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Nr. 91

Montag,"oen 20. April 1903.

12. Jahrgang

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Ab»««e»e«t-pretH : in Gießen, <6ge>»Ü N»n«Uich 60 Pig., in'- Haus gebracht 60 Pfg., durch die Psft detozev viertel- " jährlich Mk. 1.50.

Gratisbeilage« : Qberhesflsche Familie»zeit««â (täglich) Vberhesfische Zeitschrift fât La«dwtrtschaft, Obst. »ad Garte«ba«, feiste die Gießener <ti#tw^Uf« (»LcheaUich).

Das Blatt erscheint m ein Werktage» i<é»m*f*

Gießener

I«,frno»e'p7?i Sr Die rtnfpalrifle Petitheile für Gießen wi< ^i C Ort Dessen, die Kreise Wetzlar und Marbvrg 10 Pfg hnt 15 Pfg.. Reklame« die Petttz^le 30 resp. 46 WA.

PoüjetrungSlistr R». MOI.

Bedaknan und Eivedirion : Gieße» Hce<ilii| K ktz er«s» rech »«sch l«H Ur, •••.

Keuelle Nachrichle»

(Ki-tzener H<geir*ft)

An<»-ä»Sigt Hageszntung

(0t ebener Beifmtg)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Giegen und anderer Behörden von Oberhessen.

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Dürfen Landräte kandidieren?

I 8u mannigfachen Kommentaren gibt der Presse bis Duldung eines freisinnigen Blattes Veranlassung, dir 8 üjglerung habe den Landrätcn verboten, Kandidaturen D ynn Reichstage anzunehmen. Man scheint allgemein zu I ücüben, daß ein solches Verbot tatsächlich ergangen

11 ■ Einmal fiel es auf, daß der von den Konservativen D mb dem Bund der Landwirte für Ortelsburg-Sensburo ■ au gestellte Ortelsburger Landrat die schon angenoin- H (Kne Kandidatur nachträglich plötzlich ablehnte. Zum ■ Ulbern betonen die Blätter, für die Richtigkeit der Mcl- I >U!ig spreche auch der Umftanb, daß sich unser ben I bisher besannt gewordenen Reichstagskandidatur.n nichl einzige Landratskandidatur befinde.

Das letztere stimmt nun nicht, tatsächlich besteht 1nn< Landratskandidatur: Von allen deutschen Parteien c-e- Kreises Wirsitz ist der dortige Landrat v. War er sieben ausgestellt worben und hat die Kandidatur n heute and) acceptiert. Dadurch, daß diese Kandidatur U oori ben Blättern übersehen wurde, verloren sie den -chlüssel zur Lösung des Rätsels, ob ein Kandidierverbat m bie Landräte tatsächlich ergangen ist ober nicht Jrr die nachträgliche Ablehnung der Kandidatur seitens I Ortelsburger Landrats und die Beibehaltung bei

- ir)i^er Kandidalnr burd) den dortigen Landrat ir i nr’c Parallele zieht, ersieht daraus sofort, was an bei Duldung ist.

Lgtsächlich ist an die Landräte eine Weisung vor â' II wegen der Uebernahme bezw. Ablehnung von Kan

1 H^ouren ergangen. Aber sie enthielt nicht das Ver des Kandidierens überhaupt, sondern sie war nichte ^ls eine Auffrischung des Erlasses, den Fürst Hohen nach der Ablehnung der Kanalvorlage am 31. Au m|ä 1890 an die Landräte ergehen ließ. In diesem Er- laß warben die Landräte darauf hingewiesen, daß sie sick b r a!l und unter allen Umständen als Träger der Rc Ürungspolitis zil betrachten haben, daß sie 'ich barir ueber durch die abweichende Meinung ihrer Kreisein M'ssPten, noch burd) andere Einflüsse beirren las sei Hirsen. Dieser Erlag ist von der Regierung den Land dfom mit bezug auf die bevorstehenden Wahlen in Er

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]elhafter Handhabung bet Rechtspflege. PoUtlsche Ten Denken hat der Bund danach nicht. Tm^ ist sehr ver künftig, da dergleichen bei dem Zustandekommen und einer Wirksamkeit nur schaden könnte. Daß er in na aanaler Beziehung segensreich wirken wird, steht außec ^rage. Alich in Brasilien wirb die Gründung einer gro 3en deutschen Bereinigung geplant, nach dem Vorbild« )es 19()i entftaiibciien „Deutsch-amerikanischen Nativ talbundes der Vereinigten Staaten".

Der rheinische K^eb.rftrcik beendet.

