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Erstes Blatt
Samstag, den 26. September 1903.
12. Jahrgang
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In l.o.eprei s, tu nnspalltge Pctttzeile für Metzen »vi, «c » L brrbeifen. die Kreise Wetzlar unb Marburg 10 Pfg. sonn lö Pjg. - Reklamen die Petitzeile 30 resv. 40 Pfg.
Postzeitungsliste No. 3i69.
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Vbo»«eme«tSpret-: in Gießen, abgeholt monatlich W Vig., h't Hâus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen nierieU jährlich Mk. 1.50.
ßratiSbeilage« : Oberhesfische Familieuzettnng (täglich) vberhèsstsche Zeitschrift für Laudwirtschaft, Cb ft- v,d karteubau, sowie die Gießener Seifenblase* (wöchentlich). Das Blatt erscheint an alle« Werktagen nachmitags
(Hießener Hagebtalt)
MnaSyängige Hages,ntung
(Hießener Kett««M
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für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wehlar: Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung, Evthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Grosth. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhcha».
Provisorien und Zwischenakte.
tPolitische Wochenschau.^!
Noch immer zittert bei uns zu Lande der Widerhall bey ■ jojialbemofratifdjen Parteitags nach. Die Blätter aller Parteien beschäftigen sich mit den Lehren, die man in Dresden tm^fangeu hat, und versuchen sie für ihre Sonderinteresien Muhbar zu machen. Während einige auf dern äußersten (Vögel der Rechten stehende Organe das kategorische Ver- Vimgeu an die Regierung stellen, sich auf sich selbst zu bc- Minnen und durch Schaffung von Ausnahmegesetzen dte bürgerliche Gesellschaft vor sozialistischen Uebergriffen, lieber zu stellen, wissen linksstehende Blätter 311 erzählen, daß hoch . oben schon längst nicht mehr eine so absprechende. Meinung über die Sozialdemokratie vorhaitden wäre, ja, daß man sich 1 allen Ernstes eine Zeitlang mit dem Gedanken getragen b habe, den süddeutschen Parteiführer v..Vollmar itts Mintste- rinnt zu berufen. Selbstverständlich sind das bloße Phau- lastereien. Die äußerliche Ruhe, welche die Regierung 3iir Lchau trägt, ist einem Provisorium gleich zu achten. Wie lange dieses anhnlten wird, das hängt lediglich von Zufälligkeiten ab.
In unserem Nachbarinn de Oesterreich Ungarn tobt der Qampf um den Ministerpräsidenten Khuen tlnd^ den Armee : orlafv Kaiser Franz Josefs letzte malmenbc Tat bat nicht bie beabsichtigte Wirkung erzielt, sondern im Gegenteil zur I polge gehabt daß sich die Opposition nun auch gegen den greisen Monarchen wendet, der bisher selbst im wildesten Gebimmel der Parteien für tabu galt. Im ungarischen am ; geordneten Hause hat man der Immunität nicht mehr * gedacht, den Grafen Khuen durch unflätige Drohungen am Sprechen gehindert und dem ehrwürdigen Greise auf. dem ! Hiro ne ein Mißtrauensvotum gröblichster Art ausgeitent. übe Zukuntt bildet eine offene Frage, der jede ausreid)enbc Antwort fehlt. Man wird das Kabinett .vermutlich tom ' l’scttieren und baun das Parlament au flöfert^ Die grgen- iDÜrtigc «Situation ist nur eine provisorische, sie stellt einen Zwischenakt in der dramatischen Entwickelung ^der ungarischen Frage dar. Ob die darauf folgenden Lzenen von tragischer Größe oder von tragikomischer Lächerlichkeit lern • tverden, ist noch nicht zu sagen. Der dunkle Vorhang der Zukunft ist für menschliche Augen undurchdringlich Wj äahiuler schlummert, zeigt sich uns erst, wenn die Zeit ge- fommen ist, und die Glocke des großen Regilseurs ertönt, , her die Geschicke der Weltbühne leitet.
Auch in England, wo man daran ist ein neues Kabinett zusammenzusetzen, herrscht ein Provisorium. Dei Hacer um die wirtschaftliche Politik, die kimstig emgelchlagen wer den soll, ist weniger geklärt als ie zuvor., -uc scharfen Gegensätze werben immer mehr durch Nebensächlichkeiten cr- I setzt aber die Spannung wird darum nicht geringer Kann fein, daß in diesen Tagen Lord Kitchener aus Brodrich.- Stuhl erhoben und der ehrbare Lord Milner in x$oe dpanb bcrlains Amtsstube zieht. Was will das sagen? Die Lage ist dadurch noch genau so wenig geklärt wie heute. Unb schließlich hat der ämterlose Zyniker, der die ^hrn hatte, den südafrikanischen Krieg gegen die Stiniinung der ganzen Welt durchzusetzen, noch immer mehr Macht im britischen Stifte ols das gesamte Ministeriuni sufammengcnommen.
