Einzelbild herunterladen
 

Kasseler Neueste Nachrichten

> Hesfische Abendzeitung

Nummer 26.

Dienstag, 31. Zarnrar 1922.

Fernsprecher 951 und 952

Fernsprecher 951 und 953

12. Jahrgang

Krise im Eisenbahn-Betrieb

4

Vermehrung der Einnahment

Berlin, 30. Januar.

Einschränkung der schwebenden Schuld

Forderungen der Berliner Schauspieler.

«k-, öutvcuu.y uum ».verswicosMr.afl

Tet Berliner .Lokal-Anzeiger" meint, die-gelehnt wurde. Verlangt wurde unter ander Rote lerdc an einer inneren Gebrochenheit. Der j eine Erhöhung der Gage nm siebzig Prozeß

DU Raffelet Neuesten Rachrtchte» etfdfttn« wschenw» fechstenai um p»«t abuti. ta Xtcnnementiptel» beträgt menatltd) 10. attarf bet tretet Znstellun, tu* ftauS Ku*, wart* mix« Me «off bezogen W - «art monatlich etnfchUestUch Znffesttmg. eeftttengee werben leberz-u von bet eetoaft*ffeUe ober ben Boteu entgegengenommen, »ruderet, «erlag und «ebattten . Schlachthofftrabe 28f30. Fit uenetiaugt etugetaabte Bettrüge tuen Me Rebaktten eine Verantwortung ober Gewahr tn tetnem »alle stbernehmen. Rurlzostlung Mt Betugbgelbe* ober «nfprüdte wegen etwaiger nicht orbuuxg*mdfftaer Lieferung -uegefchtoste»

Berlin, 30. Januar. lPrivattelegramm.) Die Schauspieler der Berliner Theater beschlossen gestern, bei einer Versannnlung am Dienstag eine Urabstimmnng über den Eintritt in den Theaterstrcik ftattfinden zu lassen, weil ihre Forderung vom Obcrschicdsgericht ah. gelehnt wurde. Berlaugt wurde unter anderem

Wieder Gtrett-Strmmurm

Sine Entschließung der Eisenbahner.

lPrivattelegr aurm)

Wie die Rreffe urteilt

Aentzerunge« zur ReparaLivusnvte.

tEtgen-r Drahkbcricht.i

Berlin, 30. Januar.

Berlin, 30 Januar. iPrivattelegramm.) Die Miteilung über den in bedenkliche Rühe ge­rückten Streik der Reichsgewerkschast deutscher Eifenbahnbeamten hat die anderen Eisenöah- »er-Organrsationen veranlasst, gestern zu den schwebenden Fragen Stellung zu nehmen. Es handelt sich vorläufig um unverbindliche Be­sprechungen. Auch im Reichsverkehrsministerium wartete man am gestrigen Sonntag aus entschei­dende Entschlüsse der Gewerkschaften. Das Ge­rücht, daß die Getverffchasten bereits in der Nacht znm Sonntag den Streik ausrusen wür­den, wird von der Gewerkschaft selbst als un­wahr bezieckmet. Die Reichsgewerkschast hat tum komenden Mittwoch ihren erweiterten Vorstand erneut nach Berlin gerufen. Man nimmt an, dass erst in diesen Tagen der entschei­dende Beschluß gefasst wird.

<8int ernste Ermahnung.

