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^r. 99 Zweites Blatt.
K^»««e»e»tSp?etS : tu Glatzen, «brehelL iMnetli^ 50 $fg., is'- HauS aebracbt 89 Pfg., burcb bie Poft bezs-ev lienël- " j^rlié Ml. 1.60.
OratlSbeilage^ : CberNefftfd^e ^amilttwiHtxw» (täglich) ^berhcffische Zeitschrift fit tza»dWirtschaft, öl« »»^ Bßttmbax, sowie die 9ie|mer Seiieablase« (»LcheNtlich).
DaS Blau erscheint «alle, SatUe« uésit U«»-
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(Siegener W*eeir*ft) A«»»ö«»8ige Hsgeszntung (Hieß-ner Kett««O
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für OSerheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalamcèger für Gießen und Umgebung, naen der Großh. 'Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
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gen Advokaten des Ortes einen Streik, inbcni sie erklärten, durcki den zu frühen Anfang des Gerichtstages der morgendlichen Radtour beraubt zu werden. Infolge davon seyte das Gericht den Beginn der Rcchtsverhaudluugen
Enthält alle amtlichen Bekanntmach
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Hus dem Gcrrbtssaal.
8 Wegen versuchter Verhinderung einer kirch ichcn Handlung wurde der 28jährige Erdarbeiter Schn . rt aus 2engeiifelb im Voigtlande von der Strafkammer in Plauen zu einem Monat Gefängnis verurteilt. 2d), bette gelegentlich seiner Trauung in der Kirche zu Plahu hi Lengenfeld dem Geistlichen aus dessen Worte: „Nun luieet nieder!" entgegnet: „Nieder knie ich nicht!" Nur turd) die Tränen und Bitten seiner Eltern konnte er i idiefdid) zum Nachgeben bewogen werden. Der Pfar- .er, welcher sich inzwischen in gerechter Entrüstung über . III mol>l noch nie dagcwesenen Vorfall vom Altar ent» 'rnt hatte, mürbe wieder herbei geholt, worauf die kirch- : ^ie ^anbliuiß ohne weitere Störung zu Ende geführt lünrbe.
£ Ein Ehedrama fand in Wien burd) die Verurteilung dcs Maurers Franz Drzazga ivegen Totschlag seiner Uran zu 6 Jahren schweren Kerkers seinen Schlußakt. Trzazga war nach zweijähriger Ehe von seiner ^ran »blassen worden, wie sie erzählte, meil er dem Trunke geben war und sie prügelte, nach seiner Allssage, 1 hl sie ihm untreu war und er sie schon mit anderen Mnncrn ertappt habe. Ter Angeklagte lauerte seiner 3 an am 30. Juli vorigen Jahres auf, näherte sich ihr in scheinbar versöhnlicher Stimmung, verlangte einen Kuß und stieß ihr, in dem Augenblicke, als sie sich von ihm umarmen ließ, ein Küchenmesser in die Brust. Tie Frau schrie auf und flüchtete, er hielt sie fest, stach sie ein zweites Mal in die Brust und versetzte ihr, während sie um ihr Leben kämpfte, noch fünf Stiche in den Arm. Dann warf er das Messer von sich und ließ sich festneh- nien. Tie Frau starb erst drei Wochen später an einer Brustfellentzündung.
1 wurden,
Vermischtes.
