Nr. 248
Donnerstag, den 22. Oktober 1903.
12. Aghrgang.
«L-xxemext-Pret» r irr Gießen, abgeh-lt msnatlich SO-Pf-.^ k't HâuS gebraut 60 Pfa., durch die Post bezogen vierlel- jLhrlich Mk. 1.50.
«»sä« ßartexvx«, sowie die Gietzexer Eelfexblasex (wöchentlich).
DaS Blatt erscheint an allox Werktagen nachwitags.
Eießener
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Postzeitungsliste No. 3869.
Redaktion und Expedition: Gi.eßen Neuenweg 28.
FerMprechâxschlxst Nr, 368.
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(Gietzener Tagevtatt) Ynaöhängige Tageszeitung (Gießener ?eit««M
für Overhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
r»tLâÜ alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhefsea.
Der Reicbsfinanz-Reformplan.
Wenn es noch einem Zweifel unterliegen konnte, baß die Konferenz der deutschen Finanzminister der Vorbereitung einer R e i ch s f i n a n z r e f o r m gilt, so ist dieser Zweifel beseitigt durch eine offiziöse Mitteilung, wonach der Reichskanzler der Konferenz mehrere auf seine Anregung ausgearbeitete Vorschläge zur Neuregelung der Finanzbeziehungen zwischen dem Reiche und den Einzelstaaten zur näheren Prüfung unterbreitet und dabei „auf die ungünstige Lage der Reichsfinanzen hingewiesen hat, die einen weiteren Aufschub der allseitig als unabweisbar erkannten Reform nicht tunlich erscheinen läßt". Und weiter ergibt sich aus der offiziösen Verlautbarung, daß zwischen den Regierungen der beiden größten Bundesstaaten über das Wesen dieser Reform Uebereinstimmung herrscht: Der neue Reichsschatzsekretär Frhr. b. Stengel hat die Vorschläge des Kanzlers —- d. h. seine eigenen Vorschläge — eingehend begründet, und der bayerische Finanzminister b. Riedel hat seine Zustimmung zu diesen .Vorschlägen erklärt.
Ueber das Wesen der Reform selbst wird in der offiziöse Mitteilung nichts verlautbart. Aber es bedarf keines großen (Scharfsinns, um einen sicheren Schluß auf das Wesen dieser Reforni zu ziehen, wenn man sich bergegem iDÖrtigt, daß Frhr. b. Riedel ein überzeugter Schüler Niquels und Frhr. b. Stengel, der jetzige Reichsschatzsekretär, ein Schüler seines Landsmannes b. Riedel ist. Danach ist mit Bestimmtheit anzunehmen : Die geplante Reichsfinanz- reform wird sich auf der Grundlage aufbauen, auf der die Reformpläne Miquels fußten. Wir haben die Miquelschen Finanzreformgedanken an dieser Stelle bereits ausführlich behandelt, so daß es sich erübrigt, auf ihre Einzelheiten einzugehen. Ueberdies dürften die jetzigen Pläne auch, bei aller grundsätzlichen Gleichheit, in Einzelheiten von den Miquelschen sich unterscheiden. Darauf läßt eine Rede schließen, die Frhr. b. Riedel bei der Vorlegung des bayerischen Budgets Ende (September im baye rischen Landtag hielt. Seine Finanzpolitik geht zwar, wie die Miquels, darauf hinaus, die Einzelstaaten von jeder Haftbarkeit für die Reichsbedürfnisse frei zu machen und so das Reich zu zwingen, seinen ganzen gegenwärtigen und zukünftigen Bedarf aus indirekten Steuern zu decken und die gesamte direkte Steuerkraft der Bevölkerung den Einzelstaaten rückhaltlos 311 überlassen. Indessen ist Frhr. b. Riedel im Gegensatz zu Miquel kein Freund einer erhöhten Besteuerung des Bieres, und wenn er ein Freund der Tabaksteuer ist, so weiß er doch genau, daß diese Steuer ebenso wie die Biersteuer vorderhand bei der ausschlaggebenden Partei im Reiche, beim Zeirtrum, ebensowenig Gegenliebe finden wird wie zu Miquels Tagen.
Die Frage ist nun: welche indirekte Reichs- ft euer neu eingeführt oder erhöht werden soll, um her Steigerung der Matrikularbeiträge der Einzelstaaten entgegen zu wirken Hierüber Vermutungen anstellen zu mosten, kann nur Sache leichtfertiger Kombinationspolitiker sein. Nur so viel darf man — schon angesichts der 9sb= Neigung des Zentrums gegen jede neue Steuer, die die schwächeren Schultern belastet — mit Sicherheit voraussehen, daß von neuen Steuern auf die Gegenstände, die zur Lebenshaltung der unteren und mittleren Bevölkerungs- schichten gehören, Abstand genommen werden wird. Die neuen indirekten Steuern, die von der Regierung vorgeschlagen werden sollen, dürften samt und sonders solche sein, an deren Aufbringung in erster Linie und wohl ausschließlich die bemittelten Klassen beteiligt sein werden.
