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Staatsanwalts, es Jet ihm interessant, zu erfahren, auf welchem Wege die Verteidigung, auf deren Frage hin die Falkowska ihre Wahrnehmm: gen bekundete, in den Besitz ihrer Wissenschaft gekommen sei, führen zu einer Kontroverse zwischen Verteidiger und Staatsanwalt.

Der Verteidiger Justizrat Wronker lehnt es entschieden ab, Auskunft darüber zu erteilen, woher er diese Fufor niationen habe. Die Verteidigung könne für sich dasselbe Recht beanspruchen wie die Staatsanwaltschaft, das; in die Lauterkeit ihrer Duellen und ihre Objektivität, das Recht zu finden, keinerlei Zweifel gesetzt werden. Die Verteidig­ung sei in dieser Beziehung der Staatsanwaltschaft min­destens ebenbürtig. Der Staatsanwalt erklärt, er habe nicht etwa andeuten wolle,:, daß die Verteidiger aus unlauterer Quelle geschöpft haben, beantragt aber die Vernehmung des Untersuchungsrichters über diesen Punkt.

Hieran schließt sich eine Erörterung über den Kosten- aufwand, den Graf Hektor Kwilecki für die Nachforschungen gemacht hat. Der Graf gibt an, daß er bis vor 14 Tagen im ganzen etwa 9000 Mark an seinen Beauftragten Hechelski abgeführt habe.

Nun folgen in bunter Reihe eine Anzahl von Zeugen­aussagen, die im allgemeinen ein der Gräfin günstiges Re­sultat geben. Einzelne betreffen so intime Dinge des Frauen­lebens, daß man sie nicht gut wiedergeben kann. Den proble­matischen Wert aller dieser Aussagen haben wir bereits eingangs geschildert. Eine der Zeuginnen gibt selbst zu, daß sie nicht die geeignete Persönlichkeit ist, um ein Urteil über den Zustand der Gräfin abzugeben. Unter allgemeiner Heiterkeit erklärt sie verschämt: „Ich bin ein Fräulein, und kann doch so etwas nicht verstehen." Besonderen Eindruck macht die Aussage der Frau v. Bninska, geb. Gräfin Czapska. Diese verbürgt sich dafür, daß die Gräfin, der sie am Tage nach der Entbindung einen Besuch machte, das Wochen­bett nicht simuliert habe. Auf die Frage des Verteidigers, ob sie wisse, wie eine Wöchnerin aussieht, antwortete sie mit Stolz: „Ich habe selbst acht Kinder und zwei verhei­ratete Töchter." Die energische Dame weiß sogar einen Sachverständigen abzuführen, der sie fragt, ob sie denn auch den typischen Geruch des Wochenbettes im Zimmer wahr­genommen habe. Die Zerrgin erklärt: „Solch Geruch ist doch wahrhaftig nicht nötig. Wozu hat man denn Re- fraichiffeurs?" (Heiterkeit.) Das Kind, das sie allerdings erst am dritten Tage gesehen hat, habe ihr den Eindruck eines Neugeborenen gemacht. Bei ihrer großen Praris glaubt sie sich in dieser Richtung genau auszukennen. Die Aerzte werden aber mit diesen oberflächlichen Schlüssen kaum ein­verstanden sein.

Hus dem Gerichts saal.

§ Die Affäre Wagner. Der frühere Oberpostpraktikant Richard Wagner, welcher bekanntlich durch Urteil der Kaiser­lichen Disziplinarkammer zu Kassel am 24. September er. Wegen Bekundung sozialdemokratischer Gesinnung aus dein Postdienst entlassen wurde, hat gegen dieses Erkenntnis die Berufung angemeldet. Die Affäre wird daher noch den Dis­ziplinarhof des Reichsgerichts in Leipzig beschäftigen.

8 Der Schwur des Verurteilten. Bei einem Verfahren gegen eine Einbrecherbande von 19 Personen, über die von der Berliner otraffammer im ganzen 47 Jahre Zuchthaus, 3 Jahre Gefängnis und 51 Jahre Ehrverlust verhängt wurden, fam es bei der Abführung der Angeklagten zu einer dramatischen Szene. Der zu 7 Jahren Zuchthaus ver­urteilte Barenth wandte sich an den anwesenden Kriminal­kommissar WanowSki mit der Drohung: „Das schwöre ich Ihnen zu, als Spitzbube geh' ich ins Zuchthaus, als Raub­mörder fomme ich wieder heraus, und mit Ihnen rechne ich dann zuerst ab!" Hoffentlich wird dem rabiaten Menschen diese Abrechnung einmal nicht zu leicht gemacht.

