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Dienstag, den 29 Dezember l9u3
12. Jahrgang
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t^«ne»eicH>;ei*: tx eWR, abgeb»k mtn^ilid) 50 -^f^, kPffTt fi^H qebraèt 60 Pfg., durch die Post bezog«, Rert«l- jLhrlich Mk. 1.50.
^tWkrilape« : Oberhessische Fawilie«zeit«»a (täelt^) V-^tMche Zeitschrift für 8«tbWirtst§äft, Obst- ««d •NwfttliÄé, sowie bk •U%met Eeifr«bl«fe» (wbcheutliL). Äs' Blatt rrfdbeiri M «Ire Meritage» »«ch«it»eL.
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Postzeitungsliste Ro. 3t*®.
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Zum Jahresschluss
OOj.'iß An der Grenze, wo zwei Jahre scheiden, wirft ein
4 iedcq^ der: auf ein geordnetes Leben Betracht nimmt, gern ^ordnete B-ünerni Bück zurück, um zu sehen, ob die Bilanz mit Gewinn 1 a u fg ebchstde^ w't abschließt. Auch der Staatsbürger, der sich als bemr iTr Teil des Ganzen fühlt, muß für die nationale Ent- roiWliiiiti des Volkes soviel Interesse und Verständnis haben, daßj er c: der Wegscheide der Jahre das Konto der nationalen
L $nr>h iing überprüft.
—* 71 : nunmehr zu Ende gehende Jahr war gekennzeichnet
di bin Annahme des Zolltarifs, durch die im Angesichte kdnete Svm st^'^" Süllen aus dem politischen Leben gewissermaßen das en st r ^cirt der Parteien beseitigt worden war. Die gesamten potMician Kämpfe des Vorjahres fanden lediglich unter dem
GcMt.' unkte der Stellungnahme zu dem Tarif statt. Nach de« W i^lgung dieser Vorlage entstand im Politischen Leben
____ gewissermaßen ein luftleerer Raum und die Parteien waren - geMP^gsen, im Wahlkampf lediglich ihre Parteiprinzipien
Volk wirken zu lassen. Das zu Stande gekommene tofnrhn^o Sh WÄAD kann man sonach als eine ziemlich getreue Wieder- < , gaO ierr allgemeinen Volksstimmung betrachten. Wie be- 4 fQ smd aus den Wahlen die gesamte Rechte, das Zentrum 1 ü bit Nationalliberalen ziemlich ungeschwächt hervorge- 777 1 a i Mn ntnb auch auf der linken Seite ist eine Veränderung
inT h Stärke nicht eingetreten. Die Verschiebung in der cker der evV '^^^werteilung zu gunsten der Sozialdemokratie bringt • 'M i\t »gesamte Bild nur eine Verschärfung der Konturen, in M ücabcift aber die Physiognomie des Parlaments fast gar- Mt toerbennicht Es zeigt sich lediglich, daß die auf der Oppositions- feute stllhende Wählerschaft stets der Partei folgt, die am ü 127 = 52^ sck.Msslem kritisiert. Sie hält es, um mit einem Ausspruch / “ bcisöltrn Fritzen zu reden, im allgemeinen mit den besten
Tool qm t wie wir oben darlegten, die Parteien keinen eiaent-
sliâ d>cittelpunkt für ihre Agitation hatten, so mußten sie
3241 am ft vielfach die Parteitraditionen auffrischen, um ihre Anhän- 1 <n?âftt bei der Fahne zu halten. Aus diesem Grunde sind ditL Eozensätze zwischen Liberalen und Zentrum einerseits isehen Liberalen und Konservativen andererseits wie- bcitt' neu belebt worden. Dafür aber haben Konservative und enberger-CMf âü'lrimn sich einander genähert, so daß man als die Sig- > lieitÈer, W nMr »des zu Ende gehenden Jahres die Erstarkung der U y ' MAjm- und Sckpilpolitik altpreußischen Stiles bezeichnen kcÜM. Das politische Moment hat im Jahre 1903 wieder dcziüÜbergewicht über die rein wirtschaftliche Politik erlangt, nÄcu b die vorhergegangene Periode sehr stark unter dem jMs öes oberj Giiniilist; der wirtschaftlichen Interessengegensätze stand.
