Hessische Abendzeitung
Nummer 97.
Mittwoch, 26. April 1922
Fernsprecher 951 und 952
12. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952
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Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung «s® Hessische Abendzeitnna
Drohung der Zrauroseu und Polen
Die Entente gegen Rußland
note der Gegner einen
(Eigener Drahtbericht).
Paris, 25. April.
(Eigener Drahtbericht.)
Zusammenschluß der neutralen Mächte auf der Konferenz ist infolge der Weigerung der Danen und Griechen, sich mit den übrigen Neutralen auf eine taktische Vereinbarung kestzulegen, gescheitert. Infolgedessen sind die gemeinsamen Besprechungen der neutralen Delegationen aufgehoben worden, was die Stellung der nunmehr geschloffen vorgrhenden großen und kleinen Entente zu einer überragenden ja fast beherrschenden macht.
Man kann es begreiflich finden, daß der fran- fösische Ministerpräsident, der sich durch seine scharfmacherische Vergangenheit in nicht geringem Grgde verpflichtet fühlt. auf die Dauer der- arfigen Beeiirflussungen nicht standhaften kann, wenn ihm an der Beibehaltung seines Postens gelegen K. Der Erfolg dieser Hetze zeigt sich darin, daß wieder Pläne zur weiteren militärischen Besetzung Deutschlands erörtert werden. In Paris tagte der französische Generalstab. der den Vormarsch ins Ruhrgebiet erwägt und die französische Industrie foO bereits vorbereitet worden sein, daß sie sich auf Lieferung von Kriegs gerät einstellen soll. Die Munitionsmengen deren Bestellung für diesen Fall in Aussicht genommen ist, sind außergewöhnlich groß, sie übersteigen in den einzelnen Betrieben die Produktion des Fabres 1918 General Peyeur, der Direktor der Abteilung fi!r die Herstellung von Heeresaerät, unterstreicht in seiner Instruktion die Notwendigkeit, scbon jetzt alk Vorbereitungen zu treffen für die größtmög- .tchste Steigerung der Produktion und er verlangt, daß ohne Verzug das benötigte ' wische Personal bereitgehalten wird.
Lehrer Schwab
_________t der Zentrums^raktton die Et» Läruna ab, daß auch diese für eine Ausschrei.
(Eigener Drahtbericht.)
Genua, 25. April.
Kriegerische Drohung.
Borberettuug der französischen Truppe«.
(Privat-Tefegrarnm.)
Genua, 25. April.
Lloyd George hat dem Vorsitzenden der Konferenz mitgeterlt, daß er voraussichtlich Ende der Woche nach London zurückkeh. reit wird, um den König nach Brüssel zu begleiten. Der englische Lord Birkenhead, der voraussichtlich Lloyd George vertreten wird, hielt vor englischen und amerikanischen Journalisten eine Rede, in der er unter anderem ausführte: Es war unmöglich, in der Atmosphäre von Paris zu arbeiten, um dort vernünftige Bedingungen zu erzielen. — „Ha- vas" berichtet über die Genna-Konferenz, daß durch die Reunmächte-Rote das Verbleiben Frankreichs in Genua ermöglicht worden sei. Die Rote der neun Mächte stelle sich vorbehaltlos auf die Basis Frankreichs.
Kein Zusammenschluß der Neutralen.
Obstruktion.
Der Konflikt im Kasseler Rathause
(Von unfernt Mitarbeiter.)
Erschütterungen.
Die schwankende Genua-Konferenz.