Zur Ergänzung der immerhin kaum sehr hohen Erträge solcher indirekten Steuern könnte vielleicht —strotz der dadurch herbeigeführten Durchbrechung des Systems — eine einzige direkte Steuer neu geplant sein: die Wehrst e u e r. Indessen sprechen gegen diese so viele gewichtige Gründe, daß die Regierung auf die Empfehlung dieser Steuer verzichten wird. Tut sie es nicht, so ist doch die Ablehnung dieser Steuer so gut wie sicher. Für andere direkte Steuern, wie die R e i ch s e i n k 0 m m e n - und die Erb - s ch a f t s steuer, mag wohl bei _ den parlamentarischen Kreisen Meinung bestehen, doch stoßen sie auf entschiedenen Widerstand bei der Regierung. Deshalb ist auch an ihre Einführung nicht zu denken.
Das sicherste und dauernd erfolgreiche Mittel, die etwas int argen liegenden Reichsfinanzen wieder auf eine gesunde Basis zu stellen, bleibt nach wie vor die Beobachtung größtmöglicher Sparsamkeit in den Ausgaben. Man darf 311 der Regierung das Vertrauen haben, daß sie diese Sparsamkeit, die selbstverständlich an den notwendigen Lebensbedürfnissen des Reiches ihre Grenze finden muß, gewissenhaft walten lassen wird.
Die Brettener )VIelancbtbonfeier.
T Karlsruhe, 21. Oktober.
In dem kleinen badischen, früher kurpfälzisch^i Städt- *en Briten vollzog sich die festliche Einweihung eines statt- f jchen Baues, einem Kinde der Stadt zu Ehren und zugleich einem der größten Söhne Deutschlands zu bseibenbem Ge- däcktnis: Das Melancktbonbaus, auf Anreauna des Ber
liner Theologieprofessors D. Nikolaus Müller, eines geborenen Rheinpfälzers, in Angriff genommen und mit Gaben aus der ganzen evangelischen Christenheit erbaut, will das Wilcken und die Persönlichkeit des hervorragendsten Mitarbeiters Luthers der heutigen Welt in einem vom Geist des reformatorischen und humanistischen Zeitalters durchwehten Museum zum Bewußtsein bringen.
Die überwältigende Persönlichkeit des „Lehrers Deutschlands", wie die Geschichte ehrend den Sohn des pfalzgräflichen Waffenschmiedes und Rüstlneisters Schwarzerd nennt, tritt uns in allen Räumen des gotischen Baues aus rotem Wertheimer Sandstein lebendig entgegen. Von der vielgegliederten hochragenden Giebelfront angefangen, die über den Wappen aller Städte, die auf dem Lebensweg Melanchthons Bedeutung besitzen, bon Bretten bis Wittenberg, die Widmung trägt:
Gott zu Ehren, Melanchthon zuin Gedächtnis Erricktet von der evangelischen Christenheit.
Jm Erdgeschoß empfängt uns eine stattliche Halle, in der die meisterhaften Statuen Melanchthons unb seiner Mit reformatoren: Luther, Bugenhagen, Jonas, Brenz, Calvin und Buzer im gedämpften Licht der reichbemalten Fenster den Besucher auf die intimen Reize der inneren Gemächer vorbereiten. Das Städtezimmer mit den Wappen von 121 Städten, die in brieflichem Verkehr mit Melanchthon standen ; das Fürstenzimmer mit den Wappen von Fürsten und edlen Herren, die bem Reformator Freund waren; das Theo- togenzintmer, in dem die geistlichen, das Humanistenzimmer, in dem die weltlichen gelehrten Mitarbeiter und Freunde Melanchthons ihren würdigen Platz gefunden haben — allen diesen mit Kunstsinn und feinem Geschmack mißgestalteten Räumen ist der Stempel seiner tiefgründigen Wirksanikeil unverkennbar ausgeprägt. Sie bilden den stilgerechten Ar- beitßranm für den Forscher, der aus der mit ihnen verbundenen kostbaren Bibliothek, die alles aus Melanchthon und sein Lebenswert' auffindbare Material zusammenfaßt, schöpfen und das Gefundene im zeitgenössischen Geiste des großen Reformators auf sich wirken lassen will.