= 634 W i Sm allgemeinen war das wirtschaftliche Leben des Jahres 1'10103besser als in dem vorgehenden Jahre, das stark von den MimWenbrüchen großer Unternehmungen und von der et Wnc» Gefahr beherrscht war. Die inneren Krisen,
; qm MyeM jj ^uoer sie vielleicht auch den einzelnen betroffen haben I niiiita haben entschieden in das Erwerbsleben gesundere Ver- f hißâis'fe gebracht und der Hochdruck der amerikanischen Kon- i fiiineiiy hat sich ebenfalls vermindert, nachdem dort die großen , < n SKunitSnehmungen durch Ueberspannung des Bogens aße (neoen L-msallls in Finanzschwierigkeiten geraten sind. Unter den All, \ WWchaftlichen Schwierigkeiten hat vorzugsweise die deutsche ^Berèâ ZMiistrie gelittten, die durch forcierte Produktionen selbst W XXL Nl' n üst l^enig zu der Entwicklung des Jahres 1902 beigetragen a y HÜR Der deutsche Handel aber war von den Stürmen jenes so wenig berührt worden, daß er zeitweilig den frem- M?»G?ldmärkLen, namentlich dem englischen, eine Stütze ge- M'«E ist.
1537 qm
inN- - u ob« Md K 459 qm “ M"^
! Hn schlechten Jahren sind es immer die Armen und Stauen, die unter der Ungunst der Zeiten am meisten lei- » Scblechte Konjunkturen und wirtschaftliche Krisen brin- gM Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosigkeit selbst ist wieder i ch; Mutter des Hungers. Erfreulicherweise hat sich aber i ini Jahre 1903 die Tätigkeit in unserem Jndustrieleben ita lig gehoben, daß wir mit den besten Hoffnungen für die »Here Entwicklung in das Jahr 1904 eintreten können.
am ^1*« # Air * St. y Mit
Vie WeÄeraufroN'mg der „Hfsaire“.
A Paris, 28. Dezember.
■ J,a die Friedensklänge der Weihnachtsglocken mischte & sich dieses Jahr in der französischen Presse wie Ge- f sHiicrtter von Kriegsdronuueten. Die Streitaxt zwuchen
Du Gegnern und den Verteidigern des Kapitän Treyfus iiif wieder ausgegraben und der Kampf auf der ganzem Hfinie? Hell entbrannt. Tie „Affaire" wird allem Anschein in ihrem ganzen Umfang vWder aufgerollt werden:
Nevisionskommifsion des Jiisüzministeriums hat pch WmiMNiig zu Gunsten der Revision des Prozesses ausge- ß HËen. Diesem Beschlusse ging eine gründliche Beratung minutiöse Prüfung des Elaborats deS Kommispons- jÄâerstatters Mercier, welches das Revisionsgesuch Drey- I fsi^ begrünbet, voraus. Zur Beratung war auch der Dr- I SWMnzoffizrer des .Kriegsministeriums, Kapitän Targe, 1 fr^elabcn, welcher bekanntlich gemeinsam mit dem Munster Uk 11 neue Untersuchung der Dreyfus-Affaire gepflogen hat. j. der Hand des mitg cbr achten umfangreichen -1 tteiifa^ ;M erläuterte er den Kommisswusmitgliedern die >at- ichisit, auf denen die neue Revisionsaktion basiert. Wie be-
stimmt verlautet, soll dieselbe sich hauptsächlich auf die Fest- stellung gründen, daß ein Schriftstück, das aus der Zeit nach Dreyfus' Verhaftung datiert, betrügerisck-erwerie mit einem Tatum vor Diesem Zeitraum versehen worden lei, sowie auf die fernere Feststellung, daß auf einem anderen Schriftstücke der Anst- • buchstabe „P" durch den Buchstaben „D" ersetzt tue. .1 sei. Es soll dies das bekannte Schriftstück 'mit den Worten „Cette Canaille de D lein. Die Kommission nahm an, daß das Kriegsgericht in Rennes sich wohl in dem fälschlichen Glauben befinden konnte, daß diese beiden Schriftstücke sich auf Dreyfus bezogen hätten. t ,