8 Eine Entartete. Selten hat man auf der Anklagebank ein weibliches Geschöpf gesehen, das schon im frühen Mädchenalter so monströse Verworfenheit, so bestialische Mordlust gezeigt hätte, wie die 19jährige Bauernmagd Julie Audo, die sich z. Zt. wegen ihrer scheußlichen Verbrechen vor den Budapester Geschworenem zu verantworten hat. Die Angeklagte hat ihren Dienstherrn, den 76jährigen penfio Werten Honvedrittmeister Koloman Horvath, im Schlaf mit einer Hacke erschlagen und dann feine Wertsachen und Bar geld geraubt. Nach ihrer Verhaftung brachte die Polizei heraus, daß Julie Audo einige Monate früher in einem Weinberg die 15jährige Esther Szebo ermordet und zer° ftücfelt hatte. Sie hatte das Kind an sich zu locken gewußt und um der hübschen Kleider willen erschlagen.

ftah und fern.

S3 Wahlausschreitungen in Galizien. Anläßlich der Wahlen zur Bezirkskrankenkasse verübten in Stanislau, wie "us Lemberg gemeldet wird, Arbeiter schwere Ausschreit­ungen. Die Polizei sah sich gezwungen, einzuschreiten, rind in dein entstehenden Handgemenge wurde ein Schüler ge tötet und ein Polizist schwer verwundet. Militär mußte die Ruhe herstellen.

* Der Anfstand in Bilbao dauert in ungeschwächtem Maße an. Es fanben wiederholt blutige Zusammenstöße zwischen den Truppen und den streikenden Arbeitern statt, deren Zahl auf 50 000 gewachsen ist, und die die Stadt förmlich belagern, r Die Lage ist äußerst ernst. Die Verhältnisse in der Stadt v .^lich. Das Brot fehlt. Tausende von Aufständigen, bewaffnet waren, drangen in die Stadt und plünderten Läden und Märkte. Die Truppen gaben mehrmals Feuer; fünf Tote und viele Verwundete bedeckten ?mh Barrikaden wurden errichtet, gegen die das Militär mit dem Bajonett vorging. Unter den Der- w"n!â sind titele Weiber und Kinder, luns die Erbitte- S'M , .Kampfes Heweist. Mehrere Klöster 'vurden ne stürmt und mit Petroleum (soffen. Die Geistliche» wei nern sich Beumbinsse zu bestleiten, da sie ihres Lebens nicht sicher sii.d Wie nuumehr feststeht, fink bei deu lebten sechs Persoueu gelotet und etwa hundert verwundet worden. Die LokoniotiWhrer unk Keizer der Eisenbahnen drohen, sich bem Ausstande anzuschließen Auf Befehl aus Madrid berief der Gouverneur die Minenbesitzer »u einer Besprechung ein. Die Kruppen bewachen die Ban Jen und öffentlichen Gebäude. Die fremden Konsuln mürben renn Militärgouverneur um Schutz für die im Hafen lie genben ausländischen Schiffe vorstellig.

^inainifnffenfaf eines Eifersüchtigen. In Laura ^suchte der Grubenhäuer Buchta eine ganze Hoch zeu.'gesell sclrafl mit Dynamit in die Luft zu sprengen, aus

Rache, weil er von der Braut einen Korb erhalten hatte. Er brachte zwei Dynamitpatronen vor dem Hochzeitshause zur Explosion, doch wurden nur starke Sachbeschädigungen angerichtet und niemand verletzt. Buchta wurde verhaftet.

A Die Explosion auf dem Bahnhöfe Schmerinka, von der wir berichteten, ist nach Berichten aus Kiew durch Pulver, das wahrscheinlich als Kontrebande initgeführt wurde, der ursacht worden. In bem Wagen, der demjenigen folgte, in dem die Explosion stattfand, ivurbe ebenfalls Pulver ge­funden. Zwei der Verletzten sind gestorben.