: In letzter Stunde ist von dem Krefelder Industrie bezirk ein schwerer Sdwben abgewenb/t worben : Die aus ständigen Seidenlveber haben beschlossen, die Arbeit an; Montag unter den von dem Schiedsgericht, wie crinn?r lich, gestellten Bedingungen an^iinehmen. Sic verzich teten darauf, daß zlvei ihrer Kameraden, die aus d l ^z-abrik der Firma Brettahl n Co. entlassen waren, wieder angestellt werben müßten. Der „Bercin der nieberrt^i nischcn Textilindustrie und ihrer Hilfsindustrien" hatte wenn der Spruch des von ben Arbeitern selbst bcantragten Schiedsgerichtes von diesen nicht bedingungslos anerkannt würde, mit einer Gkneralfperre der in ben Betrieben seiner Mitglieder beschäftigten Arbeiter für den 4. Mai gedroht Davon waren 20 000 Arbeiter aus 10 7 Betrieben betroffen worden.

Okkupation Mazedoniens burd) die Mächte?

nehmenden 13 Batailoone Iusantrn- und drei Eskadronen Kavallerie sofort nach der Revue längs der Grenze von Marokko Ausstellung nehmen. Den Spaniern gefallen Diese französischen Sicherheitsmaßregeln ganz und gar nicht, sie fürchten, Frankreich rverbc versuchen, b?i den

marokkanischen

im Trüben zu fischen In Spa-

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öhne Albions sind des trockenen Tone

Noten an die Pforte

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iiii crung gebracht worden. Das bedeutet einmal bit ihiiueifung, unter keinen U m ständen für einen Kandida- •w ihren Einfluß im Kreise aufznbieten, der einer Parte in gehört, von der die Regierung Opposition zu erwar !cn hat. Zum anderen bedeutet es in logischer Folge )âtz kein Landrat sich als Kandidat einer solchen Par !<i aufstellen lassen darf.

Nun sind dermalen aber alle politischen Parteier cpvositionsparteien, die Konservativen und der Bunt Kc Landwirte, die bisher für die Aufstellung von Land- röi^fanbibaturcn allein in Betracht kamen, nicht aus genommen. Im Gegenteil, von diesen beiden Parteier Üaubt die Regierung in der wichtigsten Frage die bei 'm' Reichstag zu erledigen haben" wirb, in der Han

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)ckwcrtrag<Drage, eine heftige Opposition erwarten zr müssen. So versteht es sich von selbst, daß die ^anb -äte, wollen

ttifehlen Erlasses 'waliv agrarische •m. Sie würden -irrhin moralisch

im Sinne jenes jetzt wieder anfg' handeln, auch konservative oder kön Kandidaturen nicht mnehmen bür

als Abgeordnete dieser Parteien im

gebunden sein, der Regierung in bei fandelsvertragssrage Opposition zu machen, und da- rill die Regierung, eingedenk der uncrfrculick)en Er- meinungen bei der Ablehnung der Kanalvorlage, in Interesse ihrer Autorität und im Interesse der preußi Ken Beamtentradition fürder vermieden sehen. Kandi Muren dagegen, wie die von allen deutschen Parteier h^ Kreises Wirsitz dem Landrat angetragene, wider, sprechen dem Sinne des Erlasses nicht. Tic Wirsitze^ iandidatur ist keine Partcikandidatur, sondern eine völ

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• :g vom Part ei stau dp unkt losgelöste allgemeine beutfeh ; Kandidatur. Wird der Wirsitzer Landrat gewählt, so un i ersteht er keinem moralischen Zwange wegen seine- j nrlamentarifdien Verhaltens, kommt also mit feine) I kcamtenpflicht nicht in Kollision.

Ein ausdrückliches B e r b o t an die Landräte, zun Mchstag zu kandidieren, ist also, wie auch unfern T? Micarbeiter aus zuverlässiger Quelle bestätigt wird licht ergangen; die Landräte haben selbst zu ermef. M ab eine Kandidatur ihnen gestattet, die RegierungS. lOlitiF auch als Abgeordnete uubedinat zu vertreten."

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Die Politik.

Germanenbünde in Amerika.

