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Montag, den 26, Oktober 1903

12. Jahrgang

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Das Blatt erscheint an ave« Werktagen nachmitagS.

3«fertiow#NrH «t Die einspalttge PttitzeUe Mr Gießen wl, ganz Oberhesien, die Kreise Wetzlar und VarkMrg 10 Pfp. soâst 16 Pfg.; Reklame« die Petitzeile 30 mV. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3869.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28.

Fer«sprecha«schl»ß Nr, 80,

Neueste Aachrichien

(Oießener Uergevkatt)

Nnaöstângige Tageszeitung

lOießener KettimM

für Oberhesse« und Ne Steife Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gietze» und «mgidmi^ tgtiÄlt alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden m Oberhessen.

venutzte, die ihm in der Geschichte den Ehrennamen des Großen erwarben. Das Denkmal stellt ihn als jugend- lichen Prinzen dar, von einer mächtigen Dogge begleitet. Ein Jugenddenkmal ehrt auch den dritten im Kranze, den großen Friedrich, der hinter Küstrins Mauern nach seinem bekannten Fluchtversuch interniert wurde. Aus einem Fenster der Festung mußte er dem blutigen Ende seines Freundes und Mitverschworenen Katte zusehen. Im sieben­jährigen Kriege benutzte auch der große Friedrich ebenso wie der große Kurfürst die starke Feste wiederholt als Stützpunkt.

Der Platz vor der Schloßkaserne, auf dem das Denkmal des Markgrafen Johann steht, bildete den Hauptschauplatz der heutigen Feierlichkeiten. Vom rollenden Donner der Geschü^e begrüßt, von einer gewaltigen Menschenmenge aus Küstrin und der Provinz jubelnd empfangen, war der Kaiser in seine getreue Stadt eingezogen. Am Denkmal seines Vorfahren überbrachte ihm Bürgermeister Securius die Huldigung und den Ehrentrunk der Stadt. Dann folgte der Reihe nach die Enthüllung und Besichtigung der übrigen Denkmäler im inneren Schloßhof und endlich, vor dem Ab­schied, ein Gang in die Gruft der Marienkirche, wo der Kaiser am Sarkophage des Markgrafen ein stummes Gebet verrichtete. Dann trat er, auf dem Wege zum Bahnhof stiirmisch von der Menge begrüßt, die Rückreise nach Ber­lin an.

Sine vaterländische Arbeiterbewegung.

(Von unserem ^.-Mitarbeiter.)

Heute wird in Frankfurt a. M., ber^ Stadt, wo einst die Nationalversammlung tagte nnd der Friede init Frank­reich geschlossen wurde, der erste deutsch? Vater ländische

eiterten gross abgehalten. Schon allein diese Tat- jedje, daß nach jahrelangen Vorarbeiten iiub unsäglichen Führn issen nun doch ein solcher Kongreß möglich geworden ist beansprucht die Aufmerksamkeit des gesamten deutschen

Die Politik.

^^ Zur Konferenz der Finanzminister der größeren Bundesstaaten wird von amtlicher Seite mitgeteilt, die Be­ratung habe ausschließlich der Erörterung über die Finan­zierung des Reichshaushaltsetats für J904, so­wie über Anregungen zur Abstellung von Mängeln, die sich in den zur Zeit geltenden, finanzgesetzlichen B e st i m m m ungen des Reichs bemerklich gemacht haben, gegolten. Größere Steuervorlagen seien nicht Gegenstand der Beratung gewesen. Dem vorbereitenden Charakter der VerhanMungen entsprechend hätten förmliche Befchliisse nicht gefaßt werden können, und es lasse sich zur Zeit nicht mit teilen, in welcher Richtung sich die Ergeb­nisse dieser Ministerkonferenz bewegen werden. Das deckt sich mit dein, ma§ wir vor einigen Tagen ausgeführt haben. An g r ö ß e r e Steuern ist zur Zeit nicht zu denken, nach- bem, wie wir schon betonten, Bayern und Preußen sich gegen die Bier- und die Tabaksteuer erklärt haben. Daß die Rei-chsfinanzreform Gegenstand der Beratungen gewesen ist, ohne daß man au bestimmten Beschlüssen gekommen ist, geht auS den obigen Darlegungen hervor.

= Zum Nachfol g j r des zurückgetretenen Oberpräsi­denten Frhrn. B. MchLhofen ist, wie unser ES.-Mitarbeiter aus guter Quelle hört, ein zur ständigen Umgebung des Kaisers zählender ostvrenßischer Edelmann in Aussicht ge- nommen.