Berlin, 30. Januar. fPrivatteleg-ramm.i Im Hinblick auf den möglicherweise bevorstehen­den Streik der Eisenbahner erläßt der Präsident der Eisenbahndirektion Berlin fol­genden Aufruf:Eisenbahner! Ich halte es für meine Pflicht, auf die heftigen Erschütterun. gen und schweren folgen hinzuweisen, die ein Streik der Eisenbahner gerade jetzt für die Allgemeinheit und das Vaterland im In­nern und nach autzen im Gefolge haben würde. Ich mache aber auch weiter, unter Bezugnahme auf den Ministerialerlass vom 25. Januar, be­treffend Verbot des Beamtenstreiks, nochmal« auf die schwerwiegenden Folgen aufmerksam, die die Betclligung am Streik für den Teilnehmer und seine Familie nach sicht zieht An alle Ein­sichtigen unserer ständigen Beamten ergeht da­her meine dringende Aufforderung, sich ihres Treueverhältnisses zu« Staate und ihrer Verantwortung bewusst zu sein und daher jede Aufforderung zur Beteiligung am Streik abznlehnen, und ihrer Dienstpflicht in vol­lem Umfange nachzukommen. Die Eisenbahnver- waltung wird darauf bedacht sein, allen pflicht- getreuen Beamten in der Ausübung ihrer Pflicht mit allen Mitteln Schutz zu gewähren."

Stellungnahme der Organisationen.

(Telegraphischer Bericht.)

Berlin^ 29. Januar.

Am Sonnabend hat die deutsche Regierung die Note an die Reparationskommiffton Wer­geben und damit die verlangte Auskunft erteilt über a) ein Reformprogramm für den Haushalt und den Notenumlauf mit geeig­neten Garantien, b) ein vollständiges Programm für Barzahlungen und Sachleistun- gen für das Kalenderjahr 1922. lieber die

»Reform des Haushalts

und des Notenumlaufs wird darin ge­sagt: Erstens:

ges gegen die Feststellungen einwenden können. Die Erklärung schließlich, daß die demsche Po­litik gegenüber Frankreich genau die gleiche sei, möge Detrtschland einer Regierung Briand, einer Regierung Pomcarö oder sonst einer französische» Regierung gegenüberstehen, bedeu­tete eine Bekundung der Politik des Friedens, wie fie im gesamten Aushrnd ihren Eindruck nicht verfehlen wird. Je stärker die Front der Parteien ist, die Worte und Taten in harmoni­schen ZusalmnenAang bringen wollen, um so größeren innen- wie außenpolitischen Nutze» wird das deutsche Volk haben. J. B.

keineswegs sagen, daß die Lasten, die wir nach liefern Provisorium zu tragen haben, tragbar »ind. Met die Abkehr von dem Zaiffenmftinn des Londoner Ultimatums zeigt sich doch in einer weithin sichtbaren und eindrucksvollen Form.

Friedens-Volitik.

Das deutsche Reg.erungsprogramm.

Keine Frage der deutschen Politik ist so sehr Stimmungen und Gefühlen, aber auch sachli­che» gegenteilige», jedenfalls verschiedenartigen Auffassungen unterworfen, wie die Sreuer­frage. Uno nun war es just diese Steuer­frage, welche den großen Block der Mitte im Reichstage zur Tat werden ließ. Fünf große Parteien, nächst Sozialdemokraten, Zentrum und Demokraten auch die Bayerische Voltsparici und die Deutsche Volkspartei, bilden die Grund­lage für das neue SteuerkompromiH, und sie schasen damit der Regierung eine Basis, wie >ie stärker und fester gar nicht gedacht werden kann, und wie sie noch vor wenigen Tagen, selbst von parlamentarischen und Politischen Optimisten nicht für möglich gehalten wurde. Man muß nur einmal diesen Block der Parteien im Reichs­tage sehen und sich die Massen der hinter den betreffenden Volksvertretern stehenden Wähler im Lande vergegenwärtigen, um des gewaltigen Rückhalts bewußt zu werden, dm die Politik der Reichsregierung nunmehr besitzt. Ein der­artiger innerer Gesundungs- und Kon- solidierungs-Prozeß wäre indessen nicht möglich gewesen, wenn die tatsächliche Ent­wicklung nicht an ganz bestimmte Voraus­setzungen hätte anknüpfen können. Und die wichtigste Voraussetzung ist der politische Er­folg! In den Verhandlungen in London, Pa­ris und Cannes sind gewisse Erleichte­rungen erzielt worden. Wir wollen damit

Vermehrte Anzusrjsdentzert.