A Geschwisterehe. Wie ein antiker Dramenstoff mutet eine Affaire an, mit der sich der Staatsanwalt der italie­nischen Stadt Varese zu befassen hat. Er hat einen Verhafts- befehl gegen ein Geschwisterpaar erlassen, das in sündiger Liebe zu einander entbrannt war und auch Sprößlinge aus diesem unnatürlichen Bunde aufzuweisen hatte, die aber kurz nach der Geburt starben. Die Mutter hatte bon dem Standes­beamten verlangt, er sollte die Kinder ein tragen als „geboren bon ihr und ihrem Stiefbruder". Der Beamte weigerte sich jedoch dessen, und die Kinder wurden als unehelich registriert — wahrscheinlich hatte der Beamte an die Schauerlichkeit ber. Tatsache nicht glauben können. Das Geschwisterpaar ist ins Ausland entflohen. Die Stiefgeschwister gingen vor Jahren zum Pfarrer des Ortes und erbaten von ihm die kirchliche Trauung. Der weigerte sich natürlich entsetzt. Da begaben sich die Verlobten auf den „Heiligen Berg", wo eine Statue des Moses steht, knieten davor nieder, und erklärten sich, nachbem sie Gott als Zeugen für ihren Ehebund an­gerufen hatten, für Mann und Frau, und lebten auch als solche bisher unbeanstandet in bem ihnen von den Eltern verbliebenen Hause.

# tDit-Opfer der wilden Tiere in Indien) sind trotz des enormen Fortschreitens der Kultur immer noch erschreckend zahlreich. Nach dem jetzt erschienenen amtlichen Bericht wurden im Jahre 1902 nicht weniger als 2836 Menschen durch wilde Tiere getötet. Von dieser Zahl fielen 1046 allein den Tigern zum Opfer. Durch Schlangenbiß kamen 23 166 Menschen ums Leben. Außerdem erlagen 80 796 Stück Vieh den Raubtieren und 9019 den Schlangen. Die Zahl der erlegten wilden Tiere, auf deren Vernichtung Belohnungen ausgesetzt sind, betrug 14 983, darunter 1331 Tiger; die Zahl der erlegten Schlangen 72 595.

Bunte Chronik. Die Berliner Kriminalpolizei hat in der Grabowskischen Mordsache eine neue Spur entdeckt. Sie fahndet auf den 30jährigen Arbeiter KirschwenS. der in der kritischen Zeit ein Bündel mit Menschenblut befleckter Klei­der auf der Straße weggeworfen hat und seitdem verschwun­den ist.

— In Emden kam es wegen Lohnstreitigkeiten zu einem Generalausstand der Maurer. Die übrigen Bauhandwerker werden sich den: Streik wahrscheinlich anschließen.

— Schwere Stürme und Wolkenbrüche suchten ben Süd- Westen Englands heim. Das Land steht meilenweit unter Wasser.

— In Paris kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Handlungsgehilfen und Polizei. Die Gehilfen hatten sich ver­sammelt, um gegen die Stellenvermittlungsbureaus Front ;u machen. Dabei kam es zu lärmenden Ausschreitungen.

Vermischtes.

35 l Hausierer und König.) Mehr als naiv muß ein Budapester «Hausierer sein, der an Kaiser Franz Josef — ober vielmehr an den ungarischen König Franz Josef — einen Schreibebrief richtete, in dem er um ein Darlehn von 5000 Kronen bat. Er brauche diesen Betrag zur Verwirk­lichung einer glänzenden, lukrativen Idee (diese selbst teilte er vorsichtigerweise nicht mit), welche eine phänomenale Verzinsung des Anlagekapitals erzielen müßte. Der sonder­bare Gesuchsteller verlangte daS Darlehn beileibe nicht um­sonst: er erklärt sich bereit, den König an dem Nutzen seines Projektes mit vollen 40 Perzent partizipieren zu lassen. Die Eingabe erfuhr das Schicksal aller derartigen unnütz­lästigen Einläufe: das Gesuch wurde an die Budapester Obcrstadthauptnwnnschaft mit der Weisung herabgesendet, es dem Petenten zurückzustellen. Der Hausierer wird sich nun um einen anderen Geldgeber nmfehen müssen.

£1 t„Erinnerungen der Königin Draga".) Aus Belgrad wird berichtet: Die Buchdruckerei Neugebauer in Koprinja kündigt an, daß dieser Tage in ihrem Verlage ein Buch, be­titelt: „Erinnerungen der Königin Draga, Favoritin Milans und Frau des Alexander Obrenowitsch", erscheinen wird. Das Buch ist im Auftrage der an der Verschwörung gegen daS Königspaar beteiligten Offiziere geschrieben und soll der Lebensbeschreibung der Königin Draga, die ihre Schwester Gina Lunjewitza veröffentlicht, zuvorkommen.