Zu Nutz und Frommen unserer deutschen Leser, denen die „Affaire" wohl nicht mehr so haarklein im Gedächtnis haften wird, wie den Pariser Zeitungstigern, sei hier ein kurzer rückschauender Ueberblick über den r^all Dreyfus gegeben. Am 22. Dezember 1894 wurde Dreyfus von dem Kriegsgerichte unter Vorsitz des Obersten Maurel wegen Verrates militärischer Geheimnisse in Frankreich zu lebenslanger Deportation verurteilt und auf die Teufelsinsel gebracht. Tie Anklage, welche von Major d'Ormechemlle vertreten iuurbe, hatte sich auf em aus dem Papierkorbe des deutschen Militärattachees Oberst Schwartzkoppen entwendetes und angeblich von dem Angeklagten geschriebenes „Bordereau" gestutzt. Die Familie des Verurteilten behauptete, daß der wirkliche Verfasser der Major Walfin-Esterhazy gewesen sei. Dieser wurde vor ein Kriegsgericht gestellt, aber freigesprochen. Emile Zola klagte darauf die beiden Obersten des Generalstabes Henry und Paty du Clam schwerer Fälschungen in dieser Angelegenheit an. Die Prozesse gegen Zola führten dazu, daß Oberst Henry mehrere Fastchungen zugellnud und Selbstmord beging. Schließlich wurde vom Kassationshof die Revision der Dreyfusaffaire angeordnet, doch sprach das neue Kriegsgericht in Rennes am 10. September 1899 den Kapitän abermals schuldig. Auf sein Sin suchen wurde er bann begnadigt, ohne jedoch seinen An- spruch auf völlige Rehabilitierung aufzugeben. Am 26. November d. J. überreichte er seiu Revisionsgesuch, das einer Kommission überwiesen wurde, die es jetzt als begründet anerkannt hat.
Was wird nun geschehen? Tas ist die große ^rage, über die in allen Pariser Casts und in den Spalten der Zeitungen aufs heftigste debattiert wird. Einer der hartnäckigsten Gegner des Hauptmanns, Rochefort, nennt den Kriegsminister Andr6, der die Revisionsbewegung eingeleitet hat, einen deutschen Agenten. Sollte es ihm aber gelingen, in der Armee drei „Kains" zu finden, die schamlos genug zu einem Freispruch wären, so würden diese von den anderen Offizieren ausgerottet werden. Anderenfalls müßte man die Fahnen der ganzen Armee als schmachbedeckt verbren- nen. Aus diesen drohenden Schmähungen geht mit Tätlichkeit hervor, daß Rochefort selbst von dem bevorstehenden Freispruch des Kapitäns Dreyfus überzeugt ist, wie die ganze öffentliche Meinung. Man nimmt mit Bestimmtheit an, daß Dreyfus nach Kassierung des alten Urteils — vielleicht im März nächsten Jahres — vor ein neues Kriegsgericht gestellt werden wird, das, da die belastenden Dokumente ausscheiden, die Schuldfrage verneinen muß. Das ist aber nur der Anfang. Mehr Kopfzerbrechen als der Freispruch machen den Anti-Treyfusards die daraus resultierenden Konsequenzen. Wird man Dreyfus rektifizieren müssen, wenn seine Unschuld anerkannt wird? Das ist,die Hauptfrage, die sie beunruhigt. Ter allgemeinen Ansicht nach wird sich diese Forderung des einfachen Rechtes nicht umgehen lassen. Toch ist anzunehmen, daß es sich dabei nur um eine Formsache handeln wird. Dreyfus selbst wird wohl einsehen, daß sein Verweilen im Heere nur zu schweren Unzuträglichkeiten führen könnte, und deshalb sofort seinen Abschied nehmen. Weiter sträuben sich die nationalistischen Blätter schon im voraus gegen eine etwaige Rangerhöhung, die etwa Dreyfus zuteil werden sollte. Dreyfus freundlich gesinnte .Kreise dagegen fordern nicht nur eine solche, sondern für seine Leidenszeit ein Pflaster in Form einer Extra- beförderung. Das objektive Rechtsgefühl sagt sich, daß Dreyfus, wenn er für nichtschuldig erklärt wird, den Rang verliehen erhalten muß, den er bei normalen Verhältnissen in der Zwischenzeit erreicht haben würde. Bis die „Affaire" aber endgiltig erledigt sein wird, werden, wie gesagt, noch Monate vergehen und viel Tinte und noch mehr Haß in den Blättern um sie verspritzt werden.