Berlin, 30. Januar. iPrivattelegramm.) Tie Unzufriedenheit unter den Eisenbahnern dehnt sich weiter auS. Hente liegen Beschlüsse von Beamtenversammlunaen in München, Würzburg und Freiburg vor, wo die Or­ganisationen ein uochmaligeH Ultimatum an die ReichSregierung befürworteten. In Berlin haben die bilfSbcamten der Ministerien eine all gemeine Aktion einaekeiiet zur schleunigen Er­höhung der Gehaltsfäste und Teuerungszulagen.

und des Notenumlaufs. Die Reichsregie­rung wird im Jahre 1922 die Auflegung einer inneren Anleihe versuchen. Unäbdängtg von der Frage, ob für eine freiwillige Anleihe ein Markt geschaffen werden tonn, wird die deutsche Regie­rung zur Auflegung einer Zwangsanlerhe schreiten, deren Betrag bestimmt ist, der Ver­mehrung der schwebenden Schuld Einhalt zu tun. Zu dieser äußersten Maßnahme, die n i cht wiederholt werden kann, hat sich die deutsche Regierung entschlossen, um wenigstens für das Jahr 1922 die Reparationsleistungen unter möglichst geringer Inanspruchnahme der Rotenprefse finanzieren zu können. Dem Be­denken, das die alliierten Regierungen aus der rechtlichen Abhängigkeit der R e i ch s b a n k vvm Reichskanzler entnehmen, totrff die deutsche Rr-

Zahlungs-Vorschlag

Die Rote bee Reichsregierung.

Das Organ der Deuffchen Volkspartci,Di- Zeit", hat diese Auffassung von der Erfül­lungspolitik soeben in Begründung der Stellungnahme der Bolkspartei zu dem Steuer­kompromiß und der Regierung ausdrücklich fcst- gelegt. Auch der Sprecher der Deutschnationaleri im Reichstage, der Abg. Graf Westarp, hat aus­drücklich erklärt, daß wir nach dem verlorenen Kriege den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete in Nordfrankreich betreiben muffen. Die Auf­fassung der Deutschnationalen bezüglich der Er- fiillungspoiittk ging allerdings dahin, daß wj.r hierbei des Guten zuviel tun. So wird unter anderem auch die Zwangsanleihe von Seiten der Deutschnationalen Bolkspartei als darauf hinauslaufend bezeichnet, deutsche Verrnögens- substanz und deutsches Privateigentum der En­tente auszuliesern. Diese Auffassung wird in­dessen von den Kompromißparteien und vor allem auch von der Deutschen Volkspartei nicht geteilt. Denn man ist sich j» diesen Parteien überall vollständig im Klaren darüber, daß wir das aus eignen Kräften alles tun müssen, tvas die Lage gebietet, wenn wir uns nicht der Gefahr auSsctzen wollen, daß die Entente ihre Drohungen, von sich aus Deutschland be­stimmte Steuern auszuzwingeu, wahrmacht.

Die Politik des Friedens, die nach innen proklamiert ist, und für deren Geltendmachung wir in der jetzigen politischen Gestaltung eine starke Garantie sehe», gilt aber auch nach außen. Bei aller Zurückhaltung hat der Kanzler die Vorwürfe Poincarös so deutlich und entschieden zurückgewiesen, daß vom deut­schen Standpunkte aus nichts zu wünschen übrig bleibt, und daß die Franzosen nichts Stichhalti-