Allerdings soll zunächst der Versuch gemacht werden, mit England gemeinsam zu handeln, weigere man sich aber in London, dann werde Frankreich auf eigene Faust vor- Sehen, selbst wenn die Folge der Bruch der Entente und eine neue Erschütterung Europas wäre. Ob Poincarö sich wirklich mit diesem Gedanken trägt, können wir nicht wissen, aber daß starke Strömungen in Fvcmkreich am Werke sind um die Regierung zu einer derartigen Aktion zu bestimmen, kaun keinem Zweifel unterliegen. Richt ganz so sicher ist allerdings, ob die ösfent- lrche Meinung Frankreichs einen solchen Ver- zwerflungsschrift billigen würde. Unbedingt sicher dagegen ist, daß Frankreich mit einer solchen Tat, dasselbe Frankreich, das sich jetzt rühmt, durch den vorhergegangenen Zwischenfall in Genua aus der unerwünschten Isolierung sich gerettet zu haben sich die letzten Sympathien Europas und der ganzen Wett verscherzen würde und da- nut in eine Vereinsamung geriete, die alle Keime der Selbstvernichtung in sich trüge. Aus dem „Gentleman von Paris-, wie man Poincars iromsch nannte, würde dann zwangsläufig ein „Monsieur de Paris-, worunter der Franzose feit den Tagen der großen Revolution den Scharfrichter verficht, Er wäre dann nicht nur der Henker Frankreichs, sondern am Ende ganz Europas, falls er bis zu diesem Zeitpunkte nicht die Rolle getauscht hat und selbst ein Opfer der Gerechttgkeii geworden ist.
Ueber den Standpunkt, den die Reparattons- ----- --
kommission in der Frage des deutsch-russischen I Kret,e die sich letzt zurückgezogen haben, Verttages einnehmen dürste, erfährt ein Kor- S^er $u Nndeu. Das letzt einzuschlagende respondent aus verläßlicher Quelle folgendes: Verfahren bedeutet auch einen groben Die Kommission wird sich mit aller Kraft auf Schlag in daS Gesicht bei städtischen den Artikel 260 des Versailler Friedensvertrages Beamtenschaft, den wir unter keinen Umstützen, der Deutschland verpflichtet, der Re- standen mit verantwotten können. Im Kriege paratronskommisston, sobald es dazu airfgefor- I$"t W mancher mittlere und untere Beamte an bett wird, seine Forderungen an Ruß- hervorragender Stelle bewährt ... ihnen wird land bekannt zu geben. Diese Aufforderung i^e Möglichkeit genommen, sich jetzt zu bewer- ist der deutschen Regierung berefts am 6. Januar ben. Das machen Wir einfach nicht mehr mit 1922 zngegangen und die Antwort darauf bet ® t r verlangen die Ausschreibung Reparattonskommisston innerhalb der vorge-! UNN Besten des Stadtsäckels und der städtischen fchriebenen Frist bekannt gegeben worden. Rach Beamtenschaft. Mr sind in der Mnderheit und dem weiteren Worflaut des Attikels 260 hat die können einfach überstimmt werden, aber das ist Reparationskommission sechs Monate Frist, sich das Mindeste, was wir beanspruchen können, zu äußern, wie sie über das Guthaben daß in eine sachliche Erörterung der Gesichts- versügenwill. Es wird versichert, viel Punkte eingetteten wird, die beachtet werden Kommission habe sich gerade in dem Augenblick, müssen. Mit dem Begriff Demokratie wird viel wo der Abschluß des deutsch-russischen VertragesIUnfug getrieben. Wir verstehen darunter nicht mit seinem Verzicht Deutsckffands auf die ein Diktat, sondern das, daß sich alle Kreise zu Forderungen an Rußland bekannt wurde, mit Igemeinsamem Mrken zusammenfinden. Mr hader Beantwortung der betreffenden deutschen ben im vielen Fällen schwerenHerzens — Darlegung beschäfttgt. Auf Grund des Attikels angesichts der besonderen Lage in diesem Hause. 260 will die ReparationSkommission den deutsch- — gewissen Vorlagen zu gestimmt und sind dabei russischen Vertrag für u n g u l t i g erklären. bis an die äußerste Grenze dessen gegangen, was
—— wir glaubten, mit unserer Ehre und unserem
Cf—, __Gewissen vereinbaren zu können ... es gibt aber
XI«» V®FlCI)!Cf!?n. lerne Grenze, die wir nicht überschreiten können, Die Beratungen über die Selbstverwaltung. ^^^^t ^ugen wollen.
