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Hy die von Herrn Cumberland aus der Mitte bei Publi- ■ bl heraus bezeichneten Gegenstände, Münzen, deren Wert ^»d Jahreszahl u. s. W. genannt wurden. Im Anschluß Yman produzierte sich Miß Fey all Rechenkünstlerin. Nicht 'miger Beifall erntete sie für ihre Leistungen aus dem et- M geheimnisvolleren Gebiete der Gedankenübertragung. Sodann begann die Spiritistensitzung, wobei sich die „Geister" Mi der „vierten Dimension" als besonders willig erwiesen Mb ihre Anwesenheit auf die unzweifelhafte Weise zu er- tarnen gaben, So wurden der Spuck von Resau, das Llumenmedium Anna Rothe usw. aus daS trefflichste imitiert. Den Schluß des Programms bildete die neueste Jllussion „Aga", das freischwebende Medium.
*♦ Der ärztliche Lande-Verein für daS Großh. Hessen hat die Gründung eine- Schutz- und Trutzbündnisses Amtlicher Hiss scher Aerzte zur Wahrung ihrer wirtschaftlichen Interessen gegenüber den Krankenkassen beschlossen.
*♦ Die vereinigten hessischen Metzger- Innungen haben dieser Tage den Entwurf des Hess schen Schlachtvieh'DersicherungsgesetzeS, der ihnen zur Begutachtung zugpgangen war, beraten und eine ablehnende Stellung ein* genommen. Besonders wurden Bedenken gegen den Entwurf dkshalb geltend gemacht, weil er dem Umstand nicht Rechnung trage, daß der weitaus größte Teil des in Hess n zur Schlachtung kommenden Viehes nicht hessischer Herkunft sei, Lnd weil er nicht eine Vergütung für die ganzen Schlacht- tim vorsehe.
*♦ Volksschullehrer als Osfiz iere. Wie der „Tchulbote für Hessen" in seiner neuesten Nummer vom 25. Oktober mitteilt, haben sechs Volk-schullehrer, die in Mainz als Einjährige ihre Militärpflicht erfüllen, daS LsfiziierSexamen absolviert. Sämtliche Kandidaten bestanden.
^ Für Radfahrer. Die Lausmäntel der Pneu- MtilS an Fahrrädern rc. pflegen im Winter leicht brüchig zu werden und bilden daher stetig einen Gegenstand der Sorge für ihre Besitzer. Das sicherste Mittel, sie geschmeidig Md brauchbar zu erhalten, besteht darin, daß man sie auch im Winter ab und zu benutzt. Wer sich dazu nicht ent* Meßen kann, muß das Rad in einem kühlen, möglich frost* freien und nicht zu trockenen Raume aufbewahren. Außerdem ist es wichtig, daß die Reisen auch im Winter von Zeit zu Zeit fest ausgepumpt und ab und zu mit lauwarmem Wasser angefeuchtet werden, da Trockenheit der größte Feind des Gummis ist. DaS Anfeuchten darf aber nur in straff auf- gepuviptem Zustande geschehen. Ist der Mantel weich, so dringt das Wasser in die Felge ein und erzeugt Rost, der nicht nur dem Metall, sondern auch dem Gummi schädlich ist. Sehr nützlich ist el auch, die Reifen mit einer Schutzhülle zu versehen.
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X Vom Lande. Der Herbst ist gekommen und mit ihm die beste Zeit zum AuSstreuen von Thomasmehl und Kainit auf trocken gelegene Wiesen. Zwar kann man auch noch im Winter diese künstlichen Dünger ausstreuen, allein die Witterung wird uni allbann wiederholt zum Hindernis, auch ist er gut, wenn dieselben mit der eintretenben Winterfeuchtigkeit in den Boden einziehen, sonst wird man ihre Wirkung beim ersten Grasschnitt wohl kaum merken. Auch empfiehlt es sich, dem deutschen Klee im Herbste eine Kopfdüngung mit Thomasmehl zu geben, was gleichfalls bm Futterertrag bedeutend erhöhen wird.
— Stumpertenrod, 22. Okt. Unsere Gemeinde ist zur Seit mit der Anlegung einer Wasserleitung beschäftigt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 35 000 Mk. Die Quellen liefern reichlich Wasser von ausgezeichneter Güte. Die Prunnentammern gehen ihrer Vollendung entgegen und man hofft die Quellwasserleitung bis Weihnachten fertig zu bekommen. Mehrere Hydranten sind angelegt, die beiFeuerS- gefahr sofort in Wirksamkeit gesetzt werden können. Auch unsere Nachbargemeinde Ulrichstein hat die Erbauung einer Wasserleitung beschlossen und die Submission der Arbeiten bereits ausgeschrieben.