olso and) in bieten Tagen geschehen mag, man wird nur als vorübergehende, provisorische Erscheinung bc* seichten können. Erst wenn Cbainberlain sein letztes Ziel erreicht hat. wird bie englische Politik wieder die Marke der Persönlichkeit tragen, erst dann wird man wissen, wie es bestellt ist w , , . ,
Seltsamerweise hat es einiges Aussehen erregt, baß bie Vereinigten Staaten den Versuch machen, in Abessymen, also einer rem europäischen Rcachtsphäre, fefteii Ttug zu falten Ml* ob man etwas anderes hätte erwarten fön» nen' ^eO der Veeiidigung des spanisch-amerikanischen Kriegs miibt sich Europa, der ebenso jungen, Wie groß- fpred eriidjen Weltmacht über dem grogen Soffer die Wege n ebnen Kami es bei der annjen Natiiranlage der «men- c.ner dann nodi Wunder nehmen, wenn n» ,m Ueber- rausch L grosse Kind Plötzlich Über bie alte »re„ropa Herm acht und ihrer Lehren und lhrer Rute spottet . 5)04*
schlichte Veto, das Fraiikreich den Gelüsten der Aankees ertt- gegeiisetzte, berührte zwar sehr sympathisch, aber wir turdp teil, daß damit heute gar nichts mehr getan ist ^nvch^t Wirb vielleicht einige Ruhe eintreten, quasi als Zwischem oft damit sich die Nerven beruhigen, aber dann wird sich die' Eroberungssucht dieser Amerikaner von neuem Luft machen, und Europa wird die Früchte ernten, die es leichtsinnig gesät hat.
Muf dem Balkan schließlich scheint das Provisorium allmählich ein permanentes zu werben. Erzgepanzert stehen sich die Türkei und Bulgarien nun schon geraume Zeit gegen über als wartete jedes darauf, daß der andere endlich V.mu ' Leder, zöge. Dazwischen regnet es Noten von Peters- bura und Wien, Warnungen an bie Adresse der Kabinette in Konstantinopel und in Sofia. Ob der Weltbrand noch einmal vermieden werden wird? Oder ob wir äugen» Midlich nur in einem Zwischenakt stehen, in dem hm ter ben Kulissen flinke, aber geräufchlofe Hande bie letzten An- ordnunaen treffen, bamit die Katastrophe dann um so sicherer nah mit dem nötigen Effekt von statten.geht?. Das Propbe-
Seien ist eine schwierige Same, hat Gras Bülow gesagt. Wir maßen uns nicht an, die Dinge klarer zu sehen, als der leitende Staatsmann unseres Reiches, der eben erst an der Donau genaue Informationen erhielt.
So malt sich die Lage der Welt. Ueberall, wohin man blickt, scheint sich etwas vorzubereiten, und nirgends weiß man, was. Wir stehen im Zeichen der Provisorien und der Zwischenakte; über klare Situationen ist nichts zu berichten. Das kann jeden Augenblick anders werden. Das kann aber auch noch eine ganze Weile so fortgehen. Die Klingel des Weltregisseurs wird darüber zu entscheiden haben.
.—Oie Politik. "
4< Das Ergebnis der Nürnberger Konferenz der Main- nfcrftnatcn hat eine völlige Einigung nicht gebracht. Zwar dürfte die Frage der Kanaltarife größere Schwierigkeiten kaum mehr bereiten, dagegen erweist sich die Lösung der E i s e n b a h n t a r i f f r a g e n als recht difficil. Die preußisch-hessische Bahngemeinschaft berechnet bei Fortsetzung der Kanalisierung den jährlichen Einnahmeverlusi ms 4^ Millionen Mark. Natürlich will Preußen, nachdem ?s dieses Opfer gebracht hat, wenigstens gegen weitere Ver- nfte sicher gestellt sein. Andererseits will sich Bayern nicht des Rechtes eigener freier Eisenbahntarifbildung begeben, weil es sonst leicht in bie Lage kommen könnte, seinen Nachbarländern im wirtschaftlichen Wettbewerb einfach ausgeliefert zu sein. Es wird also mit anderen Worten an Bayern sein, sich für das eine oder das andere 311 entscheiden. Möglicherweise entschließt man sich auch beiderseitig noch 311 weiteren Zugeständnissen.
cf Anläßlich der Vermählungsfeier der Prinzessin Alice von Battenberg mit dem Prinzen Andreas von Griechenland, die am 7. Oktober in Darmstadt statt findet, sind scharfe Maßnahmen gegen alle des Anarchismus Verdächtigen ge troffen. Da bekanntlich das Zarenpaar mit einer ganzen An zahl von Großfürsten bereits dort eingetroffen ist, hat man das Hauptaugenmerk besonders auf die russischen Studierenden der technischen Hochschule gerichtet, die aufmerksam über Macht werden. Ein Student der Elektrotechnik, namens Willner aus Südrußland, der als Förderer der sozialistischen Propaganda bekannt war, erhielt beim auch bereits vor einigen Tagen einen Ausweisungsbefehl.