Wcnn es gelingt, der Einsicht in die ökono­mischen Unmöglichkeiten dieser vom Kriegs­geiste beherrschten Bestimmungen weitere Bahn zu schaffen, dürfe» wir doch hoffen, allmählich wieder vorwärts zu kommen. Wir sind jetzt erst dabei, die ersten Hindernisse zu nehmen. Bis wir an den eigentlichen Wall kommen, der uns immer noch von der übrigen Welt trennt, wer­den wir noch viele harte Arbeit vollbrin­gen müssen. Wie diese Arbeit beschaffen sein soll, hat der Reichskanzler im Reichstage in großen Zügen auseinandergesetzt. Er prokbr- mierte die Politik des Friedens. Sie kann sich bei unserer gegenwärtigen Lage einzig und allein aufbauen auf einer ruhigen, nüchter­nen und sachlichen Beurteilung der Dinge, ohne Uebcrschwang, ohne unangebrachten Optimis­mus. aber auch ohne lähmenden Pessimismus, sondern einzig und allein durchdrungen von dem Verständnis für die Realitäten unserer Lage und damit von der Verantwortung für all das, was aus dieser Erkenntnis nach innen und nach außen zu tun übrig bleibt. Daß die ,Erfüllungs"-Politik in Wahrheit doch wirk­lich in gar nichts anderem bestehen kann, als durch die Anstrengung unserer Kräfte bis a» die Grenze des Möglichen, de» Nachweis für die Unerfüllbarkeit der Bestimmungen des Londo­ner Ultimatums durch die Tat zu liefern, ist eine Auffassung, die doch weitere Kreise zu ziehen beginnt.

Prozent auf 40 Prozent erhöht "werden soll, ist Produktion und Verbrauch -».** stärkstem Matze vorbelastet. I» den zum--> Reichstage vor­liegenden EntwÄrfln itnv-aAifitiße Zölle und Verbrauchssteuern bedeutend erhöht. Di- Z ö l l e sollen auf der wirklichen Geldbafis erhoben werden. Die Durchführung der Steuer-Ge. setze ist jetzt gesichert. Die notwendige Umstel­lung der einzelstaatlichen Verwaltungen auf die einheitliche Reichsverwaltnng ist trotz aller Schwierigkeiten im wesentlichen Vvügogen. Ge­gen Kapital- und Steuerflucht sind energische Maßnahmen getroffen. Insbesondere ist das Bankgeheimnis durch Gesetz ausgehoben: der Wertpapierbefrtz wird bei den Banken durch die

Dr. Wirth hofft auf Verhandlungen. Steuerbehörden iwerwacht.

Berlin 30. Januar. lPrivattelearamm t vorstehend in seinen Grundzügen aw

der Reprrrationsfraqe erwartet mmt in Berlin gegebene L-teuerprogramm wird in der An- die Antwort der Reparationskommission auf Mefc ^auie«. F V ife der Verwaltun­deutsche Note bis Mitt» nätfiffrr gnrt*» Wrwti Sf n lMn Post und Eisenbahn sind nach seiner Erftärtma im AuSwärtinen qwstsw'.b rJ* DurckMhrung der bevorstehenden Erhöhungen net^enWMtlS Tarifen der Vorkriegszeit im

scheu Rote damit da« die RenEtionStnnrmit Durchschnitt wie folgt gesteigert: Im (^£»60^ ston in eiuenWen Me nunäsansta^?ch Personenverkehr auf das Fünfzehn- bis Reün- mit der Reichsreaieruna über die sehnfackte, tm Eisenbahngüterverkehr auf das

fZ ÄTStenwS, deut» Zweiunddreißigfache und im Post- und Tele-

mw» Vorimmge eimreren wird. grapheitverkehr auf das Einundzwanzigfache.