^ Kirch-Göns, 21. Okt. Bei der gestrigen Bürger- meifterwabl wurde unser seitheriger Herr Bürgermeister Nern mit über 200 Stimmen wiedergewählt.
+ Aus dem Kreise Biedenkopf, 22. Okt. Großes Interesse bringen selbst unsere Biedenköpfer Landsleute in Amerika dem für unsere Kreisstadt Biedenkopf geplanten Kreiskrieger- dmkmal entgegen. So fanden in Baltimore in letzten Zeit
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kriegserlebnisfe aus dem Feldzuge 1870|71.
(1 Fortsetzung.)
Am 14. August kam bal Regiment über Herny, wo ein Feldgottesdienst abgehalten wurde, und am folgenden tage bezog el in Remilly Q rartiere. Am Nachmittage dieses Taoes wurden die Franzosen östlich von M tz bei Colombez-Nonilly von Teilen der Ersten deutschen Armee angegriffen und geschlagen. Am Morgen bei 15. August bib das Regiment zum ersten Mal die Gewehre, da der Feind jetzt in der Nähe war. Bei Mercy lé Haut traf man auf Schützengräben, die aber von den Franzosen schon verlassen waren. Die Truppen rückten daher wieder nach Süden ab und das 2. Bataillon erreichte spät in der Nacht Drn^, wo es Quartier beziehen sollte. Die Einwohner hiel- tm sich verborgen und hatten die Häuser zum größten Teil verriegelt; erst all man begann die Türen einzuschlagen, kamen sie hervor. Nach dem anstrengenden Marsche waren die Soldaten meistens so ermüdet, daß sie gar nicht abkochten, sondern sich sofort zum Schlafen niederlegten. Am Morgen H 16. August waren die Truppen gerade mit dem Abkochen beschäftigt, als sie alarmiert wurden und die Kochgeschirre wieder ausschütten mußten. Der Marsch ging zunächst köstlich nach Corny an der Mosel. Hier kam man an etwa lOO gefangenen Franzosen vorbei, die aber recht siegesgewiß teeren. „Wir sind zwar gefangen, aber unsere Armee wird spute noch siegen", riefen sie den Deutschen zu. Bei Corny " hielt Prinz Ludwig von dem Prinzen Friedrich Karl die Mitteilung, daß das III. Armeekorps bei Mars la Tour in timem heftigen Kumpfe mit Franzosen stehe und den Befehl, M Unterstützung dieses Korps vorzurücken. Es wurden da
wiederholt Versammlungen von früheren „Biedenköpfern" statt, um sich über Mithülfe zur Errichtung einer Denkmal- für die Gefallenen im deutsch-französischen Kriege zu besprechen. Es wurde bereits ein Komitee ernannt, das Beiträge für diesen Zwcck in Empfang nehmen soll. Diese- Unternehmen wird hierzulande mit Freuden begrüßt und geben wir uni der angenehmen Hoffnung hin, daß bei der großen Zahl der Baltimorer, deren Wiege hier im „Buchfinkenlande" gestanden, ihre Bemühungen von einem guten Erfolg gekrönt sein möchten, damit uns demnächst eine reichliche Beisteuer übermittelt werden kann.
[:] Simmern, 22. Okt. Durch Großfeuer wurde die hiesige Bergschlößchen-Brauerei (Inhaber Gebrüder Stier) heute Nacht vollständig zerstört. Die gegen 4 Uhr ein- treffende Feuerwehr war dem entfesselten Elemente gegenüber machtlos und konnte vom Gebäude und Inhalt nichts mehr gerettet werden. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt.
< Mainz, 22. Okt. Der Landtagsabgeordnete Philipp Haas, langjähriger Redakteur der „Mainzer Volkszeitung", ist gestern gestorben.
X Darmstadt, 22. Okt. Heute fand unter dem Vorsitz des Wahlkommissars, Provinzialdirektor Frhr. v. Grancy, die Landtags-Ersatzwahl statt. Von 115 Wahlmännern waren 102 erschienen. Gewählt wurden Landgerichtsrat Dr. Buff mit 101 und Architekt Müller mit lOO Stimmen.