~ .___' I>so wurde in Griechenland gehandelt unter Ty-
.Prtva.-Telearamm.) rannenherrschast. aber ... auch Tyrannenmacht
Berlin, 25. April, bat einmal ein Ende! (Bravo bei den Bürger»' Nach Meldung aus Oppeln, find von der in- lichen). Stadtverordneter
Europa kommt nicht zur Ruhe, solange die blindwütigen Franzosen in ihrem Haß gegen Deutschland toben. Der deutsch-russische Vertrag hat sie rasend gemacht. Sie wollen unter allen Umständen erzwingen, Deutschland den Vertrag als ungültig erklärt. Selbst wenn dabei die Konferenz in Genna zerfallen sollte. Frankreich treibt brutale MachtpMtik und scheut sich nicht, seine Register der Rechtsbrüche noch zu vermehren. Der Grund liegt nahe: In Pans hatte man unbedingt damit gerechnet, daß sich die deutsche Delegatton die Maßregelung von feiten der Alliierten nicht gefallen lassen und einfach abreisen würden. Durch diese Berechnung hat die deutsche Vertte- tung in klugem Eingehen auf die Entrüstungsnote der Gegner einen dicken Strich gemacht, indem sie erkläNe, daß sie mit dem Ausschluß aus der Kommission einverstanden fei, weil sie na h Abschluß des Verttages darin nichts mehr zu 'suchen habe. Aber daran haben es sich die Deutschen nicht genügen lassen, sie haben erklärt, „da sie an allen denjenigen der ersten Kommission übertragenen Fragen interessiert bleiben, die sich nicht aus die im deutsch-russischen Verttage geregelten Puntte beziehen-. Mit anderen Worten: „Her ausschmeitzen lassen wir uns nicht!- Diese Selbstsicherheit der deutschen Delegation, die ja nach allem Vorangegangenen nur eine Selbstverständlichkeit war, ist den Herren an der Seine sehr auf die Nerven gefallen. Der deutsche „Hochmut- ist es, der die Poincarö und TaMeu wild macht, das plötzliche Einsehen, daß es mit der Periode der Diktate vorüber sein taten, daß Deutschland aufgehört hat, sich von Paris die unerhötteste Vergewaltigung und Verhöhnung seiner nationalen Empfindungen fernerhin gefallen zu lassen. Sicherlich ist der von Barthou eingeleitete Vorstoß nur der Anfang einer großangeleg. ten Aktion, die die Pattser Nationalisten ins Werk zu setzen beabsichtigen. Darauf lassen alle Andeutungen einer gewissen Presse schließen, ebenso wie Warnungen der^dikalen und sozia- lfftischen Organe.
Wir müssen uns also auf einen fchweren Kampf gegen die Gewalten des Haffes und der Unversöhnlichkeit gefaßt machen. Wir muffen damit rechnen, daß die Konferenz von Genna, die unter fo erschwerenden Umständen überhaupt zustande kam, das ihr gesteckte Ziel nicht erreicht, nn Gegenteil, sie eröffnet heute die pessimMsche Aussicht, daß sie, die als Friedenskonferenz im äußersten Sinne des Wortes gedacht war, eine Kriegskonferenz wird, die vielleicht nur ein ähnliches Zwischenspiel bedeutet, wie der Mener Kongreß zwischen den napoleonischen Kriegen. Der Pariser nationalistische Hetzer Tardieu macht seine Gesinnungsgenossen mit allen Mitteln scharf, «m aus Poinears doch noch so etwas wie einen „starken Statin - zu machen. Er klagt die Regierung an, er klagt Lloyd George an, tne ganze Genua-Konferenz, er wünscht Zurückziehung der französischen Delegation, Revision des deutsch-russischen Vertrages durch die Botschasterkonferenz und seine Annul- lierung, er wünscht beit Garantiepakt mit England, darüber hinaus einen neuen Zusammen- schluß der Entente unter gleichzeitiger Hinzuziehung der Kleinen Entente. Er will nichts da- t.on wissen, daß das deutsch-russische Abkommen bei der völlig unter französischem Einfluß stehenden juristischen Fachkommission ba§ Zeugnis erhielt. daß es in keinerlei Widerspruch zmn Versailler Vertrage oder auch zu den Canner Be- fchMflen stehe, er weiß es nicht und will es nicht wissen, weil ihm und den anderen Hetzern dadurch der erwünschte Vorwand genommen würde, die Gelegenhett zu einem gewaltsamen Vorgehen gegen Deutschland wahrzunehmen.