^ tBuckel-Amor.) In Berlin verstarb ein sonderbares Original mit dem noch sonderbarerem Namen, „Buckel- Amor". Es war ein Vurmugehilfe, der, obgleich bon der Natur zu verschwenderisch, d. h. mit einem großen Buckel, und von Fortuna zu stiefmütterlich, d. h. mit einer schmalen Börse, bedacht war, den Berliner Vari6t6sängerinnen seine Huldigungen darbrachte und von ihnen gern gesehen wurde. TX: er ihnen sonst nichts bieten konnte, so stellte er sein Schreibtalent in ihren Dienst. Er schrieb ihnen Noten und Gesangstexte ab, formulierte Kontrakte und Offerten, vor allem aber setzte er seinen meist mit Schulkenntnissen nicht allzu sehr belasteten Klientinnen ihre Liebesbriefe auf. Dieser eigenartigen Tätigkeit, die er übrigens nur auS Liebhaberei betrieb, dankte er seinen Spitznamen. Mancher liebeglühende Jüngling, der sein Herz an einen „Brettl- Stern" verloren und in den Briefen seiner Angebeteten den deutlichsten Beweis für ihre Intelligenz und ihr empfindungsreiches «Herz erblickte, hatte keine Ahnung davon, daß die heißesten Liebes schwüre von „Buckel-AGor", den: armen Schreiber, stammten und von der Holden nur ge­treulich abgeschrieben waren.

T tWas ein Jagdhund vertragen kann.) Bei einem Jagdhund, der dem .Hundezüchtereibesitzer Hendrich in Wei­mar starb, fanden sich im «Herzen und in der Leber Schrot­kugeln vor. Das Tier hat vermutlich schon jahrelang die Geschosse im Körper getragen, ohne daß sie ihn: Beschwerde,: verursacht haben. Wie viele Schicksalsgefährten mag er wohl unter dem Geschlecht der Jagdhunde haben?

□ kDas Adreßbuch als Heiratsvermittler.) Die neueste Einrichtung des gegen Ende des Jahres erscheinenden neuen Adreßbuchs von Metz wird nach der „Lothringer Zeitung" die Beifügung eine Sterns bei den Namen der Verhei­rateten sein, wie das bei den Militärquartierlisten seit einigen Jahren schon der Fall ist. Durch dieses Verfahren kann dann jede liebende Aèaid feststellen, ob der Jüngling, für den sie sich interessiert, noch zu haben ist.

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für die^Mvnate

Uevtmber-Jejemb« werden von allen Postämtern, Zeitungsboten^und der ök schäftsstklle unseres Blattes entgegcngenommen.

Die Expedition.

Sitzung der Stadtverordneten.