+ Kassel, 22. Okt. Ein Steinbruchsmeister in Altmorsch. n hatte in diesem Frühjahr eine feuchte Dynamitpatrone, von der er angeblich glaubte, daß sie nicht mehr so! gehen werde, in die Fulda geworfen, nachdem er die Zündschnur angezündet hatte. Es erfolgte eine furchtbare Detonation, und als sich daS brausende und zischende Wasser beruhigt hatte, schwamm eine Menge todter Fische auf der Oberfläche. Die hiesige Strafkammer verurteilte den Meister wegen Vergehens gegen das Sprengstoffgesetz zu 3 Monaten Gesängnis.
(:) Wiesbaden, 22. Okt. Anfangs November wird der Kaiser wieder einige Tage hier residieren Vorbereitungen werden owohl im Schloß wie auch für die Aufführungen in der kgl Hofoper getroffen.
Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
20. Sonntag nach Trinitatis, Sonntag, den 25. Oktober. Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Lic Gaul.
Vorm. 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler.
Nachmittags 2^2 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 5 Uhr: Festgottesdienst, Stiftungsfest bei ev. Arbeitervereins. Festprediger Pfarrer Wieber-Garbenheim.
Montag, den 26. Oktober, abends 8 Uhr, im Konfirmandensaal : Vereinigung der konfirmierten weibl. Jugend der Matthäusgemeinde, wozu auch die Neukonfirmierten eingeladen werden.
Nächstkünftigen Sonntaa, den 1. Nov., am Reformationsfest, feiern wir im Abendgottesdienst Beichte und Heil. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam. Anmeldung dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
In der Johanneskirche.
Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vorm. 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche.
Sonntag, abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Joh. 15, 1-8.
Montag, den 26. Okt., abends 8 Uhr: Bib el stunde im Konfirmandensaal des Johanneskirche. Galaterbrief Kap. 1. Pfarrer Dr. Naumann.
Nächstfolgenden Sonntag, den 1. Nov., am Refor- mationlfeft, Beichte und heil. Abendmahl für die LukaS- und die JohanneSgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
An diesem Tage wird nach allen Gottesdiensten eine Sammlung für die Gustav Adolf-Stiftung erhoben.
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her bei Corny die Tornister abgelegt und nach dem Ueber- schreiten der Mosel ging es im Laufschritt, teils im Marsch nach Gorze. Am Eingänge der Stadt hing an einer Kette ein Franzose. Er war aufgehängt worden, weil er angeblich aus einem Hause auf durchmarschierende deutsche Truppen geschossen hatte, waS allerdings von seinen Angehörigen später bestritten wurde. Das Gießener Regiment wandte sich rechts von Gorze dem Walde zu, in dem aber nur mühsam vorwärts gegangen werden konnte, da er nur von wenigen schmalen Wegen durchschnitten war und viel Unterholz hatte. Es entwickelte sich ein Gefecht mit dem Feinde, dem aber die hereinbrechende Dunkelheit bald ein Ende machte. Während der Nacht biwakierte das Regiment im Walde. Infolge der großen und eiligen Märsche stellte sich ein brennender Durst ein, doch fehlte el an Wasser. Um ihren Durst zu löschen, leckten sogar manche Soldaten die Tropfen von den Blättern ab. Am folgenden Morgen hielt der General v. Wittich eine Ansprache und teilte mit, daß die hessischen Truppen, obwohl sie erst spät in der Schlacht eingreifen konnten, doch wesentlich zu der siegreichen Entscheidung beigetragen hätten. Das Regiment setzte sich dann in Marsch und kam über das Schlachtfeld vom 16. August, wo noch überall Tote und Verwundete lagen. Auf dem Schlachtfelde wurde dann Biwack bezogen. Da es an Wasser fehlte, benutzten die Soldaten zum Kaffeekochen sogar das schmutzige Wasser in den Pfützen, nachdem sie el in Kochgeschirren etwas hatten abstehen lassen. In der Nähe beerdigten andere Truppen ihre Gefallenen. Ergreifend war es, als ein Jägerbataillon unter lauten Klagen seinen gefallenen Major beerdigte. Während da- Regiment abkochte, ritt der König Wilhelm vorüber und dankte der hessischen
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 24. Oktober.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 25. Oktober (21. Sonntag nach Pfingsten.)
Vormittag- von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der Heil. Kommunion. Vormittags um 8 Uhr: Die zweite hl. Messe.