=1= Im baherischcL Landtage sah sich Ministerpräsident Frhr. v. Podcwits abermals veranlaßt, auf den Sturz des Grafen Crailsheim zurückzukommen. Er verwahrte sich ganz entschieden gegen eine Menge Ausdrücke und Verdächtigun­gen, die in der Parteidebatte zutage getreten waren und erklärte neuerdings, daß er sich durch das Parteigetriebe nicht irre machen lassen werde, sondern nichts anderes tun werde als seine Pflicht. Tatkräftig unterstützt wurde Herr v. Podewils durch seine Ministerkollegen Frhr. V. Fei­litzsch und Wehner, die auch ihrerseits auf die schweren Nachteile hinwiesen, die durch die konfessionellen Parla­mentskämpfe, an benen das Volk keinen Anteil nehme, dem Lande augefügt würden.

(Ä Die letzte Sitzung der Zuckerkvmmission in Brüssel er­öffnete die Aussicht, daß nachträglich auch Rußland für die Konvention gewonnen werden wird. Zu diesem Zwecke hat man die ursprüngliche Grundlage der Besprechungen be­trächtlich erweitert.

G Die ungarische Krisis ist dauernd höchst ernst. Kaiser Franz Josef hält an seinem Standpunkt unverbrüchlich fest und will keinerlei Konzessionen mehr machen. Neuer­dings ist abermals der „starke Mann", Graf Tisza, in die Hofburg berufen, was als Symptom für die strengen Ab­sichten des Monarchen aufgepaßt werden kann.

c? Die guten Italiener haben es in Oesterreich wirklich schlecht. Im istrischen Landtage ist es zu sehr lärmenden Auftritten gekommen, und es hätte nicht viel gefehlt, so wäre die slavische Minderheit über die italienische Mehr­heit hergefallen. In Bozen hat man dem Präsidenten des Kreisgerichts, Baron Bingeleben eine große Katzenmusik gebracht, weil unter seinem Vorsitz eine Verhandlung in italienischer Sprache stattgefunden hatte. Dieser letzte Fall ist allerdings seltsam, da Bingeleben selbst Oesterreicher ist.

C» Der König von Italien hat nunmehr Giolitti mit der Neubildung des italienischen Ministeriums betraut. Dieser soll die Absicht haben, sein Kabinett auf Grundlage der alten Majorität aufaubauen, aber auch einige radikale Deputierte gemäßigterer Gesinnung hineinzuziehen. Der Kriegsminister Ottolenghi und der Marineminister Morin werden vermutlich bleiben. Für das Innere be­müht sich Giolitti, V i s k 0 n t i V e n 0 st a zu gewinnen. Für das Schatzamt wird an den bekannten Theoretiker L u z z a t i gedacht. Jedenfalls dürfen der Kabinettsbildung kaum Schwierigkeiten entstehen.

□ Neulich hieß es, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Leo fei Papst Pius IX. bereit, den Präsidenten Loubet bei beffeit Besuch in Nom zu empfangen. Jetzt verlautet aus Nom, Papst Pius wolle auch Frau Loubet, die als eifrige Katholikin bekannt ist, in Audienz empfangen, aller­dings nur in privater Audienz, da Frau Loubet nach der frmrzösischen Verfassung keine offizielle Persönlichkeit ist.

S1 Recht sehr kompromittierend für die serbischen Königs­mörder verläuft ein Prozeß gegen zwei Belgrader Hof­bedienstete, die beschuldigt werden, in der Mordnacht Schmuck- sachen des Königspaares gestohlen zu haben. Nachten bis­herigen verschiedeutlichen Aussagen wären diese Schrnuck- sacheu seinerzeit von ben Königsmördern im Garten des alten Konaks vergraben worden' wo ihn die beiden Diener durch Zufall fanden. Die ostentativ festgehaltene Behaupt­ung der Offiziere, die Leichen weder verstümmelt noch be­raubt zu haben, wird in ein eigentümliches Licht gerückt durch die Tatsache, daß ein Teil des Schmuckes der Getöteten gefehlt hat und daß in einem aufgefundenen Ringe des Königs der stark verweste Teil eines Fingers steckte.

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Volkes im höchsten Grade.

Miquel war wohl der erste, der es mit beni Gedanken i>cr Mammlungs"-Politik ernst nahm. Doch mußte es da- Ms bei der Theorie bleiben, weil die Zerklüftung der Parteien eine 311 tiefe war, und die gegenseitige Verbitterung Kompromisse nicht zuließ. Inzwischen haben neuerdings die DMsHlgswahlen eine Wirkung auch auf indifferente Ge niüter ausgeübt. Das kolossale Anwachsen der sozialdemo- kmüschell Vkandate ist eine so eindringliche Lehre gewesen, dos; man ganz von selbst wieder auf (Wanken zurückkam, die seinerzeit wenig freundlich ad acta gelegt wurden.