Huf des Messers Schneide.
In O st a s i e n steht die Lage nach wie vor auf dem alten Fleck: Rußland versichert, es wolle den Frieden, Japan tut das gleiche, und beide rüsten eitrig zum Kriege. Die japanische Regierung hat der Presse bereits alle Mitteilungen über Truppenbewegungen untersagt; Tatsache ist, daß mehrere Abteilungen japanischer Truppen und ein Kommando von 600 Eisenbahn- und Telegrapheningenieuren nach Korea abgegangen sind. Dorthin ist auch eine japanische Flotte entsandt worden. Angeblich ist diese Maßregel durch einen Aufstand her Koreaner gegen die eingewanderten Japaner veranlaßt worden.
An einzelnen Nachrichten sind heute die folgenden zu verzeichnen: Rußland hat bei einer amerikanischen Gesellschaft dringend eine Million Pfund Pökelfleisch bestellt, die am 26. Januar in San Franzisko geliefert werden soll, wo sie von zwei russischen Schiffen übernommen werden. Zweideutig ist, wie stets, die Haltung Chinas. Nach einer Meldung aus Peking sind die Vizekönige von ganz China angewiesen worden, Ausweise über die Zahl der zum Dienst verfügbaren, von fremden Offizieren aiiygcbiU deten Truppen einzusenden. Ter Thron genehmigte die vom russenfeindlichen Vizekönige Mmnschikai vorgeschlagene O r - ganisation der chinesischen Armee in zwanzig Heeresabteilungen, eine für jede der 18 Provinzen Chinas und je eine besondere für die Mongolei und die Mandschurei. Entgegen gewissen Gerüchten ist allerdings bis jetzt noch keine Mobilisienmg chinesischer Truppen erfolgt, indessen dürfte sie kaum lange auf sich warten lassen, sobald es zu Feindseligkeiten zwischen Japan imb Rußland kommt.
Rußland wäre übrigens mit einer feindseligen Haltung Chinas durchaus einverstanden; im Notfälle würde es die Chinesen dazu sogar reizen. Wenn nämlich zwei Mächte gegen Rußland Vorgehen, ist Fr a n k r ei ch verpflichtet, den Russen Beistand zu leisten. Das aber würde zur Folge haben, daß England nach seinem Bündnisvertrag mit Japan den Japanern beistehen müsste. Dann kämen also auch Frankreich und England aneinander; Frankreich würde die englische Flotte in Europa beschäftigen, und Japan könnte nur geringfügige Hilfe von England erhalten, während ihm Chinas Hilfe.so gut wie gar nichts nützen säumte. Aus diesen Erwägungen heraus scheint Rußland es darauf anzulegen, die Chinesen zu Feindseligkeiten 311 reizen, und das Wort wird verständlich, das der russische Botschafter in Peking, Lessar, gesagt haben soll: „Wir müssen die chinesische Katze reizen, bis sie Miene macht, zu beißen."