Die Reichsgewerkschast der Deutschen Eisen- Lahnbeaurten und -Anwärter hat dem Reichs­verkehrsminister und dem Finanzminister eine Entschließung als Ultimatum über­sandt, worin die Forderungen des Deut­schen Beamtenbnndes wiederholt und binnen fünf Tagen nach der Uebe-kreichung der Rote eine bindende Erklärung über deren Annahme oder Ablehnung verlangt wird. Für de» Fall der Ablehnung dieser Forderungen wird der Vor­stand beauftragt, unverzüglich das letzte Mittel, den S t r e i k, in Anwendung zu bringen. Gleich­zeitig wird die Aufhebung aller Erlasse des Reichsverkehrsministers verlangt worin die bis­herige Einschränkung des Achtstundentages ver- sttcht wird. Hierzu erklärt in einer halbamt­lichen Mitteilung die R e i ch s r e g i e r u n g n ,lnpr , a, sie mit d n «titePkn Mitteln rewt iehetj. schuldigen Beamten einschreiten werde.

3W*r*oi*retfei wtebetmtMe «uftrtge. VN etnfeatttge «n*etgen*eUe ». I.-. bte etjUpatttge RelUmtetette ».*.-* «utmärttge Muftrttge: vte ewfpatttge «utetgenjeU* . * b*e etntpaltige Äettam-ietta R. . affe* euudutettld) teuerung**ufd)lag tmb Sugetgenffeuer W «aietgen ntt bdcubeti fdjmtertgem Sag hundert Bratext «uffd)lag. »ftr Me Rtettglett effer durch eruwrecher aufgegebeueu «neetgen, omie für gufnabme- bateu UM «läge tarnt etoe «ewihr nicht übernommen werden Druckerei: Schlacht- »«Mrtch* *fl». eeWft*ffele: «Masche Straffe -, XeleMou Kummer Kl tm» M2

fundamentale Satz, dass bei einer passiven Zah­lungsbilanz von Mei Milliarden Goldmark, wie sie dos Reich habe, eS unbedingt erforderlich ist, dieses deutsche Reich für lange Zeit von alle» Reparationsleistungen in bar zu befreien, wird wieder entkräftet durch die Betonung der Bereitwilligkeit, doch zu leisten. DasBerliner Tageblatt» sagt, das wichfigste sei, dass die deuffche Regie­rung im stärksten Maße auf die Krcdithilse des In. und Auslandes angewiesen sei. DieKreuzzeitung" sagt: Welche Aufnahme die deutsche Denffchrist beim Fcindbunde finden mag, läßt sich noch nicht sagen. Herrn Poinrarö wird sie sicher nicht genügen, und so bleibt die Hoffnung auf eine gute Wirkung nur ge­ring. DerVorwärts" sagt: Den deuffchen Massen ist Wohlstand ein dunkler Begriff. Es genügt ihnen die Möglichkeit eines erträgliche»; ________________________

Lebens. Sie erwarten von den fremden Re- Das Anffommen aus den Quellen der Besitz- gterungen, daß sie den aussichtslosen Versuch b e st e u e r u n g wird durch Ausbau des einer Erpressung nicht bis zur absolu- Steuersystems in den dem Reichstage zurzeit e n B e re lend u n g der Massen des deut- vorlieqeniden Gesetzentwürfen lVermöaenssteuer, scheu Volkes treiben werden. Vermögenszuwachssteuer, Kapitaliverkehrssteuer

--- und Körperschaftssteuer) wesentlich erhöht.

Um ötn ?ie Besteuerung des Besitzes nötigt in nicht ge-

M rtugem UmsMiae ine Steuerpflichtigen, in die

Enttaufchung der Franzose«? Substanz thres Vermögens einzugrei- «Bifltne Drcchrmeldun«.) fe». Dieser Eingriff wirft auf das Einkommen

«_;= or. des Einzelnen in einer Werse zurück, die notwen-

«niMnri m dig jede Beisteuerung des Verbrauchs verschärft.