H kDie Früchte der Methode HaefelerI Bon der Art und Weise, wie der neuernannte. Feldmarschall Graf Haeseler seine Soldaten erzieht, wird eine lehrreiche Anekdote berichtet. Sein größtes Augenmerk ist daraus gerichtet, die jungen Soldaten nach ihrem Tienst- cintritt zu denkenden Menschen zu erziehen, die mit Ueber» legung die Befehle ausführen, und nicht nur dem toten Buchstaben nach, mechanisch. So sagte der Kommandierende einst zll einem Dragoner: „Reiten Sie nach jener ^ühe dort, lvo der Baum steht, und kommen Sie dann hierher zurück." Einen Augenblick zauderte der Mann, denn er war sonst gewohnt, einen bestimmten Auftrag ui erhalten. „Bekomme ich keinen Auftrag, Exzelleilz?" fragte er schließlich. „Tun Sie, may ich Ihnen gesagt habe," mar d ie kurze Antwort. Nach etma zwanzig Minuten kehrte der Mann zurück. „Sind Sie auf der Höhe gewesen ?" — „Zu Befehl, Exzellenz." — „Was für ein Baum steht dort?" — „Das weiß ich ilicht, Exzelleilz." Tie Stirne des Kommandierenden furchte sich. Mehr niiß- mutig als ärgerlich sagte er: „Ich hatte Ihnen absichtlich keinen besonderen Auftrag gegeben! Wenn ich sage: „Reiten Sie nach dem Baum", so ist es selbstverständlich, daß man sich ihil ansieht." Darauf zog der Reitersmann einen Zweig aus dein Stiefelschaft und sagte: „Ta ich den Baum nicht kannte, habe ich dieses initgebracht, Exzellenz!" Man kann sich die Erheiterung der ilmftel)enben denken; aber auch der Kommandierende lachte herzlich. „Faillos, mein Sohn, es ist ein Virnbaiim," sagte er und gab dem überraschten und erfreuten Meldereiter einen Taler.
[Mud) eine Flucht in die OeffentlichkeitI traurige Familienverhältnisse werden zur öffentlichen Kenntnis gebracht durch ein Inserat, welches wir in dem in Merseburg erscheinenden „Korrespondenten" sinken; dasselbe hat folgenden Wortlaut: „Meinen Freunden unb Bekannten zur Nachricht, daß mein Sohn mich, sowie seinen Bruder und seine Schwester öfters mit Totschlag bedroht hat und jetzt sogar einen Mordversuch an mir ausführte. Um Unheil zu verhüten, verlege ich meine Wohnung von Neumarkt 53 nach bem Neumarkt 34. Gustav Händler sen., Handelsmann." Hoffentlich findet die begrängte Familie durch diese „Flucht in die Cef» fentlichkeit" in dem neuen Heim die er'ehnte Ruhe!
8 [Tor Rehbock im Schulzimmcr.j Dieser Tage stattete in Wachtendonk im Kreise Geldern ein stattlicher Rehbock, der, tvahrscheinlich vom Wissensdrang durchdrungen, sich einmal unter den Menschen um sehen wollte, der Unterklasse der dortigen Volksschule einen Besuch ab. In frohen Sprüngen eilte er durch die Gassen des Ortes, sprang durch das geöffnete Fenster in das mit Kindern ge» füllte Schullolal und betrachtete sich vorn Katheder aus die erstaunte und erfreute Schülerschar. Indes fühlte er sich auf dem Sitz des Lehrers nicht lange heimisch, und kurz entschlossen suchte er auf demselben Wege, wie er die Schule betreten, wieder das Weite.
^ sSonderbare Streiks.j In dieser Zeit ernsthafter und tragischer Lohnkämpfe ist vielleicht die Erwähnung ^armloserer Arde teransstände am Platz. Tie französische Stadt Aleuron besitzt in ihrer Umgebung vortreffliche RadfÄhre-rweL^ und 'infolae davon organisierten die iun»
Mittwoch, dm 29. AprU 1903.