W. Gießen, 28. Oktober 1903.

Gestern Nachmittag ^5 Uhr eröffnete der Oberbürgq. meister die Versammlung und kommt darauf zu sprech^ daß in der Stadt dem Oktroi-Inspektor Mäser tun leumderischer Weise nachgesagt wurde, ders lbe sei feind Antes entsetzt, weil tr durch den Prozeß Jeckel, welch, jüngst vor dem Kriegsgericht sich abgespielt hat, fompro« mittürt worden wäre. Der Oberbürgermeister erklärt, haj natürlich an der ganzen Sache kein Wort wah^ ist, boj allerdings M. vor dem Kriegsgericht darüber als Zeuge ver­nommen ist, welches Quantum Wein btt Angeklagte Jeck! von außerhalb bezogen hat. — Der Bauunternehmer Rim weißt in einem Schreiben den Vorwurf des Stadtv. Wallev- fUe, daß der von ihm Ecke Landgrafenstraße-Ostanlage erbM Pferdestall unschön sei, zurück und spricht sich dahin aui, daß wenn das Gebäude erst fertig gestellt sei, cs eine Btt- unzierung der Straße nicht sein werde. Stadtv. Wallen­fels bezieht sich auf das was der Oberbürgermnst r selbe, in der letzten Sitzung geäußert, daß nämlich d ese Baulichkeit keine Zierde der Anlage bilde. Trotz der Eingabe des Bau­herrn bleibe er bei dem was er in letzter Sitzung gesagt h ibe. Stall bleibt eben immer Stall und ein solcher ge­höre nicht an eine öffentliche Straße. Stadtv Kirch teilt Wallenfels Ansicht voll und ganz. Ihm scheine als wem Bauunternehmer Rinn der Ansicht sei, daß die Versammlung zu viel gesagt habe, wenn sie sich oder einzelne ihrer Mit­glieder in der geschehenen Art und Weise mißbilligend übn den errichteten Stall gcäußert. Hiergegen wolle er Ver­wahrung einlegen, es sei nicht nur ein Recht, sondern auch Pflicht der Stadtverordn^k n, Mißstände zu besprechen uiibi dieses Recht werde man sich nicht beeinträchtigen V^n, Stadtv. Haubach bemerkt, daß der Stall an jene Stelle > nicht hingehölte; wie der Fall aber nun einmal liegt,i handelt es sich um das Recht der baulichen Ausnutzung von I Hinterland und da war eben nichts zu ändern. Damit- ist die Angelegenheit erledigt.— Der Gailschen Da m ps- ziegelei wird ein Baugesuch betreffend der Errichtung eines Wohnhauses genehmigt. — Ebenso erhält der Bm- unternehmer Pfaff, welcher an einem Neubau du Stephanstraße einen Balkon ausbauen will, den hierzu nötigen Dispens befürwortet. — Willi Hause wünscht di, Erlaubnis, in seinem Hause MäuSburg seinen Laden mobrn umbauen zu dürfen (2 Schaufenster, in deren Mitte her Eingang). Die Versammlung giebt ihre Genehmigung. - Dem Bauunternehmer Winn wird die Genehmigung er­teilt, aus dem Gelände neben Lenz Felsenkeller, ein Hinia- haus zu errichten. — Für Bauveränderungen im Gymnasum für Vorschulzwecke werden von der Versammlung 450 M verlangt und bewilligt — Die Versammlung ist damit ^\ verstanden, daß dem Bauunternehmer Winn an der Rwu- straße eine städt. Bauparzelle, ca. 193 Quadratmeter grot zum Preise â 13 Mk., käuflich überlassen wird. — ftm weiteren Durchführung der Roonstraße wird der Versal lung ein Tausch städt. Geländes gegen Gelände von N Seipp 3. von der Baud putation vorgeschlagen, welcher gt1 billigt wird. Dagegen wird der Punkt: Geländeaustansi! mit K. Stohr 1. Ww. zurückgestellt. — Um eine erleichtis Orientierung für Fremde und Einheimische zu ermöglicht ist die Versammlung damit einverstanden, daß die Straf! Neu e'n w e g ihr Ende erreichen soll bei ihrem Z- sawm H' htffen mit der Johannesstraße, dagegen dem Straßelpj N uenbäue diejenigen Hofraithen zugeteilt werden solle, welche bisher die Nr. 78, 74, 39 und 41 des Neuenweg waren. Damit erhält der fortlaufende Straßenzug von bn Schulstraße bis zum Neuenwegthore eine einheitliche zeichnung. — Der im laufenden Budget vorgesehene Belrsj für Unterhaltung des Straßenpflasters langte in 9tüd|i# auf die schlechten Verhältnisse der Fahrbahnen in der^Slad> nicht <hin, weshalb beantragt wird, diesen Kredit um lOW Mark zu erhöhen Der Oberbürgermeister bemerkt hieG daß außer der Marktstraße auch andere Straßen der gründ' licheren Pflasterung bedürfen. Der Antrag wird angenomin,, — Der in der vergangenen Sitzung von der VersammM gebilligte" Vertrag mit der Gemeinde Queckborn ist ^ dem dortigen Gemeinderat unter der Bedingung genehm^ daß die Stadt Gießen an einer näher bezeichneten des Ortes noch einen §i)branten'"anbringt,1, toomif man'pl einverstanden erklärt. — Die Versamm'ung ist mit der leitung dcs EnteignungSversahrcns für Gelände zwW Eisenbahn und Lahn, soweit dasselbe in Privatbcsitz und B Weiterführung des gemauerten; HauptsieleS erforderlich t einverstanden. — Die Stadtverordneten sind mit der sr^ händigen Vergebung der Herstellung des Schmutzwassersielt« am Schiffenbergerweg und ebenso der Rohrlegung für Stadtringgraben längs der Westanlage an die Firma IV & Rumpf zu den vorjährigen Submissionspreisen für d'1

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Ä Ä gl*61,.1 ft an®*' N«* Wirtschaft o vehni'M ^\a^l^ Estill halb d-r W wegen junge bürgermetfter damit da) q energisch ent, jur èprach-, Beerdigung?: mangele- E tvelche für ganzen Kleii sind- «M der Friedhof bei Beerdig! nnd daß $

wird es um Personen, w lustigend in t meister dem seien nicht h sind eben b werde dabei beklagten M Besserung r dazu schreit aus dem s bittet von ferner Sorg des Toten bis zur ($ der Kapelle hinter dem U^belftand, gewöhnlich bürgermeiffe fei bie nach Kapelle zu fi erst nach eb die Reugieri stellt, besrie kommen, d in der Prej nicht schade, der Oeffentl die Mgelck tvird, mit an, ob auf in der Kap feier abhal daß dies ai des Pfarre dadurch H Mehrkosten verbilligen Abstand gi 2~ Es soll

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