::: In Argentinien wollen sich alle Bürger germa­nischer Abstammung zu einem germanischen Schutz- und Tru^bunbc zusammenschließen. Dem Bunde sollen lieichsdeutsche, Teutsch-Oesterreicher, Schweizer, Skandi- notier und Holländer angehören. Nach dem Satzungs- mtwurf bezweckt der Bund gegenseitigen vermehrten kÄutz der Teutschen und ihrer Rassenverwandten bei verkommenden Uebergriffen der Behörden unb bei man»

cl bst in Mazedonien mit Hand anlegen, um dort Ord- uiiig zu schaffen. England bemüht sich, nachdein es von einen Agenten eingehende Berichte über die Lage in Mazedonien eingefordert hat, die Einsetzung einer in- emotionalen Militärkommission bei den Machten durch- )Usetzen. Ob die anderen Mächte schnell bei der Hand ein werden, diesem Vorschlag zu folgeu, ist sehr die ^ragc. — Der Befehl zur Vollziehung der Todesstrafe di beni Mörder des Konsuls Schlscherbiua, Ibrahim, ist rach Mitrowitza abgegangen. Zar Nikolaus hat der Fo- nilie des verstorbenen Konsuls Schtscherbina ein Ge chenk von 10000 Rubel gemacht.

Das Befinden x es Papstes.

::: Tic Gerüchte über ein • Verschlechterung im Befinden Des Papstes scheinen sich zu bestätigen. Wie neuerdings verlautet, nehmen die Kräfte des greisen Oberhirten immer mehr ab; er fühlt sich so erschöpft, daß die Aerzte be­unruhigt werden. Die letzte Krankheit des Papstes soll ernster gewesen sein, als damals zugestanden wurde, und man fürchtet, daß die Tage des Papstes gezählt sind.

Die Gegenwehr der Zkarthäuscr.

(!) Die Karthäuser machen ihre Ankündigung, sic wür­den nur der Gewalt weichen, wahr: In ihrem festen, mit hohen Mauern umgebenen Kloster haben sie sich ver­barrikadiert, und dem Militär wird es Mühe genug machen, zu ihnen zu bringen. Denn selbst wenn bic Truppen sich Einlaß in den Klosterhof verschafft haben, laben sie noch an achtzig wohlverwahrte und verbarri kadicrte Türen zu erbrechen, ehe sie das Refektorium, n dem bic Mönche sich aufhalten, erreichen. — In­zwischen zieht die Skandalaffäre, in die der Sohn des Ministerpräsidenten Combes verwickelt ist, immer wei- ere Kreise. Der Journalist Besson, der behauptet hat, Edgar habe gegen Zahlung von 1 Million das Verbleiben Der Karthäuser zugesichert, hat erklärt, er besitze schrift- iche Beweise für feine Behauptung und werde, falls man ihn nicht vor die Geschworenen zitiere, sich in bic Kammer wählen lassen und seine Dokumente dort Vor­dringen. — Im Pariser Justizpalast verlautet, der Be- imte, der von den Karthäusern angeblich zwei Millionen 'ür ^ine radikale Parlamentsgruppe verlangt habe, sei )er Lchwiegersohn des Handelsministers Trouiltot, Kam- merbirertor Saint. Er soll im Auftrage von Edgar Combes gehandelt haben. Auf die Weiterentwickeluna Der Suche sann man gespannt sein.

Sultan Buhamara!

= Buhamara fühlt sich als Herrn der Lage, noch mehr, als den neuen Sultan von Marokko. Er nennt sich je^i Prinz Mohamed und hat verkündet, er werbe sich in I-ez zum Sultan erklären und die Mächte ersuchen, ihn als Souverän anzuerkcnnen. Sultan Abdul Aziz scheint diese Entwickelung ebenfalls vorauszusehen, er hat unter der Hand einen englischen Agenten beauftragt, für ihn ein Schloß in Schottland anzukausen, das Schloß Kârbr Cane bei Bungay. Der Kauf ist bereits abgeschlossen Offenbar hat Abdul Aziz sich mit dem Gedanken ver­traut gemacht, sein ferneres Leben unter den schottischen Eichen statt unter Marokkos Palmen hinzubringen. Mil der Uebersiedelung Abdul Aziz' nach Schottland häng! vielleicht auch der Umstand zusammen, daß er sich jetzt mit sämtlichen Europäern aus Fez nach der Küste begeben hat. Offenbar fürchtet er, in Buhamaras Hände zu fallen Buhamara-Mohamed hat jetzt die Grenzstadt Udjda er obert, die Besatzung floh auf französisches Gebiet. To sich der Kampf immer mehr nach der französischen Grenze hinübersieht hat die algerische Regierung angeordnet, daß. Die an der Revue zu Ehren Loubets in Kreiner tät

nien ist man der Ansicht, daß nicht die Marokkaner den Krieg nach Algier tragen, sondern umgekehrt die Fran­zosen das Feuer der Rebellion in Marokko anfachen Frankreich habe nach Melilla algerische Mauren als Spione zeschickt und bergt mehr seit dem Verlust von Cuba dnb den Philippinen find die Spanier, wie man sieht, .n kolonialen Dingen recht nervös geworden.

Amerikanische Entschnldignng.