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eine.Stunde später an, ausgenommen an Regentagen, xyj» moristisch in seiner Weise kann auch der Scharfrichterstreik in dem chinesischen Kanton aufgesaßt werden. Diese not wendigen Werkzeuge der Gerechtigkeit behaupteten, daß ;0 > Cash anderthalb Francs) für eine Köpfung zu wenig seien, zumal der Geschäftsgang sehr ui wünschen übrig lasse. Die Behörden bedauerten dann, durch die Leere der öffentlichen Kassen an einer entsprechenden Lohnaufbesserung gehindert zu sein, versprachen aber huldvollst, für stärkeren G.'schäftsaufschwung Sorge zu tragen. Aber der originellste Streik von allen mar doch die Arbeitsniederlegung der Bettler in der russisch-polnischen Stadt Sie- radz. Tie dort als „Fachverein" organisierten Bettler zo- gen jeden Freitag morgen von Haus zu Haus und holten sich einen polnischen Groschen, der bem alten Zweipfennig- slück entspricht. Eines Tages mar der Groschen den Bettlern nicht genug: sie blieben aus und an ihrer statt er- schien eine Erklärung, daß sie künftig für den Besuch zwei Groschen haben wollten, anderenfalls würden sie aus- iv a 11 b c r n. Furchtbare Drohung!
-X- l Eine eigentümliche Rückkehr von Haustieren zur Wildheitj wird aus Patagonien berichtet. Vor einiger Jahren ließ man zur Unterstützung der Hirten beim Hüten der Herden schottische Schäferhunde dorthin kommen. Tie Tiere waren gutmütig, vortrefflich dressiert und sehr gelehrig, so daß eine Zeitlang alles in befriedigender Weise verlief? Ncicerdings aber erheben die patagonischen Hirten laute Klagen, indem die Schäferhunde die Herden, statt zu schützen, auffressen. Die Hirten haben im Laufe der Zeit zahlreiche Nachkömmlinge der Hunde im Dickicht sich selbst überlassen; die Hunde wuchsen heran und vermehrten sich, wurden aber wegen Mangels an Zucht durch den Menschen wieder wild und beanspruchen daher auf die Herden die gleichen Rechte lote dieser. Sie fallen, sobald sie hungrig sind, über das Weidevieh her, zu welchem Zwecke sie sich zu Banden vereinigen und förmliche Jagden abhalten.
= lAuch ein GrundI Karlchen, der nach den Osterferien das stolze Amt eines Aufpassers in der Klasse übertragen bekommen fyat, kommt nacy Hause und erzählt stolz, daß er seinen besten Freund, den kleinen Ball, heute an die Tafel geschrieben habe. Mutter (vorwurfsvoll): „Aber sage mal, Karlchen, deinen besten Freund? Was hat er denn getan?" — Gornichts, Mamachen. Aber weißt du, Ball kann ich schon gut schreiben."
^! fTcr verbannte deutsche Speisezettel.! Anläßlich des jüngsten Geburtstages des Großl)erzogs Friedrich Franz des Vierten von Mecklenburg-Schwerin fand dieser Tage im Schtveriner Schlosse ein Festessen statt. Während nun der Herzog Johann Albrecht gelegentlich seiner vierjährigen Regentschaft die deutsche Sprache aus den Speisezetteln zu ihrem Rechte kommen ließ, wurde unter der jetzigen Regierung der französische Speisezettel wieder eingeführt.