Berlin, 25. April.
Von unterrichteter Seite hört die „Deutsche Tageszeitung" u. a.: Beim srauzösischen Bombeufliegcr-Regimeut in Neustadt sind in den letzten Tagen eine größere Anzahl neuer Bombenflugzeuge eiugettoffen. Die Truppen der französische« Rheinarmee haben Befehl erhalten, sich Mitte Mai filr den Bormarsch nach Deutschland bereitzu- haltem Zum Beispiel wurde gemäß Befehl vom 28. März das Artillerie-Regimeut 46 beauftragt, sich v»m 15. Mai ab marschbereit zu halten.
*
Voten mobilisiert!
Rotterdam, 25. April. (Eigene Drahtmeldung.) „Temps" meldet aus Warschau: Der deutscy- rusflsche Vertrag hat zu neuen Heereseinbe- ru fungen Polens geführt. Die Mr Ende Mai angekündigte teilweise Entlassung älterer Jahrgänge ist unter dem Eindruck des deutsch- russischen Abkommens rückgängig gemacht worden.
3teoierano<-®eratuno.
Besprechung der Lage i« Genua.
(Pvivat-Telegramm.)
Berlin, 25. April.
Gestern nachmittag hat im Reichskanzlerhause unter dem Vorsitz des ReichsvrLsidenten eine Sitzung stattgefunden, an der alle in Berlin weilenden Minister teilnahmen. Der zu diesem Zwecke nach Berlin gereifte Staatssekretär von Simson erstattete ausMhrlichen Bericht über die bisherigen Arbeiten der Genuaer Konferenz. EH schloß stch eine lebhafte Aussprache an. Gegenstand der Besprechung war die ernste Entwicklung der Lage. An amtlicher Stelle Mt man die Krisis in Genua durch die letzte FeiW- bundnote als endgültig abgeschlossen (?) und man erwartet urnrmehr einen sehr schnellen Fortgang der Beratungen. Man rechnet bannt, daß die Konferenz bis etwa zum 2. Mai dauert.
Dle Genua-Konferenz.
VorlSuflger Fortgang der Beratungen
Zürich, 25. April. (Eigener Drahtbericht.) Der -Taaes-Anzxiaer" meldet aus G e n « a : Der
Er hat in der Kommission irgend einen stichhalti»
<??<. .___~ ■ «Sen Grund dafür, in diesem Falle von einer
D>e Sachverständigen der Delegationen ver-1Ausschreibung per Stelle abzusehen, nicht gehört, sammelten sich gestern zu einer Sitzung mit den Es darf in den Gemeinden nicht dahin kommen, russischen Sachverständigen. Rokowski teilte die! baß das Proporttonalwahlsystem wie für die nn- russischen Bedingungen mit. Unter anderm sor- ASkk" auch auf die besoldeten Magistrais- dern die «Buffett ein bw Mitglieder angewendet wird. Die Aufgaben der
.. , 'm« ^°ta.tOtmTO 1®* tirc= I Gemeinden sind so außerordentlich gestiegen, daß
tzm Jahre zur Bezahlung ihrer Schulden. I wir den besten Kopf anssuchen müssen bei der Annullierung sämtlicher Kriegsschickden Rutz- Vergebung von Stellen, ohne dabei auf die lands. Sofortige und bedingunslose Anerken-1 Parteizugehörigkeit zu sehen, Wohl aber darauf, •t”, e. s*nklbt an Rußland. Damit stch die dienstes gewählt werden. Das hohe Gehalt, Delegationen mit ihren Regierungen ins Bench-1 das für die betreffende Stelle gezahlt wird, ist fo men setzen können, wurde die Sitzung abgebro-1 nutzbringend als möglich anzuwenden. Manche chen und aus heute vertagt. Die französische städtische Dienststelle scheint uns an leitender Delcaatton will nickt mehr Lri* hen «&n7nn S!e“e »icht so besetzt zu sein, wie es wünschens-
, ” 7 Grüssen M^t wäre. Darüber wird bei der Etaisbera-
v er handeln. Auch en glischerseits wirdltnny noch zu reden fein. Notwendig ist auch, erklärt, daß man das Verhalten der Russen daß wir eine Persönlichkeit erhalten, die nicht nicht verstehen könne. Spätabends ginnenIr-ur. auf dem Gebiet, das wir jetzt anschneiden, * LL
bvn Abbruch der Verhandlungen mit Rußland. I bedienst befruchtend wirken zu können. Würden -- I wir anders handeln, so wäre dies gegen die Jn- . tereffen der Stadt. Wir können nicht alle sozia- /Ö?Fufnhü1*FUinhTif^jfi‘trCIClJIe11 Aufgaben mit öffentlichen- Mitteln lösen, Geanerfibaft der foni,ern müssen die private Wohltätigkeit her-
iseguevscyaft de. Reparatronsrommrssto«. anziehen, Leute, die nicht nur Geld, sondern auch /«i'Zeit und Arbeitskraft ehrenamtlich auftoenben.