(p Selbst die Aankees fühlen, daß die Begrüßung bei Präsidenten Loubet durch dasselbe Geschwader, das angeb­lich der Einladung des Kaisers Wilhelm nach Miel nicht folgen konnte, denn doch zu starker Tabak für die deutsche Geduld gewesen wäre. Deshalb suchen sie sich and b?r Affäre zu ziehen, indin sie mitteten: Nicht das nur bis zu den Azoren fahrende llebungsgeschwader, dein die Ein­ladung des Kaisers galt, sondern das sogenannte euroväi sche Geschwader der Vereinigten Staaten wird in Mar­seille den Präsidenten Loubet begrüßen.

(Chinesische Korruption.

)— 1 Tolle Zustände herrschen in China. Kürzlich wurde gemeldet, das große Arsenal in Kanton sei explodiert. Jetzt hat sich herausgestellt, daß es von chinesischen Beamten, die große Mengen Pulver veruntreut und an die Rebellen verkauft gatten, in die Luft gesprengt worden ist! Der Vizekönig hatte eine Untersuchung w' gen des Verschwindens von Pulver aus dem Arsenal

angeordnet, und um die Aufdeckung ihrer Unterschleifc zu verhindern, ließen die schuldigen Beamten das ganze Arsenal auffliegen. Das ist freilich ein probates Mit­tel, die Untersuchung zu vereiteln. Wundern kann man sich über solche Vorkommnisse nicht: Auch hier be­wahrheitet sich das Sprichwort: „Wie der Herr, so'e Äescherr^. Ein Mitarbeiter der „Times" berichtet seinem Blatte, daß selbst Peking seit Jahren eine so schamlose Korruption, wie man sic seit der Rückkehr des Hofes beobachten kann, nicht kennen gelernt hat. Die Kaisc rin Wittve und ihr Anhang stellten gleich nach ihrer Rückkehr ungeheuer hohe finanzielle Anforderungen an die Hauptbeamten des Reiches. Diese drückten auf

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Unterbeainten, und die Unterbcamlen rupften in rohesten Weise das Volk, mit der Behauptung, die Forderungen der Mächte ein solches Vorgehen wendig machten. Die Taschen der Beamten zeigten dieser Affäre eine so auffällige Schwellung, daß bei Hof darauf bestand, noch einen weiteren Anteil an bei

Plünderung zu erfüllen. Das veranlaßte die Beamten

der Bevölkerung noch einmal zur Ader zu lassen, tourte politische Nachrichten.

* Der Londoner Daily Telegraph läßt sich aus lin die Meldung aus Hannover bestätigen, wonach Versöhnung zwischen dem Halfer und dem Herzog Cumberland zustande gekommen sei.

Ber eint vor

* Turnspiele werden laut Verfügung des fonv mandierenden Generals des 7. Armeekorps bei allen Regi meutern des Korps eingeführt. Zunächst soll ein Teil je. der Kompagnie rc. hierzu herangezogen, und erst später auf den Uebungsplätzen sollen die Turnspiele weiter ge pflegt und ausgebreitet werden.

* Ein Attentat auf den Präsidenten Loubet soll ir Algier geplant gewesen sein. Die Polizei verhaftete eins Frau, die ihr bereits als verdächtig angekündigt worden war. Man fand bei ihr einen geladenen Revolver. Im Verhör versicherte sie, sie hätte nur den Präsidenten spre. chen wollen. Ob es sich nicht nur um eine Rel'tamemachc handelt?

* In Cordoba (Spanien) fanden Ausschreitungen der durch die Dürre brotlos gewordenen Landarbeiter statt Der Belagerungszustand mußte verhängt werden.

* Die Uebermittelung der dritten im venezolani­schen Protokoll festgefügten Zahlung ist durch dir Vermittlung des Vertreters der Bank von England er­folgt.

Dos und Gesellschaft

*** Tie Kaiserin wird gutem Vernehmen nach, End< )ieses Monats von Berlin nach dem Marmorpalais in Neuen Garten bei Potsdam übersiedeln, um dort, fern von Getriebe der Großstadt einen etwa vierwöchigen Früh ängs- bezw. Erholungsurlaub zu nehmen.

♦** Zur Teilnahme an der Vermählung bei Aroßherzogs von Sachsen-Weimar mit bei Prinzessin Karoline von Reuß ä. L., welche, wie bekannt im 30. b. M. am fürstlichen Hofe in Bückeburg stattsin- )et, werden außer dem Kaiser noch folgende Fürstlichkeiter )ort anwesend fein: Königin Wilhelmina der Niederlandt mb ihr Gemahl, Prinz Heinrich der Niederlande, der Erb- zroßherzog und die Erbgroßherzogin von Baden, die Erb-