„ um O1^ Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2^2 Uhr: Christenlehre; daraus Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Abends um 8 Uhr in Steins Garten: Feier des 6. Stiftungsfestes bei kathol. Gesellenveceins, wozu die ganze Gemeinde eingeladen ist.
An den Werktagen ist Abends um halb 7 Uhr Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Wethodistengemeinde, Asterweg 16.
Sonntag, 25 Oktober, abends 8 Uhr: Predigt.
Mittwoch, den 28. Oktober, abends 8V2 Uhr Bibel- stunde.
Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschaft.
In der Synagoge, Südanlage.
Sabathfeier am 24. Oktober 1903.
Freitag abend 4.50 Uhr. Samstag vorm. 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr.
Sabathausgang 6.05 Uhr.
Wochengottesdienst : Morg. 7.00 Uhr, Ab. 5.00 Uhr.
Die angekündigte Trauerfeier findet Sonntag, den 22. Oktober, nachmittags 4 Uhr statt.
Der Vorstand.
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Bergebung von Banarbeiten.
Zur Erbauung eines mediro - mechanischen Instituts bei der medizinischen Klinik werden nachstehende Rohbauarbeiten unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 hiermit öffentlich ausgeschrieben.
Los I Zimmerarbeiten, darunter ca. 37 ebm Tannenholz
„ lOOJfb. m Holzgesims „ 110 qm Dachschalung 22 lsd. m Holzgeländer 2C.
Los II Dachdeckerarbeiten, darunter ca. 370 qm Schieferdach
Los III Speuglerarbeiten, darunter
ca.80 lfd. m Standkandel, Einkastelungen, Bekrönungen rc.
Los IV Blitzableiteranlage.
Angebotsunterlagen können auf unserm Zweigbureau, Frankfurterstraße 83, eingesehen; Angebotsformulare (keine Zeichnungen) zum Selbstkostenpreis dorther bezogen werden.
Offerten mit bezeichnender Aufschrift sind auf genanntem Zweigbureau bis Donnerstag, den 5. November 1903, Vormittags 11 Uhr, dem Ecöffnungs- termin, einzureichen. '
Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 23. Oktober 1903.
Großh. Saubehörde für die Unwersitäts«
Neubauten Gießen.
Wecker.
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„Der heutigen Auflage liegt ein Prospekt des bekannten
Theod. Konetzky
in Säckingvn (Baden) bei."
Division für ihr e: satzreiches Eingreifen am vorhergehenden Tage. Am Nachmittag erhielt Sergeant Buß die Erlaubnis nach Gorze zu gehen, um Lebensmittel zu holen. Er war aber am Abend noch nicht zurückgekehrt und traf erst am folgenden Tage auf dem Marsche bei der 7. Kompagnie wieder ein. Am Morgen bei 18. August marschierte die hessische Division zunächst bis Caulre Ferme. Als die Truppen mit dem Abkochen begonnen hatten, wurde an die Gewehre gerufen. Es wurde bekannt gegeben, daß die Armee bei Kronprinzen angekommen sei und daß die Franzosen heute noch unter die Kanonen von Metz müßten. Sogleich donnerten die Geschütze herüber. Die 7. Kompagnie wurde zur Artilleriebedeckung bestimmt. Al- sie Aufstellung genommen hatte, kam rechts von Gravelotte her König Wilhelm, begleitet von dem Prinzen Ludwig von Hessen und mit Hurrah- rufen der Truppen begrüßt. Der König nahm einige Aenderungen an der Aufstellung der Artillerie vor und ritt nach St. Privat weiter. Während des Hurrah-Rufens vermehrten plötzlich die Franzosen ihr Geschützfeuer, weil sie wohl den König ihnen gegenüber vermuteten. In die 7. Kompagnie schlug eine Granate, die sechs Mann verwundete und den Musketier Schott tötete. Das Gewehr von Schott war ganz zersplittert und der Lauf krumm gebogen. Dem Musketier Wagner aus Friedberg waren beide Hande und Beine abgeschossen, sodaß er am folgenden ^age verstarb. ^ls Feldwebel Bruchhäuser zu ihm trat, rief ihm Wagner zu, er möge ihm helfen, seine Kleider brennten. In der Tat hatte der Waffenrock durch die Granatsplitter Feuer gefangen.
(Fortsttzung folgt.)
Wir berichtigen aus voriger Nummer die beiden Namen: Mörstadt; von Bokum-Dolsr.