Der Leiter des Wohlfahrtsamts muß deshalb eine Persönlichkeit sein, der es gelingt, alle
Kassel, 25. April.
Die Sozialdemokraten haben nun doch ihr! knappe Mehrheitsmacht für Christian Wittrock eingefetzt. Der Konflikt war deshalb nicht zu vermeiden. Auf der Beilage ist der Bericht über die Tagung, die zum Auszug der Bürgerlichen führte, nachzulesen. Hier fei besonders die leb- _ _ . ____haste Aussprache behandelt. Zunächst spricht für
Bevorstehender Abbruch der Verhandlungen? ^i« demokratische Fraktion Stadtverordneter
Postrat Leineweber:
teralliierten Kommission elf Deutsche aus Studienrat Hebel
Obcrschlesieu wegen der letzten Gleiwitzer Vor- fi* 'in Rcmren der Zweien bürgerliche»
„ Vereinigung den Letneweberschen Darlegungen gängeausgewicseu worden.— Die Auto- au. Seine Fraktion habe von jeher cmsdmt nomie-Frage für Oberschlesien ist fett irret- Standpuntt gestanden, daß derart wichfige Po- tofl wieder Gegenstand einer Beratung zwischen ston ausgeschrieben werden müssen. Redner, der Preußen und dem Reiche. Obwohl die Reichs- ieden Satz durch Faustschlag auf den Tisch be- regienmg an der Erteilung der Auwnvmie für LKSk, r .. „ Ablehnung dem größten Teil der Bürgerschaft
Oberschienen seMatt, ist mit ernsten parlamenta- xin«n Schlag ins Gesicht versetzt Sie — so rischen WiderMnden zu rechnen, die diesmal wendet er sich on-'bte Linke — haben die Mehr- nicht nur von den Sozialdemokraten ausgehen.! beit, allerdings eine sehr knappe, Und wenn Sie sondern auch von den Demokraten. diese Dtchrhcit dazu gebrauchen, um die Aus.
schrerbung der Stelle zu verhindern, so üben Sie
* * eine Diktatur aus (Lärm bei der Mehrheit), die
DeutsH-Vvlnjsche Vereinbarung. wir uns auf keinen Fall gefallen lassen. Mr
Genf, 25. April (Eigene Trahtweldung.) berlangen unbedingt, daß die Stalle ausgeschrie- Wie das Bölkerbundssekretariat in einer mnttHben ^nrb- Nur dann können sich Leute melden, chen Mitteilung betätigt, sind die deuifck = P°n denen wir auch dre Gewahr haben, daß sie polnischen Verhandlungen über" die ihrer Aufgabe gewachsen find. (Unruhe links oberflkffesiscken Fraoen, die unter dem Vorsitz desI!tn” -duruf: Deittschnafional!) Wenn ein tüchtt- Bundesrates Colander in Genf ftatttgefun6cn Mer nationaler Mann in diese Stelle fönte, wär« haben, als beendet zu betrachten. Der Ab- bres nur zu begrüßen! Stadtverordneter Muß der redaktionellen Arbeiten an dem Ber- tragstaxt und die Unterzeichnung des Vertrages gibt im Auftrage wird Anfang Mai erwartet. lr"