) sDas Lächeln der Königin.j Die englischen Misses und die Mistresses hören in letzter Zeit alle Bemerkungen, die man in ihrer Gegenwart über das Wetter, über das neueste Buch, über den neuesten Klatsch, inacht, mit einem unwandelbaren, gleichsam festgefrorenen Lächeln an. Das kommt daher, daß sie sich krampfhaft bemühen, der Königin Alexandra nachzuahmen, die im Rufe steht, das bezauberndste anmutig-melancholische Lächeln, das je das Gesicht einer Frau verklärt hat, zu besitzen. Es kommt aber noch besser! Selbst in den unbedeutendsten englischen Marktflecken findet man jetzt Schönheitsprofessoren, die für eine halbe ÂTone das Lächeln der Königin lehren. Sie wenden sich besonders an die „Ladies", aber die „Gentlemen" sind nicht ausgeschlossen. „Lassen Sie nur die beiden Mundwinkel etwas schlaff und sanft fallen — geben Sie Ihrem ganzen Gesicht einen etwas melancholischen Ausdruck — Gut so — Jetzt haben Sie das Lächeln der Königin —"
O sTic Sprache des Türklopfcrs.s Viele der bekannten Soiiboner „Einfamilienhäuser" — so schreibt ein dortiges Blatt — haben sich noch den alten Türhammer bewahrt, und infolge einer eigenartigen Klopfsprache können die Bewohner des Hauses sofort wissen, wer Einlaß begehrt. Tie Hammerschläge werden genau gezählt; wer den Türhammer einmal zu wenig in Bewegung setzt, obwohl er seiner gesellschaftlichen Stellung nach, auf mehr Schläge Anspruch hat, degradiert sich selbst, und, umgekehrt, gilt es als eine Usurpation und als eine Taktlosigkeit, wenn man den Hammer häufiger ni. derfallen läßt, als man darf. Ein Hammerschlag meldet den Milchmann, den Kohlenmann, einen Tiener des Hauses, einen Bettler, er bedeutet: „Ich möchte gern eintreten." Zwei Schläge melden den Briefträger, einen Tienstmann oder irgend einen anderen Boten; sie wollen sagen, daß man keine Zeit hat, daß man geschäftlich kommt, und bedeuten: „Ich muß eintreten." Trei Schläge melbtn den Herrn oder die Herrin des HauseS oder Freunde der Familie: sie sagen mit gebieterischem Tone: „Oeffnet!" Vier Schläge hintereinander. m§ldM_ eine fror neunte Perjon, die im Wagen an»
12. Jahraang.
^»!ertio»s-rei Sr Die einspaltige Petttzcile fir Gießen wi< ganz Cbcrbeffen, die .^eise Wetzlar und Mardnrg 10 Pfg senil 15 Pfg.,- Reklawe« die Petttzrttc 30 resp. *• Wg.
Postzeitungsliste Ns- MOI.
KüaMUn und Ervedttisn : Gießen FtiuOli M ftemfpTt*«if*lwi IW, III.
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lomml; )ie veoeuleu: „Ech mm aim ai h. sämige endlich, die zweimal wiederholt werden und zwar „staccato", melden einen Edelmann, eine Edeldame, einen indischen Nabob, einen russischen Großfürsten u. s. m. unb wollen sagen: „Oeffnet schnell, ich erweise Euch eine große Ehre, indem ich Euch besuche."
i sTolstoi als Götze.| Graf Leo Tolstoi, der sich wieder recht lvohl befindet, erzählte nach der „Womoie Wremja" kürzlich am Whisttisch, mic er neugierigen Amerikanern, die ihn „in Augenschein nehmen wollten", während piiuS Aufenthaltes in der Krim recht übel mitgespielt hat. Ein reicher Amerikaner mar mit einer großen Reisegesellschaft auf einer eigenen Zacht angenommen und bat um bi' Erlaubnis, den Grafen sehen zu dürfen, und sei es auch nur, indem die ganze Gesellschaft an dessen Veranda vor beidefilierte. Am festgesetzten Tage saß Tolstoi wie ein bnddhaistisches Götzenbild ans dem Balkon, unb die Amerikaner zogen im Gänsemarsch vorüber. Alles ging programmmäßig, bis eine Dame, die letzte in der Reihe, plötzlich stehen blieb und verzückt ausrief: „Leo Tolstoi, Leo Tolstoi, alle Ihre Werke haben einen ungeheuren Eindruck auf mein Leben gemacht, am besten gefiel mir ein, ein, ein —" Sie kam nicht auf den Titel, unb Tolstoi, der die Ueberzeugung hatte, daß sie von seinen Werken auch nicht ein einziges kannte, machte sich den Spaß und soufflierte: „Die toten Seelen" (bekanntlich ein Werk von Go^ol). — „Ach ja, ja, Leo Tolstoi, ach ja, gerade das meine ich," schrie die verzückte Amerikanerin unb ging mit den anderen weiter.