B Muf dem gestern in Bremen eröffneten Berufsgenossen- schaftstage berichtete Direktor Wenzel-Berlin über den Reservefonds und führte aus, die diesbezügliche Denkschrift der Regierung gehe von rechnerisch unrichtigen Grundlagen aus, die mit dem Gesetze in Widerspruch ständen. Die Versamm- lung beschloß, sich von neuem um Wiederherstellung des früheren Zustandes an die gesetzgebenden Körperschaften zu tuenden.
OC Die Friedcuslcutc in Rouen scheinen sich nun doch von einer Diskussion über Elsaß-Lothringen fernhalten Vi wollen, weil die Deutschen bamit gedroht hatten, sie würden das Lokal unter Protest verlassen. Dagegen beschäftigt man sich umso lebhafter mit der — Weltfriedensfahne. Der Fürst von Monaco hat einen Entwurf Kaiser Wilhelms Vor- gelegt, der ein weißes Kreuz auf rotem Grunde enthält. Das Ganze ist übersät mit roten und weißen Sternen. Das Berner Friedensbureau hatte diesem Entwurf zugestimmt unb mit Genehmigung des Kaisers noch in die Mitte der Fahne einen großen Stern angebracht mit der Inschrift „Pax". Soweit wäre alles ganz schön. Selbst die Franzosen waren damit zufrieden, weil sie darin ein Entgegenkommen des deutschen Kaisers erblickten. Nur die Engländer und Amerikaner wollen in ihrem praktischen Sinn von der ganzen Idee nichts wissen. Dagegen wird sich kaum etwas machen lassen, und so wird, wohl oder übel, der schöne Plan in der Versenkung verschwinden müssen.
CJ Die Sturmszenen im ungarischen Abgeordnetenhause sind etwa so verlaufen, wie man angenommen hatte. Schon
w Der Wiener Reichsrnt hat nun doch die Dringlichkeit dev Antrages Placzek gegen die Erhöhung des Rekruten fontingentâ und für die sofortige Entlassung des dritten Jahr. Ganges mit Zweidrittel-Majorität beschlossen. Boraussicht lich wird die Rekrutenvorlage nur mit der alten Ziffer de- Rekrutenkontingents von 59 000 Mann angenommen werden — Auch von einer voraussichtlichen Vertagung des Weite rotes im Falle der Fortdauer der tschechischen Obstruktion wird gesprochen.
* Die Frist für die Ratifikation des Panama- Kanal-Vertrages, die am 22. September ablief, ist nicht verlängert worden. Damit verschiebt sich die Situation zu gunsten des von der Union protegierten Nikaragua-Kanal- Projekts um ein wesentliches. Es steht zu befürchten, daß bü Unruhen in Columbien, von denen dieser Tage berichte! wurde, aufs neue mit großer Heftigkeit zum Ausbruch kommen werden.
□ Vom Balkan kommen die widersprechendsten Nachrichten. Nach der einen Version sollen sich die Türkei und Bulgarien über ein Zusammengehen in Mazedonien geeinigt haben, nach einer anderen heißt es, daß im Gegenteil Bulgarien sich mit Serbien zusammenschließen Würbe, eine dritte endlich meldet, daß Serbien sich entschieden darauf beschränke, das Ergebnis der österreichisch-russischen Resormvorschläge abzuwarten. Indessen bemüht sich der Sultan ersichtlich, ernsthaft an Reformen heranzugehen, und mad)t Miene, Schuldige streng zu bestrafen. Der Major Ibrahim Effendi, der gegen die Einwohner eines griechischen Dorfes in der grausamsten Weise gewütet haben soll, wurde verhaftet unb nach Adrianopel transportiert, wo er vor ein außerordentliches Kriegsgericht gestellt werden soll. Die Bulgaren glauben selbstverständlich nicht an den guten Willen des Sultans. Sie nennen alle seine Maßnahmen ein cynisches Manöver, das durch geheime Verhandlungen zwischen England, Frankreich und Italien behufs gemeinsamen Einschreitens in der mazedonischen Frage herbeigeführt worden sei.