Man wird sich bei dem Konflikt in Ostasien immer eines vor Augen halten müssen: Rußland hat nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, Japan alles zu verlieren und nichts zu gewinnen. Danach bürste wohl auch die deutsche Politik ihre Stellungnahme zwischen den beiden Mächten im Falle eines Krieges einrichten. !
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, Die Politik.
cf Einer der bedeutendsten deutschen Volkswirte bat das Zeitliche gesegnet: Albert Schäffle in Stuttgart, der Nestor der deutschen Nationalökonomie. Schäffle, ein geborener Schwabe, schlug bereits mit neunzehn Jahren - er war 1831 in Nürtingen geboren -- die journalistische Laufbahn ein. Bis über die Grimdung des neuen deutschen Reiches hinaus blieb er einer der hartnäckigsten Verfechter eines Großdeutschlaud unter - österreichischer Führung. So war es verständlich. daß er 1871 einem Rufe Oesterreichs folgte und österreichischer Handelsminister wurde. Indessen sah er bald ein, daß Oesterreich die Mission, die er ihm bis dahin zugedacht hatte, nicht erfüllen konnte, und so kam er denn, von tschechischen Einflüssen aus seinem Anite gedrängt, nach Deutschland zurück, um als Professor der Tübinger Universität sich ganz der nattaulcfonoiniKbeii Wissenschaft zu widmen. Schäffle mar das geistige Haupt der sogenannten Kathedersozialisten.
® Der demnächst beginnenden Session des preußischen Landtages wird a^ch der von der Generalsvnode bereits am ' nommene Gesetzentwurf betr die Erhebung von Kirchen- . veuern in den Kirchengemeinden und Parochialverbänden dsr angelischen Landeskirche unterbreitet werden. In diesem / esetzentwurf wird den Kirch engen: ei nden und -Verbänden die Ermächtigung eingeräumt, als Maßstab der Umlegung der Kirchensteuern neben der Staatsâkommeiy'teuer auch die R e a l st e u e r n (Grund-, Gebäude- und Gemeindesteuer) heranzuziehen. Gegen die Gewährung dieser Ermächtigung sind bei dem Staatsministerium aus den Kreisen der H a u s - b c 1 i Sr Einsprüche erhoben worden. Das . Staats- ministerium wird sich demnächst mit diesen Einsprüchen befassen, sie werden, wie unser Berliner 6^ - Mitarbeiter aus guter Quelle hört, bei der endgültigen Aufstellung des WP, Wurfs nicht unberücksichtigt bleiben. -
=1= Nach wie vor sind die Aussichten auf eine Beilegung des Crimmitschancr Wrberstreiks keineswegs sonderlich groß, thuar schien die Basis für eine Einigung bereits so gut wie gefunden: Hr er der Einwirkung des bekannten Sozialpoli- tikers Prostist r Dr. Vc-ebn:ert willen die Fabrikanten statt des bisherigen N stündigen und des von den Arbeitern verlangten luftii: gen Arbeitstages einen lo'l- stündigen Arbeitstag bea.iu.a.u und cieün nach einem Jahre um eine heitere Viertelstunde verkürzen. Sie verpflichteten sich ferner, vor Wians von drei Jahren mit den Arbeitern in Ver-
Einführung des Zehnsrun dentages ein- . scheiterte die beiderseitige Annahme dieser
Tangen de an, daß die Arbeitgeber sich außerstande der Geschäftslage sämtliche streikenden Arbeiter 1 o f o r t wieder einzustellen. Auch hat das
hanvtur
erklärten,
CrgmiT der WAlmachtsbescherung, die den Streikenden von ihren Bor lifngvuoffen im Reiche zuteil geworden ist, unb die Sicherung der GeldunterstüHung bis Mitte Februar bei den Ausständigen die Neigung verstärkt, im Streik aurTu darren. Aus Hamburg war für die Streikenden ein voller Möbelwaaeu. aus Chemnitz 59 Kolli, m- Leipzig' -7500
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