TJ lModctollheiten in Lan Ä»mi»go,l der Mulatten- republik, in der gegenwärtig der furchtbare Bürgerkrieg tobt, merben in einem Newyorker Blatt überaus humoristisch geschildert. Mag eine Negerin über einen „Teint" verfügen, der es an Tiefe mie an Glanzlich- tern mit einem frisch gewichsten Stiesel aufnahni, so lvard dieser Teint doch unbarmherzig mit einer träf* tigen Lage weißen Puders zugedeckt. Verleiht die allzureichliche Auweudung des Puders schon bem Gesicht einer weißen Frau ein starres Aussehen, so erscheinen derart gepuderte Negersratzen geradezu leichenhaft. Bei der Affenliebe, welche die Mulattinnen ihren Kindern entgegenbringen, muß es als selbstverständlich er scheinen, daß auch die dominikanischen Babies bei der allgemeinen Puderei ihren Anteil erhalten. Derselbe erstreckt sich aber nur über das Gcsicht, und da die Jugend von Santo Domingo bis etwa zum fünften Lebensjahre sich des beneidenswerten Vorrechtes erfreut, splitternackt umherlaufen zu dürfen, so steht die Erscheinung eines derartigen dunkelhäutigen, nur im Gesicht gepuderten Dreikäsehochs an humoristischer Wirkung derjenigen seiner getünchten Mutter keineswegs nach, sondern übertrifft sie noch, wenn an Stelle des bei uns üblichen Zulps ein irgendwo aufgelesener Zigarrenstummel tritt, dem der dominikanische Säumling mächtige Rauchwolken entlockt.
Kurzes Allerlei. Die Tockter des berühmten Sioux- Häilptlings American Horse hat vor kurzem in Newyorl ihr Lehrerinnenexamen abgelegt. Bis zum Freiwerden einer Staatsstclle geht sie zu einer Quäkerfamilie als Gouvernante. Ihr Vater war seinerzeit ein gefürchteter Feind der „Blaßgesichter" und besitzt eine ansehnliche Sammlung von Skalps derselben.
— Die englische Flotte ist um ein Spezialschiff, den „Ed- gewater" vermehrt worden, das bestimmt ist, die Geschwader mit Süßwasser zu versorgen. Tas Schiff ist mit Apparaten versehen, welche in 24 Stunden 225,000 Liter destilliertes Wasser produzieren können. Außerdein hat es hölzerne Wasserbehälter, welche 46,000 Liter fassen können.
— Auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 wird ein Riesenkäsig mit lebenden Vögeln ausgestellt merben, in welchem mit geringen Ausnahmen alle Vogelarten der ganzen Welt lebend vorgeführt werden. Dieser Riesen- käfig ist 200 Fuß lang und hat die Form eines Hauses. Im Innern des Käfigs befinden sich Wasserbehälter, Bäume, Strauchwerk, Springbrunnen.
Kunst und «lissen schaff.
FV. Prähistorische Grabstätte. Professor Warren Morehead, Kurator der archäologischen Abteilung der Philips-Akademie in Andover, Massachusetts, hut auf einer Farm in der Nähe von H^pkinsvilte, Kentucky, den Beerdigungsplatz eines prähistorischen Volksstammes, bet ber ausgestorbenen Rasse der sogenannten Hügelbauer angehörte, entdeckt. Zehn menschliche Skelette, von denen einige noch ziemlich gut erhalten waren, sind bereits von ihm ausgegraben worden. Die Skelette befanden sich in Behältern, die aus flachen Steinen hergestetll waren, und in den Gräbern fand man steinerne Gefäße und Lteinmesser. Sollten die weiteren Ausgrabungen er- geben, daß die Grabstätte von großem wissenschuftlichen Werte ist, werden sich Archäologen von der Jalc-Uni« verfltät an den Nachforschungen beteiligen.