□ Der amerikanische Admiral Evans hatte neuerdings seine Sympathie für Deutschland wieder dadurch bewiesen, daß er das Urteil des Kriegsgerichts kassierte, das nur auf Zurücksetzung im Avancement gegen einen Hilfszahlmeister erkannt hatte, der in der Trunkenheit seinerzeit in Tschifu einen deutschen Konsul tätlich angegriffen hatte. Als die zweite Verhandlung dasselbe Ergebnis hatte, erklärte Evans den Gerichtsspruch für eine unerhörte Justizkomödie. Das Urteil mache die Kameraden schamlos. Der Zahlmeister verdiene Ausstoßung aus der Marine. Evans verfügte, daß die drei Richter das Recht verwirkt hätten, künftig in Kriegsgerichten zu sitzen. Das Marineantt steht auf Seiten des Ge- schwaderchefs. M
^r ' Oof und Gesellschaft. ^,'^
Die Kaiserin unternahm in Plön in Begleitung ihrer Söhne größere Spaziergänge. In Plön ist der Oberhofprediger Dryander eingetroffen, um die Prinzen August Wilhelm und Oskar auf ihre Konfirmation am 28. Oktober persönlich vorzubereiten.
Der K r 0 n p r i n z hat sich zur Jagd nach Aken a. E. begeben, nachdem er auf der Rückkehr von Königsberg sich für kurze Stunden in Potsdam aufgehalten hatte.
Prinzregent Luitpold ist von seinem Sommerjagdausfluge ins Gebirge nach München zurückgekehrt.
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bie Kosstithsche Kritik des Ausdruck
lasse des Kaisers zeigte die Ltimnumg.
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Khuen Hedervary das Wort ergreifen wollte, entstand ein Tumult, wie er selbst in österreichisch-ungarischen Landen, wo man doch wahrhaftig etwas gewohnt ist, einzigartig da sieht. Der Abgeordnete Rigo stürmt auf den Ministerpräsi deut los: „Versuchen Sie nicht zu sprechen und fordern Sic uns nicht heraus." Unter ungeheurem Lärme wird die Sitzung suspendiert, da Graf Khuen solä)e Bedrohung als Verletzung der Immunität ansieht. Als der Ministerpräsident nach Wiedereröffnung der Sitzung bei der Srläuterimg des Armeebefehls anlangt schreit ihm Barabas zu: „Wir glauben dem Könige mcht!" Unb dann geht es lieblich her über und hinüber: „Schurke", „Vaterlandsverräter", „Man muß Sie herauswerfen", „Besteckter, stellen Sie einen an bündigen Ministerpräsidenten hierher" u. s. f. Sogar tät lieh bedroht wurde Graf Khuen, denn Rigo wollte ihm al iolut eine Ohrfeige geben. — Die neue Situation ist faß noch prekärer als die alte. Die Kossuthpartei ist fest ent’ schlossen, jede weitere Wirksamkeit des Grafen Khuen zu ver hindern. Allgemein hält man die Auflösung des Hmisee für unvermeidlich. Graf Khuen wird neuerdings nach Wien zum Kaiser reifen.
Die Gcgenverscbwörer vor Gericht, t Belgrad, 24. September.
König Peter der Erste treibt die Scheinheiligkeit reichlich weit. Er sprach bei dem Offiziersbankett im 5konak, bei dem er die bereits bekannte, die Tatsachen auf den Kopf stellende Rede über die Armee hielt, sein lebhaftes Bedauern darüber aus, daß das Gesetz die Oeffentlichkeit von Militär- gerichtsverhandlungen in allen Fällen ausschließt. Er hätte geWünüht daß das Kriegsgericht gegen die Rischer Offiziere öffentlich verhandle. Der König hat gut wünschen, wo er weiß, daß er bie Erfüllung seines unaufrichtigen Wunsches nicht zu befürchten braucht. - Trotz der Geheimhaltung des Verfahrens werden aber doch Einzelheiten über den Prozeß bekannt. . .
Vergeblich forderten bie Angeklagten bie Hinzuziehung von Zeugen dafür, daß die Königsmörder in ber Mordnacht auch geraubt haben. Lüe erklärten, dem toten Könige seien mit den Säbeln die Finger abgehauen und bw Ringe, sowie seine Uhr gestohlen worden; ein y iiUantrolliet der Königin Draga nenne heute die Gemahnn eines verschworenen Offiziers ihr eigen. Die Kalie des Königs iei erbrochen und alles Geld mitgenommen, den Brudern Lunjeviza Uhren, Ringe und Tabakdofen entwenbet worben. Nach der Tat hätten bie Königsmörder gemalt! am Keller und Kuchc geöffnet unb den Hofkoch unter Todesdrohungen gezwungen, ihnen ein Mahl zu bereiten. Inmitten von lieben um herum liegenden Leichen hätten bie Mörder in ONiZlersrocken stundenlang geschmaust. Wenn sie darum, so erklären du Angeklagten, auch Zugaben, daß der Königsmord eine vatn»