Dieser Arbeiterkongreß ist die Verkörperung eines solchen Maukens. Wenn auch das Wort „nichtsozialdemokratisch" peinlich vermieden wurde und besonders betont, wird, daß miebt eine gemeinsame Abwehr aus dem Bedürfnis heraus Zweck und Ursache dieses Kongresses sei, daß er vielmehr eine gemeinsame Aktion aus eigener Kraft darstellen solle —, so ist do ch aus allem unschwer zu erkennen, daß hier eine Blüte Miqmelschen Geistes reifende Frucht trug. In einer macht­vollen Kundgebung, so heißt es im Aufruf, soll bewiesen Wbcn, „daß Hunderttausende organisierte deutsche Arbeiter Lind Gehilfen, die treu zu Kaiser und Reich, zu Fürst unb Naterland stehen, in geschlossener Einheit sich zusammen­finden". Mehr als zwanzig Verbände entsenden ihre Ver­treter; beide christliche Konfessionen, Nord und Süd gehen Hand in Hand. Sie verkörpern die stattliche Zahl von M 000 Mitgliedern, eine Ziffer, die sich gegen die 733 000, Wcfye die sozialdemokratischen sogenannten freien Gewerk- ffjafien ins Feld führen, wirklich nicht so verschwindend aus- nimmt. Drei Gegenstände sollen zur Beratung stehen. 2)er <lste behandelt das Koalitionsrecht, von dem gesagt wird, es. die Vorbedingung für die gedeihliche Entwickelung ter Arbeiterbewegung und der Sozialreform sei, sofern seine Ausübung sich in den Schranken des christlichen Sitten- Gesetzes,' des gemeinen Rechts und der öffentlichen Wohlfahrt kewege. Weiterhin wird die Verleihung der Rechtsfähig­keit an die Berufsvereine verlangt und drittens endlich die möglichst baldige Einführung von Arbeitskammern. Ein Programm, das jeder gut national gesinnte Mann mit Freude unterschreiben kann und das die Hauptforderungen der organisierten Arbeiterschaft in sich schließt, ohne für Extravaganzen freilich Platz zu lassen.

Wenn wir die Geschichte der Nationen überschauen, wer­den wir immer finden, daß die befreienden Taten stets im Lchoße des Volkes geboren wurden, daß sie spontanen Re­gungen entsprangen, die aus der Tiefe ungestüm ans Licht drängten. Es ist keine Zufälligkeit, daß sich kurz nach den denkwürdigen Wahlen dieses Sommers ein fast unwillkür­licher Zusammenschluß im einzelnen recht verschiedener Ele­mente vollzog, daß das Volk aus sich heraus eine Bewegung gebar, die berufen ist, den antinationalen Strömungen wirk- jnm entgegen zu treten. Die gesunde Kraft, die bei uns mfgespeichert liegt, ringt sich immer von selbst wieder durch, knn vaterländische Gefahren heraufziehen. Wir haben erst , in diesen Tagen von vertraulichen Konferenzen nationaler «M ' Wanner der verschiedensten Parteien und Berufe gehört, die 9^ i in Halle stattfanden und in der Hauptstadt des Reiches ihre H Fortsetzung finden sollen. Auch ba steht offenbar das gleiche H Lhema zur Beratung. Bürgertum und Arbeiterschaft, die I"' festesten Stützen von Thron und Altar, wenn patriotischer ßieist durch ihre Reihen geht, schließen sich zusanmren zu ge­meinsamer sozialer Arbeit. Unter diesem Gesichtspunkte be- , dachtet, wächst sich der Frankfurter Kongreß zu einem Er- ' eignis aus, das aufrichtige Freude bei allen erwecken muß, j denen des Vaterlandes Wohlfahrt aufrichtig am Herzen liegt.

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6m Ultimatum an die Türkei!

Die mazedonische Frage ist in ein neues Stadium treten: Oesterreich-Ungarn und Rußland haben an

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Bürgertum und Arbeiterschaft, die

Drei Dobenzolkrndenkmäkr.