Zur Einweihung vereinten sich denn auch kirchliche und wissenschaftliche Kreise in gemeinsamer Feier unter dem Vorantritt des Großherzogs von Baden, der mit seiner Gemahlin und dem Erbgroßherzogspaar erschienen war. Steht er doch auch an der Spitze des Kuratoriums, das dieLZer- waltung der Stiftung leitet. Weiter waren anwesend die Erbprinzessin von Anhalt sowie als Vertreter des deutschen Kaisers General b. Lindequist aus (Stuttgart. Nach einem einleitenden Festgottesdienst in der Stadttirche fand auf bem romantischen, in Fahnen- und Guirlandenschmuck prangenden Marktplatz der eigentliche Festakt statt, bei dem Professor Müller ein fesselndes, bolfßtümliiheß Lebensbild Melanchthons entwarf. Im Festraum des Hauses, dessen Tür der Großherzog eigenhändig öffnete, folgten dann die Ansprachen der Vertreter der Kirchenbehörden und der Universitäten. Den Schluß der stimmungsvollen Feier, bildete die Aufführung des von Herrn b. Freydorf verfaßten Melanchthon-Festspiels und am Abend eine glanzvolle Illumination, die die architektonischen Schönheiten des neuen Baues und seiner altertümlichen Umgebung wunderbar ergreifend hervortreten ließ.
Docbzeitsräfe zu den Kannibalen.
— Die Abenteuer des Grafen Festetics. —
Wunderliches Zeitalter, in dem wir leben! Die Sucht nach eigenartigen und gefahrvollen Aufregungm> treibt immer wieder neue, sonderbare Bliiteii. Sogar der Honigmond, das stille „Glück im Winkel" der Neuvermählten, wie es die Poeten seit Urväter Zeiten preisen, kann ihrem Ansturm nicht mehr starrdhalten. Hochzeitsreisem im Automobil mit obligaten Bein- und Halsbrüchen, in der Gondel des Luftballwrs, im kleinen Boot auf sturnigepeitschtem Meere sind längst nichts mehr neues. Einen Anspruch auf Originalität kann aber die Idee des Grafen Rudolf Festetics de Tolna erheben, der die Auserwählte seines Herzens, wie er in einer soeben erschienenen Beschreibung seiner Reise selbst erzählt, an keinen angenehmeren Ort zu führen wußte, als geradenwegs zu den — Menschenfressern auf den Neuen Hebriden. Eine eigene Art, seine Liebe zu beweisen. Oder wollte ihn etwa die Geliebte prüfen, ob es ihm mit seinem Schwur: „Er hätte sie zum Fressen gern," auch ernst war? Das wäre doch eine etwas gefährliche Liebesprobe. Ja, toenn es sich noch um die Schwiegermutter gehandelt hätte, da hätte der gute Festetics vielleicht zugebissen, denn sie scheint ihn vor Antritt der Reise gehörig geärgert zu haben.
Bei den Menschenfressern hat sich das junge Ehepaar aber schließlich schlecht und recht amüsiert, und das ist ja am Ende die Hauptsache, obgleich wirklich Geschmack dazu gehört, sich in solcher Gesellschaft, noch dazu mit einer jungen, „zum Anbeißen" niedlichen Frau, wohl zu fühlen. Nachdem sie etwa vierzehn Monate von San Francisco fort waren, kamen sie nach Tanna, der am meisten kannibalischen und wildesten Insel der Neuen Hebriden. Ein gelblicher Rauch stieg vom Vulkan auf, der nahe dem Ufer gelegen ist, und Dämpfe erhoben sich von dem heißen Wasser, das an den Seiten des Vulkan nrederrann. Die Bai war früher viel
größer gewesen, aber eine Eruption hat die Hälfte davon mit Blöcken bon Lava gefüllt. Eine Reihe von Feuern am Meere entlang waren eine Einladung für die Wilden, sich zu nähern. Man sah sie erregt zu Hunderten herbeilaufen. Der Graf schickte einige seiner Leute wohlbewaffnet zu ihnen, und die Wilden tarnen freimütig auf sie zu, ohne Furcht zu zeigen. Ihre Gesichter waren schrecklich anzuschauen: sie hatten einen Ausdruck wilder Tierheit, von List und Grausamkeit. Der Graf bot dem König ein Stiick Baumwollenzeug an, das dieser um seine Lenden schlug; solches Zeug wurde auch einigen von denen gegeben, bie ihn begleiteten, aber sie bekleideten sich nicht damit, fonbern hielten ès in der Hond.
Missionäre haben sich bemüht, den Wilden ihr Gelüste nach Menschenfleisch zu nehmen; aber man hat diese Leute getötet. Es war übrigens zur Zeit der Anwesenheit des Grafen ein Missionär da, der vor einiger Zeit angekonunen war und den man noch nicht ermorbet hatte. Er wohnte in einem anderen Teile der Insel. Uebrigens machte er keine Bekehrungen. Der König sagte dem Grafen folgendes: „Der Missionär will uns das Essen von Menschenfleisch verbieten, aber unsere Väter haben es ebenfalls verzehrt, warum soll ich es nicht essen wie sie!"