« Die Autwort der deutschen Regtcrung an die Durch die Umsatzsteuer, die von 1 Prozent k^Uonskommrsfion wurde^dem PriffidentenIauf 2 Prozent, und die Kohlensteuer, die r7»UM0^sü6cr9Cron: M dem Mim- nach der Vorlage der Reichsregierung von 20

sterprazldenlen Pomcar6 von seiner @ n 11 ä u-1 "*----- ' - - -

schung, Verlegenheit und Beunruhigung (?) über dje deutschen BorschlöK Mitteilung gemacht

-, RatschlSge verlang». Dubois

glaubt, daß die Enffcheidung, die von der Repa- rationskommisfion verlangt wird, deren Autori­tät übersteigt und daß die Regierungen der Al­liierten selbst diese Entscheidungen tteffen müs- sem Rach derLiberte" wird der Repärations- ausschntz zu den deuffchen Vorschlägen vorläufig nicht Stellung nehmem Die wichtigste Frage sei, obdieRegierungender Alliierten selbst die Entscheidung treffen oder ob sie den Repar a- tionsausfchuss damtt beauftragen werden.

Zweitens: Beschränkung der Ausgaben:

*VVl6?li tlleyinitel. Durch Vorschriften des Haushaltsgesetzes sind Reue Forderunaen der Bergarbeiter. Vorkehrungen für eine Verminderung der Essen-Ruhr, 30. Januar. In sechsundzwan- ? ««"e " stelle » getroffen. Die Zuschüsse für zig Bedbefterversammlungen des Ruhrve- L

vter» wurden neue Lohnfordernnge» Rechnungsjahres 1922 deseitigt. Sie betru- bekanntgegeben Sie betragen vierzig Prozent «en im Rechnungsjahre 1921 rund 22,5 Milli ar- der jetzigen Schichttöhne. Am Mittwoch fiuden Lben Papiermark. Sie wechen, falls keine Wei- R-Vierkonserenzen statt nm bie I Enttvertung der Mark ein tritt, im Rech-

s 'L U^berret^mg mmgsvchre 1922 nur noch eine Milliarde Pa- der neuen Tanffotderungen mit vterzehntagiger piermark erfordern. Der Brotpreis wird zu Frist zu beschließen. Aus Bochum wird be- diesem Zwecke vom 16. Februar 1922 ab weiter richtet: In der gestrigen Revierkonstrenz dei um 75 Prozent erhöht. Die Erw erb s losen- Ruhrberalente wurde eine Entkckti-bt.na Unterstützung durch offervürche Mittel soll atuyroergtenre wurde eine Entschließung Jahre IW durch eine Arbeitsloseniverstche- angenommen, tn der verlangt wird: Sicher- rung ersetzt werden, deren Kosten üderwiegend stellung der Rechte der Betriebsräte, schnellster von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen Abschluß des Lvhn-TarifverttageS einschliesslich werden, Die außevordentlichen Ausgaben der Ä,SÄI*Ä troue und Anerkennung der von den Organffa- nahezu ein. Drittel des Vorjahres, nämlich auf tionen geführten Streiks. drei Milliarden Papiermark herahgefetzt. Der

* * * l Haushaltsplan des Reiches bringt für 1922 zur

Erhöhung der Kohlenpreife. I Deckung der Ausgaben Mr die allgemeinen

Berlin 30 Januar riRrttotMomwmrn11Zwecke des Friedensvertragcs und die Repa- Die Preiserhöhung füt Kohle, wie sie nameni- MNaÄn'^wienna^

amfS worf »ro Tonne 8totoh7e °bne M-1 ordemlichen Einnahmen stehen 86,7 Milliarden Steuer. Das ReichSwirtfckaftsministerium hat °" laustuden Ausgaben gegenüber. Drittens: eine Zustimmung zu der Erhöhung erteilt. Auch wm* * "**

für Braunkohle wird der Preis erhöht. Fm Kaffeler Braunkohlenrevier erfolgt eine Er Höhung für Rohbraunkohle Um 15,45 Mark, für Briketts Um 34 Mark pro Tonne. Im mittet» deuffchen Gebiet ist die Erdöhnng für Rob­braunkohle 10.80 Mark, für Briketts 3440 Mark.