^< Küstrin, 24. Oktober.

y Einen dreifachen Daukeszoll hat unsere alte Wendeir- i sterbt am Zusammenfluß der Oder und Warthe heut ent- rirhtef: Drei Denkmäler, von der Professoren Schaper und ; Serien fch Meisterhand geschaffen, zu Ehren dreier Hohen- > Pillern, deren Namen mit dem Geschick Küstrins eng ver- t tu iipft sind, wurderr im Beisein des Kaisers enthüllt. Das r erste gilt dem Markgrafen Johann von Küstrin (f 1571), ! f k-r den strategischen Wert des Platzes erkannte und den I WW rund legte zu der hohen Bedeutung, die Küstrin als Waffen- U^l_atz ersten Ranges besitzt. Den scharfen Blick seines Vor- I Mo Hren zu rühmen, bot dann später Küstrin als sicheres Asyl

■fegen die anbrandende Flut der schwedischen Reiter dem ß zweiten der heut Gefeierten, dem Kurprinzen Friedrich I Wilhelm, Gelegenheit, der auch später als Kurfürst Küstrin ||pnt als Stützpunkt für seine glorreichen Kriegsoperationen

Psorte eine neue Note gerichtet, die eine Art Ultimatum dar stellt. In dieser Note werden neue Forderungen wegen der Durchführung der Reformen in Mazedonien erhoben. Zu gleich bezeichnet die Note diese Forderung als „unwider- rnslich", d. h. als solche, auf deren Annahme durch die Türkei beide Mächte unter allen Umständen bestehen wollen. Ferner setzt sie der Pforte eine Frist zur Annahme dieser Forderungen.

Was geschehen soll, falls die Pforte diese Frist nicht innehält oder die Annahme der Forderungen überhaupt ab­lehnt, wird in der Note nicht gesagt. Man kann sich aber an den Fingern abzählen, daß für diesen Fall beide Mächte zu einem energischen Vorgehen entschlossen sind, und es wäre leicht möglich, daß das den Anfang einer euro­päischen Intervention in der mazedo­nischen Angelegenheit bedeutete.

Die neuen Reformforderungen der Mächte in ihrer Be­deutung zu beurteilen, ist zur Zeit noch nicht möglich, da über den Inhalt der Note einstweilen nur sehr allgemeine Mitteilungen laut werden. Bestimmtes über den In­halt der Note ist nicht bekannt; was barüb er mitgeteilt wird, sind lediglich Vermutungen. Nach einer Meldung wird z. B. in der Note die Bildung einer internationalen Kom­mission gefordert, nach einer anderen trifft das nicht zu, dagegen werde, so wird versichert, die Zerlegung Ma­zedoniens in acht Bezirke mit Berücksichtigung der ver­schiedenen Nationalitäten der Bevölkerung verlangt. Bei der Unsicherheit dieser Meldungen hat es keinen Zweck, sie zu diskutieren.

Die Bedeutung der Note und ihrer Forderungen für die Herstellung der Ruhe am Balkan läßt sich, wie gesagt, unter diesen Umständen vorderhand nicht abschätzen. Auch die Bedeutung, die die Note als „Ultimatum" zu bean­spruchen hat, hängt ganz und gar davon ab, wie lang die Frist bemessen ist, die dem Sultan zur Annahme der neuen Forderungen gestellt wird. Jedenfalls ist das Eine wohl so gut wie sicher, daß Abdul Hamid sich solange als irgend möglich mit Händen und Füßen gegen die Annahme dieser neuen Forderungen sperren wird.

Der Padischah ist übrigens ein anschlägiger Kopf; er hat gegen diesen neuesten russisch-österreichischen Schachzug einen feinen Gegenzug getan, auch dadurch ausgezeichnet, daß es geeignet ist, die Einigkeit Rußlands und Oester­reichs der Türkei gegenüber in die Brüche gehen zu lassen. Abdul Hamid beabsichtigt nämlich, die aus Frankreich ausgewiesenen Kongregationen nach der euro­päischen Türkei zu ziehen. Er hat ihnen große Erleichter­ungen für die Ansiedlung und insbesondere Terrainkonzes­sionen in Aussicht stellen lassen. Dabei geht der Sultan von der Erwartung aus, die römisch-katholischen Ordens­priester würden Schulen und Wohltätigkeitsanstalten errich­ten und so imstande sein, den Einfluß der griechisch-katho­lischen Geistlichkeit, die auf Seiten der Mazedonier steht und der auch Rußland größtenteils seinen Einfluß verdankt, zu untergraben. Selbstverständlich würde sich dadurch der Ein­fluß Oesterreich-Ungarns am Balkan erheblich verstärken. Und das hätte zur Folge, daß die mit Mühe darnieder- gebaltene Rivalität Rußlands und Oesterreichs wieder hell anflodern müßte, zum Vorteil der Türkei als des lachenden Dritten. Die Frage ist nur, ob Rußland nicht imstande sein wird, die Anstellung römisch-katholischer Orden in der Türkei zu hintertreiben. Versuchen wird es das jedenfalls. Aber schon dieser Versuch kann die Einigkeit zwischen Ruß­land und Oesterreich sprengen.