Der Graf fragte ihn, ob er schon das Fleisch von Weißen gegessen habe. „Ja," antwortete er, „aber ich bin kein großer Liebhaber davon . . ."
„Und warum das?" antwortete der Graf ein wenig verletzt.
„Es hat einen schlechten Geschmack; es ist zu gesalzen."
Die Wilden haben das Fleisch ihresgleichen lieber; aber der König gestand, daß er am meisten das Fleisch von Gelben vorziehe. Er kommt manchmal in die Gegend der chinesischen nud japanischen Inseln; das Fleisch der Leute dort sei ein Gericht für Götter.
Während der Graf noch mit den Wilden unterhandelte, kamen andere herbei, die ihnen sagten: „Ihr habt eure Geschäfte beendigt, geht jetzt weg, damit wir euern Platz einnehmen und unsererseits verkaufen." Die zuerst dageweseuen verweigerten den Rückzug und ein Kainpf entstand. Man sah den Chef derjenige töten, mit denm der Graf soeben Handel abgeschlossen hatte, und dieser Verlust setzte die Krieger seines Stammes so in Schrecken, daß sie die Flucht ergriffen Die neuen Ankömmlinge boten bem Grafen von ihren Waren an: immer Schweine, immer Hühner, immer Kokusnüsse 2c. Da man mit den Siegern zart umgehen mußte, kaufte man ihnen gegen Tabak und andere Dinge ihre Waren ab. Während dieser Unterhandlungen sah man die Wilden sich aus die Leichen werfen und sie in Stücke schneiden. Andere sammelten unterdes trockene Zweige und zündeten das Feuer an, um das Menschenfleisch zu braten. Nach einer halbeii Stunde war das kannibalische Mahl fertig Man befreite den Backofen von der Erde, die ihn bedeckte, und jeder nahm seinen Teil von Fleisch und Eingeweiden. . . Und zu diesem appefttlichen und trotz aller Versicherungen des einen Häuptlings, daß das Fleisch von Weißen zu salzig sei, doch recht gefährlichen Schauspiel führt ein moderner Bräutigam seine junge Frmi? Sonderbarer Schwärmer!
Die politih.
& Die Ernennung des bisherigen Direktors im Reichsjustizamte, Wirkl. Geh. Rates Gutbrod zum Reichsgerichts- präsidenteu, die unser ^.-Mitarbeiter schon seit langem an- kiindigte, steht unmittelbar bevor. Gutbrod, der aus dem Württembergischen Richterstande hervorgegangen ist und nahezu 25 Jahre dem Reichsjustizamt angehört hat, gilt als einer der ersten Kenner unseres öffentlichen und privaten Rechts; seine Vorbildung liegt wesentlich auf zivilistischem Gebiete, während sein Vorgänger aus der staatsanwaltlichen Laufbahn hervorgegangen war. Gutbrod steht im sechzigsten Lebensjahre und soll sich einer ungewöhnlichen Arbeitskraft erfreuen. Zu Gutbrods Nachfolger im Reichsjustizamt wurde der Wirkl. Geh. Oberregierungsrat Dr. Hoffmann ernannt.
G Zu der Erwiderung des Freiherrn v. Podewils auf die Interpellation des bayerischen Zentrums wird uns geschrieben: Podewils machte den Versuch einer Rechtfertigung, obwohl er erklärte, die Regierung habe eine „Rechtfertigung" nicht nötig. Als Quintessenz des Ganzen ist der Satz zu betrachten, daß lediglich Meinungsverschiedenheiten über bie Frage, ob der Vorsitzende im Ministerrate zu gewissen Hlmd- lungen ohne vorherige Fühlungnahme mit den anderen Ministern befugt sei, jene Ministerkrisis heranfbefchworen hätten. Crailsheim habe die Lage verschärft, indem er m jenem Zeitpunkte seine Entlassung erbeten habe. Die 'Kristy habe damit zu jener Lösung gedrängt, die ne durch Genehmigung des Abschiedsgesuches gefunden habe. Eine Veränderung in den Regierungsgrundsätzen sei infolge des Personalwechsels nicht eingetreten. Nach Wie vor werde bas Ministerium die guten Beziehungen zum Reiche auf Gi um läge der Reichsverfassung sorgfältig pflegen und sich bei Führung der Geschäfte im Innern nicht von Parteiriickstchten leiten lassen.
vx Der bisherige türkische Botschafter am Berliner Hofe, Tewfik Pascha, der zur Zeit in Konstantinopel weilt — er wurde seinerzeit bekanntlich dorthin berufen Wirt