Anfang Januar war er selten unter 200 gesunken. In ber Zeit bis Ende April schivankte er stets erheblich zwischen 200 und 300, und war jetzt wieder auf über 300 hinausgegan- gen. Wie sehr von dem Stande des Dollars unsere Lebenshaltung ab hängt, hat das deuffche Volk im ersten Viertel des neuen Jahres ge- i, । spürt. Automatisch folgen dem Steigen des Dol- I karg die Preise; dem mäßigen, zeitweisen selbst England seine Ntzrtschaftlicke'n Sidwie-1la«s doch gegenüber dem Umfang, den er am!Fallesdn^Bedarfsgegenstände ^Die'^allg'ewewe 2 le^nULte'^^ft7ich7Gebi^ ^13L W6r* 1922 f,attc' ""wehren mÜßte,jTendenz War iedoch^star^nach oben gerichtet, da- paS, Deutschland, zerstört hat. G. B.
Die Jsorwenbigkeft fremder Hisse.
Berlin, 29. Mai. (Prrvattelegramm.) Die „Deutsche Allgemeine Zeitung« schreibt: Eine neue Regelung der Reparationszahlungen hat nur dann Zwef, wenn jetzt ei» endgültiger Zahlungsmodus feste setzt wird. Niemals ist dieser Versuch eine Lösung deS Problems, welcher die endgültige Regelung nur um einige Jahre hin- anSschiebt. Vollzieht sich die Gesundung deS Wirtschaftskörpers mit Hilfe Englands und Amerikas nicht innerhalb von zwei Jahren, so stünden ans dem Kontinent ei» mrsgcsogenes'
Kasseler Neueste Nachrichten
Kaffeler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
z i ch t e n, um den alliierten Regierungen und _ beträgt alfo das sechsundsechzigfache,
dem Wiederguimachungsauöschuß und dem An- iBeamtenfragen.
I Seher auf hl» h « n K »
leihekomitee Zeit zu geben, das Problem gründ- Problem des Streiks und der Besoldung, denspreise's beträgt. Der Sttigeru?a de? Grotz- lich zu studieren und zu einem eventuell nötig I (Privat-Telegramm.) Handelspreise entspricht auch die Steigerung bet
werdenden Abkommen z« gelangen. Lloyd Ge- Essen (Ruhr), 29. Mai. Kleinhandelspreise. Einige Zahlen mö-
orge erklärte sich bereit, daS sranzöfische Berlan- «ls Auftakt zu dem Kongreß deS Gesamtver- '5,bedeutende Erhöhung bartun. Der Klein- gen nach Erfüllung der Wiedergutmachung so- bandes Deutscher Beamten- und Staatsangestell-1 L 3flnuaJ
zu unterstützen, wie diese Erfüllung 5,10 TO art. fei 8 fti?q tn ber ^nge":
Deuffchland taffächlich möglich ist. Ein be. ^utschni Gewerkschaftsbunbes statt, bei berl gebenen Zeit von 6 Mark auf 10,20 Mark, Teig- fonberer Druck wurde aus Poinrar^ dadurch -ep äsident a. D. Sie ft er w a fbt in waren von 7,90 auf iS Mark, Butter von 42 aus ausgeübt daß im Falle von Sanktionen bk . bedeutungsvollen Rede unter anderem, 78 Mark Margarine von 19,50 auf 34 Mark, Amerikaner «Tw 1 S-genwärtigen Vorgänge im Be- Molflchfee von 5 20 auf 9 Mark. Petroleum von
Amerikaner iWe Truppen nicht wm Rhein zu- amtenlager find von der allergrößten staatSpoljfi- 9,50 auf 12 Mark, Zucker von 5,60 Mark auf 9
ruckziehen, also ihren Bezirk de« Franzosen Ischeu Bedeutung. De» SiaatShoheitsbeamten Mark, Weizenmehl von 5 auf lo Mark. Die